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E_1933_Zeitung_Nr.004

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erst nach der mehr oder weniger umständlichen Lösung der Batterie-Anschlüsse abgeschaltet werden kann. Die Brände liessen sich sehr oft verhüten, wenn die Leitungen, wie es bei den Hausinstallationen vorgeschrieben ist, in Isolierröhren verlegt würden. Einer solchen Leitungsanlage stehen jedoch die höheren Kosten entgegen. Eine Detroiter Firma hat nun aber den anderen Weg beschriften, den gesamten Innenausbau der Karosserie feuerfest durchzubilden- Soweit sich Holz und Stoff nicht vermeiden Hessen, wurden auch diese Materialien durch Imprägnierung feuersicher gemacht. Die getroffenen Massnahmen sollen So wirksam sein, dass man angeblich sogar Benzin im Innern der Karosserie zur Verbrennung bringen kann, ohne dass diese grösseren Schaden erleidet. at. Neue Warnlichtanlage der deutschen Reichsbahn. Die deutsche Reichsbahn hat kürzlich an unbewachten Niveauübergängen versuchsweise neuartige Warnlichtanlagen angebracht, die im Wesentlichen aus einer Unterhalb des Warnkreuzes angeordneten BHnklampe bestehen. Beim Herannahen eines Zuges blinkt die Lampe mit rotem Licht, •während weisses Blinklicht freie Fahrt für den Strassenbenützer bedeutet. Dadurch, dass die Anlage auch bei freiem Durchgang blinkt, besteht grössere Gewähr dafür, dass Störungen an ihr rechtzeitig erkannt werden können. Um auch farbenblinden Personen das Unterscheiden der beiden L'chter z« ermöglichen, werden verschiedene Blinkzahlen angewandt: weiss blinkt etwa 40 mal' in der Minute, rot dagegen etwa 100 mal. -s. Neuartiger Strassenbelag. Das englische Verkehrsministerium hat Versuche mit einem neuartigen Strassenbelag angestellt, die zufriedenstellend verlaufen sein sollen. Nach diesen Mitteilungen soll der neue Strassenbelag folgendermassen hergestellt werden : Zwischen die einzelnen Betonlagen der Strassendeeke wird ein segeltuchähnliches Gewebe gelegt, das eine durchgehende Bindung der Betonschicht verhindert, so dass im Falle von Reparaturen die obere Betonschicht wie ein «Teppich > abgenommen werden kann. Es wird damit vermieden, dass immer gleich die ganze Betonschicht aufgemeisselt werden mtiss. wodurch auch eine wesentliche Vereinfachung und Verbilligung der Reparaturen an der Strassendecke zustande kommt. + Techn.

N°4 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE 9 Bionfepenzen Die europäische Wirtschaftskonferenz für Fremdenverkehr. Seit letzten Montag sind in Nizza die Vertreter der am Fremdenverkehr interessierten Organe aus 22 Staaten versammelt, um über die wirtschaftliche Seite des internationalen Fremdenverkehrs zu beraten. In der Eröffnungssitzung vom Montag' wurde über Organisationsfragen im Fremdenverkehr diskutiert, zu deren Abklärung verschiedene Referate beitrugen. So referierte Dr. Junod, Direktor der Schweiz. Verkehrszentrale, über die offiziellen Organe der Fremdenverkehrswerbung. Er vertrat vor allem die These, dass bei aller Berücksichtigung der nationalen Interessen iin Touristenverkehr doch dessen Internafionalität nicht aus dem Auge verloren werden dürfe. Am Dienstag wurden die direkt*mit der Hotellerie zusammenhängenden Fragen einer eingehenden Erörterung unterzogen, wobei der Präsident der internationalen Hoteliervereinigung über die Lage der Hotellerie in Europa referierte, und weitere Berichte über Hotelkredite und die Eigenart der verschiedenen Hotelklassen das Thema ergänzten. Am Mittwoch wurde über die Wechselbeziehungen zwischen Fremdenverkehr und Volkswirtschaft diskutiert. In zahlreichen Referaten wurden aktuelle Probleme, wie Fremdenverkehr und Zollschwierigkeiten, Verkehr und Valutavorschriften u. a. m. behandelt. Daneben unterbreiteten einige Redner interessante Vorschläge über die Schaffung eines einheitlichen Zahlungsmittels für den Hotelverkehr. Der vierte Konferenztag behandelte die öffentlichen Bauten und das Strassenwesen im Zusammenhang mit dem Verkehr. Bei dieser Gelegenheit fanden auch die Autostrassen eine eingehende Würdigung. Heute, Freitag, stehen Transport- und Verkehrsfragen auf der Tagesordnung. Am sechsten und letzten Sitzungstag wird die Rolle der Presse im Rahmen des Fremdenverkehrs näher untersucht. Am Nachmittag erfolgt die Bereinigung und Genehmigung der von den verschiedenen Kommissionen vorbereiteten Berichte und Resolutionen. Es wird alsdann noch eine Kommission eingesetzt, welche die weitere Behandlung der Resolutionen an die Hand zu nehmen hat. Am Sonntag, der den Ausflügen gewidmet ist, folgt am Abend das offizielle Bankett, das ein französischer Minister präsidieren wird. z. Internationaler Kongress der Kraftverkehrswirtschaft. In Berlin findet, wie bereits angekündigt, am 15. und 16. Februar 1933 ein internationaler Kongress statt, der vom permanenten internationalen Bureau der Automobilkonstrukteure veranstaltet wird und dessen Organisation dem deutschen Reichsverband der Automobilindustrie übertragen worden ist. Das Kongresspräsidium setzt sich zusammen aus den Herren Acutis, dem Vorsitzenden des italienischen Nationalverbandes der Automobilindüstriellen (Associazione Nazionale fascista fra Industriali dell' Automobile, Turin), Joassart, Präsident der belgischen Syndikalkammer der Automobilkonstrukteure (Chambre Syndicale des Consstructeurs d'automobiles et le cycles de Belgique), Baron Petiet, Präsident der französischen Syndikalkammer der Automobilkonstrukteure, Lanchester, gewesener Präsident des englischen Vereins der Motorfahrzeughändler und -fabrikanten (Society of Motor Manufacturers and Traders, London), sowie Schlppert, Vizepräsident des Reichsverbandes der Automobilindustrie. Das Programm sieht folgende Veranstaltungen und Sitzungen vor: Eröffnung des Kongresses im Herrenhaus am Nachmittag des 15. Februar. Nach Begrüssungsansprachen durch den Kongresspräsidenten Acutis und den deutschen Verkehrsminister rapportiert M. de Nercy, der Generalsekretär des permanenten Bureau der Automobilkonstrukteure, über «die Automobiltransporte, ein wichtiges Element des Wirtschaftslebens der Nationen». Direktor Schippert referiert alsdann über «die wirtschaftlichen Auswirkungen der dem Automobiltransport auferlegten übersetzten Besteuerung und einschränkenden Vorschriften». Dazu kommen noch folgende Berichte über Teilfragen: Sondersteuern und -taxen für Automobile (Referent: M. Joassart), Abgaben und Steuern auf Brennstoffe (Ref.: Dr. Hanel, Syndikus vom Verband österreichischer Automobilindustrieller), Vorschriften und einschränkende Massnahmen (Ref.: Dechevrens, Präsident der schweizerischen Syndikalkammer). Am zweiten Verhandlungstag werden von den Vertretern der betreffenden Länder Berichte über die Beziehungen zwischen Automobil und Eisenbahn in Italien, England, Frankreich und Deutschland eingereicht. Abschliessend wird ein Ueberblick über die gegenwärtige Situation gegeben, die gefallenen Vorschläge werden rekaoituliert und eventuelle Resolutionen behandelt. Bekanntlich bezweckt der Kongress, die gesamte Oeffentlichkeit auf die schweren Folgen wirtschaftlicher und sozialer Art aufmerksam zu machen, die sich aus einer dem Automobiltransport feindlich gesinnten Politik ergeben. Anderseits soll dabei In konzentrierter Form und vor internationalem Forum die Auffassung der am Automobil verkehr interessierten Kreise in bezug auf die Zukunft der einschlägigen Industrie und der Einordnung der verschiedenen Verkehrszweige in ein gemeinsames Verkehrssystem bekanntgegeben werden. Um die Diskussion" genügend vorbereiten zu können, sollen den Kongressteilnehmern die Berichte bereits vor Beginn der Verhandlungen in den vier offiziellen Kongress-Sprachen gedruckt unterbreitet werden. z. Ein Kongress für die Sicherheit auf der Strasse wird dieses Frühjahr in Frankreich durchgeführt und steht unter dem Patronat verschiedener Ministerien. Die Arbeiten des Kongresses, der von einem bekannten Professor der medizinischen Fakultät präsidiert wird, sind in drei Gruppen unterteilt. Davon behandelt die eine die Sicherheit auf der Strasse und ihre Beziehungen zur Medizin, die zweite die Strassensicherheit in ihrer Beziehung zur Technik und Bauart der Fahrzeuge, und die dritte befasst sich mit der Beschaffenheit und der Verwendung der Strasse und deren Einfluss auf die Sicherheit, z. Zum internationalen Eisenbabnkongress in Kairo. An der vom \9.—30. Januar in Kairo stattfindenden Jahrestagung des internationalen Eisenbahnkongress-Verbandes wird die Schweiz durch eine vierköpfige Delegation (worunter Direktor Hunziker von der Eisenbahnabteilung des eidg. Post- und Eisenbahndepartementes im Auftrage des Bundesrates) vertreten sein. In der Traktandenliste des Kongresses von Kairo steht neben zahlreichen mehr technischen Problemen des Eisenbahnverkehrs auch das akute Problem der Konkurrenz zwischen Eisenbahn und Auto und Eisenbahn und Luftfahrzeug. Im weitern wird die Frage des Schutzes der Niveauiibergänge in Hinsicht auf den modernisierten Strassenverkehr zur Diskussion gelangen, 't. Die Lösung des Verkehrsproblems macht offenbar "auch den Amerikanern zu schaffen. Es wurde ein sog. Verständigungskomitee eingesetzt, das aus je sechs Vertretern der Bahngesellschaften und der Strassenverkehrsinteressenten zusammengesetzt ist. Es soll die Grundlagen zu einer Verständigung zwischen Bahn und Auto schaffen und geeignete Vorschläge für eine Verkehrsteilung ausarbeiten. Die Kommission hat sich bereits an die Regierungen sämtlicher Bundesstaaten mit dem Gesuche gewandt, auf dem debiete des Verkehrswesens vorläufig keinerlei Beschlüsse zu fassen oder neue Gesetze einzuführen, sondern den Bericht der Sachverständigen abzuwarten und erst nach Kenntnisnahme der Vorschläge weitere Schritte zu unternehmen. i. Berliner internationaler Automobil-Salon 1933. -Nach zweijährigem Unterbruch wird in Berlin vom 11.—23. Februar 1933 ein Salon für Tourenwagen, Lastwagen, Autobusse, Motorräder und Zubehör veranstaltet. Es wird dies die einzige autorisierte Ausstellung Deutschlands im Jahre 1933 sein. Die Ausstellung 1933 hat diesmal eine um so grössere Bedeutung, als in Deutschland der Motorfahrzeugverkehr in den letzten Jahren unter behördlichen Massnahmen empfindlich gelitten hat, und die .deutsche Automobilindustrie durch den Rückgang des Importes und das Darniederhalten des Verkehrs durch übertriebene fiskalische Massnahmen im eigenen Lande ihre Betriebe einschränken musste. ' Der Salon 1933 soll nun eine neue Gelegenheit zur Kraftentfaltung der deutschen Motorfahrzeugindustrie darstellen. Auf einer Fläche von rund 16,000 Quadratmeter werden 309 Firmen ausstellen. Es befinden sich darunter 28 deutsche und 19 ausländische Automobilfabriken. Deutschland selber wird eine Beteiligung von 13 Personenwagenurld 15 Lastwagenfirmen aufweisen und das Ausland eine solche von 14 Personen- und 5 Lastwagenerzeugern. 14 deutsche Motorradfirmen und nur 2 ausländische haben sich für den Salon angemeldet. Im weitern belegen am Berliner Salon noch die nachstehenden Firmen Stände: 5 Dreiradwagen-Ersteller. 12 deutsche Karosseriefabriken und 1 ausländische sowie 4 deutsche Motorenfabriken und 1 ausländische. Die Zubehörindustrie wird sozusagen ausschliesslich durch deutsche Finnen repräsentiert: den 193 deutschen Firmen stehen nur 2 ausländische gegenüber: Für die Ausstellung, die an der Schaffung eines neuen Vertrauens in der Autoverkehrswirtschaft mitwirken soll, hat der deutsche Reichspräsident das Protektorat rren. Ausstellungen übernomgo. Zu verkaufen BUICK SEDAN aus Privat, nur 19,000 km gefahren, tadelloser Zustand, wie neu, umständehalber sofort abzugeben Ankaufspreis Fr. 17,500.—, jetzt Fr. 4500.—. Offerten erbeten unter Chiffre 57287 an die Automobil-Revue, Bern. Per Zufall Prachtvolles Landaulet 67295 7-Piätzer Studebaker sehr geeignet für Hotel oder Taxi, prima Zustand, wie neu, spottbillig abzugeben. Auskunft und Probefahrt durch: HAUSER,Kreuzgarage,ZÜRICH Telephon 26.826. 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