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E_1933_Zeitung_Nr.021

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Ausgabe: Deutsche Schweiz BERN. Samstag, 11. März 1933 3. Salon-Nummer Nummer 20 Cts. 29. Jahrgang - N° 21 ERSTE SCHWEIZERISCHE AUTOMOBIL-ZEITUNG Zentralblatt für die schweizerischen Automobil- und Verkehrsinteressen ABONNEMENTS-PREISE: Erscheint Jeden Dienstag und Freitag Monatlich „Gelbe Liste" Hubjährlich Fr. 5.—, jährlich Fr. 10.—. Im Ausland unter Portozuschlag, «ofern nicht postamtlich bestellt. Zuschlag für postamtliche Bestellung 30 REDAKTION u. ADMINISTRATION: Breitenralnstr. 97, Bern Rappen. Postcheck-Rechnung III/414. Telephon 28.222 Telegramm-Adresse: Autorevue, Bern INSERTIONS-PREIS: Die achtgespaltene 2 mm hohe Grundzeile oder deren Raum 45 Cts. für die Schweiz; für Anzeigen aus dem Ausland 60 Cti. Urössere Inserate nach Seitentarif. Inseratensehluss i Tage vor Erscheinen der Nummern Rede von Herrn R. Marchand Präsident des Organisationskomitees. Zur Eröffnung des Salons Herr Bandespräsident! Meine Herren! Vor zehn Jahren, am 16. März 1923, waren wir in diesem nämlichen Saale versammelt, um den ersten, schweizerischen Automobil- Salon nach den Kriegs jähren zu eröffnen. E war damals ein mutiger, ja kühner Schritt. Unsere ganz bescheidenen Absichten galten nur einer lokalen Ausstellung und doch wurde diese der Grundstein für unseren seither jährlich wiederkehrenden internationalen Salon. Der Erfolg hat also unsere Hoffnungen weit übertroffen und unsere Bemühungen reich- Jich belohnt. Dieser Jahrestag gibt uns Gelegenheit, Rückschau zu halten und einen Vergleich zu ziehen zwischen der Situation, wie sie sich Ende 1922 darbot und der heutigen Stellung, die das Automobil in unserer Volkswirtschaft einnimmt. Der Mangel an Rohmaterialien, die Kontingentierungsvorschriften, die Schliessung der Grenzen und das Fahrverbot hatten den Automobilbau in den Kriegsjahren wesentlich, verlangsamt, wenn nicht überhaupt lahmgelegt Als, dann die industrielle Tätigkeit wieder normaler wurde, sahen sich unsere Fabrikanten neuen Exportschwierigkeiten gegenüber-, welche durch die Verteuerung der Transportkosten und hauptsächlich durch die protektionistische Politik bedingt waren, die allgemein um sich griff und zu fast unüberwindlichen Zollschranken an allen Landesgrenzen führte. Unsere Fabriken für Personenwagen nahjnen trotz der geringen Aussichten auf Erfolg ~