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E_1933_Zeitung_Nr.020

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22 AUTOMOBIL-REVUE

22 AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N« 20 wurde, nicht inbegriffen. Nach den Passkontrollen hat allerdings die Zahl der Schweiportindustrie, ein unschätzbarer Vorzug bedeutet. Pont gesperrt. Umleitung über Villeret. auf die rechtsufrige Zürichseestrasse und den ausländischen Rohstofflieferanten gebundenen Ex- Kreis III: Sperrung: Strasse St Imier-Le sperrt. Der interkantonale Lastwagenverkehr wird Wo ein voller Viertel eines Volkes ein Achtel Bauarbeiten: Frinvillier- Reuchenette. Seedamm Pfäffikon - Rapperswil verwiesen; zergäste abgenommen, indem nurmehr 35,200 seines, gesamten Vermögens an einem einzigen Erwerbszweig interessiert ist, müssen natürlicherweise Huttwil, zwischen Häusernmoos und Weier und Strecke Zopfrank-Schmiede in Samstagern fe- Kreis IV: Bauarbeiten: Strasse Ramsei- Strasse Unterwetzikon-Floss Bergstrasse auf der Reisende gegenüber 46,300 im Vorjahre gezählt wurden. Auf alle Fälle ist die durch die die Interessen irgendwie divergierend sein. Hat im Dorf Dürrenroth, zwischen Schwarzenbach- sperrt, Einbahnverkehr; Strasse Rüti-Tann-Dürnten gesperrt; Grundstrasse in Stäfa, zwischen obigen Zahlen dokumentierte Entwicklung in den guten, normalen Zeiten bisher jeder schweizerische Fremdenverkehrsinteressent so ziemlich ob Schafhausen; Strasse Burgdorf - Langnau, Goethestrasse und Bergßtrasse gesperrt. Umlei- . Huttwil; Strasse Burgdorf-Thun, Längackerstutz sehr bemerkenswert und zeigt, dass nach ohne Rücksicht auf Mitinteressierte nur seine eigenen Interessen vertreten, so wurde endlich durch gesperrt. Umleitung der Lastwagen über Laupers- II. Kl. Nr. 10 bis 15. März gesperrt. Strasse zwischen Marchgräbli - Oberfrittenbach, zeitweise tung über Bergstrasse. Küsnacht: Ränkestrasee Italien nun auch in Frankreich die Autotouristik die führende Rolle im Reiseverkehr den Druck der schlechten Zeiten die längst nötige wil und der Personenwagen über die Obermattbrücke. Dorf Lauperswil innerorts; Dorf Röüen- Strasse Ossingen - Gütikhausen von Ossingen bis Seuzach - Unterohringen ab 15. März gesperrt Einsicht in die Notwendigkeit eines Zusammenschlusses geboren, und es fehlte bald nicht an bach i. E. innerorts; Dorf Bleienbach innerorts; Ziegelhütte gesperrt. Umleitung: Motorfahrzeug« übernommen hat. Leider "weist die französische Fremdenstatistik noch Lücken auf, indem die Zahl, der in den Hotels abgestiege- Volkswirten, welche in der Oeffentlichkeit auf die eee. Neunforn; Opfikon: Schaffhauserstrasse von der Stimmen weitblickender Verkehrsfachmänner und Stadt Wangen a. A. Eingang von Herzogenbuch- über Andelfingen, übrige Fahrzeuge über Obernen Gäste nicht wie., in der Schweiz und Dringlichkeit eines systematischen Zusammenarbeitens hinwiesen. Natürlich hält es bei der Viel- Kreis V: Sperrung: Strasse Cornol Fregiecourt für Lastautos gesperrt. Bauarbeiten: leitung: Fernverkehr über Rümlang, Niederglatt» Grenze Seebach bis Glattbrücke gesperrt. Um« anderswo, regelmässig registriert wird. gestalt der Interessen überaus schwer, jedem ge- Les Rangiers-Develier. nach Les Rangiers Cremines-Gänsbrunnen; Porrentruy-Chevenez, nach Bauarbeiten- Seestrasse, zwischen Färberei Bülach. Lokalverkehr über Wallisellen - Opfikon. Techt zu werden und allen Beteiligten das volle Vertrauen zur, Zweckmässigkeit einer zentralen Füh- Porrentruy. Weidmann in Thalwil und Tischenloo; See- Zum Tmiristik-Kongress in Zürich. Von -wesentlichem Interesse für den touristisch eingestellten rung unseres Fremdenverkehrs, die sich ganz besonders in den fundamentalen Propagandafragen Strasse Freiburg-Päyefne, zwischen GTandsivaz- in Hnrgen; Zollikon; Forchstrasse von der Stadt- Freiburg: Bauarbeiten: Freiburg - Tafers; strasse von der Grenze Oberrieden bis Gasfabrik Automobilisten — und welcher wäre das nicht — wird der Schweizerische Kongress für Touristik auszuwirken hätte, abzugewinnen. Im Schweizerischen Kongress für Touristik und Verkehr nimmt Genf; Bauarbeiten: Strasse Genf-Nyon, Dorfkon: Usterstrasse Aabach - Talstrasse; Wald: Cörjolens. grenze Rehalp bis zum Zollikerberg; Wetzi- und Verkehr sein, der vom 30. März bis und mit 2. April in Zürich tagt. Ohne heute schon auf Einzelheiten des für jeden, der irgendwie an der Tou- Oeffentlichkeit sichtbare Gestalt an. Wer sich be- der Einigungswille zum erstenmal für die weitere eingang von Versoix. Walderstrasse zwischen Rüti und Wald ristik persönlich interessiert ist, überaus verlockenden Programms der Referate und Ausstellungen denverkehrs für unser Land gleichbedeutend ist mit wusst ist, dass Blüte oder Niedergang des Fremr Glarus: Bauarbeiten: Bahnhofstrasse Näfels - im Grundtal; Pfäffikon - Hittnau: Hittnauerstrasse zwischen Freienstein und Längi; Bäret»- Mollis; Mollis — Filzbach; Obstalden - Mühlehorn. wil: Baumastrasse im Dorfe. einzutreten, seien lediglich die Herren H. Saurer, Wohlstand oder Verarmung, wird dem Unternehmen Luzern: Bauarb ei t e n : Weggis - Vitznau; Hasle - Arbon und Dr. Gubler, Basel, als Referenten automobilistischer Themas erwähnt. nicht nur alle Sympathien, sondern auch tatsächlisau; Altishofen - Dagmersellen; Neudorf - HU- des Schweizerischen Fremdenverkehrs Verbandes Entlebuch; Wiggen - Trubschachen; Gettnau - Wil- Der vom Schweizerischen Fremdenverkehrsverband veranstaltete Kongress interessiert uns nicht Neuenburg: Bauarbeiten: Bevaix - Boudry. (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) liches Interesse entgegenbringen. disrieden, Hochdorf - Baldegg; Ruswil-Hellbühl; L*e rkveu nördlich Rothenburg. nur deswegen, weil mit allgemeiner Förderung des Liste der Strassensperrungen und St. Gallen: Bauarbeiten: Plattis - Trübbach; Tourismus auch die Autotouristik durch die Schaffung mannigfacher Erleichterungen und Erfüllung Verkehrserschwerungen. Eschenbach - Wagen; Rickenbach - Bazenheid; Von der Sustenstrasse. lieber dieses Thema ist Murg - Tiefenwinkel: Bollingen beim Niveauübergangsprochen und geschrieben worden. Man war im' auch im Kanton Uri in den letzten Jahren viel ge- alter Wünsche gefördert werden kann. Es geht aber •darüber hinaus um Fragen der schweizerischen Bulletin Nr. 10 Schaff hausen: Sperrung: Strasse Herblingen- allgemeinen dafür, dem abgelegenen und verarmten Volkswirtschaft, die viel tiefer als man in der Regel weiss, in Gewerbe, Handel, Landwirtschaft und Offizielle Zusammenstellung durch das Sekretariat vom 10.—16. März. Nachdruck verboten. Pörflingen,, nach Herblingen. Meiental einen bessern Verkehrsweg zu geben, nur ; Bauarbeiten; Strasse Schaffhausen - Jestetten, bei Durstgraben. teilt. Während die einen als das für alle Zukunft waren die Meinungen über das Wie und Was ge- "Industrie eingreifen, und damit schlechterdings zu der Baudirektorenkonferenz. einer schweizerischen Vitalitätsfrage werden. Wohl Aargau: Bauarbeiten: Rupperswil-Wildegg; Schwyz: B au arbeiten: Küssnacht - Immensee, Bessere eine durchgehende Autostrasse ansahen, stimmt die Vorstellung unorientierter Ausländer, Untersiggental, Obersiggental, Kölliken - Muhen; Hohle Gasse; Schwyz - Sattel, bei Gründelisbach; glaubten andere und mit ihnen die Regierung, eine welche die Schweiz als ein grosses Hotel betrachten Leimbach innerorts; Tegerfelden innerorts; Wettingen - Otelfingen. dellegi - Wollerau. könnte genügen. Eine in diesem Sinne abgefassta Buttikon - Reichenburg; Artn - Langacker; Schin- gut angelegte Güterstrasse sei eher erreichbar und nicht. Aber doch ein voller Viertel unseres Volkes lebt direkt oder indirekt vom Fremdenverkehr, Baselland: Sperrung: Aesch - Pfeffingen. Solothurn: Sperrungen: Fasswangstrasse; Vorlage wurde vor zirka einem Jahre vom Urnervolk mit ganz wenigen Stimmen Mehrheit angenom- verwandelt die natürliche, passive Handelsbilanz Bauarbeiten- Buhendorf - Ziefen, südlich Strasse Oensingen - Aeussere Klus. ' normaler Jahre in ein Aktivum zu unsern Gunsten BubendoTf; Binningen - Bottmingen; Allschwil - Bauarbeiten: Baisthal - Mümliswil; Wolfwil innerorts; Lostorf - Obergö'sgen; Niedererlinsfochten und wirklich vom Bundesgericht annulliert. men. Das Abslimmungsresultat wurde aber ange- von einer schönen runden Halbmilliarde, welche Neubad; 'Liestal - Frenkendorf, nördlich Liestal. wiederum gewonnen werden kann durch eine Investierung von allein 2 Milliarden in unserer Hotelfisburg, Teilstück Glockenthal - Kreuzung Berntonsgrenze gegen Koppigen; Bellach - Selzach. zweite Abstimmung über das Güterstrassenprojekt Bern, Kreis I: Sperrung: Strasse Thun-Stefbach - Obererlinsbach; Niedergerlafingen - Kan- Sonntag, den 19 Februar abhin fand nun die lerie. Wer sich diese Zahlen vergegenwärtigt, weiss strasse gesperrt. Umleitung über Bahnhofstrasse Tessin: Bauarbeiten : Cadenazzo innerorts. statt, das einen Kantonsbeitrag von Fr. 400000.—• um die Bedeutung des schweizerischen Fremdenverkehrs und kann an den für den wirtschaftlichen tor in Thun. >: Mammern und Glarisegg und bei Triboltingen; Kra- gegen 1942 Ja, verworfen. Steffisburg (am linken Zulgufer) oder via Bern- Thurgau: Bauarbeiten: Seestrasse zwischen vorsah. Die Vorlage wurde aber mit 2427 Nein Fortbestand der Schweiz so eminent wichtigen Problemen nicht vorbeigehen. Die Krisis hat unser Kienholz und Balmhof; Interlaken - Brienz, zwi- ',j*oltingen; Erlen - Ehstegen; Zihlschlacit - Am- ein gewisses Erstaunen hervorgerufen, dachte man Bauarbeiten : Brienz-Wilerbrücke zwischen dolf - Bischofszell; Täschliberg - Neukirch; bei Wi- Dieser ablehnende Entscheid hat maneherort« Land wirtschaftlich aufs Schwerste betroffen, und schen Ringgenberg - Oberried; Frutigen - Adelboden, oberhalb Frutigen; Simmentalstrasse, zwi^ riswiL doch, das Urnervolk sei willig und bereit, seinen allen guten und teilweise berechtigten Besserungshoffnungen gegenüber muss man sich doch die unendlichen Schwierigkeiten, die sich in Form von in Spiezwiler. . ' : Anisteg und vor Wassen. fahrtsweg zu geben. Bei näherer Prüfung findet Uri: 'B auar b e i t en : Gotthardstrasse, oberhalb Mitbürgern im MeientaJ endlich einen bessern Zo- sehen Erlenbach und Latterbach; Wimmis - Spiez, Zollschranken, Einfuhrkontingentierungen und Devisenvorschriften einer raschen Entspannung ent- Waadt: Sperrungen: Strasse St. Legier - Chi- man jedoch für diese Ablehnung eine gewisse Erklärung. Wie überall im Schweizerlande gibt M Kreis II: Sperrung: Bernstrasse in Schwafzenburg, vom Marktplatz nordwärts gesperrt. Um- • tel - St. Denis, au pont de la Denevaz; Strasee gegenstemmen, vor Augen halten. Unsere Exportindustrie liegt überall darnieder. Doppelt und drei- zwischen Luins - Begnins. auch im Lande Teils eine Anzahl konstanter Neiasager. Diese Sorte Bürger erhielt wohl Zuwachs leitung über die Straese von Häusern über Mühlematt (Ringgerenmatt-Säge) nach dem Marktplatz Bauarbeiten: Rolle - Gilly; Assens - Etanieres; Assens - Bioley - Orjulaz; Ste. Croix - von manchem, der den Beitrag von 400 000 Fr. für fach wichtig ist deshalb die wirtschaftliche Mobilisierung der in ideel-ästhetischen, therapeutischen und umgekehrt. "" ' ; Bullet; Veytahix - Villeneuve; Vallorbe - BretonnieTe; Lavi^ny - St. Livres; Riere Preverenges; und fast nicht tragbar ansah. Sein Argument den nicht reichen und kleinen Kanton als zu hoch Bauarbeiten: Umbau der Steinbachbrücke und sportlichen Belangen liegenden Werte unserer zwischen Sangernboden und Schwefelbergbad, an Bodenschätzen armen Schweiz. Der Fremdenverkehr vermag seine Rohstoffe, eeine Sachkapita- Zug: Bauarbeiten: Strasse Zug-Arth, «wisträssli!> war nicht ganz ohne. Endlich haben die Riere Carrouge. Entre Cheseaux- Boussens. «Was? So viel Geld, und dann nur ein Güter- Gesamtlast 3 t; SchwarzenbuTg-Lanzenhäoßem,' nördlich Schwarzenburg; Schwarzenburg-Wislisau, östlich Schwarzenburgr' Ritzenbach. Giirbrü, lien weitaus zum grössten Teil aus unserm eigenen schen Zug und Schwyzer Grenze. Bewohner hinter der SchölleDen, wie es scheint, Land zu gewinnen, was gegenüber unserer, an den I Zürich: Sperrungen: Linksufrige Seestrasse, eine gewisse Angst vor der Konkurrenz anderer nördlich Ritzenbach. '•' •' ''"**> *ön Käpfnach bis Wädenswil, für Lastwagen ge- Täler, wenn sie bessere Verkehrsverhältnisse erhiel- Etwas Gutes für Ihr Verdeck Ist „Aoto Top Finish", ein erstklassiges Konservterungs- und Schönheitsmittel für ledernes und lederimitiertes Verdeck. Von Zeit zu Zeit damit angestrichen, behält das Verdeck seine Wasser-, Staub- und Winddichtigkeit; es bricht nicht und bleibt schön tiefschwarz bis zuletzt. Verdeckpflege mit „Auto Top Finish" lohnt sich. Auto Top Finish gehör* zu der erfolgreichen Reihe der Daeo- Pflegemlttel. Es Ist In AatozobehSr-Geschäften und Drogerien erhältlich. Duco-Pollsh7 zur Pflege der kacklerong. Nickel Pollsh zum Qlinzen angelaufener oder fleckiger Metallteile. 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N°20 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE 23 ten. So hat-«ich die kleine annehmende Hehrheit nun in eine Minderheit verwandelt, und daa Gütersträsslipröje"kt ist somit begraben. Man darf, wenn man an die geradem riesige Entwicklung des Autoverkehrs in den letzten Jahren" denkt und den Blick in die Zukunft richtet, den' Untergang der Gütersträssli-Idee vielleicht nicht allzusehr beklagen. Das Aktionskomitee für eine Sustenstrasse will bekanntlich etwas anderes und hat für seine Bestrebungen in der Broschüre des Herrn Dr. W Michel in Interlaken: «Die wirtschaftliche Bedeutung einer durchgehenden Sustenstrasse» beredten und überzeugenden Ausdruck gefunden. Der Weg ist nun auch in Uri für diese Lösung frei: eine Autobusstrasse vom Genfersee her durch das Oberland und über den Sustenpass in die Ostschweizl 0. J. in M. T«M Si» Touren-Antwort : T„A. 893. Spanienfahrt Nachfolgend finden Sie eine Tourenzusammenstellung, die die besten Strassen und, 'die schönsten Gegenden Spaniens berücksichtigt. Sie fragen ferner, ob eine Dame allein Spanien im Automobil bereisen kann. Diesbezüglich kann ich Ihnen mitteilen, dass heute sehr oft Damen allein im Automobil durch Spanien fahren und dabei absolut kein Risiko besteht. Es ißt für weitgereiste Automobilisten eine bekannte Tatsache, dass bei Pannen auf offener Landstrasse z. B. niemand hilfsbereiter und höflicher ist in Europa als der spanische Automobilist, der einem begegnet. Auch bezüglich der Preise in Garagen und Reparaturwerkstätten werden Sie auf keinen Fall mehr übervorteilt als männliche ausländische Fahrer. Spanienfahrten im Automobil werden in den letzten Jahren sehr häufig unternommen, um so mehr, als sie auf einem ganz erstklassigen Strässenpetz, besonders im Norden und dort, wo es sich um grosse durchgehende Verbindungsstrassen handelt, ausgeführt werden können. Nicht selten haben diese ideal angelegten Strassen den Charakter einer wahren Rennbahn. Es darf nicht verwundern, dass Spanien zuweilen das « Paradies » der Automobilisten genahnt wird. Ohne Einschränkung gelten diese Feststellungen auch für die vielen Pass- und Küstenstrassen. Ganz vorzüglich sind z. B. die Routen Almeria-Malaga-Gibraltar-Cadiz-Sevilla, Barcelona-Madrid, Madrid-Valencia, Madrid-Cordoba-Sevilla, Madrid-Toledo, Madrid-Segovia-la Coruna, Madrid-San nsw. Sebastian Die beiden nachstehenden Tourenvorschläge sind für eine Dauer von 3—4 Wochen; selbstverständlich, empfiehlt es sich eher, für deren Ausführung der Wochen anzusetzen, um jeweils einen Rasttag in den sehenswertesten Städten einschalten zu können: Die schönsten Gegenden Spaniens In 3—4 Wochen. 1. Taj: Cerbere - Portbou - Gerona - Barcelona, • 193 km. 2. and .3. Tag: Barcelona. Exkursion nach dem Montserrat, 60 km. 4. Tag: Meerfahrt nach Palma de Mallorca (Ueberfahrt während der Nacht). 5. Tag: Palma de Mallorca - Barcelona - Tarrägona. (Barcelona - Tarragona 97 km.) fl. Tag: Tarragona - Valencia, 281 km. 7. Tag: Valencia. 8. Tag: Valencia - Murcia, 266 km. 9. Tag: Murcia - Lorca - Guadix - Granada, 215 Kilometer. tO. Taj: Granada - Loja erlaube ich mir, Sie um die Gefälligkeit zu bitten, mir eine hübsche Osterfahrt in die Gruyere vorzubereiten. Es stehen mir für diese Fahrt vier Tage zur Verfügung, so dass es mir möglich sein wird, ohne zu strenge Tagesetappen die Schönheiten der Gruyereis kennenzulernen. Meinen besten Dank zum voraus. A. S. in B. Rro^*a|»hi*clBGX t Jos. Cottinelli, Chur. Der kürzlich verstorbene frühere Präsident der Sektion Graubünden des A. C. S. hat ein Wort dankbarer Erinnerung auch in der automobilistiseben Fachpresse der Schweiz reichlich verdient, gehörte er doch unstreitig zu den Pionieren des Automobilismus in Graubünden; Als der Kanton dem neuen Verkehrsmittel noch verschlossen war, im Jahre 1923, scbloss er sich mit gleichgesinnten Freunden zur Gründung einer bündnerischen Sektion des A. C S. zusammen, deren erster Vizepräsident und nachheriger langjähriger Präsident er wurde. Mit der ihm eigenen Begeisterung und Tatkraft trat er von da an für die Ziele und Aufgaben der neuen Sektion ein, und wenn es in den folgenden vier Jahren endlich gelang, dem Automobil auch in Graubünden Heimatrecht zu verschaffen, so gebührt J. Cottinelli daran ein Hauptverdienst. Als ständiger Delegierter und fleissiger Besucher aller Versammlungen interessierte er sich lebhaft um alle Vorgänge im A. C. S., dessen Wohlergehen ihm stets sehr am Herzen lag und in dessen Reihen er viele Sympathien und Freundschaften genoss. Ein unvermutet sich einstellendes Leiden, verbunden mit einer merklichen Abnahme des Gehörs, veranlasste ihn im Sommer 1931, den Vorsitz .im Sektionsvorstande niederzulegen, dem er aber auch seither als willkommener Berater und Mitarbeiter, weiter angehörte. Anfangs September beteiligte er sich, anscheinend auf dem Weger" der Besserung, an der letzten Jahresversammlung der Sektion•= auf „der Lenzerheide, bei welchem Anlass ihm die wohlverdiente Anerkennung für seine Arbeit im Dienste des bündnerischen Automobilismus und der Sektion ausgesprochen und durch Ueberreichung des grossen silbernen A. C. S.-Plateau bekräftigt wurde. Das war wohl die letzte Freude, die ihm seine Kollegen und Freunde bereiten konnten. Noch beteiligte er sich im Spätsommer 1932 als Zuschauer am Bergrennen auf dem Stilfser-Joch. Port zeigten sich schon die Symptome einer ernstlichen Erkrankung, die ihn zur sofortigen Rückkehr und zur Ruhe und völligen Entsagung auf jede weitere aussergeschäftliche Tätigkeit zwangen. Am 20. vorigen MonaU ist Josef Cottinelli, riel zu früh für seine Familie und alle, die ihm näher standen, seinem tückischen Leiden erlegen. Die Sektion Graubünden des A.C. S. hat allen Grund, den frühzeitigen Hinschied eines ihrer prominentesten Führers aufs tiefste zu bedauern. Sie wird ihm ein dauerndes Andenken bewahren. M. T. C. S. Autosektion 8t. Gallen-Appenzell Gesamtvorstandssltzunf. Unter dem Vorsitz von Herrn Gerichtspräsident E. Lutz fand letzte Woche in St. Gallen die erste Gosamtvorstandssitzung in diesem Jahre statt. Einleitend verdankte der Vorsitzende die Mitarbeit des Herrn Carl Etter, Herisau, welcher nun zufolge Rücktritt als Ortspräsident durch seinen Nachfolger, Herrn Dr.ddg. H. Fisch, Herisau, im Sektionsvorstand ersetzt worden ist. Anschliessend werden die Funktionäre pro 1933-34 wie folgt bestimmt: Sektionspräsident: Gerichtspräsident E. Lutz, Flawil; Vizepräsident: E. Gross, St Gallen; Sekretär: O. Fierz, St. Gallen; Kassier: A. Müller, Herisau; Office: E. Pxibil; Sport- und Vergnügungspräsident: H. Bark, St: Gallen. Diese Vorstandsmitglieder mit Herrn G. Knecht, Wil, als Beisitzer bilden den ArbeiUausschuss. Die Sport- und Vergnügungskommission wird aus den Herren Burk, Sprenger und Schnee bestellt. Für den unentgeltlichen Rechtsauskunftsdienst bleiben nachstehende Rechtsauskunftsstellen auch pro 1933-34 bestehen: St. Gallen: Dr. jur. Kalberer und Dr. A. Hausammann; Flawil und Wil: Gerichtspräsident E. Lutz, Flawil; Rorschach: Dr. jur. Kaiser; Altstätten: Dr. jur. A. Josuran; Heisau: Dr. jur. Schoch. Für das St. Galler Oberland wird die Bestellung eines Rechtskonsulenten ebenfalls in Aussicht genommen. Durch das Vorgehen einiger Versicherungsgesellschaften und die eigentümliche Stellungnahme des Schweiz. Versicherungsamtes haben sich unerfreuliche Zustände herausgebildet. Der Vorstand unserer Sektion hofft, dass die Leitung des T. C. S. die begonnenen Unterhandlungen im Interesse unserer Mitglieder lortsetzen und zu einer allseitig zufriedenstellenden Lösung führen wird. Das vom Sektionspräsidenten vorgelegte Arbeitsprogramm, welches in verkehrspolitischer Hinsicht uns vor grosse Aufgaben stellt, wird einstimmig genehmigt. Man beschliesst, von der Sektion aus in diesem Jahr eine Auslandfahrt und zwei Schweizerahrten durchführen zu lassen. Die Sport- und Vergnügungskommission wird ersucht, bezügliche Vorschläge mit ausgearbeitetem Programm der nächsten Sitzuns zu unterbreiten. Fz. 1 Autosektion Waldstätto Generalversammlung: Nächsten Sonntag, den 12. März, findet. um 15 Uhr die Generalversammlung der Sektion im Restaurant Schlüssel in Willisau statt. Der Vorstand erwartet ein zahlreiches Erscheinen, Das Sekretariat hleibt Samstag, den 11. März geschlossen. SEKTION BERN. Vortragsabend. Auf Einladung der Sektionen Bern des A. C. S., des Aero- Clübs und der Avia sprach am letzten Montag im kleinen Casinosaal Dr. Wittrock aus Nancy über das Thema: « Was ist und wie wirkt Schmieröl », Das aktuelle Thema und der ausgezeichnete Ruf als Oelfachmann, der dem Vortragenden vorausging, hatte eine erfreulich grosse Zahl von Besuchern zur Teilnahme bewogen. Was man zu hören und durch einen etwa 1/4 km langen Film zu sehen bekam, mag die Erwartungen der meisten noch weit übertroffen haben. Präsident Marbach machte zwar schon einleitend darauf aufmerksam, dass abstrakte Kost geboten würde. In der Form wie Dr. Wittrock und der Film die Hörer in das für sie meist Neuland darstellende Gebiet einzuführen vermochte, wurde jedoch auch die Theorie bald zum spannenden Erlebnis. Zum Film: Einem Wagen wird aus dem Kurbelgehäuse ein Fläschchen Oel entnommen. Das Fläschchen mit seinem schwarzen Inhalt wandert ins Laboratorium und nun wird das Oel nach allen Kanten und Richtungen hin untersucht. Man lernt, dass es aus einer Kohlenstoff-Wasserstoff-Verbindung besteht und in wie unzähligen, wunderbaren Gebilden sich dabei die C- und H-Moleküle verbinden können. In Ketten vornehmlich bei Oelen pennsylvanischer Herkunft, mit Vorliebe in Ringform bei Oelen russischer Herkunft. Je nach der Molekulargruppierung ist dabei der Anteil an Kohlenstoff etwas grösser oder kleiner, das Oel stoffatome pirschen sich Sauerstoffatome heran, verbinden sich mit ihnen zu Wasserdampf und suchen das Weite. Je höher das Oel erhitzt wird und je feiner es verteilt ist, um so weniger vermag es dem Eindringling, dem Sauerstoff, Widerstand zu leisten. Ganz gleichgültig, wie sich die Molekülr gruppen umgruppieren, um den Verlust an Wasserstoffatomen zu verschmerzen, überwiegt doch der Kohlenstoffanteil immer mehr, und das Qel wird immer kohleartiger: dunkler, zäher und schwerer. Schliesslich kann der Sauerstoff so viel Wasserstoff entführt haben, dass fast nur noch Kohlenstoff -übrig bleibt: in der Form eines russartigen oder asphaltartigen Rückstandes. :i Wodurch kommt die Schmierfähigkeit eines Qejea zustande, oder was bestimmt sie? Soviel man bleute zu wissen glaubt, hauptsächlich die Haftfähigkeit. Und die Haftfähigkeit hängt vom Vorhandensein sog., aktiver oder polarer Molekulargjruppen ab, die mit Vorliebe sich an den Metalloperflächen der Lagerstellen festklammern. Die polare» Gruppen bilden dann auf der Metalloberfiäche einen aus einzelnen «Stäbchen > oder :«_Schuppen * bestehenden Belag, der wie die Härchen von Samt senkrecht zur Oberfläche steht. Solange die Metallflächen eines Lagers noch mit einem solchen Samtüberzug versehen sind, ist das Metall selbst von Anfressungen geschützt. Für das Zustandekommen polarer Gruppen ist wiederum das Beisein von Säurespuren erforderlich. Allzuviel Säure darf aber anderseits ein Oel auch wieder nicht enthalten, weil es sonst die Metalloberflächen angreift. Auch hier geht es also nicht ohne Kompromisse ab. Die Oelanalysen, wie sie heute noch angestellt werden, sind nur besser als nichts. Alle Geheimnisse eines Oels geben sie noch lange nicht preis. Die Wissenschaft von der Wirkung der Schmieröle steckt noch in den Kinderschuhen, so intensiv die Forschung sich auch schon mit ihr beschäftigt hat. Aber viel ist trotzdem schon gewonnen, wenn der Motorfahrer nicht urteilslos Oel als Oel hinnimmt, sich vielmehr bewusst ist, dass von der Wahl des richtigen Schmiermittels die Wirtschaftlichkeit, Leistungsfähigkeit und Lebensdauer seiner Maschine in starkem Masse abhängt Dem Vortrag und Film schloss sich eine kurze, aber hochinteressante Diskussion an, die noch über verschiedene andere Punkte bemerkenswerte Aufschlüsse zeitigte. m. CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UNO UMGEBUNG Versammlungsbericht vom 4. März 1933. An Stelle des Präsidenten, der wegen Krankheit verhindert war, eröffnete der Vizepräsident die Versammlung um 8 Uhr, bei einer Beteiligung von 50 Mitgliedern. Da leider der Referent der S. P. A. verhindert war, an der (Fahrzeugausweise), Versammlung teilzunehmen, konnte wiederum über Versicherungsfragen kein Beschluss gefasst werden. Unter Mutationen waren 2 Aufnahmen als aktir und 1 als passiv zu verzeichnen. Beim Jabresprogramtn 1933 kam als erster Punkt zur Diskussion, die Sprachkurse, die abgelehnt wurden. Es wurde als erster Anlass die Besichtigung der aufs mondernste eingerichteten Brauerei Endemann beschlossen. Als weitere Veranstaltungen: Familienausflug anfangs Frühjahr nach Flüelen, im Herbst: Besichtigung der von Moosschen Eisenwerke in Emmenbrücke und der alljährliche Familienabend, sowie eine erstmalige Weihnachtsfeier. Um dem Vorstand bei der Durchführung dieser Anlässe zu helfen, hoffen wir auf die tatkräftige Mitwirkung aller Kollegen. Das letzte Traktandum (Diverses) brachte noch rege Diskussionen. In vorgerückter Stunde schloss der Vorsitzende die Sitzung mit einem Dankeswort für das zahlreiche Erscheinen. A. S. Auf A. C. S. Jkux d«»B« Verbanden ob diaft • Neugründungen: J. * E. Waeny, Wabern, Garage. Unter dieser Firma haben Jakob und Ernst Waeny, beide in Wabern, eine Kollektivgesellschaft eingegangen. -Zweck der Unternehmung ist der Betrieb der Grand Garage Wabern samt Reparaturwerkstätte. Generalvertretung für Riley-Autos. Domizil: Dorfstrasse. Nachlassverträge: S. A. 4u Garage Mondial, Genf. Stunduftgsbewiüigung vom 20. Februar. Eingabefrist bis 14. März, Gläubigerversammlung am 3. April, Aktenauflage ab 24. März. Personelles: Kessler & Cie., Zürich, Automobile. Die Prokura des Emil Meie,r wurde gelöscht. J. Kiing & Co., Bern, Benzine, Oele. In diese Kommanditgesellschaft tritt als neue Kommanditärin Frau J. Salzmann in Bern mit einer Einlage von Fr. 75,000 ein. Cataphote et Signalisation S. A„ Genf. P. Piaget, Kaufmann in Genf ist nunmehr einziger Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift. Er wurde an Stelle von P. Sandoz gewählt, der zufolge Tod ausschied. Die an P. Archinard erteilte Einzelprokura ist erloschen. Domizil: Rue Petitot. Kapitalerhöhung: S. A. de Lubrifiants et Carburants, Luca, Genf. Das Aktienkapital dieser Firma wurde von Fr. 5000.— auf Fr. 130.000.— erhöht. Von den 125 neu ausgegebenen Aktien wurden 100 Aktien •durch die Noba S. A., Genf, gezeichnet und durch eine Gegenforderung dieser Unterhaltung liberiert. Nachlaßstundung: A.-G„ vorm. Braun, Zofingen, Karossene-Fournituren. Stundungsbewilligung vom 4 März. Eingabefrist bis 1. April, Gläubigervereammlung am 19. April. Büdieff. s di Code föderal de la circulation. Kommentar von Andre Bussy.*) Der soeben herausgekommene Kommentar betr. das Motorfahrzeug- und Fahrradgesetz von Advokat Andre Bussy ist der erste vollständig vorliegende Kommentar. Es kommt ihm deshalb etwas dunkler oder heller, zäher oder flüssiger. zweifellös besondere Bedeutung zu. Der Kommentar, in kleinem handlichen Format, ist in franzö- Je mehr der Kohlenstoffanteil überwiegt, um so deutlicher wird der Kohle-Charakter des Oels. Aber nicht nur die Herkunft bestimmt die Zusammensetzung, gerade durch die Gebrauchsdauer wird diese auch sehr stark verändert. An die Wasser- sischer Sprache geschrieben. Es entzieht sich unserer Kenntnis, ob eine Uebersetzung ins Deutsche vorgesehen ist oder nicht Die Kommentierung der einzelnen Gesetzesartikel ist sehr ausführlich gestaltet. Man merkt, dass sie aus der Feder einer mit der Materie vertrauten, erfahrenen Persönlichkeit stammt Die Erläuterungen zur Vollziehungsverordnung und zur Signalordnung . sind weniger ausführlich gehalten, was mit Rücksicht auf deren spätes Erscheinen nicht verwunderlich ist. Jedenfalls muss anerkennend hervorgehoben werden, dass Herr Bussy in kurzer Zeit ein Werk geschaffen hat, das zweifellos in der Praxis wertvolle Dienste leisten wird. Dr. v. St. *) Andre Bussy, Code föderal de la circulation. Verlag: Librairie Payot, Lausanne, in Leinwand, 272 Seiten Umfang, Preis: Fr. 6.50. Die Heimatspiele und der historische Umzug in Elgg, welche vergangenen Sonntag wiederholt wurden, litten leider etwas unter der Ungunst der Witterung. Trotzdem strömten aus der näheren und weiteren Uni gebung etwa 3500 Zuschauer und eine stattliche Zahl von Automobilen nach dem alten Flecken, um sich diese künstlerisch hochstehende und bodenständige Veranstaltung anzusehen. Die Elgger sind ein originelles und eigenwilliges Völklein. Nachdem sie der Wettergott, entgegen aller Tradition, am Sonntag im Stich liess und viele auswärtige Freunde des alten Heimatbrauches deshalb von einem Besuch absahen, entschlossen sich die 500 Mitwirkenden, die sich aus allen Teilen der Bevölkerung gruppieren, das Spiel am kommenden Sonntag ein letztes Mal zu wiederholen. Für die Automobilisten ist durch bewachte Parkplätze gesorgt. Da die Organisatoren mit dem Umzug einen ideellen Zweck verfolgen und nicht ein Geschäft daraus machen wollen, haben sie sowohl die Eintritts- wie auch die Parkgebühr äusserst bescheiden angesetzt und unterscheidet sich der Anlass auch dadurch sympathisch von so manchen, mehr geschäftsmässig betriebenen Festen, wo gerade die Automobilisten vielfach überfordert werden. Wer, also einen netten Sonntagsbummel mit einer eindrucksvollen Veranstaltung verbinden will, der fahre am Sonntag nach dem Städtchen Elgg. Amtliche Nilfeilungen Abgabe der neuen Führerausweise. Die Besitzer gültiger bernischer Fahrbewilligungen werden höflich ersucht, diese gegen die neuen Führerausweise auf dem Strassenverkehrsamt umzutauschen. Der Umtausch findet unentgeltlich statt, ebenso die Abgabe der neuen Verkehrsvorschriften. Für die neuen Ausweise sind gute Photographien, aufgenommen innerhalb der letzten 2 Jahre, auf denen das Kopfbild des Führers mindestens 1 cm gross ist, dem Strassenverkehrsamt abzugeben. Die Auswechslung der Verkehrsbewilligungen sowie der Kontrollnummerschilder erfolgt später. Strassenverkehrsamt des Kantons Bern. Briefkasten der Redaktion Die «Amerikanische Schweizer Zeitung» von New York hat, wie wir einer Zuschrift eines treuen Lesers aus New York entnehmen, in einer Nummer auszugsweise unseren Leitartikel über die fiskalischen Leistungen des Motorfahrzeugwesens an Bund und Kantone wiedergegeben. Wir freuen uns, dass man auch in Kreisen der Amerika- Schweizer den Verkehrsproblemen der Heimat reges Interesse entgegenbringt. Gruss aus Uebersee. Aus Haverford, Pa., in den Vereinigten Staaten, schreibt uns Herr A. K.. ein treuer Leser- cAIs langjähriger Abonnent möchte ich Ihnen für die regelmässige Zusendung Ihres Blattes auch über den Ozean meinen besten Dank aussprechen.» Verantwortliche Redaktion Dr. A. Büchi. W. Mathys — H. Labhart Telephon der Redaktion: 28.222 (Hallwas). Außerhalb der Geschäftszeit: 23.295. Redaktion für die Ostschweiz: Dr. A. Büchi. Sprechstunden nach Vereinbarung mit der Geschältastelle Zürich (Löwenstr. 51. TeL 39.743).