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E_1933_Zeitung_Nr.017

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UNFALLWAGEN sofort zu

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N°17 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE Um die Genfer Sternfahrt. Eine wichtige reglementarische Aenderung. Der in der Nummer 15 der «Automobil- Revue» erschienene Artikel, welcher wegen der reglementarischen Bestimmung über die offizielle Zeit, als die die Bahnhofszeiten in den verschiedenen Orten gelten sollten, Zweifel äusserte, hat bereits Erfolg gehabt. Die Organisatoren, die um einen vollen Erfolg der diesmal nach neuen Gesichtspunkten vor sich gehenden Genfer Sternfahrt besorgt sind, haben sich die verschiedenen Befürchtungen wegen der Entstehung zeitlicher Unstimmigkeiten gemerkt und versuchten mit vorbildlicher Gewissenhaftigkeit, einen anderen, besseren Weg zu finden, um allen Kontrollorten auf die zuverlässigste Art die genaue Zeit mitteilen zu können. Das System mit der Verteilung von Chronometern an die Kommissäre kommt bei der grossen Zahl von Start- und Kontrollpunkten in diesem Jahre nicht mehr in Frage. Wie wir noch in unserer letzten Nummer mitteilen konnten, setzte sich Herr Geneux, Vizepräsident der Sektion Genf des A. C. S. und Leiter der Sternfahrt, mit der Generaldirektion der P. T. T. in Verbindung. Die Unterhandlungen konnten zu einem erfolgreichen Ende geführt werden, so dass für die Genfer Sternfahrt die offizielle Zeit nur durch das Telephon erteilt wird. Diese Bestimmung ersetzt somit die Vorschrift betr. Bahnhofszeiten. Die genaue Zeit wird auf telephonischem Wege am frühen Morgen des 11. März an alle Telephonzentralen in den verschiedenen Start- und Kontrollorten übermittelt. Zwischen 7 Uhr 45 und 7 Uhr 55 können die Offiziellen bei der Zentrale ihres Ortes die Zeit erfragen, die ihnen mit mathematischer Genauigkeit gegeben wird. Auf diese Weise wird die Unsicherheit, wie sie durch die erste Vorschrift heraufbeschworen worden wäre, vollständig vermieden. Den Organisatoren der Genfer Sternfahrt wird man für diese Aenderung grossen Dank wissen. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese für ihre Anstrengungen mit einer grossen Teilnehmerzahl belohnt werden. bo. Qrosser Preis der Schweiz in Bern. Die Sektion Bern des A. C. S. plant bekanntlich in diesem Jahr erstmals die Durchführung eines internationalen Rundstreckenrennens für Automobile auf der durch die internationalen Motorradrennen bekannt gewordenen Rennstrecke im Bremgartenwald. Um einen guten Verlauf des Rennens sichern zu können, ist indessen ein Ausbau des Circuits notwendig. Vor allem die Eymatt- und Wohlenstrasse müssen verbreitert, die Kurven ausgebessert und noch andere Ausbauarbeiten durchgeführt werden. Mit freudiger Genugtuung darf konstatiert werden, dass Staat und Gemeinde Bern dem ganzen Projekt grosses Interesse entgegenbringen; warme Befürworter sind namentlich die Herren Regierungsrat Bösiger, Stadtpräsident Lindt und Finanzdirektor Raaflaub. Am vergangenen Freitag nachmittag wurden in einer Aussprache zwischen den Behörden und den Vertretern der Sektion Bern des A. C. S. und des M. C. Bern die verschiedenen, durch den Ausbau der Strecke entstehenden Fragen besprochen. In nächster Zeit soll noch weitere Vorarbeit geleistet werden, um den Ausbau durchführen zu können und somit Bern sowohl ein grosses internationales Auto- wie auch ein Motorradrennen zu sichern. In orientierten Kreisen hofft man, dass mit den baulichen Arbeiten schon im Monat April begonnen werden kann. Die Ausbesserungsr arbeiten müssten in der zweiten Hälfte des Monats Juni beendet sein, damit der Grosse Preis der Schweiz für Motorräder, der am 1. und 2. Juli zum Austrag kommt, schon auf der ausgebesserten Rundstrecke veranstaltet werden kann. Qrosser WJnterprefs von Schweden. Den Grossen Winterpreis von Schweden, der am vergangenen Sonntag auf der 47 km langen Rundstrecke von Rämshyttan "in der Provinz Dalekarlien ausgefahren wurde, gewann Widengreen auf Alfa Romeo vor dem Favoriten Björnstad auf Alfa Romeo. Der Sieger legte die Gesamtstrecke von 376 km in 4 Stunden 27 Min. 32 Sek. zurück, während der Zweite, Björnstad, rund vier Minuten mehr Zeit brauchte. Widengreen stellte auch den neuen Rundenrekord mit der Zeit von 30 Min. 49,3 Sek. auf. x. TUisee-Rennen. Die um vierzehn Tage verschobenen Titisee-Rennen im Schwarzwald fanden am letzten Sonntag bei herrlichem Wetter vor rund • 10.000 Zuschauern statt. Die 2,5 km lange, ovale Eisbahn bot mit einer Eisschicht von 20 cm Dicke alle notwendige Sicherheit. Zu den Rennen fanden sich insgesamt 57 Automobile und Motorräder sowie drei Flugzeuge ein. In der kleinsten Wagenklasse war Bäumer auf Austin erfolgreich, in der Klasse bis 1500 ccm wurde Burggaller auf Bugatti Erster, und bei der grossen Wagenklasse schwang sich Steinweg auf Bugatti vor Stuck auf Mercedes an die Spitze. Der Zürcher Ulrich Maag wurde in dieser Klasse Dritter. Die Resultate: Klasse bis 800 ccm: 1. Walter Bäumer-Bünde-W. (Austin), 13:28 Min. (89,108 Stundenkilometer); 2. Hans Simons-Berlin (D. K. W.); 3. Hein E. Schumacher-Stuttgart (B.M.W.). — Bis 1500 ccm: 1. Günther Burggaller-Berlin (Bugatti), 13:53,2 Min. (86,393 Stdkm); 2. Willi Briem- Ludwigsburg (Amilcar), 13:55,1 Min.; 3. Hans Simon-Berlin (Bugatti). — lieber 1500 ccm: 1. Rudolf Steinweg-München (Bugatti), 11:30,2 Min. (104,287 Stdkm.); 2. Hans Stuck-Charlottenburg (Mercedes-Benz), 11:38,1 Min.; 3. Ulrich Maag-Zürich (Bugatti), 14:60,2 Min. ^kus den Kantonen Zum Strassenbau Jm Kanton Zuz. Der Kanton Zug gibt sich alle Mühe, seine Hauptstrassen in beste Ordnung zu bringen. Gegenwärtig wird an der Strasse Zug-Walchwil-St. Adrian (Kantonsgrenze Zug-Schwyz) gearbeitet. Die 10 km lange Strasse wird mit einer breitern Fahrbahn und einem moderen Belag versehen. Vermutlich werden einzelne Stücke in Kleinsteinpflästerung oder in Beton ausgebaut, worüber aber bis heute kein definitiver Beschluss gefasst wurde. Dem Zuger Kantonsrat steht der Entscheid zu, ob als Strassenstück in Walchwil die bisherige Seestrasse ausgebessert werden soll oder ein Strassenstück das in halber Höhe des Dorfes verläuft. Zum Umbau der Luzerner Seebrücke. Im Grossen Stadtrat von Luzern begründete kürzlich Dr. Meierhans seine Motion zum Umbau der Seebrücke und erinnerte daran, dass vor drei Jahren der Stadtrat der Baudirektion die Frage des Neubaues der Seebrücke nahegelegt habe. Da eine Volksabstimmung das damalige Projekt verwarf und heute alle Möglichkeiten zur Arbeitsbeschaffung geprüft werden müssen, sei der Zeitpunkt gekommen, mit allem Ernst an ein neues Seebrückenprojekt heranzutreten. Der Stadtrat solle beschliessen, die Baudirektion habe innert kürzester Frist Bericht und Antrag über ein zeitgemässes Projekt zu.stellen. Der Motionär sprach die Hoffnung aus, dass der Bau der Brücke im Herbst 1933 begonnen werden könne. Nach kurzer Debatte erklärte der Grosse Stadtrat von Luzern die Motion Meierhans erheblich. In den Verhandlungen wurde der Wunsch ausgesprochen, die Baudirektion möchte neue oder veränderte Projekte bei der Antragstellung berücksichtigen, damit dem Volkswillen, der sich ja gegen die damaligen Projekte aussprach, möglichst weitgehend entsprochen werden kann. In seiner Erwiderung verwies der städtische Baudirektor, Herr Businger, auf das jüngste Expertengutachten, das die heutige Brücke im allgemeinen noch als « haltbar » bezeichne. Zwei Projekte stehen bereits in Vorbereitung, erstens ein altes, abgeändertes Projekt und zweitens dasselbe Projekt mit einer Variation betreffend Platzbreite beim Hotel Schwanen. Eine Streitfrage, die nicht so leicht zu lösen ist, bleibt noch die Breite der neuen Brücke. Das Volk lehnte bekanntlich die 21,5 m-Brücke ab. Es besteht offenbar die Meinung, dass diese Brücke, über die sich der Durchgangsverkehr von der Ostschweiz nach der Südschweiz abwickelt, in Erwartung einer Verkehrszunahme grösser dimensioniert werden muss. Die Vorlage dürfte spätestens im Monat Januar erwartet werden. lt. Förderung des Vorortsverkehrs der Stadt Thun. Zur gleichen Zeit, da sich der Stadtrat von Thun gegen, den Autobus für das rechte Thunerseeufer ausgesprochen hat. befürwortet der Gemeinderat ein Gesuch der Autogenossenschaft Thun-Stocken-Gürbetal an das Post- und Eisenbahndepartement um Ausdehnung der Konzession ab 1. Mai 1933. Es handelt sich um die Befahrung der Strecke Rathausplatz-Marktgasse-Bälliz-Frutigstrasse-Badanstalt und zurück durch die Seestrasse nach dem Bahnhof und Rathausplatz, ferner um eine ZweigJinie von der Badanstalt Dürrenast nach Gwatt und zurück, und eine Zweiglinie von Gwatt nach Schoren-Buchholz-Allmendingen mit Anschluss an die bereits konzessionierte Hauptstrecke des Autobusbetriebes. Anlass zum Ausbau ist einerseits die auf den Mai 1933 zu erwartende Eröffnung der Seebadanstalt Dürrenast und anderseits das starke Bedürfnis nach besseren Verbindungen für die Bewohner der Seestrasse. Der Verkehrsverein von Thun überreichte dem Gemeinderat ebenfalls ein Schreiben mit der Bitte, die Erweiterung des Vorortsverkehrs von Thun zu unterstützen. Der Gemeinderat von Thun hat das Konzessionserweiterungsgesuch der kantonalen Bau- und Eisenbahndirektion zur Begutachtung nach strassentechnischen Gesichtspunkten zugeleitet. Es ist erfreulich, dass sich die bessere Einsicht über die Vorzüge des Autobusverkehres wenigstens in dieser Richtung in Thun bessere Erfolge versnricht. hl. Der 1933er Plymouth ein Sechszylinder W. M. Die heutige Zeit verlangt einen billigen Wagen - nicht nur einen niedrigen An* Schaffungspreis, sondern auch geringe Unterhaltskosten - ohne jedoch an Kom* fort, Leistungsfähigkeit und Sicherheit einbüßen zu wollen. Dies alles bietet Ihnen der 1933er Plymouth Sechs* Zylinder und noch viel mehr dazu, was manch teurer Wagen nicht besitzt. Hier nur einige der vielen Vorzüge: CHRYSLER — AMAG, Automobil u. Motoren A. G. 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Herrlicher Morgen — man pfeift leise vor sich hin — eine kleine Kurve — was tur's — da plötzlich gewahrt man den rot-weissen Strich — immer noch pfeift etwas — diesmal aber die Reifen auf dem Asphalt — der Fahrer bückt sich — die Barriere zerschmettert bloss noch die Scheibe — die Splitter c!.;,-.gen in Gesicht und Hände — sonst ist der Mann heil — zum Glück... Entrinnen Sie also der grössten Gefahr — umgeben Sie sich mit splitterfestem Sicherheitsglas von HEtVETIASTR. 17 • TEL. 21.897 • GEGR. 1884 i Die "Fremo"-unteruruckiuft Bremse für Lastwagen, Sattelschlepper, Traktoren und AnllängGr ist die von den Behörden verlangte Bremse. Die „Fremo"-Bremse steht in Keiner Beziehung mit ähnlich benannten Firmen E. Moser. Anhängewagenfabrik, Bern Schwarztorstrasse 101 Telephon 22.381