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E_1933_Zeitung_Nr.023

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10 AUTOMOBIL-REVUE 1935

10 AUTOMOBIL-REVUE 1935 — N° 25 NiederluMM Grossbritannien Ir. Freistaat Spanien Portugal Dänemark Norwegen Schweden Finnland Lettland Litauen Polen Ostairik» 8yrien Brit. Indien Siam NiederL Indien Japan Kanada Ver. Staaten Columbien Guyana Brasilien Argentinien Peru Bolivien. Januar 1933 f k af k kafkffkff k fffafk Tschechoslowakei f k1fffafkk Ungarn Jugoslawien Griechenland Rumänien Russl., Ukraine Algerien,, Tunis, Libyen Marokko > Januar 1932 f k a k f kfka f k kffkffkff a b o e f g ik 1 19 8.33 35.34 63 34.34 35.56 1.07 12 254.08 5.39 2 35 2 2.17 3.18 4.68 6315 31 60.60 5.65 5.52 17.72 18 32 43 1.04 1 1.59 1 56.92 3.39 6 3.18 35 343 13 32 56 11.42 4.36 20.89 65 8.38 24 69 17.87 21 44 2 2.67 12 1305.41 Abnahme der Ausfuhr 6.557 43.339 910 34.417 37.188 746 250 138.261 6.161 35 633 10 2.590 2.606 4.479 629 65 70 100 15.168 10.446 6.595 24.834 500 420 474 1.235 25 2.416 50 56.111 5.663 175 3.552 527 110 22 63 186 230 443 7.500 1.890 55.774 1.700 2.190 906 884 7.595 619 500 126 2.450 2 29.25 23.353 16 250 45 260 1 15.80 2.000 9 1018.32 439.661 21 300 3 55 313.72 396.161 1.40 3.650 60.122 72.515 746 143.672 35 643 2.590 7.085 629 65 70 25.714 31.929 420 474 1.235 2.491 56.111 5.663 4;254 132 63 186 230 443 65.164 1.700 2.190 906 884 7.595 1.119 126 2.450 865.690 12 1379.34 a 5 23.37 20.193 c 89.58 72.199 f 7 1043.51 ' 757.809 i U8.9S 22R.1O3 1.076.309 210.619 Die Schweiz führte, wie im Januar 1932, 12 Einheiten aus, deren Gewicht (Ersatzteile inbegriffen) sich auf 137 934 (130 541) kg beläuft und deren Wert sich auf Fr. 865 690 (1076309) stellt. Der Minderwert der Ausfuhr beläuft sich auf Fr. 210619. Unser bester Kunde war Spanien, das speziell Automobile und Chassis im Stüdkgewicht über 1600 kg in der Schweiz kaufte. 16,59% unserer Oesämtausführ an Motorfahrzeugen rollten in die Südwestecke Europas. Frankreich steht mit einem Teilkontingent von 12,61% an zweiter Stelle. Unser westlicher Nachbar bezog aus unserem Lande zur Hauptsache elektrische Apparate zum Anlassen, zur Zündung, zur Beleuchtung und Fahrsicherung, wie auch Scheibenwischer. Rund die Hälfte der französischen Bezüge entfallen auf die genannten Apparate. Das deutsche Kontingent erreichte 12,2% und betraf im wesentlichen Automobile und Chassis über 1600 kg. Weitere sechs Staaten weisen ebenfalls Anteile über 5% auf, so Italien 10,55%, Grossbritannien 8,37%, Japan 7,52%, Belgien 7,40%, Russland mit der Ukraine 6,48% und Holland 5,78%. Die Lieferungen ah jedes dieser neun Länder, im Betrage von mindestens Fr. 50 000 pro Land, ergeben zusammen 87,52%. In den Rest von 12,48% teilen sich weitere 30 Länder, r.-lt. Wirtschaftliches Der italienische Automobil-Aussenhandel wies im November 1932 einen Export von 638 Automobilen im Werte von 6.3 Millionen Lire aus, dem ein Import von 59 fremden Wägen im Wert von 0,9 Mill. Lire gegenübersteht. In den ersten 11 Monaten des Jahres wurden insgesamt 810 Wagen für 13,7 Millionen Lire eingeführt (1931 : 1170 Fahrzeuge im Werte von 19 Millionen Lire). Dagegen vermochte die italienische Automobilindustrie .5997 Fahrzeuge in einem Wert von 67,9 Millionen Lire ins Ausland zu liefern. Wenn auch auf diese Weise die Aktivität der Handelsbilanz weitgehend erhalten werden konnte, so kann das Ergebnis doch nicht über einen krisenhaften Rückgang der Ausfuhr hinwegtäuschen, indem im gleichen Zeitraum pro 1931 11,230 Automobile im Werte vpn 146,7 Millionen Lire ins Ausland gingen. Für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Oktober 1932 wurden. 5359 AutomoMe exportiert. Die, •Schweiz übernahm bievon 1040 und Ist damit immer noch der beste Abnehmer. An zweiter Stelle folgt Deutschland mit 897, dann Spanien mit 453, Belgien mit 434 und Argentinien mit 272 Wagen. z. Deutsche Projekte für die Senkung der Motorfahrzeugsteuern. Anlässlich der Begrüssungsansprache bei Eröffnung des Berliner Automobilsalons umriss der Reichskanzler Hitler das Regierungsprogramm in bezug auf die Förderung der Automobil- und Motorradindustrie. Er erwähnte dabei folgende Programmpunkte: 1. Herausnahme der staatlichen Interessenvertretung des Motorfährzeugverkehrs aus dem Rahmen des bisherigen Verkehrs. Der Kraftwagen gehört seinem ganzen Wesen nach mehr zum Flugzeug als zur Eisenbahn. Auto und Flugzeug besitzen eine gemeinsame Wurzel in der Motorentindustrie. Ohne die Entwicklung z.B. des Dieselmotors für den Kraftverkehr wären kaum je die Voraussetzungen für seine Verwendung im Flugzeug gefunden worden. 2. Allmähliche steuerliche Entlastung. 3. Inangriffnahme und Durchführung eines grosszügigen Strassenbauplanes und 4. Förderung der sportlichen Veranstaltun- '."".:. gen. Bemerkenswert war im weitern seine Erklärung, dass die staunenswerte Entwicklung des Motorfahrzeugwesens nicht etwa der staatlichen Förderung, sondern ausschliesslich der privaten Initiative zu verdanken sei. Im Gegenteil habe der Staat dieser Entwicklung alle erdenklichen Widerstände entgegengesetzt. So habe die bisherige Steuergesetzgebung dem Automobilbau zweifelsohne schweren Schaden zugefügt und die Höhe der öffentlichen Lasten sei geeignet, den Verkehr langsam abzudrosseln, statt zu fördern. Den neuesten Meldungen zufolge beabsichtigt nun das Reichsverkehrsministerium folgende Aenderungen des Kraftfahrzeugsteuergesetzes zu beantragen : Die PauschaJsteuer soll um 10 Prozent ermässigt werden und würde weiterhin nach der Bezahlung der Fahrzeugsteuer für 8 Monate die Verkehrsbewilligung für weitere 4 Monate steuerfrei gewährt. Dies bedeutet auf das ganze Jahr umgerechnet eine Steuerermässigung von insgesamt 40 Prozent. Im weitern soll der Zinszuschlag von 8 Prozent, der bisher für die monatliche Zahlung der Steuern berech- XeLWürde, fortfallen. Man scheint demnach in, Deutschland mit dem Abbau der Steuerlasten ernst machen zu wollen, nachdem äfo Praxis deutlich genug gezeigt hatte, dass übersetzte Steuern anstatt den erwarteten Mehreinnahmen einen bedenklichen Rückgang der Erträgnisse zur Folge hatten. z. \tiss(ellun^en Automobilausstellungen und neue Modelle. Die besonders in England von Jahr zu Jahr stärker zur Geltung kommende Praxis der Automobilfabriken, ihre Modelle für das nächste Jahr bereits viele Wochen. 3a sogar Monate vor dem nationalen Salon in London der Oeffentlichkeit bekanntzugeben, hat in England zu einer lebhaften Diskussion geführt. Die Händlerschaft wehrte sich energisch gegen diese Uebung. da dadurch eine starke Beunruhigung: des Marktes und eine grosse Unsicherheit bei der Käuferschaft hervorgerufen wurde und es bereits im Sommer schwierig war, die Modelle der laufenden Saison abzusetzen. Auch die Organisa^ tion der Automobilausstellung sprach sich gegen die allzufrühzeitige Bekanntsrabe neuer Wagen aus, da dadurch die Bedeutung und Anziehungskraft der Veranstaltung natürlich erheblich herabgemindert wird. Nunmehr haben die englischen Automobilfabrikanten beschlossen, Angaben über ihre kommenden Modelle frühestens 8 Wochen vor der Olympia Show der Oeffentlichkeit bekanntzugeben. Die Prospekte für die Saison 1934 dürfen also nicht vor dem 15. August 1933 herausgegeben werden. Mit diesem Beschluss hat nun die seit mehreren Jahren dauernde Diskussion einen vorläufigen Abschluss gefunden und wird damit auch der gegenseitige Wettbewerb ja möglichst noch einige Tage vor der Konkurrenz mit den Neuankündigungen vor das Publikum treten zu können, gegenstandslos gemacht. Die Kundengarage im Warenhaus. Das bekannte Warenhaus Galeries Lafayette in Paris hat seine Absicht bekanntgegeben, seine Verkaufsräumlichkeiten erneut zu erweitern. Gleichzeitig mit diesen Ergänzungsbauten soll eine Garage, die wenigstens hundert Wagen Platz bietet, erstellt werden. Auf diese Weise soll den Kunden nicht nur die Sorge um das Parkieren abgenommen werden, sondern die geschäftstüchtige Leitung des Warenhauses will ihnen die Möglichkeit bieten, mit dem Automobil in unmittelbarste Nähe der Verkaüfsräumlichkeiten fahren ZU können. z'""~ Profitez de votre visite ä Geneve pour volr les meubles de bureaux Z E M P en E RQ A en bois et acier en relation avec les nouveaux systemes de classement de la correspondance et contröles sur fiches. Renselgnements et offres Sans engagement. H. BAUMANN-JEANNERET 3, Bd. Georges Favon GENEVE OCCASION! LASTWAGEN von 2, 3, 4 und 5 Tonnen nun Teil mit Kipper, revidiert, mit Garantie, «u günstigen Bedingungen zu verkaufen Anfragen unter Chiffre 11198 an die 10416 a Automobil-Revue. Bern. CABRIOLET Lancia - Lambda 4 Plätze, 8. Serie, 13 HP, Occasion rar, vorteilhaft zu verkaufen, bei 10208 H. 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