Aufrufe
vor 10 Monaten

E_1933_Zeitung_Nr.011

E_1933_Zeitung_Nr.011

Luftfahrt Schwimmende

Luftfahrt Schwimmende Inseln für die Transozeanluftfahrt. Schwimmende Inseln als Luftfahrtstützpunkte sind technisch durchaus möglich. Es ist sicher, dass sich eine Gruppe von Finanzleuten eines Tages zusammenfinden wird, um schwimmende Inseln als Luftfahrtstützpunkte zu errichten. Nehmen wir einmal an, es habe sich schon eine solche Gesellschaft konstituiert, und zwar sei dies eine amerikanische Unternehmung. Diese Finanzgruppe habe weiter die Errichtung von fünf oder sechs solcher schwimmender Inseln bereits durchgeführt. Die Inseln befinden sich auf der Route zwischen New York und der portugiesischen Küste. Wem gehören aber diese Inseln? Der amerikanischen Gesellschaft und im weiteren Sinn also den Vereinigten Staaten; ganz natürlich. Damit kommt man aber zu einem Punkt, der geeignet erscheint, eine Frage des internationalen Rechtes in schwerwiegender Weise zu beeinflussen. Das Problem ist vor allem ziemlich weit zu fassen. Das Meer als solches gehört niemand, und es ist auch nicht zur Besitzergreifung durch irgend jemand geeignet. Dass die Errichtung von Zwischenstationen zwischen dem alten und neuen Kontinent im Interesse der Einführung der regelmässigen Luftfahrtrouten liegt, ist selbstverständlich. Hat aber eine oder die andere Nation das Recht, einen Teil des Meeres für sich zu beanspruchen und für sich mit Beschlag zu belegen? Vom Standpunkt des Juristen aus: nein. Es ist möglich, dass irgendeinem Land das Recht streitig gemacht wird, schwimmende Inseln ausserhalb der ihm zugehörenden Gewässer, d. h. der unter seiner Hoheit stehenden Meereszone (Küstenzone), zu verankern. Dann müsste man freilich für alle Zeiten auf die Errichtung von schwimmenden Zwischenstationen verzichten. Dazu dürfte es aber voraussichtlich nicht kommen. Man ist bereits bestrebt, Statuten auszuarbeiten, um eine Basis für die rechtliche Behandlung dieser schwimmenden Inseln zu erhalten. In diesen Statuten soll der Gesellschaft, die etwa solche schwimmende Inseln baut, untersagt sein, ihre Inseln zu «nationalisieren», das heisst sich durch Tarifmassnahmen usw. gegen die Flugzeuge der andern Gesellschaften abzusperren, sowie im Kriegsfall die Inseln zu Stützpunkten für Unterseeboote oder Bombenflugzeuge zu machen. Ob das auch im Ernstfall eingehalten würde, erscheint mehr als fraglich. Kann eine Insel jemals absolut international sein? Wohl schwer; allein schon die Frage des Personals wird in dieser Beziehung ein Problem sein. Ist ferner die Errichtung schwimmender Inseln vom juristischen Standpunkt aus bisher untersucht worden? So zeigt sich, dass auch die grosszügigsten Gedanken und Leistungen zu Komplikationen Anlass geben können, die unter Umständen das ganze Projekt bis nahe an die Unmöglichkeit bringen. Welch schöner und alter Traum der Menschheit, den Ozean zu besiegen! Aber es ist auch hier, wie bei fast allen grossen Erfindungen des menschlichen Geistes; immer ein zweischneidiges Schwert. + Das Schaufelrad-Flugzeug von Dr. Rohrbach. Durch die Presse ging unlängst die Meldung von dem demnächst zu erwartenden Versuchsbau eines Schaufelradflugzeuges, für das der bekannte Flugzeugkonstrukteur Dr. Rohrbach verantwortlich zeichnet. Es handelt sich dabei um das Projekt eines Flugzeuges von ähnlichen Formen, wie wir es in Nr. 6 als die Erfindung eines Amerikaners Williams veröffentlicht haben. Anstatt dass die Tragflächen mit dem Rumpf fest verbunden sind, vollführen sie um eine waagrechte Achse herum wie die Schaufeln eines Wasserrades eine fortlaufende Drehung. Da zudem jede Fläche noch um sich selbst rotiert, erzeugen sie zugleich Auftrieb und Vortrieb. Der Propeller wird überflüssig, und durch geeignete Steuerung der Flächen lässt es sich einrichten, dass die Maschine, wenigstens theoretisch, senkrecht steigen und landen, mit beliebiger Geschwindigkeit vorwärts- und rückwärts fliegen oder sich auch in der Luft auf der Stelle schwebend erhalten kann. Das ganze Problem läuft darauf hinaus, ob es möglich ist, den Gedanken ohne zu grosse mechanische Komplikation, ohne starke Vermehrung der Luftwiderstände und bei einem AUTOMOBIL-REVÖE 1933 - N° 11 annehmbaren Leistungs-Gewichtsverhältnis zu verwirklichen. Bisher wurde diese Möglichkeit von den massgebenden Autoritäten stärk angezweifelt. Wie wir erfahren, arbeitet Dr. Adolf K. Rohrbach jedoch schon seit mehr als zwei Jahren an der Vervollständigung seiner Pläne. Die deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt in Adlershof, der die Berechnungen und Pläne Dr. Rohrbachs bereits vorgelegen haben, hat in ihrem Gutachten den Grundsatz des Schaufelradflugzeuges gebilligt. Sie erklärte, dass, «wenn die Erprobung des ersten Flugzeuges zu einem günstigen Abschluss gebracht ist, die neue Art von Flugzeugen mit Umlaufflächen in aussichtsvoller Weise eine empfindliche Lücke schliessen wird, die bisher der Ausbreitung des Flugwesens im Wege stand.» Auch der bekannte Flieger Ernst Udet bekundet sein Vertrauen zu der Neukonstruktion. Udet betont, dass heute die besten Maschinen nur Verfeinerungen des ersten Flugzeuges seien, die er als eine minderwertige Nachahmung des Vogelfluges bezeichnet. Der Vogel habe aber nicht den idealen Flugorganismus, vielmehr sei das wirklich ideale Flugzeug das Insekt und das beste von allen der Moskito. Udet ist der Auffassung, dass das neue Flugzeug dem Typ und der Leistung des Moskitofluges in gewissem Sinn nahekommt und dass die.sich drehenden Flügel eine ähnliche Wirkung wie die Moskitoflügel ergeben. Das frühere Vorstandsmitglied der Deutschen Lufthansa, Otto Merkel, der mit Dr. Rohrbach an der Entwicklung des neuen Flugzeugtyps zusammenarbeitet, vertritt den Standpunkt, dass die neue Flugzeugart geeignet sei, gleichzeitig das Problem des Drachenflugzeuges und des Windmühlenflugzeuges zu lösen. Notlandungen mit dem neuen Flugzeugtyp würden so gut wie ohne Gefahr möglich sein, und die Ausbildung der Flugschüler werde weniger Zeit und Erfahrung als bisher benötigen. Da die Fluggeschwindigkeit nach Wunsch geregelt werden und das neue Flugzeug für lange Zeit in irgendeiner Höhe in der Luft schweben könne, werde der neue Flugzeugtyp auch das Problem des Nachtfluges restlos lösen, da es mit einem eigenen Scheinwerfer ausgerüstet werde und so des Nachts ebenso wie am Tag landen könne. Dies werde aber eine Umwälzung im Luftverkehr herbeiführen, der heute hauptsächlich unter den Unregelmässigkeiten infolge seiner Abhängigkeit von Sicht und Wetter leide. Die Kosten der Herstellung sollen nicht höher sein als die eines gewöhnlichen Flugzeuges. Soweit die Hoffnungen der bisher mit den Plänen vertraut gemachten Sachverständigen. Die ersten praktischen Versuche mit den einzelnen Teilen des Flugzeuges sollen innerhalb der nächsten drei Monate in den Werkstätten der Rohrbach-Werke erfolgen. Man hofft, Ende des Jahres die ersten Flugversuche mit der neuen Maschine, die Udet fliegen soll, veranstalten zu können. Neuartige Luftschiffsteuerung. Nach den Richtlinien des bestbekannten Konstrukteurs Enrico Forlanini hat Italien vor kurzem ein neues Luftschiff herausgebracht, das äusserlich höchstens durch seine kleinen Dimensionen auffällt — bei 56 m Länge und 13 m Durchmesser weist es ein Fassungsvermögen von etwa 4000 m 3 auf —. durch sein Steuerimgsprinzip aber um so mehr Beachtung verdient. Es weicht in dieser Hinsicht von der üblichen Konstruktion grundsätzlich ab : zwei an den Propellermotor angeschlossene Luftkompressoren stehen mit ie einer Gruppe Ström-Ventile an der Nase und am Schwanz des Luftschiffs mittels Rohrleitungen in Verbindung. Die Ventile sind auf Strahlrichtung nach vorn (Nasengruppe), hinten (Schwanzgruppe), links und rechts, oben und unten eingestellt und können nach Belieben einzeln oder in Kombination betätigt* werden. Die Oeffnung eines nach rechts gerichteten Ventils bewirkt Kurs nach links, das Ausströmen der Luft aus dem nach oben gerichteten bedeutet Fahrt abwärts. Man erkennt daraus sofort die Verwirklichung des Raketenprinzips. Mit dieser Konstruktion bezweckt Forlanini eine optimale Manövrierfähigkeit des Luftschiffes. Die Operationen der Steuerventile sollen dem Flugzeug Aufstieg und Abgang in jedem Gefällswinkel und natürlich auch die rückwärtige Fortbewegung ermöglichen. E. G. Fliegende Leitungskontrollen. In Amerika werden seit mehreren Jahren lange elektrische Ueberlandleitungen durch Flieger nachkontrolliert. Auch das Lokalisieren und Be.- heben von Störungen auf solchen Leitungen,, überlässt man vielfach -fliegenden Patrouil^ len. Eine neuere Anwendung der fliegenden Kontrolle stellt die « Pipeline »-Kontrolle in Oelgebieten dar. Sie hat die oft hunderte von Kilometern langen Rohrleitungen, die zum Abtransport des Oels benützt werden, beständig zu überwachen und vor Sabotageakten zu schützen. Erst kürzlich hat die Irak Petroleum Company wieder eine Anzahl englischer Flugzeuge für die Ueberwachung ihres Rohrleitungsnetzes in Auftrag gegeben, -th. UN CAMION SAU AVEC MOTEUR DIESEL vous garantlt les transports les plus gcono« mlquei, 60 ä 70°/, des frais de combustlble äconomises sur ceux des moteurs ä esse nee. Plus de 2500 camions, omnibus et cars alpins equlpes de moteurs «Saurer »-Diesel en circulatlon en Sulsse et ä l'6tranger dont plusieurs ont dejä couvert plus de 220 000 km. Oemandez nos refärences et attestations alnsi que la brochure: « Le nouveau moteur Saurer- Diesel pour automobiles». S. A. Adolphe Saurer Arbon - Bäle - Morges - Zurieb K a u f e n S i e n u r n o c h BRUN- SCHNEEKETTEN la. Schweizerfabrikat PAN7PR Ketten in Leiter-Anordnung, rAI1£ILn- mjt überdimensionierten Verstärkungsgliedern oder: MANGANHARTSTAHLKETTEN denn nur diese sind bei den vielfach schneefreien Strassen den Anforderungen gewachsen und befriedigen Sie restlos. BRUN & CIE., NEBIKON Tel. 12 u. 15 K et tenfabrik (Luzern) Equipements de Garages Toon Perceuses Outlllag« de tout genre Lifts, Palans, Cr los et g r u e s Appareils de remorques Crics roulants ml • 1 '. EEi-m , -,? •.fatmÄlÄaJH&ÄÄÄMfeliis Prix de meillenr marche Conditlons de paiement tres favorables Montage soigne par propres monteurs Livrable promptement du Stock Sattelschlepper Anhänger, Kippvorrichtungen und Bremsen neuster Konstruktionen zu billigen Preisen E. Moser, Anhängewagenfabrik, Bern Schwarztorstrasse 103 Telefon 22.381

NU1 - 1933 Sti iaisen Susten- oder Meientalstrasse? Strassenbauliches und Unerbauliches aus dem Kanton Uri. Das Bundesffericht wies, wie wir in Nr. 101/1932 mitteilten, eine Beschwerde der Anhänger des Projektes einer Meientalstrass gegen einen Landratsbeschluss ab. der in willkürlicher Weise die Volksabstimmung über dieses Projekt kassiert habe. Damit war die urnerische Volksabstimmung mit dem berühmten 13-Stimmenmehr endgültig aufgehoben und der Souverain hat am 19. Februar erneut seine Ansicht über das Qüterstrassenprojekt ins Mtiental mit dem Stimmzettel zu bekunden. Lassen wir bei diese Gelegenheit in kurzen Zügen die Vorge schichte Revue passieren : Der Landrat des Kantons Uri hiess. wie wir in Nr. 51/1932 meldeten, den Rekurs einiger Bürger aus Silenen zur Abstimmung über die Krediterteilung für die Meiental strasse mit 21 gegen 18 Stimmen gut. Es war die damalige Abstimmung der erste Gang des Volkes zur Urne., wobei in den Abstimmungsmodalitäten technische Unregelmässigkeiten zum Vorschein kamen. Der Krelit wurde nur mit einem Plus von 13 Stimmen durch das Volk angenommen, weshalb der Rekurs auch Erfolg hatte. Sowohl der Regierungsrat als der Landrat fanden seine Gutheissung als angebracht. Da man schon vor mehr als einem Jahrzehnt dem Meiental eine günstigere Wegverbindung mit dem Reusstal zugesagt hatte, und nun durch den Rekurs die Erteilung des Kredites und damit der Batt der Güterstrasse ins Meiental noch nicht verwirklicht werden konnte, fühlen sich die Bewohner des Meientals wie auch die Bürger von Wassen in ihren Verkehrs- und Erwerbsinteressen stark benachteiligt Bürger von Wassen scheuten -Ticht davor zurück, bis ans Bundesgericht zu gelangen, damit endlich einmal Klarheit entsteht, ob der Kanton Uri die Abstimmung anerkennen und die Güterstrasse bauen müsse oder nicht Während das Bundesgericht sich mit diesem Streitfall beschäftigte, trat das Projekt der Sustenstrasse wieder in den Vordergrund. Dem Kanton Uri wurde die vorzflgliche «Denkschrift über die wirtschaftliche Bedeutung einer durchgehenden Sustenstrasse » von Dr. Michel, Interlaken, überreicht Wir haben diese Schrift in Nr. 83 eingehend besprochen. Nachdem nun die Vorbereitungen für die Sustenstrasse so gründlich betrieben und der Wert und die Bedeutung dieser Strasse einlässlich erörtert worden sind, steht der Ausarbeitung dieses Projektes nichts mehr im Wege. Das Urnervolk bewies durch seine Abstimmung, dass dem Bau einer Güterstrasse noch viele unvorhergesehene Wider- lieh. Zügenstrasse nach Davos unpassierbar. Zu stände harren. Die Hoffnungen auf diefahrt nach Arosa breit gepfadet, m. K. Postrouti Meientalstrasse als Vorläufer der Sustenstrasse sind deutlich im Kurs gesunken. Wir Schynpass gesperrt Albulastrasse von Tiefencastel Ghur-Lenzerheide-Mühlen durchgehend gepfadet. erachten es daher als zweckmässig, dem weg nicht gepfadet, Autoverkehr auf eigenes Risiko Projekt" der Sustenstrasse ungeteilte Aufmerksamkeit zuzuwenden. Die Notwendigfrei bis Thusis; Südseite gepfadet bis San BernaT- bis Bergün möglich, Strasse Chur-Reichenau-Thusis-St Bernhardin-Misox auf der Nordseite schneekeit des Baues neuer Abenstrassen erhebt dino-Dorf, Ketten. Unter- und Oberengadin durchgehend bis zur Bergellergrenze gepfadet, Bergel sich für unser Fremdenverkehrsland mit jedem Jahr gebieterischer. Die Sustenstrasse ebenfalls m. K. bis Landesgrenze befahrbar. Samnauntal offen m. K. Ofenpass für Autos nicht empfehlenswert, Münstertal m. K. befahrbaT. Vorder- ist eines der wertvollsten Projekte. Auch im Kanton Uri wird man sich daher überlegen rheintal offen m. K. bis Sedrun. Lukmanieretrasse müssen, ob man bei der zweiten Urnenabstimmung das Projekt nicht besser zur Ver- im Safiental gesperrt, Lugnezerstrasse offen bis unpassierbar zwischen Disentis und Olivone. Strasse Villa m. K., Vals unpassierbar ab Peiden-Bad. werfung empfehlen würde. Allerdings hätte (Amtliche Berichte des Bündner Kantonalen Strassenbauamtes). die Regierung, um nicht erneute Unzufriedenheit bei den Verkehrsinteressenten ihres Kantones und anderswo zu wecken, bindende m. K. zu befahren. Zufahrt nach Engelberg gut ge. Innerschweiz: Brünigstrasse leicht vereist und Zusagen zur Förderung des Sustenprojektes pfadet, m. K. gut passierbar. zu geben. Wir sind uns wohl bewusst, damit eine etwas ungewohnte Auffassung zu rolo bis Giornico. Gotthard: Ifoedseite für Autoverkehr offen m. K, bis Göschenen; Südseite Ketten erforderlich ab Ai- vertreten, denn schliesslich darf eine Regierung nicht ohne wichtige Gründe ein Stras- m. K. Strassen nach Grindelwald und Lauterbrun- Berner Oberland: Haslital offen bis Guttannen senprojekt für die Abstimmung empfehlen nen gesandet. Kandertal offen bis Verladestation und nachher bei der Wiederholung der Abstimmung wieder die gegenteilige Auffassung boden nur m. K. wegen Vereisung. Strasse im Nie- Kandersteg, Ketten ab Spiez. Zufahrt nach Adelder- und Ober-Simmental vereist, m. K. vorsichtig verfechten. Vermutlich wird zwar der Regierungsrat, um nicht böses Blut zu schaffen, res Saanetal offen bis Gsteig bei Gstaad, ebenso zu befahren. Saanenmöser m. K. passierbar. Obe- für die Abstimmung am 19. Februar keinerlei iis Lauenen m. K. Jaunpass gänzlich gesperrt. empfehlende oder verwerfende Parole ausgeben, hl. Korrektion des Basler Barfüsserplatzes. Die in Nr. 2 unseres Blattes gemeldete provisorische Korrektion des Barfüsserplatzes in Basel ist dringlich in Angriff genommen worden. Der Regierungsrat bewilligte die Kredite, wobei allerdings dem Grossen Rat die endgültige Genehmigung vorbehalten wurde. Die wesentlichen Aenderungen der provisorischen Korrektion bestehen darin: Um die Tramstation herum wird ein Trottoirdreieck gelegt, hinter derselben, neben das Stumpengeleise, eine Fussgängerinsel. Im weiteren wird vom oberen Teil des Barfüsserplatzes, parallel zur jetzigen Mauer, ein Streifen von 7 Meter weggenommen zur Aufnähme des Fahrverkehrs Richtung Falknerstrasse und Streichgasse. Zwischen diese neue Fahrbahn und die Tramgeleise wird eine Insel für-die Trambenützer eingebaut. Zu diesen Aende^ rungen kommen noch einige Trottoirserwe terungen, die speziell den Fussgängern ver mehrte Sicherheit zu bieten haben. Die Aende rungen sind nur provisorischer Natur, be wirken aber doch eine fühlbare Besserung der Verkehrsabwicklung und beheben di< Misere bis zuni Zeitpunkt der Projektreif der sich in Arbeit befindenden grosszügigei Innerstadtkorrektion. hl. Die Verbindungsstrasse Zürichsee-Uster. Die Inbetriebnahme der Zürichseeautofähre Meilen-Horgen auf Ende Mai bringt es m sich, dass in den obern Zürichseegemeindei dem Ausbau der rechtwinklig zum See einmündenden Verbindungsstrasse vermehrte Aufmerksamkeit zugewendet wird. Nachdem nun der Ausbau des Teilstückes Oetwil-Ustei der Strasse Zürichsee-Uster auf dem Stras senbauprogramm des laufenden Jahres steh wurde diese Frage an einer am 24. Janua in Stäfa stattgefundenen Versammlung voi Behördevertretern, Verkehrs- und Automo bilisten-Verbänden, Gewerbevereinen un weiteren Interessenten näher besprochen Man war in den interessierten Gemeindei der Auffassung, dass der vorgesehene Ausbau mit einer Fahrbahnbreite von 3,5 m unter Belassung des Bahntrasses nicht zu befriedigen vermag und dass Anstrengunge unternommen werden müssen, um eine Fahrbahnbreite von 6 m zu ermöglichen. Man hielt einen solch weitergehenderen Ausba um so notwendiger, als wohl früher ode später damit gerechnet werden muss. das die gegenwärtig bestehende Schmalspurbahn liquidiert, die Geleise beseitigt und die Bahn Verbindung durch einen leistungsfähigere! Autobusdienst ersetzt wird. S. Tourlstlkbulletln des A.C.S. Bulletin Nr. 4, vom 3. Februar 1933. (m. K. = mit Ketten, o. K. = ohn« Ketten.) Im Mittelland sind die Hanptstra&sen schneefrei. Bei den höher gelegenen Strassen ist die Befahrbarkeit "wegen durchnässtem und glitschigem Schnee gegenüber der Vorwoche eher schwieriger. Der Stand der Strassen ivom 2.—3. Februar 1933 lautet: Appenzellerland und Toggenburg: Sämtlich! Strassen durch den gestrigen starken Regenfall aufgeweicht und wegen Gleitgefa.hr vorsichtig m. K. EU befahren. Zufahrt zu den Wintersportgebieten am nördlichen Säntishang (Rossfall und Weiesbad m. K_ Strassenstück Weissbad-Wasserauen . eben falls m. K. möglich. Straeee Wattwil-Wildhaus- Garns durchgehend m. K. gut passierbar. Ricken strasse wegen Vereisungen in. K,; Hulftegg, zwi-; sehen Thur und Töss, m. K. befahrbar. Zufahrt ine Amdener Skigebiet m. K. bis Amden offen. Schwyz: Strasse Richterswil/Pfäffikon-Einsiedeln-Oberiberg vereist. Sattel-Rothenthurm eben falls in. K.; Wäggitalerstrasse m. K. bis Innerthal. Glarnerland: Talstrasse offen bis Linthal, Ketten notwendig ab Schwanden. Sernftal m. K. befahrbar bis Elm. Kerenzerbergatrasse vereist Graublinden: Luztenfiteig unpassierbar. Ragaz- Chui o. K. Prättigauersträsse gepfadet bis Küblis, m. K., Weiterfahrt nach Klosters nicht mehr raög Zufahrt ins Berner Wintersportgebiet am Gantrist über Riggisberg m. K. ab Dürrbach bis Hotel Gurnigelbad oder über Guggisbefg m. K. bis Riffenmatt und von Plaffeien her bis Steinbachsäge oberhalb Sangerenboden, ebenfalls m. K., da vereist. Strasse im Tal der Warmen Sense o. K. befahrbar bis Schwarzsee. Jura: Bötzberg und Hauenstein aper. Weissenstein leicht vereist. Im übrigen Solothurner- und Bernerpura sind durch starken Regenfall die Strassen teilweise aper. Strassen im Neuenburgerjura ziemlich vereist, Strassen im Waadtländer- und Gehferjura stark vereist, unpassierbar ist der Marchairuz, die übrigen Uebergänge: Col des Etroits, Ste. Coix-Pontarlier, Nyon-St. Cergue-La Cure-Bois d'Amont, .alle m. K, gut befahrbar. Molendruz vereist, jedoch gesandet. Pays d'Enhaüt und Col des Mosses stark vereist, Zirkulation m. K. sehr schwierig. Pillonstfasse befahrbar bis Les Diablerets o. K. Pas de Morgins vereist und m. K. schweT passierbar. Col des Montets stark vereist. Grosser St. Bernhard, offen o. K. bis Bourg St. Pierre, Forclaz unpassierbar. Rhonetal offen m. K. bis Obergestelen. Seitenstrassen nach Le Sepey, Leysin und Champery o. K. gut befahrbar. Zufahrt zum Lac de Champex über Orsieres m. K. AUTOMOBIL-REVUE Die schöne Lackierung erfordert zweckmassige Pflegs UNIVERSAL Polish & Cleaner erhalt den Wagen wie neu! N ITROCELLULOSE- LACKEN kann man keine eine Lackierung mit Schönheit, Haltbarkeit, zuverlässige Dufourstrasse 197 Telephon 45.718 DITZ-LAC AUTOMOTIVE PAI NTINQ MATERIALS nach dem v Pat. 08.005 Bienenwabensystem, grösste Kühlwirkung. Reparaturen aller Systeme. Anfertigung v.Kotflügeln, Motorhauben, Benzin- Reservoiren. LBENETTI,Albisrieden-Zch. r •: Letzigrabenstrasse 23-25. Telephon 36.228 sind ein Fabrikat der grössten und ältesten Kompressorenfabrik Europas Kühlerfabrikation und Autospenglerei, Kühler- und Karosserie- Reparaturen Schub •ut L_ Mit DITZLER ENNEN GEWINNEN aber: Ditz-Lac bürgt für AUTOCOLOR A.-G., ZÜRICH 8 Fabrikation von Auto-Kühlern Auto-Spenglerei Ersetzt die hetes werdenden Kühler durch unser patentiertes Kühlernetz comme une bicyclette ä cause de sa direction incroyablement douce, precise et söre. C'est la remarque de tous ceux qui conduisent ces voitures et c'est une qualite surtout apprdeiee par les dames qui conduisent leur Minerva toute une journee, meme sur des routes difficiles, sans la moindre fatigue. Une Suspension excellente, unetenuederouteirrSprochable et des freins extraordinaires contribuent au confort et ä la securite de cette voiture sur la route. Filiale Suisse Utoquai 29. Zürich - Tel. 27.083 S. A. Perrot, Duval & Cle., GENEVE - Garage de Montcholsl, LAUSANNE - Auto-Stand S. A., VE- VEY - Widmann & Revaz, Garage Moderne, SION - M. Lindic, Garage d'Yverdon, rue St-Roch, YVER- DON - W. Segessemann & f Ils, Garage de la Rotonde, NEUCHATEL • L. Baudere, Garage de Perolle«, FRIBOURG - Percy Wledmer, Garage Moderne, BASEL - Chr. Beyer, Kreuz-Garage, SCHAFF- HAUSEN . W. Herbst, Maihof-Garage, LUZERN. F. Klaiber. Sternackerstrasse, ST. GALLEN. Pal. N«. 134460 153296 OKI'. Nr. 5J?3!3. 551319 : Wasser- WirbeL Lutt- Wirbel. Luft- ' Moniable Prix de 10,000 ä 40,000 Francs. LEO-KOMPRESSOREN vorteilhafteste Maschine fQr: AUTOGARAGEN und FARBSPRITZWERKE Generalvertretung: CHARLES HAMMEL — BASEL Stelnentorstrasse 27 - Telephon 21.581 Gebr. A. & P. Käsermann, Bern Schwarztorstr, 79 -c|p|$j» Qualität fnin@s*vo Tel. 29.564 Anfertigung Bestandteilen von Automobll- Zahn- und Schneckenräder, jede Dreh-, Fräs-, Hobel-und Schleifarbeit mit Garantie für Präzision duroh E. Schmid, Zürich Seefeldstrasse 172 Tel. 43.067