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E_1933_Zeitung_Nr.011

E_1933_Zeitung_Nr.011

2 AUTOMOBIL-REVUE

2 AUTOMOBIL-REVUE 1933 — N°ll stellt werden. Bekanntlich wird im Dienste der PöStVerwältung und des Militärs zollfreies Benzin verwendet, so dass der hier vereinnahmte Zoll rückvergütet werden muss. Letztes Jähr stellte diese Vergütung 4,5 Prozent der Bruttoeinnahme dar. Entsprechend des früheren jährlichen Mehrkonsums von Post und Militär an Benzin nehmen wir den Anteil des zollfreien Benzins mit 4,8 Prozent vom Gesamtimport an. Damit reduziert sich die Nettoeinnahme des Bundes auf 44,7 Millionen Franken. Diese Zahl mag durch die endgültige Abrechnung des Bundes noch eine kleine Korrektur erfahren, doch wird diese keineswegs das Endresultat irgendwie nennenswert beeinflussen. Auf alle Fälle kann heute schon die Nettoeinnahme des Bundes, aus den das Motorfahrzeugwesen betreffenden Zöllen mit Sicherheit auf 63,5 Millionen" Franken veranschlagt werden. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass diese Tabelle das zur Schmierung verwendete Oel nicht berücksichtigt, indem Automobil- und Motorradöl von den übrigen Oelimporten nicht gesondert registriert werden und dies wegen der Vielgestaltigkeit der Oeleinfuhr der Verwaltung auch nicht möglich ist. Diese Position ergab eine Einnahme von rund 315,000 Franken, wovon wenigstens die Hälfte für industrielle Oele abzuziehen ist Der für unsere Berechnung verbleibende Betrag ist im Verhältnis zu den Millionenbeträgen der übrigen Positionen so gering, dass er ohne Bedenken vernachlässigt werden kann. Dagegen soll die Zahl von 63,5 Millionen Franken festgehalten und gebührend unterstrichen werden, stellt sie doch eine fiskalische Leistung dar, wie sie kaum auf einem anderen Gebiete unserer Volkswirtschaft erzielt oder einer anderen Gruppe von Steuerzahlern überhaupt zugemutet würde. Angesichts derartiger finanzieller Aufwendungen darf füglich erwartet werden, dass sich jene Publikationsmittel, welche immer wieder die finanziellen Leistungen der Motorfahrzeugbesitzer in der Oeffentlichkeit in Frage ziehen und benörgeln, obige Zahlen etwas genauer ansehen, bevor sie sich bei nur oberflächlicher Kenntnis der Verhältnisse immer wieder auf bereits abgegrasten Gemeinplätzen ergehen. So hat sich, um nur ein Beispiel von vielen aus der jüngsten Zeit zu erwähnen, der Flawüer «Volksfreund» bemüssigt gefühlt, in der bekannten Weise über die Frage, wer den Strassenbau und -unterhalt zahle, zu referieren. Er stützt seine Ausführungen auf die Abrechnung des Kantons Zürichj wo etwa die Hälfte der gesamten Strassenaüsgaben durch Motorfahrzeug- und Fahrradgebühren, sowie Benzinzollanteil gedeckt werden. Nach bekanntem Schema wird kein Wort über die Einnahmen des Bundes verlören, wodurch das tatsächliche Bild ganz erheblich verzerrt wird. Wir hoffett, um in der Sprache des «Volksfreund» zu sprechen, dass er und seine schreibfreudigen Kollegen in anderen Orten, welche diese Fragen anschneiden, «einen heilsamen Dämpfer» durch die oben zusammengestellten Zahlen erhalten und sich künftig zuerst mit der Materie gründlich vertraut machen, bevor sie unnötige Druckschwärze fliessen lassen. b. sich befindet. Wie G. schon gesagt hatte, war alles in diesem Teil des Schiffes so still und ausgestorben, dass man beinahe Angst bekam und eine Falle fürchtete. Der Wächter guckte, unmittelbar bevor ich hineinschlüpfte, in den Korridor, aber machte keine Runde. Der Sicherheit halber, um zu erfahren, wie oft er hineinzusehen pflegte, versteckte ich mich in einem kleinen Verschlag zu Anfang des Korridors, wo der Steward oder eine der Aufwärterinnen ihre Besen und Schaufeln aufbewahrten. Es war kein besonders bequemes Versteck, das gebe ich zu; aber ich habe in meinem Leben schon schlimmere gehabt, zum Beispiel damals, als ich im Zwischenboden der Dresdener Bank lag und ... aber das tut nichts zur Sache. Die Hauptsache bei solchen Gelegenheiten ist, dass man nur das beobachtet, was sich rings um einen zuträgt, die Gedanken nicht abschweifen lässt und vor allem nicht an das denkt, was man unmittelbar vor hat — denn sonst macht man Dummheiten. Es gelang mir auch trotz der unbequemen Stellung recht gut — ich wurde sogar die Nervosität los, die mich, seit ich an Bord gekommen war, gequält hatte. Das heisstr ich hatte sie schon am Abend zu kurieren gesucht, das gebe ich zu, beim Steward, der einen ausgezeichneten amerikanischen Rye- Whisky hat. Ob es nun dieser war oder die Spannung, das lasse ich dahingestellt, aber tatsächlich war meine Nervosität verschwunden. Es verging eine gute halbe Stunde, dann hörte ich wieder den Schritt der Wache. Bis dahin war alles stumm gewesen und nichts Schweizerische Rundschau « Eisenbahner »-Journalistik. In einem Artikel «Die Autoprotzen» wirft «Der Eisenbahner» unserem Blatte Unsachlichkeit in der Behandlung des Eisenbahner- Lohnproblems vor. Der Artikel s'chliesst mit der Drohung, man behalte sich vor, die «Herren der Automobilrevue gelegentlich noch etwas näher anzusehen», wenn die Angriffe auf das Bundespersonal in Zukunft nicht unterbleiben sollten. Wohlan. Wir werden uns auf eine solche Besichtigung gefasst machen müssen. Wie steht es aber, auch abgesehen von diesem persönlichen Interesse, mit der Sachlichkeit des «Eisenbahners»? (Wer in einem Glashaus sitzt, tut bekanntlich besser, nicht mit Steinen um sich zu werfen.) Ein spaltenlanger Artikel über «Automobilismus und Lebensform» erbrachte am 30. Dezember in demselben Blatt einige prächtige Musterehen. Wörtlich war da unter anderen Schauergeschichten folgendes zu lesen: « Wenn ein Fussgänger sich auf der Strasse herausnehmen würde, die Luft auf eine ihm beliebige Weise zu verstinken, er käme ins Gefängnis oder Irrenhaus. Die Auto- und Motorradfahrer aber haben das unbeschränkte Recht, die Luft mit Benzingas und Staub zu verpesten auf Kosten der Fussgänger. Diese unerhörte Rücksichtslosigkeit wird komischer- (oder tragischerweise) als selbstverständliche Begleiterscheinung des heutigen Strassenverkehrs geduldet. In Bern entstunden in letzter Zeit kurz nacheinander drei Fäll« von Benzingasvergiftungen; Die armen Betroffenen niussten sechs Wochen lang, ohne sich zu rühren, das Bett hüten (im Spital) und unter furchtbaren Schmerzen das Blut aus der Lunge husten (Embolie). Sie sind heute noch nicht alle ausser Lebensgefahr. Ein Aerztekonziliutn hat. einwandfrei festgestellt, dass es sich in den drei ganz neuartigen Fällen um Benzingasvergiftung handelt. Die Betroffenen holten- sich die Bescherung lediglich auf ihrem täglichen Gang zur Arbeit durch die von Benztogas geschwängerte Atmosphäre der Strasse. » Bei der uns zur Genüge bekannten Einstellung des «Eisenbahners» allen Automobilfragen gegenüber vermuteten wir in diesem Bericht von vornherein "eine Uebertreibung. Trotzdem baten wir im Interesse der Sache das Blatt schriftlich um nähere Aufklärung, und die Antwort der Redaktion übertraf noch alle unsere Erwartungen. Sie lautete: «Auf Ihr Schreiben vom 3. dies müssen wir vorerst bemerken, dass der Artikel « Automobilist mus und Lebensform» uns am 14. September 1932 zukam, wiederholt, zurückgestellt werden musste und so erst rTr. 55 vom 30. Dezembar veröffentlicht werden korinte; Zu Ihrer Frage schreibt uns der Verfasser i « Eines dieser-rOpfer ist Herr J. Dieser wurde von den Aerzten Dr. K. und Dr» A. behandelte Beide Aerzte sollen unabhängig von einander den Verdacht ausgesprochen haben, es könne eich um ©ine Benzingasvergiftung handeln. Gegenwästig herrsche eine wahre Epidemie von Embolien/ .Das- war Ende Mai anfangs Juni 1932. Die -Namen anderer von dieser Krankheit hefallener sind mir nicht bekannt, aber die Redaktion der « Automobil-Revue » wird sie bei Dr. A. oder Dr. K. erfahren. Ich wurde seinerzeit von einem- Kollegen des Herrn J. so informiert, wie mein Artikel aussagt. Für mich liegt kein Grund vor, di-e Sache im Prinzip anders auszulegen als es in meiner Arbeit geschah. > Wir geben Ihnen von dieser Vernehmlassung Kenntnis. Der Verfasser des Artikels ist ein Mann, dem wir glauben Zutrauen' scheiikön zu können, der indessen in seinen 'Ausführungen wohl etwas weit gegangen ist oder dann unrichtig informiert wurde. » «Komischer-(oder tragischer-)weise» ist also die Zahl der dem Artikelverfasser E. K. namentlich bekannten Opfer plötzlich von 3 anderes zu hören, als das Hämmern der Maschinen, und hie und da ein Schritt auf dem Verdeck. Dann hörte ich, wie gesagt, die Wache herankommen und guckte durch ein rundes Loch, das in die Türe des Verschlages gebohrt ist, hinaus. Der Wachtposten — ein junger Skandinavier, glaube ich, blond, blauäugig — blieb ganz weit draussen stehen, drehte von dort, wo er stand, mit einem Schalter das elektrische Licht im ganzen Korridor auf und warf einen Blick hinein. Natürlich war nichts zu sehen, aber plötzlich war etwas zu hören — ein entsetzlicher Husten aus dem Krankenzimmer, ein Husten, der gar nicht aufhören wollte. Es war herzzerreissend. Auch ich erzitterte in meinem Versteck und fühlte, wie eine heisse Welle des Mitleids mit dem Alten, der dort drinnen mit dem Tode rang, in mir aufstieg. Der Wächter löschte die Lampe, die er angezündet hatte, aber vorher sah ich noch, wie seine Augenlider zitterten; offenbar hatte auch er den alten Professor gesehen und war von ihm bezaubert worden. Dann verschwand er. Ich Hess drei oder vier Minuten vergehen, um sicher zu sein', dass er ausser Hörweite war; dann richtete ich mich auf und schlich mich so leise als möglich durch die Kehrbesen und das übrige Gerumpel in dem Kämmerchen durch. Ohne jedes Geräusch erreichte ich die Türklinke, drückte sie nieder und öffnete einen Spalt der Türe. Ich wollte sie eben ganz aufmachen, als sich das Unheimlichste, das ich noch in meinem Leben mitgemacht habe, ereignete. auf 1 zusammengeschrumpft. Die Opfer sind deshalb auch «heute» noch nicht ausser Lebensgefahr, weil der Artikel mehrmals zurückgestellt werden musste. Das «Aerztekonzilium» besteht in Wirklichkeit aus zwei Mann, und es «soll» den Verdacht ausgesprochen haben, es könne sich um Benzingasvergiftung handeln. Der Artikelverfasser kennt nicht einmal das eine Opfer persönlich, sondern nur vom Hörensagen. Schliesslich muss sogar die Redaktion zugeben, dass der Verfasser in seinen Ausführungen zu weit gegangen ist oder unrichtig informiert wurde. Ist das sachliche Journalistik? Wir haben uns aber weiter auch an die uns angegebenen Aerzte gewandt mit dem Ergebnis, dass an der ganzen Schauergeschichte sozusagen kein wahres Wort mehr bleibt. Dr. K., der, konsultativ gerufen durch den Hausarzt Dr. A., den Fall behandelt und beobachtet hat, schreibt uns, dass die Möglichkeit einer Benzingasschädigung lediglich neben anderen möglichen Krankheitsursachen in Betracht gezogen worden ist, dass er sich aber dem fragenden Patienten gegenüber in keiner Weise mit Bestimmtheit in dieser Richtung geäussert habe. Damit löst sich aber auch die ganze Anklage, die E. K. seinem Artikel zugrunde legte, in blauen Dunst auf. Und bei allem Respekt vor der Phantasie des Artikelschreibers könnte man nun die Gegenfrage stellen, wieso er sich das Recht herausnimmt, die Luft auf eine ihm beliebige Weise zu verunreinigen. Weil der «Eisenbahner» derartiges Geschreibsel braucht? Oder weil damit der «Sachlichkeit» gedient ist? m. Eine erste Beschwerde. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat, wie erinnerlich, die Oeffentlichkeit am 31. Dezember 1932 mit einem Dekret überrascht, demzufolge bei 56 Brücken innerhalb des Kantonsgebietes das Befahren durch schwere Motorfahrzeuge über bestimmten, zahlenmässig begrenzten Gewichtslimiten verboten wurde. Dabei stützte sich der Kanton auf Artikel 3 des neuen Bundesgesetzes, wonach die Kantone für bestimmte Strassenstrecken, wo die Sicherheit des Verkehrs oder die Anlage der Strasse es notwendig machen, weitere beschränkende Massnahmen treffen können. Von der im nämlichen Artikel gebotenen Möglichkeit, gegen solche Verfügungen innert 30Tagen beim Bundesrat Beschwerde zu erheben, hat die Geschäftsstelle der Aspa Gebrauch gemacht. In dieser wird geltend gemacht, dass die Kantone nur auf den nicht als Durchgangsstrassen gekennzeichneten Strassen beschränkende Bestimmungen erlassen können. Es ist aber anzunehmen, dass einzelne der Strassenzüge, so z. B. Bern- Thun, welche durch die dekretierten Gewichtsbeschränkungen für Brücken betroffen werden, im gegebenen Falle vom Bundesrat als Durchgangsstrassen bezeichnet Würden. Wenn die kantonale Massnahme wirklich im Interesse der Sicherheit des Verkehrs oder der Anlage der Strasse getroffen worden ist, so überrascht sie um so mehr, weil bis zum Die schwere Eisentür des Kassaraumes öffnete sich langsam und lautlos, so, als hätte eine Geisterhand sie bewegt. Das Licht war trübe, nachdem der Wächter ausgelöscht hatte, aber doch genügend, damit ich sah, wie jemand unendlich langsam über die Schwelle trat. Plötzlich, während ich noch starr vor Staunen in das Dunkel des Korridors starrte, wendete sich die Gestalt mir zu: ich fiel rücklings zu Boden, und ich weiss nicht, ob ich aufgeschrien habe oder nicht. Tat ich es nicht, so war es, weil meine Kehle vor Grauen wie zugeschnürt war. Denn dort im Korridor, auf der Schwelle zum Kassenraum, sah ich mit einem eigentümlichen weissen Phosphorschimmer um die Konturen des Körpers und Gesichtes niemand anders als mich selbst!! Aus dem Krankenzimmer ertönte ein furchtbarer Hustenanfall. Ich weiss nicht, was sich dann zutrug, weiss nicht, wie lange Zeit verstrich, bis ich überhaupt wieder denken konnte. Vielleicht waren es Stunden, vielleicht auch nur Minuten. Plötzlich fand ich mich den Korridor entlang laufend, der zu meiner eigenen Kajüte führte, laufend ohne jeden Gedanken an Vorsicht, und die Tür zur Kajüte aufreissend. Meine Hände tasteten nach einem Fläschchen, das ich in einer meiner Laden wusste — tasteten stundenlang, schien es mir: endlich hatte ich es in den Händen und goss den brennenden Whisky in langen Zügen hinab. So allmählich wich das Grauen von mir und kehrte nur noch stossweise jede fünfte Inkrafttreten des eidgenössischen Gesetzes der Kanton selbst Gewichte bis zu 12 Tonnen für Lastenzüge gestattete und bei den verkehrspolizeilichen Kontrollen sogar noch eine Toleranz von 10% gewährte. Durch den neuen Erlass werden aber die zugelassenen Gewichte auf zehn oder gar acht Tonnen beschränkt, während dem einfachen Bürger es nicht recht einzuleuchten vermag, warum die nämlichen Brücken nach dem 1. Januar 19^3 Gewichte von 12 Tonnen nicht mehr zu tragen vermöchten. Durch die Sperrung von Brücken für Wagen mit über acht Tonnen Gesamtgewicht wird die Freizügigkeit des Verkehrs, welche ja gerade durch das eidgenössische Gesetz gefördert werden sollte, neuerdings schwer beeinträchtigt. So könnten z. B. 25plätzige Gesellschaftswagen das Berner Oberland kaum mehr besuchen und auch der Güter-* transport wäre auf wichtigen Strassenzügen, wie Bern-Thun, Bern-Langnau usw., stark beschnitten, wobei vorab Spezialfahrzeuge und Dieselwagen infolge ihres eigenen erheblichen Gewichtes praktisch für den Durchgangsverkehr überhaupt nicht mehr in Frage kämen. Der Verkehr für Postomnibusse und Mili-» tärfahrzeuge würde dadurch ebenfalls teilweise unterbunden, es sei denn, dass für diese Fahrzeuge Ausnahmen in Aussicht genommen worden wären. Solche würden aber von der Oeffentlichkeit nur schwer verstanden, denn wenn gewisse Brücken Post- oder Militärfahrzeuge ohne Gefährdung zu tragen vermögen, so bleibt es unerklärlich, wieso der private Schwer verkehr alsdann eine Gefährdung bedeuten würde und reglementiert werden musste. Inzwischen hat sich die kantonale Baudirektion zur Angelegenheit in einer Mitteilung geäussert, die auch in Nr. 9 der «A.-R.» veröffentlicht worden ist. Ihr zufolge sind die Studien der Brückenverstärkungen im Gange und sollen diese selbst möglich bald an Hand genommen werden. Es sollen im Interesse des Fremdenverkehrs des Berner Oberlandes zuerst die Brückenverstärkungen im Strassenzüge Bern-Thun-Meiringen-Grimsel ausgeführt werden. In Anbetracht des dringenden Erfordernisses eines freizügigen Verkehrs wenigstens auf der Basis des Bundesgesetzes, das an und für sich ja für den Lastwagen noch genügend Einschränkungen vorsieht, sind die Besorgnisse der am Güterverkehr interessierten Kreise sehr wohl begreiflich. Da im weiteren für die Beschwerdeführung nur eine Frist von 30 Tagen eingeräumt wurde, konnten weitere Besprechung gen mit den kantonalen Instanzen nicht abgewartet werden. Es ist nun am Bundesrat, für eine sinngemässe und der Praxis entsprechende Interpretation der neuen eidgenössi? sehen Verkehrsvorschriften zu sorgen. < B.: Willkommene Steuererleichterungen. Graubündens Beispiel für die Neuregelung der Besteuerung von Motorfahrzeugen ver* dient in allen jenen Kantonen Schule zu machen, welche die Steuermodalitäten noch nicht revidiert haben. Gemäss den vom Kleinen Rat getroffenen Abänderungen der bisher geltenden kleinrätlichen Vollziehungsverord« nung kann die Verkehrsbewilligung nunmehr jederzeit, mit Wirkung ab ersten Tages des Lösungsmonats und mit Gültigkeit bis Jahresende, gelöst werden. Graubünden bietet damit nicht nur Erleichterungen, wie sie in einzelnen Kantonen für eine vierteljährliche Unterteilung der Steuer erst angestrebt werden müssen, sondern geht noch wesentlich darüber hinaus. Für ein angebrochenes Quartal braucht nämlich nicht etwa die Steuer für bereits verfallene Monate entrichtet oder zehnte Minute zurück; ich sah die Szene wieder vor mir; die halb geöffnete schwere Tür, die trübe Gestalt, das Phosphorlicht, mein Gesicht, alles... Ein neuer Schluck aus der Whiskyflasche und eine neue Pause, während der mein Gehirn versuchte, die tausend Fragen zu beantworten, die es sich selbst stellte... Und dann plötzlich eine neue Vision des Geschehenen... Bin ich toll? War ich damals toll? Sah ich nur fehl? Aber nein, es ist unmöglich, ich sah nicht fehl; ich sah alles ebenso deutlich, als ich jetzt diese leere Whiskyflasche vor mir sehe. Ja, ich sah recht. Und dann? Tod und Teufel! Nicht einmal jetzt, wo ich all dies zu Papier gebracht habe, will der Schrecken sich legen. Wer doch noch Whisky hätte! 27. Oktober. Ein unfreundlicher Tag. Mein Kopf schmerzt noch von dem vielen starken Whisky, den ich ihm gestern zumutete, damit er vergesse... nein, ich will gar nicht erst niederschreiben, was... Ich vergesse es ja doch nie und nimmer. Wir haben Malta angelaufen und es vor zwei Stunden wieder verlassen, unmittelbar vor Einbruch der Dämmerung. Es regnete, und die wenigen Dinge, die das Schiff in Malta zu besorgen hatte, wurden so rasch als möglich erledigt. Niemand ging ans Land. Niemand ausser dem Pastor und seinem Neffen! Kann man sich einen solchen alten Mann denken? (Forts, im «Autler-Feierabend*.)

N° U - 1933 AUTOMOBIL-REVUE zu werden, sondern die Verrechnung erfolgt monatsweise. Es handelt sich hier also um die ausgesprochene Steuer pro rata temporis. Die Gebühren werden dabei wie folgt abgestuft: Sie betragen für einen Monat 10 % der Jahresgebühr, für zwei Monate 20 %, für drei Monate 30 %, für vier Monate 40 %, fünf Monate 50 %, sechs Monate 60 %, sieben Monate 70 %, acht Monate 75 %, neun Monate 80 %, zehn Monate 85 % und für elf Monate 90 % der gesamten Jahressteuer. Damit ist einem Hauptpostulat der Bündner Verkehrsverbände Rechnung getragen worden, indem nichts so sehr als eine Ungerechtigkeit empfunden wurde als die bisherige Notwendigkeit, die Steuer auch für Zeitabschnitte entrichten zu müssen, während welchen es infolge der Witterungseinflüsse gar nicht möglich war, das Fahrzeug zu benutzen. In Kantonen, welche den harten und langdauernden Bergwinter nicht kennen, sind die Fahrzeughalter in ihren Wünschen nicht einmal soweit Technisches von der Sternfahrt nach Monte Carlo. Monte Carlo, 30. Januar 1933. Mit der Preisverteilung im Palais des Sportingclub wurde am 29. Jan. die XII. Intern. Sternfahrt nach Monte Carlo geschlossen. Die traditionelle, für den Nachmittag vorgesehene Auffahrt der Teilnehmer zur Preisverteilung vor dem prinzlichen Schlosse musste wegen heftigen Regens unterbleiben, zum erstenmal in der Rallyegeschichte. Viele Teilnehmer hatten ihre Wagen — Aufheiterung erhoffend — trotzdem bereitgestellt und man vermochte in Müsse all das zu besehen, was Findigkeit und Erfahrung früherer Rallyes zur Ueberwindung der Schwierigkeiten ersonnen haben. Der Meister ist zweifellos der Peugeot-Fahrer De Lavalette, der seine über Europa zerstreut gewesene Schar gleichartiger Wagen bis auf die Athener wieder beisammen hat; «Schneeglöckchen > (Perceneiges) sind sie benannt und tragen die von ihnen durchgefahrenen Strecken als Landkarte auf der Karosserie oder dem Seitenfenster aufgemalt. Ein anderer dieser Wagen heisst «Mach dir nichts draus»; Prinz Narischkine hat sein Fahrzeug «Naph-Tallinn» getauft, die sportlichen Engländer bevorzugen Blumennamen usw. Sie haben übrigens einen eigenen Monte Carlo Rallye-Club gegründet, dessen Vorsitzender Lord de Clif ford ist, der Propagator des Dieselmotors. Die Ausrüstung für den Schnee fängt bei den Reifen an: Mannigfaltige Schneeketten, die übrigens von vielen Bewerbern nach kurter Probe wieder abgenommen wurden; eine sehr bemerkenswerte aus Gummi auf dem Talbotwagen der Frau Schell, die aus einem teils mit Stollen, teils mit Gummiprismen besetzten Ueberzug besteht. Ein Bewerber hat Reifen mit Saugrillen, ähnlich wie die von dem deutschen Erfinder Cöning gebrauchten Saugnäpfe; De Lavalette hat besondere Reifen für schlammige Strassen mitgeführt, denen Stücke eines grösseren Profils als Greifer aufvulkanisiert wurden. Diese Reserveräder wurden auf einer Hilfsnabe befestigt. Die vergrösserte Spurweite wurde sicherheitshalber durch Bügel markiert, die aufklappbar an den Nebellampen auf den Kotflügeln angebracht sind. Die Nebellampen bilden ein eigenes Kapitel. Manche Konkurrenten hatten richtig erkannt, dass der Nebel nicht unmittelbar auf dem Erdboden aufsitzt, und sie hatten deshalb ihre Lampen so tief als möglich, teils auf den Trittbrettern, damit auch der Strassenrand Licht bekam, teils an den Stossstangen gelagert Eine neue französische Nebellampe sitzt in einem langen, oben geschlos- gegangen und haben sich mit einer vierteljährlichen Unterteilung der Steuer zufrieden erklärt. Bedauerlicherweise stossen auch diese Postulate noch auf Schwierigkeiten bei der Verwaltung und dies ausgerechnet in den verkehrsreichsten Kantonen, wo man erwarten dürfte, dass die Administration etwas weniger an der bekannten Starrheit und Unbeweglichkeit leide. .Das Beispiel von Graubünden beweist, dass mit etwas gutem Willen den berechtigten Wünschen der Verkehrsinteressenten sehr wohl Rechnung getragen werden kann, ein Entgegenkommen, das mindestens ebensosehr dem Fiskus wie den Motorfahrzeugbesitzern letzten Endes zugute kommt. Hoffentlich lassen es sich die fahrzeugreicheren Kantone nicht nachsagen, dass Graubünden, dessen Gebiet dem Automobilismus zuletzt erschlossen wurde, die modernste Gesetzgebung in bezug auf die Verkehrssteuern besitze. z. Sportnachrichten I senen Gehäuse, beim Ballot-Wagen von Duchamps sind diese mit der Gehäuseöffnung nach aussen gedreht, wodurch gleichzeitig Kurvenbeleuchtung erzielt wird. Eine neue Akkumulatorensicherung hat der Lagonda von T. Mann; sie besteht in einem am Akkumulator sitzenden Schalter, der gleichzeitig als Diebstahlsicherung wirkt. Suchscheinwerfer finden sich in allen Positionen, die besten aus dem Dache ragend, von innen zu betätigen, weil die Strassenwegweiser doch meistens über Wagenhöhe angebracht sind. Auch zahlreiche Rückscheinwerfer wurden verwendet. Sehr gut auf dem N. A. G.-Wagen Klinkes die abnehmbaren, als Ableuchtlampe dienenden oberen Scheinwerfer mit aufgerolltem Kabel. Reichlich die Hilfslampen, bei den Engländern in eigenen Behältern in Griffnähe, wie z. B. auch die Wagenheberstange seitlich an der Türstütze. Zum Kartenlesen hat der Delage-Fahrer Ribeiro eine elektrisch beleuchtete Brille und eine ebensolche Stirnlampe (wie die Aerzte) zur Motorinspektion, was gewiss nicht übel ist. Auch elektrische Lämpchen im Werkzeugkoffer, die beim Oeffnen einschalten, konnte man antreffen. Sehr gut ist die am Morris-Wagen montierte Richtungslampe (rechts und links). Sie hat, wie die Verkehrsampeln gebaut, drei Lichter, das rote bedeutet seitliches Abfahren in der betreffenden Richtung, wobei auf der anderen Lampe Grün erscheint, zuvor das Achtungszeichen gelb. Viel Mühe wurde darauf verwendet, das Beschlagen oder Zufrieren der Windschutzscheibe zu verhindern. Zumeist geschah dies durch Einfügen eines vom Auspuffrohr getragenen flexiblen Rohrs, das die heisse Luft an die Scheibe heranführt, zum Teil durch eine aufmontierte Glasplatte unmittelbar vor dem Lenkrad, in die an den Akkumulator angeschlossene Heizdrähte eingelassen sind. Besonders witzig hat dies De Lavalette gelöst, indem er die hintere Kante der Motorhaube trichterförmig nach oben gebogen hat und so der Scheibe von aussen einen warmen Luftstrom zuführt (Auch der Fiat Narischkines hat diese Anordnung.) Er verbindet damit zugleich eine Schneeabwehr und Windablenkung, indem er dieser trichterförmigen Aufbiegung der Haube noch in etwa 10 Zentimeter Abstand nach vorne eine gleichfalls aufgebogene Blechschürze vorsetzt. Zur Regelung der Kühlertemperatur findet sich hier ein von unten nach oben vom Wageninnern aufroübarer Wachsleinwandverschluss. Dieser Fahrer klügelte auch einen handlichen Reservereifenriemen aus, bei dem, zur Erleichterung des Zuschnallens, der Verbindungsring des mehrteiligen Riemens nicht aus Eisen, sondern aus Gummi ist. Werkzeug- und Reserveteileunterbringung wurde viel studiert Einen eigenen Sperrholzkoffer auf ihrer kaum 100 kg wiegenden Karosserie hat Frau Schell hierfür, wobei der eigentliche Koffer, wie bei etlichen englischen Wagen, von innen, nach Rückklappen der Rücklehnen, zugänglich ist. Andere haben das Werkzeug im oberen Kofferdeckel, bei einem M..G. sehr gut unterhalb des Fussbodens, wo sich auch das Büfett befindet. Der mit einem Preis seiner Kategorie ausgezeichnete Lagonda-Sportwagen ohne Vordertüren hat einen Reservekompressor mitgeführt, andere haben Dynamos und Anlassmotoren eingepackt, sehr wenige Reservefedern. Gepäckkoffer aus Blech waren sehr zahlreich, beim Steyr geht der Kofferdeckel mit angebrachten Reserverädern in senkrechtem Scharnier auf; bemerkenswert ist auch die Einteilung im Hillmanwagen der drei Fahrerinnen des Englischen Damenautomobil- Clubs, die jede einen Koffereinsatz mit ent sprechendem Monogramm ihr Eigen nennen. Noch wären Schneeschaufeln aller Formate zu erwähnen, auf dem Dache verstaut oder, wie beim N. A. G., auf der vorderen Stoss- Stange, oder innen am Reserverad beim Lagonda usw. Stocklete Lancia hat neben dem Flaschenzug noch ein an die Radnabe montierbares Gangspill mit zugehörigem Stahlpflock in Reserve, das ihn auf baumloser Strecke aus dem Graben wand. Unter den neueren Merkwürdigkeiten ein Scheibenwäscher, nicht Wischer schlechthin beim Hillmann von Mrs. Martin. Er besteht darin, dass ein Elektromotor aus einem unter der Motorhaube sitzenden Behälter Wasser nach einer Bohrung im Scheibenwischer drückt und so die von Kot oder Schlamm verunreinigte Scheibe gesäubert wird. Das Verschmieren durch den Wischer wird dadurch freilich verhindert, die Vorrichtung ist aber nur bei Temperaturen über 0 Grad verwendbar. Man sah auch Wagen wie den sieben Jahre alten Bentley des Lord Clifford, die ohne Sonderausrüstung wie zu einer < Spazierfahrt > auf die Reise gingen und — ankamen... Vom Gegenteil einer Spazierfahrt aber berichten die heute mit der Bahn eingelangten Stern-Nachzügler, darunter der Begleiter des aus Bukarest sein Glück versuchenden Major Berlescu, Herr Juca. Sie haben von Jassy aus an 40 km gefahren und mussten, von Schneestürmen aufgehalten, eine Nacht und einen Tag im Freien verbringen, ehe sie von Ochsengespannen zurückgeschleppt wurden. Auch der Sunbeam des Londoner Motor- Redakteurs Symons befand sich bei diesem Abenteuer und büsste sein Differential ein. Symons, vom Osten Europas kommend, bestand eine förmliche Odyssee, ehe er die Palmen Monte Carlos grüssen konnte. Aber alle wollen sie trotzdem das nächste Mal wieder mit dabei sein. Ing. L. J. Winterfahrbarkeitswettbewerb nach Engelberg 1933. Ausser den bereits mitgeteilten Anmeldungen sind an neuen Nennungen eingegangen : Zwimpfer auf Chrysler. Itten auf Plymouth, Hoffmann auf Locomobil. Fromm auf Lancia, Gübelin auf Plymouth. Ferner stehen noch eine Anzahl Anmeldungen, die vorläufig provisorisch abgegeben worden sind, in Aussicht, so dass wohl mit einer Teilnehmerzahl von 15 bis 18 Wagen gerechnet werden darf. Nachdem an' dem kürzlich in Südbayern abgehaltenen Winterfahrbarkeitswettbewerb Deutschlands 18 Autos teilgenommen haben, darf die Beteiligung beim Engelberger Winterfahrbarkeitswettbewerb als eine ansehnliche bezeichnet werden, zumalen es sich um die erstmalige Durchführung eines solchen Automobilsport- Wettbewerbes in der Schweiz handelt. Es ist nun nur nötig, dass die Schnee- und Kälteverhältnisse sich bis Ende dieser Woche derart ändern, dass die Veranstaltung mit Erfolg durchgeführt werden kann, ansonst eine Verschiebung notwendig wüTde. Bezügliche Auskunft erteilt das Sekretariat der Sektion Zürich des A.C.S. Die Abnahme der Automobile erfolgt am 10. Februar 1933 von 16—18 Uhr im Kasernenhof in Zürich; am 11. Februar. 8 Uhr 30, beginnt dortselbst die Startprüfung, an welche sich die Abfahrt zur Zuverlässigkeitsfahrt mit Brennstoffkonkurrenz nach Engelberg anschliesst. Die Konkurrenten dürften dortselbst ab ca. 15 Uhr eintreffen. Am 12. Februar sind ab 8 Uhr 30 die Startpr&fung, die Prüfung für Fahrhilfsmittel und die Schleuderprüfung auf dem Eis vorgesehen. 13 Uhr Mittagessen und Resultatbekannigabe im Hotel Titlis in Enjjelberg. Das Reglement hat insofern eine Abänderung erfahren, als die für den_J2. Februar vorgesehene Prüfung für das Montieren von Fahrhilfsmitteln (Schneeketten usw.) nicht mehr in die Gesamtbewertung mit einbezogen wird, sondern dass eine Separatbewertung für diejenigen Konkurrenten, die diese Prüfung bestreiten wollen, erfolgt. Mit Rücksicht auf diese vorgenommene Reglementsänderung ist der lAnmeldetermin bis Mittwoch den 8. Februar. 18 Uhr. verlängert worden. Internationale Winterfahrt Garmlsch-Par- tenkircben. Die X. internationale Winterfahrt Garmisch-Partenkirchen begann am 2. Februar mit der traditionellen Oeutschlandfahrt der durch den Ausfall der Europafahrt vermehrte Bedeutung zukam. Leider ging der Auftakt zu dem Rallye unter sehr ungünstigen Umständen vor sich, da die ganze Fahrt durch Deutschland bei starkem Tauwetter und teilweise bei Regen durchgeführt werden mu'sste. Die Konkurrenten hatten unter dem schlechten Wetter sehr zu leiden. Manchem Fahrer wurde das Glatteis zum frühen Verhängnis. Die diesjährige Deutschlandfahrt ist wohl die schwierigste, die schon stattgefunden hat. Im Gegensatz zu frühern Jahren wurden als Kontrollpunkte nur solche deutsche Städte herausgesucht, die nicht direkt an den grossen Verkehrsadern liegen; damit wurden die Konkurrenten gezwungen, einen grossen Teil ihrer Fahrten auf Nebenstrassen zu verlegen. Beim Schluss der Zielkontrolle in Garmisch-Partenkirchen. die am Freitag mittag stattfand, waren von 35 gemeldeten Fahrern 23 angekommen. 7 Konkurrenten waren ausgeschieden und von den restlichen 5 Bewerbern fehlte Jede Nachricht. Zur grossen Ueberraschung ergab die Winterfahrt einen Ex-aequo-Sieg, trotzdem die Wertung ziemlich kompliziert war, da sie sowohl Gutpunkte für durchfahrene Kontrollstellen wie die Luftkilometerzahl in einer besonderen Berechnung kombinierte. Als Sieger konnten die bekannten Langstreckenspezialisten Bernet. Berlin (Wanderer), und Birnholz, Berlin (Mercedes), proklamiert werden. Beide erzielten 524,16 Punkte. Sie starteten wie die Grosszahl der übrigen Konkurrenten in Emden und fuhren von hier über Stadtlohn, Cleve, Düren. Idar. Bad- Brückenbau, Wertheim, Rothenburg, Triberg Breisach, Konstanz, Tettnansr, Bad Wörrishofen nach Garmisch-Partenkirchen und legten in 35V2 Stunden 2100 km zurück. Den Teampreis errang das Mercedes-Benz-Team mit insgesamt 1192,56 Punkten. Bei schlechtem Wetter wickelte sich sodann am Samstag die' Schönheitskonkurrenz ab, an der 51 Wagen vorgeführt wurden. Den Höhepunkt der Winterfahrt Garmisch-Partenkirchen bildete das Eibseerennen am Sonntag, das bei gutem Rennwetter vor sich ging. Die Bestzeit der Automobile erreichte: Bürggaller auf Bugatti mit 89.04 Stdkm. Der Mercedes von Hans Stuok erwies sich für diese Eisbahn als zu wenig wendig. Wir kommen in der nächsten Nummer auf das Rennen noch zurück. mb.