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E_1933_Zeitung_Nr.036

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AUTOMOBIL-REVUE

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N« 36 II. Blatt BERN, 25. April 1933 36 II. Blatt BERN, 25. April 1933 Techn, Rundschau Zylinderabnützung durch Korrosion. Der bekannte englische Motorkonstrukteur und Forscher Ricardo hat eine Theorie aufgestellt, wonach an der Zylinderabnützung von Verbrennungsmotoren nicht -nur die Schleifwirkung der Kolbenringe und des Kolbens, sondern auch die Korrosion durch Verbrennungsprodukte beteiligt ist. Es bestände so die Möglichkeit durch Veränderung der Gemischzusam'mensetzung auf die Zylinderabnützung einzuwirken. -s. Gummibüchsen mit Stahlarmierung. Das Problem, Gelenke dauernd geräuschlos zu gestalten, beschäftigt die Automobilkonstrukteure seit vielen Jahren. Dringend war der Bedarf nach einem dauernd spielfreien Gelenk besonders bei den Scheren-Stossdämpfern, weil hier die Belastungsrichtung beständig wechselt und beim kleinsten Spiel Anlass zu lästigen Klopfgeräuschen gibt. Erschwert wurde die Lösung der Aufgabe aber dadurch, dass die Anordnung der Stossdämpfergelenke meist eine einigermassen wirksame Schmierung nicht zulässt. Es handelte sich also von vornherein darum, eine Gelenkbauart zu finden, die trotz Fehlens einer richtigen Schmierung unabnützbar war. Durch Gelenkbüchsen aus imprägniertem Holz oder ähnlichen Stoffen, wie sie zur Aufnahme kamen, konnte den praktischen Anforderungen nur zum Teil entsprochen werden. Als grosser Fortschritt war jedenfalls die Einführung der sog. Silentbloc - Gelenke zu betrachten. Die Nachgiebigkeit kommt bei diesen Gelenken ausschliesslich durch die Elastizität einer unter hohem Druck eingepressten Gummibüchse zustande, während eine gegenseitige Reibung von Oberflächen vermieden ist. Die Lebensdauer des Gelen-1 Abb. 1 A 885fl kes hängt nur noch vom natürlichen Altern des Gummis ab. Eine Schmierung erübrigt sich vollkommen und könnte nur schädlich wirken. Eine französische Firma hat nun eine Gummi-Gelenkbüchse entwickelt, die sich vermöge einer einvulkanisierten Schraubenfeder aus Stahl auch nachträglich noch sehr leicht einbauen lässt. In unserer ersten Abbildung ist eine solche Gelenkbüchse mit ihrer Armierung teilweise aufgeschnitten dargestellt. Während sich bei den Silentbloc- Gelenken die Gumrnibüchse nur maschinell einführen lässt, kann die stahlarmierte Büchse ohne weiteres auf den Gelenkzapfen aufgesteckt bzw. in das Gelenkauge hineingeschoben werden. Die feste Adhäsion mit den Metalloberflächen ergibt sich erst dadurch, dass man durch Aufschrauben der Bolzenmutter die Büchse achsial zusammenpresst. Sobald diese achsiale Zusammenpressung stattgefunden hat, ist aber auch hier jede Reibung zwischen den Oberflächen und jedes Spiel dauernd vermieden. Die Abbildungen 2 und 3 zeigen das neue Gelenk in teilweise zusammengebautem und in fertig zusammengebautem Zustand. Es ist dabei zu beachten, dass im ersten Fall die Gummibüchse B sowohl gegenüber dem Zapfen A wie dem Auge C noch Spiel aufweist. Abb. 2 und 3 Ist jedoch, wie in Skizze 3 dargestellt, die Mutter F festgezogen, so quillt die Büchse radial auf, wie bei G und H ersichtlich und füllt damit alle Zwischenräume aus. at. Die Bearbeitung der Automobilzylinder. (Schluss aus Nr. 35.) Für das Honen ist es nicht nötig, den Zylinderblock genau ausgerichtet zu spannen, denn die Honahle ist pendelnd in der Spindel befestigt und führt sich selbst in der Bohrung. Abb. 4 zeigt eine Honingmaschine mit Oelvorschub. Bei dieser Operation wirkt sich das rasche und stossfreie Umschalten, wie auch die gleichförmige, stufenlos regelbare Hubgeschwindigkeit, also die spezifischen Eigenschaften des hydraulischen Vorschubs, besonders günstig aus; denn je gleichförmiger der Vorschub, um so genauer und gleichförmiger ist auch die Polierwirkung. Seit kurzer Zeit werden auch kombinierte Ausbohr- und Honingmaschinen hergestellt. Bei der einen Konstruktion bohrt und hont dieselbe Spindel, bei andern Ausführungen ist für jede Operation eine separate Spindel vorgesehen. Bei der letzteren Maschine sind die beiden Spindeln in einem zweiarmigen, auslegeartigen Gehäuse gelagert (im einen Ende die Bohrspindel, im andern die Honspindel), das um eine vertikale Säule geschwenkt werden kann. Der Vorteil der kombinierten Maschine beruht auf dem nur einmaligen Spannen des Arbeitsstückes. Diese Maschinen dürften sich besonders dort einführen, wo nicht soviele Aufträge zu erwarten sind, als dass sich die Anschaffung zweier Spezialmaschinen rentieren würde. Ferner werden verschiedene kleine Ausbohr- und Honingmaschinen verkauft, die auf den Zylinderblock .aufgespannt werden, so dass der Motor nicht ausgebaut werden muss. Da hierbei aber die Gefahr, dass Bohrspäne und Schleifstaub an unerwünschte Orte, wie Oelkanäle etc., geraten können, sehr gross ist, und die Bohrgenauigkeit von der Genauigkeit Abbilduncr 4. Kopffläche des Blockes in bezug auf die Zylinderaxen abhängt, sind diese Apparate mehr ein Notbehelf für kleinere Werkstätten. Auf der letzten Frühjahrsmesse in Leipzig war eine ganz schwere Zylinderbohrmaschine mit Einstahlwerkzeug ausgestellt, die nach Angabe der Hersteller eine so schöne Bohrung ergebe, dass sich das Honen erübrige. Ein mikroskopischer Vergleich einer solchen Bohrung mit einer gehonten zeigt aber, dass sie die Feinheit einer gehonten Lauffläche bei weitem nicht erreicht. Den heutigen hochgeschraubten Ansprüchen können wir bis jetzt nur durch Honen gerecht werden. Da diese Operation nicht viel Zeit in Anspruch nimmt, Dreiviertel- bis zwei Minuten pro Zylinder bei einspindliger Maschine, bedeutet diese neue Bearbeitungsart einen grossen Fortschritt gegenüber dem früheren Innenschleifen, das oft mehrere Stunden pro Block dauerte und nicht so schöne Fläehen ergibt wie das Honen. SsSs^ Garagen uncT Reparaturwerksfä Zen Iralschwei; in der KILOMETERZÄHLER aller Systeme repariert als Spezialität Fischermätteliweg 18 E.O.BÄR, BERN Werkstätte für feinmech. Apparate. Tel. 35.533 Langentlial Garage Geiser Moderne Auto-Service. ADLER-Vertretung CITROEN-Ersatzteillaeer, Telephon 300 Osterntundigen Vernickeln und Verchromen mit Garantie STADELMANN & MANTEL. Tel.41.128 n kommt die Erkenntnis, dass der eingeschlagene Weg falsch ist. Falsche Wege wählen auch Sie, wenn Sie an der Lackierung sparen wollen. Wer seinen Wagen liebt, übergibt ihn, wenn sich die ersten Anzeichen des Verfalls der Lackierung ankündigen, dem guten Fachlackierer, der sein Handwerk versteht und das erprobte Nitreclatin verwendet. Wenn man ein übriges tut, und den Wagen, regelmässig mit Autopolish .Nr. 500 pflegt, wirkt die Lackierung immer wieder wie "neu und trotzt, jahrelang allen Einwirkungen von Regen und Staub. Nitrocellulose- FARB-UND LPChFflBRIh-fihT:GES. SOLOTHURN (SCHUJEIZ) auch wenn er so aussieht ist kein Grund zum Verzweifeln erwird von unswieder wie neu hergestellt. L. Chytil-Straub - Rorschach CHYRO Kühlerfabrik Telefon Nr. 248