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E_1933_Zeitung_Nr.009

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° • Unser neues geographisches Rätsel &nm jjrossen Tee-Empfang nnd auch zum Nachmittagskleid das kurze Zierjäckchen aus edlem Pelz mit neuartigem, dreiviertellangen, weit geschnittenem Aermel. Auf billigere Axt stellt man das Jäckchen auch aus Breitschwanzplüsch her. (Photo Scherl.) war frisch und würzig, da wir uns bald auf 1000 Meter Höhe befanden. Ein natürliches Tor von zwei haushohen Felsblöcken bildet den Eingang zum Nationalpark. Um 6 Uhr abends des zweiten Wandertages war ich an meinem Reiseziel: Zelt 215, Camp 16. Die ganze Reise war mich auf 2,46 Dollar gekommen! L. G. L. T.A. 887. Rund um Irland. Seit der irische Freistaat besteht, sind die Strassen Irlands den betten des Kontinents gleichzustellen. Erstklassige Strassen gehen von den hauptsächlichsten Häfen nnd Städten aus ins Landinnere und eine Zahl Strassen zweiter Klasse führen bis in die entlegensten Dörfchen. Die Regierung betrachtet den guten Unterhalt der Strassen als einen der wichtigsten Punkte für das wirtschaftliche Gedeihen des Landes und hat die Verwaltung der Strassen einem eigenen Departement unterstellt. Begreiflicherweise befin- Zürcher Wochenprogramm Stadttheater Abe ? d8 8 ***• nachmittag* 3 Dar. DL abends Mi. abends Do. abends Sa. abends So. nachm. Touren-Sprechsaal Di. abends 31. Jan. Wilhelm TeiL Mi. abends 1. Febr. Viktoria und ihr Husar (A.Ab. 11). Do. abends 2. Febr. VolksvorsteU.: Figaro« Hochzeit Fr. abends 3. Febr. Der Waffenschmied (A. Ab. 11). Sa. Badim. 4. Felir. 2 Uhr: Geschloss. Schülervorstellung: Wilhelm TelL Sl. abends 4. Febr. Venus in Seide. So. lachm. 5. Febr. Viktoria und ihr Husar. SO. abends 5. Febr. Zum ersten Male: Lakmg, Oper von Delibes. hau Fr. abends 3. 5 Abend« 8tt Uhr. Sonntag nachm. 3H Uhr . Jan. Roulefta. Febr. Roulette. Febr. Premiere: Leutnant Komma, satyrisches Spiel v. Frank Maar. Febr. l. Gastspiel Alexander Moissi n. Berliner Ensemble: Zu wahr um schSn zu sein, Komödie v. Bernard Shaw. Febr. Leutnant Komma. Febr. Gastspiel Alexander Moissi tmd Berliner Ensemble: Zu wahr um schön zu sein. SO. abends 5. Febr. Leutnant Komma. ( Letzte Odeon Touren-Antworten plelhau Ba Gastspiele Alexander Moissi und Berliner Ensemble: Zu wahr um schön zu sein, Komödie von Bernard Shaw. f Sonnenqual 2 1&—18 Uhr und 20—23 Uhr: Leo Walberg, Refrain-Sänger und Kapelle Schwank. Restaurant Hungarla, Beattngasse Nachmittags- und Abend-Konzerte. Willy Radinger mit seiner Wiener Künstlerund Stimmungskapelle. Cafe AstOrfa, stPeterstrasse 18 Künstler-KonzeHe, täglich 3—6 und 8—11 Uhr. Orchester Enrico Carletti. CAFE-CONDITOREI SERREM Zürich - Stadelhofen empftehti höft. seine angenehmen Erfrischungsräume. • Gelegenheit zum Parkieren. den sich die schönsten und interessantesten Partien in den Küsten-Grafschaften, und da die Strassen hier sehr gut sind, können Sie sehr leicht eine Tour rund um die Insel unternehmen, eine Tour, die Ihnen sicher die grösste Befriedigung verschafft. An Ausweispapieren benötigen Sie einen Pass, einen internationalen Führerschein und internationalen Zulassungsschein, ein Triptyk oder Grenzpassierscheinheft und das Nationalitätenschild. Für die Tour c Rund um Irland » rate ich Ihnen zu folgender Route: Dublin, Balbriggan, Drogheda, Dundalk, Greenore, Newry, von hier entweder direkt nach Belfast oder auf guter Strasse der Küste entlang über Warrenpoint, Kilkeel, Newcastle, Clough, Ballynahinch, Belfast, 112 km, Carrickfergus, Larne, Cushendall, Cushendun, Ballycastle, Coleraine, limavady, Londonderry, 242 km. Londonderry, Raphoe, Ballybofey, Donegal, 40 km (oder der Küste entlang auf guter Strasse über Letterkenny, Creeslough, Falcarragh, Gweedore, Dungloe, Doocharry, Glenties, Ardara, Carrick, Donegal, 139 km), Ballyshannon, Sligo, 80 km, Ballysadare, Dromore, Ballina, Castlebar, Westport, 150 km, Louisburgh, Leenaun, Clifden, Recess, Maam-Gross, Galway, 252 km. Galway, Oranmore, Kilvarra, Ballyvaghan, Lisdoonvarna, Lehinch, Doonberg, Kilkee, Kilrush, Liscasey, Ennis, 119 km, Limerick, 142 km, Tai-ber;, Listowel, Tralee, Farranfore, Killarney, 226 kmi (Von Killarney empfehlenswerter Abstecher nach der Halbinsel Dingle.) Killarney, Kenmare, Glengarriff, Macroom, Cork, 103 km, Fermoy, Lismore, Dungarvan, Kilmacthomas, Waterford, 185 km, New-Ross, Borris, Bagenalstown, Carlow, Baltinglass, Hollywood, Blessington, Dublin, 286 km. P. R. in G. Touren -Fragen T. F. 888. Basel-Porto-Lissabon. Ich bitte um Bekanntgabe der besten und schnellsten Route von Basel nach Porto und Lissabon, die Rückfahrt soll über eine andere Route erfolgen. A. K. in B. Büchertisch Alfred Kerr: Eine Insel heisst Korsika... 121 Seiten. Mit Holzschnitten von Bruno Skibbe. S. Fischer Verlag, Berlin. — Des bedeutendsten deutschen Kritikers und Sprachvergewaltigers neuestes Büchelchen ist ein Lob auf die merkwürdige, heiter-tragische Insel Korsika, über die eine brennende Sonne glüht. Wenn Kerr einen solchen Stoff anfasst, dann weiss man, dass man weit von allem landläufigen Erleben weggeführt wird, und es ist im Grunde genommen höchst schwierig zu sagen, womit er fasziniert. Mit seiner berühmt verstückelten Sprache, die frech und ungeniert berlinerische Schnoddrigkeit mit ernster Meditation vermischt? Vielleicht aber auch mit der Art seines Sehens and Gestaltens, aus der man einen heissen Lebensdrang herausschlagen spürt. Nur er darf sich solch geniales Gestammel leisten, in dem in Wirklichkeit sehr viel steckt: «Diese roten Himmelsfelsen und Tauchfelsen an dem ekelhaft blauen Meer heissen Calanques. Nun gut, was ist ein Name. Morgendlich werden sie übergipfelt von einigem Leuchtschnee auf drüberfliegenden Hochbergen — dies freche Weiss vom Schnee wird zudringlich gegen Rot und feuchtes Ultra-Marin. Die balgen sich. Bei dem Geprügel muss man auch noch blinzeln, vor Blendsonne, s'ja ekelhaft... > Wie immer unterteilt Kerr seine kurzen, wenigzeiligen Schilderungen in die gewohnten Kapitel I, II, III usw. In den kurzen Bruchstücken spürt man diese heisse, tolle Sonne Korsikas, denwilden Wein, die einstmaligen Bewohner dieser In- Nachdem wir unsern Lesern nun wieder mehrere Kreuzworträtsel zum Knacken gaben, legen wir Ihnen heute eine völlig neue, aber nicht weniger reizvolle Aufgabe vor. Es gilt den Beweis, dass man sich in seinem Heimatlande auskennt, durch das man schon so und so oft mit dem Wagen gefahren ist. Wir glauben, die touristische Rätselstreiferei werde allen unsern Lesern Freude machen I Die mit Fragezeichen versehenen Ortschaften auf den zehn kleinen Kärtchen sind zu suchen. Sind alle richtig gefunden, so ergeben ihre Anfangsbuchstaben, von 1 bis 10 gelesen, eine bekannte Ortschaft im Kanton Graubünden. Es sind zu suchen: 1. Dorf 6. Dorf 2. Dorf 7. Dorf 3. Dorf 8. Dorf 4. Städtchen 9. Dorf 5. Dorf 10. Dorf. Lösungen werden bis zum 9. Februar abends entgegengenommen. Wieder setzen wir einige Anerkennungspreise aus, die durch das Los verteilt werden. Unser letztes Kreuzworträtsel. Das letzte Rätsel hat nur wenig Kopfzerbrechen sei tauchen auf, die berüchtigten Räuber, Napoleons und seiner Mutter Heimat ist geschildert, Menschen balgen sich mit dem Leben, wilde Felsen ragen in den kitschblauen Himmel, Tiere brüllen — dies alles ist in diesem wilden, heiteren kleinen Buche auf unnachahmliche Art eingefangen. bo. Kleine Notizen Elgger Aschermittwoch. Mit der gleichen Treue, mit der sich die Vergangenheit in dem Aeusseren des interessanten Fleckens Elgg im Kanton Zürich widerspiegelt, wahrt auch dessen Einwohnerschaft eine seltene Liebe zu der versunkenen Geschichte ihrer Heimat. Hüter dieses lauteren Sinnes für schöne, durch die Tradition geheiligte Heimatbräuche ist die Elgger Aschermittwochgesellschaft, die von Zeit zu Zeit unter grossen Opfern und unter Mithilfe eines grossen Teiles der Einwohner am Aschermittwochstag die Vergangenheit in packenden Szenen und Bildern aufleben lässt. Wer je einmal in diesen Tagen in dem historisch überaus interessanten Flecken weilte, konnte eine heute fremd gewordene Atmosphäre der Heimatliebe und des Geistes der Gemeinschaft verspüren. Auch der Aschermittwochstag des neuen Jahres, der 1. März, soll in Elgg wieder der Erinnerung an die Vergangenheit gewidmet sein. Wiederum rüstet sich ein ganzer Stab.von befähigten Mitarbeitern, um zu beweisen, dass in den Elggern der Sinn für gute Heimatkunst wach weiterlebt. Redaktor Hans Kägi von Winterthur hat schon zu wiederholten Malen gezeigt, dass seine Feder die Geschichte ganz besonders glücklich zu gestalten und in sinnvollen Bildern zu beschwören vermag. So darf man mit Freude dem entgegensehen, was er nach wirklichen Ereignissen aus dem Jahre 1798 dichterisch erhöht nachgeschaffen hat Der für Heimatspiele längst bewährte Aug. Schmid hat die Regie übernommen, die Entwürfe für die Kostüme liegen in den Händen von A. Bader, Zürich, und Frl. G. Hofmann hat die Oberleitung für die Reigen und Volkstänze inne. Schon jetzt sei auf die dramatischen Spiele und auf den daran anschliessenden Umzug am Elgger Aschermittwochstag hingewiesen — deren Besuch dürfte zu einem seltenen Erlebnis werden! Ein Empfänger von Qualität für wenig Geld ! allen Radinhäniflern L#^^ * * • • • % • BHaak^H mit 5 modernen Lampen Generalvertreter für die Schweiz: J. Renaud & Cie., A.-G., Neuenburg Verlag, Administration, Druck und Clicherfe: HALLWAG A.-G. Hallersche Buchdruckerei und Wagnersche Verlagsanstalt. Bern. mb. IAFS5I verursacht. Beinahe alle eingelaufenen Lösungen waren richtig. Die meisten Löser schrieben' zu «Aline> gleich auch noch «Alice»; wir haben sowohl die eine wie die andere Form als richtig gewertet, da es sich beide Male um einen Frauennamen handelt und das c resp. das n isoliert steht Die Lösung. Waagerecht: 1) Delhi, 4) Soiam, 7) Nahum, 8) Tiber, 9) Rheine, 11) Triton, 12) Eiche, 14) Fee, 15) Messe, 17)' Portal, 19) Euklid. 22) Legat, 23) Orkus, 24) Thema, 25) Aline. Senkrecht: 1) Donar, 2) Lohme, 3) Ismerie, 4) Satire, 5) Debet. 6) Meran, 10) Eifel, 11) These, 13) Ces, 15) Mantua, 16) Europa, 17) Pilot 18) Regie, 20) Lakai, 21) Dosse. /-" Richtige Lösungen sandten ein: H. Zaugg, Biel; R. Inwyler, Luzern; H. Keller. Dübendorf; Frau Marti, Ölten; H. Erismann, Zürich; K. Sigrist, Binningen; E. Stettier, Bern; Frl. WinteJer, Glarus; W. Metzger, Davos-Platz; Frl. Lefebvre, Bern; R. Mettler Zürich; Frau Matthaei. Erlenbach; A. Stucki, Oberurnen; Frau Dr. Wasmer, Oberuzwil; R. Amrein, Uetikon a. S. An einige Einsender gelangen durch das Los bestimmte Anerkennungspreise zur Verteilung. x. Wir stellen Urnen vor: Dieser freundliche Herr ist der Touren-Onkel! Er kennt ganz Europa wie seine eigene Hosentasche. Er gibt Ihnen jede touristische Auskunft gratis. Er weiss Bescheid über den Zustand der Strassen, Grenzformalitäten, Bahn- und Fährenverlad und er stellt Ihnen dank seiner reichen Erfahrung jede gewünschte Reiseroute für irgend ein Land Europas zusammen, mit Angabe der besten Strassen, Kilometerzahlen, Hotels etc. Schreiben oder telephonieren Sie sofort an das Touristikbüro der Automobil-Revue, Bern Tel. »8.222 damit der Touren-Onkel Ihnen schon jetzt eine Reiseroute für Ihre Frühlings- oder Sommerfahrt zusammenstellen kann.

WO— 1933 Ärm«soBrL.i?EviöE 11 lion^erenzen Schweizerischer Kongress für Touristik und Verkehr. Das Organisationskomitee hat nun das nachstehende definitive Programm genehmigt: 30 März. Generalversammlungen und Tagungen der Delegierten der eingeladenen Verbände. 21 Uhr: Empfang der Kongressteilnehmer, Gäste, Referenten etc. im Grand Hotel Dolder. 31. März. 8.15 Uhr: Eröffnung der Ausstellung in der Eidgen. Technischen Hochschule mit Vortrag von Herrn Prof. Dr. Bernoulli über «Verkehrswerbung durch das Bild». Anschliessend Rundgang durch die Ausstellung. 9 Uhr: Beginn des Kongresses. I. Sektion. Präsident: Herr Dr. A. Schrafl, Präsident der Generaldirektion der Schweiz. Bundesbahnen, Bern. 1. Die schweizerischen Eisenbahnen und Dampfschiffe und_ ihre Rolle im Touristenverkehr. Referenten: Herren Generaldirektor Dr. Schrafl, Bern, •und Direktor G. Bener, Chur. 2. Automobil-Tourismus in Gegenwart und Zukunft Referent Herr Dr. Gubler, Basel. 3. a) Schweizerische Privat- und Verkehrshiftfahrt Referent: Herr W. N. Gerber, Zürich, Vizepräsident des Aeroclub der Schweiz, b) Das schweizerische Kabelnetz im Dienste der internationalen Telephonie. Referent: Herr Muri, Chef der eidgenössischen Telegraphen- und Telephonabteilung, Bern. 14.30 Uhr: II. Sektion. Präsident: Herr BankifltrektOT P. Jaberg, Zürich. 1. Allgemeine Stellung des Fremdenverkehrs innerhalb der schweizerischen Volkswirtschaft Referent: Herr E. Scherz, Direktor der Kantonalbank von Bern, Bern. 2. Die Bedeutung der schweizerischen HoteHerie. Referent: Herr a. Nationalrat Dr. H. Seiler, Präsident des Schweizer Hotelier-Vereins, Zermatt 3. L'importance economique des chemins de fer de moritagne pour notre pays. Referent: Herr Dr. Ing. R. Zehnder, Direktor der Montreux-Berner Oberlandbahn, Montreux. •4. Die Wirtschaftlichkeit de« Automobils. Referent: Herr Hippplyt Saurer, Delegierter des Verwaltungsrates der Aktiengesellschaft Adolph Saurer, Arbon. 1. Anrfl. 9 Uhr: ILT. Sektion. Präsident: Herr Oberst E. Tenger, Präsident des Schweiz. Naturechutzbundes, Bern. 1. Natur- und Heimatschutz im Dienste des Landes. Referent: Herr Dr. Adolf Nadig, Stadtpräeident, Chur. 2. Höhenklima ond Bergsport Referent: Herr Prof. Dr. W. Knoll, Direktor des Institutes für Leibesübungen an der Universität Hamburg, früher Arosa. 3. Die Bedeutung der schweizerischen Hielquel- *