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E_1933_Zeitung_Nr.023

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12 AUTOMOBIL-REVUE

12 AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° 23 Die Vollziehungsverordnung des Kantons Urt Der Landrat des Kantons Uri behandelte in seiner Sitzung vom 9. März die regierungsrätliche Vorlage zu einer kantonalen Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr und genehmigte dieselbe einstimmig. Die Vollziehungsverordnung enthält einen Abschnitt allgemeine Bestimmungen, in dem vor allem der Begriff der Bergstrassen näher umschrieben ist. Als Bergstrassen im Kanton Uri, für welche die Bestimmungen des Art. 62 der eidg. Vollziehungsverordnung massgebend sind, zählen alle Hauptstrassen, mit Ausnahme der Strecke Flüelen-Amsteg der Gotthardstrasse, der Bahnhofstrasse in Altdorf und der Seedorfer- und Attinghauserstrasse. Im gleichen Abschnitt sind auch die Polizeikompetenzen und die Gewichtsvorschriften für einzelne Teilstrecken geordnet. In einem zweiten Abschnitt Motorfahrzeuge finden sich Bestimmungen über den Führer- und Fahrzeugausweis, sowie über die Vornahme der Prüfungen. Die Gebühren, die im dritten Abschnitt behandelt sind, wurden in der gleichen Höhe belassen wie in den früheren kantonalen Verordnungen. In den beiden letzten Abschnitten sind Vorschriften über Handänderungen der Motorfahrzeuge, über Parkieren und über Fahrräder enthalten, nebst einigen Strafbestimmungen. Der Kanton Uri sieht im Paragraph 22 der Verordnung ein Nachtfahrverbot für Motorlastwagen und Motorräder vor, das von 23 Uhr bis 4 Uhr angesetzt ist. Ausgenommen sind davon die Motorfahrzeuge von Aerzten und Tierärzten bei beruflichen Fahrten, sowie die dienstlichen Fahrten militärischer und polizeilicher Fahrzeuge. hl. Die Vollzugsverordnung des Kantons Tessln umfasst in zwei Abschnitten Bestimmungen über Führerausweise, Fahrzeugausweise, Kompetenzverteilung polizeilicher und administrativer Natur, sowie Strafbestimmungen. In einem besonderen Anhang sind die heute gültigen Steueransätze und Gebühren aufgezählt Es handelt sich dabei nur um eine Wiederholung von Bestimmungen aus 10 Einzeldekreteo. hL so die Arbeiten noch früher in Angriff nehmen zu können. Die in Bälde stattfindende Vereinigung Gotthardstrasse. Die am 14. Dezember 1931 in Göschenen gebildete Vereinigung « Gotthardstrasse » kann in ihrem grundsätzliche Frage und" die eingeholten Generalversammlung wird sich über diese ersten Jahresbericht bereits auf eine erfolg- Offerten auszusprechen haben. s. reiche Betätigung zurückblicken. Bekanntlich setzt sich dieser neue Verband einerseits die frühzeitige Oeffnune im Frühjahr und möglichst späte Schliessung im Herbst der Gotthardstrasse zum Ziel, und anderseits die Erleichterung des Eisenbahntransportes von Autos im Winter. Trotz erheblicher Schwierigkeiten war es möglich, die nötigen finanziellen Mittel für die frühzeitigere paraturdienst durch eine vermehrte Reserve- von Wagen gründlicher durchzufüh- Schneefreimachung der Strasse von denstellung Automobil- und Verkehrsverbänden erhältlich zu machen. Obwohl dann Ende Mai 1932 ren, hl. die ungünstigen Witterungsverhältnisse die Arbeiten sehr erschwerten, war es doch möglich, die Gotthardstrasse schon am 9. Juni 1932 fahrbar zu machen, also volle zwei Wochen früher als in andern Jahren. Es konnte denn auch festgestellt werden, dass der Verkehr sofort und ziemlich stark einsetzte, so dass sich wirtschaftlich die ganze Aktion sehr wohl gelohnt haben dürfte. An die wichtigeren Orte und Verkehfsizentren waren Plakate mit der Aufschrift « Gotthardstrasse für Autos offen» versandt worden, wobei speziell auch das Ausland berücksichtigt wurde. Es konnte so erheblicher Verkehr, der sonst die Schweiz im Osten oder Westen umfahren hätte, in die Schweiz gelenkt werden. Die im Herbst getroffenen Vorkehren ermöglichten die Offenhaltung der Gotthardstrasse bis Ende Oktober, worüber auch wieder ein Informationsdienst nach auswärts Kunde gab. Der Bericht kann so die wertvolle Feststellung machen, dass < im grossen und ganzen nun doch der Beweis des Nutzens der Ziele der Vereinigung Gotthardstrasse erwiesen » sei. Im Anschluss wird einer vermehrten Propaganda für die Gotthardstrasse im Ausland das Wort geredet. Es werde so möglich sein, den Verkehr wieder merklich zu heben und den Wohlstand der Zufahrtsgebiete zu fördern. Nachdem bisher die Schneeräumungsarbeiten im Frühjahr durch die Kantone Uri und Tessin unter finanzieller Mithilfe der Vereinigung « Gotthardstrasse » durchgeführt worden sind, ist nun für 1933 die grundsätzliche Frage aufgeworfen worden, ob nich-t die Vereinigung « Gotthardstrasse * die frühzeitige Oeffnung der Gotthardstrasse auf eigene Rechnung unter Beitragsleistung der beiden Kantone übernehmen sollte, um Drei neue Autobusse für die Stadt Bern. Der Berner Stadtrat genehmigte den Antrag des Gemeinderates auf Anschaffung von drei neuen Omnibussen und bewilligte dazu einen Kredit von Fr. 165,000.—. Auf diese Weise wird es der Direktion der Omnibusbetriebe möglich sein, den Stossverkehr auf einzelnen Linien noch besser zu bewältigen und den Re- Um den Weiterbestand der rechtsufrigen Thunerseebahn. Im Stadtratssaal von Thun fand letzten Samstag unter dem Vorsitz von Oberst Lanz eine ausserordentliche Generalversammlung der Aktionäre der rechtsufrigen Thunerseebahn statt, an der ein Antrag des Vorsitzenden zur Eingabe eines Begehrens für eine Nachlassstundung zu behandeln war. Ein Gegenantrag wurde nicht eingereicht und die Diskussion zum Antrag des Verwaltungsratspräsidenten nicht beansprucht. 28 Aktionäre mit 2858 Aktienstimmen sprachen sich für den Antrag aus, währenddem 8 Aktionäre mit 458 Stimmen leere Zettel in die Urne legten. Sonstige bedeutsame Beschlüsse wurden an dieser Versammlung nicht gefasst, hingegen tischte man den Aktionären wieder einige von den längst widerlegten Irrtümern auf, um Stimmung gegen die Einführung.des Autobetriebes zu machen. Die Berichterstattung in einzelnen Tageszeitungen ist so gehalten, als ob die Bahn nur in Krisennöten stecke, die in wenigen Jahren verschwinden werden. Stvassen Die Wabernstrasse in Bern soll Ausfallstrasse werden. Der stumpfwinklige Strassenzug Monbijoustrasse-Friedheim-Seftigenstrasse (Richtung Wabern) gilt heute als Ausfallstrasse von Bern nach Belp und dem Gürbetal. Eine direktere Verbindung nach Wabern führt vom Suleenbachquartier aus durch »die Wabernst rasse, die aber zwischen der Abzweigung - von der Monbiioustrasse und der Gabelung mit der Landoltstrasse durch einen regelrechten Engpass führt und damit für den Ausfall verkehr ausser Betracht fiel. Eine Motion Sahli im Berner Stadtrat schlägt die Ausweitung dieses verkehrsgefährdenden Engpasses, der kaum das Kreuzen, zweier Automobile erlaubt und die Fussgänger stets in grosse Gefahren bringt, als Notstandsarbeit für 1933 vor. Der Ausbau dieses Strassenstückes würde grössere Erdbewegungen bedingen. Die Motion, zu deren Ausführung der Gemeinderat bereits ein fertiges Projekt vorliegen hatte, wurde angenommen und als dringlifth erklärt. Der Voranschlag für die Ausweitung wird sich auf 351,000 Fr. belaufen. Mit dem Ausbau der Wabernstrasse als Ausfallstrasse würde dann die tramschienenbe- Iegte Seftigenstrasse spürbar entlastet. 1t 20 Millionen Kronen für den Bau dänischer Automobilstrassen. Die dänische Regierung hat vor kurzem einen grösseren Arbeitsbeschaffungsplan zwecks Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ausgearbeitet, der aHein für den Ausbau des dänischen Strassennetzes die Einräumung eines Kredites von 20 MilL Kr. vorsieht. Wie wir hierzu hören, soll eia ziemlich beträchtlicher Teil dieser Summe speziell für den Bau von Automobilstrassen verwendet werden. Im allgemeinen sollen die Strassenbauten dergestalt durchgeführt werden, dass sie eine Kombination von Automobil- und gewöhnlichen Landstrassen darstellen. K. K. Fortschritte im Ausbau der internationalen Autostrasse London-Stambul. Das grosse Interesse, das die ungarische und rumänische Regierung der projektierten internationalen A.I.T.-Autostrasse London-Stambul entgegenbringt, ist ein schöner Beweis, dass auch Ungarn und Rumänien die Bedeutung des internationalen Autotourismusn für den Fremdenverkehr richtig einschätzen. Die Delegierten der AlUance Internationale de Tourisme konnten sich vor kunzem persönlich überzeugen, dass die ungarische Tealstrecko der zukünftigen internationalen Autostrasse von der österreichischen Landesgrenze bis Budapest in vorzüglicher, den modiernsten Anforderungen entsprechender Weise .ausgebaut ist und sich in erstklassigem Zustand befindet. Der Ausbau der anschliessenden 172 km langen Strecke Budapest-Sizeged wird in kurzem in derselben Art in AstigrifK genommen werden, und die rumänische Regierung hat die Kredite zum Ausbau der Route durch Rumänien nach der Hafensiadt Constanza am Schwarzen Meer, von wo aus Stambul mit dem Dampfer erreicht werden müsste, ebenfalls bewilligt. Als Hauptronte der internationalen Autostrasse London- Stambul gilt jedoch nach wie vor die geplante Landroute von Budapest durch Yugoslavien und Bulgarien. Be. Die "Fremo u -unterdruckiuft Bremse für Lastwagen, Sattelschlepper. Traktoren und Anhänger ist die von den Behörden verlangte Bremse. Besuchen Sie am Automobil-Salon in Genf meinen Stand Nr. 109 E. Moser, Anhängewagenfabrik, Bern Schwarztorstrasse 101 Telephon 22.381 Sobil- INTERNATIONAL tritt mit einem neuenTIEFRAHMEN- L1EFERUNGSWAGEN bei gleichbleibender Qualität in die niedere Preisklasse ein '/!/*• M/4SM4 Vbfmi IIW*7^^ • • • • u^sitJaA&F-- Seit 28 Jahren eines der besten Autoöle der Welt Generalvertriebt AJfr. 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N" 23 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE Touvismus Im Auto durch die Sahara. Schon im Jahre 1915 beabsichtigte das französische Kolonial-Programm, unabhängig von der Eisenbahn, ein Strassennetz in der Sahara anlegen und ausbauen zu lassen, das eine regelmässige Autoverbindung zwischen Algerien und dem Sudan einerseits und allen wichtigeren Ortschaften der algerischen Sahara anderseits erlauben sollte. Die erfolgreichen Sahara-Automobil-Expeditionen von Citroen und Renault in den Jahren 1922/23 gaben der Verwirklichung dieses Programms einen neuen Impuls. Heute existieren drei grosse Autolinien, die die Sahara durchqueren, und zwar: 1. die westliche Strecke von Colomb-Bechar über Beni-Abbes, Adrar, Reggan, Tabankort nach Gao oder Timbuktu am Niger; 2. die Zentrumstrecke von El Golea über In Salah, Arak, Tamanrasset, In Guezzam, In Gall, Agades nach Zinder. Zwischen In Salah und Arak befinden sich interessante Schluchten. Die Etappe von Tamanrasset nach In Gall ist streckenweise durch Pfähle gekennzeichnet und landschaftlich sehr pittoresk. Die Strecke In Gall—Zinder ist während der Regenzeit, vom Mai bis. Oktober, unpassierbar. Zinder kann aber von Tamanrasset aus auf der landschaftlich ebenfalls sehr pittoresken Hauptstrecke über Silet, Kidal, nach Gao und von dort nigeraufwärts Ober Tillaböry bis Niamey und von da über Dosso, Birni N'Konni, Maradi, Tessaoua erreicht werden; 3. die östliche Strecke von Ouargla über Fort Flatters, Amguid nach Djanet. Von Oaargla bis Amguid ist die Autopiste durch Pfähle gekennzeichnet; die Endetappe Amguid—Djanet ist ziemlich schwierig passierbar. Der Ausbau dieser drei Autolinien als wirkliche • Autorouten» steht auch jetzt im französischen Kolonial-Programm. Benötigt würden hierzu natürlich bedeutende Kredite, die bei dem augenblicklich schwachen touristischen Verkehr nur mit grösster Vorsicht gewährt werden. Eines der grössten Hindernisse beim Ausbau der Routen dürfte der Wüstensand sein und vor allem die wandernden Sanddünen, die ihre Lage allerdings nur in einem bestimmten, leicht feststellbaren Umfang verändern können. Wenn man aber bedenkt, dass schon jetzt auf den erwähnten Pisten ein moderner Wagen die Sahara ohne besondere Schwierigkeiten mit einer Stundengeschwindigkeit von 30 km durchfahren kann, so ist mit Bestimmtheit anzunehmen, dass diese Wüstenstrecken in absehbarer Zeit als äusserst wichtige Autorouten zur Verbindung von Französisch- Nordafrika (Algerien) mit Französisch-Westafrika (Sudan, Senegal, Ober-Volta, Niger- Kolonie etc.) ausgebaut werden. Beim Automobil quer durch die lybische Wüste. Kürzlich sind zwei junge Italiener, die in Alexandrien (Ägypten) wohnen, Vasco Mafera und Vincenzo Marlia. mit einem italienischen Wagen von Bengasi nach Alexandrien gefahren, und zwar unter Durchquerung der lybischen Wüste. Die durchfahrene Strecke beträgt 1300 km und wurde in 26 reinen Fahrstunden erledigt. Besonders hervorzuheben ist, dass bei dieser Fahrt die beiden jungen Leute vollständig allein die Wüste durchquerten und keine Hilfe durch irgendwelche andere Autos oder vorher angelegte Depots erhielten. Sie führten die Fahrt aus, nur mit dem allernotwendigsten Reservematerials und Betriebsstoff, der im Wagen mitgeführt werden konnte. Der Autotourismus im Februar 1933. Die Oberzolldirektion teilt mit. dass im Monat Februar insgesamt 4818 ausländische Automobile in die Schweiz einfuhren. 3023 Automobilisten bedienten sich der provisorischen Eintrittskarte, 421 des Freipasses und 1374 des Triptyks oder Passierscheinheftes. Die Gesamtziffer des Februar 1933 ist um ein Geringes kleiner als die des Januar 1933, aber grösser als das Februarergebnis 1932. Wir verweisen auf unsere Tabelle. lt. Erhöhung der Einschreibegebühr bei Reisen nach Frankreich. Wie der Schweizerische Touring-Club mitteilt, hat die französische Verwaltung für indirekte Steuern eine Verfügung erlassen, laut welcher die Einschreibe^axe, die beim Bezahlen der Auienthaltsgebühren mit zu erledigen ist, erhöht wird. Bis jetzt wurden franz. Fr. 3.60 bezahlt, in Zukunft franz. Fr. 4. Wenn man also für einen Tag nach Frankreich reist, so zahlt man in Zukunft franz. Fr. 10 als Aufenthaltsgebühr plus franz. Fr. 4 als Einschreibegebühr.' Total franz. Fr. 14. Bei zehntägigem Aufenthalt franz. Fr. 100 plus Fr. 4. Total franz. Fr. 104. Wenn die Erhöhung in Scbweizergeld umgerechnet auch nicht besonders hoch ist, so widerspricht sie doch allen Bestrebungen, die heute gemacht werden, um den Touristikverkehr zu erleichtern. Man hätte es verstanden und begrüsst. wenn die Einschreibegebühr von 3 Fr. 60 überhaupt weggefallen wäre. Es ist aber absolut unverständlich, dass diese Gebühr noch erhöht wird. Frankreich ist heute noch das einzige unserer Nachbarländer, das überhaupt eine Aufenthaltsgebühr verlangt, und es wäre nachgerade höchste Zeit, dass sich die französische Steuerverwaltung entschliessen könnte, die sämtlichen Gebühren, wenigstens für eine bestimmte Frist, überhaupt fallen zu lassen. Lr. Touristik-Bulletin des A. C. S. Bulletin Nr. 7 vom 10 März 1933. m. K. = mit Ketten, o. K. — ohne Ketten. Schweiz: Die Befahrbarkeit der Strassen in den Voralpen und im Jura hat in den letzten sieben Tagen wesentliche Fortschritte gemacht, indem verschiedene Strassenzüge wiederum o. K. befahrbar sind. Die Situation vom 9./10. März lautet: Autotourismus von Jahr zu Jahr ___ __ Proir.KarU Frelpan| Trlptyfc Total U^M" 1 ,, Pro». Karte j Frolpatt Triptyk Total \ E*£*„l"l t Januar . 2186 427 1574 4187 4187 3094 451 1389 4934 4984 Februar. 2289 453 1490 4232 8419 3023 421 1374 4818 9752 März ... 3733 605 2381 6719 15138 April ... 4478 858 3140 8476 23614 Mai 8498 1069 5228. 14795 38409 Juni.... 7751 1016 6169 14936 53345 Juli.... 14734 1201 11369 27304 80649 August . 35915 1201 16644 53760 134409 Sept 22145 855 10795 33795 168204 Oktober 7967 707 4309 12983 181187 Nov. ... 4972 607 2010' 7589 188776 Dez. __3638 590 1609 5837 194613 Total "118306" 9589 66718~~ 194613 Ii^ 6117 872" 2763 9752 — Appenzellerland und Toggenburg; Sämtliche Strassen im Kanton Appenzell und Kanton St. Gallen schneefrei. Ricken aper, ebenso Strasse Wattwil-Unterwasser-Wildhaus-Rheintal Hulftegg, zwischen Thur- und Tösstal. nunmehr gänzlich schneefrei. Zufahrt nach Amden o. K. Schwyz: Siid-Ostverbindung Schwyz-Zürichsee aper, ebenso Abzweigung nach Einsiedeln. Einsiedeln-Oberiberg o. K. befahrbar, stellenweise vereist. Etzelstrasse durchgehend schneefrei. Wäggitalstrasse offen, o. K. bis Innerthal. Glarnerland: Klausenstrasse auf Glarnerseite o. K. befahrbar bis Post Frutt. Sernftal bis Elm schneefrei. Zufahrt ins Klöntal über Netstal-Riedern bis Vorauen o. K. offen, Variante über den Sackberg gesperrt. Kerenzerbergstrasse gänzlich schneefrei. Graubünden: Prättigauerstrasse o. K. befahrbar bis Klosters, Weiterfahrt nach Davos (Wolfgang) wegen Neuschnee für ca. 8 Tage gesperrt. Westliche Zufahrt nach Davos durch die Zügenstrasse gesperrt, Strassenstück Lenz-Wiesen m. K- befahrbar, aber nicht empfehlenswert. Zufahrt nach Arosa m. K. ab Langwies. Postroute Chur-Lenzerheide-Tiefencastel-Mühlen m. K. befahrbar ab Churwalden. Albulastrasse schneefrei bis Filisur, Weiterfahrt nach Bergün m. K. möglich. Strasse Chur-Reichenau-Thusis-Splügen-Hinterrhein m. K. ab Thusis zu befahren, Strasse im Mesoccotal offen m. K. ab Mesocco bis San Bernardino-Dorf. Strasse im Engadin von Landesgrenze bis Schuls schneefrei, innaufwärts von Schuls bis St. Moritz harte Schneedecke und m. K. zu befahren. Malojastrasse m. K. ab Casaccia. Pontresina sowohl von Samaden als von Geierina her m. K. erreichbar, Südseite des Berninapasses bis Poschiavo o. K. befahrbar. Ofenpass gesperrt; Münstertal m. K. bis Cierfs offen. Vorderes Rheintal o. K. bis Disentis befahrbar, Weiterfahrt nicht empfehlenswert wegen aufgeweichter Schneeschicht. Lukroanierstrasse unpassierbar zwischen Disentis und Olivone. Obere Strasse ins Lugneztal m. K. bis Lumbrein befahrbar, untere Strasse m. K. offen bis Furtb. (Amtliche Berichte des Bündner kantonalen Strassenbauamtes). Innerschweiz: Brünigstrasse fast schneefrei, o. K. zu befahren. Zufahrt nach Engelberg schneefrei, o. K. Gotthard: Nordseite o. K. passierbar bis Göschenen, Schöllenen unpassierbar; Südseite schneefrei ab Airolo. Val Bedretto o. K. befahrbar. Berner Oberland: Haslitalstrasse offen bis Guttannen o. K.; Strassen nach Grindelwald undLanterbrunnen-Stechelberg durchgehend schneefrei. Zufahrt nach Kandersteg o. K. gut möglich. Strassa Frutigen-Adelboden fast schneefrei, o. K. befahrbar. Simmentaistrasse durchgehend schneefrei, Uabergang Saanenmöser sowie Strasse nach Lenk o. K. zu befahren. Saanetal schneefrei bis über Gsteig bei Gstaad. Jaunpass von Boltigen her bis Passhöhe -o. K. befahrbar. Freiburgerseite unpassierbar. Zufahrt zum Gurnigelbad o. K. möglich. Seelibühl unpassierbar. Sensetal aufwärts bis Sangerenboden o. K. befahrbar. Schallenberg durchgehend schneefrei. Jura und Westschweiz: Weissenstein auf Solothurnerseite schneefrei bis Nesselboden. Weiterfahrt m. K. bis Kurhaus Weissenstein; Gänsbrunnenseite wegen Verwehungen unpassierbar. Sämtliche Strassen im Berner- und Neuenburgerjura o. K. befahrbar Im Waadtländeriura ist das gß- A u tom obil heber A.-Q. der Eisen- und Stahlwerke vorm. 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