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E_1933_Zeitung_Nr.026

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1« AUTOMOBIL-REVUE

1« AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° 26 Die neue Mode Elegantes Nachmittagskleid von der Modeschau der Magazine zum Globus. Zürich. wir die aufgehellten Strümpfe, die in Mattkunstseide gebracht werden; ferner dürften die blonden, reinseidenen Netzstrümpfe, die ebenfalls getragen wurden, bald allgemein sein. Und diesen Sommer werden sich die Frauen mehr denn je an schönen Handschuhen freuen,mit Stulpen.oder in Schlüpferform. Die halblangen Aermel rufen geradezu nach ihnen, wie es sich ja deutlich an der Globusmodeschau zeigte. E. Seh. LAUSANNE, Was Frauen interessiert: Die Sensation : Tanz zu dritt! Bereits im vergangenen Sommer beschäftigte man sich in Londoner beruflichen Tanzsportkreisen eifrig mit den neuen Tänzen. Damals galt es, zur Wiederbelebung der Tanzfreude einen neuen Rhythmus zu erfinden. Es wurden die bizarrsten Möglichkeiten ersonnen. Die Kulttänze aller Länder wurden zum Vorbild ausersehen, und schliesslich fand die Tanzlust auch ohne neuen Rhythmus einen überraschenden Aufschwung. English Waltz und Wiener Walzer, Tango und Rumba und alle anderen Steps werden mit Leidenschaft getanzt. Der Präsident des Nationalverbandes englischer Tanzlehrer, Mr. Moore, war bei der Aktion, einen neuen Rhythmus zu finden, vorbildlich tätig, und sein Einfluss wurde massgebend für die neuen Tanzunterhaltungen. Nun macht dieser Vorkämpfer für den Gesellschaftstanz wieder von sich reden. Mr. Moore beobachtete, dass heute die Batlunterhaltungen meist an Herrenmangel leiden. Wieviele Mädchen und junge Frauen müssen an ihren Tischen, in ihren Logen und auf den Zuschauerbänken sitzen bleiben, weil sie keinen Tänzer finden. Ja, manchmal tanzen sogar die Mädchen miteinander, um nicht die lockenden Melodien als Mauerblümchen an sich vorüberrauschen zu lassen. «Ein Herr und zwei Damen», so lautet die neue Devise für die Modetänze. Wer tanzen kann, so meint der Meister, der kann es auch mit zwei Frauen. Die beiden Damen reichen dem Herrn ihre rechten Hände. Die Hand der einen Frau ruht auf der Schulter des Kavaliers, die andere Frau schlingt ihren linken Arm um die Taille der Gefährtin. Moore betont ausdrücklich, dass er mit diesem «Tanz zu dritt» keinen neuen Modestil bringen möchte, sondern nur zeitgemäss dem Damenüberfluss bei den Bällen und privaten Unterhaltungen entgegenkommen will. Ausserdem wirkt der gleiche Rhythmus der drei Menschen, der zwei Damen mit ihrem Partner, sehr anmutig. Im gleichen Takt bewegen sich die sechs Beine, und der Mann von Geschmack weiss seine beiden Partnerinnen vorteilhaft und harmonisch zu wählen. Ob die Sitte des «Tanzens zu dritt> die Frauen aufeinander eifersüchtiger macht oder aber ihre eifersüchtigen Gefühle ausgleicht und beruhigt, das muss die Zeit entscheiden... Neue Modefarben. Hellgrau wird in Paris immer beliebter. Es kleidet nicht jede Frau, es passt sogar nur wenigen; man sagt «es frisst den Teint>. Aber in den neuen beliebten Kontrastverbindungen, den Gegensätzen von hellen und dunklen Farben, sieht Grau immer entzückend aus. Vor allem ist Grau und Braun eine neue Verbindung. Oder zum rosig grauen, hellen Abendkleid : ein dunkles Cape aus Ve'ourschiffon, aus grünem, blauem, rotem Samt. Nachmittagskleider, ganz lichtgrau, sind augenblicklich en vogue. Mit einem dunklen Mantel, mit einem dunklen Samthütchen. « Hut > wäre eine viel zu voluminöse Vorstellung, wenn man von den kleinen Toques spricht, die übers rechte Auge rutschen, mit Maschen oder Kielen aufwärtsstreben und die im Nacken emporgekräuselten Haare entblössen. Touren -Sprechsaal Touren-Antworten T. A. 895. Fahrt in den Schwarzwald und ins Südtirol. Ich rate Ihnen zu folgender Schwarzwaldfaart: 1. Triengen, Schottland, Oberentfelden, Suhr, Wildegg, Brugg, Klingnau, Koblenz, Waldshut, Waldkirch, Höhenschwand, Häusern, Schlucbsee, Altglashütte, Titisee, 'Neustadt, Eisenbach, Hammereisenbach, Vöhrenbach, Furtwangan, Triberg, 152 km. 2. Triberg, Hornberg, Hausach, Wolfach, Schiltach, Alpirsbach, Lossburg, Freudenstadt, Bayersbronn, Klosterreichenbach, Schönmunzach, Raumünzach, Herrenwies, Hundseck, Hornisgrinde, Wolfsbrunneh, Buhstein, Lierbach, Oppenau, Peterstal, Freudenstadt, 170 km. 3. Freudenstadt, Schapbach, Wolfach, Hausach, Haslach, Elzach, Waldkirch, Denzlingen, Freiburg, Günterstal, Notschrei, Totnau, Schönau, Zeil, Schopfheim, Wehr, Säckingen, Stein, Frick, Aarau, Schottland, TrieBgen, 207 km. Die zweite und dritte Etappe weisen' etwas mehr als 150 km auf; doch können Sie die obigen Strekken ohne weiteres befahren, da der Tagesdurchschnitt ja immer noch stark unter dem allgemein Ueblichen bleibt, das ich mit ca. 250 km annehme. Da Sie .Ihre Reise nach Südtirol im Mai unternehmen wollen, mache ich Sie darauf aufmerksam, dass dies ohne Bahnverlad nicht möglich sein wird und eine Fahrt durchs Südtirol und die Dolomiten ALEXANDRA-HOTEL Im Mal eigentlich noch etwas früh ist, da die Alpenpässe normalerweise erst ab 15. Juni fahrbar sind. Ich würde Ihnen eher raten, diese Tour erst in jenem Zeitpunkt zu unternehmen und gebe Ihnen dafür folgendes Itinerar: 1. Etappe: Triengen, Sursee, Luzern, Küssnacht, Weggis, Brunnen, Axenstrasse, Altdorf, Göschenen, Andermatt, St. Gotthard, Airolo, Bellinzona, Lugano, 239 km. 2. »Etappe: Lugano, Chiasso, Como, Erba, Leeco, Bergamo, Rovato, Brescia, Lonato, Desenzano, Salö, Gardone, Gargnano, Limone, Riva, 219 km. 3. Etappe: Riva, Arco, Alle Sarche, Trento, San Michele, Salorno, Egna, Ora, Bronzolo, Bolzano, Terlano, Merano, Naturno, Silandro, Spondigna, Glorenza, Münster, Sta. Maria, Ofenpass, Zernez, 240 km. 4. Etappe: Zernez, Süs, Flüela, Davos, Klosters, Küblis, Schiers, Landquart, Ragaz, Sargans, Wallenstadt, Kerenzerberg, Mollis, Niederurnen, Siebnen, Pfäffikon, Biberbrücke, Sattel, Arth, Goldau, Küssnacht, Luzern, Triengen, 242 km. Es ist leider nicht möglich, bei dem von Ihnen angegebenen Tagesdurchschnitt von 150 km in vier Tagen Südtirol zu bereisen. Ich habe Ihnen deshalb vier Tagesetappen angegeben, die alle unter 250 km liegen, also ein Durchschnitt, der mühelos erreicht werden kann. Für Ihre Fahrten ins Ausland benötigen Sie folgendes: 1. persönlichen Reisepaee, ebenso für jeden Mitfahrenden, 2. internationalen Führerschein, 3. internationalen Zulassungsschein, 4 Triptyk oder Grenzpassierscheinheft, 5. GH-Schild. Den Reisepass bekommen Sie auf dem kantonalen Passbureau. Internationalen Führer- und Zulassungsschein erhalten Sie bei der kantonalen Automobil-Kontrolle, CH-Schild bei den Clubsekretariaten. Triptyk oder Grenzpassierscheinheft, als Zondokumente, erhalten Sie nur, wenn Sie Mitglied entweder des Touring-Clubs oder des Automobil- Clubs der Schweiz sind. Reisen Sie, ohne im Besitz obiger Dokumente zu sein, ins Ausland, so haben Sie an der Grenze den vollen Wert des Wagens zu verzollen, während Ihnen Triptyk oder Grenzpassierscheinheft einen zollfreien Grenzübertritt gestatten. M. L.inB. Touren-Fragen T. F. 896. Rneinlandfahrt. Ich möchte Sie bitten, mir eine fünftägige und eine sechstägige Rheinlandtour zusammenzustellen, die fünftägige Tour ohne Köln und die sechstägige mit Köln. Auf dieser Fahrt, die von St. Gallen aus erfolgen würde, möchte ich vor allem Heidelberg, Koblenz, Rüdesheim, Wiesbaden, Frankfurt berühren, dann Würzburg, die alten Städtchen Rothenburg o. d. Tauber, Dinkelsbühl und Augsburg. Besten Dank zum voraus. H. B. in St. G. Moderner Komfort, ruhige Lage. Spezial-Arrangemente für Week-Ends. Auto-Garage m. Boxen. Ch. Fr. 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Fr. abends 24. März Dantons Tod. Sa. abends 25. März Fannys erstes Stück. So. nachm. 26. März Der Garten Eden. So. abends 26. März Dantons Tod. ÄpOllO, Stauffacherstr. 41 Das Meer ruft, ein See-Grossfilm. Sonnenqual W 16—18 Uhr und 20—23 Dhr: RitteT-More! aus München, die beliebte Stimmungßkapelle. Restaurant Hungarla, Beatengasse Nachmittags- und Abend-Konzerte. Will? Radinger mit seiner Wiener Künstlerund Stimmungskapelle. Cafe AstOrla, St. Peterstrasse 18 Künstler-Konzerte, täglich 3—6 und 8—11 Orchester Cenzo Tusa mit seinen Künstlern. Verlag. Administration. Druck und Clicherie: HALLWAG A.-G. Haüersche Buchdruckerei und Wagner sehe Verlagsanstalt, Bern.

26 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE 11 AKTUELLES Die Finanzierung des Baues von Fernverkehrsstrassen. Die vom Autostrassen-Verein eingesetzte Finanzkommission hat unter dem Vorsitz von Ständerat Dr. Klöti eine erste Sitzung abgehalten zur Prüfung der Frage, wie die Fernverkehrsstrassen-Projekte des S. A. V. zu finanzieren seien. Die Aussprache ergab, dass im Vordergrund die Beteiligung des Bundes stehe. Doch sei der Bund gegenwärtig so in Anspruch genommen, dass der Zeitpunkt zurzeit recht ungünstig sei, um mit weiteren Ansprüchen an ihn heranzutreten. So. könne vorläufig auch nicht daran gedacht werden, den Benzinzoll für die Stra$senprojekte heranzuziehen, obwohl nur auf dem Wege einer andern Verteilung des Benzinzolls, d. h. bei grösseren Anteilen der Kantone, an die Verwirklichung der bestehenden Fernstrassenpläne zu denken sei. Der Vertreter der Verkehrsverbände machte darauf aufmerksam, wie sehr der Ausbau von Durchgangsstrassen im Interesse des Automobiltourismus und der Förderung des internationalen Autoreiseverkehrs gegeben sei. Da jedoch mehrheitlich die Meinung vorherrsche, der Zeitpunkt für weitgehende Finanzierungsvorschläge sei ungünstig, vertagte sich die Kommission auf einen späteren Zeitpunkt. z. Das Projekt der Fernverkehrsstrasse 01- ten-Luzern, welches im Auftrage des Schweizerischen Autostrassenvereins von Ing. Erni, Luzern, studiert worden ist, wurde anlässlich der letzten Sitzung der verkehrstechnischen Kommission des S. A. V. behandelt. Die zweite Variante einer reinen Autostrasse für den Durchgangsverkehr fand den Beifall der Mehrheit der Kommission. Da diese der Ansicht war, dass den Verkehrsinteressen mit einer solchen Entlastungsstrasse am besten gedient sei und auch die Kostenfrage eine wichtige Rolle spiele, indem das Projekt der reinen Autostrasse Kosten im Betrage von 23,6 Millionen Franken vorsieht, während der Ausbau der bestehenden Strassen mit Umfahrung der grösseren Ortschaften Kosten im Betrage von 25,6 Mill. Fr. verursachen würde. Der Projektant erhielt den Auftrag, die erwähnte Variante II als Hauptprojekt auszuarbeiten. Im weiteren wurde beschlossen, im laufenden Jahre mit den bereits angefangenen Projektierungsarbeiten weiterzufahren, z. Cp^ntffe»!* I«aCon Der Freitag und der Samstag am Salon. Freitag, den 17. März verzeichneten die Eingangskontrollen am Salon in Genf 6714 Eintritte und 775 gestempelte Bahnbillette. Die Zahl der Eintritte war um mehr als 300 Personen höher als am entsprechenden Tag des vorjährigen Salons. Weniger günstig war das Resultat am Samstag, den 18. März mit 11,911 Eintritten (13,265 am gleichen Tag 1932). Die Zahl der gestempelten Bahnbillette ist mit 1600 Stück auffallend hoch, denn der zweite Samstag am letztjährign Salon verzeichnete nur 220 gestempelte Billette. Der Sonntag als Schlusstag des Salons. 14,130 Eintritte und 2957 gestempelte Billette lautet das Ergebnis der Kontrolle am Schlusstag des Salons, Das Gesamtresultat des Salonbesuches steht gegenüber dem Vorjahre leicht zurück, denn es passierten nur 100,459 Personen die Pforten des Salons, gegenüber 102,323 Personen im Jahre 1932. Die Zahl der gestempelten Bahnbillette hat sich indessen leicht erhöht, von 12.890 auf 13,569. Der Genfer Salon 1933 ist geschlossen, es lebe der Salon 1934. Am Freitag besammelte sich das Organisationskomitee des Genfer Salons zur Besprechung des Verlaufes der ersten sieben Tage des Salons. Es wurde festgestellt, dass die ersten sieben Tage, an der Besucherzahl gemessen, günstiger verlaufen sind, als die entsprechenden Tage am letztjährigen Salon. Aber auch die am Salon getätigten Geschäfte scheinen, wie das Salonkomitee aus Erkundigungen entnehmen konnte, unter einem günstigen Stern zu stehen. Auf jeden Fall erklärten sich die Standinhaber im allgemeinen mit dem bisherigen Ergebnis ihres Salongeschäftes zufrieden. Das Organisationskomitee beschloss, den nächsten Salon in den Tagen vom 16. zum 25. März 1934 durchzuführen. Salonbesuch 1833 1932 1933 Besucher g , Besucher ^ L Freitag 4 891 365 5 203 201 Samstag 8 220 1307 8 753 896 Sonntag ;... 17 441 3 418 17 718 3 857 Montag 6 437 812 7 707 712 Dienstag.... 9 783 784 6 351 698 Mittwoch... 6 911 805 6 662 823 Donnerstag.. 12 234 1119 15 310 1050 Freitag 6 435 815 6 714 775 Samstag.... 13 265 220 11911 1600 Sonntag 16 706 3 245 14130 2957 Total 102 323 12 890 100 459 13569 Bficherl Kommentar W. Badertscher zum Bundesgesetz über den Motorfahrzeugund Fahrradverkehr*). Fast gleichzeitig mit dem Kommentar Bussy ist der dritte Kommentar zum neuen Automobilgesetz erschienen. Er stammt aus der Feder von Herrn Rechtsanwalt Badertr scher, Zürich, dem langjährigen Rechtskonsulenten der Sektion Zürich des A. C. S. Wenn man das in gefälliger Form und schönem, übersichtlichem Druck herausgegebene Büchlein zur Hand nimmt, um darin zu blättern, so stellt man alsbald fest, dass wir es hier mit einem Kommentar zu tun haben, der sein Wissen nicht in erster Linie der Theorie entnimmt, sondern der den grossen Vorzug hat, aus dem Borne seiner reichen und grossen Erfahrung zu schöpfen. Der Verfasser wollte nicht vor allem den grossen Wissenschaftler, den hohen Richter erreichen, er wollte in allererster Linie zum Motorfahrzeugführer und zum Radfahrer sprechen, um ihnen in gemeinverständlicher, einfacher Form zu sagen, was im Gesetz nicht zu finden ist, oder für den Bürger der Ergänzung und Aufklärung bedarf. So stellt denn der neue Kommentar Badertscher, der auch im Preise sehr massig ) Bundeegesetz über den Motorfahrzeug, und Fahrradverkehr vom 15. März 1932, nebst Vollziehungsverordnung vom 25. November 1932 Mit Kommentar von W. Badertscber-Hirzel, Rechtsanwalt in Zurach. 387 Seiten, 8» Geb Fr 5— Rm 4 — Orell Füßsli-Verlag, Zürich und Leipzig. ersichtlich an« dem unseren Mitfliedern in diesen Tagen zugehenden Programm. AUTOSEKTION ZÜRICH. Eine Fahrt ins Wallis. Unter dem Protektorate des Präsidenten des Staatsrates des Kantons Wallis, Herrn Paul de Cocatrix, führte die Autosektion Zürich des T. C.S. eine Fahrt ins Wallis durch. Die Jahresfeste der Zürcher sind zu einem Begriff geworden, der gesellschaitHchen Glanz, Kultur und gediegene Unterhaltung in sich schliesst. Das Vergnügungskomitee des T. C. S Zürich hat versucht, auch für dieses Jahresfest ihren Mitgliedern etwas Aussergewöhnliches zu bieten, Und das gut organisierte Fest fand den Beifall der 1800köpfigen Automobilistengemeinde. Es war das gleiche packende Bild wie letztes Jahr, das als « Pro Ticino » noch lange in uns weiterlebt Diesmal galt die Gunst der Festfahrer dem Kanton Wallis. Künstlerische Hände teilten die geräumige Tonhalle in bekannte Wälliser .Motive auf. Die Kunstmaler Gysier und Buchmann staffierten die Bühne des grossen Saales zur Landstrasse nach Sitten aus, während der Pavillon in die Höhe des Rhonegletschers versetzt und mit grünen Tannen dekoriert wurde. Walliser Holzbäuschen belebten die Rhonegletscher-Landschaft. Buntes Treiben herrschte im Vestibül, das, in den Marktplatz von Orsieres gewandelt, von einem behäbigen Walliser Steinhaus mit grünen Platanen und idyllischem Dorfbrunnen akzentuiert war. Rechts und links zogen sich stattliche Häuserreihen. In des Kellers Tiefe tat sich das Weinparadies der Zecher auf. Kunstmaler Birsinger verlieh sodann dem Restaurant ein farbenfrohes und höchst originelles Gesicht: « Wie, wo und was für Sport im Wallis betrieben werden kann. • Das schwerbefrachtete Programm schaffte viel Kurzweil. In erster Linie sollte das. Jahresfest ein Ball sein, und das Schwungrad, das alles in Bewegung hält, das die Stimmung an- gehalten ist, zweifellos ein Werk dar, daskurbelt, ist der Rhythmus. Für Rasse und Rhythmus waren fünf Kapellen aufgeboten worden: Billy Bartholomew spielte mit seinen zwölf rotbefrackten Jazzern unermüdlich im grossen Saale zum Tanz auf. Für Wiener Walzermusik wurden die Wiener einem grossen Bedürfnis entspricht und gerecht zu werden vermag. In klarer, übersichtlicher Weise schält der Verfasser die in den einzelnen Gesetzesartikeln enthaltenen « Begriffe » heraus, um diese kurz und prägnant zu umschreiben und wo nötig, mit Fällen aus der Praxis zu illustrieren. Wertvoll sind die Bremswegtabelle auf Seite 56, sowie die Ausführungen über das « Nichtbeherrschen » des Fahrzeuges und die Zergliederung der Anhaltestrecke in Schreckzeit, Reaktionszeit im engern Sinne, Betätigungszeit und Bremsweg infolge Bremswirkung, kurz, alles Dinge, die den Praktiker verraten und die dem Motorfahrzeugführer sowohl als auch dem Radfahrer, als auch jedem anderen Strassenbenützer, sowie dem Richter überhaupt von grösstem Nutzen sein können. Besonderes Interesse bietet auch die durch ein Beispiel erläuterte Tabelle zur Errechnung des Ueberholungsweges. Eingehend befasst sich Herr W. Badertscher mit den Bestimmungen der Haftpflicht. Bei der Umschreibung dessen, was ein Betriebsunfall ist, gehe ich noch weiter als der Verfasser. Ich bin der Ansicht, dass auch ein stillstehendes, auf der Strasse parkiertes Motorfahrzeug «im Betriebe> ist, trotzdem es steht. Wenn das betreffende Motorfahrzeug nicht «im Betriebe» wäre, würde es nicht auf der Strasse parkiert oder stationiert sein, sondern es wäre dann zu Hause in der Garage. Ich halte dafür, dass ein Motorfahrzeug nur dann ausser Betrieb steht, wenn es in der Garage versorgt ist und die Absicht besteht, es dort für einige Zeit (es können bloss einige Stunden sein) unbenutzt zu lassen. Desgleichen bin ich der Ansicht, dass der Halter für Hilfsarbeiten haftet, sofern diese mit dem Automobilbetrieb im Zusammenhang stehen. Der Halter haftet z. B., wenn ein zufällig bei einem Radwechsel Hilfeleistender verunfallt. Dagegen haftet er nicht nach Automobilhaftpflicht, wenn jemand beim Beladen eines stillstehenden Automobils verunglückt. Neben einer Menge wertvoller Hinweise behandelt der Verfasser neben dem Bundesgesetz auch die Vollziehungsverordnung. Schliesslich enthält das Büchlein ausserdem noch die allgemeinen Bestimmungen für die Motorfahrzeugversicherung, sowie die Signalordnung und ein umfangreiches Sachregister. Auch bezüglich der zu der Vollziehungsverordnung angebrachten Erläuterungen gilt das bereits hievor für das Gesetz Gesagte. In kurzer Zeit ist hier in aller Stille ein Werk entstanden, das seinen Meister lobt Ein Schönheitsfehler, für den der Verleger, nicht aber der Verfasser verantwortlich ist, stellen die am Schluss enthaltenen Inserate von Garagen, Karosseriefirmen etc. dar. Bis heute war man es jedenfalls nicht gewohnt, in Büchern dieser Art eine Inserierung in diesem Stile zu finden. Dr. R. v. Stürler. T. C. S. s«H Autosektion Seeland Prater-Mizzi in Tracht aufgeboten. Stocker-Sepps Bauernkapelle brachte den Jahrmarktbetrieb im Vestibül in Schwung, während das intime Tanzorchester Sürth mit seinen modernen Rhythmen die Stimmung im Walliser Sport-Restaurant elektrisierte. Zwischenhinein trat die Walliser Spezialität, das Hackbrett, in Aktion. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft: Alle Damen erhielten -einen schmucken Walliser Strohhut, die Teilnehmer der Polonaise zudem einen buntbelaubten, traubenbehangenen Rebenzweig. So wurde aus der Polonaise ein wandernder Weinberg. Lieder und Tanzkunst ihres Volkes reproduzierten die «Chanson valaisanne > mit bestem Gelingen. Regen Beifall fand die Ausstattungs-Revue «Eine Fahrt ins Blaue». Anspruch auf Sensation konnte vorab die Akrobatik-Tänzerin machen. Gefallen haben auch die Paramount-Girls, der Radfahrer und der Musical-Clown. Das T. C. S.-Quartett und die Darbietungen der «Bunten Bühne > warben um die Gunst und Aufmerksamkeit der Ballteilnehmer, die bis tief in den Morgen hinein dem Tanz huldigten. Die Veranstalter wie die Teilnehmer des Jahresfestes 1933 des T. C. S. Zürich haben ihre völlige Genugtuung: Das grosse Familienfest wird noch lange in lier Erinnerung nachleben. Lx. A. C. S. Der Freipass kann direkt bei den Sekretariaten und Touristik-Büros des A. C. S. bezogen werden. Schon anfangs 1932 hat der A. C. S. bei der Eidg. Oberzolldirektion Schritte unternommen, um die Ermächtigung zu erlangen, dass der Freipass, der bis anhin ausschliesslich durch die Zollämter ausgefertigt wurde, durch die Sekretariate und Touristik-Büros unseres Clubs verabfolgt werden kann. Nach verschiedenen Konferenzen mit der Eidg. Oberzolldirektion wurde diese Ermächtigung nunmehr erteilt und damit ist es dem A. C. S. gelungen, den Automobilisten einen weitern wichtigen Vorteil zu sichern. Dieser Fortschritt wird zweifellos von den Mitgliedern des A. C. S. freudig begrüsst werden, wie auch von den Angehörigen anderer Verbände, die nun dank der Initiative unserer bedeutenden Automobilisten-Vereinigung dieser ganz erheblichen Erleichterung teilhaftig werden. Bei diesem Anlass soll der Eidg. Oberzondirektion der Dank nicht versagt bleiben für das Entgegenkommen, das sie gegenüber den Wünschen des A. C. S. gezeigt hat (Mitg.) SEKTION LES RANGIERS. Generalversammlung. Da das bereits festgesetzte Datum für die Generalversammlung in Konflikt kommt mit einer Versammlung der Strassenfachmänner, wird nun die Versammlung vom 1. auf den 8. April verschoben. Der Vorstand ersucht alle Inhaber von Aemtern, die zur Wiederwahl kommen, an der Versammlung, die in Delsberg stattfinden wird, teilzunehmen. Als neues Sektionslokal bezeichnete der Vorstand in seiner letzten Sitzung das Hotel du Lion in Delsbere. SEKTION ZÜRICH. Ortsgruppe Winterthur. — Generalversammlung. Zur vierten ordentlichen Generalversammlung fanden sich die Mitglieder der Ortsgruppe Winterthur der Sektion Zürich des A. C. S. am 16. März im Restaurant « Wartmann» ein. Die Jakresgescbäfte sahen die Abnahme des Protokolls der letzten Generalversammlung, der Jahresrechnung und des Jahresberichtes pro 1932 vor; Traktanden, die unter Führung des Präsidenton, Herrn Ernst Hoerni, eine rasche und prompte Verabschiedung erfuhren. Aus dem Jahresbericht ist festzuhalten, dass die Ortsgruppe in verkehrspolitischen Fragen rege war, sioh für Strassenverbesserungen tatkräftig einsetzte. Das gute Verhältnis mit dem städtischen Polizeiamt wurde angenehm vermerkt. Clubleben, Gymkhana, Verkehr in der Altstadt, Touristikbureau passierten in kurzen Betrachtungen Revue. Die Wahlen standen im Zeichen des Friedens. Der Gesamtvorstand wurde in globo bestätigt und als neues Mitglied Herr Dr. Hasler bestimmt, welcher einstimmig zum neuen Präsidenten der Ortsgruppe Winterthur des A. C. S. rkoren wurde. Als neue Rechnungsrevisoren gingen aus der Abstimmung hervor die Herren Dr. Gamper, E. Weilenmann und Dr. Meyer (Ersatzmann). Das Traktandum c Mitteilungen > gab Hrn. Vizepräsident Anderes Anlass,, dem hochverdienten, ORTSGRUPPE BIEL Wir erinnern unsere Mitglieder nochmals daran, daes wir nächsten Samstagabend, den 25. dies, im Hotel La Gare, Blei, unseren Familienabend durchführen werden. Wir hoffen, dass unsere Mitglieder mit ihren Familienangehörigen, sowie unsere Freunde zu die- abtretenden Clubchef, Herrn Hönri, den Dank für seine Pionierarbeit in der Ortsgruppe abzustatten. sem gemütlichen Anlass zahlreich erscheinen können. Für die nötige Unterhaitun? werden ein Or-überreichte Herrn Hörni als Erinnerungsgabe ein Herr Hürlimann, Präsident der Sektion Zürich, chester, sowie humoristische Einlagen sorgen, wobei selbstverständlich auch die Tanzlustigen auf Anerkennung einen Ehrenbecher. Mit einem Rück- prächtiges Silbertableau und an Herrn Anderes als ihr«. Rechnung kommen werden: Alles Nähere ist blick und Ausblick liouidierte der abtretende Clubchef «eine langjährige Tätigkeit im Schosse der Winterthurer Freunde. — An die Generalversammlung sohloss sich ein Lichtbildervortrag von Herrn Carl Breitenbach, Luzern, über- seinen Indienflug an. Der Vortragende hat letztes Jahr mit seinem Bruder und bekannten Piloten einen Flug nach Indien ausgeführt. Er verstand es in ausgezeichneter Form, diesen abenteuerlichen Flug zu schildern und mit schönen und zahlreichen photographischen Aufnahmen zu illustrieren. Spontaner Beifall belohnte das vorzügliche Lichtbilder-Referat Von den 268 eingeschriebenen Mitgliedern fand sich allerdings nur ein kleiner Prozentsatz zur flott verlaufenen Generalversammlung ein. Lx. J«em Mitgliederversammlung des Autostrassenvereins. Donnerstag, den 30. März, findet in Zürich in der E. T. H. die 5. Mitgliederversammlung des Schweizerischen Autostrassenvereins statt. Im Mittelpunkt der Verhandlungen stehen Referate von Ing. Näf über das generelle Projekt der Fernverkehrsstrasse Olten-Innlauf-Zürich und von Ing. Erni über das Projekt der Fernverkehrsstrasse Ölten-Luzern. Im weiteren wird auch ein Bericht über die Stellungnahme der Baudirektoren-Konferenz zum Schema und den Richtlinien und Normalien des S. A. V. entgegenzunehmen sein. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Besichtigung der Telephon- Zentrale. Am 26. März 1933, vormittags 8. 45, Uhr — also nächsten Sonntag — finden sich alle unsere verehrten Ehren-, Frei-, Passiv- und Aktivmitglieder am Schaffhauserplatz ein. wünschen zahlreiche Beteiligung. Auch unsere- lieben Angehörigen, sowie unsere Freunde sind herzlich eingeladen. Die Besichtigung findet bei jeder Witterung statt. Diskussions-Abend Dienstag, den 21. März 1933 im Münsterhof um 20.30 Uhr. Denjenigen Mitgliedern, die an der Diskussion aus irgend einem Grunde nicht teilnehmen können, ist Gelegenheit geboten, schriftliche Fragen dem Präsidenten an der nächsten Monatsversammlung, Mittwoch, d. 5. April 1933, im «Du Pont» abzugeben. Die Beantwortung der eingelaufenen Fragen und Wünsche erfolgt am 4. Diskussionsabend, Dienstag, den 9. Mai 1933. Näheres folgt später im Organ. Der 4. Abend wird der letzte Abend im Wintersemester 1932/33 sein. Wir bitten unsere Mitglieder, hiervon Kenntnis zu nehmen. Am 21. und 26. März 1933 alle Mann ans Steuer. Mit kameradschaftlichen Grüssen: Je Die Kommission. (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) Zur Strasse Splez-Frutigen. Wo fehlt es eigentlich? Seit mehreren Jahren wird Stetsfort über das so schlechte Strassenstück von Spiez nach Frutigen geklagt. Alle Klagen sind aber ohne Erfolg, denn diese Strasse ist in derart schlechtem Zustand, dass sich kein Kenner der Verhältnisse zu einer Sonntagsausfahrt in dieses wagt. Es wäre nun einmal doch an der Zeit, dass die am Automobilismus interessierten Hoteliers und Behörden mit den Vertretern im Grossen Rat"' in -Bern für eine rationelle Aenderung ^vorsprechen würden. S. in F. Entgegnung der kantonalen Baudirektion. Di« Klagen aus dem Frutigtal über den Zustand der Spiez-Frutigen-Strasse und der Zustand der Strasse selbst sind uns bekannt. Trotz mehrmaliger amtlicher Aufklärung in der OeffenUichkeit scheint man nicht begreifen zu wollen. Wir wiederholen daher schon Gesagtes: Die kantonale Baudirektion ist nach zwei Richtungen in ihrer Strassenbautätigkeit an bestimmte Faktoren gebunden. Im März 1924 stellt der Grosse Rat ein Strassenbauprogramm auf; auf Grund dessen ein festgelegtes Netz von Hauptdurchgangeund Hauptverbindungsstrassen im Interesse der Entwicklung des Verkehrs in erster Linie ausgebaut werden muss. Sodann ist die Strassenbantätigkeit auf die finanzielle und technische Leistungsmoglichkeit angewiesen. Die Frutigtalstrasse ist weder Hanptdurchgangsnoch Hauptverbindungsstrasse. Trotzdem wurde das Tal keineswegs vernachlässigt. Ausgebaut sind die Ortschaften Kandersteg, Adelboden und Frutigen mit einem Totalaufwand von rund 550 000 Fr. Ferner ist in den letzten zehn Jahren die Staatsstrasse Frutigen-Adelboden mit einem Aufwand von mehr als 1,5 Millionen Franken dem modernen Verkehr angepasst worden. Auch für das laufende Jahr sind für weitere Ausbauten im Frutietal über 100000 Fr. im Bauprogramm vorgesehen. An Korrektionen sind hauptsächlich zu erwähnen: Korrektionen auf der Spiez-Frutigen-Strasse 80000 Fr-, in Frutigen Belagsäusbau beim Spital 23000 Fr., Kurvenausbau am Bühlstutz 5000 Fr. Angesichts der Tatsache, dass das frossrätliche Bauprogramra. noch nicht durchgeführt ist bedeuten diese Aufwendungen pro 1933 ein Höchstmass, das wir verantworten können, sollen wir uns nicht dem, Vorwurfe aussetzen, die uns vom Grossen Rate gestellte Hauptaufgabe zu vernachlässigen. Der Baudirektor des Kantons Bern. Anlasse id«» 1 Ermatlnger Groppenfastnacht. Nach altem, schönem Brauch wird in dem reizenden Seestädtchen Ermatingen auch am nächsten Sonntag wieder die Groppenfastnacht durchgeführt, die jedesmal von nah und fern-viel i Publikum anzieht. Leider musste der Umzug wegen der Krise um ein Jahr veTSchoben werden; dennoch haben sich aber Kreise zusammengetan, um allerlei Allotria und vielversprechende Possen zu, treiben. Am Vorabend der Groppenfastnacht, am 25. März, wird in dem rühmlichst bekannten Kurhaus Hotel Adler, in Ermatingen wiederum ein grosser Maskenball durchgeführt, der sich in den nach dem Thema « Die Tiefsee » dekorierten Räumen abwickeln wird. Vielversprechendes ist geschaffen, um dem nur für eingeladene und eingeführte Gäste reservierten Ball einen grossen Erfolg zu sichern. Ein zweiter, grosser Maskenball im Adler findet am Sonntag, den 26. März, statt, dabei wirken u. a. auch die bekannte St. Galler Tänzerin Bet Suter und ihren Nymphen mit x. Wir