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E_1933_Zeitung_Nr.038

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Luftfahrt Der Weltrekord

Luftfahrt Der Weltrekord mit 682,402 km/h, homologiert. Der Kgl. italienische Aeroclub hat Rechnung trägt, jedoch auch dem Personenverkehr dient. Umgekehrt startet das Schnellflugzeug um den von Agello auf-dem Qardasee mit einem 6.10 in Frankfurt und ist um 7.25 in Basel und Macchi-Castoldi-Fiat-Flugzeug aufgestellten um 8.10 in Zürich. Geschwindigkeitsrekord von 682.402 km/h, Mit Westeuropa ist die Nordschweiz wiederum als Weltrekord; hojmoilogiert und die betreffenden Unterlagen an die F. A. I. weiterge- (Swissair/Cidna) verlässt Basel um 10.00, wo die durch zwei Kurse verbunden. Der Frühkurs leitet., Anschlüsse von St. Gallen, Zürich, Bern und Biel aufgenommen werden und trifft um 12.45 in Paris Der unterdessen von Oberst Bernaseorri und um 15.15 in London ein. Die englische Linie aufgestellte neue Rekord von 700,114 km/h, Zürich-Basel-Paris-London (Imperial Airways) be^ hat keine offizielle Gültigkeit, da er nur auf sitzt 2 Flugpläne, und zwar mit Start um 14;15 in Zürich, um 15.30 in Basel und Ankunft um 18.15 einem Versuchsflug und ohne offizielle Chronometrage aufgestellt worden ist. Man kann plan wird nur im Monat Mai durchgeführt. Ab in Paris und um 21.00 in London. Dieser Flug- jedoch erwarten, dass Oberst Bernaseoni, 1. Juni verlässt das Flugzeug Zürich erst um 15.30, dessen Maschine mit 2800 PS noch 300 PS Basel um 16.45 und ist um 19.30 in Paris um mehr leistet als diejenige des, Wachtmeisters Agello, in der nächsten Zeit auch einen offiziellen neuen Weltrekord aufstellen wird. at. ist um 18.05 in Zürich, um 19.00 in Basel und um 19.35 in Genf. Der zweite Kurs am Mittag der Lufthansa und Oelag verlässt Zürich um 12.45 und ist via München und Salzburg um 17.10 in Wien. Anschlüsse bestehen in München nach Prag- Breslau. In der Nordrichtung besteht als Frühverbindung die Linie Bern-Zürich-Stuttgart-Halle/Leipzig- Berlin (Swissair/Luft-Hansa) mit Start um 7.55 in Bern, um 9.05 in Zürich und Ankunft um 14.15 in Berlin. Genf, Lausanne, Basel und St. Gallen sind an diese Linie in Zürich angeschlossen. In Halle/Leipzig sind Anschlüsse nach Magdeburg, Dresden, Chemnitz, Breslau, in Berlin nach Hamburg, Kopenhagen, Malmö, Stettin und Danzig am gleichen Abend. Die zweite Linie nach Nordwesteuropa, Zürich- Basel-Mannheim-Fxankfurt, Köln-Essen-Amsterdam (Swissair/Luft-Hansa) verlässt Zürich um 9.15 (Anschlüsse von Genf und St. Gallen), Basel um 10.10 (Anschlüsse von Lausanne, Bern und Biel) und besitzt in Mannheim Verbindung mit Stuttgart und Saarbrücken, in Frankfurt mit Halle/ Leipzig-Berlin, Hannover-Premen-Hamburg-Kopenhagen-Malmö und Dortmund, in Köln nach Aachen, Brüssel, Anvers, Krefeld, in Essen nach Rotterdam, Die Ankunft in Amsterdam ist um 16.40. Neu ist ein Abend-Expresskurs: Zürich (ab 18.35), Basel (ab 19.15), Frankfurt (an 20.25) der Swissair, der vor allem postalischen Bedürfnissen 22.15 in London, so dass erstmalig zwischen der Schweiz und London eine AbendveTbindung besteht. In der Gegenrichtung trifft der Kurs in der ersten Hälfte des Nachmittags in der Schweiz ein. Schweizerische Sommer-Flugpläne 1933. Auf Die Westschweiz ist mit Paris und London wiedeTum durch einen Früh- und einen Mittagskurs lern internationalen Luftverkehrsnetz trat am 1. Mai der Sommerflugplan in Kraft, der für die Schweiz verbunden. Der Frühkurs (Swissair/Air Union) Flu^nolizen wiederum einige namhafte Verbesserungen der verlässt Lausanne um 7.20, Genf um 8.00 und ist Fluganschlüsse nach dem Ausland bringt. bereits um 10.40 in Paris und um 12.50 in London. In Paris hat dieser Kurs noch einen direkten Anschluss -an den Skandinavien-Express,, der In der Richtung nach dem Osten sind zwei Verbindungen vorgesehen. An den Expresskurs der um 15.40 bereits in Amsterdam eintrifft, so dass Passagierluftverkehr Schweiz-Cherbourg resp. Le Hävre. Die seit 3 Jahren von der «Swissair» beflogene Postlinie Basel-Cherbourg resp. Le Hävre Swissair Genf-Zürich-München-Wien, der Genf um Holland nur mit einer Zwischenlandung von Genf 7.45 und Zürich um 9-00 Uhr verlässt, sind die aus erreicht werden kann. Umgekehrt ist der kann von jetzt ab auch von Passagieren benützt Städte Basel. (Express ab 7.40), Bern (ab 7.55), Start um 14.00 in London, um 16.15 in Paris und werden. Der Kurs wird jeweils an denjenigen Tagen von der Schweiz aus durchgeführt, an welchen Lausanne (ab 7.10) und St. Gallen (ab 7.30) an-digeschlossen. In Wien (Ankunft 11.50) bestehen Lausanne. Passagiere der Westschweiz haben so- Ankunft um 18.55 in Genf und um 19.35 in die grossen Schnelldampfer die oben genannten Tagesanschlüsse nach Budapest, Belgrad, Bukarest mit nicht nur Gelegenheit, nach einem 5 % stündigen Aufenthalt in Paris wieder zum Nachtessen französischen Häfen abends nach Nordamerika und und Sofia, ferner erstmalig auch nach Kxakau, Ganada verlassen.. Umgekehrt, startet das Flugzeug Kattovice und Warschau (dreimal wöchentlich). in Genf und Lausanne zurück zu sein, sondern in Cherbourg resp. Le Hävre unmittelbar nach Ankunft der Schiffe, so dass Passagiere aus Nord- Diese sämtlichen Anschlüsse von Osteuropa sind in einem Tage nach London und zurück zu fliegen. auch in der Gegenrichtung gesichert. Der Express Der Mittagskurs der Air-Union verlässt Genf um amerika und Canada noch am Tage der Landung verlässt Wien um 15.10, München um 17.00 und12.25, verzweigt sich in Lyon nach Marseille und auf europäischem Boden die Schweiz erreichen kön- Cannes, sowie nach Paris und London. Die Ankunft in Genf ist um nen. 15.25. Die deutsche Linie nach Südfrankreich und Spanien verlässt Genf um 13.30, ist um 16.00 in Marseille und um 18.20 in Barcelona. An diesen Kurs ist wie bisher nicht nur Basel-Bern und Lausanne, sondern durch eine neue innerschweizerische Linie auch die Ostschweiz mit Zürich und St. Gallen angeschlossen. Nachmittags um 14.40 besteht von Genf aus wieder die bisherige direkte Verbindung nach Stuttgart. Als Neuerung sei auf die erste Alpenlinie Zürich-Mailand (Swissair/Aviolinee) hingewiesen, die Zürich um 9.10 verlässt (Anschlüsse von Basel, Bern und St. Gallen) und um 11.00 in Mailand eintrifft. Nach zweistündigem Aufenthalt trifft man um 16.00 in Bom ein. Das von der Alpar-Bern und der Aero-St. Gallen betriebene innerschweizerische Luftverkehrenetz vermittelt den Städten Bern, Lausanne, St. Gallen, La Chaux-de-Fonds und Biel ganz oder teilweise •die weitverzweigten Verbindungen des europäischen Liniennetzes. SLU. AUTOMOBILrREVUE 1933 - N° 38 Ein Flugzeug wird auf Regensicherheit geprüft. Jedes amerikanische Militärflugzeug wird vor der Abnahme darauf geprüft, ob es auch einen tüchtigen Regensturm aushalten kann. Zu diesem Zweck wird aus mehreren Hochdruckrohren Wasser gegen den Propeller gespritzt, während der Motor .mit Vollgas läuft. (Photo: Keystone.) Meist erfolgt die Ankunft des Flugzeuges in Basel resp. Zürich um die Mittagszeit, so dass noch Fluganschluss in der Sichtung München-Wien-Budapast besteht Demnach sind auch Städte Osteuropas von den französischen Häfen am gleichen Tage erreichbar. Im Verkehr Schweiz-Nordamerika' resp. Canada erwächst durch diesen Zubringerdienst dem Reisendeh ab Basel und darüber hinaus eine Ersparnis von mindestens einer Nachtfahrt mit der Eisenbahn. Da die Durchführung dieser Flüge von der jeweiligen Abfahrts- resp. Ankunftszeit der Schiffe abhängt, sind diesbezügliche Anfragen für Platzbestellungen an die Direktion der Swissair in Basel oder Zürich zu richten. slu. Der Anschluss der Schweiz an das europäische Nachtluftpostnetz. Die von der « Swissair » neu eröffnete Expresslinie Zürich-Basel-Frankfurt dient vor allem dazu, der Schweiz einen ersten Anschluss an das seit zirka zwei' Jahren bestehende europäische Nacht-Luftpostnetz zu sichern. Das Expressflugzeug verlässt Zürich am 18.35, Basel um 19.15 und trifft um -20.25 bereits in Frankfurt a. M. ein. Das Postnachtflugzeug der Luft-Hansa startet um 23.25 in Frankfurt und 1 landet um 0.30 in Köln. Hier bestehen Anschlüsse nach Brüssel (an 4.20). London (an 6.15), sowie nach Hannover-Berlin (an 4.55) und Kopenhagen (an 6.20, Göteborg (an 7.45) Stockholm (an 9.40) und Helsingfors (an 14.15). Dank diesem neuen Expresskurs können die nachmittags in der Schweiz rechtzeitig aufgelieferten Briefe in den genannten ausländischen Städten schon am folgenden Vormittag oder frühen Nachmittag zur Vertragung gebracht werden, was einen erheblichen Zeitgewinn gegenüber dem Versand auf dem gewöhnlichen Weg bedeutet. Die Zustellung erfolgt z. B. in London um 9.15, statt 20.30 Uhr oder 7.15 vom folgenden Tag, Brüssel um 6.45 statt 10 Uhr, Kopenhagen 9.30 statt 7.15 vom zweitfolgenden Tag, Stockholm um 13.15 statt 10 Uhr vom zweitfolgenden Tag. Gleiche Zeitgewinnung sind in der Gegenrichtung zu erzielen. Ein abends spät in London abgehender Luftpostbrief kann z.B. am folgenden Vormittag um 8 Uhr in Basel, um 9 Uhr in Zürich, um 10.30 Uhr in Genf dem Adressaten ins Postfach gelegt werden. Auch für Pakete bietet die Beförderung auf dem Luftweg wesentliche Vorteile. Für Briefe und Postkarten, die auf dieser Expresslinie und den anschliessenden Nachtluftpoststrecken befördert werden sollen, wird versuchsweise eine ermässigte Zuschlagsgebühr von 10 Rappen für je 20 Gramm erhoben. Zwischen Zürich, Basel und Frankfurt werdV— auf dieser Linie auch Passagiere befördert, fj_ welche die Benützung dieses Expressdienstes ebenfalls wesentliche Vorteile bringt. Wer nach Amsterdam, Hamburg, Berlin reist, kann die betreffenden Nachtzugsanschlüsse mit dem Express noch bequem in Frankfurt erreichen, nachdem noch der ganze Nachmittag in Zürich oder Basel geschäftlich ausgenützt werden konnte. Wer hingegen umgekehrt von den Nachtzügen aus Berlin, Hamburg, Amsterdem etc. am frühen Morgen in Frankfurt in das Expressflugzeug nach der Schweiz umsteigt, ist um 7.25 in Basel und um 8.10 in Zürich, was gegenüber der Benützung der Bahn den Gewinn eines Vormittags bedeutet. slu. Der Riley-Mofor ist für eine grosse Kraft* leistung bei geringem Benzinverbrauch konstruiert: Ein- und Auslassventile werden von zwei verschiedenen Nokkenwellen getrieben, die Ventile selbst sind breit und obengesteuert, der Zylinderkopf hat eine Form, die eine besonders gute Verbrennung des Benzingemisches gestattet, die Kolben sind aus Spezialleichtmetall gefertigt, der ganze Zylinderkopf is.t leicht abnehmbar. Damit übereinstimmend ist die Kurbelwelle überdimensioniert und sechsfach gelagert. Riley-Wagen sind hervorgegangen aus den Erfahrungen in grossen touristischen Fahrten und im Rennsport. Es sind schnelle, wendige, mit allen Finessen ausgestattete Automobile, die sicher auf der Strasse liegen und wenig Benzin brauchen. Die Riley-Wagen eignen sich sowohl für den täglichen Gebrauch, wie für den Sport. Wir führen Ihnen die Wagen gerne vor. ^^t00 00-^000^^ •—"~~ 0^ General- Vertretung für die Schweiz: J. & E. 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38 — 1933 AUTOMOBIL-REVUE T. C. S. Eine neue Initiative des T.C.S. Die Anpassung der Autos an die Erfordernisse der neuen eidg. Verordnung. Eine Mehrzahl von Fahrern hat sich noch dicht daran gemacht, die Automobile den Vorschriften der eidg. Verordnung zum Bundesgesetz über den Motorfahrzeugverkehr anzupassen. Es handelt sich vor allem um die Bestimmungen über die Beleuchtung, die Fahrtrichtungsanzeiger, das Rücklicht, das Stop-Licht, den Rückblickspiegel und die Warnvorrichtung mit dem tiefen Ton usw. Es ist zu befürchten, dass viele Autofahrer aus Nach lässigkeit, Betruemlichkeit oder Vergesslichkeit bis gegen Ende dieses Jakres warten werden, um dann in den letzten Wochen die notwendigen Abänderungen «u treffen, damit der Wagen im Jahre 1934 unbeanstandet zirkulieren kann. Die Durchführung wird dann voraussichtlich in eine Zei fallen, in der die Werkstätten mit Arbeit überlastet sind. Die Folgen dieser Einstellung werden sein: Ungenügende Montage wegen fehlender Zeit, unrichtiges Funktionieren d«r Apparate, Missachtunf der Vorschriften, Bussen usw. Der T. C.S. erachtet folgende Massnabmen als zweckmäßig: 1. Den Automobilisten soll die Anpassung ihrer Fahrzeuge an die eidg. Verordnung erleichtert werden, damit die Fahrzeuge und ihre Ausrüstung vor Ablauf der Uebergangsperiode In Ordnung kommen. 2. Die Automobilisten sollen vor Unannehmlichkeiten und Strafmandaten bewahrt werden. 3. Den kantonalen Polizeiorganen kann damit die Durchführung der offiziellen Kontrollen auf den Strapsen zu Beginn des nächsten Jahres vereinfacht werden. Der T. C. S. wird im Verlaufe dieses Jahres, in Verbindung mit seinen Sektionen und unterstützt dnreh kantonale Polizeiorgane, Kontrollen durch Spezialisten organisieren, die freiwillig • sind und an denen sich alle Automobilisten beteiligen können, ob T. C. S.-Mitglied oder nicht spielt keine Rolle, denn die Initiative soll allen Autofahrern zugute kommen. Ea sei noch bemerkt, dass den Besitzern von Lastwagen und Autobussen ebenfalls da* Recht zusteht, ihre Wagen vorzuführen. Diese Kontrollen haben nur den Zweck, festzustellen, welche Aenderungen an einem Wagen auszuführen sind, damit er den gesetzlichen Bestimmungen Genüge leistet Die Kontrollen werden in zwei Serien durchführt, die eine Serie soweit als möglich im Mai ~^nd die andere im Herbst. Die Kontrollen finden in rund 80 grössern Orten der Schweiz statt und tragen halboffiziellen Charakter. Sowohl das eidgenössische Justiz-nnd Polizeidepartement als zahlreiche kantonale Instanzen, die in dieser Materie zuständig sind, haben dem T. C. S. in befürwortendem Sinne geantwortet. Die Polizeiabteilung des eidg. Justiz- und Pojizeidepartementes schrieb dazu: An den Tourin^-Club der Schweiz, Genf Herr Generalsekretär. Rue Pierre Fatio, 9 Bezugnehmend auf unsere Unterredung vom 5 dies und Ihr Schreiben vom 6 dies beehren wir uns. Ihnen mitzuteilen, daas wir Ihr Bestreben, die Automobilisten zur freiwilligen Prüfung ihrer Fahrzeuge vor anerkannten Fachleuten zu veranlassen, um festzustellen, inwiefern diese Fahrzeuge den Vorschriften der Vollziehungsverordnung zum Bundesjresetz über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr innerhalb 4er vorgesehenen Ueber- .^angsfrist noch angepasst werden müssen, sehr .egrüssen. Grundsätzlich werden wir alle Massnahtnen, die bezwecken, die Anpassung ah die 1933, findet eine Bluestfahrt rund um den Thu nersee statt. Sammlung nachmittags Ü2 Uhr au dem Waisenhausplatz vor dem Waisenhaus. Hin neue eidgenössische Automobilgesetzgebung zu erleichtern, nach Möglichkeit unterstützen. Einmal dez-vous mit den Mitgliedern, die nicht in einei fahrt über Spiez, Heimfahrt über Überboten. Ren- liegt es im wohlverstandenen Interesse eines jeden Kolonne zu fahren wünschen, %i Uhr in Interlaken im Tea Room « Des Alpes >, Höhenweg. Heim Automobilisten, sich eo Tasch als möglich über die neuen Vorschriften belehren zu lassen. Anderseits scheint unß das von Ihnen in Aussicht gedet nur bei schönem Wetter statt! Auskunft er- fahrt gegen 6 Uhr abends, — Dieser Ausflug finnommene Vorgehen geeignet, die Arbeit der kantonalen Behörden wesentlich zu vereinfachen. 10 Uhr an Telephon 36.611. teilt bei unsicherem Wetter Sonntag mprgens van Wir verdanken Ihnen Ihre Initiative und versichern Sie, Herr Generalsekretär, mit unseren be- Angehörigen herzlich eingeladen. Der Alle Mitglieder sind zu diesem Ausflug mit ihren Vorstand sten Wünschen für das volle Gelingen Ihrer Bestrebungen, unserer ausgezeichneten Hochachtung. Der Chef der Polizeiabteillung: gez. Rothmund. • • • Das Strassenverkehrsamt des Kantons Bern schrieb, um nur eine kantonale Zuschrift zu erwähnen, dem Generalsskretär des T. C. S. folgendes: «Wir haben die uns unterbreitete Frag« betr. die Durchführung der Wagenkontrolle geprüft und auch mit dem Chef unserer Verkehrspolizei besprochen. Wir anerkennen durchaus die Nützlichkeit Ihrer Bestrebungen und erklären uns bereit für die Durchführung der Sache im Kanton Bern Hand zu bieten. Wir halten es für zweckmässig, wenn wir durch ein« Konferenz die nähern Details miteinander besprechen und die Richtlinien fixieren, nach denen Ihr Plan sich durchführen läset. Wir erwarten Ihre weitem dtesbezügl. Mit j teilungen und stehen Ihnen gerne zur Verfügung. » Strassenverkehrsamt dei Kantons Bern. Der Vorsteher: gez. Mühlemann. Die technischen Kontrollen werden im Beisein ron einem oder zwei Mitgliedern einer T. C. S.- Sektion oder -Untersektion und in Gegenwart eines Vertreters der kantonalen Behörden (Automobildienst) an Abenden durchgeführt. Die Orte werden durch die Komitees der Sektionen rechtzeitig bezeichnet und die Autofahrer durch die Presse aufgefordert, sich vorher einzuschreiben. Nach Abschluss der Einschreibungen wird jedem angemeldeten Fahrer mit eingeschriebener Karte mitgeteilt, an welchem Datum und an welchem Ort und zu welcher Zeit er sich zur Kontrolle einzufinden hat. Ea soll auf diese Weise verhindert werden, dass einzelne Fahrer lange warten müssen. Nach vollzogener Kontrolle wird jedem Fahrer auf einem besondern Schein, der noch den Stempel des offiziellen technischen Experten erhält, angegeben, welche Aenderungen am Fahrzeug vorzunehmen sind, damit dessen Ausrüstung den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Die Kontrollprüfung ist gratis. Jeder Autofahrer kann ,dann die auf der Karte angegebenen Aenderungen Jn der Werkstätte au*- füliren lassen, die ihm pa^st. Die erfreuliche Initiative dw T. C. S. dürfte in den Kreisen der Autnmobilfahrer überall erossi'» Beachtung finden, go. WIEDERAUFNAHME DES STRASSENH1LFS DIENSTES DES T.C.S. Heute Dienstag, 2. M und morgen Mittwoch, 3. Mai 1933, beginm in Genf die Mobilisierung des Strassenhilfsdienstes des T. G. S. Heute erhielten die Agenten ihre Instruktionen über die Durchführung des Strassenhilfsdienstes und am Nachmittag geht dt Verteilung der Fahrzeuge und Hilfsmateriales vor sich. Am Mitwochmorgen erfolgt im Aerodrom von Gointrin die Prüfung der Maschinen in einem geschlossenen Circuit. Die Agenten werden, wie wir in Nr. 30 meldeten, Genf am frühen Morgen des 4. Mai verlassen, um sich in ihre Etappen zu be «eben. hl. Autosektion 8t. Gallen-Apponzell Schnitzeljagd und Gytnkhana vom 21., ev. 28. Mai 8.00 Uhr: Sammlung der Teilnehmer auf dem Blu menbergplatz. St Gallen; Ausgabe der Start nummera. 8.15 Uhr: Instruktion über die Schnitzeljagd. 8.30 Uhr: Beginn der Schnite$ljagd. 10.30 Uhr: Antreten der Teilnehmer an der Gymkhana auf dem Ebnet in Herisau zur Instruktion. (Wagenpark für Teilnehmer auf dem Viehmarkt Ebnet.) 11 Uhr: Erklärung der Hindernisse. 11.46 Uhr: Mittagspause. 13.00 Uhr: Antreten aller Teilnehmer für die Gymkhana. Aufstellen der teilnehmenden Wagen nach Anordnung des technischen Komitees. 13.30 Uhr: Beginn der Geschieklichkeitsprüfun (Gymkhana). Zirka 18.00 Uhr: Preisverteilung für beide Veranstaltungen im Hotel «Storchen» in Herisau NB. Festwirtschaft auf dem Platze. Festmusik Bürgermusik Herisau Eintrittspreise: Erwachsen! Fr. 1.—, Militär. Schüler und Kinder 50 Cts. (inklusive Vergnügungssteuer). Im Auftrag der Sektion: Die Gruppe Appenzetl A.-Rh ORTSGRUPPE WIL UND UMGEB. Unsere Ort gruppe veranstaltet Sonntag, den 7 Mai eine Bluestfahrt nach dem schönen Bad Uttwil am Bodensee, Wir haben dazu den Kinderhandharmonika- Club Wil eingeladen, der uns wie ein weiteres Pu blikum mit einem Gartenkonzert erfreuen wird. Wii hoffen, Ihnen damit einen seltenen Genuss verschaffen zu können. Abfahrt in Wil beim Alleeschulhaus zirka 1 Uhr über Berg, Kreuzungen. Rückkehr ca 7 Uhr. Um nun aber die 40 grösseren und kleineren Fräulein und Herrlein in unseren Wagen verstauen zu können, benötigen wir Ihre Unterstützung, indem Sie den kleinen Anlass besuchen un uns Ihre freien Plätze zur Verfügung stellen un zum voraus anmelden. Telephon Wil 483. Wir bitten um recht zahlreiche Beteiligung. Die Kommission. Autosektion Waldstatte Stammtischhock: im Hotel Monopol, Donners tagabend um 20.15 Uhr. AUTOSEKTION ZÜRICH. Die Ballonfuchsiagc zwischen dem Aero-Club der Schweiz, Sektion Zürich und Touring-Club der Schweiz, Sektion Zürich, wurde aus technischen Gründen auf Sonntag den 7. Mai verschoben. Die zur Zeit vorliegenden Anmeldungen lassen auf eine Tege Teilnahme sowohl seitens der Automobilisten, als auch der Ballonfahrer schliessen. Auf dem Startplatz Schlieren werden voraussichtlich 3 Ballone gefüllt: Victor de Beauclair, Führer: Oberstl. Gerber, Atox: Führer Dr. Tilgenkaoip und Uto, Führer, Hptm. Huber. Das interessante Füllm&növer, sowie der Start der Ballone wird sicherlich wiederum ein zahlreiches Publikum nach Schlieren locken. (pd.) S. •>- A. C. SCHWEIZ. DAMEN-AUTOMOBIL-CLUB, SEK- TION BERN. Bluestfahrt. Sonntag, den 7. Ma P. S. Wir machen darauf aufmerksam, dass nächsten Freitag, den 5. Mai, abends 854 Uhr, im lublokal der erste Bridge-Unterricht stattfindet, der für unsere Mitglieder gratis ist. Mitglieder, die Interesse haben, an diesem Unterricht teilzunehmen, sind ersucht, pünktlich zu erscheinen. 3Lus d«»n Vevbänden CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Monatsvirsammlung, morgen Mittwoch, den 3. Mal, abends 20.15 Uhr, im Vereinslokal zum Rest. Du Pont, Schützenstube, 1. Stock. Wir bitten unsere verehrten Aktivmitglieder, pünktlich und vollzählig zu erscheinen, da einige interessante Traktanden vorliegen, u. a., Gartenfest 1933, Ausfahrt am 2. Juli, lOjähr. Vereinsbestehen etc., die wir im Kreise aller Mitglieder besprechen wollen. Auch unsere verehrten Ehren-, Frei- und Passivmitglie-