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E_1933_Zeitung_Nr.007

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Kleiner Bummel durch die

Kleiner Bummel durch die U. S. A.: In unendlichen Längen ziehen sich diese breiten Landstrassen durch Nord-Kalifornien. field und erreichten abends 9 Uhr Delano. Dankbar drückte ich dem Spanier zum Abschied die Rechte. Er war am Ziel und "wünschte mir Glück für den folgenden Tag. Am Dienstag morgen, gestärkt durch ein echt amerikanisches Frühstück — Obst, Haferbrei, Eier, Speck, Butterbrot, Tee —, der einzigen richtigen Mahlzeit zwischen Los Angeles und Yosemite, zog ich wieder los. Kaum aus dem Städtchen raus, bog ein prähistorischer Ford in die Heerstrasse ein. Der mittelalterliche Mann am Steuer, mit der Flinte neben sich, anerbot sich, mich nach Tulare, eine Strecke von 55 km, mitzunehmen. Die Flinte warf er auf den Rücksitz, so dass ich mich neben ihn setzen konnte, wegen der Unterhaltung. In den Bergen bei Tulare hatte er Herden, die von Berglöwen heimgesucht wurden. Diesen wollte er mit seiner Waffe auf den Leib rücken. Er war Farmer, hatte aber viele geistige Interessen und fand für diese offenbar nicht viel Verständnis bei seinen Bekannten. In jüngeren Jahren Prediger einer Sekte, vertiefte er sich jetzt mehr in die Naturwissenschaften, hauptsächlich Geologie. Die amerikanischen Universitäten, erklärte er mir, seien die Zielscheibe des europäischen Spottes. Dieses stimmt ja nicht; aber, wie mancher Autodidakt und Dilettant, war er schlecht zu sprechen auf die offiziellen Vertreter und Stätten der Gelehrsamkeit, und ich konnte mir gut vorstellen, dass ein Geologe seine Ideen über die Entstehung und Entwicklung des Weltalls belächelt haben würde. Mir traute er mehr Verständnis zu; er habe gleich gemerkt, dass er es mit einer gebildeten Europäerin zu tun habe, nicht mit dem Produkt einer amerikanischen Universität. Natürlich wusste dieser Mann den Unterschied von Swiss und Swedish! Um 10 Uhr erreichten wir unter so gebildeten Gesprächen Tulare. (Schluss folgt.) L. G.L. Touren-Sprechsaal Touren-Antworten T. A. 886. Autoverlad nach Rodi. Folgende Schiffahrtsgesellschaften übernehmen den Autoverlad nach der Insel Rhodos: Lloyd Triestino (Triast), c Sitmar » (Genua), « San Marco » (Venedig), « Puglia» (Bari), Messageries Maritime (Marseille), « Seir Sefain» (Stambul). Nähere Auskünfte über den Automobilverlad erteilt auch jederzeit die «Agenzia Genovesi > in Rodi. An Ausweispapieren benötigen Sie die gleichen wie fÜT Italien, alßo einen Pass (visumfrei für Schweizer) einen internationalen Führer- und internationalen Zulassungsschein, ein Triptyk und das nationale Autokennzeiohen (CH). Besondere Zollbestimmungen kommen, wenn Sie ein Triptyk besitzen — für Sie nicht in Betracht. Ohne Triptyk wird für ein Auto bis zu 10 HP 180 Lire und über 10 HP 300 Lire verlangt. Das im Kurs befindliche Geld ist dasselbe wie in Italien: Lire, Der durchschnittliche Benzinpreis pro Bidon ist 15 Lire. Der Durchschnittspreis von guten, .komfortablen Hotels ist 35—45 Lire pro Tag, der von Luxushotels 65—95 Lire. Die günstigste Reisezeit auf den Aegäischen Inseln ist in den Monaten AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° 7 Mai bis Dezember. Meerbäder: Mai biß November. Rodi gilt durch seine unvergleichlich schöne und milde Lage, seine herrlichen Denkmäler, sein berühmtes Blumenparadies und eeine erstklassigen Hotels ak einer der mondänsten aktuellen Tieffpunkte der internationalen grossen Welt. B. K. in L. Touren-Fragen T. F. 887. Rund um Irland. Ich bitte, mir eine Rundtour um Irland bekanntzugebeni die mich vom Ausgangspunkt Dublin du-rch die besuchensweTteeten irischen Städte führt und, wenn immer möglich, die Küstenroute einhält. Kilometerangaben erwünscht, ebenso Angaben über Strassenzustand und Nennung von notwendigen Ausweispapieren. K. Z. in P. Büchertisch Der Sieg. Ein Buch vom Sport. Herausgegeben von Günther Mamlock und Sergius Sax. Verlag R. Oldenbourg, München und Berlin. — Das Buch .«Der Sieg > ist eine Reportage der grossen modernen Macht des Sportes. In ihm sind die 24 bekanntesten Sportarten auf eine besonders interessante Art behandelt. Die spannendsten und bedeutendsten Kämpfe, die sich in jeder Sportart in den 'letzten Jahren abspielten, sind in unerhört guten Photographien eingefangen! Welche Schönheiten der körperlichen Bewegung, welche Chronik eines zähen Siegeswillens! Nicht nur der Sportler wird an diesem Buche eine ganz besondere Freude haben, wir können uns leicht denken, dass auch der Laie mit Freude diesen Band durchblättert, der voll ist von prachtvollen Bildern aus allen Sportgebieten. Auf der Jagd nach dem rasend bewegten angespannten, zur Höchstleistung angespornten Menschenkörper,-' nach dem galoppierenden Pferd, dem Rennwagen enthüllt die Photo- Kamera ihre ausserordentlichen Fähigkeiten, die Szenen mit ungewohnter Lebendigkeit festhalten zu können. Es gibt unter diesen 224 Bildern, von denen 34 ganzseitig sind, Aufnahmen, die zum Besten gehören, was man überhaupt auf dem Gebiete der Sportphotographie schon zu sehen bekam. Gleichzeitig wird damit eindringlich dokumentiert, dass zum richtigen Photographieren künstlerischer Sinn und ein gutes, geübtes Auge gehört. Jeder -Sportart widmet ein Fachmann ein interessantes Begleitwort; über Autorennen schreibt Kurt Dörry, während das Kapitel über Motorradrennen von unserem Mitarbeiter Ernst Bosemann verfasst ist. Der bekannte Flugschriftsteller Peter Supf hat das Kapitel über den Flugsport verfasst. Die Wiedergabe der Bilder ist sehr gut gelungen, wie übrigens die gesamte Ausstattung des überaus empfehlenswerten Sportbuchs. x. Wie man flott Skiläufen lernt; die Technik des Skilaufs von ersten Läufern vorgefahren und Lehre von A. Janner, mit 168 Photos und Filmbildern. Kinosportbuch Band 2. Verlag Otto Maier in Ravensburg. Für jeden, der eine moderne Lauftechnik erstrebt, wird dieser «lebendige Skilehrer in der Tasche » eine freudige Ueberraschung sein. Die Bildanordnung bewirkt, dass die an den Rand gedruckten kinematographischen Bilder beim Abblättern den Anblick der natürlichen, lebendigen Bewegung erzeugen. Dadurch ist der Besitzer dieses neuartigen Lehrbuchs in der Lage, all die wichtigen Bewegungen immer und immer wieder ablaufen zu Die neue Hutmode Der letzte Modeschrei: Das Schnurhütchen. Dieses neue Pariser Hütchen ist für jede Frisur passen*- da ©s dank der Schnur beliebig erweitert oder gekürzt werden kann. lassen, langsam, schnell, oder auch bei den einzelnen Phasen zu verweilen, bis «es sitzt». Bewegungen können nur durch solche bewegte Bilder erklärt werden. Die beigedruckten kurzen Merktexte, vor allem aber der sehr eingehende Lehrtext, sind von berufener Persönlichkeit auf Grund langjähriger Lehrtätigkeit abgefasst und verbürgen eine ausgezeichnete Schulung. Der Bridge-Meister. Das moderne KartenspieL Die genauen Regeln und Kniffe. Von Carl van Hengel. Mit vielen Bildern und Beispielen. Süddeutsches Verlagshaus, ^ G. m. b. H.. Stuttgart — Wer kennt heute nicht das beliebte Bridge-Kar**- • spiel — es gehört geradezu zur heutigen modisSl J. Bildung. Hier ein famoses neues Lehrbuch, das in vorbildlicher Weise alle Regeln erläutert und viele Beispiele gibt, unterstützt durch schöne Bildaufnahmen. Das Buch behandelt neben der seitherigen Spielweise, auch die neueste nach Svstem Culbertson, ausserdem bringt es sowohl die bisherige Berechnung, wie auch die neueste nach Vanderbilt. Richtig Bridge spielen ist eine Kunst wie das Schachspiel. Der Verfasser, aktiver SpieleT, legt alle die Methoden des « Versteigerne. der Ansage, des Trumpf- wie auch Farbenspiels » klar nieder. Es ist für jeden Spieler, ob Anfänger oder Fortgeschrittener ein Gewinn, dieses Buch zu lesen. Im Anhang: Name, Beruf u. Adresse der Äutomobilbesitzer in der Reihenfolge der derzeitigen, noch die ganze Fahrsaison im Gebrauch bleibenden Kontrollnummern. ¥er!og Bern — Zürich — Genf l-REVUE werden überwunden durch Rationalisierung Für die rechnerische Seite der Fahrpraxis gibt es keinen bessern betriebswirtschaftlichen Mentor als den Schweiz. Äutomobükalender. Bequeme Buchführung der Betriebsspesen. Ratschläge für Pilege und Unterhalt. Alle Tabellen und Informationen. Auch erhältl. bei allen Automobil-Clubs und Buchhändlern, sowie in Garagen. 1933 sofort lieferbar Preis nur Fr. 7.50 Hier ausschneiden Nur 5 Rp. Porto kostet Sie dieser

N° 7 1933 , AUTOMOBIL-REVUE 11 Neuerungen Im amerikanischen zum voraus erstehen. Das Auto kann unter Bewachung auf dem MünsterplaU parkiert werden. Autobau. Di« Jahresfeier, w» der der Vorstand einen grossen (Schluss von Seite 9) Die Kardangelenke werden häufig mit Nadellagern versehen, durch welche die Abnützung weitgehend vermindert wird. Zur Unterstützung des Fahrers kommen Servobremsvorrichtungen zur Anwendung. Die bisher fast unbekannte B-K-Unterdruckservobremse ist plötzlich bei nicht weniger als neun Marken anzutreffen, nämlich Studebaker, Hudson, Packard, Lincoln, Auburn, Cadillac, La Salle, Düsenberg und Marnion. Pierce Arrow verwendet einen mechanisch wirkenden Servobremsapparat, bei welchem die zusätzliche Kraft vom Getriebe abgenommen wird. Der Weg des Bremspedals ist hier nur noch ungefähr so gross wie der des Gaspedals. Neues Zubehör. Eine neuartige Ausführungsform von Stossdämpfern, bei welcher die Dämpfung durch Anwendung einer trägen, auf ein Ventil einwirkenden Masse von der Stärke der Strassenstösse abhängig gemacht ist, wurde bereits in einer früheren Nummer eingehend beschrieben. Als weitere interessante Neuerung auf dem Gebiete des Zubehörs sei jedoch noch das Aufkommen von Dreifadenlampen für Scheinwerfer erwähnt Bei Anwendung dieser Lampen lässt sich ausser dem « Fernlicht » und dem «Abblendlicht» noch ein mittlerer Beleuchtungsgrad erzielen, von dem man sich hauptsächlich bei Üeberlandfahrten Vorteile verspricht. Zur Erleichterung des Kreuzens, speziell auf Ueberlandstrassen, wurde von anderer Seite auch nur eine spezielle Schaltung vorgesehen. Bringt man hier den Lichtschalter in eine Mittelstellung, so wird nur der linke Scheinwerfer abgeblendet, während der rechte nach wie vor die Sicht in die Ferne ermöglicht. m. 1V»uwisaraus Tourist!kbulletln des A.C.S. Bulletin Nr. 3 vom 20. Januar 1933. m. K. = mit Ketten; o. K. = ohne Ketten. Sämtliche Strassen der Schweiz sind schneebedeckt. Im Mittelland, Jura und in den nördlichen Voralpen iat der Automobilverkehr mit Schneeketten noch tut möglich. Ungewöhnlich stark schneite es in der Südschweiz. Der Stand der Berg- und Paßstrassen ist nach den eingezogenen Informationen vom 1&-/20. Januar der folgende: Appenzellerland und Toggenburg: Ketten auf allen Kantonsstrassen angezeigt; Uebergänge ins Rheintal durchgehend gepfadet Weissbad und Rossfall m. K. erreichbar. — Strasse Wattwil-Wildhaus-Gams breit gepfadet, Rickenstrasse gepfadet and gesandet. Zufahrt ins Amdener Skigebiet m. K. möglich, Ausweichstellen geschaffen. Hulftegg, zwischen Thur und Töss, wieder geöffnet. Unterkunftsorte in den Flumser Berger (Tannenboden, Gamperdon, Alpina) mit kleinen und mittleren Wagen nebst Ketten noch gut erreichbar, keine Ffadung. Schwyz: Zufahrt nach Einsiedeln vom Zürichsee her am besten über Richterswil-Ffäffilon-Schindellegi-Biberbrücke. Schwyzer Hochebene durchgehend, jjwohl nach Arth wie nach Schwyz, befahrbar, -oergeregg unpassierbar. Postroute Einsiedeln- Oberiberg geöffnet (Kreuzungen mit Postautos wegen schmaler Fahrbahn vermeiden). Strasse über den Etzel zwischen Luegeten und Einsiedeln unpassierbar. Wäggitalerstrasse m. K. befahrbar. — Zugerbergstrasse unpassierbar. Glarnerland: Strassen schneebedeckt und vereist; Autoverkehr bis Linthal und im Sernftal bis Elm m. K. möglich. Kerenzerberg hartgefahren. Graubünden: PrätügUuerstrasse m. K. befahrbar bis Klosters, Ueberfahrt nach Davos (Wolfgang) nicht mehr ratsam. Zufahrt nach Davos durch die Zügenstrasse gegenwärtig ungeeignet Postroute Chur-Lenzerheide-Oberhalbstein-Mühlen bis Mühlen m. K. gut befahrbar, weiterhin unpassierbar. Albulastrasse offen bis Bergün bei vorsichtigem Fahren in der Strassenmitte. Italienische Strasse Chur- Reichenau-Thusis-St. Bernhardin-Misox bis Hinterrhein m. K. passierbar; Südseite befahrbar bis Soazza, unterhalb Mesocco, weiter bergwärt« verweht, San Bernardino - Dorf eingeschneit Unterengadin innaufwärts bis Schuls gepfadet und gut befahrbar; Schuls - Oberengadin befahrbar. Malojastrasse kann mit Schneeketten einwandfrei befahren werden 1 . Bergell Schneeketten erforderlich. Vorderrheintal offen bis Sedrun. Lukmanierstrasse befahrbar bis Platta. Zufahrt nach Arosa noch möglich. Innerschweiz: Brünigstrasse immer noch gut m. K. passierbar. Zufahrt nach Engelberg stets gut gepfadet und m. K. mühelos befahrbar. Gotthard: Nordseite geöffnet bis Göschenen und nur m. K. erreichbar; Südseite gegenwärtig stark schneebedeckt. Monte Ceneri, zwischen Bellinzona und Lugano, Verkehr zeitweilig unterbrochen. Berner Oberland: Haslital m. K. befahrbar bis Guttannen. Strasse nach Grindelwald bei 20 cm Schneehöhe m. K. gut befahrbar. Lauterbrunnen gut m. K. erreichbar. Kandertal m. K. offen bis Kandersteg. Strasse Frutigen - Adelboden immer noch gut befahrbar, überall Kreuzungsmöglichkeiten. Simmental o. K. und m. K. befahrbar bis Zweisimmen resp. Lenk. Saanenmöser und oberes Saanetal nur m. K., Jaunpass nur auf Berner Seite m. K. befahrbar. Abfahrt nach Jaun riskiert. Zufahrt ins Gantrister Skigebiet nur geöffnet bis Hotel Gurnigelbad, Weiterfahrt Richtung Selibühl für Privatwagen verboten. Zufahrt auf Freiburger Seite bis Steinbachsäge unterhalb Schwefelbergbad. Schwarzsee m. K. gut erreichbar. Schallenberg nicht empfehlenswert. Bergstrasse nach Beatenberg, 15 cm Schnee, m. K. gut passierbar. — Strasse Luzern-Bern durchs Entlebuch und Emmental nur m. K. befahrbar. Jura: Strassenübergänge vom Aare- ins Rheintal: Bözberg, Staffelegg, Unterer und Oberer Hauenstein m. K. und o. K. befahrbar. Weissenstein auf beiden Seiten m. K. befahrbar. Im übrigen Solothurner, * Berner und Neuenburger Jura nur schwach schneebedeckt, Autoverkehr auch o. K. möglich. Gol des Etroits etwas Verwehungen, m. K. Molendruz durchgehend o. K. St. Gergue - La Cure und Bois d'Amont Vereist und m. K. befahrbar. Rhonetal offen bis Münster, Seitenstrassen nach Le Sepey, Leysin, Lac de Ghampai, alle o. K. befahrbar, Col des Mosses und Pas de Morgini Ketten erforderlich. Sierre-Montana vereist, Villars-Chesierea von Bex her m. K. befahrbar. T. C. S. Autosektion Glarus Hauptversammlung. Samstag, den 21. dies hielt unsere Sektion im Clublokal, Hotel Schweizerhof in Glarus die ordentliche Hauptversammlung. Der Vorsitzende, Herr Dr. med. A. Büchi von Mollis, konnte noch eine selten so zahlreiche Mitgliederzahl willkommen heissen und gab einleitend der Freude Ausdruck, dass unser Club nun nahe an 210 Mitgliedern vereinigt. Die Tiaktandenliste, allen Mitgliedern rechtzeitig zugestellt, begann mit der Vertesung des Protokolls der 5. Hauptversammlung, welchem unter bester Verdankung die Genehmigung zuteil wurde. Der sauber und in alle Details abgefasste Jahresbericht des Präsidenten erinnert daran, dass verschiedene Anlässe, wie auch die Fahrt mit den Krankenschwestern des Kantonsspitales, rar vollsten Zufriedenheit ausfielen. Der Bericht wurde mit Applaus von der Versammlung dankbar entgegengenommen. Wiederum zeitigte die Jahreerechnung, geführt von Herrn JakobeT-Grieder, ein übliches Bild mit einigen hundert Flanken VoTechuss dementsprechend auch das Vermögen des Clubs einen Zuschuss erhielt. Mit dem Berichte der Reohnungsjevisoren deckte eich auch der Beschluss der Versammlung, indem die Rechnung unter bester Verdankung an den Rechnungssteller einstimmig genehmigt wurde. Mit guter Begründung des Vorsitzenden konnten Befürchtungen aus Kartagos Lager auf Herabsetzung des Jahresbeitrages beseitigt werden und ist die Höhe des Sektions-und Jahresbeitrages mit FT. 20.— beibehalten worden. Aus dem Vorstände auszutreten wünschte Herr Arch. Lampe in Näfels, während sich die übrigen Mitglieder wieder zur Verfügung stellten. Mit einem Landammannmehr wurde der Vorsitzende, Herr Dr. med. A, Büchi in Mollis, -wiederum zum Präsidenten erhoben. Vize-Präsident Landrat Jakober in Niedernrnen, Office und Sekretariat F. Jakob«T-Grieder in Glarus, Grundbuch-Geometer Schmid in Niederurnen als Aktuar und die Beisitzer Kubli-Wichser und JennT-Kradolfer -wurden alsdann in Globo bestätigt und als neues Vorstandsmitglied Herr Gemeinderat Felix Kamm in Mühlehorn einstimmig gewählt Die bisherigen Rechnungsrevisoren beliebten ebenfall« bestätigt zu werden. Die Beiträge *n daa VerkehTsburean wnd" pro Klausen fanden Zustimmung zum Antrage des Vorstandes und -werden in der -üblichen Höhe ausgerichtet. AI« Fachblatt und Clnborgan kommt nur die Automobil-Revue in Frage und wird der Vertrag dementsprechend erneuert In daa Arbeltsprogramm -werden «nfgenoinmen eine Früfajahrsfahrt, die traditionelle Fährt mit den Krankenschwestern dea Kantons- Spitales und Gemeindeschwestern, event. Wiederholung der Aelplerchilbi auf Sack, Ausfahrt an einem schönen Sommerabend und die Haltung eines Vortrages. Der Unterhaltungsabend beliebte ins Schützenhaus nach Glarua verlegt zu werden. Unser Mitglied, Herr Dr. med. Ernst Fritschi, Spitalarzt in Glarns. benützte diesen Moment, dem 'Touringclub endlich einmal mündlich den Dank aussprechen siu können für die Fahrten mit den Krankenschwestern, was im richtigen Sinne des Wortes eine Wohltätigkeitsfahrt sei. Der Touringclub -wird sich auch eine spezielle Ehre daraus machen, diese Institution beizubehalten, womit genannten Schwestern jeweils eine -überaus grosse Freude bereitet werden kann. Zum Schlüsse wurde noch bekanntgegeben, das« unser Club plant, eine RechtskonsulentensteDe zu schaffen, -wonach Mitglieder einmal pro Jahr diese Institution gratis benützen können. So konnte nach genau einstündigen Verhandlungen der geschäftliche Teil geschlossen werden. In sehr verdankenswerter Weise p-rojizierte unser Mitglied, Herr Schönwetter, Photograph in Glaru«, eine Reihe Bilder anf die Leinwand, es waren lustige Szenen ans der Aelplerchilbi auf 'Sack, Adleraufnahmen zum Tierfilm des Kantons Glaru«, wie auch Bilder unserer stolzen Gemsen, denen man beim starken Schnee im Gebirge oft oehr nahe beikommen nnd reizende Szenen aufnehmen kann. Zur weitem Abwechslung rollten noch Filme Tom überaus interessanten Bahnumbau der Braunwaldbahn zu Anfang dieses Winters, vom letztjährigen Klausenrennen und schliosslich vom gefürchteten Kilchenstock in Linthal mit hochinteressanten Aufnahmen ans der Abbruehzone. Mit Applaus wurde der schöne Vortrag geschlossen, dem eich der Dank sämtlicher Mitglieder anschloss. A. Seh. Autosektion Seeland ORTSGRUPPE BIEL. Wir machen hierdurch unsere Mitglieder darauf aufmerksam, dass am Freitag, den 27 Januar 1933, um 20 Uhr, im Hotel «Elite» in Biel Herr Gerichtspräsident Frey über das neue Verkehrsgesetz sprechen -wird. Anschliessend daran wird Herr Kreisoberingenieur Greppin über «Les signaux de la route» in französischer Sprache referieren. Wir können eine rege Teilnahme an dieser Veranstaltung, die wir gemeinsam mit der Sektion Seeland-Jura des A. C. S., Biel, organisieren, unsern Mitgliedern nur bestens empfehlen. Mit freundlichem Clubgruss Der Vorstand. Autosektion Aargau Unterhaltungsabend. Wenn an Anlässen von Jahr zu Jahr mehr geboten wird, wie dies bei den Unterhaltungsabenden der Sektion der Fall war und die sich dementsprechend stets gröeserer Beliebtheit erfreuten, so steigen mit dem Erfolg demgemäss auch die Anforderungen an die mit der Organisation betrauten Kräfte. Dies galt hier um so mehr, als es der kunstbeflissene Präsident mit einer ansehnlichen Schar von Amateuren aus Mitgliederkreisen verstanden hatte, jeweilen mit den eigenen Kräften ein Programm zu bieten, das auch anspruchsvollen Erwartungen gerecht wurde. Es wurde aber stets schwieriger, die hiefür notwendigen Mitwirkenden zu rekrutieren. Die zeitraubenden Vorbereitungen, die zum Teil nicht unbeträchtlichen Distanzen zum Ort der Probe und was alles sonst mit den Mühsalen einer Amateurbühne zusammenhängt, liessea das Häuflein der Unentwegten immer kleiner werden. So waren dia Folgen der alles überschwemmenden « Industrialisierung >, auch hier nicht zu vermeiden und mueete sich der Vorstand, wenn auch schweren HeTzens, dazu entschliessen, von der guten Tradition abzukommen und den Amateurstatus aufzugeben. Damit traten zwar nicht nur bezahlte, gondern auch routinierte und bühnensichere Kräfte in den Dienet der Unterhaltung, aber der Reiz des" Persönlichen, der den Liebhabervorstellungen trotz allen übrigen Unebenheiten und Schwerfälligkeiten einen besonderen Wert verleiht, ging auf diese Weise stark zurück. Er ging glücklicherweise nicht ganz verloren, denn zwei « Nummern » konnten in das neue Regime hinübergerettet werden. Da ist einmal der Sektionspräsiient, der als weltgewandter Conferencier den Bühnensalat mit den nötigen Gewürzen erst so wirklich schmackhaft macht und dann die T. C. S.-Girls, deren Darbietungen immer mit zu den bestgelungenen gehörten und manches Herz auf höhere Tourenzahlen brachten. Dagegen konnte nun das Problem der Platzknappheit endlich gelöst werden, indem es möglich wurde, den Aarauer Saalbau für den Abend zu reservieren, dessen Räumlichkeiten sich ja ausgezeichnet für einen solchen Ahlass eignen. Die ständigen Gäste der Unterhaltungen waren ganz überrascht, auf einmal so viel Platz und Bewegungsfreiheit für sich allein zu haben, und doch mag der eine oder die andere mit etwelchem Bedauern an die Zeiten zurückgedacht haben, da sich'» so warm beisammen sitzen Hess! Mit den verpflichteten Kräften schien das Komitee offenbar das Richtige getroffen zu haben, denn die sich rasch folgenden Nummern wurden durchwegs gut aufgenommen und reichlich applaudiert. Den T.C.S.-Girls. die sich in etwas veränderter Gruppierung wiederum vorstellten und mit ihren Darbietungen, welche der neuen rhythmischen Richtung gerecht wurden, recht originell wirkten, standen weitere tänzerische Produktionen zur Seite. Die kleine Balleteuse, die sich als lebensfrohes Wienermadl und quecksilbrige Micky-Maus hervortat, hatte sich rasch die Herzen der Zuschauer erobert. Der taktsichere und gewandte Step des jungen Hochländers kam leider wegen der zu stark unterstrichenen Musikbegleitung nicht ganz zur vollen Geltung. Heimatliche und freundnachbarliche Klänge vermittelte eine muntere Jodlerin, die ihre Weisen keck zur Laute begleitete. Mit schelmischer Gebärde und sonstigen mimischen Beigaben -verstand sie es, ihre Lieder Wirkungsvoll zu unterstreichen. Viel Spass machten die beiden Clowns mit ihren akrobatischen Hunden. Ihre Kunststücke in der Schlussnummer waren wirklich verblüffend und deuteten auf internationale Klasse. Kombinierte Brillen, welche die Welt in ausgesprochen Rosa oder Maiengrün erstehen Hessen, halfen die Schattenspiele zu variieren, die von der kleinen Tänzerin bestritten wurden und deren Aufwand an Staffage nicht ganz im Einklang stand mit dem erzielten Leuchteffekt. Wohltuend war das Tempo, das bei der Abwicklung des Programms vorgelegt wurde, so dass dieses rechtzeitig seine Erledigung fand und die Tanzfreudigen reichlich zu ihrem Vergnügen kamen. So war für alle gesorgt nnd die hilfsbereiten Mitglieder hatten diesmal noch vor Morgengrauen die Möglichkeit, jene Bretter mit Weltbedeutung zu verlassen, um gleich wie alle übrigen Gäste, unter Freunden und Bekannten die Geselligkeit zu pflegen, Dass die Anlässe der Aargauer übrigens bereits beträchtlich hoch im Kurs stehen, beweist die Tatsache, dass die Sektionen von Zürich und Bern Delegationen entsandt hatten, obwohl diese «Gxossstädter gewiss nicht um Vergnügen verlegen 6ind. Zur historischen Genauigkeit der Chronik sei noch beigefügt, dass die anlässlich der grossen T. C. S.-Sternfahrt nach Basel so erfolgreich gewesenen Konkurrenten der Sektion von dieser noch nachträglich mit einer sehr hübschen Anerkennung bedacht wurden. Die Aufmerksamkeit wird hoffentlich bei spätem sportlichen Anlässen noch einen grösseren Harst von Mitgliedern «um Mitmachen aufmuntern. Weitere Ueberraschungen aller Art bot auch eine Tombola, deren Preise, wie immer, viel Spass und Freude machten. Dass im frohen Kreise nnd in behaglicher Stintmung und Wärme, die angenehm mit der bissigen Winterbise im Freien kontrastierte, die Stunden nur allzurasch wieder enteilten, versteht sich von selbst Und wenn ein ganz Hartgesottener noch nicht die nötige Wärme beisammengehabt haben sollte, so hatte er bei einigen Anlassübungen. alle Gelegenheit, Versäumtes nachzuholen. Dank des Gebotenen werden sich die meisten mit dem Uebergang von der Amateurvorstellung zum wirklichen Kabarettprogramm ausgesöhnt haben, und nun wird es der Findigkeit der Vergnügnngsmagister überlassen bleiben, für neue Attraktionen zu sorgen, um nächstes Jahr " ein gleichwertiges Programm bieten zn können. b. Autosektion St. Gallen-Appenzell Einladung zur ordentlichen Generalversammlung, Sonntag, den 29. Januar 1933, nachmittags 2 Uhr, im Hotel « Säntis », Landsgemeindeplatz, Appenzell. — Traktanden: 1. Wahl der Stimmenzähler; 2. Vorlage des Protokoll der letzten Generalversammlung; 3. Jahresbericht. 1932; 4. Jahresreohnung 1932; 5. Bericht der Kontrollstelle; 6. Statutemevision; 7. Festsetzung der Sitzungsgelder und Reiseentschädigungen an den Vorstand und die Subkoxnmissionen; 8. Festsetzung der Entschädigung an den Kassier und die Kontrollstelle; 9. Festsetzung deT Rückvergütung an die Ortsgruppen: 10. Festsetzung des Jahresbeitrages pro 1934; 11. Vorlage des Budget pro 1933; 12. Wahlen: a) des Präsidenten; b) der übrigen Vorstandsmitglieder; c) der Kontrollstelle; 13. Bestimmung des Ortes der nächsten Generalversammlung; 14. Allgemeine Umfrage. Wir erwarten zahlreichen Besuch seitens unserer Mitglieder. Es worden keine persönlichen Einladungen versandt. Traktandenliste bitte ausschneiden. Der Vorstand. AUTOSEKTION BERN. Jahresfeier. Die Autosektion Bern des T. C. S. veranstaltet am Samstag, den 28. Januar, im Kasino in Bern ihre traditionelle Jahresfeier. Zahlreiche unterhaltende Pcrogrammnummern, verschiedene Ueberraschungen und ein flotter Tanzbetrieb werden auch in diesem Jahre dafür sorgen, dass der Abend zu einem ganzen Erfolg wird. Der rührige Vorstand des Vergnügungskomitees hält das genauere Programm noch geheim, meldet indessen in einer Voranzeige in gutem Berndeutsch «mer wärdi sicher a dem Abig rächt viel Fröid ha >. Der Eintritt für jede Person kostet Fr. 4.—, dabei sind abeT das Tanzen, die Billettsteuer und die Garderobe inbegriffen. Es werden alle Plätze numeriert; Bekannte, die an einem gleichen Tisch sich placieren möchten, können die Eintrittskarten i schon, jetzt im Reisebuxeau Ritz-Tours im Bahnhof Aufmarsch erwartet, btginnt am Samstagabend um halb 8 Uhr. *- SEKTION ZÜRICH. Clubball 1933. Es war vorauszusehen, dass auch dem diesjährigen A. C. S.- Ball in Zürich wiederum ein grosser Erfolg beschieden sein dürfte, hatten sich doch über 700 Personen für dieses bedeutsame, gesellschaftliche Ereignis Zürichs angemeldet. Schon nach 20 Uhr rückten die ersten Wagen an und bald herrschte in den festlich geschmückten Räumen des «Grand Hotel Dolder >, wo für beste Aufnahme vorgesorgt war; ein bewegter Ballbetrieb. In der grossen Halle spielte vorerst das auf 12 Mann verstärkte Orchester Amonini zum Tanze auf, derweilen im kleinen Saal der Bar die Kapelle Hohner für amüsanten Ballbetrieb sorgte. Zahlreiche elegante Toiletten sorgten für ein prächtiges farbenfrohes Bild, A. C. S.-Fähnchen schmückten die verschiedenen Räumlichkeiten nnd die an jedem Tisch angebrachten farbigen Ballons gaben dem Ganzen eine frohe Note. Jede Dame war vom Organisationskomitee mit einem kleinen Geschenk überrascht worden, zudem erhielt jeder Ballteilnehmer ein Gratislos für eine Tombola, welche durch ihren reichhaltigen Gabentisch besondere Bewunderung erweckte. Die Konkurrenzen, welche vorgesehen waren, wurden mit einer Walzerkonkurrenz eröffnet, wo der eingesetzten Jury ein schweres Amt bezüglich der Vergebung der ausgesetzten schönen Preise harrte. Pünktlich um 23.30 Uhr begannen im grossen Saal des ersten Stockes die verschiedenen Vorführungen, die sich in der Folge pausenlos abwickelten. Durch die Aufstellung eines grossen Bühnenpodiums war für ein vorzügliches Arrangement gesorgt, indem es allen Anwesenden möglich war, die verschiedenen, qualitativ ausgezeichneten Darbietungen bequem mit anzusehen. Der Conferencier, Herr A. Töndury, konnte als erste Darbietung zwei Opernarien von Frau Bernhard-Ulbrich, Mitglied des Solopersonals des Stadttheaters Zürich, begleitet von Herrn Kapellmeister Häusslein, ankündigen. Dieselben, wie auch ein Duett von Herrn und Frau Bernhard-Ulbrich, fanden besonderen Beifall. Als Einlage boten die Chocolate Drops einen amüsanten amerikanischen Eingeborenentanz, und dann wartete Herr Bernhard-Ulbrich mit einer Musikhumoreske auf, indem eT das bekannte Lied «Min Vatter isch en Appezäller> nach verschiedenen Opern- und Liedermelodien in amüsanter Weise vortrug. Dann nochmals eine Tanzeinlage, und schon hielten die Lieblinge des Zürcher Publikums, die Wiener Strassensänger, ihren Einzug. Nicht weniger als achtmal mussten sie vor der Rampe erscheinen,, und sie sangen sich mit ihren vorzüglichen Liedervorträgen rasch in das Herz der grossen A. C. S.-Gemeinde hinein. In der Halle harrte eine neue Ueberraschung der Ballteilnehmer. Das 19 Mann starke, bestbekannte französische Jazz-Orchester Ray Ventura war eingezogen und hielt nun mit seinen schmissigen Tanzweisen die Gäste bis gegen den späten Morgen in seinem Bann. Nach Mitternacht war die Verlosung der Tombola- durchgeführt und bald hatte der reichhaltige Gabentisch einem waren Ansturm der glücklichen Gewinner standzuhalten, so dass er im Nu vollständig geleert war. Noch einmal erreichte die Fröhlichkeit einen besonderen Höhepunkt, als der Start zur Kissenschlacht freigegeben wurde. Dieser Wettbewerb, der bei der Zürcher Sektion des A.C.S. zur Tradition geworden ist, vermittelt jeweils köstlichste Momente, die wahre Lachsalven auslösten. Der Vorstand hatte die Gelegenheit benützt, um die anwesenden Gäste, die Präsidenten der Autosektion Zürich des T. C. S., des Ostschweiz. Vereins für Luftschiffahrt, der Gruppe Zürich der Avia, den anwesenden Sekretär der Sektion Basel des A. G. S; -und die Vertreter der Presse willkommen zu heissen. Herr Vizepräsident F. Frey sprach ihnen den besonderen Gruss des Vorstandes aus. Bis fegen 7 Uhr morgens dauerte der amüsante Ballbetrieb an, der sich auch dieses Jahr durch eine vergnügte vorzügliche Stimmung auszeichnete. Als man bei kalter Bise morgens heimwärts zog, tat man dies mit dem Bewusstsein, einem ebenso ausgezeichnet verlaufenen wie sehr gut organisierten grossen gesellschaftlichen Tanzanlass beigewohnt zu haben. Dafür gebührt der Vergnügungskommission der Sektion Zürich des A. C. S. besonderer Dank. s. AutfoBn A. C. $. Neugründung: SKS-Motoren- und Fahrzeugfabrik A.-G., Schwanden. Unter dieser Firma ißt eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von Fr. 50.000.— gegründet worden. Zweck der Unternehmung ist die Fabrikation und der Vertrieb von SKS-Explosionsmotoren für Benzin und Rohöl sowie Fabrikation und Vertrieb von Kleinautos und Motorrädern, welche mit dem SKS-Motor ausgerüstet sind, Abgabe von Lizenzen nnd Führung einer Spezial- Konstruktionswerketa.tt. Dem Verwaltungsrat gehören an: Dr. H. Tschudy, Rechtsanwalt, Schwanden, Präsident; F. Kundert, Vizepräsident, Braue- Teibesitzer nnd B. Hefti, Fabrikant, beide in Schwanden. Präsident und Vizepräsident führen die rechtsverbindliche Einzelunterschrift. Geschäftslokal: im Bureau der Brauerei Adler. Personelles. Lumina S. A., Genf-Zürich, Benzin und Oele. Die Unterschrift von Emil Hauser ist erloschen. Royal Compagnie A.-G., Ölten, Autoreifen-Import. Die Einzelprokura von P E. Hug ist erloschen. Fiat-Automobil-Handels-A.-C, Verkaufsstelle, Zürich. Der Verwaltungsrat hat zum Geschäftsführer Josua Arbenz ernannt. Der Genannte führt Kollektivunterschrift mit Dr. G. Weiss. Grossenbacher 1 Co., Bern, Automaterialien. Die Kommanditärin Frau Martha Alder-Grossenbacher ist aus der Gesellschaft ausgeschieden und ihre Einlage von Fr. 30000.— erloschen. Die Gesellschaft wird weitergeführt durch die beiden Gesellschaftor Hans Grössenbaeher (unbeschränkt haftend) und Frau Fr. Grossenbacher-Bigler (Kommanditärin). Kapitaländarung. Import A.-G. für englische Motorenöle, Zürich. In ihrer ausserordentlichen Generalversammlung haben die Aktionäre die Reduktion des Kapitals von bisher Fr. 30 000.— auf Fr. 12 000.— beschlossen, unter Abstempelung der 60 Namenaktien von Fr. 500.— auf nom. Fr 200.— durchgeführt. Pneu-Haus A.-G., Basel. Diese Aktiengesellschaft hat ihr Kapital durch Ausgabe von neuen Aktien -von Fr. 25 000.— auf Fr. 100000.— erhöht.