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E_1933_Zeitung_Nr.025

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Beh Weitere Erläuterungen zur Vollziehungsverordnung zum Automobilgesetz. I. Art. 27. Händler- und Versuchsschild. 1. Das Händlerschild ist für Personen und Firmen bestimmt, die Handel mit (neuen oder gebrauchten) Motorfahrzeugen treiben. Es berechtigt den Inhaber, seine Angestellten und Arbeiter zu allen unentgeltlichen Fahrten (Art. 27, Abs. 1 der Vollziehungsverordnung). Unentgeltlich im Sinne dieser Bestimmung ist jede Fahrt, die nicht zum Transport von Personen oder Waren gegen Entgelt vorgenommen wird. Mit dem Händlerschild können somit alle Fahrten vorgenommen werden, für die das Versuchsschild genügen würde. Wenn der Käufer eines Motorwagens den Abschluss des Geschäftes von der Bedingung abhängig macht, dass ihm der Verkäufer" Fahrunterricht erteilt, darf der Wagen, auf dem der Unterricht erteilt wird, mit dem Händlerschild versehen werden, falls der Verkäufer keine besondere Vergütung erhält. Solche Lernfahrten, die in direktem Zusammenhang mit d°em Beruf des Motorfahrzeughändlers stehen, verlieren den Charakter der Unentgeltlichkeit nicht, wenn der Schüler den Brennstoff bezahlt. Berufsmässige Lernfahrten dagegen dürfen nicht mit dem Händlerschild ausgeführt werden. An Personen oder Firmen, die Handel mit Motorfahrzeugen treiben, muss somit in erster Linie das Händlerschild abgegeben werden, da dessen Verwendungsmöglichkeiten auf diesen Beruf zugeschnitten -sind. Betreibt der Händler neben seinem eigentlichen Geschäft eine Reparaturwerkstätte, so kann er entweder das Händlerschild auch dort verwenden oder für diese ein Versuchsschild lösen, das er dann aber in der Verkaufsabteilung nicht verwenden darf. 2. Das Versuchsschild ist ausschliesslich für Personen und Firmen bestimmt, die sich mit der Herstellung oder Reparatur von Motorfahrzeugen befassen. Es darf nur zu Fahrten zum Ausprobieren von Fahrzeugen und zu Schleppfahrten verwendet werden (Art. 27, Abs. 2 der Vollziehungsverordnung). Besonders auf dem Lande gibt es zahlreiche kleine Reparaturwerkstätten, die keinen Handel mit Motorfahrzeugen treiben und denen deshalb das Versuchsschild genügt. Unter « Ausprobieren von Fahrzeugen » sind zu verstehen: a) Fahrten mit neuen Motorfahrzeugen von oder zu der Motorfahrzeugfabrik, die ausschliesslich Versuchszwecken und nicht der Vorführung an Interessenten dienen. b) Fahrten mit • reparaturbedürftigen oder reparierten Motorfahrzeugen zu Versuchszwecken von oder zu der Werkstätte. Zweck der Fahrt muss die Feststellung eines Defektes oder die Prüfung einer vorgenommenen Reparatur sein. Keine Fahrt zum Ausprobieren eines Fahrzeuges ist die Vorführung eines Motorfahrzeuges zum Verkauf. Hierfür ist ausschliess* lieh das Händlerschild zulässig. Für Schleppfahrten kann das Versuchsoder das Händlerschild sowohl am schleppenden wie am geschleppten Motorfahrzeug angebracht werden. Es macht dabei keinen Unterschied, ob der Schlepper ein gewöhnlicher oder speziell zum Schleppdienst eingerichteter Motorwagen ist Es ist denkbar, dass sich eine Fahrt zum Ausprobieren eines Motorfahrzeuges auf weite Distanz erstrecken muss (Ausprobieren eines neuen Modells durch eine Fabrik, Nachprüfung des Benzinverbrauchs, Verhalten des Motors bei längerer Bergfahrt usw.). Art. 6 des Automobilgesetzes, der erklärt, dass die Ausweise für die ganze Schweiz gültig sind, ist denn auch für die Kollektivfahrzeugausweise anwendbar (Art. 6, Abs. 3 der Vollziehungsverordnung). Normalerweise wird das Versuchsschild für Versuchsfahrten nur während der Arbeitszeit verwendet werden. Schlepp- sowie dringende Versuchsfahrten können aber jederzeit damit ausgeführt werden, da weder im Automobilgesetz noch in der Vollziehungsverordnung eine den Gebrauch des Versuchsschildes zeitlich einschränkende Bestimmung enthalten ist. Eine solche wäre auch nicht zweckmässig, da es vorkommt, dass ausserhalb der Arbeitszeit an Motorwagen kleinere Reparaturen vorgenommen werden müssen, für die eine Versuchsfahrt nötig ist (Regulieren der Bremsen usw.). Solche Wagen werden zwar immer mit gewöhnlichen Schildern versehen sein, der Reparateur wird aber oft den Fahrzeugausweis nicht haben und somit gezwungen sein, sein Versuchsschild an den Wagen anzuhängen, um die vorgenommene Reparatur durch eine Versuchsfahrt zu überprüfen. Eine gewisse Gefährdung des Verkehrs liegt in dem Umstand, dass die Händler- und Versuchsschilder auch für solche Motorfährzeuge verwendet werden dürfen, die nicht durch amtliche Sachverständige geprüft wor- LES APPAREILS ELECTRIQUES ET LA NOUVELLE LOI ATJTöMOBTL-hX VÜT5 1933 - N» 25 den sind. Art. 26, Abs. 1 der Vollziehungsverordnung schreibt deshalb vor, dass die Kollektivfahrzeugausweise nur an solche Personen und Firmen abgegeben werden dürfen, die für eine einwandfreie Geschäftsführung Gewähr bieten. Bei der Zuteilung der Schilder sollten die Bewerber genau über die Verwendungsmöglichkeiten aufgeklärt werden. Die Kollektivfahrzeugausweise können bei missbräuchlicher Verwendung nach Art. 13, Abs. 1 des Automobilgesetzes entzogen werden (Artikel 26, Absatz 3 der Vollziehungsverordnung. II. Art. 68, Abs. 1. Vorderes Fahrradllcht. Art. 68, Abs. 1 verlangt die feste Anbringung des Lichtes, so dass die Strahlenrichtung nicht verändert werden kann. Auch eine Vorrichtung, wonach das Licht innert der Maximalreichweite des Lichtkegels (25 m) gekippt werden kann, ist somit gemäss dem nunmehr geltenden Bundesrecht nicht mehr zulässig. m. Art 82, Abs. 2. Nach Abs. 1 von Art. 82 müssen zum Verkehr schon zugelassene Motorwagen innerhalb eines Jahres mit der im Gesetz und in der Verordnung vorgeschriebenen Bereifungsart versehen sein; Anhänger innerhalb 1H Jahren. Gemäss Abs. 2 müssen die übrigen Vorrichtungen an Motorwagen innerhalb eines Jahres angebracht sein. Wir legen Abs. 2 so aus, dass die darin vorgesehene Uebergangsbestimmung auch für Anhänger gilt, da ja der Anhänger im Verkehr praktisch ein Bestandteil des Motorfahrzeuges ist. Nach dem 1. Januar 1933 in den Verkehr kommende Anhänger müssen aber von Anfang an allen Vorschriften der Vollziehungsverordnung für diese Fahrzeugart entsprechen. Veikehf Mit dem Raupenautomobil über den Ofenpass. Wie bekannt hat die Societ6 Citroen zu Versuchszwecken diesen Winter in St Moritz einige ihrer Raupenautomobile stationiert. Der Münstertaler Verkehrsverein, unter Vorsitz von Herrn J. P. Cazin, bemühte sich nun darum, die Citroen-Gesellschaft dazu zu bewegen, einmal eine Versuchsfahrt über den OfetiDass zu unternehmen. Die Bemühungen hatten denn auch einen vollen Erfolg, und so unternahmen anfangs dieses Monats zwei Raupenautomobile die Fahrt von Zernez über den Ofenpass ins (Münstertal. Die Versuchsfahrt ist auch restlos geglückt, und die beiden Raupenautomobile kamen ohne irgendwelche nennenswerte Schwierigkeiten aus dem Unterengadin hinüber ins MünstertaJ, somit erstmalig eine* Automobilverbindung im Winter mit der» sonst vollständig vom übrigen Kanton abgeschlossenen Tal herstellend. Selbstverständlich wurden die beiden Wagen in allen Gemeinden des Münstertales mit viel Interesse und grosser Begeisterung empfangen, erschliessen sich doch für die Talbewohner grosse verkehrsfördernde Möglichkeiten. Zudem wird auch jetzt schon eine Verkehrsverbindung zwischen Meran und dem Münstertal im Winter geplant. Eine ständige Doppelverbindung zwischen Zernez und dem Miinstertal brächte während den 6 Wintermonaten mit dem Raupenautomobil auch eine wesentliche Verbilligunt gegenüber heute. Heute verkehren nur die Postschlitten und während dieser Betrieb gegen 50,000 Fr. kostet, käme der Postautobetrieb nach vorläufigen Berechnungen auf etwa 38,400 Fr. Hoffen wir also, dass das Projekt einer automobilistischen Winterverbindung über den Ofenpass möglichst bald Wirklichkeit werde, in allererster Linie zum Nutzen, der heute von der übrigen Schweiz während sechs Monaten fast ganz abgeschnittenen Münstertales. Lr. Personalwechsel. Der Verband schweizerischer Transportanstalten hat an Stelle von Dr. Miller, Herr E. Kunz. früherer Redaktor am «Bund » zum Propagandachef und Hofjournalisten berufen. Wir hatten verschiedentlich Gelegenheit, uns mit Herrn Miller, der unter allen möglichen Korresoondenzzeichen eine eifrige eisenbahnpropagandistische Tätigkeit in der Tagespresse entfaltete, auseinanderzusetzen. Abgesehen von seinen ihm im Uebereifer unterlaufenen Unrichtigkeiten oder Unsachlichkeiten . im Pressekampf gegen das Automobil, haben wir uns vor allem dagegen verwahrt, dass seine /*""* tikel nie oder höchst selten so gezeichnet waren, dass die Leserschaft hätte ersehen können, aus welcher Küche sie stammen. Im Gegenteil segelten sie immer unter möglichst neutraler und unverfänglicher Flagge, um glauben zu machen, es handle sich um die Ansicht irgendeines unbeteiligten und neutralen Verkehrspolitikers. Wir hoffen, dass seid Nachfolger im Amte in dieser. Beziehung etwas mehr Rückgrat beweist. " ß ART. 13a. 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NO 25 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE 5 Von Stand zu Stand Horch. Auch bei Horch hat die rastlöse technische Entwicklung eine neue interessante Schöpfung gebracht: Ein Dreiliter-Achtzylinder-Modell mit einem V-Motor von 70 PS, der schwebend im Tiefrahmen-Fahrgestell aufgehängt ist. Mit diesem Dreiliter-Modell wird das Horch- Programm den derzeitigen Marktverhältnissen entsprechend nach unten erweitert. Es wurde hier ein hinsichtlich Leistung und Raumkomfort vollwertiger sechs- bis siebensitziger Reise.wagen entwickelt, mit einer Präzision in der Bearbeitung und Formschönheit, wie sie für Horch typisch ist, wobei der Wagen aber trotzdem zu einem durchaus erschwinglichen Preis in den Handel kommt. Daneben liefert Horch seine bekannten Achtzylinder-Modelle mit Reihenmotoren von 4, 4H und 5 Liter Zylinderinhalt, sowie die grossen repräsentativen 12-Zylinderwagen. Besonders in der Schweiz sind die mit den Reihenmotoren ausgestatteten Horch-Wagen schon sehr gut eingeführt. Sie zählen infolge ihrer glänzenden Fahreigenschaften und technischen Vollkommenheit zu den begehrtesten Automobilmarken. Continental. Diese neue amerikanische Marke führt sich am Salon mit zwei Innenlenkern der Typen ;« Beacon » und « Flyer » ein, die einen recht guten Eindruck machen, obschon sie zu den billigsten Fahrzeugen des Weltmarktes gehören. Der Vierzylinder-Wagen hat 2344 ccm Zylinderinhalt, 12 Steuer-PS, 40 Brems-PS, seitlich gesteuerte Ventile, dreifach gelagerte .Kurbelwelle, Dreiganggetriebe, hydraulische Bremsen, ein Chassisgewicht von 700 kg und ein Gesamtgewicht von 975 kg, Zentralschmierung und eine Maximalgeschwindigkeit von 100 Stdkm. Die Abfederung der Hinterachse geschieht durch Doppelkantileverfedera. Der Sechszylinder hat 2840 ccm Zylinder- Inhalt, 14 Steuer-PS, 55 Brems-PS, ein Dreiganggetriebe mit zwei geräuschlosen Gängen, ein Chassisgewicht von 790 kg, ein Gesamtgewicht von 1100 kg und 110 Stundenkilometer Maximalgeschwindigkeit, während die hauptsächlichen übrigen Daten denen des Typs «Beacon» entsprechen. Wie es schon aus den angegebenen Zahlen hervorgeht, wurde von den Konstrukteuren des Wagens speziell Rücksicht auf die Verminderung der toten Massen genommen. Hinzu, kommt, dass auch das unabgefederte Gewicht um 15—30 Prozent gegenüber bisherigen Beispielen reduziert wurde. Trotz ihren verhältnismässig kleinen Motoren zeichnen sich deshalb die Wagen durch hohes Beschleunigungs- und Steigvermögen und allgemein gute Fahreigenschaften aus. Röhr. Als der Röhr-Wagen mit seinen Schwingachsen, seinem Tiefbett-Kastenrahmen, seinem hochleistungsfähigen Achtzylinder-Reihenmotor und seinen auch sonst höchst fortschrittlichen allgemeinen Bauformen vor Jahren zum erstenmal am Salon erschien, bedeutete er eine Sensation. Obschon seitdem manche andere Firmen ähnliche Wege eingeschlagen haben, hat sich Röhr in seiner Sonderstellung als führender Pionier der Autotechnik behauptet. Alle die Probleme, die in der letzten Zeit den Autokönstrukteur beschäftigen, finden bei Röhr besonders eingehende Berücksichtigung. Seine Schöpfungen sind denn auch heute so fortschrittlich wie je. Unzweifelhaft einen der Clous der Ausstellung stellt die auf einem grossen Röhr-Achtzylinderchassis aufgebaute Autenrieth-Stromlinienkarosserie dar. Wenn durch diese Bauform des Wagens auch noch nicht alle Anforderungen des Aerodynamikers erfüllt sind, so hat man doch ein Beispiel vor sich, das schlagend beweist, wie ungemein elegant ein Fahrzeug auszusehen vermag, selbst wenn man sich schon weit von den hergebrachten Formen abwendet, dabei aber der Rücksicht auf gute Raumausnützung immer noch volle Rechnung trägt. An kunstgewerblichem Wert dürfte der Wagen überhaupt nicht seinesgleichen haben. Hochinteressant ist auch das von Röhr in Lizenz gebaute Tatra-Chassis mit seinem luftgekühlten liegenden Vierzylindermotor, dem Rohrrückgrat, den vorn und hinten unabhängig gefederten Rädern. Dieser «Röhr Junior» wird auch als Cabriolet karossiert ausgestellt und macht dabei einen nicht weniger vorzüglichen Eindruck. Mobiloil. Man wird nicht fehl gehen, wenn von der Organisation eines Betriebes und seinen Arbeitsmethoden auf das Produkt geschlossen wird. Wer deshalb die interessanten Werkaufnahmen betrachtet, welche den Werdegang des Mobiloils in den Raffinerien zur Darstellung bringen, der erhält die Gewissheit, dass hier alles vorgekehrt ist, um ein in seiner Qualität gleichbleibendes Schmiermittel herzustellen. Die sorgfältige Auswahl der Rohöle, die hochmodernen uewinnungsmethoden, die strenge Kontrolle der Zwischenund Endprodukte durch die Laboratorien und Prüfungsstände lassen jede Mittelnlässigkeit ausscheiden. Obwohl die Marke, ebenso wie in anderen Ländern, auch seit Jahren in der Schweiz zur vollen Zufriedenheit der Motorfahrzeugbesitzer bekannt ist, so strebt die Gesellschaft doch stets darnach, mit der Technik Schritt zu halten, ja ihr gar vorauszueilen. So wurde kürzlich die neue Qualität Arctic auf den Markt gebracht, die ihre Probe in den kalten Wintertagen bereits vorzüglich bestanden hat. Die Vertriebsgesellschaft hat in vorbildlicherweise der Frage der Verpackung ganz besondere Sorgfalt gewidmet und ein System eingeführt, das bei den Verbrauchern einstimmigen Anklang gefunden hat. Die sorgfältig versiegelten 2-kg-Kannen bieten nicht nur Gewähr, dass sie nicht irgendein billiges Ersatzprodukt enthalten sondern dienen tatsächlich auch nur als Gebinde, das die Lieferfirma kostenlos zur Verfügung stellt. Jede Kanne wird bekanntlich gegen eine Entschädigung von 50 Rp. zurückgenommen, so dass der slogan der Marke: « Wenn Sie eine Kanne Mobiloil kaufen, so bezahlen Sie kein Blech, sondern ausschliesslich Oel» vollständig zutrifft. Da die Gebinde zudem sehr solide und in der Form recht handlich sind, so lassen sie sich leicht als Reserve im Wagen mitführen. Der Praktiker weiss, dass die Einlaufzeit der Maschine für deren Lebensdauer und Leistungsfähigkeit ausschlaggebend ist, und im Bestreben, dem Besitzer in der fachmännischen Behandlung des neuen Wagens zu helfen, hat die Gesellschaft das Produkt Vacomix auf den Markt gebracht, das dem Benzin beigegeben wird. Es sichert die Schmierung der oberen Zylindetteile und sorgt für den schützenden Oelfilm, ohne die Kerzen zu verölen oder schädliche Rückstände zu hinterlassen. Durch erleichtertes Anspringen und grössere Weichheit wird der Motor diese Zusatzschmierung vielfach lohnen. A. & E. Hess. Diese Solothurner Karosseriefirma zeigt an ihren ausgestellten Wagen, dass sie ebensogut im Wagenbau bei Omnibussen als bei kleineren Personenfahrzeugen bewandert ist. Der für die eidg. Postverwaltung karossierte Car- Alpin auf Berna-Chassis weist alle jene Merkmale auf, die an ein modernes Grossfahrzeug gestellt werden, und die im besonderen auch das Reisen mit der Alpenpost zu einem Vergnügen werden lassen. Breiter Einstieg durch zwei Türen, reichlich bemessener Sitzraum und bequeme Polsterung, fast unbeschränkte Sicht nach allen Seiten sorgen für den, Fahrkomfort der Passagiere. Durch das Rollverdeck mit elektro-automatischem Antrieb kann die Bedachung, je nach Witterung und Wunsch, durch einfachen Druck auf einen Kontaktknopf und ohne dass die Fahrgäste irgendwie belästigt werden müssen, ausgezogen oder entfernt werden. Beim -Bau der Personenwagen zeigt die Firma nicht nur sehr guten Geschmack, sondern auch geschicktes Einfühlungsvermögen. Das Chassis soll eben nicht nur als Limousine oder Cabriolet karossiert sein, sondern auch in seinem Kleid den Charakter des Fahrzeuges, den Nimbus der Marke wahren und zu erkennen geben. Die beiden gezeigten Alfa Romeo-Wagen sind Musterbeispiele für diese Anpassung des Oberbaues an die Charakteristik der Konstruktion. Der ausgesprochene Sporttypus der Marke kommt in der schnittigen, beschwingten Linie sauber zur Geltung. Daneben sind beide Fahrzeuge so ausgerüstet, dass sie sich ausgezeichnet als Reisewagen eignen, ja zu diesem Zwecke gerade prädestiniert erscheinen. Man sieht es den Ausstellungsobjekten an, dass es die Firma mit ihrer Aufgabe ernst nimmt und allen Schwierigkeiten, wie sie die jetzigen Zeitläufe mit sich bringen, zum Trotz den Qualitätsbegriff hochhalten und durchhalten will. Continentaf-Pneu. Der Stand dieser seit Jahren in der Schweiz vertretenen Pneufirma wird durch den neuen Pneu, Typ Aero, beherrscht, der als die wirtschaftliche Luftbereifung bezeichnet wird und auf den die Herstellerin gewiss mit Recht grosse Erwartungen setzt. Es handelt sich um einen Reifen, der wie eine « Uebergrösse» ohne weiteres auf normale Felgen montiert werden kann. Vom normalen Ballonreifen unterscheidet er sich dadurch, dass er geschmeidigere Wandungen und bedeutend mehr Luftraum besitzt; er wird mit geringerem Luftdruck gefahren und bildet also ein weicheres und dickeres Luftkissen zwischen Wagen und Strasse. Die beim Fahren, namentlich auf schlechten Strassen, auftretenden Stösse und Erschütterungen nimmt der neue Reifen fast vollkommen in sich auf, so dass das Gefiige des Wagens und die Nerven der Fahrenden ausserordentlich geschont werden . Ausserdem braucht man bezüglich der Fahrgeschwindis:- D4jä les nouvelles HOTCHKISS 1933 animent les routes de Suisse Depuis plusieurs anneis les voUwren Hotchkiss animent en majorite les belies routes de Suinse. Cet essor contintie. Dejä les nouvelles Hotchkiss 1933 sillonnent nos grandes voies et leur notnbre croit rapidetnent car la fabrication Hotchkiss 1933 touche veritablement ä la perfection. 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