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E_1933_Zeitung_Nr.008

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° 8 Materials ist seit langem bekannt. Alle bisherigen Versuche, beispielsweise Kohlenstaub zum Motorbetrieb zu verwenden, scheiterten aber daran, dass sich aus den Verbrennungsriiokständen unzulässige * Verschmutzungen der Maschine ergaben. Wie Paroia diesen Uebelstand vermeiden will wird nicht angegeben. m. Verbesserung der Kurvenstabilität weichgefederter Wagen. Manche Wagen mit weicher Federung neigen sich beim raschen Durchfahren von Kurven so stark nach aussen, dass bei den Insassen ein Gefühl der Unsicherheit entsteht. Beim Fahrer kann dieses Unsicherheitsgefühl falsche Reaktionen auslösen, welche die Fahrsicherheit dann effektiv gefährden. Durch den nachträglichen Einbau mechanischer Vorrichtungen ist dieser Tendenz zum «Hängen» des Wagens beim Kurvenfahren nur schwer zu begegnen, da die dabei zu beherrschenden Kräfte sehr gross sind. Mehr Aussicht auf Erfolg bietet jedenfalls eine hydraulisch arbeitende Stabi- Iisationsvorrichtung, wie sie jetzt mit dem Apparat «Hydrostabil» auf dem Markt erschienen ist. Dieser Apparat besteht im wesentlichen aus zwei hydraulischen Stossdämpfern, deren Druckkammern durch Schläuche miteinander kreuzweise verbunden sind. Bei Bewegungen des Wagenoberbaues parallel zur Achse, ergeben die Stossdämpfer nur einen geringen Widerstand. Sowie sich jedoch der Oberbau zu neigen sucht und dabei die Stossdämpfer entgegengesetzte Bewegungen zu vollführen trachten, nimmt der Flüssigkeitsdruck in den Stossdämpferkammern stark zu und wirkt so der Zentrifugalkraft entgegen. Das « Hängen» des Wagenoberbaues wird dadurch auf ein Minimum reduziert Eine stärkere Abnützung des Apparates ist nicht zu erwarten, da die meist beanspruchten Teile beständig im Oelbad laufen. at. Tech *r> j edh IV. Antwort 8510. Selbsttätiges Oeffnen des Garagetores. Zuschrift weitergeleitet. Red. Frage 8547. Explosionsturbine. Aus welchen Gründen ist die Anwendung von Explosionsturbinen als Antrieb für Fahrzeuge bisher unterblieben? Sind es technische oder wirtschaftliche Schwierigkeiten und. worin lassen sich Erklärungen über derartige Schwierigkeiten finden? E. G. in B. Antwort: Damit die Verbrennung eines Gasgemisches mit genügender Geschwindigkeit vor sich geht, muss die Gemischladung unter erhöh- tem Druck mr Entzündung gebracht werden. Eine unter erhöhtem Druck stehende Ladung ist auch deshalb wünschbar, weil so die Maschine bei gleicher Leistungsabgabe kompakter wird. Auch bei einer Gasturbine müsete vorerst also die Gasladung komprimiert werden. Während dies beim Kolbenmotor aber gleichsam umsonst durch die auch zur Arbeitsleistung dienenden Organe geschieht, müsste der Verbrennungskammer der Explosionßturbine noch ein besonderer Kompressor vorgeschaltet werden. Genügend kompakt und wirtschaftlich wäre dabei für die in Frage kommenden Drücke nur ein Kolbenkompressor. Ganz abgesehen davon, , dass dieser Kompressor wieder einen mehr oder weniger komplizierten Antrieb erfordern würde, entstände dadurch von neuem das Problem der vollkommenen Ausbalancierung, das man mit •dem Ersatz der Kolbenmaschine durch die Turbine ja gerade umgehen will. Die zweit« grosse Schwierigkeit beim Bau einer Gasturbine bietet die Materialfrage. Es geht nicht an, einen Strom glühender Gase aus einer Expansionskammer einfach auf ein Schaufelrad der bei Dampfturbinen üblichen Bauart zu leiten, weil das Schaufelrad den hohen Temperaturen niemals gewachsen wäre. Man müsste also mindestens das Schaufelrad beständig kühlen, was aber technisch schwierig und zudem auch wieder unwirtschaftlich ist. Bei Verbrennungsmotoren mit rein rotierenden Bestandteilen, in der Form von Kapselgebläsen oder Flügelpumpen, scheiterte die endgültige Lösung bisher immer an der Abdichtungsfrage, at. Frage 8548. Einfahren eines Wagens. Ist es Tatsam einen neuen Wagen möglichst lange mit ausschliesslich niedrigem Tempo einzufahren oder tut man besser, die Geschwindigkeit über den gleichen Bereich von Kilometern nach und nach bis zum Maximum zu steigern? Ich rechne mit einer Einfahrstrecke von etwa 1500 km. G. B in Z. Antwort: Die letztgenannte Methode ist der Motorfahrzeugführer, ersten unzweifelhaft vorzuziehen. Beim richtigen Einfahren kommt es darauf an, dass die kleinen Bearbeitungsungenauigkeiten in den Lagern und Gleitstellen nach und nach ausgeebnet werden. Die feinen hervorstehenden Gräte müssen abgeschliffen werden, dürfen aber nicht abbrechen oder anfressen, weil sonst wieder grössere Vertiefungen entstehen, die Bildung einer glatten Oberfläche also verhindert ist. Betreibt man den Wagen über die ganze Einfahrstrecke ausschliesslich mit niedriger Geschwindigkeit, so werden durch die geringe Belastung in den Lagern und Gleitstellen nur die obersten Kanten der Gräte abgeschliffen. Die noch nicht ausgeebneten Flächen sind dann noch nicht imstande, Frast 8549. Wasserpumpe undicht Die Waaserpumpe an meinem Wagen verliert beständig tropfenweise Wasser. Ein Nachziehen der Stopfbüchse nüUt meist nur einige Tage lang, dann fängt das Tropfen von neuem an. Auch durch mehrmalige neue Stopfbüchsen-Packungen Hess sich dem Uebel nicht abhelfen. Nur nach dem ersten und zweiten Anziehen der Stopfbüchse hörte dabei das Tropfen jeweils einige Wochen lang auf. Besteht keine Möglichkeit, dem Uebelstand dauernd abzuhelfen? T. K. in 0. Antwort: Die eigentliche Ursache der beschriebenen Störungen ist wohl in einer rauh gewordenen Pumpenwelle zu suchen. Die rauhe Welle reibt dann jeweils die neue Stopfbüchsen-Packung nach kurzer Zeit wieder aus und ruft so immer neue Undichtigkeiten hervor. Eine Abhilfe ist nur dadurch möglich, dass die Welle ausgewechselt oder, wenn ihre Abnützung noch nicht zu weit fortgeschritten ist, abgeschliffen wird. Die neue oder aufgearbeitete Welle muss genau rund und vollständig glatt sein. Um neue Anfressungen zu vermeiden, muss das Packungsmaterial aus gut imprägniertem Asbest oder speziell dafür im Handel befindlichen Metallkompositionen bestehen und vor dem Einsetzen noch mit dickem Oel getränkt werden. Die Stopfbüchse darf auch nur gerade so stark angezogen werden, als es notwendig ist, um ein Tropfen zu vermeiden. Jedes unnötig starke Anziehen verursacht neue Anfressungen und Abnützungserscheinungen an der Welle. at. lu-ist. «•» Mitteilung 233. Hat das Automobilgesetz rückwirkende Geltung? In der < Nationalzeitung > vom 8. Januar 1933 ist die gerichtliche Erledigung eines Automobilunfalles mit tödlichem Ausgang behandelt, der sich am 14. September 1932 an der Hochstrasse in Basel ereignet hat. Unter anderem ist darauf hingewiesen worden, dass der schuldige neben der Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung, gestützt auf Art. 61 des neuen Automobilgesetzes, ausserdem wegen Nichtmitführens des Fahrausweises zu Fr. 5.— Busse verurteilt worden sei. Tatsächlich sieht Art. 61 des neuen Automobilgesetzes vor, dass das Fahren ohne Ausweis mit Busse bis zu Fr. 5.—. bei wiederholtem Rückfall bis zu Fr. 20.— zu bestrafen ist. Es ist nun keinesfalls angängig, diesen Art. 61, der, wie das Automobilgesetz überhaupt, gemäss Beschluss des Bundesrates erst auf den 1. Januar 1933 in Kraft getreten ist. für Fälle, die sich vor diesem Zeitpunkt ereignet haben, in Anwendung zu bringen. Der betreffende Motorfahrzeugführer durfte nicht gestützt auf Art. 61 des neuen Automo- kantonale, noch eine eidgenössische Vorschrift für das Mitführen des Führerausweises bestanden hit, durfte gestützt auf den Grundsatz nulla poena sine lege (keine Strafe ohne Gesetz) eine Bestrafung nicht erfolgen. Dr. R. v. Stürler. Frage 234. Mängelrüge. Vor Monatsfrist kaufte ich von einem Autohändler einen gebrauchten Wagen. An Zahlung habe ich nebst meinem alten Wagen Fr. 1500.— geleistet. Bis Ende 1932 besitze ich Garantie für Reparaturkosten, entstanden durch Reparaturen, deren direkte Ursache vor dem Kaufe bestanden hat. — Nach kurzem Gebrauch zeigen sich nun verschiedene Mängel. Die Bezahlung der Kosten für Behebung dieser Mängel bestreitet der Verkäufer zum Teil. Mittlerweile habe ich auch erfahren, dass es sich bei meinem Wagen nicht um ein Modell 1930, sondern um ein Modell 1929 handelt. Ich bin also auch in dieser Hinsicht betrogen. Besteht für mich die Möglichkeit einer gerichtlichen Klage, und habe ich das Recht, den Kauf rückgängig zu machen? A. B. in C. Antwort: Der Verkäufer haftet dem Käufer sowohl für die zugesicherten Eigenschaften als auch dafür, dass die Sache nicht körperliche oder rechtliche Mängel habe, die ihren Wert oder ihre Tauglichkeit zu dem vorausgesetzten Gebrauche aufheben oder erheblich mindern. Der Verkäufer haftet auch dann, wenn er diese Mängel nicht gekannt hat Wenn Ihnen der Verkäufer versprochen hat, bis Ende 1932 die notwendig werdenden Reparaturen kostenlos zu besorgen, so können Sie selbstverständlich gestützt auf den Kaufvertrag diesen zur Erfüllung dieser Pflichten zwingen. Sollte er sich weigern, seinen Verpflichtungen nachzukommen, so können Sie die Reparaturen anderweitig vornehmen lassen und den Verkäufer gerichtlich zwingen, Ihnen die diesbezüglichen Kosten zurückzuvergüten. WM im weitern den Verkauf eines Modells 1929 als Modell 1930 anbelangt, so ist diesbezüglich vorher festzustellen, ob das Modell 1930 gegenüber dem. Modell 1929 wesentliche Verbesserungen aufweist. Die Tatsache, dass der Wagen ein um ein Jahr älteres Modell darstellt, begründet noch nicht ohne weiteres einen Anspruch auf Schadenersatz. Es ist hiefür, wie bereits erwähnt, erforderlich, dass das neue Modell dem älteren gegenüber Vorteile aufweist. Eventuell käme auch der Umstand in Betracht, dass sich ein älteres Modell etwas weniger gut verkaufen lässt als ein um ein Jahr jüngeres. Es handelt sieh hier um eine technische Frage, bezüglich welcher Sie sich am besten an einen Sachverständigen wenden. Weiter spielt eine gewisse Rolle, ob Ihnen seitens des Käufers absichtlich falsche Angaben gemacht worden sind. Im wesentlichen kommt es darauf an, ob der von Ihnen bezahlte Preis dem Verkehrswert des älteren Modells entspricht. Wenn dies der Fall ist, wird in dieser Beziehung eine Schaden- bilgesetze's bestraft werden, wenn er am 14. Sep-ersatzforderung kaum Aussicht auf Erfolg haben. Wenn Sie aber einen Preis bezahlt haben, der in Bezug auf das ältere Modell übersetzt ist, so können Sie zweifellos Preisminderung geltend machen. * die volle Belastung ohne Schaden aufzunehmen, und es kommt nachträglich zu anormalen Abnützungserscheinungen. Wird dagegen die Bechem das Automobilgesetz noch gar nicht in Kraft tember 1932, d. h. in einem Zeitpunkte, an wellastung nach und nach gesteigert, aber momentan war, seine Fahrbewilligung — im Automobilgesetz immer nur soviel, als das Lager gut auszuhalten Führerausweis genannt — nicht mit sich geführt vermag, so vertragen schliesslich die Lager die hat. volle Belastung auch auf lange Dauer. Es fragt sich nun, ob allenfalls Bestrafung gestützt auf eine andere, kantonale oder kommunale Als rohen Anhaltspunkt dafür, was ein im Einlaufstadium befindliches Lager aushält, kann man Vorschrift erfolgen kann. Weder das Konkordat seine Erwärmung betrachten. Wo sich aber diese vom Jahre 1914, noch die Verordnung über den Erwärmung nicht feststellen lässt, wie bei man-Strassenverkehchen Lagern am Automobil, bleibt nichts übrig, als ber 1929 schreiben unseres Wissens das Mitsich- der Stadt Basel vom 17. Septem- sich genau an die von der Fabrik aufgestellten führen der Fahrbewilligung vor. Wenn also am 14. Vorschriften zu halten. atV ' 'September 1932 weder eine städtische, noch eine An die Fragesteller H. in B.. W. In K.. Z. in B. Anfragen an den technischen oder Juristischen Sprechsaal, in denen die genaue Adresse des Absenders fehlt, werden nicht berücksichtigt. Wir bitten deshalb um nach« trägliche Bekanntgabe des vollen Namens und der Adresse. P* SBM^§|§jj$|$|psBlffi Zu verkaufen eventuell zu vertauschen: 5-TONNEN-BERNA-LASTWAGEN, vorn hjft- und hinten vollgummibereift; 4-TONNEN - BERNA -LASTWAGEN, auswechselbar mit 22pl. glaseingemachter Karosserie; ZYi - TONNEN - FIAT - LASTWAGEN, Ballonreifen, 28 HP (Garba-Beleuchtung); \K—2-TONNEN-BERLIET-LASTWAGEN, frisch revidiert, 17 HP; 2 EINACHSIGE ANHÄNGER, vollgummibereift, VA bis 2 Tonnen Tragkraft, bereits neu; DE DION-BOUTON, Torpedo, 6/7pl, mit Allwetterverdeck, System Kueterer, 4 Zyl., 14 HP, Vierradbremsen, Ballonreifen, in prima Zustande; PRESTO, Torpedo. 6pl., mit neuem Verdeck und Seitenteilen, 12 HP; BERLIET, Torpedo, 6/7pl., eignet sich für Schnelllief erungswagen, 17 HP. Alle Wagen befinden sich in sehr entern Zustande und können zu jeder Zeit für Probefahrten vorgeführt werden. Würde eventuell einen 3-SEITENKIPPER, neueres Modell, mit langem Chassis und luftbereit, eintauschen. 57350 Für nähere Angaben wende man sich an Gottfr. 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No 8 - 1933 VowU«s>Uw Ueber die vermehrte Abgabe von Kontrolljchildern der aus dem Verkehr zurückgezogenen Automobile und Motorräder zirkulieren in einzelnen Kantonen die verschiedensten Gerüchte. So wird auch in Berner Verkehrskreisen jtemeldet, dass zu Beginn dieses Jahres wesentlich weniger Verkehrsbewilligungen gelöst worden seien als 1932. Um hierüber zahlenmässige Unterlagen zu erhalten, wandten wir uns an das Strassenverkehrsamt, das uns bestätigt, dass bis dato rund 5000 Verkehrsnummern deponiert worden sind. Gegenüber dem Vorjahre bedeutet dies eine Zunahme um etwa 1000 Schilder, wobei jedoch weitaus die grössere Zahl auf Motorräder fällt, während das Kontingent der Automobile weniger Veränderungen unterworfen war. Immerhin machen sich die Folgen der erhöhten finanziellen Belastung der Motorfahrzeughalter, wie auch die immer noch geltenden, der Praxis wenig Rechnung tragenden, Steuermodalitäten deutlich fühlbar, deren Folge eine verminderte Einnahme des Staates ist. Nachdem sich die kantonalen Verwaltungen bisher nur an einen ständig zunehmenden Ertrag der Motorfahrzeugsteuern gewöhnt hatten, wird diese Wendung der Dinge sie vielleicht doch veranlassen, die Massnahmen zu prüfen, welche eine Belebung des Motorfahrzeugverkehrs zur Folge haben dürften und damit auch dem Fiskus wieder die erwarteten Einnahmen sichern könnten. B. Die Konzession für die Autofähre Horgen- Meilen ist erteilt. Das eidgenössische Postund Eisenbahndepartement erteilte letzter Tage für den Betrieb einer Autofähre von zenburg - Riffenmatt, Balsthal - Waidenburg, Siebnen - Innerthal und Uznach - Wattwil, die 1932 nicht im Bulletin verzeichnet waren, nicht in die Differenz-Berechnung einbezogen sind. Die grösste Mehrfrequenz weist Nesslau-Buchs auf (plus 304), es folgen Chur- Lenzerheide (plus 181) und Einsiedeln-Oberiberg (plus 129). Auf drei einzigen Strecken sind sehr bescheidene Minderfrequenzen zu notieren. Bei der Kurslinie Maloja-Castasegna fielen 4 Kurse wegen Störungen der Strasse aus und bei Mesocco - San Bernardino musste die Kursverbindung einen Tag überhaupt aussetzen und zwei weitere Tage trat die Pferdepost an ihre Stelle. lt. Der Autobusdienst der Stadt Schaffhausen im Jahre 1932. Die städtischen Autobusse von Schaffhausen beförderten im Jahre 1932 431,209 (383,521) Personen und leisteten 126,542 (106,726) Wagenkm. Die Einnahmen 1932 betrugen 98,103 (89,729) Fr. Für 1932 beliefen sich die Ausgaben auf 123,269 (108,565) Fr., so dass für 1932 ein Ausgabenmehr von 25,166 (18,836) Fr. entstanden ist. Die Fahrleistungen pro Tag betrugen im Jahre 1932 durchschnittlich 346 (292) Wagenkm., und die Autobusse beförderten in der fahrungen aus der Eisenbahnhaftpflicht vorliegen, so darf nicht vergessen werden, dass gleichen Zeitperiode täglich 1178 (1051) Personen und nahmen täglich 268 (246) Fr. ein. gesetz wesentlich schärfer und namentlich ganzen Anzahl grösseren Strassen (Durchr die Haftpflichtbestimmungen im Automobil- Nachstehend rekapitulieren wir noch kurz komplizierter sind. Wie sich hier die Ge-gangsstrassenrichtspraxis entwickeln wird, das wissen vor- für einzelne Brücken redu- die Dezemberergebnisse 1932 : Fahrleistungen 16,189 (8893), beförderte Personen 54,546 läufig erst « die Götter ». Das gleiche ist der (32.750), Einnahmen 12.012 (7625). lt. Fall mit der Versicherung. Wie werden sich B£id9ic*»t Kommentar zum Bundesgesetz über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr, von Bundesrichter Dr. J. Strebel.* Die Flut der AUTOMOBIL-REVUE 9 sdh dass er seinen Kommentar in verschiedene Lieferungen trennt und eine nach der anderen herausgibt, ein Verfahren, das bei grossen Kommentaren üblich ist, für diejenigen, die sie aber gebrauchen müssen, nicht sehr angenehm ist, vorausgesetzt, dass die Herausgabe der Fortsetzungen nicht zu lange auf sich warten lässt. Man kann überhaupt über Wert und Unwert von Kommentaren, die sozusagen gleichzeitig mit einem neuen Gesetz erscheinen, in guten Treuen verschiedener Auffassung sein. Das, was der Praktiker im Kommentar sucht, nämlich die gerichtliche Praxis, die Anwendung des Gesetzes durch den Richter, das wird man im allgemeinen in diesen «Frühgeburten » nicht finden, sie befriedigen mehr den Theoretiker und Rechtshistoriker. Im vorliegenden Falle ist es vielleicht deshalb etwas anderes, als bereits Erfahrungen über die Verkehrsregeln, über die Verwendung und Horgen nach Meilen eine bis Ende 1934 befristete Konzession. Die Betriebsaufnahme eingesetzt. Herr Bundesrichter Dr. Strebel Kommentare zum neuen Automobilgesetz hat der Zürichsee-Fähre soll bekanntlich am hat als Erster den Reigen eröffnet. Mehrere 1. Juni 1933 erfolgen. Mitte Februar wird auf andere Kommentare sind noch fällig. Durch Der Kommentar von Bundesrichter Dr. dem Anlegeplatz in Obermeilen mit derdas späte Herauskommen der Vollziehungsverordnung sind verschiedene Kommentato- Einmal durch sein promptes, vorher nicht Strebel hat in zwei Beziehungen überrascht. Montage des Fähreschiffes begonnen. lt. ren, welche die Vollziehungsverordnung mitverarbeiten wollten, in der rechtzeitigen dadurch, dass ein Bundesrichter sich mit die- bekannt gewordenes Erscheinen, anderseits Äufokurse Fertigstellung ihres Werkes verhindert worden. Herr Bundesrichter Strebel ist einer gericht nicht immer gerade im Rufe gestanser Materie befasst, nachdem das' Bundes- Fünfte Betriebswoche der Winter-Alpen- Posten. Die Reisendenzabl der Wintersolchen Verzögerung damit zuvorgekommen, den hat, für den Motorfahrzeugverkehr besonders viel Verständnis und Interesse an den Alpenposten in der Woche vom 16. bis 22. * Kommentar zum Bundesgesetz über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr« unter Mitarbeit Tag gelegt zu haben. Januar 1933 betrug 8560 gegenüber 4652 in der entsprechenden Berichtswoche 1932. Die von Bundesgerichtssekretr Dr. H. Huber, verfasst Um so erfreulicher ist es, wenn vielleicht von Bundesrichter Dr. J. Strebel. Polygraphischer Minderfrequenz beläuft sich auf 779 Per-Verlasonen, wobei die Kurslinien Qurnigel, Schwar- iFr. 8.—. modernere Auffassungen über den A.-G., Zürich. 1. Lieferung. 160 Seiten. mit dem neuen Gesetz im Bundesgericht auch Motorfahr- Gesetzes sein. In diesem Artikel wird den Handhabung des Motorfahrzeuges im Ver-Kantonekehr überhaupt schon in reichlichem Masse das Recht eingeräumt, für be- vorhanden sind. Anders verhält es sich mit der Haftpflicht und der Versicherung. Wenn schon dem Grundsatz nach prinzipiell Er- die verschieden möglichen Gerichtsstände auswirken? In welchen Fällen werden die Versicherungsgesellschaften Regress nehmen können? Wie wird sich die Regelung gestalten, wenn mehrere Halter an einem Unfall beteiligt sind etc., etc.? Hier tasten wir vorläufig noch völlig im dunkeln, und kein Kommentar wird uns heute sagen können, wie es ist, sondern höchstens, wie es sein resp. kommen sollte. zeugverkehr und dessen Bedeutung, sowie speziell auch der Verpflichtungen der nicht motorisierten Strassenbenützer, vor allem der Radfahrer und Fussgänger, Einzug halten. Die bis heute erst erschienene erste Lieferung des Kommentars enthält eingangs eine Wiedergabe des Gesetzestextes, sowie des Textes der Vollziehungsverordnung, beide mit entsprechenden Artikelhinweisen. In einer Einleitung sind die Entstehungsgeschichte des Gesetzes und dessen verfassungsrechtliche Grundlagen kurz behandelt. Darüber hinaus sind kommentatorisch nur noch die Art. 1—5 bearbeitet, handelnd von der sachlichen Geltung, den Einschränkungen des Strassenverkehrs und der Strassensignalisation. Mit Art. 5 beginnt der Abschnitt « Ausweise ». Von Interesse dürfte vor allem die Stellungnahme des Verfassers zu Art. 3, AI. 2 des stimmte Strassenstrecken, wo die Sicherheit des Verkehrs oder die Anlage der Strasse es notwendig macht, beschränkende Massnahmen zu treffen. Gestützt auf diese Gesetzesvorschrift hat der Regierungsrat des Kantons Bern am 31. Dezember 1932 einen Beschluss gefasst, durch welchen auf eineT zierte Gewichte vorgeschrieben werden, womit sämtliche in der Vollziehungsverordnung gesetzlich erlaubten Höchstgewichte illusorisch gemacht werden! In durchaus zutreffender Weise stellt der Verfasser fest, dass die kantonalen Beschränkungen des Art. 3, AI. 2 sich ausschliesslich nur auf die nicht bundesrechtlich dem Verkehr geöffneten Strassen (Durchgangsstrassen) beziehen. Es ist ausschliesslich Sache des Bunderates, zu prüfen und zu entscheiden, ob die unbeschränkte Oeffnung der Durchgangsstrassen wegen ihrer Anlage oder aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht tunlich ist und gegebenenfalls die Oeffnung nur in beschränktem Umfange oder unter beschränkenden Bedingungen auszusprechen. Die Kantone können also auf solchen Strassen von sich aus keine beschränkenden Massnahmen treffen, und der Beschluss des Regierungsrates des Kantons Bern schiesst damit — im blinden Eifer, den Eisenbahnen zu helfen — weit über das zulässige Ziel hinaus. Dr. R. v. Stürler. 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