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E_1933_Zeitung_Nr.034

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heft besitzen. Dass dies

heft besitzen. Dass dies dann meist diejenigen Gäste sind, die sich weit länger in der Schweiz aufhalten als diejenigen, welche provisorische Einreisekarten benutzen, sei nur nebenbei erwähnt. So sollte u. E. unbedingt in den Inseraten erwähnt sein, dass französische, deutsche und italienische Fahrer für Reisen nach der Schweiz nicht mehr des kostspieligen internationalen Verkehrsausiweises bedürfen, das Aufenthalte bis zu 3 Monaten in der Schweiz völlig steuerfrei sind, dass der Strassenzustand im Durchschnitt als ein sehr guter bezeichnet werden darf, dass keinerlei Strassenmauten mehr erhoben werden, dass der Preis für Benzin trotz des enormen Benzinzolls im Vergleich zu demjenigen anderer Länder nicht höher steht, und so fort. Einer Korrektur bedarf auch der Passus bezüglich der Einholung von Auskünften und Prospekten. Die Fassung, wonach man sich an die Schweiz. Verkehrszenträle oderVerkehrsbureaux im In- und Auslande oder Agenturen der S.V.Z. oder Hotels wenden soll, ist völlig verfehlt. Man sollte nun auch in schweizerischen Verkehrskreisen endlich wissen, dass der Autotourist, der einem Club angehört, seine touristischen Bedürfnisse nicht bei Verkehrsbureaux deckt, sondern für solche seinen Club in Anspruch nimmt. Wer einmal die Organisation des englischen Automobil- Club oder der Automobile Association besichtigt hat, oder den Betrieb des Mailänder A. C. oder des Allg. Deutschen A. C. kennt, der wird nur lächeln, wenn man ernstlich glaubt, die Interessenten für Autofahrten nach der Schweiz an einige wenige Verkehrsfeureaux, die doch in erster Linie Eisenbahninteressen vertreten, weisen zu müssen. Die Ausserachtlassung der Clubs in den Inseraten wäre ein arger Fehlgriff und würde von dieser Seite sofort einer Abwehraktion rufen. Der gegebene Weg ist daher sicher der, dass man vielmehr den wichtigern Auslands-Clubs ausreichendes Propagandamaterial über die Schweiz zukommen lässt und die Automobilisten an diese Stellen verweist, die ja mit ihren Hunderten von Touristikbureaux und Filialen auch In Quantitativer Hinsicht weit mehr für den Autotourismus ins Gewicht fallen. — Oder geht ein schweizerischer Autotourist, der eine Deutschlandiahrt machen will, für seine Auskünfte zu einem Verkehrs- oder allgemeinen Reisebureau ? Wohl kaum, sondern er sucht das nächste Autötouristikbufeaü auf irod lässt sich dort .beratem Vorstehende Ausführungen bezwecken nur, dass man sich die Inseratencafnpagne gründlich überlegt und mit automobilistischen Fachleuten eingehend bespricht, sonst wäre es wirklich schade um das viöle Geld, das unnütz hinausgeworfen würde. Wieso übrigens bei dieser Inseratencampagne das in autotouristischer Hinsicht wichtige Land England vollständig beiseite gelassen wurde, bleibt ein weiteres Rätsel. Schweizerische Rundschau Unser Motorfahrzeug-Aussenhandel im Mo nat März 1933. Die Märzeinhihr 1933 stellte sich auf 1030 Einheiten (886 im März 1932), 1169 663 (1105 636) kg und 4414 349 Fr. (5 077 983 Fr.), und die Ausfuhr auf 24 (15) Einheiten, 204 469 (149 457) kg bzw. 1342170 (1398513) Franken. Die Einfuhr des ersten Quartals 1933 zeigte folgendes Ergebnis: 2613 (3057) Einheiten, 3078199 (3159 925) kg bzw. 11857161 Fr. (14 094 596 Fr.), und die Ausfuhr in der gleichen Zeit: 56 (60) Einheiten, 526 959 (437 918) «Beunruhige dich nicht, Kind, es ist ja weiter nicht schlimm.» «Diese verdammte Bestie!» rief Mathilde mit einer Entschlossenheit, die Georg noch nicht an ihr kannte, und riss die Tür zur Trinkstube, die er sorglich dunkel gemacht und geschlossen hatte, auf. «Bleib' hier!» rief Georg heftig, aber zu seinem Schreck hatte sie schön das elektrische Licht angeknipst. Gleich darauf stiess sie einen gellenden Schrei aus. Georg erbebte. Die Katastrophe? Was tue ich, wenn sie den Toten sieht? «Zu Hilfe!» rief die Stimme Mathildes im Zimmer. Auf alles gefasst, machte Georg einen langen, sprungartigen Schritt zur Tür. Da wankte Mathilde ihm schon entgegen: «Ach du lieber Gott! Ich habe mir eine Glasscherbe in den Fuss getreten. O je, das is ja so gefährlich. Da kommt so leicht Blutvergiftung nach.» Sie warf sich Georg in den Arm, der trotz dieser unerwarteten Last eine grosse Erleichterung spürte. Sie hatte nichts gesehen! Und es war auch nicht zu befürchten, dass sie jetzt noch einmal die Stube betreten würde, wo die gefährlichen Scherben lagen. «Komm, setz' dich,» sagte er, indem er sie sorgsam zu einem Stuhl neben der Wasserleitung führte, wobei er nicht vergass, wie Kilo bzw. 3 217114 (3 837 015) Fr. Wir wer- ! den auf die Einzelergebnisse des März und des ersten Vierteljahres zurückkommen, lt. Die Reisendenzahlen der Autoposten in den Alpen während der verflossenen Wintersaison. Der tabellarische Schlussbericht des Kuisinspektorates der Generaldirektion der P.T.T. über die Reisendenzahl der Autoposten in den Alpen vom 19. Dezember 1932 bis zum 26. März 1933 stellt fest, dass 113,235 Reisende befördert wurden, gegenüber 79,331 Reisenden in der entsprechenden Periode der Winterfahrsaison 1931/32. Die vergangene Wintersaison war für die Autoposten Afrika ist nach seiner Bodenfläche der zweitgrösste Erdteil, weist aber den geringsten Automobilbestand auf. Afrika zählt 369,814 Automobile, was im Vergleich zu seiner Bodenfläche von 30,3 Millionen Quadratkilometer und seiner Einwohnerschaft von 136,2 Mill. Seelen recht wenig zu nennen ist. Zum Vergleich ziehen wir wieder die Schweiz heran, die bei einer Bodenfläche von 41,295 Quadratkilometer und einer Einwohnerzahl yon 4,0 Millionen insgesamt 90,100 Automobile immatrikuliert hat Der afrikanische Autobestand 1932 verzeichnet nach den bisherigen, noch nicht vollständigen Ziffern, die Algerien Angola Oongö (belg.) . Ostafrika (brit.) Westafrika (brit.) Kanarische Inseln Aegypten Land Aethiopien Westafrika (franz.) ....".... Liberia Libyen Madagascar . . . . . . . . . . . . Madeira Mauritius Marokko Nyassaland Ostafrika (port.) . . Rhodesien Seychellen (Inseln). . . Somaliland und Eritrea Südwestafrika Sudan Tripolis Tunis, Südafrikanische Union Total 1932 Total 1931 * Nicht alle Gebiete umfassend. sein Bruder leicht zu hinken. «Wir müssen die Wunde gleich auswaschen.» «Achott, achott, ich glaube, der grosse Zeh is halb durchschnitten.» «Na, na, so schlimm wird es nich sein. Ich werde dir die Scherbe gleich herausziehen. Der Friedrich soll das Verbandzeug noch einmal bringen.» Er ging an die Treppentür und rief: «Friedrich!» «Aber so klinge doch!» rief Mathilde ungeduldig. «Er schläft doch ganz oben nach der anderen Seite, da hört er ja nicht —» «Richtig, ja, daran hatte ich nicht gedacht» Er drehte sich um und warf einen schnellen Blick auf die Wände des Raumes. Wo war der verdammte Klingelknopf nur? «Aber der Knopf ist doch nebenan,» rief die nervöse Wirtschafterin. «Du bist ja ganz konfus!» «Ja, wirklich,» lächelte er. «Der Unfall hat mich ganz kopflos gemacht.» Er klingelte, kam zurück und Hess sich vor Mathilde auf ein Knie nieder. «Nun zeige mal den Fuss her!» In diesem Augenblick fiel ihm ein, dass, wenn er sich niederbeugte, vielleicht doch irgendeine Unähnlichkeit ihr auffallen könnte. Er fasste auf den Kopf und verzog schmerzhaft das Gesicht. «Ich habe auf einmal so ein nervöses Kopfweh bekommen. Wohl von der Aufregung. Als wenn einem einer 'nen AUTOMOBIL-REVUE 1933 - eine günstige, denn es wurde, ohne die bekannten Kurse Gurnigel. Schwarzenburg- Ryffenmatt, Balsthal-Waldenburg, Siebnen- Innerthal und Uznach-Wattwil, die im Vorjahre nicht im Bulletin standen, eine Mehrfrequenz von 1174 Personen erzielt. Es ist hier noch zu ergänzen, dass die Kurslinie Einsiedeln-Oberiberg in den ersten drei Monaten der Wintersaison 1931/32, und die Kurslinie Mesocco-San Bernardino im letzten Bulletin der gleichen Fahrsaison nicht aufgeführt waren. Die grössten absoluten Frequenzen entfallen auf folgende Kurse : Nesslau-Buchs 23,976, Chür-Lenzerheide 18,320, St.Moritz- Maloja 13,732, Schwarzenburg-Ryffenmatt 11,094, um nur diejenigen Frequenzen zu nennen, die 10,000 Personen übersteigen. Vier weitere Kurslinien weisen eine Frequenz auf, die höher als 5000 ist. Die am wenigsten frequentierten Kurslinien sind Lenzerheide-Tiefenkastel (1024) mtd Mesocco- San Bernardino (1052). Bedeutende Frequenzvermehrungen notierten die Kurse St. Moritz-Maloja (plus 2070), Einsiedeln-Oberiberg (plus 1801) und Chur- Lenzerheide (plus 1073),. Eine einzige Kurslinie verzeichnet eine grosse Minderfrequenz. Es ist dies Nesslau-Buchs, deren Frequenzziffer um 5019 Personen herabsank. Diese Verminderung ist fast ausschliesslich auf das Ausbleiben des günstigen Wintersportwetters im Toggenburg zurückzuführen. Im allgemeinen darf die vergangene Winterfahrsaison der Alpenposten als vorzüglich bezeichnet werden, wenn man gleichzeitig die drückende Wirtschafts- und Verkehrslage in Betracht zieht. Wäre der Schneefall im vergangenen Winter ausgiebiger gewesen, so hätten die Winterkurse eine Mehrfrequenz von mehreren Tausend Personen zu verzeichnen. Das Vertrauen zu den Autokursen unserer Postverwaltung ist immer noch im Zunehmen begriffen. W. Aus «len K

N°34 — 1933 AUTOMOBIL-REVUE 3 Sportnachrichten Vor dem Grossen Preis von Monaco. Vierzehn Tage nach der Mille Miglia. schon folgt in Monte Carlo eines der bedeutendsten Rundstreckenrennen der Saison, der Grosse Preis von Monaco. Schon jetzt, mehrere Tage vor dem Rennen, steht diese internationale Autosportveranstaltung im Mittelpunkt des sportlichen Interesses. Auch am nächsten Sonntag wird voraussichtlich der Grosse Preis von Monte Carlo einen Erfolg erleben, wie er nur diesem Rennen in solchen Ausmassen beschieden ist. Bekanntlich verläuft die Strecke mitten durch Monte Carlo, — es ist deshalb nicht zu viel gesagt, wenn man dem Grossen Preis von Monaco den interessantesten und pittoresksten Rahmen aller Rennen zuspricht. Zu der äusseren Eigenart dieses Anlasses kommt noch die ausschliessliche Beteiligung der besten internationalen Fahrer. Auch 1933 brachten die Organisatoren eine hervorragende Zahl von Piloten zusammen, unter denen sich beinahe ausschliesslich erste Fahrer des Kontinents befinden. Der Grosse Preis von Monaco führt erstmals in diesem Jahre die verschiedenen repräsentativen Fahrer in einer solchen Einheit zusammen. Mit nicht geringer Spannung sieht man dem Start der neuen gefährlichen Miniatur-Equipe Chiron-Caracciola entgegen, die voraussichtlich mit Alfa Romeo-Wagen in den Kampf gehen werdet. Ihnen stellen sich die berühmten Männer der Scuderia Ferrari, Nuvolari, Borzacchini, Trossi und Siena, alle auf Alfa Romeo, gegenüber; weiter greifen in den gigantischen Kampf Varzi, Williams und Dreyfus auf Bugatti ein, ferner Fagioli auf Maserati, sowie die Engländer Birkin auf Maserati und Earl Howe auf Bugatti. Zu diesen Favoriten kommen noch die bekannten Einzelfahrer Etancelin auf Alfa Romeo, Lehoux auf Bugatti, Wimille auf Alfa Romeo, Sommer auf Maserati, Zehender auf Maserati, Hartmann auf Bugatti und Falchetto auf Bugatti. Der Ausgang des Rennens ist durchaus ungewiss, da in diesem Jahre die Waffen viel gleichmässiger verteilt sind, und es mehr als •je nicht nur zu einem Kampf zwischen den einzelnen Maschinen, sondern auch zwischen den Fahrern kommen dürfte. Das Reglement ist, wie schon früher erwähnt, das gleiche wie im letzten Jahr geblieben. Wiederum führt das Rennen über hundert Runden der 3,18 km langen Rundstrecke. Die Vorbereitungsarbeiten für das Rennen sind schon in Angriff genommen worden, langsam erhält Monte Carlo wieder die berühmte Atmosphäre seiner Grossen Preise. Die Trainingszeiten sind auf nächsten Donnerstag, Freitag und Samstag, morgens von 6—7 Uhr, festgesetzt worden. Die Zufahrtsstrassen von der Schweiz nach Monte Carlo. . Die letzten Grossen Preise von Monaco haben auch in unserm Lande ihre Anziehungskraft nicht verfehlt. Zahlreiche schweizerische Automobilisten Hessen sich das seltene Schauspiel dieses einzigartigen Stadtrundstreckenrennens nicht entgehen und besuchten aus diesem Grunde den weltberühmten Riviera-Kurort. Es ist anzunehmen, dass bei der grandiosen Fahrerbesetzunjr in diesem Jahre das Rennen wiederum auch von der Schweiz aus besucht wird. Es seien deshalb im nachfolgenden die Hauptzufahrtsstrassen genannt, die von der Schweiz aus nach Monte Carlo führea Wir nehmen als Ausgangspunkt Zürich, da an die von hier aus gegebenen Routen die Fahrer aus allen Teilen der Schweiz Anschluss fjnden. 1. Zürich, Bern, Lausanne, Genf. Bellegarde, Nantua, Pont-d'Ain, Meximieux, Lyon, Vienne, Valence, Montelimar, Orange, Avigrion, Lambesc, Aix-en-Provence, Brignoles, Vidauban, Frejus, Cannes, Nice, Monte Carlo (894 km). 2. Zürich, Bern, Lausanne, Genf. St. Julien, Cruseilles, Annecy, Aix-Ies-Bains, Chambe'ry, Le Touvet, Grenoble, Monestier-de-Clermont, Col de la Croix-Haute (1179 m), St-Julien, Serres, Sisteron, Dignes, Barremes, Castellane, Le Logis-du-Pin, Grasse, Nice. Monte Carlo (782 km). 3. Zürich, Zug, Altdorf, Göschenen (Autoverlad, Transportkosten bis Airolo 41 Fr. 60), Airolo (Auslad), Faido, Biasca. Bellinzona, Monte Ceneri, Lugano, Chiasso, Como (Autostrada), Milano. Von hier aus kommen zwei Varianten in Betracht: a) Milano, Magenta, Novara. Vercelli, Cigliano, Chivasso, Torino, Moncalieri, Carmagnola, Savigliano, Cuneo, Limone, Colle di Tenda (1312 m), Tenda, La Giandola. Co] de Brouis (881 m), Sospel, Col de Braus (995 m), L'Escarene, Nice, Monte Carlo (649 km). b) Milano, Pavia, Voghera, Tortona, Novi Ligure, Serravalle, Busalla, Pontedecimo, Genova, Voltri, Savona^ A'lbenga, Imperia, San Remo, Ventimiglia, Menton, Monte Carlo (618 m). Es sei daran erinnert, dass man für Fahrten nach Frankreich und Italien folgender Papiere bedarf: Persönlicher Reisepass (ohne Visum), internationaler Zulassungsschein, internationaler Führerschein. Der Zollfreipass wird an der Grenze ausgestellt. Triptyk oder Grenzpassierscheinheft, das CH-Schild (das aber nicht aufgemalt sein darf). Für Italien ist kein Triptyk oder Grenzpassierscheinheft nötig, sofern der Aufenthalt fünf Tage nicht überschreitet. Es genügt dann eine sogen. 5-Tagekarte die 20 Lire kostet. Es sei darauf hingewiesen, dass Italien, im Gegensatz zu Frankreich, den internationalen Führerschein nicht verfangt, sondern dass der nationale Ausweis genügt, für Fahrer schweizerischer Nationalität. Während in Italien keine Aufenthaltsgebühren bezahlt werden müssen,, verlangt Frankreich eine Gebühr von 10 franz. Fr. pro Tag plus eine einmalige Stempelgebühr von 4 franz. Fr. Tourenprüfungsfahrt Paris-Nizza. Die internationale Tourenprüfungsfahrt Paris-Nizza ging vorletzten Freitagabend zu Ende. Die Voranstaltung setzte sich aus der Regelmässigkeitsfahrt Paris-Nizza, sowie mehreren Geschwindigkeitsprüfungen zusammen. Absoluter Sieger wurde Dupüy auf Bugatti. der schon bei den meisten SchnelliK'keitsprüifungen Erster geworden war. Die Resultate : 1. J. Dupuy (Bugatti), 1945 Punkte. 2. Mary (Ballot), 1981 Pkte. 3. Guerin (Panhard), 2010 Pkte. 4. De Gunzbourg (Alfa Romeo), 2115 Pkte. 5. Carriere (Alfa Romeo), 2115 Pkte. 6. Trevoux (Hotchkiss), 2155 Pkte. 7. Sadovich (Duesenberg), 2234 Pkte. 8. Falck (Hotchkiss), 2248 Pkte. 9. Daniel (Lorraine), 2253 Pkte. 10. Mme Siko (Alfa Romeo), 2276 Pkte. Klassement der Autocars: 1. Whitechurch (Saurer), 3112 Punkte. 2. Lamberjack (Saurer-Diesel), 3378 Pkte. 3. Senechal (Chenard-Walker), 3479 Pkte. Damenklassement: 1. Mme Siko (Alfa Romeo). 2. Mme Marinowich (Voisin). 3. Mme Schell. Der auf Saurer gefahrene Lamberjack errang sich den Wanderbecher des «Journals» für Autocars definitiv. Schon letztes Jahr wurde ihm der Becher zugesprochen; da er ihn auch in diesem Jahr erhielt, geht er in seinen endgültigen Besitz über. Bei dem am vorletzten Donnerstag im Rahmen der Paris-Nizza-Fahrt ausgetragenen Turbie-Bergrennen erzielten die Tourenprüfungsfahrt-Konkurrenten folgende Resultate: 1100 ccm: 1. Isaia (Amilcar), 6 Min. 49 Sek. (Stundenmittel 5S.4 km-Std.) 1500 ccm: 1. Jacobson (Amilcar), 6 Min. 13 Sek. (Stundenmittel 60,8 km-Std.). 2000 ccm: 1. Carriere (Alfa Romeo), 4 Min. 40 Sek % (Stundenmittel 80,8 km-Std.). 3000 ccm: 1. Dupuy (Bugatti), 4 Min. 25 Sek. % (-Stundenmittel 85,3 km-Std.), beste Zeit der Tourenprüfungsfahrer. 5000 ccm: 1. Mähe (Bugatti), 4 Min. 52 Sek. % (Stundenmittel 77,5 km-Std.). Ueber 5000 ccm: 1. Foucret (Mercedes), 4 Min. 41 Sek. (Stundenmittel 80,7 km-Std.). Autccars: 1. Whitechurch (Saurer), 10 Min, 25 Sek. %. (.Stundenmittel 36,2 km-Std.). Neue Rekorde in Montlhery. Der 1500 ccm- Wagen « Petite Rosalie » der Firma Yao, der bekanntlich schon seit längerer Zeit einen internationalen Rekord nach dem andern aufstellt, hat folgende neue Bestzeiten herausgefahren : 40.000 km: 420 Std. 7 Min. 20 Sek. 87/100 (Stundenmittel 93,2 km-Std.). 25.CC0 Meilen: 431 Std. 30 Min. 41 Sek. 30/100 (Stundenmittel 93,2 km-Std.). 18 Tage: 40.281 km 209 (Stundenmittel 93,2 km-Std.). 20 Tage: 44.690 km 517 (Stundenmittel 93,1 km-Std.). 45.000 km: 483 Std. 8 Min. 57 Sek. 18/100 (Stundenmittel 93,1 km-Std.). 21 Tage: 46.983 km 372 (Stundenmittel 93,2 km- Std.). 30.000 Meilen: 517 Std. 36 Min. 5 Sek. 31/100 (Stundenmittel 93,2 km-Std.). 22 Tage: 49.284 km 815 (Stundenmittel 93,3 km- Std.). 50.000 km: 535 Std. 32 Min. 8 Sek. 62/100 (Stundenmittel 93,3 km-Std.). 23 Tage: 51.581 km 474 (Stundenmittel 93,4 km-Std.). 24 Tage: 53.883 km 881 (Stundenmittel 93,5 km- Std.). 25 Tage: 56.022 km 689 (Stundenmittel 93,3 km- Std.). 26 Tage; 58.323 km 923 (Stundenmittel 93,4 km-Std.). Im ganzen stellte der Wagen seit Beginn seiner Rekordfahrt nicht weniger als 44 neue internationale Rekorde auf. mb. XXIV. Targa Florio. Am 14. Mai findet in Sizilien die XXIV. Targa Florio statt. Das berühmte Rundstreckenrennen wird wie im letzten Jahr auf der neuen Rundstrecke delle Madonie ausgetragen, die 72 km lang ist und siebenmal befahren werden muss; das Rennen führt demnach über 504 km. Die Wagen sind alle in einer Klasse vereinigt und werden nach Zylinderinhalten nicht berücksichtigt. Für die Veranstaltung sind total 150 000 Lire ausgeschrieben, von denen der Sieger 50 000 Lire, der Zweite 30 000, der Dritte 15 000 Lire usw. erhält. Jedem Fahrer, der das Rennen beendigt, werden 2000 Lire zugesprochen und jedem Konkurrenten, der mindestens vier ROYAL Beispiele reeller Netto-Preise 475/19 Pneu Fr. 35.— 500/19 „ „ 36.50 550/19 „ „ 45.- Der überragende Ehrlicher Nettopreis — Gesunder Verdienst Erhältlich in allen guten Garagen Runden hinter sich bringt, 1500 Lire. Im weiteren erhält der Sieger der Targa Florio verschiedene Ehrenpreise, u. a. auch eine Goldmedaille des Königs. Die Einschreibungen mit dem Nenngeld von 500 Lire werden bis zum 7. Mai, 24 Uhr, von der Commissione Sportiva del Reale Automobile Club d'Italia, Via Po 14, Roma, entgegengenommen. Ursprünglich war davon die Rede, die diesjährige Targa Florio mit einem Rennen für Amateure zu kombinieren und einen Teil der Preise für Amateure und Fahrer der ersten Kategorie zu reservieren. Man kam nachträglich von diesem Gedanken wieder ab, da einerseits diese Neueinbeziehung zu einer Reduzierung der einzelnen Preise geführt und anderseits den absoluten Wert der Targa Florio als Eliterennen herabgesetzt hätte. mb. Bergrennen von Chäteau-Thierry. Das französische Bergrennen von Chäteau- Thierry in der Picardie. dessen Strecke 1 km lang ist, ergab den Sieg von Bouriat auf Bugatti. Die Resultate: Sportwagen 750 ccm: 1. Jahan (Salmson) 54 Sek. % (Stundenmittel 66,6 km-Std., neuer Klassenrekord). 1100 ccm: 1. Roumain (Amilcar) 48 Sek. % (Stundenmittel 73,4 km-Std., neuer Klassenrekord). 1500 ccm: 1. Cazaux (Chenard Walcker) 58 Sek. (Stundenmittel 62 km-Std.). 2000 ccm: 1. Guy Bouriat (Bugatti) 42 Sek. *A (Stundenmittel 84,1 km-Std., beste Sportwagenzeit). 5000 ccm: 1. De Breman (Mathis) 48 Sek. % (Stundenmittel 74,4 km-Std.). Autocars: 1. Collin (Saurer-Diesel) 1 Min. 27 Sek. %. Rennwagen 750 ccm: 1. Lagrosilliere (Salmson) 49 Sek. % (Stundenmittel 72,2 km-Std., neuer Klassenrekord). 1100 ccm: 1. Girod (Salmson) 37 Sek. % (Stundenmittel 95,2 km-Std.). 1500 ccm: 1. Speed (Bugatti) 30 Sek. % (Stundenmittel 91,9 km-Std.). 2000 ccm: 1. Jacob (Bugatti) 36 Sek. *A (Stundenmittel 97,8 km-Std.). 3000 ccm: 1. Bouriat (Bugatti) 34 Sek. % (Stundenmittel 102,4 km-Std.. absolut beste Tageszeit). Avusrennen in Berlin. Das Zustandekommen des auch für 1933 geplanten Avusrennens stand eine Zeitlang in Frage, da die Berliner Polizei in erhöhtem Masse Sicherheitsmassnahmen für das Publikum verlangte, die indessen allzuhohe Aufwendungen zu verursachen schienen. In den Verhandlungen zwischen dem A.D.A.C., den Behörden und der Avusdirektion war es nun möglich, die nötigen Schutzvorrichtungen auf ein Mass zurückzuführen, die den Forderungen der Polizei immer noch entsprechen und anderseits den Zuschauern doch alle Sicherheit gewährleisten. Die Organisatoren entschlossen sich, angesichts der Bedeutung des Avusrennens, nur persönliche Einladungen an die prominenten Rennfahrer des In- und Auslandes ergehen zu lassen. Die Veranstaltung soll mit bedeutend erhöhten Preisen ausgestattet werden. Für das tschechische 1000-Mellenrennen, das in diesem Jahre erstmals zur Durchführung gelangt, macht sich überall lebhaftes Interesse bemerkbar. Der in Bern lebende holländische Fahrer Schölten, der von verschiedenen schweizerischen Rennen und auch von Alpenfahrten her in sehr guter Erinnerung ist, hat sich bereits mit einem Lancia Dilambda angemeldet. x. Abgesagte Rennen. Die A.I.A.CR. teilt mit, dass das Rundstreckenrennen von Monjuich vom 7. Mai in Spanien und der Grosse Königspreis von Rom vom 28. Mai abgesagt worden sind. x. Internationaler Sportkalender 1933. April. 23. Grosser Preis von Monaco 30. Rundstreckenrennen von Alessandria (Italien) Mal. 6. Rennen In Brooklands 14. Targa Florio 20.—25. Internationales Wiesbadener Automobilturnier 21. ADAC-Avusrennen 28. Eifelrennen 30. Grosser Preis von Indianapolis Juni. 4. Grosser Grenzpreis von Belgien 5. Rennen in Brooklands 11. Grosser Preis von Frankreich 11. Grosser Preis von Lemberg (Polen) 17.—18. 24-Stundenrennen von Le Mans 18. Kesselbergrennen 18. Bergrennen Pontedecimo-Giovi (Italien) 25. Grosser Preis von Italien 26. Juni bis 1. Juli: Internationales Baden-Badener Automobilturnier Juli. 1. Rennen um die Trophäe des britischen Kaiserreichs 2. Grosser 24-Stunden-Preis von Belgien 2. Gaisbergrennen 2. Grosser Marnepreis 2. Bergrennen Susa-Moncenisio (Italien) 9. Grosser Preis von Belgien 13.—14. Rennen auf der Insel Man (England) 16. Rundstreckenrennen von Dieppe 16. Freiburger Bergrekord 23. Grosser Preis von Deutschland 30. Rundstreckenrennen von Lothringen 30, Rundstreckenrennen von Montenero (Italien)