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E_1933_Zeitung_Nr.028

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Die neue Mode

Die neue Mode Jugendliches Gomplet-Kleid, Crepe Comtesse imprime mit passender Boucle-Jacke. (Modell Jehnoli, Zürich.) Ton«, däss einem beinahe bange werden kSnnte. Ein Löser ans dem Solothumischen möchte gerne Aufgaben ans dem Auslande vorgelegt bekommen (•was auch geschehen wird). Ein St Galler Leser •»ergisst yor lauter Freude ob der Lösung auf dem Couvert die Ortschaft, wo der « Autler-Feierabend > «u Hanse ist. Die findige Post hat aber gewusst, wohin der Brief gehört Die Aufgabe war immer noch recht leicht das beweisen die relativ wenigen falschen Lösungen. Die meisten Einsender, denen das Glück nicht günstig war, stolperten über den 6. Namen (Splügen- LAUSANNE, pass). Viele stellten an Stelle des Splügen den Simplon; einige kamen auf den St Gotthard, den San Bernardino, den Safier oder den Sustenpass. Ganz daneben gehauen hat ein Einsender, der für den Tessinerort « Giornico » herausfand. An Stelle von Altdorf setzten auch einige wenige den Ort Flüelen. Im folgenden veröffentlichen wir die Lösung der Aulgabe: 1. Bnssago 2. Interlaken 3. Gurten 4. Näfels 5. Altdorf 6. Splügenpass 7. Chaumont 8. Ölten. Die Anfangsbuchstaben von 1—8 ergeben das Tessinerdorf Bignasco. Wir danken allen Einsendern für ihr freundliches Interesse. Wie gewohnt, wurden durch das Los einige Loser als Preisgewinner bestimmt. Richtige Lösungen sandten ein (zur leichteren Feststellung der einzelnen Namen ordneten wir die Einsendungen alphabetisch nach den Wohnorten ein, dabei sind die Städte noch besonders hervorgehoben): Frau M. Gschwind, Aarau, P. S. Keiser, Aarau, A. de Maddalena, Aarau, E. Gurtner, Adelboden, A. Maag, Albisrieden, Anna Roggenmoser, Alosen (Zug), Rud. Geiger, Ariesheim, H. Schott, Ariesheim, J. Tummer, Ariesheim, A. Simon, Allschwil. R. Bolliger, Baden, E. Altermatt, Balsthal. Basel: H. Ritzehard, Rüedy Guldenmann, Bethy Kohler, H. Laube. Ch. Montadon, Frau E. Degen, Emmy Bindschedler, Hans Merz, Ruth Buchmann, C. Buchegger, Lucie Hosch, Frau L. Scheim. Bern: Ella Riesen, Fr. Stucker, Fr. Jost, Max Simmen, Hans Christen, Alice Letevbre, W. Naef, Dr. R. von Fellenberg, Erny Sander, E. Specker, Franz Küenzi, Werner Eicberiberger jun., Rudolf Schmid, Karl Höfliger, Wilhelm Richarz. Frieda Vogt, E. Stettier, R. Röllier, Frau L. Vatter. Richard Stuber, Biberist. B i e 1: Alfred Schmitter, Frau Möri, Chr. Schwarz, Charles Olivier jun., Frau Elsy Amsler, O. Stammbach, A. Hurni, E. Jossi. K. Siegrist, Binnigen, Hans Flückiger, Birrwfl, Elsa Strub, Birsfelden, J. Humbel, Boniswil, E. Wüthrich, Breitenbach (Soloth.), Th. Thöni, Brienz, Karl Laubacher jun., Brugg, Betty Roth, Brunnadern, Paul Frei, Buchs, Schneider, Buchs bei Aarau, W. Steiger, Bümpliz, M. Seiler, Bunt- Lichtensteig, Beatrice Mottaris, Burgdorf, Walter Hertig, Burgdorf, Fritz Dasen, Burgdorf, W. Staub, Burgdorf. E. Mollet, Choindez, 0. Järmann, Chur, L.. Moser, Chur, Hürsch Sohn, Chur, Ch. Hirt, Clavadel, Abraham Rüesch, Clavadel, Dr. E. Nienhaus, Davos- Platz, Johanna Frei, Dübendorf, Alfred Steiner, Düdingen. Alois Scbilter, Ebikon (Luz.), Bertha Deutsch, Egnach (Thurg.), Frau M. Gyr, Einsiedeln, B.. Bürschkas, Engelberg, Kaspar Aebli, Ennenda, Fritz Schwär, Erlenbach (Zürich), Hans Müller, Efziken (Solothurn). AUTOMOBIL-REVUE 193S - N° 28 Friedr. Greuter, Flawil, Frau Glauser, Frauenfeld, Eugen Haag, Frauenfeld, Dr. Max Häusler, Freiburg, Hermann Weber, FrieswiL G. Irmiger, Gattikon, Ed. Meister, Genf, FrL E. "Winteler, Glarus, Max Weber, Gontenschwil, Hans Erismann, Gontenschwil, Joh. Dürr, Gossau, R. Maag, Gossau, Nelly Brunner, Grenchen, A. Mösching, Gurnigel. A. Berli, Hausen (a. Albis), A. Stauffer, Heiligenschwendi, F. Gugger, Heimenseh'wand, Hans Freudiger, Heimiswil, W Marti, Herbetswil (Solothurn), Klara Walter, Herisau, Ernst Seckinger, Hirzel (Zeh.), Dr. J. Muff, Hitzkirch, Max Giger, Höngg, Wüst, Horgen. Ernst Blatter, Interlaken. Emil Vollenweider, Kempten, Hans Fehr Jun„ Kilchberg, Otto Zuber. Kilchberg, A. Strehlin, Kilchberg, Kurt Stolz, Kilchberg, Hans Götz, Klingnau, R. RaSwitz, Klosters, G. Stump, Kradolf, Gallus Hähne, Kreuzungen, G. Wehrli, Kreuzungen, Bernhard Däniker, Küsnacht (Zeh.), Hanny Gmür, Küsnacht (Zeh.). W. Holliger, Langenthal, M. Bossert, Lenzburg, Paul Wyss, Liebegg-Teufenthal, Frau Jeanne Nadler, Liestal, Fred Burri, Littau. L u z e r \ E. Keller, Rob. Inwyler, AI. Brun, Alb. Hotz, Albert Häuptli, Rud. Bachmann, Gh. Ney, Paul Bischoff, Louis Ineichen, Frau Elsi Bucher, Eugen Wüst. Albert Klopfenstein, Lyss, Henriette Simmler, Lyss. Emil Haag, Mayenfeld, Albert Gasser, Meggen- Luzern, R. Cornioley, Meiringen, Dr. W. Maier, Messen (Soloth.), Karl Kohler, Mett-Biel, Franz Brugger, Möhlin, Heinrich Stüssi, Mollis, A. Streit, Mümliswil, Rud. Liggenstorfer, Mumpf, Annemarie Weidmann, Münchenstein, Grety Wyttenbach, Münsingen, W Wiedmer, Müntschemier, Ernst Stauffer, Murgenthal, Frau F. Liechti, Murten, E. Liechti. Murten. Frau A. Schüttler, Näfels, H. Borer, Neuenburg, A. Kobel, Neuewelt (Basel), A. Schmid, Niederurnen, Fritz Dostmann, Niederuzwil. Fritz Gfeller, Oberburg, H. Frei, Oberkulm, Rud. Weber, Öber-Uster, Hagmann, Ölten (Dulliken), Marlise Marti, Ölten, W. Wüthrich, Ölten, Otto Rüegg, Ölten, Jean Schwank, Ossingen, E. Doebeli, Pratteln. C. A. Rauch, Rapperswil, Traugott Ackermann, Riniken, Fritz Iff, Roggwil, Emil Holliger, Roggwil, Jakob Huber, Roggwil, C. Bureener. Rorschach. L. Sidler, Rorschach, Josef Rupp, Rorschach, H. Blesy, Rorschach, Karl Keller, Rorschach,. Jak MülleT, Rüschlikon. Paul Rohrer, Sachsein, Carl Hüssy, SafenwO. S1. Gallen: F. Schmid, Otto Herzig, Karl Fenner jun., G. Schäublin, Rudolf Engeler, Georg Gächter, Alice Hagmann, Bruno Sutter, V. Broggi, Rudolf Hellmuth. H. Niedecken, St. Moritz, A. Lend*, St Moritz- Bad, W. Moser, Seebach, W. Kern, Seebach, M. Gloor, Seen-Winterthur, Alma Schulze, Sile-Maria, X. Meury, Solothurn, Franz Borrer, Solothurn, LisbetlT Mauderli, Solothurn, Joh. Peter Gloor, Solothurn, F. Kuhn, Suhr, Hans Joeig, Sumiswald, Dr. Alfred Tobler, Schaffhausen, L. Rauschenbach, ALEXANDRA-HOTEL Humor < Schlag die Türe nochmals zu, Theobald! Aber kräftiger, sonst hört es die Nachbarin ja nicht. Wir dürfen unsern neuen Wagen schon zeigenl Schaffhausen, Fritz Hübsober, Schaffhausen, F. Steiner, Schottland, Paul Locher, Schüpfheim, Hans Brandenberger Schlieren (Zeh.), Anton PfyL Schwyz, Walter Schwyn, Stadel, E. Greutert, Stadel. Ernst Scheller, Thalwil, Martha Briegel, Thalwil, G. Bärfuss, Sohn, Thun, G. Wagner, Thun, R. Hürlimann, Thusis, Arnold Morgenthaler, Turbenthal. Jules Schlichtherle, Unt.-Eschens (Thurgau), Joh. Fahner, Unterseen, A. Targier, Utzwil (St. Gallen), ~E. Dunkel, Utzwil. Max Lienhard, Vordemwald, Frau Joerg, Vorderthal, Jb. Byland jun., Villnachern b. Brugg. Christian Mäder, Wabern, Georges Gräflin, Walzenhausen, Jakob Frei, Widnau, Otto Känzig, Wiedlisbach, A. Fieni, Wil 9, Alfred Hablützel, Wilcbingen, Arthur Roth, Wilderswil, Frau Alf. Schneiter, Worb, P. Weibel, Wil, Hans Wintsch, Winterthur, Friedr. Hostetter, Winterthur, Hans Gruhler, Winterthur, Walter von Meies, Winterthur, Gottlieb Läser, Winterthur-Töss, Otto Schlatter, Würenlos. E. Obrist, Zofingen, T. Peter, Zollikofen, l Fuchs, Zug, Conrad Keiser, Zug. Zürich: Hermann Weber, G. Geprägs (Neu- Affoltern-Zürich), W. Staub, C. Bader, Trudy Wildermuth, R. Koeng, C. Siegrist, Emil Stigeler, Rud. E. Ranft, Frau Dr. M. v. Neergaard, C. Bobby Persitz, J. F. Diiger, Ciaire Troxler, August Fißcher, G. Zeidler, Ad. Wyss, W. Glaser, W. Gonzenbach, J. Saxer, C. Ganter, Dr. 0. Lenz, Anni Spitzbarth, S. Rosenstiel; Robert Cramex. Moderner Komfort, ruhige Lage. Spezial-Arrangemente für Week-Ends. Auto-Garage m. Boxen. Ch. Fr. 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Cinema ApollO, Stauffacherstr. 41 Brigitte Helm in «Die Frau im Feuer». Odeon Ba Sonnenqual 2 16—18 Uhr und 20—23 Uhr: Ritter-Morel aus München, die beliebte Stimmungskapelle. Restaurant Hungarla, Nachmittags- and Abend-Konzert«. Willy Radinger mit seiner Wiener Künstlerund Sttmmunsekapelle. Caf6 AstOfla, SL Pelerstras« » Künstler-Konzerte, täglich S—6 and 8—11 Orchester Cenzo Tusa mit seinen Künstlern Verlag, Administration, Druck und Clicherie: HALLWAG A.-G. Haüersche Buchdruckerei und Wagnersche Verlagsanstalt, Bern.

N? 28 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE rfisth« Die Verteilung des Benzinzolles. Den vom Bundesrat genehmigten Verteiler für die auf die Kantone entfallenden Quoten haben wir bereits in letzter Nummer veröffentlicht. Nachdem es sich um einen Betrag von rund 11,5 Mill. Fr. handelt, der auf diese Weise den Kantonen für den Ausbau ihres Strassennetzes in den Schoss fällt, verlohnt es sich wohl, nochmals darauf zurückzukommen. Da der Gesamtertrag des Benzinzolles für das^abgelaufene Jahr rund 5 Mill. Franken höher war als 1931, so stieg auch der Anteil der Kantone entsprechend und konnte ihnen 1,25 Mill. Fr. mehr ausgerichtet werden. Ueber die Beträge, mit welchen die einzelnen Kantone rechnen können, orientiert die nachfolgende Aufstellung, die gleichzeitig darüber Auskunft gibt, wie sich die Zuschüsse vergleichen mit den im Jahre 1931 erhaltenen Quoten. In diesen Zahlen sind die Zuschüsse aus dem Ausgleichfonds inbegriffen, die an neun Kantone ausbezahlt wurden, um gewisse Härten, die dem Verteilungsmodus anhaften, zu mildern. 1931 1932 Fr. Fr. Kür** 1.191.843.70 1.297.212 Bern 1.398.167.75 1.558.918 Luzern 252.372.40 320.834 Uri 182.219.10 201.583 Schirr« 163.841.80 233.944 Obwalden 121.673.60 147.015 Kidwaiden 70.949.40 84.552 Glarua 141.554.10 179.534 Zug 157.439.15 128.579 Freibui» 330.725.05 389.820 Solothurn 278.304.35 303.773 Basel-Stadt 244.812.— 254.245 Basel-Land 274-.584.90 262024 Scbaffbausen 112.527.80 105.889 lAppenzell (A.-Rh.) 145.166.60 * 161,770 lAppenzeU (L-Rh.) 36.709.95 43.465 Bt. Gallen 591.333.20 748.326 Graubünden 818.792.15 942.573 Aargau 679.503.60 725.321 Thurgao 491.915.20 489.138 Tessin 571.355.40 637.120 Waadt 1.065.321.4S 1.097.178 ~fiallis 526.801.35 641.292 Neuenbnrg 280.984.15 373.185 fienf 204.547.10 227.926 Total 10.233.445.35 11.444.356 Den Angaben ist zu entnehmen, dass prozentual an den einzelnen Beträgen wenig geändert hat. Nach wie vor nehmen drei Kantone mit Beträgen von mehr als 1 Million den Rahm oben ab, nämlich Zürich, Bern und Waadt. Diese Stände verfügen allerdings auch über die umfangreichsten Strassennetze und dürfen das Verdienst für sich in Anspruch nehmen, seit Jahren alle Einnahmen aus dem Motorfahrzeugverkehr dem Strassenwesen zugewiesen zu haben. Graubünden steht als Nutzniesserin an vierter Stelle und ist der Millionenmarke recht nahe gerückt. Wenn man weiss, wie gerade dieser Kanton yor riesigen Aufgaben im Ausbau seines Älpenstrassennetzes steht, die seine Kräfte fast übersteigen, so möchte man ihm und den anderen Gebirgskantonen einen bedeutend grösseren Zuschuss gönnen. Mit etwas über 43 000 Fr. steht Appenzell I.-Rh. an letzter Stelle, Der dieses Mal ausgerichtete Mehrbetrag wird allen Kantonen hoch willkommen sein. Die gesamte Subvention, die sich auf 11,44 Mill. Fr. beziffert, stellt eine tatkräftige Hilfe für die Kantone dar, aber sie steht in keinem Verhältnis zu den von den Ständen gemachten Ausgaben für das Strassennetz oder zu den Bauaufgaben, die noch ihrer harren. Der Motorfahrzeugbesitzer könnte die Belastung des Benzins, obwohl diese nachgerade exorbitant wirkt, noch verwinden, wenn er wüssfce, dass diese Millionen letzten Endes doch wieder dem Verkehr zugute kommen. Dagegen sehen wir uns immer noch der bedauerlichen Tatsache gegenüber, dass der Bund in Strassenfragen grösste Passivität an den Tag legt, mit Ausnahme der Strolche.nfahrtversicherung überhaupt nichts für den Verkehr und seine Regelung aufbringt, dafür aber seelenruhig die vielen Millionen einsteckt, welche die Gesamtheit der iMotorfahrzeugbesitzer durch ihre Arbeit auf irgendeine Weise wieder herauswirtschaften muss. Es muss füglich verwundern, wie lange Volk und Parlament einer unseren Fremdenverkehr deutlich schädigenden Inaktivität des Bundes in Sachen Strassenbau noch zusehen wollen. Ein Schienenomnibus in der Schweiz. Seit letzten Samstag fanden auf verschiedenen Strecken des schweizerischen Eisenbahnnetzes Vorführungs- und Versuchsfahrten mit einem Austro-Daimler-Schnelltriebwagen statt. Das Hauptkennzeichen dieses 32plätzigen Schienenomnibusses besteht darin, dass die Triebräder mit Pneus bereift sind, jedoch ausserdem noch einen Stalil-Laufreifen aufweisen. Die Pneus sind somit gegen Verletzungen weitgehend gesichert. Wir hatten Gelegenheit, an einer der Fahrten teilzunehmen und werden darüber noch in der nächsten Nummer eingehender berichten (Bild siehe Seite 3). , - m. z. Spo Neue Rekorde in Montlbery. In Montlhery hagelt es gegenwärtig nur so von Internationalen Rekorden. Die von der Firma Spido unternommenen Versuche führten zu folgenden internationalen Rekorden der Klasse 3000 ccm: 4000 Kilometer: 33 Std. 37. Min. 38 Sek. (Stundenmittel 118,951). 3000 Meilen: 40 Std. 25 Min. 7 Sek. SS/100 (Stundenmittel 119,450). 5000 Kilometer: 41 Std. 52 Min. 23*Sek. 81/100 (Stundenmittel 119,408 km). 2 Tage: 5737,970 km (Stundenmittel 119,541). 4000 Meilen: 53 Std. 42 Min. 51 Sek. 60/100 (Stundenmittel 119,844 km). 5000 Meilen: 66 Std. 57 Min. 2 Sek. 50/100 (Stundenmittel 120,188 km). 3 Tage: 8640,392 km (Stundenmittel 120.008). 10 000 Kilometer: 83 Std. 13 Min. 13 Sek. 41/100 (Stundenmittel 120,163 km). 4 Tage: 11545,282 km (Stundenmittel 120.263). Auch der Wagen «Petite Rosalie» der Firma Yaco hat in Montlhery neue Bestzeiten aufgestellt (Klasse 1500 ccm). 15 000 Kilometer: 165 Std. 24 Min. 28 Sek. 66/100 (Stundenmittel 90,685 km). 7 Tage (168 Stunden): 15 250,660 km (Stundenmittel 90,778 km). 10 000 Meilen: 176 Std. 41 Min. 19 Sek. 4/100 (Stundenmittel 91,083). 8 Tage: 17.546,930 kn> (Stundenm. 91.388 km). 9 Tage: 19 754,986 km (Stundenmittel 91,458). 20 000 Kilometer: 218 Std. 31 Min. 15 Sek. 6ö/lOO (Stundenmittel 91,524 km). 10 Tage: 22 044,791 km (Stundenmtttel 91.853). Ende dieser Woche beabsichtigen im übrigen die beiden französischen Fahrer Cesar Marchand und Fortin, mit einem Citroen auf der Bahn von Montlhe'ry den absoluten Weltrekord über 24 Stunden zu schlagen, den seit dem Jahre 1925 die Engländer Duff und Barnato (Bentley) mit einem Stundendurchschnitt von 152,930 km inne haben. Auch die bekannte Rekordfahrerin Mme Stewart trainiert mit einem Miller in Montlhöry, um neue internationale Rekorde anzugreifen. mb. Schweizerfahrer an internationalen Rennen. Bekanntlich konkurrierten sowohl Villars wie auch Baron von Waldthausen am Sonntag beim Grossen Preis von Tunis auf Alfa Romeo; zu ihnen kam noch der dritte junge Welschschweizer Braillard auf Bugatti. Diese drei bildeten somit zusammen eine eigentliche schweizerische Mannschaft. Angesichts dieser erfreulichen Tatsache erhebt sich, aber eine besondere Frage. Ist es richtig, dass diese Fahrer, die unsere Farben im Ausland verteidigen, keinerlei wirksame Unterstützung von Seiten ihres Landes geniessen. Wir denken im Momente nicht einmal an finanzielle, sondern mehr an moralische und sportliche Hilfe. In Wirklichkeit ist bei grossen Rennen jede nationale Mannschaft zum mindesten von einem Delegierten begleitet, der die nationalen Behörden des betreffenden Landes vertritt. Dieser Delegierte hat die Aufsicht darüber, dass die Fahrer seines Landes in'keinerlei Weise hintangesetzt werden, und dass sie nicht etwa das Opfer von Vergünstigungen von anderen, besser organisierten Equipen sind. Solange unsere Fahrer im Auslande unbekannt sind — einige von ihnen sind es allerdings nicht mehr — haben sie nicht viel zu fürchten, sobald man aber mit ihnen als einer gefährlichen Macht zu rechnen beginnt, müssen sie \or Uebervorteilungen verschiedenster Art geschützt werden, so dass dann eine besondere sportsbehördliche Begleitung notwendig ist. Die Frage sei der nationalen Sportkommission zur Prüfung vorgelegt, diese kann sich im gegebenen Falle dann weiter an die administrative und finanzielle Leitung des Clubs in- dieser Angelegenheit wenden, bo. Schweizerischer Kongress für Touristik und Verkehr. Für den in den Tagen vom 30. März bis 2. April 1933 in Zürich stattfindenden Kongress ist dieser Tage ein gefälliges Programmheft erschienen. Ueber die Zielsetzung des Kongresses besagt das Programm folgendes: Der Fremdenverkehr ist einer der wichtigsten Faktoren in der Volkswirtschaft unseres Landes. Etwa ein Viertel der schweizerischen Bevölkerung ist direkt oder indirekt am schweizerischen Fremdenverkehr interessiert. Das Wohlergehen dieses Wirtschaftszweiges, in dem etwa ein Zehntel unseres Volksvermögens investiert ist und der wie kein anderer die schweizerische Zahlungsbilanz positiv zu gestalten vermag, ist daher von grundlegender Bedeutung für das Wohl unseres gesamten Landes, unserer gesamten Bevölkerung. Die Verbände, Organisationen und Persönlichkeiten, denen das Gedeihen des schweizerischen Fremdenverkehrs im Interesse des gesamten Volkswohls am Herzen liegt, tagen vom 30. März bis 2. April in Zürich, um den ersten Schweizerischen Kongress. für Touristik und Verkehr zur machtvollen, einmütigen Kundgebung und damit zu einer Grundlage für fruchtbare, weitere Aufbauarbeit an der gesamten schweizerischen Volkswirtschaft werden zu lassen. Der Kongress, der in 21 Referaten prominenter Fachleute die theoretische und wissenschaftliche Begründung des Fremdenverkehrs als produktiver Quelle der Volkswirtschaft schaffen •will, fasst seine Ziele wie folgt zusammen: Feststellung der natürlichen, kulturellen und technischen Grundlagen, auf denen der Fremdenverkehr sich aufbaut. Darstellung der Entwicklung und des Umfanges des schweizerischen Fremdenverkehrs, und Abgrenzung seines Geltungsbereiches innerhalb der gesamten schweizerischen Volkswirtschaft Das Schweizervolk soll durch diese vielseitige Veranstaltung aufgeklärt werden über die Bedeutung aller Gewerbe des Fremdenverkehrs (Transportanstalten, Automobilismus, Hotellerie und Gastwirtsgewerbe, Institute, Bäder, Sanatorien usw.) für die Erhaltung des schweizerischen Volkswohlstandes, für unsere Zahlungsbilanz und für den Absatz der heimischen Erzeugnisse von Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie. Der Kongress will somit eine Zusammenfassung der gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen aller Gewerbe des Fremdenverkehrs sein und die Schicksalsverbundenheit mit den übrigen Wirtschaftsgruppen dartun. Zürich heisst seine Gäste von nah und fern, die gekommen sind, um in etnster Arbeit, aber auch in geselliger Vereinigung zusammen zu wirken zum Wohle unseres ganzen Volkes, herzlich willkommen! Der umfangreichen Liste des Ehrenkomitees, dem prominente Persönlichkeiten aus Handel, Verkehr und Industrie angehören, entnehmen wir, dass ihm neben den drei Bundesräten Schulthess, Pilet- Golaz und Meyer auch die Spitzen der zürcherischen Regierung angehören. Das Organisationskomitee präsidiert bekanntlich Herr Dr. Ehrensperger, der Präsident des Schweizerischen Fremdenverkehrs- Verbandes, der als Initiant und Hauptorganisator des Kongresses angesprochen werden muss. Das Programm sieht die Eröffnung des Kongresses am Donnerstag, den 30. März vor; am Abend findet im Grand Hotel Dolder ein offizieller Empfang für Kongressteilnehmer, Gäste und Referenten statt. Die Vorträge beginnen am Freitagmorgen und erstrecken sich über zwei Tage. Ferner ist eine Reihe von Filmvorführungen, sowie der Besuch besonderer Ausstellungen vorgesehen. Die Tagung wird am Sonntagmorgen abgeschlossen. Dem Programm beigegeben ist die umfangreiche Liste der für die Verkehrslotterie gestifteten Preise. Daraus ist ersichtlich, dass auch die Automobilverhände unter den Donatoren figurieren, indem sowohl A. C, S. wie T. G. S. als Preis je zwei Gar Alpins für eine ganztägige Fahrt zur Verfügung stellen. Das Programm enthält noch eine Reihe weiterer nützlicher Angaben über Organisation und Verlauf des Kongresses, sowie die Quartier-Fürsorge für die Kongressteilnehmer. Der Vortragszyklus « Strassenbau und Strassenverkehr », der unter der. Aegide der V. S. S. in den Tagen vom 22. bis 24. März in Zürich zur Durchführung kam, erfreute sich weitgehenden Interesses. Aus allen Teilen des Landes waren Zuhörer, meistens Strassenfachmänner und Verwaltungsleute, wie auch Verkehrsinteressenten, anwesend, und einzelne Referate wiesen einen Besuch von gegen 300 Personen auf. In dieser und der folgenden Nummer werden wir auszugsweise auf bestimmte Vorträge zurückkommen, welche auch für die Automobilisten von Interesse sind. Am Freitagabend fanden sich Referenten, Ehrengäste und Kursteilnehmer zu einem abschliessenden Bankett zusammen, an welchem der Präsident der Vereinigung, Herr Kantonsing. Mean, allen Beteiligten und vorab auch der Geschäftsstelle, welche-sich .besonders um das Zustandekommen der Veranstaltung bemüht hatte, den verdienten Dank aussprach. Die Vorträge boten sehr viel des Wissenswerten und haben teilweise zu einer wertvollen Abklärung von strassenbaülichen und verkehrspolitischen Fragen beigetragenr Sie würden deshalb eine möglichst weitgehende Publizität verdienen. Sport-Ausstellung, Zürich. Trotz vieler Schwierigkeiten, die nicht allein in der wirtschaftlichen Depression liegen, hat sich neuerdings, ermutigt durch die Erfolge der vorjährigen Weekend- und der Baufach-Ausstellung, private Initiative die Aufgabe gestellt, Zürich, eine Sport-Ausstellung zu geben. Ueber diese Veranstaltung wurden die Pressevertreter kürzlich durch Architekt E. Schulthess orientiert; sie findet vom 4* bis 14. Mai in den Ausstellungshallen an der Badenerstrasse- Stadtgrenze statt und umfasst Aviatik, Jagd, Fischerei, Leichtathletik, Rasensport, Touristik, Wassersport und Weekend. Als Protektoren haben sich bekannte, grosse Verbände erklärt, u. a. auch die Swiss-Air, für welche Direktor Mittelholier einen schönen Stand errichten will, die verschiedenen Sportvereine und der A. C. S. Ee ist diesmal auf reinliche Scheidung von .Ausstellern und Verkäufern gesehen; letzteren wird die Halle II zugewiesen, während die grosse Halle I einzig den verschiedenen Auesteilem überlassen wird, die sich ermuntert durch frühere Erfolge, schon zahlreich gemeldet haben, so dass mit einer interessanten Schau aller den Sport umfassenden Branchen zu rechnen ist. Erwähnenswert mag gewiss noch sein, dass für die zehntägige Ausstellungsdauer schon ein Programm der Veranstaltungen vorliegt, die täglich irgendeinen besonderen Sportzweig heraushebt. U. a. wird ein Jäger- und Fischertag mit Tontauben-Schiessen, ein Fliegertag mit Wettbewerb von Modellsegelflugzeugen und schliesslich auch am Freitag, den 12. Mai, ein Automobilistentag in der Ausstellung stattfinden. , ht. Jk. C. S. SEKTION ZÜRICH. Generalversammlung. Die Frühjahrsgeneralversammlung der Sektion Zürich des A. C. S. vom 23. März im Hotel « Waldhaus Dolder > in Zürich erledigte unter der straffen Leitung von Hrn. Präsident Heinrich Hürlimann (Zürich) die ordentlichen Jabrestraktanden. Der umfangreiche Jahresbericht pro 1932 zeugt nicht nur von einer erfreulichen Entwicklung der Ende 1932 3050 Mitglieder zählenden grössten Sektion des A. G. S., sondern auch von der zielbewussten Tätigkeit der Sektionsorgane, die nichts unterliessen, um machtvoll für die Sache des Automobilismus zu werben und die Interessen der Automobilisten auf wirksamste Weise zu verfechten. Besondere Aufmerksamkeit wurde 1932 den Verkehrs- und Strassenfragen gewidmet. Die Unter "der aktiven Leitung von Hrn. M. Gassmann, Zürich, stehende Verkehrskommission hatte 1 ein vollgerutteltes Mass von Arbeit zu leisten. Durch ca. 100 Augenscheine, Eingaben, Konferenzen und Besprechungen suchte sie die verschiedenartigsten Verkehrsprobleme befriedigenden Lösungen entgegenzuführen. Mit besonderem Nachdruck nahm Inan sich der Verbesserung der Fahrdisziplin und des Zustandes und der Handhabung der Motorfahrzeugbeleuchtung an. Der kostenlose Rechtsauskunftsdienst wurde durch einen unentgeltlichen. technischen Auskunftsdienst, wie solchen kein anderer schweizerischer Club besitzt, erweitert, der autotouristische Dienst weiter ausgebaut. Die Einführung der eidgenössischen Gesetzgebung brachte besonders auf dem Versicherungsgebiet erhebliche Mehrarbeit. Die Veranstaltungen verzeigen ein Sehr abwechslungsreiches Programm; sie erfreuten sich starker Teilnahme. Das Jahr 1932 war für die,Zürcher Sektion dfes A. G. S. ein Jahr unermüdlichster Arbeit, aber aufth ein Jahr des tatsächlichen Erfolges. Die Mitglieder schätzen die vielen kostenlosen Vorteile sehr, ebenso auch die kraftvolle Leitung der Sektion. ' Die Jahresrechnung und Bilanz 1932 verzeigen ein sehr erfreuliches Bild. Jahresbericht und -rechnung wurden nach Anhören der Revisorenberichte und der erläuternden Angaben von Herrn Rob. R. Steiger, Zürich, einstimmig genehmigt und die Dechargeerteilung mit Akklamation" vollzogen, Herr Präsident Heinr. Hürlimann benutzte die Gelegenheit, um nochmals die wichtigern Marksteine des Berichtsjahres Revue passieren zu lassen und Vorstand, Sektionsorganen und Sekretariat den verdienten Dank auszusprechen, welchem sich die Generalversammlung - durch ein Votum von Herrn Wunderly-Volkart anschloss und speziell auch Herrn BJürlimänn dankte. , Die Wahlen, wie übrigens die ganze Abwicklung der Generalversammlung, verliefen in vollster Harmonie, zumal Demissionen nicht vorlagen; Als Präsident wurde Herr Heinrich Hürlimann, Zürich, mit Akklamation wiedergewählt, ebenso als weitere Vorstandsmitglieder die Herren: M. Gassmann, F Frey, Rob. R. Steiger, C. Diener, H. von Schulthess, W. Honegger, J. Guallini, F. Steinfels-Hirzel, H. Häsler, alle in Zürich, Nat.-Rat Dr. E. Stadler, Uster, J. Koch, Schlieren, Dr. H. Diener, Regensdorf, E. Hceerni, Oberwinterthur, A. Egolf, Horgen, J. Larcher, Meilen, und Dr. G. Hasler. Winterthur. Als Rechnungsrevisoren beliebten die Herren H- Jecklin, Zürich, und B. Denzler, Wetzikon, als Geschäftsptuifungsstelle die Schweiz. Revisionsgesellschaft A.-G., Zürich. Herr Hürlimann konnte alsdann noch die Ernennung von acht Mitgliedern zu Veteranen vornehmen, während Herr Dr. E. Bircher, Zürich, in energischer Weise das unverständliche Verhalten der känt. Polizeidireküon brandmarkte, die, wie in dieser Nummer der « A.-R. » ausgeführt wird, trotz der im November) abgegebenen schriftlichen Zusicherung den zürcherischen Verkehrsinteressentenverbänden nicht Gelegenheit geben will, sich zum Entwurf für das kantonale Einführungsgesetz zum eidg. Automobilgesetz äussern zu können. Die anschliessende Diskussion ergab, dass die Sektionsorgane nicht gewillt sind, diese unbegreifliche Stellungnahme zu akzeptieren und, sofern die kant. Polizeidirektion ihre schriftliche Zusicherung nicht einhalten will, im Kantonsrat die nötige Auseinandersetzung herbeiführen wird, wobei dann das letzte. Wort in der Volksabstimmung gesprochen werden dürfte. Es ist sehr begrüssenswert, dass der A. G. S. mit Energie die Interessen der Automobilisten vertritt und zu Kompromisslösungen nicht Hand bieten wird. Die Zürcher Motorfahrzeugbesitzer werden ihm dafür dankbar sein, zumal es beim kant. Einfsührungsgesetz bekanntlich um bedeutsame finanzielle Fragen geht. Die Generalversammlung war von einem Nachtessen und einem wohlgelungenen Unterhaltungsabend gefolgt. He» Hürlimann konnte eine Delegation der Sektion Aargau des A. C. S. und ) und Dr. Bierbaum (« N. Z. Z. ») als Vertreter der Presse begrüssen. Herr Dr. Hagenbuch überbrachte die Grüsse der Aargauer Clubkollegen, die die Schaffung, engerer Beziehungen--der/beiden Sektionen sehr begrüssen. -+- Die Vergnügungskommission hatte ein ebenso unterhaltsames wie abwechslungsreiches Programm bereitgestellt. Gesangsvorträge, Tanzdarbietungen wechselten mit Imitatipns- und chinesischen Zauberkünsten und amüsantem Komikerhumor. Daneben ergötzte man sicfr an einem lebhaften Tanzvergnügen, so dass es nicht verwunderlich war, wenn die rund 200 Köpfe "'zählende A. C. S.-Gemeinde recht lange bis in den Morgen hinein ausbielt. ! S - T. C. S. TAGUNG DES VERWALTUNGSRATES DES T. C. S. Der Verwaltungerat des T. C. S. tagte am letzten Samstag in Genf, um den Rechenschaftsbericht -nnd aktuellen automobilistischen Fragen zu besprechen. 33 Verwaltungsräte nahmen an der von Herrn Dr. Henneberg präsidierten Tagung teil. Den Rechenschaftsb'e'richt legte Herr Robert Marchand vor. Im Jahresergebnis 1932 ist ein kleiner Uebeischüss zu verzeichnen. Die finanzielle Lage des Clubs is.t gesund, ,Der V.erwaltungsrat,, genehmigte den Rechnungsabschluss, nachdem der Schatzmeister noch über einzelne Posten Auskünfte erteilt hatte. Als neues Mitglied in dem VerwaltunEsrat an Stelle'von Herrn Rene Levaillant, wurde Herr Robert Stamm, Basel aufgenommen.' Einen guten Teil der Tagungszeit beanspruchte die Debatte über die Haftpflichtversicfoerungsfragen. Wichtige und interessante Vorschläge kamen bei diesem Traktandum zur Sprache. Die bisherigen Massnahmen des Bureaus des Verwaltungsrates wurden durch die Versammlung sanktioniert. Mit -den Versicherungsgesellschaften gehen die Verhandlungen weiter. Der T. C. S. ergriff kürzlich die Initiative zu einer neuen Sitzung der Verbandsvertreter (A. C. S., A. S. P. A. und T, C. S.) mit den Vertretern der Versicherungsgesellschaften, um die Versicherungsbedingungen für die Verbands-Mi^glieder noch günstiger zu gestalten. Den Abschluss. der Beratungen bildet« ein instruktives Referat von Herrn, Andre Bussy, Lausanne, über das neue Verkehrsgesetz und die zugehörige eidgenössische Verordnung. Dann bejahen sich die Teilnehmer der Verwaltüiigsratsitzung zu einem Rundgang in den Automobilsalon und trafen sich um 20 Uhr zum traditionellen Bankett im Hotel des Bergues. ~ " " - ' go. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Die nächste Monatsversammlung findet am Mittwoch, den 5. April, 20.15 Uhr, im Vereinslokal Du-Pont, .1. Stock, statt. Wir möchten uHsere verehrten Mitglieder- jetzt schon darauf aufmerksam machen. Da einige wichtige Traktanden vorliegen, ist ein vollzähliger und pünktlicher Besuch dringend erwünscht; Für Aktive ist die Teilnahme obligatorisch. Der Vorstand.