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E_1931_Zeitung_Nr.101

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R AUTOMOBIL-REVUE 1031 -

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II. Blatt BERN. 11. Dezember 1031 N»ltl il. Blatt BERN. 11. Dezember 193! Tedin. Rundsdiau Erlöschen der Knight-Patente. Ende dieses Jahres laufen in Amerika die auf den Schiebermotor System Knight bezüglichen Patente ab. Jeder Automobilfabrik ist es danach freigestellt, den Knightmotor in ihre Fabrikation aufzunehmen, während bisher hohe Lizenzgebühren bezahlt werden mussten. Es könnte also sein, dass das Schieberprinzip plötzlich wieder stark aufkommt. Sehr wahrscheinlich ist eine solche Richtungsänderung aber aus verschiedenen Gründen nicht. Es ist interessant, dass der Knight-Motor, als der einzige praktisch zu grösserer Bedeutung gelangte Schiebermotor, von einem Laien erfunden wurde. Knight war seines -Zeichens Buchdrucker. Seine ganzen automobiltechnischen Kenntnisse hatte er sich mit seinem eigenen Wagen erworben, einem luftgekühlten Knox-Einzylinder. An diesem Wagen missfiel Knight besonders der grosse Lärm. Um das Ventilgeklapper zu vermeiden, suchte Knight die Gassteuerung zuerst durch einen auf- und abwärtsgehenden Zylinder mit Ein- und Auslassschlitzen zu erreichen. Auf diese erste Konstruktion wurde auch schon ein Patent genommen. Hauptsächlich wegen der grossen bewegten Masse bot aber dieser Motor wenig Aussichten. Knight ersetzte deshalb den hin- und hergehenden Zylinder durch hin- und hergehende leichte Schieber, die durch Exzenter von einer mit halber Motortourenzahl drehenden Welle in Bewegung gesetzt wurden, ähnlich wie es heute noch der Fall ist. Aus dem beistehenden Schnitt ist der für jene Zeit wirklich ausserordentlich geschickte Aufbau eines Knight-Motors des Jahres 1905 ersichtlich. Knight tat sich darauf mit seinem Landsmann L. B. Kilbourne zusammen und baute das erste Automobil mit Schiebermotor, das schon sehr gute Eigenschaften aufwies. Trotzdem wollte es lange Zeit nicht gelingen, die Erfindung an den Mann zu bringen. In Amerika interessierte sich kein einziger der Automobilfabrikanten für die von Knight angebotenen Lizenzen. Allerdings war der dafür verlangte Preis von 100 Dollar pro gebauten Motor auch nicht gerade bescheiden. Auch in Europa traf Knight nur auf geschlossene Türen. Erst eine der allerletzten von ihm angegangenen Firmen, die englische Daimler Company, war für nähere Versuche zu haben. Diese zeitigten dann ein so über alles Erwarten gutes Resultat, dass sich die englische Firma zum ausschliesslichen Bau von Knight- Motoren entschloss. Das war im Jahre 1908. Bald darauf konnte Knight Lizenzen auch an die italienische Daimler-Gesellschaft, an die Daimler-Motorengesellschaft in Deutschland, an Panhard & Levassor in Frankreich, an Minerva Motors in Belgien, an die schweizerische Sigma-Gesellschaft und an die kanadische Russell-Company verkaufen. Später gelang es dann Knight, auch noch die vier Schnitt durch einen Knight-Motor aus dem Jahr 1905. von ihm für die Vereinigten Staaten vorgesehenen Lizenzen abzusetzen. Der Knight-Schiebermotor stellt noch heute eine der denkbar besten Motorbauarten dar. Er hat aber auch stark befruchtend auf die Entwicklung des Ventilmotors gewirkt, -s. Buick 1932 mit automatischer Kupplung. Von den zahlreichen Neuerungen, welche die Buick-Wagen des kommenden Jahres aufweisen, verdient vor allem die automatische Kupplung eingehendes Interesse. Es handelt sich dabei um eine besonders angepasste Bauform der Bendix-Kupplung, wie wir sie vor ungefähr einem Monat beschrieben haben. Der Entkupplungstnechanismus ist an die Membran eines Servozylinders angeschlossen, der seinerseits über Ventile mit dem Saugrohr des Motors in Verbindung steht. Bei der erwähnten automatischen Bendix- Kupplung hatte ein Loslassen des Gaspedals zur Folge, dass der Servozylinder unter Unterdruck gestellt wurde, wodurch das Kupplungspedal hinabgezogen und die Kupplung ausgerückt wurde. Umgekehrt bewirkte das Niedertreten des Gaspedals, dass sich das Verbindungsventil zwischen dem Servozylinder und dem Saugrohr schloss, dass infolgedessen der Unterdruck im Servozylinder aufgehoben und das Kupplungspedal losgelassen wurde, womit sich die Kupplung wieder einrückte. Durch den Einbau einiger Ventile ist nun aber beim Buick-Kupplungsautomaten die Wirkungsweise noch präziser gestaltet. Um die Eingriffgeschwindigkeit der Kupplung in den verschiedenen Getriebegängen zu regeln, sind in die Anschlussleitung des Servozylinders drei Ventile eingebaut, die verschieden kalibrierte Durchlässe freigeben. Eines dieser Ventile ist mit dem ersten Gang und dem Rückwärtsgang in Abhängigkeit gebracht, das zweite mit dem zweiten Gang und das dritte mit dem direkten Gang. Schaltet man den ersten Gang oder den Rückwärtsgang ein, so wird die kleinste Durchlassöffnung freigegeben. Nach dem Abschluss des Servozylinders vom Saugrohr strömt deshalb die Luft nur langsam in diesen zurück, und die Kupplung greift entsprechend langsam und weich ein. Beim Ein- I schalten des zweiten Ganges wird der nächstgrössere Durchlass freigegeben, der die Kupplung schon etwas rascher eingreifen lässt. Und beim Einschalten des direkten Ganges gibt das betreffende Ventil die grösste Durchlassöffnung frei, der die grösste Eingriffgeschwindigkeit der Kupplung entspricht. Ausser dem Hauptventil, das mit dem Gaspedal verbunden ist, und den hier beschriebenen drei Reglerventilen ist ein fünftes Ventil vorgesehen, dessen Steuerung durch Schema der neuen aufornatischon Buick-Rupplung. 1) Hauptventil mit Bediemuigsknopf K. 2) Servozylinder. G) Kupplung. einen neben dem Kupplungspedal angeordneten, in das Bodenbrett eingelassenen Knopf bedient wird. Dieses Ventil ist gleichsam als Hauptschalter für die gesamte automatische Anlage zu betrachten. Belässt man den Fuss auf dem Kupplungspedal, so wird es durch eine Feder geschlossen gehalten. Die automatische Funktion der Kupplung ist dann ausgeschaltet, die Bedienung muss wie bisher mit Muskelkraft erfolgen. Nimmt aber der Fahrer den Fuss vom Pedal weg und stellt ihn auf den Knopf, so ist der automatische Bedienungsmechanismus in Betrieb. Wie die als Vorbild zu dieser Konstruktion benützte automatische Bendix-Kupplung hat auch die Buick-Kupplung Freilauf-Wirkung. Jedes Gaswegnehmen hat ja automatisch bei niedergedrücktem «Hauptschalter»-Knopf auch ein Auskuppeln zur Folge. Der Buick ist damit der erste General-Motors-Wagen mit Freilauf. Auf diese seine Eigenschaft legen allerdings seine Hersteller weniger grossen Wert als auf die Erleichterung des Fr. 7500 - la conduite 4(5 places toutes «Jemandes