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E_1933_Zeitung_Nr.015

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Hinter Tobola, der

Hinter Tobola, der Sommerresidenz des Königs, wurde es am tollsten. Den Omnibus, der drei Stunden vor uns in Ktfagujevac abgefahren war, hatten wir inzwischen eingeholt. Er keuchte vor uns her. Nun zogen wir gemeinsam unsere Bahn. Mal sass er fest, mal wir, mal wurde er ausgeschaufelt, mal wir. Fünf Stunden brauchten wir für 54 km. Dann nahte um 9 Uhr abends Belgrad, das im Lichterschein mit seinem Schneemantel uns einen gewaltigen Eindruck machte. Von einem französisch sprechenden Passanten wurde uns ein Hotel empfohlen, das die Eigentümlichkeit hatte, kaum Fenster zu haben. Ein bisschen zurechtgemacht, zogen wir in ein echt serbisches Restaurant zum Essen. Kein Wunder übrigens, dass alle Serben so rundlich sind bei dieser glänzenden Küche. Am nächsten Morgen ging's zum Automobil- Club. Als wir erzählten, in welcher Gegend wir herumgefahren wären, wurden sie blass, denn es waren die schlimmsten Nebenwege gewesen. Nicht zu unserer Freude hiess es: Rund um Belgrad wäre kein Durchkommen, Nr. 128 und der Peugeot Nr. 10, der zwar schon von Nish per Bahn kam, würden auch verladen. Wir feierten frohes Wiedersehen mit den Mannschaften dieser beiden Wagen. Blitzschnell verbreitete sich die Kunde, die noch vor uns fahrenden zwei Wagen steckten zwischen Belgrad und Budapest ebenfalls im Schnee fest. Das war das Los der in Athen gestarteten und sich bis Belgrad durchgekämpften Wagen. Da geteiltes Leid halbes Leid ist, Hess sich unsere Aufgabe nun leichter tragen. Rasch musste über Transport und Verladen verhandelt werden. Es ging sehr schnell, da wir alles einer schweizerischen Transportgesellschaft zur Erledigung übergaben, die uns prompt bediente. Als der grosse Wagen, tadellos verpackt, auf dem Waggon stand, gingen wir abends, um eine Ablenkung zu haben, in ein Kabarett. Trotz der schönen Darbietungen waren wir immer noch mit unseren Gedanken in den griechischen und serbischen Bergen, in Schnee und Nebel, in Sturm und Eis. Am nächsten Morgen vertrauten auch wir uns der Bahn an. Das war fast noch schwerer, als auf die Sternfahrt zu verzichten. Es ist so blamabel, mit dem Zügle heimzufahren, wenn man stolz mit einem starken Wagen losfuhr. Der Gedanke: Hätten wir es nicht doch versuchen sollen, mit dem Auto durchzukommen? verliess uns erst, als wir vom Coupe aus die schneeverwehten Strassen sahen. Dann kam der Schlaf, und als ich am Morgen, an allen Knochen zerschlagen — unsere Moneten hatten nur noch zu dritter Klasse gelangt — aufwachte und durch die gefrorenen Scheiben die von der Morgensonne beschienenen Berge bei Innsbruck sah, kam mir eine Träne der Freude. Halb leben wir noch auf der Fahrt. Sehen im Geiste die Berge, die Abgründe, die freundlich winkende Bevölkerung der vier durchfahrenen Länder, die Akropolis, den narzissenduftenden Speisesaal des «Grand Bretagne » in Athen, sehen die vom Erdbeben zerstörten Häuser, die schlechten Strassen, sehen die dunkle Nacht, in die wir nach dem Start hineinstürmten, und denken mit frohem Lächeln daran, wie wir in diesen unbekannten Gegenden 90- und 100-km-Tempi fuhren, blind auf unser Sternfahrt-Glück vertrauend. Gross ist der Wunsch, dass sich die Worte beim Abschied von der Peugeot-Mannschaft in Belgrad bewahrheiten mögen: « Au revoir ä Athene l'annee prochaine ! ! » Bunte Chronik Zaro Aga, der älteste Mann der Welt, berufstätig. Seit einiger Zeit macht wieder der hundertachtundfünfzigjährige Türke Zaro Aga von sich reden. Dieser Mann, der für den ältesten Menschen der Welt ausgegeben wird, unternahm bekanntlich vor zwei Jahren eine Reise nach England und Amerika, wo er in verschiedenen Unterhaltungsstätten und Varietes zur Schau gestellt wurde. Es interessieren sich aber auch ärztliche Vereinigungen für dieses Phänomen, dessen sagenhaft hohes Alter zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen gemacht wurde. Man veranstaltete in Amerika sogar mit Zaro Aga Propagandavorträge für das Alkoholverbot, da dieser Mann angeblich nie einen Tropfen eines berauschenden Getränkes zu sich genommen haben soll. Als nun der älteste Mann der Welt vor einiger Zeit in seine türkische Heimat zurückkehrte, war er gänzlich mittellos. Er entschloss sich nun, erneut einen Beruf auszuüben urfd stellte an die Behörden das Ansuchen, ihm wieder einen Posten zu verschaffen. Dieser Bitte wurde sogleich willfahrt und Zaro Aga erhielt eine Anstellung als Hauptportier bei der Präfektur von Istambul. Er hat seinen Dienst vor einiger Zeit angetreten und versieht ihn. wie versichert wird, zur Zufriedenheit seiner Vorgesetzten und der Parteien. Mensch ohne Namen. Im November vergangenen Jahres wurde in Bayern ein auf einer Fusswanderung befindlicher, etwa 40 Jahre alter Mann aufgegriffen, dessen Persönlichkeit trotz angestrengtester Bemühungen der bayerischen Polizeibehörden bis zum heutigen Tage nicht festzustellen war. Der geheimnisvolle Unbekannte scheint ein Australier zu sein. AUTOMOBIL-REVUE 1933 -N» 15 Nach dem mit so grossem Beifall aalgenommenen geographischen Rätzel setzen wir hier unseren Lesern ein lastnächtlich dekoriertes neues Kreuzworträtsel zum Knak' ken vor. Lösungen werden bis zum 2. März, 18 Uhr, entgegengenommen. Es gelangen einige Anerkennungspreise durch das Los zur Verteilung. Die Aufgab«: Waagrecht: 1. Griechischer Oberbefehlshaber im trojanischen Krieg*. 9. Teil des Mittelländischen Meeres. 10. Verwandter. 12. Titelgestalt aus einem Shakespearischen Drama. 14. Beerenernte. 15. Pflanzenprodukt. 16. Universitätsstadt in Finnland. 18. Befestigungsmittel. 20. Präposition. 21. Fremdwort fÜT Eintritt (in ein Kloster). 22. Französisches Fürwort. 23. Destillationsprodukt 24. Unkrautpflanze. Senkrecht: 1. Blutgefäss. 2. Gleitwort für Anmut, Liebreiz. 3. Gleichwort für Aussehen. 4. Französisches Fürwort. 5. Französisches Fürwort. 6. Fluss in Afrika. 7. Stadt am Schwarzen Meer. 8. Gesichtsteil. 0. Heilpflanze, Korbblütler. 11. Vogel. 13. Fluss in Spanien. 15. Ausruf. 16. Abkürzung einer Firma. 17. Umlaut. 19 Italienische Tonstufe. spricht geläufig sechs Sprachen, darunter auch Arabisch, und besitzt eine unheimliche Kenntnis der internationalen Diplomatie. Allem Anschein nach stand er früher als Spion in russischen Diensten. Der rätselhafte Fremdling ist seinerzeit von Oesterreich her ohne Pass über die Grenze gekommen, hat keinerlei Ausweispapiere und gab nur an, dass er ins Ausland reisen wollte. Bisher hat er sich folgender, sämtlich jedoch als falsch befundener Namen bedient: Bäcker Otto Goebel, geb. 29. Dez. 1895 in Halle a. d. S., Franz Schmidt aus Leipzig. Boncocourt aus Dijon, Ren6 Boujacourt. Karl Ettinger. Oton Ettlinger, Otto Lebel. Otto Svartsikoff. Josef Jackel, Max Levien. Mac Levienne. Mave Larvier, Karl Götz, Paul Hermann. Abd ei Kader und Georg Arnakis. Wie die Münchener Blätter melden, ist der seltsame Mensch der Münchener Polizeidirektion unheimlich geworden; diese hat seine Ausweisung verfügt. Gelehrter hlnterlässt 7 Schilling. Alfred Smith, einer der bekanntesten englischen Pioniere auf dem Gebiet der Röntgenforschung, ist, 62jährig, in dem kleinen Städtchen Lincolnshire gestorben. Unser Fastnacht' Kreuzwort' rätsei M v 1 |2 |> I* I 15 I« 17 18 1 NI H I lllr Hl I m terl II \J- Seine Hinterlassenschaft, in einer kleinen Holzschachtel auf dem Kaminsims aufbewahrt, beträgt 7 Schilling 4 Pence. Smith hat sein Leben vollständig der Wissenschaft geopfert und durch den Umgang mit Radium so furchtbare Verbrennungen erhalten, dass ihm ein Bein abgenommen werden musste und er sich zuletzt auch seiner Hände kaum mehr bedienen konnte. Er hat sich 17 Operationen unterzogen. Als er gezwungen war, seine Laboratoriumstätigkeit aufzugeben, ist ihm von der Carnegie- Stiftung eine Pension zugebilligt worden, die ihm aber nur gestattete, in den allerdürftigsten Verhältnissen zu leben. Der ängstliche Zahnarzt. Zu einem Zahnarzt kommt eine Dame mit einem ungewöhnlich grossen Mund. «Na, na, weiter brauchen Sie den Mund nicht aufzumachen,» sagt der Arzt «Ja, dann kommen Sie aber doch gar nicht mit der Zange hinein.» «Doch, mit der Zange schon, aber ich persönlich will draussen bleiben.» ••J 'idemann Der Touren-Onkel ist vergnügt, weil ihm das beste Kartenmaterial, das es gibt, zur Verfügung steht. Ob Sie nach Konstantinopel, Palermo, Lissabon, Le Havre, Hamburg oder Riga wollen, er gibt Ihnen jede gewünschte Auskunft gratis. Telephonieren oder schreiben Sie deshalb sofort an das Tonristikbüro der uie Automobil-ReTne Bern, Tel. 28.222 W/sse/t Sie schon dass 0.5 °/ 0 Nikotingehalt im Rauchtabak, nach den wissenschaftlichen Versuchen und Feststellungen, Ihrer Gesundheit nicht mehr schadet Diese Gewisshcit aber bietet Ihnen einzig die auf den Nikotin-Entzug fortdauernd amtlich geprüfte, ohne chemische Behandlung wirklich nikotinarme und doch vollaromatische ATOX- LUXE 4TOX- SURFIN ATO X- FIN Fr. 2.- Fr. 1.50 Fr. 1.- in Schachteln z u 2 0 S t tt c k Der beliebte Gummistiefel für Automobilisten und Chauffeure __ Preis Fr. 19 50 Hohe Hdftstiefe! mit Anschnallriemen zu Fr.23 50 Versand gegen Nachnahme Berücksichtigt die Inserenten dieses Blattes ,',MH=

N° 15 — 1933 EDEEEK» : ärberei iÄRDER ieinach Aarg.Tel.-l29 { tfomprer Posrvtrund 5 Kleider mit fL« Oelflecken t*^ werden wie neu SKÜTE IF mm EJ Frühjahrsfarben und Stoffe (Von unserer Mode-Mitarbeiterin.) Wieviel Autlerfamilien zählen Sie zu Ihren Kunden? AUTOMOBIL-REVUE 15 Tupfen und Blümchen, sowie kleinen Schmetterlingen, alle auf dunklem Grund. Als Garniturstoffe melden sich mehrere Sorten schwerer Piques, kleingemustert, mit Karos, Diamantmustern, repsartig oder in winzigen Rauten gehalten. Besätze, Westen und Plastrons, Kragen und Blenden werden namentlich zu hellen Sommerkleidern angefertigt. Apart sind Piquegarnituren auf Uniwollkleidern. E. Seh. Um Farben und neue Stoffe kümmern sich Qualität ist bei uns ja immer geschätzt wordie Frauen zu allererst. Sie sind auf die den und der ganz billige Artikel in Stoffen Modische Neuheiten Modefarben schon deshalb neugierig, weil sie fasste kaum Boden. Die Stoffmode wird gerne wissen möchten, welche vorhandenen durch die aufgeworfenen, stark gekreppten Der Toiletten tisch der eleganten Frau rruner Kleider noch tragbar sein werden und welche und wie gepresst aussehenden, im allgemeinen e ' nmai wa ' a . er * onettentiscn aer nicht. Denn die Farben markieren schon reliefartig wirkenden Qualitäten gekenn- S^NÄä^^fÄ£J flüchtigen Passanten den Kalender, den ein zeichnet. Sehr viele Phantasiegewebe drän- S f p i verrietet in hellem Blau Rosa Mantel, ein Kleid hinter sich hat. Umfärben gen sich vor, vielfach zugleich abgetönt in X LÄ S SrbJ de ^rau Heute hilft manchmal. Wer so geschickt ist, bei der Garnen von zwei Tönungen oder unter Hin- Ja? man seine Vorlfebe für die itten leb Mode immer das auszuwählen, das ein wenig zunähme von Weiss oder Beige gewoben, j ! te7schattferungen entdeckt St St der in die Zukunft weist, kann seine Sachen auch Dies gilt namentlich für die Wollstoffe, zu S t t Ä S einzigen Ton gehalten eine weitere Saison, mit kleinen Aenderungen, denen vielfach Angorawolle, unter Beifügung ^ £ 3 Bläu!"ßSTsSäÄ! fl£ brauchen. Nur muss sie farbig richtig an- von Angorakaninchenhaar, hinzugenommen Schatullen und Kassetten, blau die Batterie TeS!"^ „•• *•„ P,*.? wir wird - Die Stoffe, wir nehmen die ITofeewfce der Flakons, blau ist die riesige Flaurnquaste, tZll f^VJ^Zr^rZ^fhlh M° raUS) Sind entWeder als Ziemlich l0ckere die in einer bIauen ' unzerbrechlichen Puderll g Natt6s> n Z S ??JSl «,!SL t Diagonals ' Fris6s oder Chevrons ge- dose'ruht. Kämme und Bürsten sind nicht ten sie durch hinzugenommene farbige, leb- wob en> namentlich für Mäntel. Feine Crepe- mehr aus Naturhorn Sie snielen alle Farhafte Kontraste. Die neue Saison, die mit gewebe> aber auch andere phantasiereiche enb l au rot rosa gelb und foteen im Ton Shr Ä 1^^ ^ b n inSt Wi n d6r BlnduI * en dienen fÜr K1 * de rstoffe, worunter S Tas'chäkamm "und Ser ScheipuLr- S Hie SSS ^llltZ lES^i n-S5 die feinllnierten C6te de cheval nicht fehIen - doso, die, nach neuester Laune, viereckig sein Rlppen sind Sehr beliebt> starke Fäden hr JiE, K £l\tf n ^ Ü wer " so11 - Manche dieser Dose " e nt halt ein gan- ! ? K t R p Kontrast angwiesen, den gerne eingelegt. Diagonals in klassisch zes Programm: Puder und Rouge, Lippenstift, wie es die Belebung der Wintermode eben schöner Ausführung erscheinen als diskrete Parfümzerstäuber und Zigarettenetui Mit der f^J\lrV^r S itZZ^be ir T ,n Mantelstoffe. Aber die grobfädigen, phan- modernen SachüchkeitT m[ider"heute ^nfiJfri^i n^^J n^M^aJ^h^ tas iereichen Nattes, die mit starken, langen Wohnungen entwirft, konstruiert man auch X, VÄÄ ? Noppen durchsetzten Gewebe, die moosartig die ^unentbehrlichen Begleiter der Toilette 5" Ju f t I , Jn ü ! p i weichen Stücke sind doch aktueller. Ganz und der Frau. Der Name des letzten Mode- Als Wir werden helle und mittlere weiche Kleiderstoffe nennen wir Creplic, fer- Farben auf seiner gläsernen, oft auch bunt Braun sehen im Ton der Töüfererde also in ner Cr6pe roufa c. Cr§pe armure mit feinem bemalten oder mit buntesten Nationalhand- SSÄtotÄ^Ä WebebM und Crepe, plve; Noppen und Fri- arbeiten bedeckten Tischfläche. Auf den Flabis nachgedunkeltes Holz mahnendes Braun, f s in « rosser Weichheit gehören auch hier- sehen haben sich zart und stilisiert alle Fe d- das als Pergament bezeichnet wird. Wie wir hen blum . en ein Stelldichein gegeben; der kleine aus Paris vernehmen, werden viele helle Klei- Nun zu den Seidenstoffen. Seide und Kunst- Parfümzerstäuber, der genau so aussieht wie der in warmem oder auch gelblichem Beige, seide streiten um den Preis. Letztere gewinnt e !" Metallfeuerzeug, ist rosa emailliert und in mittlerem bis heiterem Grau und in an- zusehends an Vollkommenheit. Sie ist manchf . uhlt «ch neben der grünen Puderdose und -leren ruhigen Farbstellungen gebracht. Herr- mal kaum von der Naturseide im Griff zu dem bIaue n Zigarettenetui sehr wohl Alle , ;hes Blau, gegen Immergrün hin, weiches unterscheiden und hat sich, wenigstens im drei ve nken in die neue Plissehandtasche Himmelblau, sommerlich, leicht und heiter, Effekt, ein weiteres Gebiet zu eigen gemacht der modernen Dame. Und, um den Regen- Marine (es werden wieder praktische, ein- Sie stellt nämlich Wollstoffe aus Kunstseide £°. gen . wahr .., zu machen, ist das Taschenfache Marinekleider kommen mit weissem her. So lautet die engere Bezeichnung der ^ammchen lila wie die Kammgarnitur; die Pique\ hübsch garniert), ferner ein echtes als Globetrotters bekanntem Gewebe, die als Puderdose schwarz-weiss mit orangeroter Veilchenviolett und ein mehr an Heliotrop dekorative, dreifarbige Schotten, als farbig F J^TM\ "H T f ^V'! &U • mahnendes Lila, dann ein Azaleenrot, ein bis lebhaft karierte Stoffe, wie in ruhigen Tönen JL^Ä"' ''l%* • £ ^ * "L ins Altrosa spielendes Blutrot, ein Tomaten- in Fischgräten, pied de poule- und inmelange- L^H^n R"S,Sn Kissen bedeckton, ausserdem mehrere Gelb, bald wie das Schattierungen herauskommen. Sonst be- ' meurigen samtenen. Jonqiiille genannte warm-goldig, dann wieder gegnen wir oft Wollstoffen in ähnlichen Ge-_ -•-' Schmuck in England. ein mattes Schwefelgelb schönes weiches, weben, mit allerlei feinen, geometrischen Die englische Mode schreibt als Schmuck etwas ins Bläuliche strebendes Schiefergrau, Musterungen, feinen Linien, Streifen und an- für das Jahr 1933 Ruhine d Smara?de vor. echtes, helles Silbergrau, hellstes Mais, hell- deren kleinen Faconnfis in Uni. Kräftige Re- Für Geldbeutel, die Rubine nicht bezahlen stes Masrik, Erbsgrun und Lindengrun, liefs, Noppen und Boucles, letztere nament- können wird als Ersatz mexikanischer Weidengrün und Smaragd, das ins Olive ge- lieh auch in Kunstseide, beleben die Flächen. Feuer-Öpal vorgeschlagen. Jade bleibt weihende Paturage. Sie alle beleben die Farben- Auch gepresst wirkende Gewebe, der Baum- terhin in Mode. Ultramoderne Fassungen der weit der Mode. Wir werden auch Schwarz- rinde ähnlich, was durch besondere Crepe- Juwelen werden verschwinden. Beliebt sind Weiss sehen, namentlich in Druckstoffen, wo bindungen erzielt wird, ferner gaufrierte und ferner Reproduktionen alten römischen geometrische Elemente in ungewohnter, aber stark aufgeworfene, oder mit Hammerschlag- Schmucks wirklich ausgeglichener Zeichnung über die effekt versehene Neuheiten rufen viel Inter- ' * * * Flächen gehen. esse hervor. Echte, dicke, genoppte Shan- ^ c i / Und nun zu den Stoffen. Die Mode ist da tungs in Weiss, ferner bedruckte, schwere, 1OUVen-opreCtlSClCtl recht vielseitig und man muss sich in An- kunstseidene Ribouldingues sind für den Som- _ betracht der Zeit wirklich verwundern, wie mer bestimmt; dazu gehören auch leichte ä *ouren-Antworten gutes Material und sorgfältige technische jours-Stoffe, die recht duftig aussehen. In T. A. 890. Fahrt an die Adria, Die Saison der Ausführung die Stoffe auszeichnen. Imprimes stehen die geometrischen Dessins italienischen Kur- und Badeorte am Adriatischen Ein starkes Verlangen nach Qualität geht voran. Typisch sind grosse Quadrate oder SÄrteTtl S ZJti^lnZ J£ durch den Stoffhandel. Bereits hat auch umfangreiche Tupfen auf dunklem Grund, der ii O h e n und Abbazia an der östlichen Küste von Amerika die Parole auf Bevorzugung der mit den gleichen Motiven klein gemustert er- Istrien, deren prächtige Landschaft Weltruf ge- Qualität erhoben, und die Geschäfte machen scheint. Auch etwas blumige Muster zeigen niesst, sind ganzjährig geöffnet. Grado (Golf von unter dieser Losung Reklame. Was uns heute sich, vorwiegend auf leichten Mousselines und £nert) «^f* a £. ^.f 5 " 1 * di^ 5 ä 3? ei \ d Ä , r. , . _ , ..,, . , . . ,~. ., , „,. . . , ., ... . lia (Cesenatico, Rmnm, Riccione, Cattohca) und der in den Schweizer Geschäften gezeigt wird, Georgettes. An Stickereistoffen erwähnen wir M arken (Fan0) senigallia) erst im Mai bis Septemdarf sich wirklich sehen lassen. Die gute einige mit kleinsten Knospen, mit etwas her, Wollkleider Gassmann Hände hoch! Sie müssten also Ihre beabsichtigte Reise einen Monat später unternehmen, wenn Sie einen der Badeorte am Adriatischen Meer aufsuchen wollen. Die Landschaft von Abbazia zum Beispiel ist unvergleichlich schön und ein Besuch der Adria- Kurorte in jeder Hinsicht zu empfehlen. Von Mailand nach den Adria-Bädern der Emilia und der Marken führt eine vorzügliche Autostrasse, und zwar die schnurgerade, altrömiecbe Via Emilia über Parma, Modena, Bologna, Forli nach Rimini. Ebenso erstklassige Strassen führen von Mailand über Venedig, Conegliano, üdine nach Grado und weiter über Triest nach Abbazia etc. P Z. in K. Touren-Fragen T. F. 891. Biviera. Wie fährt man heute am besten im Auto an die RJviera. Wir bitten um Routenvorechläge, Reisezeiten, Angaben von Führer- und Kartenmaterial. St. & Co. in E. Kleine Notizen Elgger Aschermittwoch. Seit Jahrhunderten begeht man in dem alten Städtchen Elgg, wie an dieser Stelle echon kürzlich erwähnt wurde, den Aschermittwoch als einen besonderen Ortsbrauch. Während jedes Jahr dieser festliche Tag mit einem Umzug der Aschermittwochknaben gefeiert wird, verteilen sich die grösseren Veranstaltungen nur auf alle vier bis fünf Jahre. Am kommenden Aschermittwoch, den 1. März, nun tritt Elgg wieder mit einer bedeutenden Veranstaltung hervor. In einem grossen historischen Umzug, einem Vorspiel und zwei szenischen Spielen wird die Vergangenheit des ostschweizerischen Städtchens neu beschworen. Berufene Kräfte sind am Werk, um den Ruf der Elgger Aschermittwochvepanstaltungen auch weiterhin zu wahren. Die historischen Szenen wurden von Hans Kägi, dem auf diesem Gebiete besonders begabten Winterthurer Schriftsteller, verfasst. Soeben ist das Programmheft für den Elgger Aschermittwoch erschienen. Es orientiert über Umzug, dramatische Spiele, Reigen und Volkstänze und enthält weiterhin auch alle Angaben über besondere Bahn- und Postautokurse. Der Ortsunkundige wird sich an Hand des besonderen Planes leicht zurechtfinden; die verschiedenen Parkstellen sind genau bezeichnet und auch die Plätze, wo die dramatischen Spiele vor sich gehen, sind angegeben. Neben einer kurzen Erklärung über den Elgger Aschermittwochbrauch enthält das 28 Seiten starke, ansprechende Heftchen auch die Texte zum Vorspiel und für die dramatischen Szenen. Ein Besuch des Elgger Aschermittwochs, der sich in weitesten Kreisen der Ostschweiz einen grossen Namen geschaffen hat, ist sehr xa empfehlen, x. F. Spüzharth-Grieh, Zürich 8 SILBERSCHMIED BERWAREH Sportpreise Feldeggstra88e 58 — Telephon 27.464 Werben Sie durch den „Autler- Feierabend" Kochschule Widmer Witikonerstr. 53, ZÜRICH 7, Tel. 22.902 Kochkurse Börgerl. u. feine Küche, 6 Wochen, Beginn: 20. Febr., 24. April, 6. Juni Feine Köche, 4 Wochen, Beginn: 6. März, 8. Mai, 19. Juni Limmathausam Limmatplatz Zürich 5