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E_1933_Zeitung_Nr.020

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I. die zurückgelegte

I. die zurückgelegte Strecke (für je fünf gefahrene Kilometer wird ein Punkt erteilt, die Gesamtzahl darf aber nicht grösser als 60 — dl« Strecke soll nicht länger als 300 km — sein), 2. die Durchschnittsgeschwindigkeit und 3. die Geschmeidigkeitsprüfung. Der Start zur Sternfahrt wird von morgens 8 Uhr an mit je einer Minute Intervalle zwischen jedem Wagen erteilt. Die offizielle Zeit wird von Genf aus an die Telephonzentralen der verschiedene Start- u. Kontrollorte gegeben und darauf an die offiziellen Kommissäre weitergeleitet Die Ankunft der Sternfahrer in Genf und die anschliessende Qeschmeidigkeitsprüfung sind auf Samstagmittag von 14 Uhr 30 bis 17 Uhr 30 festgesetzt worden. Die Sternfahrt vereinigt 29 Meldungen, bei den heutigen schwierigen Umständen ein durchaus befriedigendes Ergebnis. Im letzten Jahre hatten sich 30 Konkurrenten eingeschrieben. Im folgenden veröffentlichen wir, nach den verschiedenen Startorten verteilt, die Namen der Konkurrenten. Startort Bern: E. H. Thommen (Fiat), Bern; Max Hodel (Ford), Bern-Wabern; J. Studer (Riley), Bern. Startort Thun: Rudolf Egger (Willys Knight), Frutigen; Eduard Theilkäs (Falcon Knight), Frutigen. St&rtorl Zürich: "Walter Ringer (Singer). Zürich; Dr. Vollm (Willys Knight), ZoUikon (Zürich; Ino (Fiat), Zürich; Dr. Werner Spörri (Renault). Einsiedeln. Startort Basel: Siesa (Ford), Basel; Mme Frieda Schnell (Ford)..Basel. Startort Luzern: Fraaa Kooh (Fiat), Luzern. Startort Ölten: Frau Riva-Gerwig (Ford), Basel; Fred Iten (Ford), Basel. Startort Neuenbirrg: Aniri Sandos (De Soto), Neuenburg; M. Dumont (X), Neuenburg; Dt. Samuel Wachsmuth (Ford), Lausanne. Startort La Chaux-de-Fonds: Felix Ducomun (Ford), La Chaux-de-Fonds. Startort Lausanne: Ihr. Manrfee Bourgeois (Panhard LeTassor), Lau- •anne. Startort Delemont: Walter Petermann (Chrysler), Moutier. Startort Genf: Anrüste Henrioud (Lancia), Genf; Fred Dusendschön (Standard), Gent. Emil Burri (Opel), Genf. Startort Slon: Oskar Burgener (Citroen), Stalden (Wallis); Josef Kluser (Ford), Martigny; Georges Chappuis (Studefcaker). Martieny. Startort vevey: Alphonse Vanoni (Willys Knight)., Montefl. Startori Annecy: Dr. Michaud (Citroen), Champ^ry. Startort Kreuzungen: Walter Hufschmied (Graham), Suleen; Den Sternfahrern wird am Samstag 18 Uhr am Stand des A. C. S. in der Ausstellung von der organisierenden Sektion Genf des A. C. S. ein Aperitif offeriert. Die Preisverteilung findet wie gewohnt am Sonntag abend nach dem im Ausstellungs-Restaurant um 18 Uhr 30 beginnenden Diner ca. um 20 Uhr 45 statt. Das Kilonieterrennen von Grand-Saconnex. Auch das Kilometerrennen wird auch in diesem Jahre seine gewohnte Anziehungskraft ausüben. Zahlreiche bedeutsame Namen garantieren für interessanten Sport auf der Strecke von Saconnex. In der nächsten Nummer werden wir noch kurz auf die Geschichte dieses eng mit dem Salon verwachsenen Kilometerrennens zurückkommen, das in jedem Jahre die schweizerische Sportsaison eröffnet. Der Beginn des Rennens der Motorräder ist auf Sonntag morgen 9 Uhr 20 festgesetzt, während die Automobile ungefähr um 10 Uhr 20 zum Kampfe antreten werden. Die Preisverteilung für das Kilometerrennen findet wie für die Sternfahrt am Sonntag abend im Ausstellungs-Restaurant statt. Am Samstag morgen bleibt die Strecke von 7 bis 9 Uhr für das Training reserviert. Die Wagenabnahme beginnt am Sonntag früh um sport steckte, sah sich nicht getäuscht. Ganz 7 Uhr 30 (Chantier de la Voirie de Va-unerwarteromb6, 38, route de Ferney). hat sich nun die Situation sowohl Bis zum Redaktionsschluss sind die folgenden Nennungen für das Rennen eingelaufen: Tourenwagen: Maurer (Voisin), Genf; Blattner (Ford). Tbalwil; Oskar Zwimpfer (Chrysler), Zürich; Hans Gübelin (Chrysler-Plymouth), Zürich; Hans Riva-Gerwig (Ford), Basel; Fred Iten (Ford), Basel. Sportwagen: R. Emfiry (Derby Komp.), La Chaux-deFonds; X (Bugatti), Genf; Rolf Itten (Chrysler), Zürich; Hans Gübelin (Chrysler-PIymouth), Zürich; Frl. Braillard (Bugatti Komp.), La Tour-de-Peils; Baron von Waldthausen (Alfa Romeo); Heinrich Deck (Bugatti), Zürich; Goddefroy (Bugatti), Bern; Rennwagen: L. Braillard (Bugatti), La Tour-de-Peilz; Baron von Waldthausen (Alfa Romeo); X (Alfa Romeo); Villars (Spezialwaren), Versoix; Markiewics (Bugatti), Genf; Ulrich Maag (Bugatti Komp.), Zürich; Dr. Avondet (Bugatti Komp.), Genf; Hans Stuber (Bugatti Komp.), Berti. AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° 20 Es kann unter Umständen damit gerechnet werden, dass sich die Liste der Teilnehmer am Kilometerrennen noch weiter erhöht. Die Salon-Besucher werden sich jedenfalls das sportliche Schauspiel vom Sonntag morgen nicht entgehen lassen. Der Ball. Es sei noch ein letztes Mal auf den am Samstag abend im Hotel des Bergues stattfindenden Ball aufmerksam gemacht, an dem die beiden glänzenden Tanzorchester «The Broadcasting Serenaders» und « The Night Birds » mitwirken. Um Mitternacht findet die elegante Modeschau statt, darauf folgt unter den Damen eine Verlosung, und die Gewinnerin kann unter den ausgestellten Roben eine Toilette im Werte von 300 Fr. für sich beanspruchen. Auch eine wertvolle Damen- und als illustre Equipe aufrücken. Um ihre Gemeinschaft auch nach aussen hin zu dokumen- eine Herrenarmbanduhr gelangen zur Verlosung. Der Beginn des Diners ist auf 20 Uhr festgesetzt, und um 22 Uhr schliesst sich sodann der eigentliche Salonball an. bo. Eine Renngemeinschaft Chlron-Caracclola Mit Alfa Romeo- und Bugatti-Rennwagen. Wer vermutet hatte, dass hinter dem gemeinsamen Aufenthalt der beiden Rennfahrer Chiron und Caracciola in Arosa mehr als nur gemeinsame Begeisterung am Winter- für Chiron wie für Caracciola, von denen man monatelang nie recht wusste, was sie eigentlich in der neuen Saison als frei gewordene Fahrer nun unternehmen würden, geklärt. In Wirklichkeit entpuppen sich die beiden ganz überraschenderweise als eine kleine, aber gefährliche Equipe, die sich bald genug auf den Rennstrecken Europas bemerkbar machen wird. Vor wenigen Tagen erst reisten die beiden Fahrer von Arosa aus nach Mailand, um dort mit Alfa Romeo in Unterhandlungen zu treten. Innert kürzester Zeit führten diese zu einem positiven Resultat, so dass der Vertrag zwischen den beiden Rennfahrern und der Italienischen Firma schon abgeschlossen werden konnte. Chiron und Caracciola erwerben sich drei Alfa Romeo, von denen zwei Renn- und einer ein Sportwagen ist. Den beiden stehen auch noch die zwei früher Chiron gehörenden Bugatti 2300 cem zur Verfügung, insgesamt also fünf Rennwagen. Eine Mannschaft und eine Waffe, die allerhand von sich reden machen wird! Die drei Alfa Romeo- Wagen werden in der ersten Hälfte des Monats April zur Auslieferung an die Fahrer bereit sein. Die deutsch-französische Equipe (mit welcher schönen Selbstverständlichkeit doch der Sport alle Grenzen übersehen kann!) wird sich entsprechend der Härte und der Eigenart der verschiedenen Rennen sowohl der Alfa Romeo- wie der Bugatti-Maschinen bedienen, so dass man also auch Chiron auf Alfa Romeo und Caracciola auf Bugatti antreffen dürfte. Das vorgesehene Rennprogramm beginnt in Monte Carlo und umfasst beinahe alle grösseren Rennen in Europa, inbegriffen die Bergrennen. Bei den 24» Stundenrennen von Le Mans und Spa werden die beiden mit ihrem Alfa Romeo-Sportwagen tieren, werden die einen Wagen in Weiss mit einem blauen Streifen und die anderen in Blau mit einem weissen Streifen bemalt. (Weiss ist bekanntlich die deutsche, blau die französische Rennwagenfarbe. Also auch hier die berühmte Ueberbrückung, um die die Politiker vergeblich ringen. Nehmt Euch ein Beispiel!) Im übrigen liegen Chiron und Caracciola gegenwärtig schon wieder dem vorzüglichen Training des Wintersportes in Arosa ob. Die neue Saison verspricht ganz ausserordentlich interessant zu werden. Wohl alle grossen Piloten kämpfen in diesem Jahre als Einzel fahrer, somit mit gleichen Waffen. Die Frage der Ueberlegenheit wird 1933 nicht mehr so leicht zu lösen sein wie noch im letzten Jahre. Nach Campbells Weltrekord. Sir Malcolm Campbell hat der Stadt Daytona durch seine wiederholten Rekordversuche grosse propagandistische Dienste geleistet. In Anerkennung dafür ernannten die Behörden Campbell ehrenhalber zum Obersten der Miliz des Staates Florida. Der Engländer ist Ende letzter Woche in New York mit der «Aquitania> nach England abgefahren. Bei einem in New York zu seinen Ehren gegebenen Bankett erklärte er, er werde auch im nächsten Jahre wieder nach Daytona kommen, um seinen eigenen Rekord, wie er hoffe, auf 300 Stundenmeilen — ungefähr 483 Stundenkilometer — heraufzuschrauben. Auf der folgenden Seite veröffentlichen wir noch die offiziellen Zeiten der neuen Rekorde von Campbell. Stand 18 am Genfer Salon zeigt: Erhöhten Luxus xu kleinerem Preis! Nur Hupmobile - von jeher Pionier - konnte sich so den jetzigen Verhältnissen anpassen: niedriger Preis, moderne Formen, verbunden mit altbekannter Qualität und unverändert gutem Geschmack. Wenn Sie diesen Hupmobile sehen, sind Sie einfach begeistert! 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N°20 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE Rekord Strecke oder Zeit Tabelle der internationalen Rekorde Aufgestellt vom 1. Oktober 1932 bis 31. Dezember 1932 Start Datum Ort Fahrer Marke Gefahrene Zeit oder Strecke Std., Min. Sek. 1/100 Std.- Mittel Internationale Rekorde 200 Meilen . 2(K)0km.... 3000 km 12 Stunden 24 Stunden stehend 14/10/32 25/26/10/32 Klasse F (1100 cem). Brooklands G. E. T. Eyston Riley Montlhery Denly und Maolure 1 h. 47'28"50 179.689 13 h. 33'18"74 147,545 22 h. 34'59"15 132.843 1792 km 494 149.375 3182-km 948 132.623 50 km .... ste- 50 Meilen . hend 100 km.'... „ 100 Meilen . „ 200 km .... „ ] Stunde „ 28/10/32 Klasse 6 (750 com) Brooklands F. W. Dixon Riley 17'04"44 175.706 27'10"82 177.629 33'39"26 178.283 54'00"66 178.779 lh.07'22"41 178.112 178 km 520 178.520 ••'• 1 KTO. • * • « 1 Meile .. 5 km •., 5 Meilen 10 km ... 1 km .... 1 Meile .. 200 km ... 200 Meilen 600 km ... 500 Meilen 1000 km .... 1000 Meilen 1000 Meilen 2000 km ... 3 Stunden 6 Stunden 12 Stunden 24 Stunden stehend fliegend 1 Meile .. steh. 13/12/32 1/11/32 21/12/32 19/20/12/32 21/12/32 19/20/12/32 21/12/32 19/20/12/32 1/11/32 Klasse H (500 cem) Montlhery G. E. T. Eyston Brooklands E. B. Hall Montlhery Eyston et Denly Eyston, Denly und Wisdom Eyston u. Denly Eyston, Denly und Wisdom Eyston u. Denly Eyston, Denly und Wisdom Klasse I (350 cem) Tat V. de Strasser- Sylton M. G. M.G. Midget M."G. 18"5539194.029 29"8596.194.029 l'32"80193.966 2'34"23187.824 3'10"50188.976 33"285108.157 48"165120.287 1 h. 18'03"62153.727 2 h. 06'17"18152.923 3h.23'07"96147.687 5 h. 24'18"68148.870 6 h. 46'16"03147.686 14 h, 27'08"73111.354 11 h. 19'04"53142.194 17 h. 45'56"93112.576 456 km 674152.225 896 km 023149.337 1673 km 841139.487 2727 km 201 113.633 D. K. W. lW'll 96.384 tynseMed'enthousia9me de ses Dremii tärituAe-f Cesl !e cri d'enthousiasme de ses premfers possesseurs. Elle fera son chemin. (,'est utto descendante directe des gagnantes des Rallyes de Monte-Carlo 1932 et 1933: prix d'Excellence de la Construction Automobile Mondiale. C'est la plus Grande Valeur pour le Minimum de Prix. Cest le Minimum d'entretien par le Maximum de Qualites. Elle aussi, eotnme toutes les Hotchkiss, est toujours prete a reprendre la route apres la randonnee de la veille. Les Hotchkiss absorbent les cötes avecdesinvolture, collent ä leur trajeetoire, s'aecrochent aux virages. Tout comme les autres 4 et 6 cyl. Hotchkiss, la nouvelle 11CV. est spacieuse, solide, süre, seduisante. Faites-en votre voilure, eile sera votre meilleure amie. ifi* Campbeils neue Rekorde: Weltrekord über die fliegende Meile: Sekunden Std.-Mittel Std.-km Hinfahrt 13,16 273,556 440,151 Rückfahrt 13,30 270,676 435,517 Durchschnitt 13,23 272,108 437,821 Weltrekord über den fliegenden Kilometer: Sekunden ßtd. ^Mittel Std.-tm Hinfahrt 8,18 273,463 440,090 Rückfahrt 8,24 271,472 436,890 Mittel 8,21 272,463 438,480 Weltrekord Ober 5 Kilometer (fliegender Start): Sekunden ßtd.-,Mittel Std.-km Hinfahrt 42,44 263,540 424,035 Rückfahrt 44,50 251,340 404,406 Mittel 43,47 257,295 413,987 Der Mille MigUa entgegen. Nachdem das Reglement des VII. italienischen Tausend- Meilenrennens nun schon vor einiger Zeit veröffentlicht worden ist. hat das unter der Leitung von Renzo Castagneto stehende Organisationskomitee alle Vorarbeiten in An- : riff genommen. Die staatliche Strassenunterhaltungsgesellschaft hat die Strecke an einigen Orten ausgebessert, so dass die 1643 km lange Route sich in bestem Zustande befindet Für diese Grossveranstaltung sind wieder wertvolle Ehrenpreise vom italienischen König, vom Ministerpräsident Mussolini und vom Parteisekretär Starace den Organisatoren zur Verfügung gestellt worden. Die Nennungsliste ist bereits eröffnet worden, und zwar mit offiziellen englischen Equipen : es werden zwei 1100 ccm-Midgetwagen mit folgenden Besatzungen starten : Earl Howe-Sir Henry Birkin, Eyston-Qraf Lurani. Weiter vernimmt man. dass die Besatzung Nuvolari-Borzacchini auf einem 2,3 Liter-Allfa Romeowagen das Rennen gemeinsam bestreiten wird. Grosses Interesse scheinen auch die Deutschen für das Rennen zu haben. Nachdem schon Manfred von Brauchitsch Informationen eingeholt hat. meldete nun auch Hans Stuck seine Teilnahme; er wird schon am 23. Februar das Training an Ort und Stelle aufnehmen. Aller Wahrscheinlichkeit nach startet sowohl Stuck wie von Brauchitsch mit einem Mercedes S.S.K. Über die Absichten Caracciolas verlautet noch nichts, doch darf mit seiner Teilnahme bestimmt gerechnet werden. Ob er mit einem Alfa Romeo- oder mit einem Bugatti-Sportswagen starten wird, ist noch fraglich. Maserati bereitet für die Mille Miglia einige neue Wagen vor, und zwar einen neuen 6 Zylinder-Wagen (1500 cem) und einen neuen 3 Liter-Wagen mit Hinterradantrieb. Obwohl Maserati keine offizielle Fahrer im Jahre 1933 stellen wird, dürfte einer dieser Wagen von Luigi Fagioli gesteuert werden, und es ist nicht ausgeschlossen, dass auch Meisterfahrer Achille Varzi als Verteidiger der Farben der bologneser Fabrik am Start erscheint. Dem grössten Rennen der Welt bringt man schon jetzt allseits reges Interesse entgegen. r. Preisabbau bei den Nenngeldern. Zu dem von uns kürzlich an dieser Stelle besprochenen Reglement des Grossen Preises von Frankreich wird uns aus Rennfahrerkreisen ««»schrieben • Die Ausschreibung für den Grossen Preis von Frankreich hat vor allem deshalb überrascht, als das Nenngeld auf nur 100 francs francais festgesetzt wurde, in welchem Betrage die Prämie für die Haftpflichtversicherung sogar inbegriffen ist. Wenn man -bedenkt, dass der Einsatz in früheren Jahren zwischen 2000 und 3000 fr. betrug, so fällt diese Reduktion um so mehr ins Gewicht. Es handelt sich hier nurmehr um eine formale Einschreibegebühr, die für die eigentliche Kostendeckung der Veranstaltung keinerlei Bedeutung mehr haben kann, und zwar um so mehr, als die ausgesetzten Barpreise nach wie vor noch sehr ansehnlich sind und in die Tausende von Franken gehen. Nun kann sich die Organisation des Grossen Preises ein solches Entgegenkommen gegenüber den Rennfahrern freilich unbedenklich leisten, indem die Veranstaltung sich grösster Popularität erfreut und daher mit einem, vieltausendköpfigen Besuch 1 gerechnet werden kann, wobei jeder Zuschauer für die Entrichtung eines Entgeltes herangezogen wird, da die Rundstrecke von MontJhSry vollständig abgesperrt und kontrolliert ist. Wenn auch unsere schweizerischen Rennen gerade in dieser Hinsicht benachteiligt sind'und weit mehr Zaungäste den Konkurrenzen beiwohnen als zahlende Zuschauer, so wird man im Interesse einer möglichst grossen Beteiligung von Seiten der Fahrer vielleicht doch am einen oder andern Orte die Frage der Nenngelder einer Revision unterziehen dürfen. . Grosser Preis von Tripolis» Der .7. Grosse Preis von Tripolis findet am 7. Mai auf. einer 13,1 km langen Strassenrundstrecke bei Tripolis statt. Das Rennen ist für Sportwagen reserviert, für die keinerlei Limiten betreffend Gewicht und Zylinderinhalt gelten. Die Fahrer müssen insgesamt eine Strecke von 393 km zurücklegen. Für das Rennen gelangen total 130 000 Lire zur Aussehreibung, von denen dem Sieger 40 000 Lire zufallen. Der Nennungsschluss ist auf den 28. April festgesetzt. Der Grosse Preis von Tripolis wird mit einer gross aufgezogenen Automobil- Lotterie finanziert, für die gegenwärtig In Italien grosse Reklame gemacht wird. Für das Rennen scheint in Fahrerkreisen grosses Interesse zu bestehen; jedenfalls laufen sehr zahlreiche Anfragen ein. Voraussichtlich nehmen an dem Anlass auch die Deutschen Paul Pietsch (Alfa) und Burggaller (Bugatti) teil. Die Projekte Juan Zanellis. Der spanische Rennfahrer Juan Zanelli hat bekanntlich im Jahre 1931 auf Nationaf-Pescara die europäische Bergmeisterschaft für Rennwagen gewonnen. Im vergangenen Jahre blieb es um den spanischen Fahrer ziemlich still. Wie man nun hört, hat Zanelli den Alfa Romeo angekauft, mit dem der Franzose Sommer das letzte 24-Stundenrennen von Le Mans und den Grossen Preis von Marseille gewann. Der Wagen soll gründlich überholt werden, da der Spanier in diesem Jahre sportlich wieder sehr aktiv sein wird. Er beabsichtig erstmals in diesem Jahre beim Prpi«; von Tunis zu «rfarten. rnb. Concessionnaire pour la Suisse: Grand Garage E. MAURER, 50, B U dcsTranchcos, GEN£VE Agent pour BAL6: P. STAEHLI, Hardstrasse 62, Bäle. „ „ NEUCHATEL: GARAGE PATTHEY, 39, rue de Seyon, Neuchätel. ON A BEAUCOUP PARL£ dont au dernier SALON DE PARIS de la fameuse 17 CV., 6 cylindres les brillants 6tats de Service n'ont jamais e"t