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E_1933_Zeitung_Nr.016

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1933 - 1« Die Spezialcarrosserie wird ganz nach Ifaren persönlichen Wünschen gebaut. Sie bestimmen Form, Linie, Farbe und Ausstattung, Sie verfolgen den Bau vom ersten Hammersdilag bis zur letz« ten Politur. Darüber hinaus schützt Sie die Garantie des ansässigen Fachmannes. Die 40 prozentige , Rückvergütung des Chassis-Zolls ermöglicht Ihnen, die Spezialcarrosserie ohne Mehrkosten gegenüber dem Massen' fabrikat erstellen zu lassen« Autoabbruch Bern liefert prompt und billig Ersatzteile von älteren Wagen, sowie neuere Motoren, Anhängerachsen. Ladebrücken, Pneus etc. Zysset, Omnibusendf-tatiön. Ostermundigen. Tel 41 172. 10572 Inserieren bringt Gewin n Das Verdeck ist leck Regen tropft auf die Polster; der Wind pfeift durch die Ritzen; Staub dringt durch. Soweit wäre es nicht gekommen, wenn regelmSssige Verdeckpflege mit „Auto Top Finish" stattgefunden hatte. FOr Wagenverdecke aus Leder und Lederimitation ist „Auto Top Finish" der beste Verwitterungsschutz. Es gibt keine brüchigen Stellen, und das Verdeck sieht immer gut aus. Also am besten gleich von Anfang an verwenden; dann bleibt das Verdeck wasser-, staubdicht. Duco-Alleinvertretung: Auto Top Finish „Auto Top Finish" gehört zn der erfolgreichen Reihe der Duco- Pflegemittel. Es ist in utozubehör-Geschäften und Drogerien erhältlich. Du?o-Pollsh 7 zur Pflege der Lackierung. Nickel Pollsh zum Glänzen angelaufener oder fleckiger Metallteile. Heinrich Wagner & Co., Zürich Seehofstraße 16, Telefon 27.340 wind- und Lamagnifique nouvelle limowine Buick 7 pLaces equipee du nouveau Systeme de Ventilation Fisher. BUICK VOUS INVITE A VQIR ET ESSAYER LES MODELES 1933 DE LA VOITURE DE CLASSE LA PLUS CELEBRE DANS LE MONDE ENTIER 37 perfechonnements. Tous les modeles sont plus larges, plus bas, plus longs. Tenne de route, securite et coniort encore ameliores. Buick construit indubitablement la voiture de dasse qui correspond le mieux aux goüts du public. En eff et, au cours des deux dernieres annees le quart de toutes les 8 cylindres vendues etait des Buick. Dansses modeles 1933 Buick a encore souligneles caracteristiqu.es fondamentales qui lui ont permis de se maintenir ä la premiere place parmi toutes les voitures de classe. La Buick 1933 est aussi elegante d'aspect que parfaite techniquement. C'est le resultat d'une collaboration frtroiteentre les meilleurs ingenieurs de l'epoque et les Freres Fisher, les maitres carrossiers. LE NOUVEAU SYSTEME DE VENTILATION FISHER. L'empattement considerablement augment6 — SB cm. pour certains modeles — rend la Buick 1933 plus elancee, plus spacieuse, plus basse. Un autre perfectionnement d'une importance enorme pour une voiture f ermee, est le nouveau systetne de Ventilation Fisher. Cedispositif d'une grand* ingeniosite supprime courants d'air et vitres embuees, si dangereuses en cas de mauvais temps, et rafraichit l'atmosphere oar temns chaud. Le Systeme dt vemilaiwn Fisher elimtne les courants d air, la fmie, les odeurs et la buie sur les vitres par mmwais temps. Parmi de nombreux autres perfectionnements d*ns l'aspect, notons : un radiateur en V. d'un dessin nouveau, plus raffine — Instruments du type aviation — capitonnage de lux« — nouveaux gardeboue equipes de bajoues. En outre, la plupart des modeles sont garnis de glaces de securite et sont «puipes d'une antenne permettant l'installation rapide d'un recepteur de T.S.F. 4 empattements plus longs : 3.02 — 3.22 — 3.30 — 3.50 m. — un choix de 24 modeles tres elegant«, tone canrosses par Fisher. Nouveaux perfectionnements apportes au celebre moteur Buick 8 cylindres en Ugne Le merveilleux moteur Buick, a encore 6t* ameliore par un nouveau Systeme de rechauffage d'admission regle par thermostat, facilitant les departs ä froid et assurant le maximum d'economie par tous temps. Dynamo de plus grande capacite, echappement plus silencieux — boite de vitesses Syncro-Mesh encore amelioree. La ptdale de demarrage a ete eliminee. Le moteur Black 1933 8 eyhndret en agnt svupape» en Ute aus produit silencieusement une enorme et souple pvistance. Le chassis grandement amehore assare une tenue de route superieure, ä n'importe quelle oitesse. Le nouveau chassis surbaisse possede un cadre renforc6d'entretoisesenXqui assurent une rigidite absolue et permettent un meilieur montage da moteur. Les chocs et les vibrations transmis par la route sont completement elimines gräce au point de montage unique des gardes-boue Av., du radiateur et des phares. Des amortisseurs automatiques ont 6te adoptes, les essieux et ressorts sont renforces, les freins plus ^nergiques et la direction plus douce. Nous vous invitons tout sptcjalement a examiner la Buick 1033 d'un oeil critique. Allez vous rendre compte vous-mtme du nombre de perfectionnements ingenieux apportes i eette voiture dont la reputation de qualite n'est plus ä faire. Et souvenez-vous de ceci: il n'y a pas de meilieur placement d'argent que l'achat d'une Buick: 85% des automobilistes qui ont possede une Buick une fois, restent fideles a Buick. Votre distributeur Buick se fera nn plaisir de vot« expliquer en detail le Systeme de paiements echelonnes de la G.M.A.C. GENERAL MOTORS CONTINENTAL S. A. AARAU: Glaus & Meng, Hohlgass-Garage. Telephon 6.91. BASEL: Agence Americaine, Viaduktstrasse 45. Tel. 47.800. BERN: Gd. Garage Automo A.-G., Länggaßstrasse 21. Tel. 28.661. LA CHAUX-DE-FONDS: Grand Garage Guttmann, 110, nie de la Serre. Tel 24.300. * Liste d'agents et stations „Buick-Service" en Suisse: LUZERN: L. Thoma, Reparatur-Werkstätte, Moosstrasse 2. Tel. 1020. SOLOTHURN: Grand Garage Welssensteln, Kupferschmid & Co. Telephon 1442. ZÜRICH: Agence Americaine, Dufourstrasse 23. Tel. 27.273.

N°16 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE 5 VeiUekr 9. Winterbetriebswoche der Autoposten In den Alpen. Dem Bulletin des Kursinspektorates der Generaldirektion der P.T.T. ist zu entnehmen, dass in der 9. Winterbetriebswoche vom 13.—19. Februar insgesamt 9423 Personen befördert wurden gegenüber 5848 in der entsprechenden Woche des Vorjahres. Die Mehrfrequenz beträgt 1156 Personen, wobei aber die Kurslinien Gurnigel. Schwarzenburg-Ryffenmatt, Balsthal-Waldenburg, Siebnen-Innerthal und Utznach-Wattwil. die 1932 nicht im Bulletin standen, nicht in die Berechnung einbezogen sind. Bedeutende Minderfrequenzen sind diesmal nicht zu verzeichnen, hingegen grössere Mehrfrequenzen bei den Postlinien Nesslau-Buchs (plus 475) und Chur-Lenzerheide (plus 441). lt. Der Rückgang In Erneuerungen von FahrbewilHgungen machte sich auch im Kanton Baselstadt geltend. Während im vorhergehenden Jahre bis Ende Januar für 71 % des Automobilbestandes die Nummern wiederum gelöst wurden, so war dies 1933 nur für 66 % des Wagenbestandes der Fall. Gemessen am Gesamtbestand ist dieser Rückgang von 5 % freilich noch nicht aussergewöhnlich. Sehr empfindlich dagegen ist der Rückgang bei den Motorrädern, indem die Erneuerung Ende Januar 1933 nur mehr 20 % des Bestandes gegenüber 44 % im Januar 1932 betrug. Das stillgelegte Kontingent ist demnach doppelt so gross wie im Vorjahre. Zahlungserleichterungen für Automobilsteuern Im Kanton Baselland? Der basellandschaftliche Landrat überliess in seiner letzten Session dem Regierungsrat eine Motion Surbeck, die Zahlungserleichterungen und Reduktionen bei den Motorfahrzeugsteuern verlangt. lt. Strassen Die Freunde einer neuen Suhrentalstrasse veranstalteten am 17. Februar in Schöftland eine Tagung der Vertrauensmänner, die sozusagen aus allen Gemeinden des Suhrentales beschickt war. Im Gegensatz zur. Oberentfelder-Versammlung, die den Kampf gegen das Projekt der aargauischen Baudirektion anfachte, beschloss die Versammlung von Schöftland die Befürwortung einer besondern Durchgangsstrasse, wobei mit Nachdruck das Begehren betont wird, die Strasse sei Ober Schöftland hinaus durch das mittlere Suhrental weiterzuführen. Gleichzeitig unterstützte die Versammlung auch die in den Anträgen des Regierungsrates vorgesehene sofortige Durchführung des beschränkten Ausbaues der alten Strasse. Auch in Aarau tagte eine Versammlung zum gleichen Strassenproblem. an der in reger Diskussion die Schaffung besserer Verkehrsverhältnisse im Suhrental von beiden Seiten aus beleuchtet wurde. Auf eine Resolution wurde Verzicht geleistet. hl. Zum Arbeitsbeschaffungs-Programm des Kantons Bern. Das Projekt zur Arbeitsbeschaffung, das, wie wir in Nr. 13 meldeten, der Regierungsrat des Kantons Bern dem Bundesrat vorlegte, wird die Ausführung von Bauarbeiten im Kostenbetrage von insgesamt 10 Millionen Fr. umfassen. 5 Millionen stellt der Kanton Bern selbst zur Verfügung, der Rest ist durch den Bund, die Gemeinden und Korporationen und durch die S.B.B, aufzubringen, soweit die letztere Interesse an der Beseitigung von Niveauübergängen hat. Für den Strassenbau setzt der Kanton eine Summe von 420,000 Fr. aus. die unter Zurechnung der Subventionen von Bund, Gemeinden und Korporationen zu einem Totalbetrag von 870.000 Fr. anwächst. Mit dieser Summe will der Kanton Hauptstrassen ausbauen. Brücken verstärken und, wie bereits mitgeteilt, einzelne Niveauübergänge ausmerzen. go. Die unhaltbaren Strassenverhältnisse Im Puschlav gaben Veranlassung zu einer gutbesuchten Versammlung, die letzte Woche in Poschiavo stattfand. Die Podestäs von Poschiavo und Brusio, Mitglieder der Behörden und eine grosse Anzahl von Interessenten aus allen Kreisen waren anwesend. Mit einiger Bitterkeit wurde festgestellt, dass leider bis heute für die internationale Durchgangsstrasse über den Bernina, die das Engadin mit dem Veltljn verbindet, noch immer nichts getan worden sei. Immer wieder seien die berechtigten Ansprüche und Bitten der Puschlaver zurückgestellt worden. Nun sei es höchste Zeit, dass auch einmal für die Strasse durch das Puschlav. die in einem unhaltbaren Zustand sei, etwas getan werde. Nach eifrig benutzter Diskussion wurde denn auch einstimmig eine Resolution angenommen, die dem Kleinen Rat des Kantons Graubünden eingereicht wird, und die dringend die Verbesserung der Strasse durch das Puschlav verlangt. Lr. Eine Million Fr. für den schwyzerlschen Strassenbau 1933. In der letzten Kantonsratssitzung legte der Regierungsrat des Kantons Schwyz den Bericht über den Voranschlag zum Strassenbau 1933 vor. Trotzdem die Regierung beantragte, eine Summe von einer Million Fr. auf die Jahre 1933 und 1934 zu verteilen, beschloss der Kantonsrat, die ganze Summe für das Jahr 1933 vorzusehen. Die Bestrebungen zum Ausbau einer Walenseedurchgangsstrasse erfreuen sich in den an die Strasse Ziegelbrücke-Chur anstossenden Gemeinden einer grossen Aufmerksamkeit. Kürzlich wurde in Ragaz über das Projekt zum Bau einer Walenseestrasse auf Grund der vorliegenden Pläne ein Referat gehalten. Die gutbesuchte Versammlung anerkannte — ohne sich für die links- bzw. < Die Baukosten der internationalen und interkantonalen Strassen bestreitet aussehliesslich der Staat Die Baukosten der Hauptstrassen in der Ebene und in den Bergen fallen zu 70 % zu Lasten des Staates und zu 30 % zu Lasten der Gemeinden der interessierten Gegend. Der Unterhalt der Kantonal- und der Gemeindestrassen bestreitet der Staat zu 90 % und die Gemeinden zusammen zu 10 %. Die Schneebefreiung der Strassen muss von den Gemeinden bezahlt werden, es sei denn, der Staat habe dieselbe angeordnet. In diesem Falle wird der Staat 50 % an die Kosten beitragen. > In der Diskussion wurde erklärt, der Staat könne nur dann 90 % an die Kosten des Strassenunterhaltes zahlen, sofern mit den Korrektionsarbeiten in Zukunft zurück- werden. Strasse auszusprechen — ingehalten lt. rechtsufrige einer Resolution die Wichtigkeit einer neuen Talstrasse längs des Walensees für das gesamte St. Galler Oberland und im speziellen für den Kurort Ragaz. Das Aktionskomitee und das Lokalkomitee von Ragaz werden ersucht, ihr Möglichstes zu tun, um die rasche Ausführung des Projektes zu sichern. lt. Das Urnervolk lehnt die Meientalstrasse ab. In der kantonalen Volksabstimmung vom 19. Februar lehnte das Urner Volk den Kredit von Fr. 400,000 für den Bau einer Güterstrasse ins Meiental ab. Der Entscheid ist nun deutlich genug ausgefallen, indem 1942 Ja den 2427 Nein gegenüberstehen. Bekanntlich brachte der erste — angefochtene — Volksentscheid vom 3. April 1932 das berüchtigte 13-Stimmenmehr für den Bau der Strasse (1653 :1640). Bedauerlich ist der Spruch des Souveräns vom Standpunkt der Arbeitsbeschaffung und vom Gesichtspunkt der Erschliessung des Meientales. Anderseits darf man den ablehnenden Willen des Volkes nicht als Argument gegen die künftige Susfenstrasse auslegen. Bei einem Teil der Stimmenden ist zweifellos der Gedanke an die kommende Sustenstrasse im Vordergrund gestanden. Die Tatsache, dass man das Projekt der Güterstrasse ins Meiental nicht als Vorläufer für eine — dem Durchgangsverkehr nützliche — Passstrasse betrachten konnte, mochte den einen oder andern Stimmenden zu einem Nein bewogen haben. hl. Die Kostenteilung beim Strassenbau und -Unterhalt im Wallis. Bei der Beratung des Walliser Strassengesetzes wurde nach längerer Diskussion eine Lösung zur bessern Kostenteilung gefunden, die wie folgt lautet: Radfahrerstreifen, wie sie von den Verkehrsinteressenten und vorab auch von den organisierten Radfahrern verlangt werden, haben natürlich nur dann einen Sinn, wenn sie von den Velofahrern auch ausschJiessllch und konsequent benützt werden. Man wird aber oftmals Gelegenheit haben zu beobachten, dass trotz den schönsten Streifen, wie sie beispielsweise die neu ausgebauten Strecken der Ueberlandstrasse Zürich-Winterthur aufweisen, immer wieder Radfahrer auf der für die Motorfahrzeuge bestimmten Fahrbahn angetroffen werden können. Die « Thurgauer Zeitung » brachte letzthin sogar die Meldung, dass Vertreter der hoben Kantonspoljzei mit ihren Velos gemächlich auf der Fahrbahn dahergondelten und den Radfahrerstreifen im vollsten Sinne des Wortes links liegen liessen. Die Einsendung schliesst mit der berechtigten Frage : Was soll man aber vom allgemeinen Publikum verlangen, wenn selbst Kantonspolizisten den Radfahrerweg verschmähen ? Der abgeänderte französische Code de la route bestimmt, dass da, wo Radfahrerstreifen bestehen, diese von den Velofahrern benützt werden müssen. Wenn unsere Velozlpedisten den Sinn und Wert der mit teurem Geld erstellten Sonderwege nicht selbst begreifen, so wird man ihnen eben das notwendige Verständnis hiefür auch auf dem Wege des Gebotes beibringen müssen, und von Hütern der öffentlichen Ordnung muss auf alle Fälle das gute Beispiel im Strassenverkehr unbedingt erwartet werden. z. Wenn es kalt ist,... um Ihren Wagen aus der Garage zu bringen, müssen Sie vielfach bei noch kaltem Motor zwei, drei oder mehrmals nach vorwärts und rückwärts manöverieren etc..... Der Vergasen mit Startet* ist der Einzige. der durch einen einzigen Griff ein sofortiges automatisches Anspringen sogar bei kaltem Motor garantiert. Ausserdem ermöglicht er Ihnen, alle diese Manöver sofort auszuführen, ohne dass Ihr Motor stillsteht. Lassen Sie ihn durch Ihren Garagisten montieren, ohne zuzuwarten, auf Wunsch gibt er Ihnen einen Vergaser auf Probe. Generalagentur fOr die Schweiz: Henri Bachmann Bie Genf Zürich 12b, rue de l'Höpital 9, Place des Eaix-Vites Löwenstrasse 31 Tel. 48.42 Tel. 25.641 Tel. 58.824 48.43 58.825 48.44