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E_1933_Zeitung_Nr.013

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16 .JTOMOBIL-REVUE

16 .JTOMOBIL-REVUE 1933 - N» 18 Die neue Mode Humor Weinroter Mantel mit durchgezogenem Nutriakragen u. Keulenärmeln (Photo Winterfeld.) Unser geographisches Rätsel Die Lösung. Die zu suchenden Ortschaften lauten: 1. Contra. 2. Hospenthal. 3. Uetendorf. 4. Rolle. 5. Wimmis. 6. Arth. 7. Langnan. 8. Düdingen. 9. Eggersriet. 10. Nuglar. Die Anfangsbuchstaben von 1 bis 10 ergeben den Namen des Graubündner Ortes Churwalden. Der Erfolg unseres € geographischen Rätsels > hat auch die kühnsten Erwartungen des Rätselonkels überstiegen. Ja, eine Zeitlang glaubte er beinahe in der Hochflut der täglich einlaufenden Lösungen ersticken zu müssen. Jedenfalls hat ihn das rege Interesse der vielen Leser überaus gefreut; er muss sich hier mit einem herzlichen Kollektivdank an alle 225 Löser begnügen. Die Aufgabe erwies sich als sehr reizvoll, und es fehlte auch nicht an anerkennenden Stimmen dafür. Sie war indessen durchaus leicht gehalten, so dass selbst Kinder in den unteren Schulklassen sich an sie heranwagen konnten. Wir können uns denken, dass dieses Streifen auf der Landkarte den Lesern viel Freude und Unterhaltung bereiten kann, und werden deshalb bald wieder mit einer ähnlichen, dann etwas schwereren Aufgabe aufrücken. Eine ganze Anzahl von würdigen Vätern bestätigte mit eigener Unterschrift, dass ihr blutjunger Sohn oder ihre hoffnungsvolle Tochter, die noch wacker die Schulbank drückt, ganz allein die Aufgabe erledigten. Ein Einsender nimmt es so ernst, dass er sogar zwei verschiedene Stempel auf die Beglaubigung drückt! Ein Löser meinte, wir sollten ihm, bitte, die 100,000 Fr. Gewinn gleich umgehend übermitteln. Wir müssen ihm zu unserem unendlichen Bedauern mitteilen, dass er mindestens heute noch darauf wird warten müssen... Neben vielen alten konnten wir auch zahlreiche neue, bis anhin unbekannte Rätsel-Freunde begrüssen; wir hoffen, sie alle halten uns nun auch künftighin die Treue! Leider wies die Aufgabe eine kleine Unrichtigkeit auf, die die weitaus meisten Löser von selbst richtigstellten. Auf Kärtchen 9 befindet sich das zum Fragezeichen gehörende Ringlein an der Stelle, wo der st. gallische Ort Untereggen liegt. In Wirklichkeit meinte der Verfasser der Aufgabe schon Eggersriet (so wie es die meisten Einsender auch lösten), er glaubte irrtümlicherweise, das für Untereggen gültige Ringlein gehöre zu Eggersriet, und so entstand eine Unklarheit. Der Fehler konnte gemacht werden, weil die beiden Ortschaften auf der Karte ganz nahe beieinander liegen, und die Zugehörigkeit von Namen und Ringlein leicht verwechselt werden kann. Wir bitten unsere Leser um Entschuldigung und werden in Zukunft dafür besorgt sein, dass unser Rätselzeichner in der Geographie nicht mehr « schwach > bleibt. Fehler in den Einsendungen waren nur ganz wenige zu verzeichnen. Einige Löser hatten gleich bei dem 1. Kärtchen Schwierigkeiten. Statt des Tessiner Oertchens Contra fanden sie Cardada, Cortascio, Corippo, Chironica oder sogar Vogorno. Sonst waren nur ganz wenige kleine Irrtümer festzustellen. Durch das Los wurden wieder eine Anzahl von Preisgewinnern festgestellt, die einen AnerkennungspTeis erhalten. mb. Richtige Lösungen sandten ein: Nelly Brunner, Grenchen; Oskar Kunz, Krauchthal; K. Scheidegger, Beinwil a. See; J. M. Meiler, Chur; Friedr. Hostettler, Winterthur; J. Fuchs, Zug; R. Guelbert, Solothurn; Werner Wegmüller, Gland; Jakob Frey, Widnau (St. Gallen); Frl. Hess, Hinwü; H. Frey, Oberkulm; Ernst Salchli, Lyss; W. Dürrenmatt, Bern; E. Specker, Bern; H. Fritschi, Bern; Frau Dr. M. von Neergard, Zürich; E. Fierz, Oetwil a. See; Helene Nennewitz, Walzenhausen; J. Hottinger, Ariesheim; L. Siedler, Rorschach; S. Buchli, Chur; C. Bader, Zürich; H. Matzinger, Räterschen; J. Büchi, Basel; Ernst Niggli, Aarau; M. Schläpfer, Töss; A. Traber, Zug; H. Salzgeber, Par- Man; R. Mühlemann. St. Moritz-Dorf; A. Anhorn, Sils; J. Rupp, Rorschach; Aug Roos, Basel; Frl. Isabella Wirz, Solothurn; A. Würtenberg, Zürich; H. Fabedot, Basel; A. Gilsi, Weinfelden; Grety Bieri, Wettingen; Hans Zaugg, Biel; P. Zürrer, Noranco (Luganno); A. Schulze, Sils-Maria; Klara Walter, Herisau; Emil Wick, Wettingen; Emil Stilli. Zürich; Frau Glauser, Frauen feld; O|to Ammann, Beiden; K. Schwegler, Solothurn; Ernstli Joppich, St. Gallen; Elly Amsler, Biel; H. Dolder, Luzern: R. Inwyler, Luzern; Frau Moschini, Bülach; Konrad Kubier, Grenchen; August Willi, Zürich; G. Christen, Altstetten; A. Binder, Buchs (St. Gallen); E. Obrist, Zofingen; Fred. Burri, Littau; Jakob Saxer, Zürich; G. Wenger, Aarburg; A. Wullschleger, Vordemwald (Aargau); Konrad Brugger, Luzern; Hans Erismann, Gontenscbwil; E. Soliva, Chur; Abraham Rüesch, Davos-Clavadel; J. Weber, Luzern; Hans Otto Haas, Baden; Tony Wächter, Dübendorf; Franz Künzi, Bern; Frau Julie Sandmann, Altstätten; Flagmann, Dulliken (Solothurn); Frau Th. Gau,- mann, Netstal; Rud. Trösch, Bottighofen; Emil Wicky, Ruswil; Max Sucho, Luzern; J. P. Gloor, Solothurn; Ida Huber, Obererlinsbach; Frau Liech^i, Murten; F. Schertenleib, Ostermundigen; Wilhelm Richarz, Bern; Jakob Himmelberger, Niederteufen; E. Kunz, Rheineck; H. Burkhalter, Langenthai; J. Wolfisberg, Samen; E. Lyner, Wülflingen; A. Schuler, Steinen; Lidwina Angstmann, Zürich; Fr. Tobler, Ebnat; E. Süss, Schwarzhäusern; M. Hangartner, Wettingen; Paul Tanner, Rheinfelden; Ed. Meister, Genf; G. Stump, Kradolf; Frau A. Pontelli, Biel; M. Bossert, Lenzburg; J. Eschmann, Luzern; Paul Bischoff, Luzern; Nelly Ebneter, Appenzell; Ad. Hurni, Biel; Frau Bernhard, Murgenthal; Ernst Baumann, St. Gallen; Robert Endtner, Heiden; R. Geiger, Schafisheim; Ernst Sukinger, Hirzel; A. Wyss, Zürich;. G. Rüegg, Mellingen; Annemarie Weidmann, Münchenstein; Ernst Eschmann, Clavädel; Pauli Rüegg, Glarus; H. Ebert, Zürich; Alwin Meier, Biel; Hans Ruchti, Münchenbuchsee; M. Schertenleib, Oberburg; Viktor Tognazzo, Höngg; J. Humbel, Boniswil; Robert Angst, jr., Uzwil; Frau E. Ruckstuhl, Schaffhausen; Fritz Lee, Glattfelden; H. Keller, Eglisau; E. Meier, Bern; F. Gugger, Heimenschwand; L. Beusch, Buchs (St. Gallen); J. Butler, Luzern; Robert Amrein, Uetikon a. See; J. Debrunner, Zürich; Dr. J. Frey, Frauenfeld; Stettier, Konolfingen; Hans Brandenberger, Schlieren; Willy Staub, Zürich; Frau Nadler, Liestal; Hans Flühmann, Zürich; Frau Seiler, Meiringen; Franz Brugger, Möhlin; G. Naef, Uzwil; Otto Zuber, Kilchberg b. Zeh.; Frl. Winteler, Glarus; Frau M. Vinatzes, Zürich; H. Stüssi, Mollis; Olga-Alice Diggelmann, Zürich; W. Kern, Subach; Fritz Moser, Signau; H. Keller, Wetzikon; Paul Locher, Schüpfheim; Frau Schneider, Bern; Fr. Schwär, Erlenbach-Zch.; Trudy Brann, Basel; A. Dahinden, Horgen; W. Bärfuss, Thun; N. Kern, Seen-Winterthur; X. Meury, Solothurn; W. Peyer, Hedingen; H. Bolliger, Küsnacht-Zch.; H. Zimmermann, Zürich; Gottfried Keller, Bern; Alice Lefebre, Bern; Rolf Kleiner, Regensberg; A. Mösching, Gurnigel; G. Wagner, Thun; E. Stettier, Bern; A. Fischer, Zürich; Klara Bernasconi, Luterbach; 0. Bolliger, Flurlingen-Zch.; Rud. Weber, Oberüster; Hans Döri/Sumiswald; Hs. Furter, Zug; W. von Wartburg, Bülach; Margrit Frech, Sissach; Josef Oechslin, Dielsdorf; Ed. Jossi, Biel; E. Zimmermann, Zürich; Lilly Ilg, Zollikon; Frau Meury, Biel; H. Jos, Basel; Brigitte Eklin, Zug; Walter Hertig, Burgdorf; R. Hunziker, Kirchleerau; J. Egli, Zürich; W. Wüthrich, Ölten; A. Schneiter,. Biel; Jakob Gähwiler, Gossau; Fritz Gutzi, Hotschigen b. Konolfingen; Paul Rohrer, Sachsein; Paul Gantenbein, Obstalden; Albert Gasser, Meggen; Frau Bähler, Teuffenthal; H. Gütlin, Allschwil; Chr. Häfeli, Zürich; Gust. Kempter, St. Gallen; Hermann Weber, Frieswil; W. Sträub, Burgdorf; A. Lang, Bern; K. Siegrist, Binningen; Anton Stucki, Oberurnen; Hugo Rufer, Solothurn; Jos. Hermann, Stansstad; Vikt. Calligari, Stäfä; Th. Thöny, Brienz- Kienholz; A. Aegerter, Thun; Fritz Dostmann, Niederuzwil; Emil Walser, Bühler; 0. Gross, St. Gallen; Willy Schumacher, Wiesendangen; Frau A. Schüttler, Näfels; Jakob von Arx, Uzendorf; Walter Mosimannn, Monthey; Ernst Aegerter, Thun; Paul Pfeiffer, Oerlikon; Alice Stucki, Bern; A. Göggel, Dietikon; H. Kunz, Amriswil; Otto Stähler, Basel; E. Dunkel, Uzwil; J. E. Sommer, Lyss; Frau Matthaei, Erlenbach-Zch.; Karl Medved, Zürich; Heidi Sommer, Oberburg b. Burgdorf. «... und dabei haben Sie behauptet, das Ver- Wa m niclit a u u neu hinzugegeben; sie bereichert aufs beste den Inhalt des Bandes. In der heutigen Zeit, da der Kampf um die Existenz jeden dazu zwingt, sich weiterzubilden, dürfte dieses Werk ganz besonderen Anklang finden. Es erweitert den Horizont und fördert in gewisser Hinsicht auch den Sinn für die mannigfaltigen Verflechtungen der verschiedenen Länder und Erdteile untereinander. Ganz neue Aspekte tun sich dem Betrachter auf, wenn er sich näher in das überaus reiche, glänzend ausgestattete Werk vertieft, das jedem etwas 'bieten kann. Seine Anschaffung wird mehr als nur ein Vergnügen sein. Der relativ geringe Preis sollte dazu nur noch aufmuntern., x. Grieben-Reiseführer: «Wohin zum Wintersport?» 1933, mit 17 Kartenskizzen, 295 Seiten. Mit jedem Jahr wächst die Zahl derer, die ihren Urlaub oder einen Teil ihres- Urlaubs im winterlichen Gebirge verbringen. Sie alle werden vor die schwierige Frage gestellt: 1 «• Wohin zum Wintersport? ». Der neue Grieben-Band (Nr. 118), der unter obigem Titel in der Sammlung der Grieben-Reiseführer erschien, will dazu beitragen, den Unschlüssigen die Wahl seines Reiseziels zu erleichtern. Auf zirka 300 Seiten gibt er' eine umfassende Charakteristik aller Wintersportgebiete und Höhenkurorte in Deutschland, Oesterreich und Süd-, Tirol, in der Schweiz, 'der Tschechoslowakei und Skandinavien. Neben allgemeiner Schilderung der geographischen und klimatischen' Besonderheiten jeden Gebiets finden sich kurze Charakteristiken der einzelnen Orte mit Angaben über die vorhandenen Möglichkeiten zur Ausübung der verschiedenen Sportarten, Aufzählung der Sportanlagen, Vorschläge für Skitouren, Richtpreise der Hotels und Pensionen — kurzum alles, was der Jünger des Wintersports wisßen muss, um eine ihn nicht enttäuschende Wahl seines Reiseziels treffen zu können. Uebersichtliche Kartenskizzen, in denen alle Wintersportorte besonders hervoTgehoben sind, erleichtern weiterhin die WahL «Genua mit Pegli, Nervi, Sta. Margherita, Rapallo». Grieben-Verlag. Bd. 175, 1932. 36 Seiten und 3 Karten. Dieser Band ist ein erweiterter Auszug aus dem im vergangenen Jahr in neuer Auflage erschienenen. -Gesamtführer durch die « Riviera » (1932) und wi»d von denjenigen Besuchern der Riviera bevorzugt werden,, die für ihren Aufenthalt einen der in der Nähe von, Genua gelegenen Kurorte gewählt haben. '.. Im Mittelpunkt der Beschreibung steht Genua, die erste Handels- und Hafenstadt Italiens, wegen seiner schönen Lage, seiner reichen Kunstschätze und seiner prächtioen Paläste «La Superba > genannt. An die Beschreibung der Stadt schliesst sich eine ausführliche Charakteristik der im Titel erwähnten Frühjahrs- und Herbstkurorte der italienischen Riviera, die durch ihr mildes Klima und ihre herrliche subtropische Vegetation Weltruf erlangt haben; das « grüne » Peeli mit seinen entzückenden Gärten und schöner waldreicher Umgebung, Landsitz der Genueser Adelsfamilien, das von Genua leicht zu erreichende Nervi, berühmt durch seine in den Fels gesprengte staubfreie Strandpromenade. Sta. Mareherita. idyllisch an einer Bucht des Golfs von Rapallo celegen, und schliesslich Rapallo selbst. Winterkurort und Sommerseebad mit gutem Flachstrand. Es bedarf kaum besonderer Erwähnung. d»si auch dieser Grieben Antwort auf alle Fragen gibt, die den Reisenden interessieren könnten. Gepflegte Frau — schöne Frau. Das Buch der modernen Gesichts-, Körper- und Schönheitspflege. Von Dr. med. Hans Balzli und Yvette Mirabean. Mit Bildern, praktischen Anleitungen, vollständiger Schminktechnik und über 100 Rezepten. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart. — Jeder Mensch, dei in der Gesellschaft beachtet und im Leben vorwärts kommen will, muss heute gut gepflegt, das heisst jugendlich und « appetitlich » aussehen. Für die Frau gilt dies in besonderem Masse, ob.sie nun heiraten oder ledig einen Beruf ausüben will. Nur verhältnismässig wenige Frauen werden als Schönheiten geboren; aber was die Natur versagt, kann durch eine vernünftige Gesichts-. Körper- und Schönheitspflege wettgemacht werden. Ja die gepflegte Frau läuft der von Natur Schönen, aber nicht gepflegten, den Rang ab. Vor uns liegt das neueste Buch auf dem Gebiete der Gesichts-, Körper- und Schönheitsnflege. Es gibt kaum eine Frage auf diesem Gebiete, und sei es auch die verzwickteste, die hier nicht beantwortet würde. Wer den Ratschlägen dieses Buches vertraut, kann sich auch ohne die Anschaffung teurer Präparate pflegen. Ueber 100 erorobte Rezepte sind zur Selbstanfertigung der Pränarate beigegeben. Aus allem ergibt sich, daes die Verfasser wirklich etwas von Schönheitspflege verstehen, und dass sie hier das Beste und Modernste geben,, was in den Kulturländern der Welt sich bewährt hat. Jede Frau; die etwas auf sich hält, wird um einen so treuen Berater froh sein und ihn täslich befragen: Als feine Geschenkgabe wird es zu allen Gelegenheiten stets erwünscht und geschätzt sein. Kleine Notizen Jahresabschluss 1932 der Schweizerischen Genossenschaftsbank. Das Institut schliesst nach Vornahme von Abschreibungen und Rückstellungen inkl. Saldövortrag von Fr. 42 836.66 mit einem Ueberschuss von Fr.' 1 237 364.84 ab, gegen Fr. 1 245 861 66 Rp. im Vorjahr. Der Verwaltungsrat beantragt der im März, 1933 stattfindenden Generalversammlung folgende Verwendung: 5% Dividende (Vorjahr 5'H%) auf das Anteilscheinkapital Fr. 992 875.— Abschreibung auf Immobilien » 40000.— Einlage in den ordenü. Reservefonds » 120 000.— Vergabungen:f. gemeinnützige Zwecke » 40 000.— Saldovortrag auf neue Rechnung » 44 489.84 Fr. 1237 364.84 Die Reservefonds steigen nach der diesjährigen Zuweisung auf Fr. 1622.000.— (1931: Fr. 1 461 200). Das Anteilscheinkapital, voll einbezahlt, betragt per 31 Dezember 1932: Fr. 20 488 000.— (31. Dezember 1931: Fr. 19 469 000.—). Die eigenen und fremden Gelder der Bank haben sich im Berichtsjahr um Fr. 5 701 600.— vermehrt, nämlich:: Anteilscheinkapital um Fr. 1019 000.— Obligationen » » 1002 200 — Depositenkassen, chr.-s. Organ. » » 1361300.— Kreditoren, Sparkassa- und Scheckgelder c * 2 319 100.— Die Bilanzsumme ist von Fr. 144 445 000.— Ende 1Ö31 auf Fr. 151688000.— per 31. Dezember 1932 gestiegen. Der Umsatz beträgt in einfacher 1 Aufrechnung Fr. 1164000000.—. Musiker-Anekdote. Nichts konnte Max Reger so sehr erbosen, als wenn junge Komponisten in ihren Werken die Verehrung Wagners allzusehr erkennen Hessen. Als er wieder einmal eine solche Komposition hörte und über seinen Eindruck gefragt wurde, sagte er nichts als: «Ja, ja, frisch gewagnert ist halb gewonnen!»

N? 15 — 1933 AUTOMOBIL-REVUE 11 AKTUELLES Die Verhandlungen zwischen Bahn und zwecks Ausscheidung des Verkehrs zwischen beiden Transportmitteln waren Gegenstand der Beratung anlässlich der Sitzung der schweizerischen Handelskammer vom letzten Freitag. Es wurde der Bericht des Vorortes des Schweizerischen Handels- und Industrievereins über die Aussprache der beiden Parteien unter seinem Vorsitz entgegengenommen. Die Handelskammer prüfte eingehend die zur Diskussion stehenden Vorschläge, wobei allgemein die Meinung vertreten wurde, dass auf die schwierige Lage der Bahnen tatsächlich Rücksicht genommen werden solle, ohne dadurch aber die Interessen der gesamten Wirtschaft zu beeinträchtigen. Voraussetzung für eine finanzielle Sanierung der SBB ist die Bedingung, dass die Bundesbahnen vorher zuerst die von ihnen selbst durchzuführenden ganisatorische Aenderungen verwirklicht. Die Stellungsnahme zum endgültigen Einigungsvorschlag zwischen Eisenbahn und Auto behält sich die Handelskammer vor. Die Beteiligung am Genfer Salon. Die Zahl der Anmeldungen zu dem am 10. März beginnenden Internationalen Automobilsalon hat Sin den letzten Tagen noch eine erfreuliche "Vermehrung erfahren. So werden diesmal nicht, wie früher gemeldet. 54 Marken von Personenwagen ausstellen, sondern 56, so dass diese wichtige Abteilung gegenüber der des Vorjahres nur um 2 Marken zurücksteht. Bei den Schwergewichten, für die erst 18 Marken gemeldet worden waren, ist diese Ziffer noch auf 19 erhöht worden, so dass hier die letzte Ausstellung um 2 Marken übertroffen wird. Auch die Zahl der Aussteller von Karosserien steht mit 11 gegen 10 im Vorjahr über der des jüngsten Salons. Dagegen bleibt es bei der Verminderung in der Motorradabteilung, nachdem das entsprechende Syndikat der Importeure im Hinblick jrf die Zeitverhältnisse und vor allem auf die Einfuhrkontingentierung, dieses Jahr der Veranstaltung fernbleiben. Im bevorstehenden Genfer Salon werden also einzig Motorräder schweizerischer Produzenten oder von solchen ausländischen Fabrikanten zu sehen sein, die sich in besonderen Verhältnissen befinden. Autosektion St. Gallen-Appenzell Auszug aus dem Jahresbericht 1932. Wir beehren uns, Ihnen in Kürze über das sechste Vereins- Jahr Bericht zu erstatten. Da in der «Automobil- Revue» über die hauptsächlichsten Vorgänge jeweils berichtet wurde, können wir uns kurz fassen. 1. Organisatorisches: Der Vorstand konstituierte sich an der Vorstandssitzung vom 5. Februar 1932. Sieben Vorstandsmitglieder bildeten den Arbeitsausschuss. Da keine sportlichen Veranstaltungen und ausser der Sommerfahrt und Jahresleier keine weiteren Sektionsanlässe vorgesehen waren, wurde keine Subkommission für das Sportirid Vergnügungswesen bestellt. 2. Geschäftsgang: Ausser der ordentlichen Generalversammlung in Rorschach fand keine Vereinsversammlung statt. Der Gesamtvorstand hielt sieben Sitzungen und der Arbeitsausschuss deren vier ab, Die für die Durchführung der Jahresfeier bestellte Spezialkommission trat dreimal und die Spezialkommission für die Statutenrevision einmal zusammen. 3. Mitgliederbestand: Mit Genugtuung können wiT auf ein weiteres Jahr der Entwicklung zurückblicken, indem unser Mitgliederbestand dank der eifrigen Werbetätigkeit einiger Mitglieder neuerdings eine Vermehrung erfahren hat. Unsere Sektion zählte: der Kreis geschlossen sein. I«ider war s* bis heute nicht möglich, di« Initianten für eine Ortegruppengründung Rheintal zu finden. 5. Standes- und VerkehTspolitisches: Im Berichtsjahr traten die Präsidenten der deutschschweiz. Sektionen mehrmals zusammen und als Folge davon wurde an den Zentrakits in Genf eine Eingabe gerichtet, in welcher eine Erhöhung dar Mitgliederzahl des Verwaltungsrates gewünscht wurde. Die Eingabe sah eine Erhöbung um 5 Verwaltungsräte vor und war dabei in Aussicht genommen, diese fünf neuen Sitze der deutschen Schweiz zu überlassen, damit unsere deutschschweizerischen Sektionen in Zukunft etwas zahlreicher im Verwaltungsrat vertreten sind. Die Generalversammlung in Genf genehmigte alsdann diesen Vorschlag und könnte bei dieser Gelegenheit auch ein zweiter Sitz für unsere Sektion gewonnen werden. Aus unserm Sektionsgebiet gehören heute dem Verwaltungsrate des T. C. S. an: Herr Gerichtspräsident E. Lut« und Otto Fierz, Sekretär. Das neue Bundesgesetz ober den Motorfahrzeugund Fahrrad-Verkehr, welches nun mit 1. Januar 1933 in Kraft getreten ist, hat uns im Verlaufe des letzten Jahres mehrmals beschäftigt; ebenso die eidgenössische und st. gallische Vollziehungsvorordnung zu diesem Gesetz, wie auch die eidg. Signalordnung. Wo es möglich war, für unsere Sanierungsmassnahmen und or- Mit- T. C. S. glieder günstigere Bestimmungen oder Erleichterungen zu erwirken, haben wir entsprechende Schritte unternommen zum Teil durch Vermittlung der st. srallisch-appenzelliechen Stra6senverkehrsüsta, welcher wir bekanntlich auch angeschlossen sind. Leider war der Erfolg ein bescheidener. Wer Unannehmlichkeiten und Enttäuschungen vorbeugen will, studiere die neuen Gesetzesbestimmungen, speziell die Signalordnung, wobei wir gerade in bezug auf die Strassensignalisation erwähnen möchten, dass auf den Durchgangsstrassen in der Regel keine Warnungstafeln mehr vor Strassenkreuzungen angebracht werden, da ja in Tichtiger Weise der Verkehr auf der Hauptstrasse sich ungehindert abwickeln soll. Den Stein ine Rollen gebracht haben wir mit der von uns im Mai vergangenen Jahres im Rietbad durchgeführten öffentlichen Versammlung mit Referat über das Verbin dungsstrassenprojekt Toggenburg-Appenzeller-Hinterland. Die Vorarbeiten für die Durchführung dieses Projektes, welches Arbeits- und Verdienstbeschaffung in dieser Krisenzeit bieten und zur Förderung der Verkehrsmöglichkeiten dienen würde, sind soweit gediehen, daes nun doch mit einer Verwirklichung des Projektes in absehbarer Zeit gerechnet werden kann. Im Verlaufe des letzten Jahres haben wir sodann verschiedentlich Eingaben an die luständigen Behörden wegen Straseenverbesserungen und Anbringung von Warnungstafeln gemacht. Erfreulicherweise hatten wir in den meisten Fällen Erfolg, indem von den Strassenverwaltungen unsere Wunsche mit Wohlwollen geprüft und dort, wo es berechtigt war, für Abhilfe gesorgt oder solche in Aussicht genommen wurde. 6. Veranstaltungen touristischer und geselliger Art. Nachdem die Durchführung von Bluest- und Sauserfahrt, wie auch kleinern sportlichen Veranstaltungen den Ortsgruppen überlassen wurde, hat die Sektion nebst einer viertägigen Auslandfahrt nach Innsbruck- Sa,)zburg.-München, an welcher ca* 80 Wagen mit etwa 280 Personen teilgenommen, die traditionelle Jahresfeier am 19. November durchgeführt Beiden Veranstaltungen, über welche ausführliche Berichte unter den Sektionsmitteilungen in der Automobil-Revue erschienen sind, war ein enormer Erfolg beschieden. 7. Sei tionsaekr«tari«t: Das Sekretariat, welches bereitwilligst für alle Auskünfte zur Verfügung steht, verzeichnet eine von Jahr zu Jahr grösser werdende Zahl ein- und ausgehender Korrespondenzen. 8. Office: Die von nnserm Ausschussmitglied E. Pribil in vorzüglicher Weise geleitete Triptyk- Ausgabestelle bei der Schweiz. Bankgesellschaft St GaJlen, welche im Jahr« 19S1 =» 1600 Triptyk