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E_1933_Zeitung_Nr.010

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° 10 (20592). Aus diesen Zahlen geht hervor, dass bei Luftfahrt einer Zunahme der Flugkurse um 46% die Zahl der beförderten Passagiere um 85% zugenommen hat. Desgleichen weist die Post-, Fracht- und Ge- u n g eine ganz erhebliche Zunahme DaS LuftVerkehrSTietZ 1 9 3 3 . ' . " • / ; > . p ä c h b e f ö r d e TpächbefördeTung Aus den bisher vorliegenden F l u g p l a n e n t - . • ' - ~ü"JS^i !£=•»> ' ' '£ u auf. { - Diese Zahlen beweisen, dass der Flugplatz Flugplatj .. " , . . ,.. ,. . „ C1 , „ „ „ o » i i ' : VVWHEo < , . * i f l B e r n Bern im schweizerischen und internationalen Luft- WU.rfen der in- und auslandischen F l u g g e s e l l - , ^-«»^«»0 • ^.. : v e r k e verkehr h r eine immer wichtigere Rolle spielt. Slu. Schäften ist zu entnehmen, dass trotz teilweise, , wW .-',-.•' erheblichen Kürzungen der staatlichen Bei-. ,- - . ' •• _J_ _ • v . - -Flll^nof^Zdi hilfen der Betrieb im bisherigen Umfang voll ^' , ' r ~ ""I^-r~^T^"~""^ ' ••^B^B^B^B^a^^H^^B^^^B^B^^a^n^ra^i^H aufrecht erhalten "werden kann. Die Express-figf* > ~~~^\"|^yB^* > **--tcJ - ^"' ~jj^^^>r :^ v '-• ^^^.-''•'«-Ä^^^Ä ö ' über 3er ' insgesamt nis^esam^ 763 Flugzeuge. Davon besitzt Frankreich 269, %. Deutschland europäischen Luftverkehrsgesellschaften verfügen auch von Genf direkten Anschluss mit Lock-HB^^^^^^:^. -' ^-^-"^^^LÄ^^"--• ' --' *^^^^^^^S Sitzt Frankreicl1 177, also 23 % Maschinen. - also 35 % « Italien Deutschland verfügt gesanschluss bis Belgrad und Sofia. Neu ist^BB I ! ^^^^^4t^~,^* "^t^^^^^S^ •^*-t--^^^^^2^^^^^^^^^S 91^über e r 77, ^' England ^ns ' anc^ über u^er 32 Flugzeuge. Erst in in ein weiterer Expresskurs Zürich-Basel-Frank-ijfllll i ! ^^^^^^'^^^^^•RH^1*'""""^" ^--^-^IÄ^^^^^^S^^^^BIgrösserem Abstand folgen Belgien, Polen fürt, der der schweizerischen Post Anschlüsse••••^W^W^^^ - '^ßP^^^m ^^^^^^^Hund und Holland. HoIland In In - Bezug Bezug auf auf die die eingebaute ah das Nacht-Flugpostnetz ab und nach Köln-^^^H » ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^m-^^^Snf^ ^^^^^»^^^^ÄMotorenleistung steht steht Frankreich mit mit 31,8% 31,8% London sichert. Die Alpenlinie Zürich-Mailand^^^81^^^^*"^ * Jt^mn 'ü^^^j^ ^^^^^^^^^^^H a an n der Spitze, während auf Deutschland nur nui 16,7 % entfallen. Gesellschaft mit unmittelbarem Anschluss abjlBP^^j^ ^^ ^***"^ '^g^n^ff' J^""*' '^^~~^~--~^f^^^^m^^m^ B l ^ LZ ^' 129 ers erst * ^^ 1934 fertig. Das neue Luftund nach Rom von Juni bis September beflo-»„^ ^*^^-^\^^tf4^^^^^^^H^^V^'^IW - ra^ijögyttt^"/ *>*lH m\zufolge zufolge nicht vor dem Frühjahr 1934 fertig kommen wird. Die Rheintallinie nach Amster-H| ^^^^^^^^^^ ~~ ^^^^S^^^Ä^-*- -' ''V^diÄJiwerden, was vor vor allem mit mit der der tion der dß r zum erstenmal im Luftschiff ver- Neukonstrukdam wird nicht mehr bis Genf, sondern über^^^^Bl^^^^^ \ - - «A'^^l'SKfel«"'* vi^* -'""'' jR^r-^JMfflhMfl tion Basel nach Zürich geleitet. Die Berliner LinieI • ilP^ ^^g^^f^^^^^^^^K^i^^^^^^Hfwandten Dieselmotoren durch die Maybacherhält, wie dies schon 1931 der Fall war, ihrenJjjj JjI ^^„^^g^^^^^^^^^H^^^^^^^^^Swerke in Zusammenhang steht. Der schiffbau scheint sich jetzt übrigens endgül- tn^ü- Luft- Ausgangs- und Endpunkt in Bern. Die engli-l^*^^^*"*»^»^^8^^^^^^^^^^««^^^^^^^44111 "!Schiffbau tig entschlossen zu haben, dem neuen Luftschiff eine Heliumfüllung zu geben, offenbar S^rS^XS^wS^rkSH" Staßd -*«*« Ha^Hawker-Bomhenflugzeuge, die mit 320 Stdbn. Maximalgeschwindigkeit^tidbh^^^dMl^l^ don-Fans-Basel zweimal pro Wocne veraen-gegenwärtig die schnellaten Maschinen dieser Art darstellen. (Photo Keystone.) s c mit m " Rücksicht eine Helmmfullung auf einen zu spätem geben, mit offenbar den ren. Auf dem innerschweizerischen Netz ist mmmmm^^ll^mmmmmmmm^mmtmmmm^m^mm^^mmm^mmm^^amm^mmmimmmmmm^mit Nordamerikanern Rücksicht auf gemeinsam einen spätem zu betreiben- n Ozeanverkehr. e r n gemeinsam Der Luftschiffbau zu betreiben- Zeppe- mit den eine neue Linie St. G a l l e n / A l t e n r h e i n - Z ü r i c h - N o r d a m e r i k aden Bern vorgesehen, wodurch der Ostschweizluftverkehr beim reisenden Publikum Miss- Neben dem Linienverkehr wurden 1932 totalden lin selbst Ozeanverkehr. bedauert das Der Luftschiffbau vor allem wohl Zeppeder bisher fehlende Fluganschluss von Genftrauen zu erwecken, da voraussichtlich auch 129 Sonderflüge (196) mit 358 Passagiereni aus finanziellen selbst bedauert Gründen das —, — vor da er allem der wohl Ansicht aus nach Lyon, Südfrankreich und Spanien neu1933 die Swissair als einzige europäische Un- (157) über eine Gesamtflugstrecke von 30,260finanziellen ist, dass die Gründen teure Heliumfüllung —. da er der so Ansicht lange gesichert wird. Sowohl in der italienischenternehmung einen derartigen Dienst für den Kilometer (19,430) durchgeführt. i s nicht t dass nötig die sei, teure als eine Heliumfüllung zuverlässige so Mannschaft nicht nötig lange als in der französischen Fachpresse werdenPersonen-, Post- und Frachtverkehr durch- Rund- und Alpenflüge fanden 1932 total 432 zur Verfügung se{ als eine steht. zuver i äss ige Manngegenwärtig nicht nur irreführende, sondernführen wird, womit sie sich in der Verkehrs- (1931: 418) mit 2191 hierbei beförderten Pas- schaft zur Verfügung steht, direkt falsche Mitteilungen über das Ergebnistechnischen Entwicklung einen VorSprung von sagieren (2462) s t a t t . S t a t i s t Statistik i k der Zivilluftfahrt inusi U.S. A. isw 1932. TH„ Die der Expresslinie Zürich-Wien der Swissairmindestens 2-3 Jahren sichern konnte. Sto. Trotz der vermehrten Frequenz im Passa- Listen des amerikanischen Handelsdepartements verbreitet. So meldet ein französisches B l a t t , g i e r v e r k e h r auf sämtlichen Linien sind dieweisen 18.796 Piloten und 7437 Flugzeuge auf. Undass bei; 100 im Flugplan vorgesehenen FlügenDas Ergebnis der « Swissair » pro 1932. Einnahmen aus demselben etwas geringer alster den Flugzeugführern zählt man 7086 piloten, 1321 Flugzeugführer mit beschränktem Verkehreauf dieser Linie nur 72 Flüge auch durchge-Die 1931 aus der Fusion der Ad Astra-Zürich im Vorjahre. Es ist dies vor allem auf diePjJoten, Schein und 132138 Flugzeugführer Piloten, die im Dienste mit beschränktem der amerikanischen LuftSrtlndJstrie Luftfahrt-Industrie Ä stehen. Zu diesen S führt werden konnten, was eine durchaus un-und Balair-Basel hervorgegangene Schweiz, unter dem Druck der ausländischen Poolge-ä^ohen genügende Regelmässigkeit bedeute. Dem-Luftverkehrs A.-G. «Swissair» kann bereits Seilschaften erfolgten weiteren Herabsetzung 8 8445 Plugzeugführern kommen noch 10.351 Privir PrivflT-, gegenüber sei festgestellt, dass nach den Be-auf ein befriedigendes 2. Betriebsjahr zurück- der Tarife zurückzuführen, die heute in Ver-flieger. — Im im Jahre 1932 verfügten die Vereinm Vereinni rechnungen des Eidg. Luftamtes die Regel-blicken. Auf einem regelmässig beflogenen bindung mit den in Aussicht stehenden Sub-^ ten st^ate Staaten fliegende 1? von Nordamerika insgesamt über 582 Frauen, von denen allerdings nur 100 die mässigkeit auf dieser Strecke während derStreckennetz von rund 4250 km Länge wur- ventionskürzungen die wirtschaftliche Ent-^^^JS^Tü^^T^^nnSSaSl Berechtigung zum Führen von Touristikflugzeugen ganzen Saison einen Durchschnitt von 95,4den 1932 in 3289 Kursflügen (1931: 3460) Wicklung der LuftverkehrsgesellschaftenSS^ haben. D« Der Ans weitaus Äto graset« Teil t\ ist also im ib.SE Besitze von Zeugnissen für Verkehrspiloten. heit dieses Dienstes den Piloten, dem Mate-Dabei wurden 11,833 Passagiere (10,282), Ergebnisse des Berner Luftverkehrs. Der Ver-—-^——^————————— Prozent erreichte, was in Anbetracht der Neu-670,436 km (1931: 724.476 km) zurückgelegt stark beeinträchtigen. Slu.sitze rial und der Betriebsorganisation ein glänzen-149,771 kg Fracht (170,871), 61,016 kg Post b>hwau.wefa des Flugplatzes Bern für die Luft-Datin allerdinfls Ein den Flugplatz anfliegen- A I • * mTV T- i u i j I O A ner\ A ni oM t,. r„„s„i, k»ts.j«rt T"»!- Verkehrssaison 1932 (1. Mai—31. Oktober) zeigt imdes Flugzeug bittet per Funk um Wetterbericht, des Zeugnis ausstellt. Diese Falschmeldungen(84,065) und 123,872 kg Gepäck befördert. Die vergleich zum Vorjahre folgendes Ergebnis:insbesondere Einzelheiten über die Sichtverhältverfolgten offenbar die leicht durchschaubareangebotene Ladefähigkeit wurde ZU 39,0 Pro- Kursflüge 1806 (1236), Passagiere 4176 (2250),nisse. Die Antwort lautet: « Sichtverhältnisse ka- Tendenz, gegenüber dem bewährten Express- zent (28,7 Prozent) ausgenützt * Post 20.642 (14.236), Fracht und Gepäck 51.570 tastrophal. Selbst die VögeJ gehen zu Fuss, » Nouvelle Organisation Ultra rapide Bei einem Wagen von 1200 kg Chassis« und 1SOO kg Totalgewicht sind die Zollabgaben wie folgt: Fertig carrossiert verzollt 1S00 kg ä Fr. 170.- Fr. 3060— in der Sdiweiz carrossierti 1200 kg (Chassis) a Fr ; i30.- = Fr.l560 Rüdevergütung 40 °/o TPr. 624.- Fr. 936.- ZollvergünstigunffFr. 2124.— welche die Differenz zwischen den Kosten einer Spezial" und einer Fabrikcarrosserie vollständig dedien. Toutes pieces detachees — Alle Ersatzteile Neue Organisation sofort ab Lager EXTENSION AUTOS S. A., GENfiVE Rue Versonnex 7 Telephone 41.107 Zürcher Wochenprogramm Stadttheater «»«• s ühr, nachmittags 8 Uhr. Fr. «Denis 3. FlV. Der Waffenschmied (A. Ab. 11). Sl.HCltR. 4. Ftbr. 2 Uhr: Geschloss. Schülervorstellun«: Wilhelm Teil. Sl.ibHfe 4. Ftbr. Im weissen Rössl. Sl.iachB. S. Ftbr. Viktoria und ihr Husar. Sl. abends 5. Febr. Zum ersten Male: Lakmf, Oper von Delibes. Schauspielhaus ****** ?x y*, ^ r tag nachm. 3» Uhr Ff. abenfe 3. F6br. 1- Gastspiel Alexander Moissi u. Berliner Ensemble: Zu wahr um schön zu sein, Komödie v. Bernard-Shaw. Sa. abends 4. Ftbr. Leutnant Komma. So.nachn. 5. Febr. Gastspiel Alexander Moissi und Berliner Ensemble: Zu wahr um schön zu sein. So. abends 5. Flbr. Leutnant Komma. (Letzte Gastspiele Alexander Moissi und Berliner Ensemble: Zu wahr um schön zu tenis Min, Komödie von Bernard Shaw. Odeon Ba Sonnenqual 2 1&—18 Uhr und 2—23 Uhr: Leo Valberg, Chansonnier und Stimmungs-Sänger und die Jazz-Kapelle E. Schwank. Restaurant Hungarla, Beatenoasst Nachmittags- und Abend-Konzerte. Willy Radinger mit seiner Wiener Kfinstlerund Stimmungskapelle. Cafe AstOrla, StPeterstrass« 1$ Künstler-Konzerte, täglich S—6 und 8—11 Uhr. Orchester Enrico Carletti. Zetthaus-Rest, und Roxy-Bar Erstklassige Küche. Inh.: Jos. Schicker. Cafe Neumann (Das Wiener Gross-Cafe 1 ohne Musik). Ueber 70 Tageszeitungen und Illustrierte. — Parkplatz: St. Annagasse-Pelikanstrasse. Zu verkaufen

N°10 - 1933 AUTOMOBH.-REVUE Stvassen Die Vorlage zum Ausbau der Suhrentalund Wynentalstrasse. Für die zweitägige, am 6. Februar beginnende Session des Grossen Rates des Kantons Aargau unterbreitete der Regierungsrat eine Vorlage betreffend den Ausbau der Strassen im Wynen- und Suhrental und die Beitragsleistung der zugehörigen Bahnen an die Bau- und Unterhaltskosten. Wir haben in Nr. 3 und 5 bereits in grossen Zügen über die Absichten des aargauischen Baudirektors orientiert und führen nachstehend noch die genauen Anträge auf: 1. Die Strassen im Wynen- und Suhrental sind wie folgt auszubauen: Im wynental: Aargau-Suhr Vollausbau auf 7 m, mit Trennung von Bahn und Strasse oder' Einbau von Rillenschienen. Umgehungsstrassen: Suhr-Bleien und Leimbach- (Eichen-)Menziken. Reduzierter Ausbau der bestehenden Strassen auf 5 m von Suhr- Oberkulm und Zetzwil-Menziken. Kostenvoranschlag rund Fr. 2,5 Millionen (ohne Umgehungsstrasse Eiohen-(Menziken). Im Suhrental: Neue Durchgangsstrasse Distelberg-Strassengabelung südlich Schöftland. Reduzierter Ausbau der bestehenden Strassen auf 5 m. Kbstenvoranschlag Fr. 1,95 Millionen. 2. Den Strassenbahnen sind die in besonderen Beschlussesentwürfen genannten Kostenbeiträge aufzuerlegen. 3. Die Entwürfe zu den Grossratsbeschlüssen sind tu beraten und festzulegen. Im Grossratsbeschluss betreffend die Beitragsleistung der Wynentalbahn an die Kosten des Strassenumbaues und die Neuordnung der Strassenunterhaltspflicht wird die Bahn für einen Beitrag von Fr. 138,000 an die allgemeinen Kosten des Strassenumbaues und für die Verlegung und Anpassung von Bahn-Ober- und -Unterbau als verpflichtet erklärt, und ferner einige Bestimmungen über die Unterhaltspflicht der Bahn aufgestellt. Im entsprechenden Entwurf für die Aarauschöftlandbahn wird die Bahn zu einem Barbeitrag von 74,000 Fr. an die allgemeinen Kosten des Strassenumbaues verpflichtet Auf einige interessante prinzipielle Erwägungen des Regierungsrates werden wir noch zurückkommen. Um die Nord-Süd-AIpenstrasse. In den « Basler Nachrichten » bespricht ein Einsender das in der A. R. schon oft eingehend behandelte Projekt einer Nord-Süd-Alpenstrasse und Kommt dabei für das Projekt zu den gleichen Schlussfolgerungen wie wir. In einem Nachwort zu diesem Artikel bricht nun ein weiterer Einsender eine Lanze für den besseren Ausbau der Gotthardstrasse. Wir sind mit seinen Ausführungen durchaus einverstanden, dass auch der Ausbau der Gotthardstrasse ein dringendes Projekt ist Ihr Zustand kann nicht im entferntesten konkurrieren mit demjenigen des Brenners und ebensowenig mit den grossen Durchgangsitrassen, die westlich unseres Landes via Frankreich die Riviera erreichen. Die Vereinigung « Pro Gotthardstrasse » hat heute schon sehr grosse Verdienste für eine bessere Verkehrsgestaltung am Gotthard. Sie hat sich tatkräftig eingesetzt, um eine längere Offenhaltung zu erreichen, und hat es möglich gemacht, dass man heute schon den ganzen Winter über bis nach Qöschenen fahren kann. Trotz der grossen Wichtigkeit der Verbesserung der Verkehrsverhältnisse am Gotthard darf aber unseres Erachtens dies nicht zu einer Gegenüberstellung und Konkurrenzierung des grossen bündnerischen Nord-Süd- Alpenstrassenprojektes werden. Das Nord-Süd-Alpenstrassenprojekt, gehe es nun über Julier oder Bernhardin, bezweckt in allererster Linie eine ganzjährig fahrbare internationale Durchgangsstrasse zu schaffen. Dies am Gotthard zu erreichen, ist vorläufig ein Ding der Unmöglichkeit. Möglich ist es aber sowohl am Julier wie am Bernardin. Deshalb müssen auch die sämtlichen Anstrengungen und Kräfte auf dieses eine Projekt hin konzentriert werden. Wie wir schon früher in der Automobil-Revue hingewiesen haben, ist es prinzipiell vollständig egal, wo durch die Schweiz eine internationale, ganzjährig fahrbare Durchgangsstrasse geführt wird. Wichtig ist, dass eine solche kommt, und genaue Untersuchungen zeigen, dass die Möglichkeit heute nur durch Graubünden besteht. Wir müssen uns deshalb hüten, in den alten schweizerischen Fehler zu verfallen, allzusehr in Lokalpatriotismus zu machen. Das am leichtesten realisierbare Projekt muss eine Unterstützung .in der ganzen Schweiz finden, denn nur dann wird es möglich sein, in kürzester Frist seine Ausführung zu erreichen. Was bitter nottut, ist möglichst rasch zu handeln. Dem heute schon ganzjährig fahrbaren Brenner und den französischen Durchgangsstrassen muss in der Schweiz ein Aequivalent entgegengestellt werden. Dies wird durch einen bessern Ausbau der Gotthardstrasse nur für den Sommerverkehr nicht erreicht, sondern ist nur möglich durch eine ganzjährig fahrbare Nord-Süd-Alpenstrasse durch Graubünden. Dass daneben der Gotthard selbstverständlich nicht vernachlässig werden darf, liegt auf der Hand. Sein Ausbau aber darf niemals dazu führen, die Ausführung des andern grossen, allgemein schweizerischen Projektes einer Durchgangsstrasse durchs Bündnerland zu verzögern. LT. Liste der Strassensperrungen und Verkehrserschwerungen. Bulletin Nr. 5 vom 3. Febr. — 9. Febr. 1933. Nachdruck verboten, Offizielle .Zusammenstellung durch das Sekretarla der Baudirektorenkonferenz. Aargau: Bauarbeiten: Rupperswil-Wildegg: Untersiggontal - Obersiggental, Kölliken - Muhen Leimbach innerorts. Baselland: Sperrung: Aesch - Pfeffingen. B au arbeiten: Bubendorf - Ziefen, nach Bu bendorf; Binningen - Bottmingen; Allsohwil Neubad. ' Bern, Kreis I: Bauarbeiten: Brienz - Wilerbrücke zwischen Kienholz und Bahnhof; Interlaken - Brienz, zwischen Ringgenberg - Oberried Frutigen-Adelboden, oberhalb Frutigen; Simmen talstrasse, zwischen Erlenbach und Latterbach Wimmis - Spiez, in Spiezwiler. Kreis II: Sperrung: Hunzikenbrüclce zwi t sehen Rubigen-Belp gesperrt. Bauarbeiten. Umbau der Steinbächbrücke zwischen Sangernboden und Zollhaus, Gesamtlast 3 t; Schwarzenburg-Lanzenhäusern, nach Schwarzenburg; Wattenwil innerorts. Kreis IM: Sperrung: Strasse St. Imier-Le Pont gesperrt. Umleitung über Villeret. Kreis IV: Sperrung: Wangen a. A. Deitin genstrasse bis ca. 7. Febr. gesperrt. Umleitung markiert. Bauarbeiten: Strasse Utzenstorf- Kirchberg, zwischen Wydenhof-Neuhaus; Strasse Ramsei-Huttwil, zwischen Häusernmoos und Weier und im Dorf Dürrenroth, zwischen Schwarzenbach-Huttwil; Strasse Burgdorf-Thun, Längackerstutz ob Schafhausen; Strasse Burgdorf-Langnau zwischen Gemeindegrenze Lauperswil bis Hübel vor Langnau; Dorf LauperswiJ innerorts; Dor! Bleienbach innerorts; Strasse Burgdorf-Langnau zwischen Marchgräbli-Oberfrittenbach teilweise gesperrt. Umleitung der Lastwagen über Lauperswil und der Personenwagen über die Obermattbrücke. Kreis V: Sperrung: Strasse Cornol - Fre'gie'- court für Lastautos gesperrt. Bauarbeiten: Les Rangiers-Develier, nach Les Rangiers. Grömines-Gänsbrunnen. Freiburg: Bauarbeiten: Strasse Freiburg- Payerne, zwischen Grandsivaz - Prez - Corjoleus; Strasse Freiburg - Tafers. Genf: Bauarbeiten: Strasse Genf - St. Julien au lieu dit «Bachet de Pesay»; Strasse Genf- Nyon, Dorfeingang von Versoix. Glarus: Bauarbeiten: Bahnhofstrasse Näfels - Mollig; Mollis - Filzbach; Obstalden - Mühlehorn Luzern: Bauarbeiten : Weggis - Vitznau; Hasle - Entlebuch; "Wiggen - Trubschachen; Gettnau-Willisau; Altishofen - Dagmersellen; Neudorf - Hildisrieden, Höchdorf - Baldegg; RuswU-Bellbühl nördlich Rothenburg. L" Neuenburg: Bauarbeiten: Bevaix - Boudrr. St. Gallen: Bauarbeiten: Plattis - Trübbäch, Eschenbach - Wagen; Rickenbach - Bagenheid Murg - Tiefenwinkel; Ragaz - Tardisbrücke. Schaffhausen: Sperrung: Strasse Herblingen- DörfUngen, nach Herblingen. Umleitung über Ebnat. Schwyz: Bauarbeiten: Küssnacht - Immensee, Hohle Gasse; Schwyz - Sattel, bei Gründelisbach Buttikon - Reichenburg; Arth - Langacker; Schindellegi - Wollerau. Solothurn: Sperrungen: Passwangstrasse; Strasse Oensingen - Aeussere Klus. Bauarbeiten : Balsthal - Mümliswil; Wolf^ wil innerorts; Lostorf - Obergösgen; Niedererlinsbach - Obererlinsbach; Niedergerlafingen - Kan tonsgrenze gegen Koppigen; Bellach - Selzach. Tessin: Bauarbeiten: Gadenazzo innerorts. Thurgau: Bauarbeiten: Seestrasse zwischen Mammern und Glarisegg, bei TribolUngen, Kradolf - Bischofszell; Täßchliberg - Neukirch bei Wigoltingen bis Sitterdorf; Erlen- Ehstegen; 'Co6ieceti Ste 4>hn! AUTOMOBILES S.A., FR1BOURG LEO-KOMPRESSOREN Vorteilhafteste Maschine für: AUTOGARAGEN und FARBSPRITZWERKE .Lassen Sie die „Automobil-Revue" werben