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E_1933_Zeitung_Nr.032

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16 ÄUTOMOBIL-REVUE

16 ÄUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° 32 Jumper mit orange und gelb gestreiften Raglanärmeln und Schluppe. CPhoto Winterfeld.) Karfreitagsglocken Von Hans Watzlik. Fn "der Karwoche war es. Grau schwebten ligen Vaters ist eine weite, grosse Wiese. die Wolken über die graue Stadt hin, und Und auf der Wiese rasten die Glocken und das Glockengeläute, das sonst dröhnend von türmen sich übereinander, und der Papst dem schwarzen Dom und den gespenstischen segnet sie mit seiner lichten Hand, und da Kirchen und Klöstern in die Gassen herabstürzte und davor die kleine Wiga immer ein Wiga stopfte sich eilig die Finger in die läuten alle Glocken der Welt auf einmal.» tiefes, unerklärliches Grauen empfand, das Ohren, als fürchtete sie, der unerhörte Lärm gefürchtete Geläute blieb auf einmal aus. der Allerweltsglocken könne sie überfallen Und als das Mädchen zu wissen begehrte, und das, was in ihrem Köpflein sass, mit gellenden Schlägen zertrümmern. Sie hörte auf warum es denn trotz des hohen Festes so still bliebe in den Türmen, deutete Eva, die zu fragen. Magd, es ihr damit aus, dass die Glocken Am selben Abend verliess sie zum erstenmal in ihrem Leben ohne die Erlaubnis der nach Rom geflogen seien, dem Papst zu beichten. Mutter das Haus und ohne jemand zu sagen, Abends fragte Wiga den Vater. Herr Andreas Heidegger wusste Bescheid. «Die verübe, hart an den Häusern dahin und wohin sie ging. Sie schlich, als ob sie Böses Glocken fliegen in der Nacht, lautlos und huschte zwischen den feierlichen Menschen ohne Kling und Klang. Wie die Krähen, wie hindurch, die durch ein gotisches Tor ein und die Zugvögel wallfahren sie hoch in der Luft aus gingen. In der Kirche staute sich die über die verschneiten Gebirge.» «Wie aber Menge vor einer mit farbigen Lampen geheimnisvoll beleuchteten Gruft, wo der fahle, kommen die Glocken aus dem Turm heraus? Sie sind so dick Und die Fenster so klein.» nackte, blutrünstige Leib des gemordeten Erlösers zur Schau gestellt war. Ein grauer «Kind, sie müssen sich schmiegen und biegen und recken und strecken, anders geht es Mesner bot den Leuten ein Kreuzbild und sie nicht. Und die grosse Zwölfbotenglocke fliegt küssten gehorsam die fünf heiligen Wundmale, die rot und tief in den hölzernen Leich- voran wie ein Leitvogel, sie weiss den Weg, sie hat ihn schon mehr als dreihundertmal nam eingerissen waren. Die sonst mit leuchtenden Gemälden frohlockenden Altäre waren getan. Und alle die linden Frauenglocken, die groben Sturm- und Wetterglocken, die schwer und dunkel verhangen. zarten Segenglocken folgen ihr nach und zu- Wiga versteckte sich in einem abgelegenen Pllrsichteint, künstliche Wimpern und Modeparfüm. Im Winter durften Parfümeurs und Coiffeurs alle ihre Künste spielen lassen, um die Schönheit der mondänen Frau raffiniert zu steigern. Denn das matte Tageslicht und die bronzefarbigen Lampenschirme über elektrischen Birnen sind diskret und enthüllen nicht unbarmherzig das Geheimnis, wo Natur aufhört und Kunst beginnt Kommt aber der Frühling mit seinem hellen Tageslicht, dann paradiert eine neue Garnitur von Fläschchen, Tiegeln und Puderschachteln auf den Toilettetischen der Boudoirs. Noch ist es zu früh für die bräunlichen Nuancen, die erst in der Badesaison schick und mondän werden. Die Puderfarben des Frühlings suchten ihre Vorbilder im Obstgarten und im Konfitürenglas. Die Frau, die geschmäckvoll genug ist, ihr blauschwarzes Haar nicht puppenblond zu entfärben, wird «Bananenpuder» wählen. Die Dünkelblonde und Hellblonde aber bleibt dem seit unvordenklichen Zeiten so beliebten «Pfirsichteint» treu und ihre neue Fettschminke ist ebenso auf frPe'che» abgestimmt wie ihr Puder und der goldig überhauchte Nagellack. Die Lippencreme heisst «Framboiso und hat das sanfte Himbeerrot der frisch gereiften Hochsommerbeeren. Auch die Kirsche ist für die in ziseliertes Gold gebettete Lippencreme als Muster beliebt Wenn die zarten Cire- und Organdykleider in den Farben des Obstgartens ihre Anregungen holen und die Nuancen köstlicher Früchte in den Dienst der Frauenanmut stellen, so folgt auch die Kosmetik diesem Beispiel. Nagellack ä la chinoise, bläulichrot wie die Pflaumen und die dunklen ungarischen und serbischen Trauben, ist das letzte Moderaffinement der Pariserin. Zum modernen Schönheitsideal gehören nach wie vor die hohen Augenbrauenbogen. Denn die Wissenschaft hat bekanntlich bestätigt, dass sich mit zunehmenden Jahren die Augenbrauen senken, also verräterisch für das Alter einer Frau sind. Die Wimpern sollen dicht, lang und aufwärts gebogen sein. Um sie dem Frühling und seinem hellen, grellen Licht entsprechend zu verschönern, kleben geschickte Pariser Friseure und Schönheitspflegerinnen nicht mehr künstliche Wimpernstreifen an die Lider, sondern einzelne Wimpernfäden, die garantiert acht Tage lang «badesicher» halten. Nach acht Tagen freilich löst sich diese Herrlichkeit und muss für hundert Francs wieder erneuert werden. Das Modeparfüm des Frühlings heisst «Secret» und ist eine Schöpfung vom Hause Lanvin. Verschiedene parfümierte Pudersorten und das feine, lichte Wangenrot tragen geheimnisvolle, dem Orient entlehnte Namen: «Ocre d'Orient», «Nacre d'Orient», «Rachel», «Beaute de Damasque», «Kirschblüte» und «Turandot». Hans Stuck als Filmstar. Das Beispiel Manfred von Brauchitschs, der in einem Rennfahrer-Film als Hauptdarsteller grossen Erfolg hatte, scheint Schule zu machen. Auch Hans Stuck hat sich nun dem Film zugewandt. Er spielt die Hauptrolle in dem neuen grossen Sportfilm «Mit Vollgas ins Glück». (Wobei zu hoffen ist, dass der Film besser als sein Titel gerät!) mb. Die ersten Krokueblumen heben eich dem Licht entgegen. letzt auch das Sterbeglöcklein.» «Wenn aber jetzt daheim einer stirbt, Vater?» «Jetzt darf niemand sterben. Der Tod muss sich gedulden, bis das Glöcklein wieder heimkehrt.» «Aber das Wolfgangsglöcklein, Vater, das habe ich heute noch in dem offenen Turm hängen sehen, und es sollte ja längst schon mit den anderen auf der Reise sein. Heute ist ja der schmerzhafte Freitag.» «Kind, das Wolfgangsglöcklein hat diesmal nicht mit dürfen, es ist ein wenig rostig.» Vater, was tun hernach die Glocken in Rom?» «Wiga, jetzt merk auf! Vor dem Schloss des hei- Winkel des Gotteshauses, der schwarz im Schatten einer massigen Säule ruhte. Dort weilte sie, von Frost geschüttelt und ausserstande zu beten. Bald verstummte der letzte • Menschenschritt und nur ein hinkender Alter schlurfte von Altar zu Altar, löschte die Kerzen, rasselte mit einem Schlüsselbund, versperrte mühsam Türen und Tor und verschwand schliesslich in der Sakristei, die er geräuschvoll hinter sich verriegelte. Nun war Wiga aHein, und es war Nacht. Von jähem Grauen überwältigt, wollte sie schreien, wollte sie den Mesner zu Hilfe Meine UHR mein Schmuck seit 1899 von Detektiv K. Hier, Zür'cfii 1 a. Detektiv der Stadt Zürich und städtischen Fremdenpolizei. Telephon 32.918 Löwenstrasse 56, beim Hauptbähnhöf Für diskrete private Vertranensangelegenheiten jeder Art. Beweise in Zivil-, Ehescheidung-, Vaterschaltsprozessen. Informationen, Beobachtungen, Heiratsauskiinfte. Alle Nachforschungen im In- und Ausland. Ueberführung anonymer Biiefsehreiber. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R, Wagners CH Touring, Führer der Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. Gr. Garten. Tennis. Bäder. 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W»J2 — 1988 AUTOMOBIL-REVUE 17 wahrnehmbar den Augen, tastbar den Fingern. Wiga überwand sich und berührte den Rand einer Glocke. Eine feindliche Kälte quoll aus dem Erz und floss in sie herüber. Belogen war sie worden, belogen! Die Wahrheit war aus der Welt gestorben, war vielleicht niemals, niemals in der Welt gewesen! Wiga legte die Hand an die Brust, es war etwas darin zerbrochen. Aber dann raffte sie noch einmal all ihren Glauben zusammen. Und wenn auch tausendmal die Glocken hier hingen mit ihren funkelnden Leibern, so musste ihnen dennoch der Klang genommen sein in diesen Tagen, da der Gottessohn im Grabe lag. Sie moch» ten schwingen, so weit sie wollten, und die Klöppel mochten gegen das Erz wüten: es blieb dennoch stumm in dieser Nacht. Das war das Wunder, das Heilige, das von dem toten Heiland ausstrahlte! In grenzenlosem Vertrauen auf den Zauber der Karnacht packte Wiga den Strick, der in sich verrollt von einer Glocke niederhing, und zog und zog und die Glocke wiegte sich wie eine sehwankende Blüte, daran der Wind rührt, und sie schwang immer weiter und weiter, und auf einmal erfüllte ein gellender Klang die Kammer, und Schlag auf Schlag traf das Erz, und es heulte in übermächtiger Grelle auf, und das Mädchen darunter riss wie eine Besessene an dem Strick und konnte nicht enden. Die Menschen drunten in der Stadt sprangen aus den Betten, stiessen die Fenster auf und rannten auf die Gassen hinaus, als das unglaubliche Geläute die Karfreitagnacht durchtönte. Das Kirchtor wurde aufgetan, Männer eilten mit Laternen in den Turm, und unter den Glocken fanden sie im letzten Schimmer einer zerfliessenden Kerze ein Kind knien, todblass, die Augen weit und traurig offen... Dl« wrtto FrOhnngssonna. Dankbar nehmen die Menschen da« neu reschenkU Sonnenlieht entgegen. Es Jijst «ich •wohlie in der tauften Wärme des VorfrühJiagstages rohen, am Rande der wilden, lärmigen Stadt (Photo A. P.) rufen, er solle sie entlassen aus diesem unreheuren Gefängnis, darin die Schatten sich zu regen und zu bewegen begannen. Aber sie brachte keinen Sterbenslaut aus der Kehle. Die Schatten waren furchtbar. Sie lauerten i wie Mörder im Hinterhalt Sie verhüllten etwas, das grässlich zu schauen sein mochte. Nur um das heilige Grab glommen, eine lichte Insel bildend, die bunten Lampen. Aber dorthin, zu dem hingeschlachteten Leib, wagte sich Wiga nicht. Lieber wollte sie in. der Finsternis vor Angst umkommen. Zu den Füssen eines verschatteten Bildes brannte hoch und einsam eine vergessene Kerze. Zu diesem Licht nahm das Kind seine Zuflucht In dem Kreis dieses schmalen, holden Geleuchtes konnten die schwarzen Stein-; gestalten Wiga nicht gefährden um ihrer Schuld willen. Denn es war gewiss eine Sünde, so unerlaubt und geheim in diesem Heiligtum zu weilen. Sie blieb wohl eine lange, unendlich bange Stunde bei der schützenden Kerze, ehe sie sich das Herz nahm, das gute Licht von der Steinplatte zu lösen und sich damit zu der Treppe hinzuleuchten, die sich in den Turm hinauf spindelte. Sie musste wissen, ob wirklich alles, was da droben immer so betäubend und bedrohlich ausbrach, heute nicht daheim war. 0, wenn es sich wahrhaftig so verhielte, wie es die grossen, erwachsenen Menschen erzählen, wenn die Glocken jetzt vielleicht in wildem Schwung von Rom zurückbrausend über das Gebirge flögen?! 0, möchte es dann Gott so lenken, dass sie den Weg nimmer fänden in die Türme der Stadt, dass sie sich in der Nacht verirrten und morgen in fremden, fernen Kirchen oder in menschenleeren Bergen nisten müssten! Sie donnerten ja immer wie feindliche Gewitter hernieder, und in ihrem tosenden Schall war etwas, das an Tod und Hölle und Verdammung erinnerte. Mit feuchter Stirn, bebend und mit schlagendem Herzen trug sie das Licht, das unruhig in der Zugluft flatterte und also einem scheuen Gewissen ähnelte, Stufe um Stufe höher, zuerst die steinerne Schneckentreppe und hernach viele hölzerne Staffeln, die wie verwunschene Seelen unter ihrem Tritt ächzten, und sie scheuchte die Finsternis des Turmes vor sich hinweg und wusste doch, dass sie hinter ihr wieder zusammenschlug und. Unholdes in ihrem Schoss barg, das jeden Augenblick hervorspringen und das müde Lichtlein ausblasen konnte, um dann ungestört nach irgendeinem lechzenden Gelüst handeln zu können. Tritt für Tritt stieg Wiga empor und schauderte, als suche sie den eigenen Tod heim. Da glomm es metallisch auf, da spiegelte es stark und geheimnisvoll, und Wiga lehnte sich an das Gesparr und ihr war, nun breche der Turm über sie zusammen. Feierlich und gross hingen die Glocken über ihr. Belogen war sie worden! Was war noch wahr in der Welt, wenn diese beiden Munde, der Vater und die geliebte Magd, lügen konnten? Und mit dieser Unwahrheit hatte man ihr die fürchterlichen Stunden nächtlicher Einsamkeit bereitet, hatte man sie in die geisternde Oede dieses Turmes genarrt! Es war kein Trug: da hingen sie, die unerklärliche Drohung und Groll hinunterschleuderten in die Stadt und die Lüfte mit ihrer Tobsal zerschlugen. Da hingen sie, Der Tagesfilm Meerestiefen ' ' • sind in den letzten Jahren so viele neu evtotet worden, dass sich ihre Zusammenstellung wohl lohnt. Die grösste Tiefe mit 13 500 Metern hat jetzt eine Expedition unter Führung von Dr. Paul Bartsch nordöstlich von Portorico gemessen. (Der höchste Berg der Erde, der Mont Everest, ist 8800 m hoch). Den bisherigen Höchstwert hat 1929 deT deutsche Kreuzer «Emden» in der Nähe der,Philippinen gemessen, die Mindanao-Tiefe mit 10 790 m. An ihrem Grund herrscht ein Druck von etwa 1150 km/cm 2 . Im südlichen Pazifik findet sich nördlich Von Neu-Seeland die Aldrich-Tiefe mit 9427 m. Der Atlantik hat seine grösste Tiefe in den westindischen Gewässern: Die Nares-Tiefe mit 8526 m. Im Süd-Atlantik kam 1926 das Lot des deutschen Vermessungsschiffes «Meteor» bei 8100 m auf Grund. Dieser Punkt liegt weitab vom nächsten Kontinent und auch noch ziemlich entfernt von der einsamen Insel Süd- Georgia, östlich von der Südspitze von Südamerika. Der indische Ozean und die Polarmeere weisen nicht so grosse Tiefen auf. In jenem erreicht die Wharton-Tiefe, südlich von Java und östlich der Kokos-Inseln, 7000 Meter. Im Nördlichen Eismeer mass 1927 Sjr Hubert Wilkins 5441 m, während Seekarten der britischen Admiralität einen Punkt mit 4351 m verzeichnen. Sind Hosen schneller als Röcke? In einem englischen Fachblatt sieht sich ein Autler zu der Frage veranlasse weshalb wohl Frauen in der letzten Zeit an automobilistischen Wettbewerben immer häufiger in Männerkleidern antreten würden. Um ein für allemal festzustellen, ob mit Hosen höhere Geschwindigkeiten erreicht werden können als mit Röcken, möge man bei einem der nächsten grossen Rennen die Fahrer einmal weiblich kleiden ... Welch' grossen Einfluss beispielsweise eine um den Hals gehängte Rennfahrerbrille, ein auffallender Farbanstrich oder auch nur ein Riemen über die Motorhaube auf einen sonst noch so zahmen Tourenwagen ausüben, weiss man ja schon längst. -s. Das Ideal weiblicher Filmschönheit Samuel Goldwyn, der grosse Filmgott Holywoods, hat ein Preisausschreiben veranstaltet; an dem sich die jungen Mädchen Arnejikas im .Alter von sechzehn bis zwei- • undzwanzig Jahren beteiligen durften. Goldwyn hat ein Faible für brünette Darstellerinnen, doch in diesem Schönheitswettbewerb sollen auch Blondinen und Rothaarige ihr Glück versuchen können. Der grosse Meister verlangt von Filmschönheiten viel: vor allem entsprechende Intelligenz, zu welchem Zwecke auch übersichtsmässig die Schulen angeführt werden müssen, die von den Bewerberinnen besucht wurden. Selbstverständlich wurden Photos der Mädchen verlangt und nicht etwa ein Bild, sondern gleich mehrere, damit man aus den Vorlagen mit einiger Sicherheit auf die Verwendbarkeit für den Film schliessen kann. Weiters verlangt Mister Goldwyn die genaue Angabe der Körpermasse. Warum der bekannte Filmproduzent dieses Preisausschreiben veranstaltet? Er dreht, augenblicklich einen neuen Film und will unbedingt eine »Entdeckung», wie er sich ausdrückt, herausbringen. Nun warten sicherlich Tausende von Mädchen auf das Resultat. Viele Einsenderinnen werden schlaflose Nächte verbracht haben, weil ja schliesslich die schönste Frau nie weiss, wie sie gerade dem Manne gefallen wird, dem sie auch gefallen möchte. ,..,, Samuel Goldwyn scheint aber wirklich sehr verwöhnt zu sein. Unter den vielen Einsendungen war kein einziges Mädchen, das seiner Meinung nach restlos dem Ideal einer Filmschönheit entsprochen hätte. Von den Massen haben viele mit denen der Lady Hamilton übereingestimmt. Einige entsprachen der Venus von Milo, aber vollkommen, im Sinne der heutigen Idealschönheit, war keine einzige Bewerberin. Machen Sie Ihrt OSTER-EINKÄUFE In Uhren und Bijouterie Im Vertrauenshaus von Alb. Stahel, Zürich 1 Im Cityhaus- Slhlstrasse S vis-ft-vtotimoit SIE WERDEN GUT UND PROMPT BEDIENT Berücksichtigt die Inserenten dieses Blattes! An der Eingangs-Strasse in Zürich von Winterthur Rigihof UniversitäUsirasse 101 (Postgeblude) finden Sie eine erstklassige Küche, einen erlesenen Keller zu zeitgemässen Preisen. Perser Reklame Verkauf Heriz ORIENT-TEPPICHE Afghan 200 X 310 265:— 225 X 320 325.— 245 X 345 390-— 200 X 270 205 X 300 213 X 305 235 X 330 242 X 345 g X 336 Aparte Schmucksachen Messing- und Porzellanwaren Kimonos und Pyjamas etc. 190.- 235.- 265.- 275. 295. 335. 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