Aufrufe
vor 3 Monaten

E_1933_Zeitung_Nr.020

E_1933_Zeitung_Nr.020

10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1933 No 20 GENERAL MOTORS AU SALON ZÜRICH 28.122 oder 26.492 anrufen und unverzüglich wirdder rasche Hilfswagen zur Unfallstelle eilen. - Uebertragen Sie die Reparatur des Wagens nur dem erfahrenen Fachmann, er allein kann Ihnen volle Gewahr f. Präzisions-Arbeit geben. Wenden Sie sich daher an die mit den neuesten Maschinen und Prüfständen ausgerüstete Werkstatte — H. Kessler-Maag, Zürich 8 tjruntxer BADENERSTR-378 ZÜRICH ii Ne manquez surtout pas de bien visiter les Stands : POUR LES VOITURES CHEVROLET No 28 OPEL PONTIAC VAUXHALL BUICK CADILLAC No 2 No47 Nol4 POUR LES CAMIONS CHEVROLET BEDFORD BLITZ G.M.C. NoH2 CE SONT DES PRODUITS DE GENERAL MOTORS GENERAL MOTORS IM SALON Faehgemässe Aus* führung, kurze Lieferfristen, zeirgemässe Preise, Neucarrossierung und Umbau von Personen- und Lastwagen — Kabinenbau. ALUMINIUM-REPARATUR HANS HUMBEL///ZURICH3 Versäumen Sie nicht diese Stände zu besichtigen : FUER PERSONENWAGEN CHEVROLET No 28 OPEL PONTIAC VAUXHALL BUICK CADILLAC No 2 No47 Nol4 FUER LASTWAGEN CHEVROLET BEDFORD BLITZ G.M.C. NoU2 GENERAL MOTORS PRODUKTE Quelqaes-uns des 15 agents et stations de service Buick en Suisse: AARAU: Glaus & Meng, Hohlgass-Garage. Telephon 6.91. BASEL: Agence Amöricaine, Viaduktstrasse 45. Tel. 47.800. BERN: Gd. Garage Automo A.-G., Länggaßstrasse 21. Tel. 28.661. LA CHAUX-DE-FONDS: Grand Garage Guttmann, 110, nie de la Serre. T6I 24.300. LUZERN: L. Thoma, Reparatur-Werkstätte, Moosstrasse 2. Tel. 1020. S0L0THURN: Grand Garage Weissenstein, Kupf erschmid & Co. Telephon 1442. ZÜRICH: Agence Americaine, Dufourstrasse 23. Tel. 27.273. Quelques-uns des 30 agents et stations de service Chevrolet en Suisse: RORSCHACH: Et. St. Gallen und Oberthurgau: 0. Stelner, Grand-Garage Rorschach. Tel. 222. Et. St. GALLEN und APPENZELL: Jean Willi, Vadianstr. 24, St. Gallen. Tel. 49.55. SION: Ch. Pauli, Garage. Tel. 3. SOLOTHURN: Grand Garage Weissenstein, Eupferschmid & Co. Telephon 1442. ZÜRICH: Uto-Garage Automobil-A.-G., Seefeldquai 1. Tel. 26.060.

JJ0 20 — 1933 AUTOMOBIL-REVUE 11 V«»Ueh» Den Zürcher Automobilisten ins Gewissen! Anlässlich der Zürcher Lichtwoche anfangs Oktober 1932 sind von den Elektrizitätswerken des Kantons und der Stadt Zürich und der Philipps Lampen-Gesellschaft Musteranlagen für moderne Strassenbeleuchtung an der Mutschellenstrasse und an der Industriestrasse unter grossen finanziellen Opfern erstellt worden. Gleichzeitig wurden von den Erstellern und auch von den Verkehrsinteressentenverbänden sog. Volksbefragungen über die Eignung der verschiedenen Systeme durchgeführt. Leider musste festgestellt werden, dass das Resultat dieser letztern bis zum gestellten Termin (31. Januar) keineswegs ein befriedigendes war, indem sich verhältnismässig wenige Automobilisten die Mühe genommen haben, sich die Musteranlagen genau zu besichtigen und die erhaltenen Formulare einzusenden. Da die meisten Anlagen voraussichtlich nur noch bis Ende März montiert bleiben, sei ein letzter Appell an alle Automobilisten gerichtet, ihren Befund entweder einem der drei Ersteller oder ihrem Automobilistenverband zukommen zu lassen, damit so ein ungefähres Bild von der « Volksmeinung » erhalten werden kann. Die Anstrengungen der Elektrizitätswerke verdienen zweifellos vermehrte Beachtung, zumalen die fortwährenden Klagen über ungenügende Strassenbeleuchtung ein Beweis dafür sind, dass durch ein besseres Beleuchtungssystem viel zur Verminderung der Verkehrsgefahren beigetragen werden kann. s. Glarnerlsche Vollzlehungs-Bestlmmungen tarn Automobllgesetz. Der Regierungsrat des Kantons Qlarus unterbreitet dem Landrat zuhanden der nächsten Landsgemeinde Bericht und Entwurf zu einem kantonalen Vollziehungsgesetz. Der vorliegende Entwurf spricht sich in der Hauptsache über die Kompetenzen der Behörden, Zulassung der Motorfahrzeuge und Fahrräder auf bestimmten Strassen, Festsetzung der fiskalischen Abgaben, soweit sie nicht den Charakter einer Gebühr tragen, Haftpflichtversicherung der Radfahrer und Strafbestimmungen aus. Unseres Wissens ist der Kanton. Glarus der erste Kanton, der die Hauptstrassen im Sinne von Art. 27 des Bundesgesetzes ausdrücklich bezeichnet, wie auch die Bergstrassen im Sinne von Art. 62 BG.: von der Aufzählung der Durchgangsstrassen wird Umgang genommen, da es sich zum mindesten nicht darum handeln könne, die bis anhin als Durchgangsstrassen behandelten Strecken nicht weiterhin als solche gelten zu lassen; sie sollen dem Verkehr uneingeschränkt zur Verfügung bleiben. Die bisherigen Steueransätze wurden um etwa zehn Prozent erhöht. Der Kanton GlaruÄs hatte, im Vergleich zu den meisten andern Kantonen, teilweise wesentlich niedrigere Ansätze. Dagegen bedeutet die neu vorgesehene vierteljährliche Berechnung der Steuer sicherlich ein Entgegenkommen an die Motorfahrzeughalter. Uebrigens werden die Steuern bekanntlich ganz für die Verbesserung der Strassen verwendet, wobei der Kanton aus seinen allgemeinen Mitteln noch ganz bedeutende Summen für das Strassenwesen ausgibt. Wird ein Motorfahrzeug innerhalb des Kalenderjahres durch ein anderes ersetzt, so wird die früher bezahlte Steuer angerechnet. Für das stärkere Fahrzeug ist die Steuerdifferenz nachzuzahlen und für ein schwächeres erfolgt Rückvergütung nach Quartalen. Fahrzeuge, die ausschliesslich im öffentlichen Dienste stehen, sind steuerfrei. Für Fahrzeuge, die teilweise im öffentlichen Dienste stehen, kann die Steuer ermässigt oder erlassen werden. Das Motorwagen^Händlerschild kostet Fr. 150.—, das Versuchsschild Fr. 80.—, das Motorrad- Händlerschild Fr. 60.—, das Versuchsschild Fr. 30—. Die Steuer wird für das Kalenderjahr berechnet. Sie ist für Fahrzeuge, die im ersten Kalendervierteljahr in Verkehr genommen werden, im ganzen Betrage zu entrichten; für Fahrzeuge, die im zweiten Vierteljahre in Verkehr kommen, werden drei Viertel, im driten Vierteljahr die Hälfte und im vierten Vierteljahr ein Viertel der Jahressteuer berechnet. Bisher bestand die Abstufung nach Halbjahren. Mit der quartalweisen Berechnung kann unter Umständen ein bedeutender Einnahmeausfall verbunden sein, indem, je nach den winterlichen Verhältnissen, zu Anfang des Jahres die Erneuerung vieler Fahrzeugausweise erst im zweiten Quartal vorgenommen werden wird. Der Bericht bemerkt gleichzeitig, dass der Kanton Glarus den in manchen Kantonen zu Anfang dieses Jahres eingetretenen Ausfall durch Rückgabe der Schilder nur bei den Motorrädern verzeichne, nicht aber bei den Autos, da Ende Januar 1933 der Eingang- ah Gebühren und Steuern sogar höher gewesen sei als im gleichen Zeitpunkt des Vorjahres! Analog der vierteljährlichen Berechnung findet eine nach Vierteljahren zu berechnende Rückvergütung der Steuer statt, wenn ein Fahrzeug in einen andern Kanton verstellt oder aus irgendeinem Grunde nicht mehr benützt wird, und zwar für die restlichen nicht angebrochenen Vierteljahre und nur unter der Voraussetzung, dass die Kontrollschilder und Fahrzeugausweise bis zum 15. Januar zurückgegeben werden. Die Festsetzung aller Abgaben, die keine Steuern sind, sondern als Gebühren bezeichnet werden müssen, ist dem Regierungsrat überlassen. Es handelt sich um einen Tarif für die Ausweise, besondern Bewilligungen, Benützung der Schilder, Uebertragungen, Handänderungen, Duplikate, Prüfungen usw. Der Regierurogsrat ist ermächtigt, für besondere Fälle Kollektiv-Haftpflichtversicherungsverträge abzuschliessen. Die Haftpflichtversicherung der Radfahrer bleibt bestehen. Es wurde auch die Frage geprüft, ob die Entnahme von Blutproben bei Verkehrsunfällen gesetzlich festgelegt werden könnte. Da der Wert der Blutprobe vom gerichtmedizinischen Standpunkt aus nicht unbestritten ist und die Erhebung der Probe mit sehr vielen Kautelen verbunden sein müsste, wurde davon Umgang genommen, im Gesetze davon zu sprechen. Die Inkraftsetzung des Vollziehungsgesetzes ist auf 1. Juli 1933 vorgesehen. L. Frankreich ändert seinen Code de Ia route. Das französische Amtsblatt publizierte vor kurzem ein Dekret des Ministeriums für öffentliche Bauten, gemäss welchem 14 Artikel des Code eine neue Fassung erhalten. Die damit erzielten Aenderungen oder Neuerungen betreffen vorab die Vorschriften über das Kreuzen, Vorfahren und das Stationieren der Fahrzeuge. Bezüglich der Beleuchtung wurde bestimmt, dass sämtliche Fahrzeuge ohne Ausnahme mit dem roten Schlusslicht versehen sein müssen. Die Automobile sollen sogar mit zwei solchen Lichtern ausgerüstet sein und die hintere Polizeinummer ist so zu beleuchten, dass sie wenigstens 25 m weit sichtbar ist. Die maximale ; Breite der Ladung wird auf 2 m 50 festgesetzt. Ausnahmen werden für landwirtschaftliche Fahrzeuge, die auf einen Aktionsradius , von 25 km beschränkt sind, sowie für aussergewöhnliche Transporte vorgesehen. Automobile, welche ein Gewicht von mehr als 3000 ke aufweisen, müssen mit einem Lautverstärker versehen sein, damit der Führer die Signale anderer Strassenbenützer und Fahrzeuglenker auch unter allen Umständen hört und denselben Folge leisten kann. Für Automobile von einem Breitenausmass von mehr als 2 m ist der Richtungsanzeiger obligatorisch. Die Maximalgeschwindigkeit der Personenfahrzeuge ist ausserorts zaMenmässUf nicht begrenzt. Für Lastfahrzeuge und Omnibusse beträgt sie je nach Gesamtgewicht und Bereifung zwischen 40 und 60 km. Wo Radfahrerstreifen bestehen, sind die Velofahrer verpflichtet, diese zu benützen. Jku;f«»l*uB**o Der Autobusbetrieb der Stadt Luzern im Jahre 1932. Auf einer Betriebsstrecke von 34,42 km leisteten die städtischen Autobusse von Luzern 626,383 Wagenkilometer (542,256 im Jahre 1931). Die Betriebseinnahmen stellen sich, wie wir den Mitteilungen der Direktion des Tram- und Autobusbetriebes entnehmen können, auf 448,448 (467,340) Fr. oder 77 (85) Rappen, und die Betriebsausgaben auf 424,258 (346,933) Fr. oder 68 (64) Rappen pro Wagenkilometer. Die wagenkilometrische Leistung erhöhte sich im vergangenen Jahre um 15,5 %, die Einnahmen indessen nur um 4.5 %, Die Zunahme der Betriebsausgaben ist zum grössten Teil durch die Einrichtung einer neuen Werkstatt bedingt. Sehr interessant ist die Tatsache, dass in Luzern ein Autobus jährlich 48,000 und der Tramwagen 37,000 km zu leisten hat. Der Betriebskilometer beim Bus ist billiger als beim Tram, was wohl mit der einmännigen Betriebsführung beim Bus für die Fernlinien zusammenhängt. Eine Gegenüberstellung der wagenkilometrischen Einnahmen und Ausgaben beim Autobus und beim Tram ergibt folgendes Bild : 'Autobus Tram (inRp.) (inRp.) Einnahmen pro Wkm. 77 89 Ausgaben pro Wkm 68 78 Auch hier wird bestätigt, dass die Betriebsausgaben für den Autobus-Wagenkilometer im städtischen Betriebe unter Einschluss von Fernlinien zwischen 58 Rappen (Qenf/1931) und 69 Rappen (Bern/1931) liegt und nicht 120 Rappen beträgt, wie vor der baselstädtischen Abstimmung über die Binninger-Verbindung behauptet wurde. hl. Quelques-uns des 30 agents et stations de service Chevrolet en Suisse: ÄARAU: Glaus & Meng, Hohlgass-Garage. Tel. 6.91. BASEL: Agence Amgricaine, Viaduktstrasse 45. Tel. 47.800. BERN: Schneiter & Co., Garage, Schwarztorstr. 58. Tel. 28.661. BRUGG: Andreas Schüren, Auto-Garage. TeL 154. INTERLAKEN: Hans Möcklin, Garage Eiger. Telephon 2.13. LANGENTHAL: Walter Iff, Auto-Garage. LUZERN: Erlsmann & Badertscher, Autos, Obergrundstrasse 40/42. ÖLTEN: Frey & von Feibert, Ringgarage. Tel. 1100. Quelques-uns des 30 agents et stations de service Opel en suisse: AMRISWIE: Ritzl & Wagner, Automobile. Tel. 5 BERN UND UMGEBUNG: Opel Verkauf AG., Monbijoustr. 30, Bern. Tel. 28.805. La CHAUX-DE-FOND?' Grand Garage Guttmann, 110, nie de Ia Serre. Tel. 24.300 GRAUBÜNDEN: Grand Garage Chur, Bosch & Meier. Telephon 777. LUGANO: Henry Morel, Automobiles, Via Gottardo. Tel. 6.33, LUZERN: Macchi-Barmettler, Royal-Garage, Malhofstrasse 61. Telephon 23.051. Yverdon: Llndlc, Garage d'Yverdon, nie St-Roch, 4 T£L 249. ST. GALLEN (und Appenzell): Ritzl & Wagner, Unterer Graben 21. Tel. 32uu. ZÜRICH: TITAN A.-G., Stauffachentrasse 45. Tel. 58.633.