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E_1933_Zeitung_Nr.017

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Luftfahrt Gewaltige

Luftfahrt Gewaltige Entwicklung des Deutschen Luftfahrt-Verbandes. Im Jahre 1927 gehörten dem Deutschen Luftfahrt-Verband 250 Vereine und Gruppen an. Ende 1932 führte er 912 Körperschaftsmitglieder in seinen Listen. 1926 flogen 18 D.L.V.-Motorflugzeuge in Deutschland herum, sechs Jahre später waren es schon 170. Im Jahr 1929 besassen 500 junge Leute den Pilotenschein, am letzten Tage des vergangenen Jahres war die Zahl auf 1573 angewachsen. 113.330mal starteten im vergangenen Jahr die Flugzeuge des Luftfahrt-Verbandes zu Schul-, Trainings- und Ueberlandflügen. In 20,828 Stunden wurde eine Strecke von 2,082.800 km zurückgelegt, mit andern Worten: die Erde wurde nicht weniger als 52mal umflogen. Im Segelflugsport ist ein gleiches rapides Anwachsen zu verzeichnen. Vor fünf Jahren zählte man 90 motorlose Flugzeuge, 1932 schon 1200, auf denen, um nur eins zu erwähnen, in den letzten zwölf Monaten 344 C-Prüfungen abgelegt wurden. Interessant ist noch, dass sich die soziale Gliederung der Prüflinge der B- und C-Klasse wie folgt stellt : aus geistigen Berufen traten 286 « Jungflieger » an, aus sonstigen 432, weiter waren 523 Schuljungen und 531 Arbeiter auf den verschiedenen Schulen versammelt. + Um den Ozean-Luftverkehr. Die französische Luftverkehrsgesellschaft Aeropostale hat ihren Flugdienst nach Südamerika bisher nur so durchführen können, dass sie für die Ozeanstrecke zwischen Dakar in Afrika und Südamerika einen Schnellavisodienst , der französischen dass der eigentliche Luftverkehr zwischen Frankreich und Südamerika sich mit einem allerdings grosszügig organisierten Zubringerdienst begnügen musste. Dass diese Lösung vor allem im Hinblick auf die bestehende deutsche Zeppelinverbindung nach Südamerika und die im Gang befindlichen Bestrebungen der deutschen Lufthansa unter Verwendung eines im Ozean verankerten Dampfers einen reinen Luftverkehr einzurichten, auf .die Dauer die Franzosen nicht befriedigen konnte, liegt auf der Hand. Mit dem geglückten Ozeanflug des Fliegers Mermoz scheint jetzt die Uebergangszeit des ' französischen « gemischten » Südamerikadienstes beendet zu sein: dem Vernehmen nach will die Aeropostale nun dazu J über- Der 5000-Tonnen-Dampfer «Westfalen> des Norddeutschen Lloyd, der von der .deutschen Lufthansa zu einer Flugzeuginsel umgebaut wurde und im Laufe dieses Sommers im Südatlantik verankert werden soll. (Photo New-York-Times.) gehen, zunächst einmal wöchentlich, aber regelmässig einen reinen Flugdienst Paris— Rio de Janeiro einzurichten, der schon in wenigen Wochen mit einer Durchschnittsflugzeit von nur drei Tagen bewältigt werden soll. Nach Angabe der Aeropostale wird schon in allernächster Zeit ein zweiter Flug derselben Art wie der von Mermöz ausgeführte mit zählender Nutzlast folgen, wenn man nicht schon den Rückflug Mermoz' als zweiten Flug dieser Art werten will. So betrachtet, gewinnt der Ozeanflug von Mermoz erhöhte Bedeutung. Seit einigen Tagen unternimmt die Deutsche Lufthansa mit dem umgebauten Dampfer «Westfalen», der später als schwimmender Flugstützpunkt mitten im Südatlantischen Ozean zwischen Afrika und Südamerika verankert werden soll, auf der Nordsee eingehende Versuche mit einem Stausegel, mit dessen Hilfe die Flugzeuge später an Bord der schwimmenden Flugzeuginsel gezogen werden sollen, um dann neuen Betriebsstoff zu erhalten und zum Weiterflug katapultiert zu werden. Marine eingerichtet hat, so Das auf dem Dampfer aufgebaute, mit Druckluft arbeitende Katapult ist die grösste bis jetzt gebaute Startbeschleunigungsmaschine dieser Art. Seine Leistung genügt, um Flügzeugen bis 5 Tonnen Gewicht eine genügende Startgeschwindigkeit zu erteilen. Zu den Versuchen wird gegenwärtig als Flugzeug ein Dornier-Superwal benützt. at. ^Imm^n^^ zen AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N" 17 Von den letzteren wurden 2 ausser Betrieb gesetzt, zwei wurden infolge ungenügender Pflege suspendiert, drei gelangten durch Verkauf ins Ausland und sechs wurden infolge Fluguufällen zerstört. Die neuimmatrikulierten Flugzeuge setzen eich aus 13 Sport- und 3 Verkehrsmaschinen zusammen, • so dass die Schweiz auf 1. Januar 26 Verkehrs- und 56 Sportflugzeuge besitzt. Hinsichtlich der Ursprungsländer steht nunmehr England mit 24 Maschinen an der Spitze, gefolgt von Deutschland mit 21, die Schweiz mit 17, Holland mit 9, Frankreich mit 6, während sich Italien, die Vereinigten Staaten, Oesterreich und die Tschechoslowakei im Rest teilen. Von der Gesamtflotte sind mehr als ein Drittel, nämlich 35 Flugzeuge, in Zürich-Dübendorf stationiert. usta. Verbesserung der Flugverbindungen Schweiz- Osteuropa. Nach den Flugplänen, die am 1. Mai in Kraft treten, werden die Fiuganschlüsse der Schweiz nach Osteuropa eine durchgreifende Verbesserung erfahren. Der Expressdienst der «S.wissair>, an welchen die Städte Basel, Bern, Genf;Lausanne, St. Gallen und Zürich angeschlossen sind, wird um 11.50 Uhr in' Wien eintreffen. Hier besteht täglicher Fluganschluss nach Belgrad (an 15.30 Uhr), Bukarest (19.25- Uhr), Sofia (an 18.55 Uhr), Saloniki (20.30 Uhr). Am folgenden, Tage kann man in Istambul (an' 10.45 Uhr und mit dem Nachtzug um 12.45 Uhr in Athen eintreffen. Ferner ist ein dreimal wöchentlicher Fluganschluss.in Wien nach Krakau (an 17.05 Uhr) und Warschau (an 19.15 Uhr) vorgesehen. Von allen diesen Städten Osteuropas besteht in der Gegenrichtung ebenfalls direkter Fluganschluss nach der Schweiz, sogar auch ab Istambul und Athen, wo die Flugzeuge nach Westeuropa ca. um M6 Uhr früh starben, usta. Genfer Luftverkehr im Frühjahr. Auf der während des ganzen Winters dreimal wöchentlich betriebenen Linien Stuttgart-Genf-Marseille-Barcelona tritt am 1. März ein Flugiplanwechsel ein, zufolge dessen man bei einem Start um 11.45 Uhr in Genf noch am gleichen Tage abends um 16.35 Uhr des Sommerflugplanes um 12.15 Uhr. Die Ankunft dieser Linie in Genf ist um 16.05 Uhr vom 1. März bis 8. April und um 18.35 Uhr vom 10.—30 April. Wiedereröffnung der Linie Zürich-Stuttgart- Frankfurt. Die Deutsche Luft-Hansa wird am 1. März den werktäglichen Betrieb auf der Linie Zürich-Stuttgart-Frankfurt aufnehmen. Das Flugzeug verlässt Dübendorf um 10.10 Uhr und ist um 11.40 Uhr in Stuttgart und um 12.55 Uhr in Frankfurt. Von hier aus bestehen Anschlüsse nach Hannover (an 15.05 Uhr), Hamburg (an 16.15 Uhr), Köln (an 14 25 Uhr), Düsseldorf (an 15 Uhr) und Essen (an 15.25 Uhr). Ferner kann man über Köln noch Brüssel und Antwerpen und über Hannover Berlin auf dem Luftweg erreichen. In der Gegenrichtung verlässt das Flugzeug Frankfurt um 13 Uhr, Stuttgart um 14.35 Uhr und trifft um 15.45 Uhr in Zürich-Dübendorf ein. Wachsende Sicherheit im Luftverkehr. Die zunehmende Sicherheit im regelmässigen Luftverkehrsbetrieb geht nicht nur daraus hervor, dass schwere Unglücksfälle heute nur sehr selten mehr vorkommen, sondern dass auch die Anzahl der unfreiwilligen Landungen — fälschlicherweise Notlandungen genannt — rapid abnehmen. Auf dem internationalen Luftverkehrsnetz der Schweiz kamen 1931 noch total elf solcher « Notlandungen » vor, 1932 waren es aber nur noch fünf. 1925, vor also nur sieben Jahren, riskierte man schon nach rund 25,000 Fltigküometern eine Notlandung vornehmen zu müssen. 1932 traf ein solches Ereig-' nis, das jedoch ?.u keinerlei Verletzungen der Flugzeuginsassen führte, erst nach rund 360,000 Flugkilometern ein, was einer Strecke von ca. neunmal um den Aequator entspricht. C^nf^a* £«alon 174 Aussteller am Genfer Salon. Dem Bulletin des Generalsekretärs der internationale!!, Auto mobil-Ausstellung in Genf ist zu entnehmen, dass die Ausstellungsgebäude für den Salon, der am 10. März beginnen wird, rechtzeitig fertiggestellt sein werden. Der Salon 1933 wird 174 Aussteller um-. fassen, worunter 56 Tourenwagenmarken, 19 Lastwagenmarken, 10 Karosserie-Spezialfirmen, 12 Motor- und Fahrradfirmen, sowie je 5 Firmen der Pneumatik- und der Motorenindustrie, 8 Werkzeugfirmen, 54 Zubehör-, firmen, sowie weitere fünf Firmen bzw. Verbände, die Literatur oder Werbematerial ausstellen. Der Eintrittspreis wird wiederum Fr. 1.50, betragen. In diesem Ansatz ist eine Armensteuer inbegriffen. Für den Donnerstag abend besteht eine Ausnahme, indem dann nur 60 Rp. als Eintritt erhoben wird. Kinder bezahlen in Barcelona eintreffen kann. In der Gegenrichtung verässt man Barcelona um 7.40 Uhr. Mar- am gleichen Tage von 13 Uhr an 60 Rp. Die schweizerische Zivilflugzeug-Flotte 1933. Im Register der. schweizerischen

N°17 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE . Deutschlands Automobilabsatz betrug 1932 nurmehr 48,798 Wagen gegen 68,758 im Vor-' jähre. Hievon entfallen 41,510 (1931: 56,006) auf die Kategorie der Personenwagen und 7288 (1931: 12,752) auf Last- und Lieferungswagen einschliesslich Dreirad-Fahrzeuge. Der Absatz an Personewagert verteilte sich auf die bekanntesten Marken wie folgt : Opel 12,949 31,2% Auto-Union (Audi, DKW, Horch und Wanderer) 6802 14,0% Mercedes-Benz 5358 12,9% Adler 4739 11,4% Die ausländischen Firmen haben zusammen 4515 oder 10,9 Prozent des Totalumsatzes abgesetzt. Hievon beanspruchen Ford mit 1612 und Fiat mit 918 Wagen den grössten Anteil. z. Die rolkswirtschaitlichen Aufgaben und die wirtschaftspolitische Bedeutung der Eisenbahnen. medngern Zinsfuss, was für daa Jahr 1930 einer Ersparnis von Fr. 22,250,000.— gleichkommt Den Leistungen der Bahn an die Allgemeinheit stehen also ganz bedeutende Leistungen des Staates gegenüber, die der Verfasser nicht erwähnt hat, die ihm aber sicher bekannt waren. Sie müssen, wenn von einer Gleichstellung von Bahnen und Auto geredet wird, mitberücksichtigt werden. Will man dem Auto neben den Zöllen usw. auch die Kosten des gesamten Strassenbaus und andere Erschwerungen, wie die Regelung der Arbeitszeit für die Wagenführer usw., überbinden, so tnuss man ihm in gleicher Weise auch den Schutz- und die Hilfe des Staates zukommen lassen. Mit andern Worten heisst dies, der Bund muss die vom Auto bezahlten Strassen ausschliesslich dem Autoverkehr reservieren und die Garantie für das in den Fahrzeugen, Garagen usw, investierte Kapital und für den Zins übernehmen. Erst dann haben wir die verlangte Gleichstellung. Herr Prof. Saitzew argumentiert auch mit den Arbeitszeit- und Besoldungsgesetzen für das Bundespersonal. Für diese den Bahnbetrieb erschwerenden Gesetze kann der Automobilismus nicht haftbar gemacht werden. Wenn Bund, Bahnen und Volk sich so weitgehende Sozialmassnahmen erlauben zu können glauben, so müssen sie die Konsequenzen dafür tragen. Auf keinem Fall aber geht es an, die freie Wirtschaft mit ähnlichen Lasten erdrücken zu wollen. Wir lassen das Argument Drosselung des österreichischen Motorfahrzeugverkehrs durch übersetzte Steuern. Die österreichische Arbeitsgemeinschaft für das Kraftfahrwesen teilte mit. dass in den des Verfassers als Beweis für den teuren Bahn* in gutem Zustande, letzten drei Monaten 1932 16.500 Lizenzen betrieb gelten, nicht aber als Grund für die Ein-zschränkung des Strassenverkchrs. Fr. 500.— für Wagen und Motorräder zurückgelegt (Fortsetzung folgt.) worden seien. Diese Ziffer ist das Dreifache dessen, was der Winter an zeitweisen Zurücklegungen zu bringen pflegt und lässt den Schluss zu, dass mit Beginn der Frühjahrssaison ungefähr 10,000 Motorfahrzeuge weniger laufen werden als 1932. Bei der Gesamtzahl von 75,000 Motorfahrzeugen, wovon 13,500 auf Personenwagen. 30,000 auf Motorräder und 13,000 auf Lastwagen entfallen, ist damit zu rechnen, dass 3000 Personenwagen, 1500 Lastwagen und 5500 Motorräder aus dem Verkehr ausfallen werden. Diese Menge sxösstenteils noch sehr gut erhaltener Maschinen wird den Markt überfluten und keinen Raum für den Absatz neuer Wagen oder Räder lassen. Für diesen Niedergang wird nicht so sehr die allgemeine Krise verantwortlich gemacht als die Ueberbesteuerung des Benzins und der Motorfahrzeugbesitzer überhaupt. Bfichepf£iai Ein Beifrar *nr Beurteilung des Wettbewerbes »wischen Eisenbahn und Automobil. Von Dr. M. Saitzew, Zürich. Verlag: Librairie Edition S. A. II.*) Sehr eingehend befaset sich Prof. Saitzew im »ierten Abschnitt seiner Broschüre mit dem Eingriff des Staates in den Bahnbetrieb. Auffallenderweise erwähnt er aber lediglich die Lasten, die der Staat den Bahnen aufbürdet, mit keinem Wort aber die von ihm gebotenen Vorteile. Hier besteht eine wesentliche Lücke in seiner Argumentation. Der Bau und Betrieb einer Eisenbahn erfolgt auf Grund eines Bundesgesetzes. Mit diesem Gesetz tritt der Staat der Bahn ein ihm zustehendes Recht ab. Dem Recht, auf einer bestimmten Strecke allein eine Bahn betreiben zu dürfen, wohnt ein gewisser Wert inne, auch wenn dieses Recht weder das faktische noch rechtliche Transportraonopol in sich — .hliesst. An dieses Alleinrecht kann der Bund gewisse Bedingungen knüpfen, denn Rechte verlangen in der Regel auch Pflichten. Diese Pflichten sind im Bundesgesetz umschrieben und jede Bahn — die Bundesbahnen ausgenommen — hätte die Möglichkeit gehabt, auf den Erwerb der Bahnkonzession zu verzichten, wenn ihr diese Pflichten in einem Missverhältnis zu den Rechten erschienen. Wenn heute behauptet wird, die Bahnen hätten beim Erwerb ihrer Konzession das faktische Transportmonopol besessen, so ist dies unrichtig. Konkurrenz hat es auch in den Zeiten gegeben, da noch kein Automobilverkehr bestand, und der Pferdezug spielte immer, wenn auch nur auf kurze Entfernungen, eine gewisse Rolle. Die Erteilung eines Monopols war auch nie beabsichtigt, denn es hätte im Widerspruch zu der verfassungsmässig garantierten Handels- und Gewerbefreiheit gestanden. Monopole sind überhaupt nur gerechtfertigt, wenn lebenswichtige Interessen der Nation geschützt werden müssen, nicht aber, wo es sich lediglich um die gefährdete Rentabilität der Bahnen handelt. Hätten Behörden und Volk die Absicht gehabt, den Bahnen einen so weitgehenden Schutz angedeihen zu lassen, so hätten Verfassung und Gesetze schon längst geändert werden können. Neben dem Alleinrecht für den Betrieb einer Bahnlinie wurde den Bahnen auch das Expropriationsrecht verliehen, ein Recht, das kein Privatbetrieb besitzt. Im weitern wurde der Schienenweg unter den Schutz des Staates gestellt. Dieser Schienenweg musste allerdings von den Bahnen selbst gebaut werden, aber er war stets für ihre Bedürfnisse reserviert. Darin liegt der grosse Unterschied mit dem Strassenverkehr. Die Strasse dient der Allgemeinheit und wird ebensowohl von den Fuhr- Bulletin Nr. 6 vom 24. Februar 1933. m. K. = mit Ketten, o. K. = ohne Ketten. Schweiz: Der seit dem 18. Februar 1933 eingetretene Witterungsumschlag bat die Strassen der ganzen Schweiz, mit Ausnahme des Tesains. mehr oder weniger mit Schnee bedeckt. Die Situation der meistbefahrenen Strecken war folgende: Appenzellerland: 25 cm Neuschnee, sämtliche Strassen 1. und 2. Klasse, gepf&det und m. K. überall befahrbar. Toggenburg: Strasse Wattwil-Unterwasser-WUdhaus-Rheintal bis 45 cm Neuschnee, täglich in ganzer Breite gepfadet und m. K. tut passierbar. Ricken (SO cm Neuschnee), breit gepfadet, m. K. Hulftegg, zwischen Thur- und Tösstal," gepfadet und m. K. ab Steg durchgehend passierbar. Zufahrt nach Amdon (ca. 50 cm Schnee) nur m. K. Zufahrt ins Flumser Skigebiet bis zu den Unterkunftsorten m. K., offen, keine Pfadung. Zürich und Schwyz: Albisstrasse (Passhhöhe 30 cm Neuschnee) in ganzer Breite gepfadet und m. K. durchgehend offen. Hirzel gepfadet, Ketten ratsam. Zufahrt nach Einsiedeln vom Zürichsee her über Richterswil/Pfäffikon-Schindellegi-Biberbrücke m. K. ab Schindellegi möglich. Sohwyzer Hochebene durchgehend, sowohl nach Arth wie nach Schwyz, gepfadet, m. K. und o. K. befarbar. Postroute Einsied eln-Oberiberg (25 cm Neuschnee) m. K. gut befahrbar (Kreuzungen mit Postauto vermeiden!). Etzelstrasse unpassierbar zwischen Luegeten und Teufelsbrücke. Wäggitalstrasse breit gepfadet, m. K. bis Innerthal. Glarmrland: Strassen nur schwach angeschneit, jedoch vereist und glitschig, Ketten erforderlich ab Schwanden nach Linthal und Elm. Kerenzerberg m. K. passierbar. Graubünden: Strasse Ragaz-Landrruart-Chur fast schneefrei, o. K Prättigauerstrasse fepfadet and m. K. bis Küblis befahrbar, Weiterfahrt nach Klosters unmöglich (60 cm Neuschnee). Postroute Chur-Lenzerheide-Tiefenkaatel-Müblen breit gepfadet und m. K. zu befahren. Albulastrasse unpassierbar (Autoverlad in Tiefencastel). Westliche Zufahrt nach Davos durch die Zügenstrasse gesperrt. Schynpass gesperrt. Strasse Ghur-Reichenau-Thusis-Splügen-Misox m. K. bis Hinterrhein; Misox befahrbar m. K. ab San Bernardino-Dorf. Zufahrt nach Arosa m. K. ab Ghur sehr gut möglich (Strassenstück Litzirüti-Arosa von 10^ bis 11 Yt Uhr und von 14M bis 15 % Uhr für Autos wegen Sohlittverkehrs gesperrt). Unterengadin leicht angeschneit: Landesgrenze-Srhuls o. K.. Weiterfahrt innaufwärt* Ketten notwendig; Oberengadin durchgehend m. K. bis über die Maloja befahrbar; Bergell ab Casaccia schneefrei. Berninastrasse zwischen Pontresina und Poschiavo unpassierbar. Münstertal bis Cierfs m. K schwierig befahrbar. Strasse im Vorderrheintal kann bis Sedrun m. K. ab Flims befahren werden. Seitentaler Lugnez und Vals bis Villa resp. Furtr m. K. Lukmanierstrasse zwischen Disentis und Olivone gesperrt (Amtliche Berichte des Bündner kantonalen Strassenbauamtes.) Innerschweiz: Brünigstrasse durchgehend xepfa det und m. K. passierbar. Zufahrt nach Engeiberz (20 cm Neuschnee) gepfadet und m. K. ab Grafenort gut möglich. Zugerbergstrasse durch. Schneefall bis 35 cm blockiert. Gotthard: Nordseite 10 cm Neuschnee, ab Amsteg m. K. bis Göschenen; Schöllenen und Ander matt unpassierbar. Südseite ab Airolo schneefrei und o. K. befahrbar. Berner Oberland: Haslital m. K. befahrbar bis Guttannen (20 cm Schnee). Strasse Intertaken-Grindelwald leicht angeschneit, m. K. befahrbar n\ Zweilütschinen. Lauterbrunnental m. K. bis Lauterbrunnen-Stechelberg passierbar Zufahrt nach Bea tenberg, ca 30 cm Neuschnee, nur m K. möglich Strassen Frutigen-Adelboden und Frutiicen-Kander steg in ganzer Breite gepfadet und m. K. gut passierbar Simmentalstrasse schwach angeschneit und o. K. befahrbar bis Zweisimtnen. Zweisimmen-Lenk und Zwfiisimmen-Saanenmöser-Saanen m. K. zu befahren. Saanetal bis 50 cm Schnee, gepfadet und werken, den Radfahrern und Fussgängern als vonm. K. bis Gsteig bei Gstaad passierbar. Jaunpass den Automobilisten benutzt. Trotzdem unterstehen m. K. offen von Boltigen her bis PasshÖho. Freiburgerseite unpassierbar. Gantrister Wintersport- diese seit der Einführung des neuen Automobilgesetzes der gleichen Haftpflicht, wie die Bahn auf gebiet: Zufahrt von Riggisberg her m. K. bis Hotel ihrer eigenen, geschützten Anlage. Gurnigelbad, Neuschnee 30 cm, gepfadet: Strasse Plaffeien-Schwefelbergbad m. K. bis Sangerenboden Die Bundesbahnen besitzen als weitere Leistung (25 cm Neuschnee); Strasse Zollhaus-Scbwarzsee des Staates die Steuerfreiheit, die bei den in Frage gepfadet und m. K. befahrbar. Schallenberg wegen stehenden Kapitalien von grosser Bedeutung ist und Neuschnee für einige Tage gesperrt. gegenüber einem Privatunternehmen eine jährliche Ersparnis von mehreren Millionen ausmacht. Auch die'meisten Nebenbahnen sind steuerfrei, wenn auch nicht de jure, so doch de facto. Endlich noch besitzen die Bundesbahnen die G;i rantie des Staates für das Kapital und den Zins Einige Zahlen mögen zeigen, was dies heissen will Im Jahre 1930 betrug der mittlere Zinsfuss bei den festen Anleihen der S. B. B. 4,23 Prozent. Bei den wichtigern Privatbahnen betrug er im Mittel 5,05 Prozent Die Staatsgarantie verschaffte also den Bundesbahnen das Kapital zu einem um 0,82 Proz. •j Sieh© auch * A.-R.» Nr. 14. Touristik-Bulletin des A.C.S. Jura und Westschweiz: Bntzh«rg, o. K. passier bar; Hauenstein schneebedeckt. Ketten notwendig. Weissenstein, 25 cm. Neuschnee, unpassierbar Strassen im Berner .Turn schneebedeckt und überall m. K. lefahrbar". Strassen im Neuenbunrer Jurti sepfadet und m. K. befahrbar, ebenso Waadtlähder Jura, Marchairtiz unpassierbar. Pays-d'Enhaut unt' Mosses m K. Rhonetal bis Münster m. K. Seitentäler nach Montana, Ghampex (über Orsieres) m. K Forclaz unpassierbar. Morgins tn. K. Sirassen nach Leysin, Villars, Caus und Les AvanU vereist, m. K. t'illon bis Diablerets m. K. Lastwagen 2 Tonnen Benz- Gaggenau sofort wegen Nichtmehrgebrauch. Fr. Wild, Basel, Leonhardstrasse 34/38. 57771 FIAT Modell 1932, Limousine, 4/5plätzig, m. 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