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E_1933_Zeitung_Nr.033

E_1933_Zeitung_Nr.033

^ Luftfahrt 682,403

^ Luftfahrt 682,403 km/St. Neuer Geschwindigkeits-Weltrekord, aulgestellt von Agello auf Macchi-Castoldi-Fiat Am letzten Dienstag stellte der italienische Militärflieger Wachtm. Francesco Agello auf dem Gardasee mit einem Macchi-Castoldi- Fiat-Flugzeug einen neuen Geschwindigkeits- Weltrekord auf, indem er in fünf Flügen einen Durchschnitt von 682,403 km/St, erreichte. Der bisherige, 1931 anlässlich des Rennens um den Schneider-Preis vom Engländer Stainforth auf Süpermarine S. 6B aufgestellte Rekord betrug 655 km/St., ist also ganz bedeutend überboten worden. Auf einer seiner Passagen kam Agello sogar sehr nahe an die 700 Stdkm. heran. Die von offiziellen Chronometreuren des Aeroclubs von Italien registrierten Geschwindigkeiten betrugen: 678,477 km/St, auf der 1. Runde 682,637 km/St, auf der 2. Runde 674,662 km/St, auf der 3. Runde 692,529 km/St, auf der 4. Runde 675,971 km/St, auf der 5. Runde Neben der fliegerischen Leistung bedeutet der Rekord vor allem einen grossen technischen Erfolg. Das von Ingenieur Castoldi in den Macchi-Werken gebaute Flugzeug MX. 72 hat einen 2500-PS-24-Zylinder-Fiat- Kompressor-Doppelmotor mit zwei vorn liegenden, entgegengesetzt rotierenden, auf konzentrischen Wellen sitzenden Propellern. Die neue Propelleranordnung stellt seit zehn Jahren das Objekt eifrigster Studien dar. Sie ergibt besonders günstige aerodynamische Verhältnisse und dürfte deshalb bei Schnellflugzeugen noch zu grosser Bedeutung gelangen. Schon lange bereitete es Schwierigkeiten, die riesigen, bei Rennflugzeugen üblichen Motorleistungen durch einen einzigen Propeller zu übertragen. Bisher kam aber daneben für solche Flugzeuge höchstens noch die Tandem-Anordnung in Betracht, bei welcher bei den hintereinander eingebauten Motoren ein Propeller vorn und einer hinten angeordnet ist: Die dann notwendige separate Motorengondel bringt aber wieder eine unerwünschte Vergrößerung des Luftwiderstandes mit sich. Genaue Einzelheiten flber die Abmessungen des Flugzeuges stehen noch aus. Immerhin ist bekannt, dass es sich dabei um einen Tiefdecker mit leichtem Holzrumpf, Duralumin-Flügeln und Stahlrohr-Motoreinbau han- Der 24-Zyiin : der-2500-PS-Fiat-K.ompressormotor des italienischen ' delt. Die Schwimmer konnten dank der kleineren Propeller näher am Rumpf angeordnet werden; sie sind im übrigen als Benzin- und Oelbehälter ausgenützt und ihre Oberflächen dienen! wie auch die Oberflächen der vier SchVimmerstreben, als Kühlflächen für das Kühlwasser der Motoren. Auf ähnliche Weise wird auch fast die ganze Bespannung der Flüge) und die Seitenbeplankung des Rumpfes als Kühlfläche benützt. Eine interessante Neuerung: stellt schliesslich noch die in die Seitensteuer-Betätigung eingebaute Vorrichtung zur Veränderung des Uebersetzungsverhältnlsses dar. Sie hat den Zweck, das Seitensteuer bei niedrigen Geschwindigkeiten genügend wirksam, bei hohen Geschwindigkeiten aber doch auch wieder nicht allzu empfindlich zu machen. m. Prankreichs Luftwaffe selbständig. Seit einiger Zeit sind Arbeiten der verschiedenen für die Landesverteidigung in Betracht kommenden Stellen im Gange, um ein eigenes «Luftheer» zu schaffen. In gemeinsamer Beratung haben nun die obersten Staats- und Militärbehörden beschlossen, das Luftheer dem Landheer und der Kriegsmarine gleichberechtigt zur Seite zu stellen. Das Flugwesen als selbständige Waffe wird der Regierung zur Verfügung gestellt. Im Falle eines kriegerischen Konflikts wird, so wird hervorgehoben, das Luftheer als Angriffswaffe die erste Rolle spielen müssen. Deshalb wurde der Plan gefasst, die Fliegerwaffe nicht mehr- als blosse Hilfswaffe für den Gerieralstab des Larrdheeres und für den AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° 33 Weltrekordflugzeuge» (Photo Meurisße.) Admiralstab der Kriegsmarine zur Verfügung zu halten. Das Flugwesen hat nach der Versicherung des Luftfahrtministers seine Volljährigkeit erreicht. Ausser der Gleichstellung mit dem Landheer und mit der Kriegsmarine und ausser der Herstellung eines Verbandes zur Teilnahme an Operationen der beiden andern Waffen ist weiter beschlossen worden die Verteilung dieser Streitkräfte auf Luftregionen im europäischen Frankreich und die Einrichtung einer Luftheerinspektion in den Kolonien; dann die Bildung einer Generalinspektion des Luftheers, die beauftragt ist, die Vorbereitung dieser Streitkräfte in Verbindung mit der Generalinspektion des Landheers und mit dem Admiralstab zu überwachen; die Vorbereitung von Fliegerverbänden, die vom ersten Mobilmachungstag an in enger Verbindung mit den Land- und Seestreitkräften und unter dem Kommando der Führer dieser Streitkräfte die Tätigkeit aufnehmen sollen; und schliesslich die Bildung eines Luftkommandos zu dem Zweck, die Gesamtheit der Luftheeroperationen zu lenken, für die sich alle Verbände der Luftwaffe Äleichermassen bereithalten müssen. Die verschiedenen Massnahmen sind schon in Kraft gesetzt. -f- 4.-7. August geplant, auf dem Flugplatz von Portsmouth. Auf einem 10 Meilen langen Kurs sollen 3 Geschwindigkeitsrennen ausgetragen werden. In der unbeschränkter! Klasse starten die schnellsten Landflugzeuge der Welt, eines der andern Rennen vereint die kleinsten Maschinen mit Motoren bis zu 100 PS. *US den Clubs Mitgliederzusammenkunft des Ae. C. S. in Bellinzona. Am nächsten Samstag findet in Bellinzona die ordentliche Delegiertenversammlung des Aero- Glubs der Schweiz statt. Im Zusammenhang damit wird, dem Wunsch der Sektion Tessin entsprechend, zu einer Zusammenkunft aller Ae. C. S.-Mitglieder eingeladen. Dem kurzen geschäftlichen Teil schliefst, sich ein Vergnügungsprogramm an, das unter an T derem Samstags einen Empfang durch die BelHjizoneser Behörden, ein Bankett im Hotel «Metropol » mit anschliessendem Familienabend. Sonntags eine Autocar- Fahrt nach Locarno und eine Seefahrt nach Magadino vorsieht —y— Die basellandschaftliche Gebührenordnung und die Automobilfahrer. Ein Komitee zur Wahrung der Automobilinteressen lud auf vergangenen Dienstag nach Liestal eine Versammlung der Verkehrsinteressenten ein zwecks Besprechung der Vorlage des basellandschaftlichen Regierungsrates über eine neue Gebührenordnung des Kantons. An der Versammlung sprachen als Referenten die Herren Dr. Anliker aus Basel und Monteil aus Bern. Nach reiflicher Diskussion stimmte die Versammlung folgenden vom Komitee formulierten Postulaten zu : Erhebung der Autosfeuer Im Januar statt im Dezember; Möglichkeit der vierteljährlichen Bezahlung; Rabatt bei sofortiger Bezahlung der Steuer für da* ganze Jahr; Besteuerung der Lastwagen nach Tragkraft, nicht, nach PS; Steuerfreiheit des 1. Anhängers bei Traktoren; Vorzugsbehandlung für Lastwagen Im blossen Lokalverkehr und für Saisonwagen; Beschränkung der Gebühren für die Erteilung der Bewilligungen und für die Kontrollschilder; Schneider-Pokal-Ersatz. Nach dem Vor-Verzichbild der amerikanischen Riesen-Flugmeetings Motorfahrzeuge, Ermässigung und bessere Ab- auf jegliche Erhöhung der Steuern für will der Aero-Club von England im Sommer stufung der Steueransätze. als Ersatz für das Wasserflugzeugrennen um Ein Vertreter der landrätlichen Kommission nahm diese Postulate zur Verfechtung den Schneider-Pokal grosse Luftrennen veranstalten. Es ist ein dreitägiges Meeting vom enteeeen. E. KUPFERSCHMID Auto-Fourmturen engros BERN I» rlaebstrasM 7 Telephon 28.728 kommt die Erkenntnis, dass der eingeschlagene Weg falsch ist. Falsche Wege wählen auch Sie, wenn Sie an. der Lackierung sparen wollen. Wer seinen Wagen liebt,übergibtihn,wenn sich die ersten Anzeichen des Verfalls der Lackierung ankündigen, dem guten Fachlackierer, der sein Handwerk versteht und das erprobte Nitreclatin verwendet. Wenn man ein übriges tut, und den Wagen regelmässig mit Autopolish .Nr. 500 pflegt, wirkt die Lackierung immer wieder wie neu und trotzt jahrelang allen Einwirkungen von Regen und Staub. Nitrocellulose-Lack FRRB-UND LRChFRBRIK-fihTrGES. SOLOTHURN (5CHUÜE I Z)

N" S3 - 193S JflJTÖMÜ&L-geVErfe «^_____—^__ bereits 980,000 Fr. zum vorneherein festge- zollviertel. Die Motorfahrzeugbesitzer des „^„^^jJ^iSiiillMiMM legt. Es erhebt sich nun für die aargauische Kantons allein entrichten "ihrem Kantonsfiskus Regierung die Frage, ob sie nach der Er- 46.000.,Fr. an Steuern und Gebühren. Der Strassenbau in der aarsauischen Schöpfung des 10,000 : Millionenkredites mit Aus der Gegenüberstellung aller dieser Staatsrechnung pro 1932. Der aargauischen dem gleichen Finanzierungssystem weiter- Ziffern schliessen wir, dass für die Urner Staatsrechnung für das vergangene Jahr fahren und eine neue Kreditvorlage' im Gros- kein Grund besteht, weitere Befürchtungen kann entnommen werden, dass auf. Ende sen Rat einbringen will, oder ob in einem wegen der finanziellen Lage des Kantons zu 1932 folgende Strassenbauten in Ausführung dritten Strassenbauprogramtn alles auf eine hegen. Die Urner Landesväter müssen bebegriffen oder projektiert waren : neue Basis gestellt werden soll hl. stimmt nicht mehr mit dem Bettelsack nach Ordentliche Strassenbauten: . , , c. Bern reisen, wie in den Jahren 1923 bis 1926 Voranschlag: Fr. 2.412.376. D. e «rnmschen Finanzenundder^Strähn- anlässljch des Krach(, s der Sparkasse Uri . Anteil des Staates: Fr. 1.273.714. bau. Es mag für die Nichturner öfters schwer. M _ hetrreift di 7 Iir iiekhaltiitH' der Urner Bereits amortisiert: Fr. 878.0G2. sein, das Verhältnis der urnerischen Behör- JJP ¥^f*Z/^„^* A rlJr r £ Noch zu amortisieren: Fr. 395.652. . den und des urnerischen Volkes zum-Strassen- J e " den Ausgaben gerne wurde aber ein Ausserordentliche Strasseninstandstelluna: ha. 7t, VPrstehen Die hesondere finanzielle kategorisches Nein bei kommenden mter- Bereits amortisiert: Fr. 16.156.068. ° a " Z^ £ ,"' Lt v? SinJnFalten kantonalen, Strassenobjekten, wie- beim Pro- Nooh zu amortisieren; Fr. 9.227.907. ^JZ^^V^^ZZ^riZSte 5ekt der Sustenstrasse und der linksufrigen Das aargauische Volk bewilligte am 20. de ftZZ-^rTn ^'dteÄuchen" Strasse am Vierwaldätättersee,. als Hang Oktober 1930 für die weitere Strassenin- mcht begriffen werden, -weil ^die emmthchen; auffassen. Das Urner Volk wird rSetef Cgaben für diesl beiden Pro- « an « enen J ahre alIein 360000 Fr ' verschlang. Strasse von Amsteg nach Bristen im Made. Z 1 ! ^be i au fen ^h wenn m die seU- Die Jahresausgaben stellten sich auf 1,95 ranertal ist gegenwärtig für den Verkehr her dureh den Grossen RS ScHlösseneV MilL Fr - währenddem um das Jahr 1900 die der Motorfahrzeuge geschlossen, obschon imSL^r^^^^AS^ f^Tt lldm T tt \Z7lr h Z s^ Mr/ ür den Qü r er| Aber auch der Auto. m^^^^DtoJSS^&S^ le i z , ten dreissi^ J ah /V st all t erd S gs nic + ht so tourist - der mit seinem Wa * e « sich land - \ufwendungen (die Aufwendungen können schlimm, wie sie auf den ersten Moment aus- schaftliche Leckerbissen aussucht, würde die nicht Ihren Zwecken nach sondern nur aus sieht> denn in der Sachen Zeitperiode ist Freigabe des Motorfahrzeugverkehrs in das ränungsLhSn &S Ä lir! MtflrU . ch au^h se ' besorgniserregend. Um die Waienseestrasse. Leider kommt übrig bleibt. Auch im abgelaufenen Jahre hat die Verwendung von Beton als Strassenoberfläche bei uns weitere Fortsehritte gemacht, so dass • Ende 1932 in der Schweiz rund* 308,000 m 2 Strassen einen solchen Belag aufwiesen, wjas einer ineinandergehenden Länge, von etwa 5t km entspricht. **z. !«H!iji;jjjjiiiiJi!!|i{i|jj|jyjjijili:nH:H{:::i:!:!»!l::!ii!ii!i!lli j::. : ::::::;:::i:::Hi;;::;iii;:;! e»*3ISTr=rii=rrr;ii;r=iUiUHirUiii:IIiUHIUillfn|ii||!IHnilllll!!IIIflllÜlllif!ilini!iNfll VERBAND DER Bawl • Otto Dietrich; Otto Heimburger; Jut.Kölz; AlfredKöog; ReinboU&Chrwte 4.G.; E.Scbwarz; Berns Georges GanglofT S. A.; Ramseier. Streun & Cie. Blei: Jean Gygax S. A. La Chaux-de-Fonds: Emil Beroath; J. Haag. Geneve: F. Bricfaet; Georges Gangloff S. A. Interlaken: Rudolf Wenger. Kreuzllngen t Seitz & Co. Lanseothal: Carrossene Laogenthal A.G.I Joh. lietz. Lausanne i Eggli Freress A. Matille. Luzern i Albert Dolder; J. Meiliger; Otku ZitnmerlL Reneas i G. Fonlan«. Wir arbeiten wohl rationell, doch nicht nach Schablone. Darum lieben wir, mit kundiger Hand über die Wölbung zu streichen, um der harmonischen Form sicher zu sein, und dem Ganzen den Stempel solider einheimischer Arbeit und kunsthandwerklichen Könnens aufzudrücken. SCHWEIZERISCHEN GARROSSERIE-INDUSTRIE Slssath: Fredi-Hodi. Solothurn-Wcst: A. & E. Hess. St Gallen < LI. Höhener's Erben; Heinrich Müller; Joh. Wellaoer. Bster: E. Pfenninger. Wttdeiuwll: Jak. Ruaterbolz. Wlditrach i Hermann Graber. Winterthur: Paul Widmer. Worblaufen b. Bern: Fritz Ramseier & Cie- Zttrldi: H. Bentelr: Hrcb. Eckert: Georges GanglofT S. A.; E. Gehrig; Georg Herrmann; Otto Kusterer; Gebr. TUscher & Cie. ZUrIch-SdiwamendIngen i Alfr. Hanoi. ZUrldvWIedlkani Gebr. Meier. 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