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E_1933_Zeitung_Nr.026

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No 26 - 1933 Ausland Die Struktur des englischen Strassenverkehres spiegelt sich deutlich in den Ergebnissen des Strassenzensus wieder, den die Automobile Association jährlich an über 100 verschiedenen Zählorten und während einer ganzen Woche im Monat August durchführen lässt. Die Zählung ergab eine Mehrfrequenz der Strassen durch über 100.000 Personenwagen und 26,000 Lastwagen, dagegen hat der Verkehr mit Motorrädern etwas abgenommen. Stellt man die Ergebnisse der letzten vier Jahre einander gegenüber, so ergibt sich, dass die Zahl der Personenwagen auf den Strassen um 24 %. aller übrigen Automobile um 46 % zugenommen hat, währenddem die Motorräder einen Rückgang von 18 % zu verzeichnen haben. Insgesamt wurden 1928 2,27 Millionen Motorfahrzeuge gezählt, 1932 aber 2.76 Millionen, was einer Zunahme von 21 % entspricht. Immerhin ist eine Verlangsamung in der weiteren Motorisierung des Strassenverkehrs unverkennbar, indem 1929 noch eine Zunahme von 12 %, dieses Jahr aber nur noch eine solche von 5 % gegenüber dem Vorjahre festzustellen war. Diese Entwicklung wird auch in England der allzu drückenden fiskalischen Belastung des Motorfahrzeuges zugeschrieben. Da auch der übrige Verkehr registriert wird, so lässt sich auch der prozentuale Anteil der verschiedenen Strassenbenützer errechnen. Auf die Personenwagen entfielen 61 %, auf Last- und Lieferungswagen 18 %, auf Motorräder 10 % und auf Pferdefuhrwerke sowie Velofahrer 11 %. Bemerkenswert ist weiterhin die Tatsache, dass der Ueberlandverkehr sehr stark die Umgehungsstrassen, welche Ortschaften nur tangieren, bevorzugt. Diese Strassen weisen eine sehr starke Verkehrszunahme auf, während die älteren Strassen. die noch durch die Ortschaften durchführen, eine bedeutend verminderte Freauenz hatten. Die « Bleib in England >-Campagne. welche die Engländer von Ferienreisen ins Ausland abhalten wollte, hat sich sehr fühlbar ausgewirkt. Es wurde in vermehrtem Masse im Inland gereist, wobei hauptsächlich die weiter entfernten und sonst weniger besuchten Grafschaften, so- auch Schottland und Wales einen weit intensiveren Verkehr auf- wiesen. z. Dle Verkehrserziehung der englischen Jugend ist eine der zahlreichen Aufgaben, denen sich die bekannte « Safety-First »-Organisation mit grossem Eifer widmet. Um die Kinder auf die Gefahren des Strassenverkehrs aufmerksam zu machen und bei ihnen die Strassendisziplin zu erhöhen, wird die Schule weitgehend in den Dienst der Sache gestellt. Wertvolle Anregung für Lehrer und Schüler bietet der jährlich durchgeführte Aufsatzwettbewerb, an dem sich eine immer grössere Zahl von Schülern beteiligt. Kürzlich fand mit dem üblichen englischen Zeremoniell die Verteilung der für den letztjährigen Wettbewerb ausgesetzten Preise statt, wobei neben Anerkennungsdiplomen zahlreiche Geldpreise im Werte zwischen 5 Pfd. und 5 s zuerkannt wurden. Es wurden je nach Alter und Schulstufe für den Wettbewerb drei Gruppen gebildet, wobei folgende Aufsatzthemen zu behandeln waren: Für Fortgeschrittene: Die Sicherheit in unseren Strassen hängt ab vom Gesetz, der Polizei, den Fahrzeugführern und den Fussgängern. — Beschreibe die Rolle, welche jeder Kategorie dieser Strassenbenützer bei der Verhinderung von Unfällen zukommt. Für die mittlere Stufe: Die Eltern erteilen dir den Auftrag, deine jüngeren Geschwister von eurem Hause zur Bahnstation zu begleiten. — Zähle die « Safety-First »-Regeln auf, welche du bei diesem Gang beobachten sollst. Für die Anfänger: 108 Kinder wurden in einem Jahr in London getötet, weil sie achtlos die Strasse betraten. — Zähle die « Safety- First »-Regeln auf, bei deren Beachtung die Kinder wahrscheinlich noch am Leben wären. Wie sehr diese Aufsatz Wettbewerbe populär geworden sind, geht aus wenigen Zahlen hervor. Als im Jahre 1918 der Versuch erstmals in den Schulen zur Durchführung kam, nahmen 41 000 Kinder von 232 Schulhäusern daran teil. Letztes Jahr nahmen 1374 Schulen den Wettbewerb in ihr Arbeitsprogramm auf und konnten 233 000 Aufsätze zur Beurteilung abgeliefert werden. Die Wirkung dieser vorzüglichen Verkehrserziehung hat nicht auf sich warten lassen, und ist die Zahl der verunfallten Kinder vielerorts trotz zunehmendem Verkehr stationär geblieben, teilweise ist sie sogar bereits im Rückgang begriffen. z. Spielstrassen in England. Eine besondere Gefahr für den Strassenverkehr bilden immer wieder die Kinder, welche sich in ihrer Freizeit auf öffentlichen Strassen und Plätzen tummeln, um dort ihren Spielen obzuliegen, ohne sich dabei sonderlich um den Verkehr zu kümmern. Wohl hat man versucht, durch wohlgemeinte Ratschläge oder gar durch ein absolutes Spielverbot auf den Strassen diesem gefährlichen Uebelstand zu begegnen, doch setzt sich der kindliche Spieldrang über solche Bestimmungen leicht hinweg, insbesondere, weil dem Jugendlichen auch das Verständnis hiefür meistens abgeht. Dazu fehlt es den Kindern, wenn ihnen alle Strassen verboten sind, vielfach überhaupt an irgendeiner Gelegenheit, sich zu tummeln. Da es aber gerade in kleineren und mittleren Ortschaften an geeigneten Spielplätzen mangelt, und deren Anlage aus finanziellen Gründen oder städtebaulichen Schwierigkeiten vorläufig nicht in Frage kommt, galt es, den Kindern andere Gelegenheit zu bieten, ihre Freizeit durchaubringen. Es wurden deshalb zuerst in Amerika sogenannte Spielstrassen geschaffen. Diese sind als solche besonders gezeichnet und werden dem durchgehenden Verkehr gesperrt. Hier kann sich die Jugend nun sorglos tummeln und wird bei ihren Spielen weder sich noch den Verkehr gefährden. In Deutschland wurde dieses Beispiel nachgeahmt und ging Hamburg als erste Stadt zur Bezeichnung von Spielstrassen über. Nun kommt die Meldung aus England, dass einige Städte, so Manchester und Salford, den nämlichen Weg beschriften haben. Es wurden in verschiedenen Quartieren eine Anzahl Strassen, insgesamt etwa zwanzig, zwischen 8 Uhr morgens und 8 Uhr abends für den durchgehenden Verkehr gesperrt. Die Liste dieser Spielstrassen soll demnächst je nach den Bedürfnissen der einzelnen Städteviertel noch erweitert werden. Man erkennt, dass sich diese neue Institution zwar langsam, aber doch in zunehmendem Masse einbürgert. Sie stellt einen glücklichen Kompromiss zwischen den Anforderungen des modernen Verkehrs und dem Recht des Kindes auf das gesunde Spiel im Freien dar und dürfte bei zunehmender Verkehrsintensität in den schweizerischen Städten auch bei uns allmählich Eingang finden. B. Die amerikanische Unfallstatistik» mit deren Zahlen auch in Europa gerne von gewissen Kreisen operiert wird, hat 1932 eine überraschend günstige Entwicklung genommen, indem erstmals die Zahl der Opfer ganz wesentlich zurückging. So reduzierte sich die Zahl der durch den Strassenverkehr tödlich Verunglückten von 33,740 im Jahre 1931 auf 29,500 im Jahre 1932. Diese um rund 13 % geringere Unfallziffer bedeutet, dass etwa 4000 Menschenleben erhalten bleiben konnten. Wenn man auch versucht ist, diesen günstigen Verlauf der Unfallkurve hauptsächlich dem erstmals in Amerika eingetretenen Rückgang des Motorfahrzeugbestandes zuzuschreiben, so zeigt doch eine nähere Prüfung der Unterlagen, dass darüber hinaus eine erhöhte Verkehrsdisaiplin und eine noch wirksamere Verkehrsregelung ebenfalls dafür verantwortlich sind. Die Zahl der Todesfälle ging nämlich auch im Vergleich zum Motorfahrzeugbestand zurück, indem 1932 noch 121,5 Tote auf 100,000 Motorfahrzeuge entfallen, gegenüber 130,7 Opfern im vorangehenden Jahre. Der Rückgang an Verkehrsunfällen ist etwa zweimal so gross als die Verminderung des Motorfahrzeugbestandes. Insgesamt ereigneten sich ungefähr 1 Million Verkehrsunfälle, wobei auf je 35 Uitfallereignisse ein Todesfall entfällt Es sind dies immer noch recht schwerwiegende Zahlen, doch ist die Genugtuung amerikanischer Verkehrskreise ob der.. günstigen Entwicklung im Jahre 1932 gewiss berechtigt z. Auszeichnung eines Verbandsekretärs. M. St. Cooke, der Generalsekretär der englischen Automobile Association, wurde vom König in den Ritterstand erhoben. Herr Cooke ist seit 1905 als Sekretär dieses Verbandes tätig, der bald eine halbe Million Mitglieder umfasst und damit weitaus zum grössten europäischen Automobil-Club geworden ist. Die Ehrung ist nicht nur eine persönliche Aufmerksamkeit diesem verdienten Funktionär gegenüber, sondern bedeutet auch eine Anerkennung der Automobile Association, und darüber hinaus des Automobilwesens im allgemeinen. ß Blo^r»«i|»la!sclies t Oskar Englebert. Im Alter von 67 Jahren verstarb in Lüttich nach langer schwerer Krankheit der Gründer der bekannten Pneuwerke Englebert, Oskar Englebert. Mehr als 40 Jahre stand der Verstorbene seiner Firma vor, deren Namen durch seine ausdauernde Arbeit Weltbedeutung bekam. Englebert erwarb sich auch um die Durchführung der verschiedenen internationalen Automobilausstellungen in Brüssel ausserordentliche Verdienste. Er war auch ein starker Förderer der syndikalistischen Bewegung. Das Personal der Englebert-Werke schätzte ihn als verständigen und tüchtigen Unternehmer sehr hoch. x. «TTOMOBlL-REVuE Beaucoup de records motocyclistes et automobilistes ont 6t6 battus, mais aucun n'ögale le RECORD DU MONDE EN AUTOMOBILE que seule datiert ä la vitesse fantastique de 437,9 km. ä l'heure avec Campbell sur „I'OISEAU BLEU 11 . Sur 6 des plus grandes äpreuves automobilistes de Grande Bretagne, en 1932, MOLLISON est le 1 er aviateur qui seul a vole" de Londres au Brasil - II avait CASTROL„XXL*. CASTROL reste en tete des grandes Performances. Exlgez,,Castro!" et „Castrollo" en bidons d'orlgine plombes. Arence pour Genevei IM EX 8. A. 8, rue Ph.Plantamour ont 6te gagnäes avec CASTROL Repr6sentants gSneraux pour la Sulsse: BÜRKE & CO., ZÜRICH Departem ent: Huile pour T61. 34.677 moteurs. „FREMO"-Unterdruckluft-BREMSE für Lastwagen, Sattelschlepper. Traktoren und Anhänger. 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