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E_1933_Zeitung_Nr.018

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N" 18 (Schluss von Seite 14) Erfüllung gehen. Endlich wurde nochmals die Eingabe an. die Sektion betr. Statutenrevisipn, die in Appenzell mit knapper Mehrheit .verworfen wurde, besprochen. Der neue Präsident bemerkte, dass in den Zeitungen die Berichte über die Abstimmung falsch, interpretiert wurden. Richtig ist, dass unsere Eingaben von den Anwesenden mit einer Mehrheit angenommen wurden, nicht aber die nötige Zweidrittelmehrheit der Anwesenden erreichte, die laut § 10 der Sektionsstatuten nötig gewesen wären. Bas nur zur Richtigstellung. Der neue Präsident gab noch das Arbeitsprogramm der Gruppe für 1933 bekannt, dankte allen Anwesenden für ihr Erscheinen und ihr Interesse und bat um tatkräftige Unterstützung. Um ca. 11 Uhr konnte die sehr anregende, im Geiste einer flotten Kameradschaft getragene Tagung geschlossen werden. " Da unser vorsorglicher «Walter» um Verlängerung der Polizeistunde .eingekommen war, folgte der Arbeit noch ein gemütlicher Hock. F, AUTOSEKTION ZÜRICH. Das Walliserfest der Autosoktion Zürich des T G. S., das am 18. März in der Tonhalle, unter dem Patronat des Walliser Staätrats-Präsidentcn, Herrn P. de Cocatrix, zur Durchführung gelangt, verspricht einen guten Erfolg. 14 Tage vor dem Fest wurden schon 1000 Billette bezogen. Das Organisationskomitee hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, die Teilnehmerzahl auf maximal 2000 Personen zu beschränken, damit das Fest nicht unter einer allzu erdrückenden Fülle leidet. Ein überaus reichhaltiges Programm sorgt für anregende Abwechslung des Baubetriebes. Unten im Vestibühl, daß einen grossen Dorfplatz zeigt, werden verschiedene Walliser Firmen ihre Landesprodukte ausstellen; vor allem hochwertiges Edelobst. Die Tabak-Industrie des Wallis lässt sich ebenfalle vertreten und selbstverständlich fehlen die bestbekannte Konservenfabrik Saxon und die Walliser Weine nicht. Die Damen erhalten einen Original Walliser Hut, •wirklich kokette, Teilende Strohgebilde mit buntfarbigen Bändern Avia Bern und des Berner Aerc-Clubs, Herr Dr. Wittrock aus Nancy. Dem Vortragenden g«ht ein ausgezeichneter Ruf als Oelfachmann voraus; seine Ausführungen werden zur Hauptsache durch instruktive Filmstreifen (1400 m Länge) ausgefüllt. Der Zutritt ist für alle Clubangehörigen und Gäete frei. sammen, da der letzte « gewöhnliche > Gast den gestrengen Vorschriften gemäss, aufgebrochen war. Es kam so zu einer eigentlichen « Vernißsage » der Bardekorationen, wobei die Kunstverständigen eino besonders ausdauernde Sesshaftigkeit an den Tag legten und gleichzeitig ihre guten Absichten für rego Betriebssamkeit in dieser Saison recht eindrücklich dokumentierten! CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN. Bunter Abend vom 18. Februar 1933. Die wohlgelungone Veranstaltung darf als ein schöner Erfolg in unserem Vereinsleben gebucht werden. Der Vergnügungspräsident Hans Steinbühl mit seinem Stabe hat ganze und gute Arbeit geleistet. Ein spezielles Lob den Theaterspiclern. Sie haben die Sache flott ängefasst und zum Ergötzen der Anwesenden schneidig wiedergegeben. Die «Einlagenkomikor » verdienen ebenfalls volle Anerkennung, denn dio Lachmuskpln sind ordentlich in Betrieh gesetzt worden. Der anhaltende Applaus bewies jeweils, dass das Publikum mit dem Gebotenen zufrieden war. Auch die Musikanten haben zur Zufriedenheit gespielt. Die grosse, reichbeladene « Päcklipost » trug uns einen schönen Betrag ein zur Bestreitung der Unkosten. Rasch war die Zeit entschwunden. Hoffen wir, dass alle zufrieden heimgekommen sind. An dieser Stelle sei noch allen gedankt, die zum Gelingen des bunten Abends beigetragen haben. werden eine fröhliche Schlittenkonkurrenz und ein A- C. S. sogenanntes Veltliner-Rennen für die Adepten der Mai: Zuverlässigkeitsfahrt. — Bluestfahrt ins Zugerland. CHAUFFEURVEREIN ZÜRICH. Skikunst durchgeführt. Ferner hat die Sportkommission noch einige amüsante Saalspiole in peto, Juni: Verschiedene kleine Auefahrten Familiäre Zusammenkunft. ZWEITE A. C.S. -WINTERSPORTWOCHE IN DAVOS. Am 26. Februar ging in Davos die zweite für die gleichfalls ein interessanter Gabentisch Im Herbst folgen die so beliebte Fuchsjagd, sowie •>onntag, den 5. März 1933, nachnittags 14 Uhr, findet die fa- Wintersportwoche des A. C. S. zu Ende. Sie schloss winkt. Es ist jedermann freigestellt, am Mittagessen in Guggisberg teilzunehmen oder erst am Es sei noch ergänzend nachgetragen, dass sich miliäre Zusammenkunft statt, •weitere Veranstaltungen. ebenso erfolgreich ab wie die letztes Jahr zum erstenmal auf Initiative der Ortsgruppe Davos und Nachmittag dort einzurücken. Wie gesagt: die erste die Damen regelmässig am ersten Dienstag des Monats am Abend im Huguenin und jeden dritten Aussersihl>, Badenerstrasse, Zü- ind zwar im Restaurant «Casino namentlich deren Präsidenten Dr. Karl Frei veranstaltete A. C. S.-Woche. Nach einem wundervoltagsbummel zur Ausführung kommen, ohne dass Donnerstag nachmittag im Odeon zu einem Tee und rich 4, wozu wir alle verehrten Ausfahrt soll möglichst als ungezwungener Sonnlen ersten Tag, der die Teilnehmer nach Weissfluhjoch führte, wo sie dem obersten hochalpinen Teil würde. Es besteht für die amüsante Rätselfahrt ja Automobilistinnen nie fehlen). gehörigen, sowie Freunde und Gönner freundlichst das sportliche oder gesellige Moment vernachlässigt Unterhaltung treffen (an Gesprächsstoff dürfte es Mitglieder mit ihren lieben An- des 8. Parsenn-Derbys mit seinen gegen 300 aktiven Läufern beiwohnen konnten, folgten leider diemeldung bis Samstag, den 4. März, mittags 12 Uhr, tigen, da der VoTstand jeweilen auf zweijährige Kommission. ^ recht reges Interesse und empfiehlt es sich, die An- Mit Wahlen braucht man sich nicht zu beschäf- einladen. Mit kollegialem Chauffcurgruss: Die ses Jahr einige kalte, unfreundliche Tage, die aber im Sekretariat abzugeben. Sie verpflichtet zu nichts, Amtsdauer gewählt wird, so dass die bisherigen NB. Ausgabe der neuen Jahresprogramme. die A. C. S.ler an . der Durchführung des Programmes mit Schiittelrennen, Eisschieben, Skitouren, Be- wird, denn jeder trägt zwar nicht den Marschall- der Versammlung sehr genehm ist und auch dem ist aber um so vielversprechender wenn ?estartet Kräfte in Amt und Würde bleiben, was offenbar such der Davoser Skischulen und schliesslich dem stab, aber doch die Chance für den ersten Preis in Komitee recht zu sein scheint, da es hübsch zusammen harmoniert, was schliesslich auch in einem verantwortliche Redaktion A. C. S.-Skirennen nicht hindern konnten. seinem Wagen mit sich! Das letztere- umfasste einen Slalomlauf bei der Damenclub nicht ohne weiteres selbstverständlich Dr A. Büchi. Station Weissfluhjoch,meinen Abfahrtslauf über 400 SEKTION BERN. Was ist und wie wirkt ist! W Mathys — H. Labhart. Meter Höhendifferenz von der Parsenn-Wasserscheide nach der Parsennhütte und dazwischen die der wichtigsten Voraussetzungen zu einwandfreien ren Räumlichkeiten gerade für den Fastnachtsrum- Außerhalb der Geschäftszeit 23 295. Schmieröl? Ueber das Schmierproblem, wohl eine Am Abend traf man eich in der Odeon-Bar, de- Telephon der Redaktion 28.222 (Hallwas). übliche Geschicklichkeitsprüfung in Form eines Motorfunktionen, spricht nächsten Montag, den mel entsprechend künstlerisch dekoriert worden waren. Die unermüdliche Stimmungskapelle hielt die Sprechstunden nach Vereinbarung mit der Ge- Redaktion für die Ostschweiz: Dr A. Büchi. « Veltliner-Rennens »., Prächtigstes Winterwetter 6. März 1933, 20,15 Uhr, im kleinen Saal des Kaeino, auf Einladung des A. G. S., Sektion Bern, .der Runde noch manche frohe Stunde nach der Zeit zu- schäftsstelle Zürich fLfiwenstr 51 Tel 39 743). Jeune Tüchtiger ZU VERKAUFEN: Zürcher Mecanicien d'autos, pourvu dune sosolide instr. professionn. 6-7pIätziges Wagenwascher Wochen Programm cherche place gesucht en Suisse romande pour CABRIOLET womöglich verheiratet. — apprendre la l&ngue. Bons Wohnung vorhanden. certificats et references ä Offerten unter Chiffre Stadttheater disposition. — Offres ä 13224 an die 10209 Walter Leuenberger, mec. Fr. abends 3. März Madame Butterfly (A13), Oper Binlen (Berne). 57868 Automobil-Revue, Bern von Puccini. Preiswürdig Sa. abends 4. März Das Land des Lächelns. Chauffeur- zu verkaufen So. nachm. 5. März Im weissen Rössl. Niecanicien wegen zu klein ein So. abends 5. März Das Land des Lächelns. de toute confiance, abstinent, cherche place de premässiger Ausrüstung, sehr guter Berg- 4-PI.-AUTO sehr gut erhalten, fehlerfrei, in gesetz- Schauspielhaus ****** g* °Jj, s °? n ference dans maison privee. Bonnes" references. 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S.ler, in dem sich die einheimischen Eiskünstler, namentlich auch die zahlreichen jugendlichen Läufer des Davoser Schlittschuhclubs, produzierten. Anlässlich des Schlussbankettes "wurden allgemein — namentlich auch von dem anwesenden Vertreter des Zentralvorstandes, Herrn Failletaz, sowie dem Vartreter der Sektion Graubünden, Herrn Dr. Christoffel, wie auch vom Sprecher der in Davos am stärksten repräsentierten Sektion Schaffhausen, Herrn Meier, und von den Herren Thöndury und Frei aus Stadt und Kanton Zürich — die grösste Zufriedenheit mit dem Verlauf der zweiten Davoser A.C. S.-Wintersportwoche geäussert. R. SEKTION BERN. Winterfahrt nach Guggisberg. Diese erste Sektionsausfahrt des Jahres steht im Zeichen eines ungezwungenen und doch vielversprechenden Familienanlasses. Eingeleitet wird die Tagung durch eine listige Rätselfahrt, an der auch die kleineren und kleinsten Wagen sich mit besten Aussichten auf Erfolg beteiligen können. Es gilt nämlich, auf vorgeschriebener Route von Bern nach Guggisborg zu fahren und dabei nicht etwa ein zum voraus bestimmtes Tempo einzuhalten, sondern die Fahrweise nach eigenem Ermessen den Umständen und dem Terrain anzupassen. Eine Jury, welche die nämliche Strecke am morgen früh abfährt, wird die benötigte Fahrzeit festlegen und bis zur Preisverteilung streng geheim halten. Wer dieser Fahrzeit am nächsten kommt, ist Sieger. Es winken eine Reihe recht hübscher Preise, ohne dass fÜT die Konkurrenz irgend ein Nonngeld zu entrichten wäre. Hat es noch genügend Schnee rund um Guggisberg, wie es heute noch den Anschein macht, so Demande de place Jeune homnie de 24 ans, parlant le francais, pouvant fournir une caution, cherche place de Chauffeur pour voiture de luxe, camions ou tracteur. Exe- :uterait aussi d'autres travaux. Offres avec indication du salaire ä Herrn. Christen, Alchenstorf pres Wynigen (Berne). 57828 Auto- Lackierer (22 Jahre), bewandert in allen Arbeiten, speziell Spritzen und Abbeizen, wünscht auf Frühjahr Stelle zu wechseln. Bevor- :ugt wird grössere Luxuskarosseriefabrik. , Offerten unter Chiffre 57867 an die Automobil-Revue, Bern. SCHWEIZ. DAMEN-AUTOMOBIL-CLUB, SEK- TION ZÜRICH. Generalversammlung. Jahresversammlungen sind im allgemeinen eine recht trockene Angelegenheit, bei der es von Zahlen und Berichten, Anträgen auf Dechargen und Verdankungen nur so wimmelt. Bei den Damenfahrerinnen glaubt man sich aber einfach bei einer ungezwungenen Tee-Zusammenkunft, denn hier wird das Geschäftliche mit soviel Würze und Eleganz erledigt, dass man eher an ein Programm, anstatt an eine Traktandenliste denkt. Die Sektion kann auf ein tätiges und erfolgreiches Jahr zurückblicken. Wenn sich auch nicht Hunderte von Mitgliedern zu den Veranstaltungen drängen, so zeigt doch der rege und regelmässige Besuch der verschiedenen Anlässe, sei es nur eine einfache Ausfahrt, oder gar ein geschmackvoll aufgezogener Ball, wie sehr sie geschätzt werden und einem Bedürfnis nach Geselligkeit oder sportlicher Betätigung entsprechen. Der Mitgliederbestand macht zwar keine rekordhaften Fortschritte, dafür aber herrscht ein flotter Clubgeist und die einzelne Persönlichkeit kommt noch zur Geltung. Auf alle Fälle haben alle den guten Willen fest zum Fähnlein zu halten und ihre Unabhängigkeit zu wahren. Wenn doch von Finanzen die Rede sein muss, dann sei wenigstens mit dem gebührenden Nachdruck erwähnt, dass die Rechnung mit einem recht stattlichen Vorschlag abgeschlossen hat und damit der Club in die Lage versetzt wird, auch in der kommenden Saison seinen Mitgliedern Vieles zu bieten. Vorläufig gilt folgendes Sommerprogramm: März: Bummel (Fusstour) auf den Uetliberg. April: Delegiertenversammlung des Gesamtclubs in Zürich. — Verschiedene Fabrikbesichtigungen. VERTRWJENS1E ES MIR AN SIEERHALTENES f^WENEU INNERT KURZESTER ZEIT. ALUMINIUM-REPARATUR HANS HUMBEL///ZÜRIÜH3 1 »XH! %V4 IJLH S. D. A. C. Auto neueres Modell (oder neu), wenn möglich 5/6-Plätzer. Mühle Heimiswil. Telephon 1007. 57884 Zukaufen gesucht CAMION 1—IV2 Tonnen nur günstige Occasion kommt in Frage. Offerten unter Chiffre 57881 an die Automobil-Revue, Bern. CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Die nächste Versammlung findet nächsten Samstag, den 4. März, 7.30 Uhr, im Clublokal Rest. «Weisses Schloss», statt. Da ein "Referent der Rechtsschutz- Versicherung anwesend sein wird, so ersuchen wir die verehrten Mitglieder, recht zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Der Vorstand hat das Jahresprogramm 1933 zusammengestellt und wird dasselbe der Versammlung zur Beschlussfassung vorlogen. von ZYLINDERN und ALUML NIUM-GEHÄUSEN jeder Art, VENTILSITZ-RISSE, Ausfüllen von Nuten in Zylinderwon» düngen.—Spezialverfahren.— Garantie.— Beste Referenzen. Elektro-mechanische Werkstätte T_l C C CTC A _ I— -_ 1— _ £ ^ A_ MA

N°18 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE 17 Liiftfalirt Liste der in der Schweiz immatrikulierten Luftfahrzeuge. Stand auf 1. Januar 1933. Mark* dir Nttlenalitit •nd Nr. d*r Immttrikulatlon CH 125 CH 146 CH 157 CH 162 CH 163 CH 164 CH 165 CH 166 CH 167 CH 168 CH 180 CH 183 CH 184 CH 186 CH 187 CH 188 CH 189 CH 190 CH 191 CH 192 CH 200 CH 203 CH 204 CH 205 CH 209 CH 216 CH 217 CH 218 CH 220 CH 227 CH 228 CH 230 CH 236 CH 241 CH 243 CH 244 CH 246 CH 247 CH 249 CH 250 CH 251 CH 253 CH 254 CH 255 CH 256 0H 257 CH 258 CH 260 CH 262 CH 263 CH 264 CH 265 CH 266 CH 268 CH 269 CH 271 CH 272 CH 274 CH 276 CH 277 CH 279 CH 280 CH 282 CH 283 CH 284 CH 285 CH 286 CH 300 CH 320 CH 321 CH 323 CH 324 CH 325 CH 326 CH 329 CH 330 CH 331 CH 333 CH 341 CH 342 CH 344 CH 345 CH 347 CH 349 CH 360 Marke der Nationalität u. No.der Im matriknlation CH 101 CH 102 CH 108 CH 109 CH 111 CH 112 CH 114 CH 115 Datum der Immatrikulation 23. VIII. 19.1. 11. IV. 11. III. 11. III. 11.111. 28. II. 25. III. 29. III. 29. III. 19. III. 30. XII. 24. VI. 29. IV. 24. VI. 5. VI. 27. VI. 28. II. 11. IV. I.V. 25. Vin. 27.X. 16.1. 17. IX. 22. III. 23. IX. 15. XII. 8. VI. 2. IV. 18. VI. 18. VI. 10.1. 19. III. 4. VI. 2. VIII. 24. VI. 5. XI. 8. IX. 7. VIII. 24. VII. 14. XI. 9. II. 2. VI. 18. II. 31. III. 10. VII. 17. VII. 3. IX. 18. IX. 31.X. 18. XI. 23. IV. 8. XI. 14. V. 5. VII. 22. IV. 2.V. 23. VI. 28. VII. 9. VII. 3. VIII. 6. VI. 29. VI. 21. IV. 28. IV. 5.X. 14. IV. 19. V. 29. VII. 12. IX. 6.X. 17.X. 27.X. 20. XI. 11.1. 25. n. 5.1. 5. VIII. 3. V. 12. III. 3. VIII. 4. VII. 29. XII. 26.X. 27. VI. 1923 1926 1927 1930 1930 1930 1931 1931 1932 1932 1929 1926 1927 1929 1929 1929 1930 1929 1930 1930 1927 1927 1928 1928 1929 1930 1930 1931 1931 1928 1928 1929 1929 1929 1929 1929 1929 1929 1930 1929 1929 1930 1930 1930 1930 1930 1930 1930 1930 1930 1930 1931 1930 1931 1931 1931 1931 1931 1931 1931 1931 1930 1930 1931 1931 1931 1932 1930 1931 1931 1931 1931 1931 1931 1932 1932 1932 1932 1832 1932 1932 1932 1932 1932 1932 Datnin der Immatrikulation 10. VI. 21. VII. 26. IV. 24. VI. 8.X. 18. VIII. 11. IX. 25. VI. Caudron C 59 Caudron G3 Fokker P Vlla Fokker F Vllb 3m Fokker F Vllb 3m Fokker F Vllb 3m Fokker F Vllb 3 m Fokker F Vllb 3m Lookheed Orion 9-B Lockheed Orion 9-B Comte A. C. 4 Moräne 132 Moräne 137 Hopfner HV 628 Comte A. C. 4 Fokker F XI Comte A. C. 8 Fokker F Vllb 3m B. F. W. M 18 D Fokker F Vllb 3m Klemm L 20 Klemm L20 Klemm L 20 Havilland-Moth 60X Hopfner HS 528 Havilland-Moth 60X Havilland-Moth 60X Klemm L 26 S. V. Havilland-Moth 60G Klemm L 25 I R.-K. Grasmücke Avia B. H. 11 Comte A. C. 4 Klemm L, 25 Ia B.-K. Pelikan Comte A. C. 4 B. F. W. M. 23 Fiat A. S. 1 Comte A. C. 4 Klemm L 25 Ia Havilland-Moth 60M Havüland-Moth 60M Breda 15 Klemm VL 25 I» R.-K. Grasmücke Breda 15 Klemm VL 25 Va Puss-Moth 80A Comte A. C. 4 Comte A. C. 4 Comte A. C. 4 Comte A. C. 4 Klemm L 25 E Io Potez 36 Klemm L 26 Va Puss-Moth 80 A Klemm L 25 Ib Puss-Moth 80 A Puss-Moth 80 A Havilland-Moth 60G Havilland-Moth 60G Comte A. C. 8 Comte A. C. 8 Junkers F 13 Ke Klemm L 26 StV Comte A. C. 11 DH3 Comte A. C. 3 Nr. 27 Havilland-Moth 60G Havilland-Moth 60G Puss-Moth 80 A Havilland-Moth 60G Havilland-Moth 60G Puss-Moth 80 A Havilland-Moth 60G Havilland-Moth 60G Comte A. C. 12 Comte A. C. 12-E Havilland-Moth 60G R.-K. KL lo Schwalbe Havilland Fox-Moth Blackburn Bluebird General Aircraft ST-4 Morane-Moth 60 M Klemm KL 32 X 1920 1922 1923 1927 1929 1930 1931 1932 Riedmger, Augsburg Riedinger, Ausgburg Riedinger, Augsburg Riedinger, Ausgburg Riedinger, Augsburg Riedinger, Augsburg Riedinger, Augsburg Riedinger, Augsburg Die volkswirtschaftlichen Aufgaben und die wirtschaftspolitische Bedeutung der Eisenbahnen. Ein Beitrag zur Beurteilung des Wettbewerbes »wischen Eisenbahn und Automobil. Von Dr. M. Saitzew, Zürich. Verlag: Librairie Edition S. A. II.*) Flugzeugtya Vollständig unrichtig sind die Ausführungen bezüglich der einseitigen Bevorzugung des Automobils bei der Strassenbenutzung. Die Automobilisten bezahlten im Jahre 1931 25 Millionen Franken Automobilsteuern, 40 Millionen Benzinzoll und 27 Millionen andere Zölle. Diesen 92 Millionen stehen 78 Millionen Ausgaben der Kantone für den Strassenbau und -unterhalt gegenüber. Man macht geltend, der Benzinzoll habe mit den Strassen nichts zu tun. Nun ist aber der Benzinzoll ein Klassenzoll, der nicht die Allgemeinheit, sondern nur eine bestimmte Volksklasse belastet. Während sich die Zölle für Eisenbahnmaterial um 5 Prozent des Warenwertes herum bewegen, beträgt der Zollansatz beim Benzin gegenwärtig 17 Prozent. Daraus geht hervor, dass es sich beim Benzin nicht Motortyp Hispano 180 PS Le Rhone 80 PS Wright Cyclone 575 PS Wright 300 PS Wright 300 PS Wright 300 PS Wright 300 PS Wright 300 PS Wright Cyclone 575 PS Wright Cyclone 575 PS Cirrus Mark III 85 PS Salmson 120 PS Salmson 120 PS Walter Castor 240 PS Cirrus Hermes 105 PS Lorraine 240 PS Lorraine 240 PS Siddeley Lynx 230 PS Siddeley Lynx 230 PS Siddeley Lynx 230 PS Salmson AD 9, 40 PS Salmson AD 9, 40 PS Salmson AD 9, 40 PS Gipsy I, 85 PS Walter 85 PS Gipsy I, 85 PS Gipsy I, 85 PS Argus 100 PS Gipsy I, 85 PS Salmson AD 9, 40 PS Salmson AD 9, 40 PS Walter NZ 60, 70 PS Cirrus Mark III, 85 PS Salmson AD 9, 40 PS Siemens SH 12, 112 PS Cirrus Hermes 105 PS Salmson AD 9, 40 PS Fiat A 50, 85 PS Cirrus Hermes 105 PS Salmson AD 9, 40 PS Gipsy I, 85 PS Gipsy I, 85 PS Gipsy I, 85 PS Salmson AD 9, 40 PS Salmson AD 9, 40 PS Walter 110 PS Argus 80 PS Gipsy ni, 105 PS Cirrus Hermes 105 PS Cirrus Hermes 105 PS Cirrus Hermes 105 PS Cirrus Hermes 105 PS Salmson AD 9, 40 PS Salmson AC 7, 95 PS Argus 80 PS Gipsy III, 105 PS Salmson AD 9, 40 PS Gipsy III, 105 PS Gipsy III, 105 PS Gipsy I, 85 PS Gipsy I, 85 PS Wright 300 PS Gnöme et Rhone 300 PS Junkers L 5, 280 PS Argus 100 PS Siddeley Lynx 230 PS Hispano 150 PS Hispano 600 PS Gipsy I, 85 PS Gipsy I, 85 PS Gipsy III, 105 PS Gipsy I, 85 PS Gipsy I, 85 PS Gipsy in, 105 PS Gipsy I, 85 PS Gipsy I, 85 PS Argus 100 PS Gipsy III, 105 PS Gipsy I, 85 PS Siemens 108 PS Gipsy III, 105 PS Gipsy II, 105 PS Pobjoy 75 PS Gipsy I, 85 PS Gipsy ni, 105 PS S S S s c ssss s ss s s s Aviatik beider Basel, Birsfelden Aviatik beider Basel, Birsfelden Swissair, Schweiz. Luftverkehrs-A.-G., Zürich Swissair, Schweiz. Luftverkehrs-A.-G., Zürich Swissair, Schweiz. Luftverkehrs-A.-G., Zürich Swissair, Schweiz. Luftverkehrs-A.-G., Zürich Swissair, Schweiz. Luftverkehrs-A.-G., Zürich Swissair, Schweiz. Luftverkehrs-A.-G., Zürich Swissair, Schweiz. Luftverkehrs-A.-G., Zürich Swissair. Schweiz. Luftverkehrs-A.-G., Zürich Ostschweiz. Verein für Luftschiffahrt, Zürich Major Nabholz de Grabow, Chäteau de Hilfikon Topsy-Club, Geneve Ostschweiz. Aero-Gesellschaft, St. Gallen Alpar, Genossenschaft für Luftverkehr, Bern Alpar, Genossenschaft für Luftverkehr, Bern Alpar, Genossenschaft für Luftverkehr, Bern Swissair, Schweiz. Luftverkehrs-A.-G., Zürich Swissair, Schweiz. Luftverkehrs-A.-G., Zürich Swissair, Schweiz. Luftverkehrs-A.-G., Zürich Berner Aero-Club, Bern Zürcher Flug-Club, Zürich J. Tschudi, Zürich A. Koepke, Ennetbaden Zürcher Flug-Club, Zürich A. Verrey, Lausanne Club suisse d'aviation, Geneve Zürcher Flug-Club, Zürich Sektion Grenchen des Aero-Club Suisse E. von Mühlenen, Bern W. Laederaoh, Dübendorf Samuel Rupp, Lausanne Ostschweizerischer Verein für Luftschiffahrt, Zürich Frl. J. Trümpy, Mitlödi Samuel Rupp, Lausanne R. Perrot et J. Derobert, Geneve Club d'Aviation Alle, Alle A. Breitenbach, Luzern A. Simonius de Bary, Muttenz J. Gloggner, Luzern Werner Schetty, Basel O. Wyrsch, Buochs Section Romande de l'Aero-Club Suisse, Lausanne A. Breitenbach, Luzern Ch. Kolp, St. Gallen J. R. Pierroz, Geneve Ch. Kolp, St. Gallen R. Fretz, Zürich Swissair, Schweiz. Luftverkehrs-A.-G., Zürich E. von Mühlenen, Bern Ville de Lausanne Oberst Ph. Bardet, Dübendorf A. Burin, Geneve P. Martin-Landry, Les Verrieres Dr. Clavel, Basel Topsy-Club, Geneve M.Funk, Zürich F. Dufaux, Geneve Dr. G. Wettstein, Zürich Club suisse d'aviation, Geneve Berner Aerao-Club, Bern Aviatik beider Basel, Birsfelden Ostschweizerische Aero-Gesellschaft, St. Gallen Aerotrafio S. A., Geneve Ostschweiz. Aero-Gesellschaft, St. Gallen A. Comte, Schweizerische Flugzeugfabrik, Zürich Ostschweizerische Aero-Gesellschaft, St. Gallen A. Comte, Schweizerische Flugzeugfabrik, Zürich Club Neuchätelois d'aviation, Neuch&tel W. Schetty, Basel Dr. E. Mauerhofer, Wil Sektion Basel des Aero-Club Suisse, Basel Dr. C. Nauer, Zürich Dr. C. Nauer, Zürich Section Romande de l'Adro-Club Suisse, Lausanne Ostschweizorischer Verein für Luftschiffahrt, Zürich A. Comte, Schweizerische Flugzeugfabrik, Zürich A. Comte, Schweizerische Flugzeugfabrik Zürich Club suisse d'aviation, Geneve V. Glardon, Lausanne Geneux-Fox, Geneve H. Lauri, Bern Stocklin, Geneve Topsy-Club, Geneve Fretz, Zürich Basel-Birsfelden Basel-Birsfelden Zürich-Dübendorf Zürich-Dübendorf Zürich-Dübendorf Ziirich-Dübendorf Zürich-Dübendorf Zürich-Dübendorf Zürich-Dübendorf Zürich-Dübendorf Zürich-Dübendorf Hilfikon Geneve-Cointrin Altenrhein Bern-Belpmoos Bern-Belpmoos Bern-Belpmoos Zürich-Dübendorf Zürich-Dübendorf Zürich-Dübendorf Bern-Belpmoos Zürich-Dübendorf Zürich-Dübendorf Basel-Birsfelden Zürich-Dübendorf Lausanne-Blecherette Genöve-Cointrin Zürich-Dübendorf Grenchen Bern-Belpmoos Zürich-Dübendorf Lausanne-Blecherette Zürich-Dübendorf Zürich-Dübendorf Lausanne-Blecherette Geneve-Cointrin Alle Zürich-Dübendorf Basel-Birsfelden Bern-Belpmoos Basel-Birsfelden Bern-Belpmoos Lausanne-Blecherette Zürieh-Dübendorf Altenrhein Lausanne-Blecherette Altenrhein Zürich-Dübendorf Zürich-Dübendorf Bern-Belpmoos Lausanne-Blecherette Zürich-Dübendorf Genöve-Cointrin Les Verrieres Basel-Birsfelden Geneve-Cointrin Zürich-Dübendorf Geneve-Cointrin Zürich-Dübendorf Geneve-Cointrin Bern-Belpmoos Basel-Birsfelden Altenrhein Geneve-Cointrin Altenrhein Zürich-Dübendorf Altenrhein Zürich-Dübendorf Planeyse Basel-Birsfelden ZUrich-Dübendorf Basel-Birsfelden Ziirich-Dübendorf Zürich-Dübendorf Lausanne-Blecherette Zürich-Dübendorf Zürich-Dübendorf Zürich-Dübendorf Geneve-Cointrin Lausanne-Blecherette Geneve-Cointrin Bern-Belpmoos Geneve-Cointrin Geneve-Cointrin Zürich-Dübendo-f Verwen- Volumen Konstrukteur m 3 dungs- zweck Besitzer oder Halter Standort 1680 2200 900 1680 1437 2200 2200 2200 C C C C C S s s ss s s s c s c ss ») Handelsluftfahrt. Sport Sport Sport Sport Sport Sport Sport Sport 2 ) Sport. Verzeichnis der in der Schweiz immatrikulierten Freiballone. Bmadhievtfsck *) Siehe awb < A.-R. » Nr. 14- und 17. C» s> um einen reinen Fiskalzoil bandelt, sondern um einen Ausnahmeroll, -der demgemäss auch für einen besondera Zweck verwendet werden sollte. Das Verhältnis ist ähnlich wie beim Tabak, wo die Zolleinnahmen einem sozialen Zweck reserviert bleiben sollen. Von den 40 Millionen Benzinzolleinnahmen des Bundes gehören also wenigstens 35 Millionen den Kantonen für die Straesen. Nach der Argumentation Saitzew könnte der Bund durch Zollexhöhungen den Autoverkehr vollständig vernichten und dennoch den Bahnen die Möglichkeit zur Behauptung lassen, das Auto trage nicht genügend an die Strassenkosten bei. Mit den 27 Millionen für Automobilzölle und 5 Millionen Benzinzoll würde der Automobilismus immer noch einen sehr schönen Beitrag für die Allgemeinheit leisten. Betrachten wir diese 32 Millionen als Fiskalzoll, so bleiben immer noch 60 Millionen, die in Form von Steuern und Zöllen für die Strassen aufgebracht werden. Im Jahre 1911, also vor dem Aufkommen der Automobilkonkurrenz, betrugen die Ausgaben der Kantone für den Strassenbau 11 Besitzer oder Halter Section Romande de l'Ae. C. S., Lausanne Berner Aero-Club,'Bern Seotion Romande l'Acro-Club Suisse, Lausanne Ostschweizerischer Verein für Luftschiffahrt, Zürich E. T. Santschi, Kreuzungen Ostschweizerischer Verein für Luftschiffahrt, Zürich Sektion Basel des Aero-Club Suisse, Basel Ostsohweizerischer Verein für Luftschiffahrt, Zürich Heimathafen Stand 1. Januar 1933. Lausanne Bern Lausanne Zürich Kreuzungen Zürich Basel Zürich Millionen Franken. Auf den heutigen Geldwert umgerechnet, macht dies 16 Millionen. Auf den Autoverkehr fällt also eine Mehrausgabe von 62 Millionen, die durch die 60 Millionen Einnahmen bei gerechter Verteilung nahezu gedeckt wären. Nun sind aber nicht nur die Automobilisten die Nutzniesser der bessern Strassen, sondern das ganze Volk. Die Strassen sind staub- und schmutÄfrei geworden, die frühem Staubwolken sind verschwunden und die Volkshygiene hat dadurch mächtig gewonnen. Zudem kann sich der Fuhrwerk- und Badfahrerverkehr auf diesen bessern Strassen mit geringerm Kraftaufwand und grösserer Geschwindigkeit bewegen. Ohne gute Strassen hätte sich der internationale Autotourismus, der uns letztes Jahr 195,000 Automobile ins Land brachte, nicht entwickeln können. Unsere Fremdenverkehrsbilanz würde dementsprechend trostloser aussehen. Was die Wirtschaft aus diesem Verkehr an Nutzen gezogen hat, gehört zum Teil ebenfalls dem Strassenkonto der Automobilisten gutgeschrieben. Endlich noch sind es die zirka 20)00 Motorfahrzeuge des Staates und der Kantone, die von den guten Strassen profitieren. Post, Telegraph, Militär usw bezahlen keine Steuern, nützen aber die guten Strassen in genau gleicher Weise wie deT Privatverkehr ab. Von all dem erwähnt Prof. Saitzew kein Wort. Daraus geht seine einseitige Einstellung hervor. Diese zeigt sich übrigens auch aus einer Gegenüberstellung der Unfallzahlen bei den Bahnen und dem Strassenverkehr. Gewiss, das Auto verursacht mehr Unfälle als die Bahn. Herr Prof. Saitzew unterlägst es aber, darauf hinzuweisen, daes sich der Autoverkehr auf der öffentlichen Fahrbahn abspielt die jedermann zugänglich ist und die, trotz allen Verbesserungen, hinsichtlich Anlage, Breite und Uebersichtlichkeit oft ihre Mängel hat. Die Bahn dagegen benutzt den eigenen Weg, der durch unzählige Schutanassnahmen gesichert ist. Gibt man dem Auto eine eigene Strasse, so wird sich da* Bild der Unfallstatistik ändern. Fehl geht auch die Argumentation bezüglich der Niveauübergänge. Er verlangt, das« die Kosten der Unter- und Uoberführungen der Straesen vom Autoverkehr getragen werden. Nun war aber die Strasse vor der Bahn da, also hätte sich diese dem vorhandenen Verkehrsweg anpassen müssen. Statt dessen suchte sich die Bahn den kürzesten Weg nnd durchschnitt die Strassenzüge überall, wo ihr dies passend erschien. Die Bahnen können lediglich verlangen, dass beim Bau neuer Strassen die Allgemeinheit für die Unter- und Ueberführungen aufzukommen habe, nicht aber bei den alten Strassenzügen. Wenn dann endlich noch darauf hingewiesen wird, dass der Achtstundentag für die Bahnangestellten eine Notwendigkeit sei, so sei daran erinnert, dass selbst die Bahnen bei jeder Gelegenheit auf die zu enge Fassung des Gesetzes hinweisen, die ihnen die Diensteinteilung ausserordentlich erschwert und damit den Betrieb verteuert. Die Nebenbahnen machen daher von dem ihnen eingeräumten Recht, die Arbeitszeit bei Notwendigkeit auf täglich 9 Stunden auszudehnen, ausgiebig Gebrauch. Herr Prof. Saitzew macht geltend, der Chauffeur arbeite auf der Strasse unter ungünstigem Verhältnissen als der Bahnangestellte, und es war« daher logisch, ihn nicht schlechter zu stellen. Nun lässt aber die Postverwaltung in der Konzessionsverordnung B eine lOstündige tägliche Arbeitsleistung zu und ihre eigenen Wagenführer dürfen ausnahmsweise ebensolange arbeiten. Dies ist bei der Ausführung von Ausflugsfahrten nötig, wenn nicht auf diese Fahrten verzichtet oder der Betneb übermässig verteuert werden soll. Niemand wird aber behaupten wollen, der Postauto- oder Gesell- Schafts wagenbetrieb sei weniger sicher als der Bahnbetrieb. Das Arbeitszeitgesetz von 1920 ist nicht entstanden, um den Bahnen eine größere Sicherheit zu geben, denn diese bestand schon vorher. Das Gesetz war, was man heute nicht gerne zugibt, lediglich der Ausfluss der politischen Konstellation am Kriegsende. In den Schlussfolgerungen weTden die bekannten Forderungen der Bahn zur Diskussion gestellt, also: 1. Entlastung der Bahn rem den einengenden Bestimmungen der Gesetze oder 2. Konzessionierung dea Güterverkehrs auf der Strasse. Zur ersten Lösung stellt der Verfasser die Bedingung, dass der Bund den Bahnen das Kapita! samt Zins rückvergütet, durch das eie infolge der übersetzten Rückkaufssumme und der ausserordentlichen Aufwendung in der Kriegs- und Nachkriegszeit belastet worden sind. Ferner seien die Bestimmungen über die Anstellung und die Arbeitszeit des Personals aufzuheben und den Bahnen die Freiheit in der Anschaffung ihres Materials zu geben. Endlich noch wären «ie vom Transport- und Tarifzwang zu befreien. Der Verfasser kommt dabei »um Schhiss, dass dieser Weg nicht zu empfehlen wäre. Vielleicht war dabei die Einsicht mitbestimmend, dass man nicht einerseits die Notwendigkeit des Achtstundentages aus Sicherheitsgründen betonen und gleich darauf verlangen kann, diese Erschwerung des Bahnbetriebs sei aufzuheben. Die zweite vorgeschlagene Losung besteht im Erlass eines Konzessionsgesetzes mit Konzessionspflicht für alle gewerbsmässig betriebenen TranspoTtunternehmungen und starken Beschränkungen des Werkverkehrs. ' Diese Lösung muss die Wirtschaft ablehnen. Sie würde, da aus«er den Sesa- und Astounternehmungen niemand eine Konzession erhalten würde, die vollständige Vernichtung der gewerbsmässigen Transporte zur Folge haben. Für den Werkverkehr würde sie Erschwerungen bringen, die einfach unerträglich wären. Die Bundesbahnen verlangen, dass der über eine Entfernung von 50 km hinausgehende Werkverkehr entweder konzessions- oder abgabenpflichtig erklärt werde. Man stelle sich den Polizeiapparat vor, der zur Ueberwachung der Vorschriften nötig würde, dazu die Einmischung der Behörden in den internen Betrieb der Wirtschaft, die Schikanen, Bussen usw. Die in Deutschland mit dem Konzessionssystem gemachten Erfahrungen sind abschreckend genug, um uns nicht zu ähnlichen Experimenten zu verleiten. Alles in allem stellt die Broschüre eine Arbeit dar, in der die Stellungnahme der Bundesbahnen sehr geschickt vertreten wird, die aber keine annehmbare Lösung des Verkehrsproblems bringt. Der Verfasser bat, wie wir dies schon andeuteten, den schweren Irrtum begangen, die Interessen der Wirtschaft mit jenen der Bahnen zu identifizieren. Diese Interessen sind aber keineswegs gleich. Die Bahnen sind lediglich Diener der Wirtschaft, genau wie das Automobil, und die Belange der Wirtschaft müssen daher an die erste Stelle gerückt werden. Für sie sind billig« Frachten viel wichtiger als gute Abschlüsse der Bahnrechnungen, denn die Höhe der Produktionskosten hängt wesentlieh von jener der Frachtkosten ab. Die Produktionskosten sind ihrerseits bestimmend für die Verkaufspreise. Die hohen Bahnfrachten tragen in der Schweif viel eur Höhe der Lebenshaltungskosten bei, and dies ist nicht der letzte Grund dafür, dass die Wirtschaft sich in vielen Fällen dem billigeren Transportmittel, dem Auto, zugewendet bat un-d dafür Sorge tragen muss, es leistungsfähig zu erhalten. Ein Konzessionssfesetz im Sinne der Vorschläge von Herrn Prof. Saitzew und der Bahnen hätte nichts anderes als eine allgemeine Fraehtverteuerung mit entsprechender Erhöhung der Produktionskosten und eine Verminderung der Konkurrenzfähigkeit unserer Wirtschaft zur Folge. Jede Erschwerung der Wirtschaft würde sich aber auch auf den Bahnverkehr auewirken. Mit einer solchen Massnahmo würde d«s Gegenteil der vom Bundesrat befürworteten Deflationspolitik erreicht. In den im Lande laufenden Lastwagen sind rund 430 Millionen Pranken, in den Lastwagenfabriken und der Zubehörteilindustrie rund 95 Millionen Franken investiert, wozu die Werte kommen, die in den Anhängerfabriken, den Karosseriewerkstätten, den mit dem Strassentransport in Verbindung stehenden Garagen usw. angelegt sind. Beim Erlass eine« Konzessionsgesetzes ist ein grosser Teil dieser Werte gefährdet. Ebenso gefährdet ist aber auch die Existenz der zahlreichen Chauffeure und Arbeiter, die im Autotransport, in den Fabriken und Garagen ihr Auskommen finden. Theoretisch sieht die vorgeschlagene Lösung einfach aus, in der Praxi« aber wäre sie von katastTopbalen Wirkung«». Z.