Aufrufe
vor 7 Monaten

E_1933_Zeitung_Nr.020

E_1933_Zeitung_Nr.020

AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N« 20 DAS SIGNAL der BERGE und La n d st rasse n, mit durchdringendem, kilometerweit hörbarem Ruf. TOUJOURS PLUS DE VTTESSE PLUS DE CONFORT PLUS DE FACILITE PLUS D'AGREMENT avec la nouvelle 25 C.V. 8 CYLINDRES (taxe liscale 20 C. Y.) Komplettes Lager in Original-Ersatzteilen Konrad Peter & Cte. A.-G. offiz. Ford-Vertretung Fei. (320 Sololhurn Das Hi Way Hörn wird durch den Auspuff betitigt, daher: kein Stromverbrauch, keine Reparatur, kein Versagen. Verlangen Sie Prospekt bei dem Generalvertreter: H.R. KANNE, Zürich 8 Dufourstr. 48 PUISSANCE 100 C. V. au frein. Vitesse 135 kilomeires d l'heure. MOTEUR SANS SOUPAPES ä haute compression, vilebrequin d 9 paliers, avec disposilif Damper. GRAISSAGE sous pression par deux pompes d engrenages. Radiaieur dhuile. ALIMENTATION par carburaieur ZENITH, avec starier assurani un depari ixnxnediai par ious les iemps. REFROIDISSEMENT par pompe, vehtilateur et thermoslai reglanl aulomatiquemeni la iemperaiure. BOITE DE VTTESSES d 4 vitea Iroisieme silencieuse. SUSPENSION combinee av iisseurs ihermosiatiques automaliquement. Siabilisateur Adex. CHASSIS indeformable trapezoidale avec traver LA VOITURE MINERVA 25 ia plus luxueuse en son ge SALON DE ^AUTOMOBILE - GENfiVE, Stand 23 Für Neuanfertigung von Autoladobrücken und Anhänger sowie für Abänderungen und Reparaturen empfiehlt sich Wolfgang Graber Autoschmiede u. Karosserie Tiibach bei Rorschach TALBOT CABRIOLET 6 Zyl., 15 HP gut erhalten, mit allen Schikanen, für Fr. 2900.- abzugeben (ev. Zahlungserleichterung). Offert, an Postfach 895, Zürich 19. 9487 Prima OCCASION! Chrysler 75 geschlossen, 4/5-PL, 4 Türen, 6 Drahtspeichenräder, Koffer, tadelloser Zustand, sofort billig gegen Kassa zu verkaufen Offerten unt. Chiffre 13230 an die Automobil-Revue, Bern ACCULIGHT fi>patentamtl. gesch.) ELECTROLYT (nicht zu vergleichen mit Acculite) Ein nach vieljfhrigen Versuchen In Amerika erfundenes, nunmehr auch In der Schweiz hergestelltes Produkt zur Füllung sämtlicher Batterien (Akkumulatoren) für Autos, Radios usw. findet Verwendung an Stelle der vernichtungswürdigen Schwefelsäure. Vorteile: Sparprodukt erster Klasse, erhöht die Leistung um 25 °/ 0 , verdoppelt die Lebensdauer; des Alters wegen nicht mehr in Betrieb stehende Akkumulatoren können mit ACCU- LIGHT wieder gebraucht werden, denn ACCULIGHT ist ein mildes Präparat, unschädlich und sauber, erzeugt viel helleres Licht und gewährleistet besseres Arbeiten der elektr. Anlagen. Einmaliges Laden von 15—25 Minuten genügt für ein «Jahr, sogar noch länger. Prima Schweiz. Gutachten von Behörden und Privaten. Noch einige kapitalkräftige Kantonavertreter gesuchtl Wo nicht erhältlich, wende man sich an den Hersteller und Generalvertrieb; T. HUFSCHMID, Fraumünsterpostfach 717, ZUERICH Vertreter für die Kantone Zürich, Aargau, Thurgau, Schaffhausen, Appenzell, St. Gallen und Glarus: E. Simon &. Co., Sternen st rasse 24, Zürich,' Telephon 53.319; wenn keine Antwort Tel. 64.646. Lager: Winterthur, Garage Schlosshofstrasse. Vertreter für Bern und Solothurn: Louis Hofacher, Gewerbestrasse 2, Thun. Vertreter für die Kantone Basel-Stadt u. -Land: W. Strub-KropJ, Basel, Gartnerstr. 69, Telephon 41.072, Lager: Steinenthorstr. 19

N°20 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE Sportnachrichten Am Vorabend der Genfer Sportstage Die Geschichte der Genfer Sternfahrt. Schon seit einer ganzen Reihe von Jahren wurde immer wieder der internationale Automobil-Salon in Genf mit einer Sternfahrt verbunden. Der Besuch der grossen Auto-Schau und der ebenfalls auf eine längere Tradition zurückblickenden Genfer rennsportlichen Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung konnte so auf die angenehmste Weise mit einem touristisch-sportlichen Wettbewerb verbunden werden, der zudem nicht allzu schwierige Anforderungen stellte. Nach den stilleren Monaten des Winters bildet die Sternfahrt nach Genf gewissermassen die erste Fahrt in den kommenden Frühling hinein, den Auftakt der kommenden Fahrsaison. In diesem Jahre wird der Rallye zum elften Male durchgeführt Schon 1923 trat die Sektion Genf des A. C. S. als Organisator der ersten Sternfahrt in die Calvinstadt hervor. 27 Fahrer beteiligten sich an der Konkurrenz, die als Ausgangspunkte die Orte Zürich, Basel, Luzern, Bern, Neuenburg und Lausanne aufwies. F.Koch auf Fiat aus Luzern holte bei dieser ersten Fahrt den Sieg. Der Erfolg des ersten Anlasses ermunterte die Veranstalter, ihn im Jahre 1924 neu auszuschreiben. Der Rallye wurde auf den gleichen Grundlagen wie 1923 durchgeführt; erstmals kam in diesem Jahre noch die Austragung eines Sektionswanderbechers hinzu. Den ersten Platz unter den 15 Teilnehmern belegte wiederum Koch auf Fiat aus Luzern. Einen Nennungsrekord ergab das Jahr 1925 mit 34 Meldungen; diese Sternfahrt wurde mit einer Auto- Schönheitskonkurrenz in Genf kombiniert. Wieder wurde ein Luzerner Fiat-Fahrer, diesmal A. Gut, Sieger. Die Organisatoren waren stets neu auf eine interessante Gestaltung der Konkurrenz bedacht und schalteten deshalb im Jahre 1926 in den Rallye eine Kilometerprüfung mit stehendem Start ein. Sieger der 15 Fahrer wurde Haas auf Delage aus Luzern. Das Reglement der Veranstaltung im Jahre 1927 wurde stark umgeändert. 27 Konkurrenten meldeten sich zum Start; Erster von ihnen wurde F. Meyer auf F. N. aus Martigny. Den absoluten Nennungsrekord erreichte die Sternfahrt des Jahres 1928. 87 Fahrer schrieben sich für die Fahrt nach Genf ein, der schönstes Vorfrühlingswetter beschieden war. Wieder wies das Reglement Aenderungen auf. Sieger wurde J. Fortmann auf Farman aus Bern. 1929 machten sich 53 Sternfahrer auf die Reise; als Erste konnten exaequo die Fährer Moser (Bugatti), Bern, und Pierrehumbert (Hispano-Suiza), Neuenburg, proklamiert werden. 1930 arbeiteten die Organisatoren ein ganz neues Reglement aus, das den Begriff einer eigentlichen « Stern »- fahrt stark verwischte, da Bern noch als einziger Ausgangspunkt galt. Wieder starteten 53 Konkurrenten zu der vom Wetter nicht besonders begünstigten Fahrt, die mit dem ex-aequo-Sieg von E. Theilkäs (Falcon- Knight), Frutigen, und W. Geiser (Reo), A. C. S.-Sektion Emmental, endete. Das Reglement mit dem einen Start in Bern zeigte schon bei seiner erstmaligen Erprobung deutliche Mängel; noch stärker kamen diese bei der Fahrt im Jahre 1931 zum Vorschein, an der bloss 12 Konkurrenten sich beteiligten. Der Berner E. H. Thommen auf Fiat schwang sich diesmal an die Spitze. Die guten Erfahrungen, die man früher mit dem Sternfahrtreglement gemacht hatte, das mehrere Startorte vorsah, bewogen die Konkurrenten dazu, es 1932 wieder einzuführen. 27 Konkurrenten beteiligten sich an der Prüfung, für die als Ausgangspunkte die Orte Zürich, Basel, Bern, Lausanne, Freiburg, Luzern und Martigny galten. Die Sternfahrt ging bei leidlich gutem Wetter vor sich, und ergab wiederum den Sieg des Berners Thommen auf Fiat. Die diesjährige Sternfahrt. Trotz den Schwierigkeiten der gegenwärtigen Zeitläufte, die sich auf allen Gebieten in stärkstem Masse lähmend auswirken, hat man auch in diesem Jahre nicht darauf verzichtet, dem ersten Salon-Wochenende durch die gewohnten sportlichen Veranstaltungen seine besondere Attraktion zu verleihen. Sowohl die Sternfahrt wie das Kilometerrennen von Saconnex werden morgen und übermorgen neu erstehen, und beide Manifestationen dürften den Beweis dafür leisten, dass sportliche Initiative auch ernste Hemmnisse tapfer überwindet. Der Sektion Genf des Plan der Kontrollorte und Routen der Sternfahrt nach Genf. A. C. S. als Organisatorin der beiden Anlässe wird man für ihren Mut Dank und Anerkennung wissen. Ein wichtiger Faktor für die Genfer Sporttage ist immer das Wetter. Sportliche Veranstaltungen im März durchzuführen, stellt immer ein grosses Wagnis dar. Es macht gegenwärtig nicht den Anschein, als ob sich der Winter auf das Wochenende hin wieder einstellen wollte, wie dies früher in eindrücklichster Weise auch schon der Fall war; immerhin soll man nicht mit allzu frühem Rühmen das gerade Gegenteil herausfordern ... Hoffen wir, eine erste warme Märzsonne sei diesen ersten Salon-Tagen beschieden! Bekanntlich beschreitet das Reglement der diesjährigen Sternfahrt nach Genf ganz neue Wege, so dass es. angebracht sein dürfte, in kurzen Umrissen die wichtigen Bestimmungen nochmals zu skizzieren. Während früher die Konkurrenten auf vorgeschriebenen Strekken Genf zurollten, steht es diesmal ganz in ihrer Freiheit, welche Routen sie befahren wollen. Sie haben lediglich zwischen ihrem selbst bestimmten Startort und dem Ziel in Genf eine Strecke zurückzulegen, die sich aus einzelnen, auf der nebenstehenden Sternfahrtkarte angegebenen Etappen zusammensetzt und deren ungefähre Länge 300 km betragen dürfte. Für die drei gewerteten Wagenklassen gelten bestimmte Stundendurchschnitte, die möglichst genau einzuhalten sind, und zwar sind für die Wagen der Klasse bis 1500 ccm 40 Stdkm., für die der Klasse bis 3000 ccm 45 Stdkm. und für die der Klasse über 3000 ccm 50 Stdkm. berechnet. Sowohl Unter- wie Ueberschreitungen des vorgeschriebenen Mittels werden bestraft. Die Zeiten werden durch geheime Kontrollen, die den Fahrern nicht bekannt sind, gemessen; die Kontrollposten an den verschiedenen Etappenorten bescheinigen lediglich die Durchfahrt der Konkurrenten. Nach dem Eintreffen in Genf haben die Sternfahrer auf dem in der Nähe des Salons liegenden Quai Charles-Page erstmals eine Geschmeidigkeitsprüfung zu bestehen, die in einer Langsamkeits- und einer Beschleunigungsfahrt über je 100 m besteht, welche ohne Zwischenhalt zu erledigen sind. Für das Endklassement, bei dem die verschiedenen Zylinderinhalte nicht besonders berücksichtigt werden, gelten die folgenden Ergebnisse: KAUFEN Sl ELEKTRISCHES ZUBEHÖR DAS SCHON SEIT JAHREN AUSPROBIERT WURDE UND SICH IN DER SCHWEIZ VIEL- TAUSENDFACH BEWÄHRT HAT Um siegen xu können, nicht nur Ober eine wahrhaft sibirische Kälte, sondern auch über die unzähligen Schwierigkeiten, mit denen die Fahrer wie HOTCHKISS von Vaselle, 1. iwi Gesamt-Klassement; SALMSON von Madame Rounault, 1. der leichten Wagenklasse; PEUGEOT von Madame Mareuse und Madame Lamberjack, 1» in der Regelmässigkeits-Prüfung für Damen, sowie die klassierten Wagen AMILCAR, TALBOT, BENTLEY anlässlich des Monte Carlo -Rally auf der 3780-km-Strecke Tallinn—Monte Carlo zu kämpfen hatten, wurde ein also: WINKER STOPLATERNEN STOPSCHLUSS- UND RÜGKFAHRLATERNEN SCHEIBENWISCHER HÖRNER SCHEINWERFER MARKIERLICHTER NEBELLAMPEN ZÜNDKERZEN usw. VON Vergaser mit automatischem Startes« verwendet. Es ist bekannt, welche wichtige Rolle der Vergaser in allen Fällen spielt, in denen verlangt wird : —'augenblickliches Starten bei grösster Kälte, — starke Beschleunigung, — regelmässiges Arbeiten des Motors, '— leichte Regulierfähigkeit. Und da zögern Sie noch, umeinen SOLEX auf Ihren Motor montieren zu lassen? Generalagentur fDr die Schweiz: Henri Bachmann 12b, nie de I' Tel. 48.42 48.43 48.44 Genf Zürich 9, Place des taox-Vives umenstrasse3l Tel. 25.641 Tel. 58.824 58.825