Aufrufe
vor 6 Monaten

E_1933_Zeitung_Nr.002

E_1933_Zeitung_Nr.002

Komplettes Lager in

Komplettes Lager in Original-Ersatzteilen Konrad Peter & Cie. A.-G offiz. Ford-Vertretung TeL 1320 Sootiurn Zukaufen, gßSUCkt guter Reise-Wagen nicht über 10 PS. Ausführliche Offerten mit Preisangabe, Jahrgang etc. unter Chiffre 57247 an die Automobil-Revue, Bern. Zukaufen 1 Li

N»2r 1933 Vom internationalen Benzin' and Erdölmarkt. In der Benzinweltwirtschaft nehmen die Vereinigten Staaten von Amerika eine dominierende Stellung ein. Nach einer amerikanischen Statistik stellt sich der Benzinweltverbrauch im Jahre 1931 auf 555,8 Millionen Fass, welchem eine Weltproduktion an Benzin von 561,4 Millionen Fass gegenübersteht. Die Vorratszunahme im Verlaufe des letzten Jahres beträgt somit nur 5,57 Millionen Fass oder etwas mehr als 1% des Weltbedarfes. Vom gesamten Weltkonsum entfielen 405,1 Millionen Fass oder 72,9 % auf die Nordamerikanische Union. Die amerikanische Produktion betrug 441,3 Millionen Fass, was nicht weniger als 78,6 % der Welterzeugung ausmacht. Entsprechend dem Produktionsanteil liegt es auf der Hand, dass die Vereinigten Staaten von Amerika atich in die Reihe der wichtigsten Benzinexportländer gehören. Bei einem Weltexport von 127,8 Millionen Fass im Jahre 1931 entfielen auf die Vereinigten Staaten von Amerika 45,8 Millionen Fass oder 35,7 % der Weltausfuhr. Verglichen mit dem Jahre 1924, in welchem allerdings die Weltausfuhr die wesentlich geringere Höhe von 40,4 Millionen Fass erreichte, betrug der entsprechende Anteil Amerikas 71,8 %. Die nächst wichtigen Grosskonsumenten Grossbritannien, Frankreich, Kanada und Deutschland sind infolge Fehlens eigener grösserer Mineralölvorkommen in der Hauptsache auf den Import angewiesen. Vom Weltexport des Jahres 1931 gingen nach Grossbritannien 20,5 %, nach Frankreich 14,3 %, nach Deutschland 8,9% und nach Kanada 2,4%. Trotz der grossen Eigenproduktion im letzten Jahre importierten die Vereinigten Staaten 10,6 % der insgesamt aus den ausseramerikanischen Produktionsländern Bar Ausfuhr gelangenden Benzinmengen. Nachstehende Tabelle vermittelt einen Ueberblick über die Anteils Verhältnisse der hauptsächlichsten an der Benzinweltproduktion beteiligten Länder und deren quotenmässige Bedeutung im internationalen Benzinexportgeschäft. Trotz hoher absoluter Ziffern ist der Anteil der ausseramerikanischen Produktiosländer an der Welterzeugung relativ klein, wogegen diese Länder prozentual mit recht ansehnlichen Ziffern am Weltexport beteiligt sind. Zugleich geben obige Zahlen ein deutliches Bild von der eminenten Bedeutung, die der Benzinexport Länder Benzinweltproduktion Benzinweltexport In 1000 In'/, dar In 1000 In*/, der Fus Weltproduktion Fui Weltproduktion U. S. A. 441 340 78,6 45 832 35,7 Russland 19 740 3,5 # 15150 11,8 Niederländisch- Westindien 16 552 2,9 17 038 13,3 Kanada 12 997 2.3 — — Niederländisch- Ostindien 12 993 2,3 10929 8,5 Rumänien 12 000 2,2 12 843 10,0 Persien 10 572 1,9 10 271 8,0 Andere Länder 35102 6,3 15 732 12,7 für die meisten Erdölproduzenten besitzt. Selbst Russland hat im abgelaufenen Jahre mehr als drei Viertel seiner gesamten Benzingewinnung im Ausland untergebracht. Folgende Uebersicht orientiert über den Benzinverbrauch und den Einfuhrbedarf der hauptsächlichsten auf Konsum eingestellten Länder: Länder Total 561396 100,0 127 795 100,0 Benzinweltverbrauch Benzinweltimport In 1000 In V, dar In 1000 In •/, dar Fau Weltproduktion Fast Weltproduktion U.S. A. 405 113 72,9 13 621 10 6 Grossbritannien 28 200 5,1 26 252 20,5 Frankreich 19 165 3,4 18 575 14,3 Kanada 15 792 2,8 2 962 2,4 Deutschland 14 000*) 2,5 11417 8,9 Australien 6 095 1,1 5 436 4,2 Russland 5 400 1,0 — — Argentinien 5 383 1,0 1710 13 Andere Länder 56 681 10.2 47 822 37.8 Total 555 829 100,0 127 795 100,0 Die Bedarfsverhältnisse der andern wichtigen Konsumländer nehmen sich neben der überragenden Stellung der Vereinigten Staaten von Amerika im Benzinweltverbrauch recht bescheiden aus. Grossbritannien, der zweitgrösste Benzinkonsument, partizipierte im Jahre 1931 nur mit 5,1 % am Weltkonsum, während die französische Quote 3,4 % betrug und die deutsche nur 2,5 % ausmacht, obgleich die in der Statistik angegebene Verbrauchsziffer von 14 Millionen Fass nicht zu kurz bemessen ist. Wie die gesamte Erdölwirtschaft überhaupt, befindet sich auch die Benzinweltwirtschaft in einem tiefgreifenden Wandlungsprozess. Abgesehen davon, dass der Verbrauch unter den Einwirkungen der •) Inkl. Benzol trad Spiritus. AUTOMOBIL-REVUE Krisenverhältnisse mehr oder weniger m dürfte. Desto grösser sind jedoch die allen Ländern zurückgegangen ist, ver-Schwierigkeitenzeichnen die Anteilsverhältnisse der Ex- der internationalen Petroleumverhältnisse die der Stabilisierung portländer am Bedarf der Einfuhrstaaten in neuester Zeit eine nicht unbeträchtliche Verschiebung. In erster Linie trifft dies für die Vereinigten Staaten zu, deren Benzinexport von 1930 auf 1931 um annähernd 20 Millionen Fass abgenommen hat, während speziell Sowjetrussland und Rumänien ihre Exportquoten zusammen um 6,5 Millionen Fass zu steigern vermochten. Durch die im Juni des laufenden Jahres erfolgte Einführung eines Benzinzolles in Amerika wird die niederländischwestindische Einfuhr von den amerikanischen Märkten ferngehalten. Die Folge davon dürfte eine weitere Verdrängung amerikanischen Benzins von den europäischen Märkten sein. Von erheblichem Einfluss auf die weitere Entwicklung der Benzinweltwirtschaft werden sich auch die staatlichen Massnahmen der zahlreichen Verbrauchsländer auswirken, die darauf gerichtet sind, einerseits nationale Verarbeitungsindustrien ins Leben zu rufen, welche zum grossen Teil mit Forderungen der Landesverteidigung begründet werden, wie beispielsweise in Frankreich und Italien, anderseits durch die zwangsweise Absatzförderung von Ersatzstoffen im Interesse der landwirtschaftlichen Unterstützung, wie beispielsweise durch den Spiritusbeimischungszwang in Deutschland, und in dritter Linie werden auch zusätzliche Zollbelastungen nicht ohne Folgen auf den Benzinabsatz bleiben. Seit der letzten Pariser Erdölkonferenz, die eine Restriktion der Produktion im Weltmassstabe vorsah, hat sich an den internationalen Petroleummärkten verschiedenes geändert. Einerseits erschwert die Wahl Roosevelts zum Präsidenten der Vereinigten Staaten wegen seiner bekannten trustfeindlichen Einstellung die wachsende Konzentration der Standard-Oil- Gesellschaften auf amerikanischem Boden, während man anderseits sogar annimmt, dass Eoosevelt auch einem weiteren Vordringen der englisch-holländischen Konkurrenz, d. h. der Royal Dutch-Shell- Gruppe, in den Vereinigten Staaten ein Ende machen wird. Die weitere Zunahme der russischen Naphtaerzeugung hat an sich nicht sehr überrascht und darf zur Zeit insofern als unbedenklich qualifiziert werden, als der russische Petroleumexport kaum eine baldige Steigerung erfahren aus der Abneigung Persiens gegenüber der Konzession der Anglo Persian Oil Comp. drohen. Was die summarische Annullierung der Petroleumkonzession durch die persische Regierung anbetrifft, betrachtet man das Vorgehen in London als ungültig, da die Konzession 1901 auf 60 Jahre ohne Kündigungsmöglichkeit gewährt wurde. Gerade bei dieser Gesellschaft zeigen sich die von uns mehrfach erwähnten, im internationalen Petroleumgeschäft enthaltenen politischen Konfliktstoffe, besitzt doch die britische Regierung am Stammkapital der Anglo Persiaa^ Oil Comp. von 13,427 Millionen Pfunch einen Mehrheitsanteil von 7,5 Millionen Pfund. Weil die Petroleumversorgung aus persischen Quellen für die britische Flotte aus strategischen Gründen äusserst wich-' tig ist, liegt es auf der Hand, dass Grossbritannien seinen ganzen politischen und wirtschaftlichen Einfluss für eine rasche und befriedigende Lösung einsetzen wird. Aufgebracht sind die internationalen. Erdölkonzerne vor allem über die unerwartete und den Pariser Abmachungen: widersprechende vertragswidrige Erhö-i hung der rumänischen Erdölproduktion~j Die zur Zeit stattfindende Pariser Erdöl- 1 konferenz hat in erster Linie die Aufgabe zu lösen, neuerdings mit den Rumänen nach einer Vereinbarung zu suchen, welche diese in definitiver Form verpflichtet, eine auf Grund der Produktionsdrosselung erfolgende Preiserhöhung am internationalen Petroleummarkt nicht zu einer Expansion ihrer Produktion auszunutzen. Im ersten Halbjahr 1932 hat die grösste rumänische Erdölgesellschaft, die Astra Romana, gegenüber der Parallelperiode de» Vorjahres ihre Produktion von 540 300 auf 663 811 t erhöht, während die Steaua Romana eine Zunahme von 459 093 auf" 501934 t zu verzeichnen hatte. Recht interessant und ein eigenartiges Schlaglicht auf die Verhältnisse in der internationalen Erdölwirtschaft werfend ist die Feststellung, dass die Steaua Romana, welche bekanntlich zum Royal Dutch- Konzern gehört, ebenfalls eine erhöht© Produktion aufweist, während Deterding in Paris dagegen ankämpft. Seit dem Juni ist die rumänische Petroleumproduktion keineswegs gesunken, im Gegenteil, die Tagesproduktion erhöhte sich auf • •BfinUHIHBIIflWMMIilMHHHMM *••••••••••• TRAKGRIP Prendre un bon derart par temps froid, devient un Jeu pour ceux qui ont le nouveau carburateur ä starter. Quand vous les monterez sur les moteurs de vos Clients, vous leur eViterez tous les 6nervements de la mise en marche ä basse temp6rature . .. Plus de tätonnements — Plus de batteries videes — Plus de cylindres noy6s — V-'.-- Vielfach nachgeahmt, aber nie übertreffen! Wege und Stege sind verschneit. Beeilen Sie sich daher, uns Ihre Bestellungen aufzugeben! DUXLOP PXEUMATK CO. A.-G. Genf Basel Meme apres un stationnement prolonge dehors, par un frofd rigoureux, votre moteur partira au premier coup de demarreur, si vous avez pris la pr6caution de munir votre moteur du SOLEX ä Starter. Faites comme les grands construeteurs et beneficiez immddiatement de ce grand progres. Pose dans tous les garages. Agenoe generale sufsse: Henri Bachmann Bienne Geneve Zürich 12b, roedel'Höpital 9.PIacetfesEaux-Vives SI.Löwenstrassi Tel. 48.42 Tel. 25.641 Tel. 58.824 48.43 5B.825 48.44 «••••••••HHHM