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E_1933_Zeitung_Nr.022

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AUTOMOBIL-REVUE

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22 - 1933 AUTOMOBIL-REVUb Der Kraftverkehr, ein wesentlicher Faktor Er ist da, der neue grosse des Wirtschaftslebens. Einiluss des Motorfahrzeuges auf die Gestehungskosten der Güter. In einer interessanten Untersuchung, die dem wirtschaftlichen Aufbau Osteuropas gewidmet ist, hat der bekannte französische Wirtschaftler F. Delaisi das nachstehende Beispiel zitiert, das für die Bedeutung der Transportkosten innerhalb der Gestehungskosten besonders typisch erscheint: «Ein Zentner rumänisches Korn und ein Zentner kanadisches Korn gleicher Qualität werden in Liverpool zum gleichen Preise verkauft. Die bedeutenden Kommissionshäuser kaufen etwa zum gleichen Kurs in Fort William am Oberen See und in Braila a. d. D. jedoch erhält der kanadische Farmer 10 bis 20 Prozent mehr pro Zentner auf seiner Farm als der rumänische Qetreidebauer. Warum: Weil der kanadische Farmer über ein Strassennetz verfügt, über Lastwagen, Eisenbahnen und Kredite, was alles dem rumänischen Bauer fehlt. Aus dem gleichen Grunde werden zwei zum gleichen Preise in Roubaix verkaufte Ballen Stoff 30—50% höher im rumänischen Dorf als auf der kanadischen Farm bewertet werden. Es ergibt sich daraus, dass die Kaufkraft des rumänischen Getreidebauers gegenüber der Importware halb so hoch ist wie die des kanadischen Farmers. Geben Sie dem rumänischen Bauern den gleichen Verkehrsapparat, und Sie werden seine Kaufkraft um die Hälfte erhöhen, ohne die Produktion um einen Scheffel noch den Getreidekurs um einen Franken auf dem Weltmarkt zu erhöhen.» Ein anderer weitschauender Beobachter des wirtschaftlichen Geschehens, Lucien Romier, bemerkte kürzlich, dass die Anstrengungen, den Kaufpreis der verringerten Kaufkraft der Konsumenten anzupassen, sich nicht ad infinitum auf Kosten der Produktion vornehmen lassen könnten. Es wird also notwendig sein, auf dem Gebiete der Verteilung das Heil zu suchen. Nun stellen die Transportkosten einen wesentlichen Bestandteil der Gestehungskosten dar: Es ergibt sich daraus die Notwendigkeit, ihre Bedeutung klar zu erkennen. In Anbetracht der unzähligen Abstufungen von Preisen und Entfernungen erscheint es schwierig, genaue Angaben über den Prozentsatz der Transportkosten innerhalb der Gestehungskosten eines Produktes autzustellen. Immerhin haben uns die in den einzelnen Ländern angestellten Untersuchungen gewisse Annäherungswerte gebracht. Wir haben es für wichtig genug gefunden, einige dieser Zahlen nachstehend wiederzugeben; man wird daraus entnehmen, dass der Anteil der Transportkosten sehr unterschiedlieh ist, da dieser Anteil, je nach dem Produkt, zwischen 4 und 60% schwankt. Anfeil der Transportkosten in Prozent der allgemeinen Gestehungskosten. Schweiz: Textilien 6—10%> Maschinen 14°/o Lebensmittel 43% Baustoffe 60% Frankreich: Kohlo 20—24% Milch 25% Fleisch 8,5% Kartoffeln 31,25—54,6% Deutschland (auf eine Entfernung von 500 km berechnet). Weizen 11,04% Roggen 14,13% Kartoffeln 35,89% Auf Grund der Gesamttransporte der französischen Eisenbahnen im Jahre 1929, und indem man aus den Zollstatistiken den mittleren Wert der Waren entnahm, hat man versucht, einen Durchschnittsprozentsatz der Transportkosten für alle Waren zu errechnen. Man könnte demnach annehmen, dass die Beförderungskosten etwa ein Zehntel des Gesamtwertes der Güter betragen. Die Bedeutung des Motorfahrzeuges als Rohstoffverbraucher. Die Kraftverkehrswirtschaft hat in wenigen Jahren einen bedeutenden Platz als Verbraucher von Rohstoffen, Halb- und Fertigfabrikaten errungen. In den Vereinigten Staaten, wo die Kraftverkehrsstatistiken ganz besonders entwickelt sind, ist es bekannt, dass das Motorfahrzeug 85% der Brennstoffproduktion, 81% der 5 Mill. Arbeitsstunden für die Stahlindustri bedeutet. Die soziale Bedeutung des Autos. Wir haben festgestellt, dass es sozusage keine Zelle des öffentlichen oder private Wirtschaftslebens gibt, in der das Motorfahr zeug nicht zum unentbehrlichen Werkzeu geworden wäre. Es bleibt ,uns nur noch übrig seinen wohltätigen Einfluss-. zu betrachten, und zwar nun unter sozialen und nicht mehi unter utilitaristischen Gesichtspunkten. Die Verkehrsmittel üben eine beträchtlich Wirkung auf die Ansiedlung der Bevölkerun aus. Besonders typisch für diese Entwick lung ist das Anwachsen der städtischen Sied Iungen im Verlauf des vorigen Jahrhundert gewesen. Die Entwicklung der Städte ist ein Parallelentwicklung zu der der Eisenbahnen gewesen, deren Netz eine Stadt zum Mittel Punkt zu haben pflegt. Die Schiene hat von jeher als stark zentralisierender Faktor gewirkt, zum Schaden der Provinz durch ein Entvölkerung des Landes. Das Motorfahrzeug hingegen übt eine diametral entgegengesetzte Wirkung aus. Die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse ha den Dörfern und kleinen Städten eine neui Belebung gebracht, sie hat gleichzeitig alte Industrien wieder aufleben lassen und neue gewerbliche Betriebe: Hotels, Garagen, Re paraturwerkstätten, Tankstellen usw. geschaffen. Die Bedienung auch der kleinsten Dörfer und Weiler durch rasche Verbindung mit der Nachbarstadt durch Autobusse ha das Leben dieser ländlichen Bevölkerung umgewandelt und sie aus ihrer Isolierung befreit. Die Abwanderung nach den Städten, deren unglückselige Folgen durch Soziologen und Aerzte oft genug geschildert worden sind, ist dadurch aufgehalten worden. Durch die Abwanderung des Verkehrs nach dei Strasse hat das Automobil der Allgemeinhei einen beträchtlichen Dienst erwiesen; es ha dem Strassennetz seinen Wert wiedergegeben und die durch vergangene Generation im Strassenbau investierten Gelder zu einer neuen Produktivität erweckt. Diese Tatsache muss festgehalten werden, wenn man sich damit befasst, den Zuschuss des Kraftverkehrs zu den Strassenkosten festzusetzen. Das Motorfahrzeug spielt eine allzu grosse Rolle auf sozialem Gebiete, als dass es möglich wäre, diese Rolle im einzelnen darzustellen. Nichtsdestoweniger ist oft genug gegen das Auto argumentiert worden, indem man die Zahl der Verkehrsunfälle ins Feld führte so dass es angebracht erscheint, auch die Fälle heranzuziehen, in denen es im Dienste der öffentlichen Gesundheit steht. Erwägt man beispielsweise die Anzahl der Kranken die alltäglich in den Operationssälen der Krankenhäuser abgeliefert werden, und die in dringenden Fällen ohne Autotransport zu spät auf den Operationstisch kämen, denkt man an die Anzahl von Menschenleben, die dank dem raschen Eingreifen eines Landarztes gerettet wurden, so wird man zugegen müssen, dass dadurch die Anzahl der Verkehrsunfälle weit ausgeglichen wird. Man kann auch sagen, dass die Automobilindustrie der Entwicklung des Handwerks besonders entgegenkommt. Sie gestattet einem fleissigen Handwerker, seine Unabhängigkeit zu erringen und seine Familie, die er im eigenen Betrieb beschäftigt, zu ernähren. Zum Schluss halten wir es für notwendig, die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung des Kraftverkehrs als Arbeitgeber zu lenken. Die Frage der Arbeitslosigkeit. ist in allen ändern so aktuell, dass wir ihre Behandlung nicht ausser acht lassen können. Die Erfindung des Automobils hat eine Vielzahl von Unternehmungen und Industrien geschaffen: Rohstofflieferanten, Verkäufer, agerhalter, Reparaturwerkstätten, Garagen, Tankstellen, Handel von Ersatzteilen und Zubehör, öffentlicher und privater Beförderungsdienst, Bauunternehmungen, Strassenbaufirmen, Strassenverwaltung und Polizei, sportliche und gewerbliche Vereinigungen, Versicherungsgesellschaften usw. Das Motorahrzeug bringt einer gewaltigen Menge von Arbeitern, Angestellten, Chauffeuren, Mechanikern, Verkäufern, Vertretern, Beamten Brot und Arbeit. Wir besitzen übrigens diesbezügliche Angaben, aus denen sich ergibt, dass das Motorfahrzeug von den gesamten Arbeitern und Angestellten in zahlreichen ändern jeden 24. beschäftigt und von der Gesamtbevölkerung jeden 38. ernährt. Wir gestatten uns, abschliessend dem Wunsch Ausdruck zu geben, dass die Gesetzeber aller Länder Verständnis dafür erlan- Gummi-, 53% der Oel- und Fett-, 60% der Spiegelglas-, 54% der Stahl-, 7,8% derSpezialstahl, 35,8% der Blei-, 9% der Zink-, 12.6 Prozent der Blech-, 9,6% der Baumwolle-, 28% der Woll-, 51% der Feinleder-, 17% der Holzproduktion der Vereinigten Staaten im Jahre 1931 aufgenommen hat. Auch ist berechnet worden, dass der Kraftverkehr ungeheure Mengen der verschieden- en mögen, dass jede Massnahme, die sich egen das Motorfahrzeug richtet, das ge- Wirtschaftsgebäude erschüttern muss. artigsten Produkte verwendet hat, von dersamte Schwefelsäure bis zum Platin, von denen sich eine Aufzählung erübrigt, und dass die Produktion von 100 000 Wagen indirekt etwa •) Siehe auch No. 21. M me Noch billiger In der Steuer, 13 oder 17 PS Noch billiger im Preis Noch billiger im Betrieb Und doch noch Grösser - schöner - stärker Bis auf 81 effektive PS Schwebender Motor Neueste «Doughnuts» Superbailon-Reifen Alle Gänge lautlos , Aero-Dynamic-Linie Neueste Kreuzsteuerung Freilauf - Automatische Kupplung Hydraulische Bremsen Tiefgelegenes Chassis - la. Strassenhaltung Neueste Oilite-Federn Neueste Vorderachse Ein Stück Stahlkarosserien Luxus-Innenausstattung etc. etc. Vertreter : Basel: STALDER & Co. Bellinzona: GRAND GARAGE S.A. Bern: GEBR. MARTI Brugg: F. 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