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E_1933_Zeitung_Nr.028

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Wieder blinzelte der

Wieder blinzelte der Blick des Soldaten, als er zur Tür schritt, zu dem Gefangenen herüber. Schon nach einer Minute wurde der Schritt seiner nägelbeschlagenen Schuhe auf dem Vorflur hörbar. Und neben ihm das Trippeln leichter Schühchen. Die Frau neben Oberst Baginski wurde plötzlich totenbleich. Lehnte Sich wankend gegen die schwere Barriere mitten im Zimmer. Nun öffnete sich die Tür. Ein Mädelchen trat zaghaft über die Schwelle. Sah 'zuerst die Mutter. Lief ängstlich auf sie zu. Bevor das Kind die Mutter erreicht hatte, wurde es von dem Obersten zurückgehalten. «Halt, mein Püppchen, willst du nicht erst deinem Papa Patschhändchen geben?» Das Kind schaute fragend im Zimmer umher, sah den Gefangenen neben der Tür. Sprang mit jubelndem Frohlaut auf ihn zu. «Pappi! Pappi!» Mit einem leisen Laut brach der Gefangene, Leutnant Masny, der Spion, in die Knie, umfing mit verzagenden Armen sein Kind. Klein-Marynia verstand nicht, warum die Mutter plötzlich das Gesicht mit den Händen bedeckte und weinte, weinte. K. R. Bunte Chronik Selbst der Aether wird nass. Von der Welle Chicagos klingen jetzt Biermelodien. Auch das Abendprogramm des Senders steht im Zeichen des Bieres. Man sendet Hörspiele, die ein Bockbierfest in Deutschland darstellen sollen. Der Sender schliesst mit folgenden Worten von nun an täglich sein Programm: cöute Nacht, meine Damen und Herren; wer aber wirklich gut schlafen will, der wird in ein paar Wochen, wenn wir wieder freie Menschen sind, vor dem Schlafen ein paar Krügel des guten Bieres trinken!» Einige amerikanische Gesellschaften, die jetzt die Einfuhr von Bier organisieren, wollen für ihre Propaganda auch einen Sender in New York erwerben. Der Aether Amerikas wird also immer nässer! Ein Zuchthäusler als Rechengenie. In der belgischen Akademie der Wissenschaften ist die Arbeit eines Sträflings ausgestellt, der mehr als ein Vierteljahrhuudert im Gefängnis zugebracht hat und sich während seines Aufenthalts hinter Schloss und Riegel mit den schwersten mathematischen Problemen* befasste. Er war wegen schweren Fälschungen verschiedenster blick der Herzstrom — er umschlang ihren Leib und drückte einen langen Kuss auf die rosenkühlen Lippen. Er ging leise voran in sein Zimmer, während Christine noch flüchtig ihre Arbeit vollendete und sich überzeugte, dass die Mutter unten schlief. Dann kam sie ihm nach. Kurz nach Mitternacht blitzte drüben im Treppenhaus des Schlosses ein Licht auf. «Sieh,» sagte Christine und wies aus dem Fenster. Manthey trat hinzu. Die unteren Fenster des Treppenhauses drüben bestanden aus buntem Glas und waren undurchsichtig. Aber ein halbes Stockwerk höher bewegte sich jetzt etwas aufwärts, man erkannte, sobald es in das helle elektrische Licht gekommen war, eine kräftige Männergestalt/die schwerfällig und langsam die Treppe emporstieg. Sie blieb mitunter stehen, wohl um Atem zu schöpfen. Dann verschwand sie in einem Zimmer des ersten Stocks, das nach der Seeseite hinaus lag. Das Licht war erloschen. Schwarz lag das Schloss in der wehenden Aprilnacht. «Jetzt geht er schlafen,» sagte Christine. «Abend für Abend sitzt er da unten allein bis nach Mitternacht.» Manthey war noch nicht müde, er zog Christine noch einmal zu sich, und sie musste ihm erzählen von diesem seltsamen Einsiedler, der seit dem Krieg sich langsam dem stillen Trunk ergeben hatte, von dem selbst die Hausangestellten wenig wussten, da er ruhig schlafen ging, sobald er die nötige «Bettschwere» hatte. Christine aber wusste davon. Sie war drüben als Hausmädchen in Dienst gewesen, aber nach einem Jahr schon von der Wirtschafterin, Fräulein Tölsch, aus Eifersucht, wie sie sagte, hinausgedrängt worden. Da hatte sie ein paarmal Gelegenheit gehabt, den Direktor noch des Abends spät zu sehen, wenn an seinem Radioapparat etwas nicht in Ordnung war. Sie habe nämlich von ihrem Bruder, AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° 28 Art zu lebenslänglichem Kerker Terurteilt worden, und in diesen unfreiwilligen Mussestunden beschäftigte er sich ausschliesslich mit schwierigen Rechenexempeln. Eine dieser Arbeiten wurde von der Akademie der Wissenschaften mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Dass es auch heutzutage verkannte Genies gibt, dafür ist die Geschichte dieses Zuchthäuslers ein interessantes Exempel. Dreizehnmal um die Welt gereist In London hielt sich vor kurzem ein Weltenbummler auf, der sich rühmen kann, nicht weniger als dreizehnmal den Erdball umfahren und dergestalt mehr als eine Million Meilen oder rund 1,6 Millionen Kilometer zurückgelegt zu haben. Es ist dies ein Mr. Brittlebank von Charlestone im amerikanischen Staate Südkarolina. Obwohl schon 74 Jahre alt, bereitet ihm das Reisen, das er erst nach seinem fünfzigsten Jahre in grösserem Umfang aufnahm, grösstes Vergnügen. «Ich fühle mich absolut nicht älter als in meinem fünfzigsten Leberisjahr>, meinte er zu einem englischen Korrespondenten. «Reisen ist das Geheimnis, um jung zu bleiben. Ich will auch weiterhin Reisen machen, bis mich der Tod irgendwo einmal ereilt.» dem Schlosser, einige Kenntnisse in der Technik, die sie in Berlin auch weiter auszubilden gedenke. Nicola sei immer nur leicht angesäuselt gewesen. «Und weiter ist nichts zwischen euch passiert?» Sie schwieg. «Er ist immer nett zu mir gewesen — auch nachher.» Manthey fasste ihre Hand: «War er denn — der erste?» Sie nickte. ; «Und nachher hat er nichts mehr von dir wissen wollen?» «0 doch. Ich sagte ja schon, er war immer ganz anständig zu mir.» Auf weiteres Fragen erzählte sie, dass Direktor Nicola vor acht Jahren das Schloss gekauft habe, nachdem er kurz vorher in seiner Heimat Witwer geworden. Er habe früher in Osthavelland ein Out gehabt, Gatow oder so, davon wisse ein einarmiger Postbote zu erzählen, der stamme aus Gatow. Ein fast ebenso intensiver «Weltreisender» ist ein Mineningenieur und Geologe in Redruth in der englischen Grafschaft Cornwall. Freilich reist Mr. Malcolme Maclaren — dies ist der Name des Herrn —• nicht zu seinem Vergnügen wie Mr. Brittlebank, sondern in Geschäften. Er hat bereits weit über 800000 Meilen, also rund 1,3 Millionen Kilometer, zurückgelegt,, was etwas mehr als der dreifachen Entfernung unserer Erde vom Monde entspricht. Seiner Angabe nach gibt es kaum einen Eräenfleck, an dem Mr. Maclaren noch nicht gewesen wäre. Durchschnittlich befindet er sich bloss drei Monate in seinem englischen Heim, den Rest, also drei Viertel des Jahres, verbringt er auf seinen Geschäftsreisen. Im Vorjahr führte ihn sein Weg von England zuerst nach Australien, von da nach Südafrika, Rhodesia, weiters nach Südamerika, nach Chile, Peru, Argentinien und Bolivien. Im Jahre vorher war er zweimal in Australien, ferner in Singapore, Burma, Indien und China. Den Rekord an zurückgelegten Kilometern dürfte allerdings ein Mr. Curie, ebenfalls ein Mineningenieur, halten, welcher die «Marke» der millionsten Meile bereits stark überschritten hat. «Satow,» verbesserte Manthey, setzte aber sogleich hinzu, er habe zufällig dieser Tage davon gehört... Am folgenden Tag Hess Manthey seine Angelruten in Ruhe. Er sass lange nachdenklich am Fenster. Dann lief er ein paar Stunden in den Feldern umher. Als er gegen Mittag zurückkehrte, waren seine Bewegungen rasch und entschlossen. Er vertauschte seine Lodenjoppe mit einem dunklen Jakett, wartete am Fenster bis die Dorfstrasse ohne erwachsene Passanten war und ging schnellen Schrittes ins Schloss hinüber. Auf sein Läuten öffnete ein Diener in blauweissgestreifter Jacke. «Ist der Herr Direktor zu sprechen?» Der Herr Direktor Hege noch zu Bett und habe den Doktor bestellt. «Doch nicht schlimm?» erkundigte sich Manthey teilnehmend. (Fortsetzung folgt.) Wennlieber Besuch kommt so führen wir Ihn In die „gute Stube". Können Sie sich dieses Zimmer ohne Teppich vorstellen? Jetzt sind auch die besten Qualitäten so billig geworden, dass jeder ohne Schwierigkeiten kaufen kann. 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N° 28 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE 15 EDEEDQ O 1 ! Kleider und Mäntel. In den Pariser Modellhäusern ist diesmal eine einheitliche, ausgesprochene Richtung nicht anzutreffen. Jedes Haus folgt seinen Impulsen, sucht eine Eigenheit zu wahren und lässt soviel wie möglich seiner Initiative Spielraum. Aber überall erkennt man das Bestreben, die Silhouette der eleganten Dame gegen die des Vorjahres zu verändern. Der Rock ist speziell bei den Sport- und Vormittagskleidern etwas kürzer gebalten, die Nachmittagskleider sind noch etwas länder, Abendtoiletten immer noch lang, lassen aber den Fuss etwas mehr frei, besonders bei den bunt bedruckten Sommer-Abendkleidern. Die Büste und Hüften bleiben schmal, während die Schultern verbreiterte Effekte zeigen und Boleros, Capes, Ra- .glans, sowie Kimonoärmel markante Merkmale derneuen Mode aufweisen. Der Rücken ist glatt gearbeitet, und die Taille liegt etwas tiefer als bisher. Der kleine Ausschnitt ist durch weich drapierende Garnituren, Bindeverschlüsse, 6chalartige Besätze verziert. Neben anschliessenden Aermeln mit Ansatz zur Stulpe, vielfach auch keulenartig oder Pelerinen-Aermel, gibt es besonders viel kurze, viertel- und halblange weite Aermelformen, eine Art von Ballonnets. Die Weite des Rockes, besonders bei den Nachmittagskleidern, wird durch Plisses erzielt, die, von der Seite ausgehend, sich nach unten glokkenförmig ausdehnen. Die Complets (Ensembles), deux pieces und trois pieces sind in allen Kollektionen reichlich vertreten. Für das sportliche Complet mit kurzer Jacke oder dreiviertellangem Paletot aus weichen, schmiegsamen Wollstoffen, viel Angora, Vigoureux und Georgette-Crepe kommen noch viele Kombinationen aus feinen Streifen und kleinen Karros (Hahnentrittdessins), teils Jacken in Banners oder Pied de poule mit dazu passendem Uni-Rock oder umgekehrt. Als elegant gilt das Complet deux pieces, das in Kleid und Mantel dasselbe Material zeigt, entweder aus matten Seiden-Crepes oder aus Stoffen Wolle mit Seide, flamisol oder Hot d'ecume, sowie -weiche elegante Wollstoffe, besonders beliebt im Crepe- Charakter. Das Jacken-Kleid (Costume tailleur) EFEP/OS^ Die Frühjahrsmode 1933 Modebericht der Grands Magaslns Jelmoll S. A Zürich. hat sich stärker durchgesetzt und wird als Frühjahrs-Anzug weiter dominieren. Die Form des Jackenkleides ist knapp anliegend, der Stoff schmiegsamer als bisher. An Stelle des Herrenstoffgeschmackes werden neuerdings Streichgarngewebe in Fantasiebindungen, Saxonct. Angoras und weiche Shetlands verwendet. Die Mäntel sind lang in geradem Schnitt und leicht in der Linie angepasst. Für Reise und Sport wird der Fancy-Mantel getragen, der im englischen Geschmack aus weichem Material in sehr hellen Tönen oder auch in lebhaften Farben getragen wird. Elegante Mäntel entweder schwarz und marine, oder in feinen Modefarben, speziell perlgrau oder gris-beige. Als Nouveautes fallen Mäntel ohne Kragen auf, welch letztere ersetzt werden durch Echarpen öder Pelerinen. In hoher Gunst steht die Bluse; sie ist neu auferstanden und wird in einer Mannigfaltigkeit gebracht wie noch nie. Es gibt so viel Neuartiges und Geschmackvolles in flotten, jugendlichen Formen, speziell mit kleinen, kurzen Aermelchen, die jede Dame entzücken. Als Material für diese Blusen haben sich neuartige matte Crepe-Gewebe in Seide und Kunstseide, Gaufre-Effekte, Damasse's, MattelassSs und Waffeleffekte durchgesetzt. Obwohl, der grossen. Baumwollpropaganda folgend, die diesjährige JFrühjahrs-Mode dieses Material viel verwenden wird, besteht doch kein Zweifel, dass sich die Vpgue in Wollstoffen, Georgette-Angora, Angora- Jäcquard, Wpll-Mattelass6, Vigoureux-Cottele-Bindungen Und Wabeninüster fortsetzen wird. In Seidenstoffen wird die matte Tendenz, die schon in letzter Saison begonnen hat, strengstens beibehalten. Matter Hammerschlag ist bereits Standard- Artikel geworden, daneben viel Mattelasse's, Damasses, Waffel- und Cottelö-Effekte. Letztere sind viel schräg gearbeitet und dienen nicht nur für Kleider und Blusen, sondern auch für Garnituren. Farben: Schwarz und marine sind nicht zu verdrängen, perlgrau, beige, Eierschale, greilrot bis mittelrot, rost und bleu in allen Schattierungen befinden sich an erster Stelle. Hüte. Der Canotier beherrscht immer noch das Feld und ist zum Sportkleid, zum Tailleur und Mantel die beliebteste Kopfbedeckung der Saison. Mit ganz niedrigem, flachem Kopf, mit geradem oder geschweiftem Rand, mit hohem Rillenkopf, der sich nach der Stirn zu verjüngt, klein oder mittelgross, das sind die beliebtesten Arten dieser Saison. Von Mme Agnes werden zwar Hüte mit höheren und hohen Köpfen lanciert, die aus weicher Seide gesteckt sind und man sich selbst auf dem Kopfe drapieren kann, doch sind diese Hüte vorerst vereinzelt zu sehen. Grosse Randhüte brachte Mme Alponsine, die sich sehr gut zu grössern Kleidern eignen und die der gut angezogenen Frau eine malerische Note geben. Toques sind immer noch sehr beliebt; man verwendet sehr viel Blumen- und Schleiergarnituren an diese. Sehr viel trägt man zum Hut den zur Hutgarnitur passenden Schal. Farbe: sehr viel weiss, beige, Patoubleu, schwarz, rot, marine, braun, silbergrau, grün und mais. Material: Panama, Lackstroh, Neora, matt und glänzend, Cell-Tagal, Angora-Stroh. Schuhe: Die hellen beige und grauen Farben der diesjährigen Frühjahrs-Mode haben auch zu einer Aufhellung der Schuhfarben geführt. So treten die Farben beige und grau und dazu auch etwas blau wieder mehr in den Vordergrund; daneben wird braun und schwarz sehr stark getragen. Ganz besonders von der Mode favorisiert sind die Eidechs- Leder in grau und einem Fume genannten braunbeige. Die Eidechsen, von denen besonders die Java-Eidechsen als die feinsten eine besondere Rolle spielen, finden teils als Material für den ganzen Schuh, teils als Verzierung mit braun, schwarz und hellem Leder Verwendung. Vor allem beherrscht der einfache schwarze und braune Pumps in klassischer Linienführung und neuartiger abgerundeter Form mit ziemlich hohen Absätzen das Feld. Ueberhaupt bleibt der einfache und hochgeschlossene Pumps, der sog. Tessie, zusammen mit dem Oesenschuh, der 1—4 Oesen haben kann, besonders bevorzugt. Für Reise und Sport wird zu helleren Mänteln der beige-braune Sportschuh aus Elck-Leder und Haifisch-Leder, zum Teil wieder mit Gummisohlen, sowie ganz Eidechs- und Krokodil-Trotteurs getragen. Für den spätem Sommer kommt Weiss ganz gross auf, teils in Verbindung mit farbigen Garnituren. Besonders beliebt wird neben der luftigen, weit ausgeschnittenen, mit vielen Durchbrüchen versehenen Sandalette der gelochte weisse Pumps und Ghillie-Schuh sein. Die Garnituren der weissen Schuhe haben dieses Jahr besonders lebhafte und leuchtende Farben. T. S. Unser geographisches Rätsel Die Auflösung. Mit unseren geographischen Rätseln scheinen wir einem Bedürfnis unserer Löser entgegengekommen zu sein, sich auf gleichzeitig unterhaltende und belehrende Art mit der Geographie auseinanderzusetzen. Schon unser erstes Rätsel dieser Art, bei dem aus vorgezeichneten unbenannten Kärtchen bestimmte Orte bezeichnet werden mussten, erlebte einen eigentlichen Massenerfolg. Die letzte Aufgabe hat indessen die frühere Rekordzahl an Einsendungen mit 300 Lösungen! nochmals überboten. Tag für Tag wurde die Redaktion mit einem neuen Segen von Einsendungen überschüttet. Besonders gefreut haben uns die vielen Anerkennungen sowohl für die Jon uns veröffentlichten Rätsel wie auch für den < Autler- Feierabend » selbst. Auf die grosse Zahl von Zuschriften und die einzelnen Kommentare zu den Lösungen näher einzugehen, ist begreiflicherweise unter diesen Umständen nicht mehr möglich. Jedenfalls drückte sich ein Grossteil der Einsender einstimmig dahin aus, der < Autler-Feierabend» möchte in Zukunft noch recht viele dieser interessanten Rätsel veröffentlichen. Wir können unsern Lesern schon jetzt mitteilen, dass wir zukünftig noch mit mehreren nach etwas schwierigeren Aufgaben aufrücken werden. Ein Leser aus Adelboden schreibt uns. er liege mit gebrochenem Bein im Bett und hätte an unserem Rätsel um so grössere Freude gehabt. Auch diesmal sind wieder verschiedene jugendliche Löser vertreten. So sandten uns aus Basel ein 13jähriger Junge und aus Stadel (Kt. Zürich) ein Sechstkläss'Ier ihre eigenen Lösungen; von Grenchen ging uns eine Aufgabe zu, die eine Bezirksschülerin löste und für deren Richtigkeit der Vater die Unterschrift hergab. Ein anderer junger Leser unseres Blattes meint, sein Vater müsse sehr viel Autofuhren unternehmen, und deshalb würde er, falls das Los ihm gnädig wäre, furchtbar gerne seinem Vater eine Hallwagkarte schenken. Ein Insasse einer Strafanstalt befindet sich ebenfalls unter den Lösern. Leider ist ihm die Aufgabe nicht ganz geglückt; als Anerkennungspreis wünschte er sich — eine Salami! (Leider können wir für den Appetit des Mannes so nichts tun.) Wieder ein anderer reklamiert 1Ö0O Fr. für sich, und zwar in einem De Sehwyzer hätt gärn sini Charte, sis Bier udd dann — sin schöne Gart«. Und will er wot versorget ä, Chauft er bim «Mauser» Samo i. SAMEN-MAUSER Rathausbrücke 29 Mein feschultes Personal beratet Sie ferne, und auch Mausers Ratgeber mit seinen vielen Tabellen nnd Winken ist ein wahrer Frageonkel. 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