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E_1933_Zeitung_Nr.045

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Eintritts-Preise:

Eintritts-Preise: Sattelplatz und gedeckte Tribüne numeriert Fr. 15.— Innerer Einfang Fr. 3.— Sattelplatz und gedeckte Tribüne unnumeriert Fr. 10.— Aeusserer Einfang Fr. 1.— Sattelplatz Fr. 6.— Autos und Wagen pro Insasse ein Tribünenplatz. Kutscher und Chauffeure Fr. 3.— nicht über 8 PS, yon Zürcher. Löwenstr. 67. Zürich 1. 58963 Autos NASH, 1931, 6 ZyL, 16 PS, 5 Plätze, bereits neu. NASH, 1930, 7 Plätze, 21 PS, in tadellosem Zustande. FORD, 1931, 17 PS, 18000 Ym gefahren, in tadellosem Zustande. CHEVROLET, 1930, 17 PS, 6 Zyl., prächtige Limousine, seh* vorteilhafter Preis. BUGATTI, 2,3 Liter, 8 Zylinder, 13 PS, abdeckbares Cabriolet mit 4 Pl. im Innern. CHRYSLER, 1931, 6 Zyl., Spitzkühler, in tadellosem Zustand. HUPMOBILE, 1930, 8 Zylinder, 20 PS, Coupe, 4 Plätze im Innern, niedriger Preis. MARTINI, 16 PS, Torpedo, 7 Plätze, bereits neu. FALCON, 12 PS, 6 Zyl., Cabriolet mit 4 Platz, im Innern, günstiger Preis. PEUGEOT «201», 6 PS, Innenlenker, 1931, 4 PL, 4 Türen, Koffer. 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- 193» ÄUTÖMOBIL-REVUE 15 Aus den Behörden Die Auslegung des Automobilgesetzes. ra einem weiteren Kreisschreiben an die Kantone nimmt das eidg. Justiz- und Polizei departement zu folgenden Punkten der Voll Ziehungsverordnung Stellung: 1. Art. 63, Abs. 5. — Anhängen von Motorspritzen an Personenwagen. — In den letzten Jahren ist es vielerorts Brauch geworden, kleine Motorspritzen auf Zweiradkarren anlässlich von Brandfällen und auch von Feuerwehrübungen an Personenwagen anzuhängen. Anderseits sind Feuerwehrgerätefabriken dazu übergegangen, solche Mo> torspritzen zu Vorführungszwecken an Personenwagen anzuhängen. Nach Art. 63, Abs. 2 und S, der Vollziehungsyerordnung dürfen solche einachsige Motorspritzen jedenfalls an schwere Lastwagen oder Traktoren angehängt werden, wenn sie den Voraussetzungen von Art. 17, Abs. 1—3, entsprechen. Sie müssen in diesem Fall vom amtlichen Experten geprüft und mit einem Fahrzeugausweis und einem Kontrollschil versehen sein wie jeder Anhänger. An Motorkarren dürfen sie ohne jede Einschränkung angehängt wer den (Art. 17, Abs. 5, der VollziehungsVerordnung). Nach Abs. 5 von Art. 63 der Vollziehungsverordnung dürfen dagegen Personenwagen nur einen ein achsigen Anhänger zur Beförderung des Touristen reisegepäcks mit sich führen. Diese Bestimmung schliesst das Anhängen einer Motorspritze an einen Personenwagen jedenfalls bei Vorführungsfahrten einer Privatfirma aus. Im Brandfall wird aber di Feuerwehr als Zugwagen für eine solche Motor- '«pritz« auch einen Personenwagen benützen k5n nen, sofern keine andere Möglichkeit besteht, dii Spritze auf den Brandplatz zu befördern. Es han delt sich In diesem Fall zweifellos um Notstand. Es dürfte unseres Erachtens gerechtfertigt sein, dii Beförderung einer Motorspritze mittelst eines Per «onenwagens auch zu Uebungsfahrten zu gestatten, da ja solche Uebungen durch die Berufspflicht der Feuerwehr geboten sind. Die Gemeinden sollten im merhin angehalten werden, ihren Feuerwehrdiens so su organisieren, dass diese Motorspritzen au Zweiradkarren wenn irgendwie möglich auch im Brand- und Uebungsfall an schwere Lastwagen angehängt werden können. Auch sollten diese Anhänger den Vorschriften von Art. 17, Abs. 1—4, der Vollziehungsverordnung entsprechen und nach Prüfung durch die Experten mit Fahrzeugausweis und Schildern versehen sein. 2. Art. 65, Abs. 4. — In Ergänzung unserer [Auslegung dieser Bestimmung im Kreisschreiben im 14. Februar 1933 (Ziffer 8) stellen wir fest, .dss für Transporte von besonders schweren, unteilbaren Lasten unter Umständen auch schwere Lastwagen anstatt Traktoren als Zugwagen für zwei- oder mehrachsige Anhänger zugelassen werden müssen, da* gegebenenfalls der Traktor, insbesondere bei Bergfahrten, die nötige Adhäsion nicht aufweist oder der Transport einzelner Lasten (z. B. Löffelbagger) mittelst Traktors den Führer oder die übrigen Strassenbenützer gefährden könnte. Die Bewilligung zur Verwendung eines schweren Lastwagens als Zugwagen zur Beförderung einer besonders schweren, unteilbaren Last auf einem rweioder mehrachsigen Anhänger soll aber nur dann erteilt werden, wenn aus technischen Gründen, aber nur aus solchen, die Verwendung eines Traktors überhaupt unmöglich oder gefährlich wäre. 3. Art. 82, Abs. 6. — Art. 82, Abs. 6, bestimmt, Baas zum Verkehr schon zugelassene Motorwagen, 'deren Breite 2,2 m übersteigt, weiterhin benützt werden dürfen. Ihre Verwendung auf Bergstrassen ist jedoch nur mit besonderer Bewilligung der Kantone gestattet Unter diese Uebergangsbestimmung fallen auch solche Motorwagen mit Vollgummibereifung, deren Breite nicht mehr als 2,2 m beträgt, bei denen aber der Umbau auf Luftreifen aus techischen Gründen notwendigerweise eine Ueberschreijng der Höchstbreite um 7—8 cm erfordert Die Ladebrücke solcher Fahrzeuge kann der durch den Umbau auf Luftbereifung bedingten Ueberschreitung der Höchstbreite angepasst werden, darf aber auf keinen Fall über die Kotflügel hinausragen {Art 12, Abs. 3, der Vollziehungsverordnung). Änf^ uev Notizen Die aargauische Regieruns: zu den Steuererlelcbterungs-Besehren. In einer Botschaft präzisiert der aargauische Regierungsrat seine Stellungnahme zu den fünf, durch die Verkehrsverbände formulierten Begehren zur Erleichterung der Steuer- und Gebührenzahlung für Motorfahrzeuge. Wie wir in Nr. 43 meldeten, « vereinfachte » der aargauische Regierungsrat sämtliche fünf Begehren auf einen Antrag, es sei allen Motorfahrzeugbesitzern, die das Fahrzeug erst im zweiten Quartal in Betrieb nehmen und den Verkehrsausweis lösen eine Reduktion der Jahressteuer um einen Viertel zu gewähren. Dass sich die aargauischen Verkehrsverbände, die zusammen mit der schweizerischen Verkehrsliga im vergangenen Jahre 4 Eingaben der Regierung übermittelt haben, damit nicht zufriedengeben werden ist offensichtlich. In der Botschaft heisst es. die Einführung der quartalweisen Entrichtung der Verkehrssteuern falle ausser Betracht, weil in Art. 6 des Bundesgesetzes die Erneuerung der Ausweise für das Kalenderjahr vorgesehen sei. Der Fahrzeugausweis ist aber nach unserer Auffassung ein Ding für sich, nämlich eine amtliche Bestätigung, dass das Fahrzeug den gesetzlichen Anforderungen zur Zulassung und über den Abschluss der Haftpflichtversicherung entspricht. Der Ausweis ist zudem eine eidgenössische und keine kantonale Urkunde. In den Steuersachen hegt indessen die Hoheit bei den Kantonen und der Bund hat nur eine einzige, die Hoheit der Kantone scheinbar einschränkende Vorschrift erlassen. Es ist dies Art. 71. Abs. 6. des Bundesgesetzes, mit dem die Doppelbesteuerung der Fahrzeuge beim Wechsel des Standortes in «inen andern Kanton rerhindert werden soll. Den Kantonen bleibt effektiv die Steuer hoheit gewahrt. Die Auffassung der aarganischen Regierung ist demnach unrichtig. Viel eher könnte der Abs. 6 des Art. 71 des Buredesgesetzes zur Interpretation der Aufas sung verwendet werden, der eidg. Gesetz geber empfehle durch diese Bestimmung den Kantonen den Modus der vierteljährlichen Steuererhebung. Den weitern Einwand der aargauischen Regierung, die vierteljährliche Steuerentrich tung würde eine Personalverdoppelung de Motorfahrzeugkontrolle bedingen, erachten wir als ungenügend, denn die Erneuerung der Ausweise zu Beginn des Jahres muss so wieso durchgeführt werden, ebenso der er ste Steuereinzug, sei es nun die Quartals rate oder der ganze Betrag. Beim zweiten Einzug fallen alle jene Besitzer weg, die zu Beginn des Jahres die ganze Steuer oder die halbe Steuer bezahlt haben und beim dritten und vierten Bezug wird die Zahl der Zahlen den noch geringer sein- Und wenn es so nicht geht, sollte es doch möglich sein, Polizeiorgane, die sich ja in dieser Tätigkeit auskennen sollten, für kürzere oder längere Zei auf die Motorfahrzeugkontrolle zu kommandieren. Als letzten Ausweg möchten wir für den Fall, dass für diese Lösung nicht die notwendige Beweglichkeit vorhanden wäre, anraten, es sei der Steuerbezug (wie die Fahrradkontroll« und der zugehörige Gebührenbezug) durch die Bezirksunteroffiziere der Kantonspolizei durchzuführen. Wir begreifen — offen gestanden nicht, warum die Erneuerung der Verkehrsausweise und die Bezahlung der Quartalsgebühren für die Mehrzah der Fälle nicht auf postalischem Wege erledigt werden kann. Diese Arbeit ist, wenn umorganisiert wird, lange nicht so zeitraubend und «mit viel Verdruss verbunden» wie es in der Botschaft ausgeführt wird. Schliesslich wollen wir noch anfügen, dass in 11 europäischen Staaten die vierteljährliche Steuerzahlung gestattet und durchführbar ist, warum sollte der gleiche Modus nicht im Kanton Aargau möglich sein ? hl &w N«>#az«»n Die Statistik der StrassenverkehrsunfSlle weist auch im letzten Quartal 1932 einen weiteren Rückgang der Unfallzahlen auf. Immerhin scheint dagegen die Natur der Unfälle im allgemeinen schwerer gewesen zu sein. So gingen die Unfallergebnisse mit Sachschaden zwar von 532 auf 389 zurück; dagegen erhöhte sich der Schadensbetrag um 10,000 Fr. auf 191,000 Fr. Erfreulicherweise haben auch die Unfälle mit Personen Verletzungen eine bemerkenswerte Abnahme zu verzeichnen, wurden doch nurmehr 203 Unfälle dieser Art gegen 259 im gleichen Zeitraum des Vorjahres gemeldet. Der Rückgang geht aber fast ausschliesslich auf das Konto der leicht verletzten Personen, während die Zahl der Schwerverletzten prozen tual weniger - zurückging, die Todesopfer aber sogar von 3 auf 7 anstiegen. Insgesamt wurden 219 Personen in Mitleidenschaft gezogen, d. h. 51 weniger als 1931. Entsprechend der geringeren Unfallzahlen ging auch die Beteiligung der einzelnen Gruppen von Strassenbenützern an den Unfaltereignissen zurück. Sämtliche Kategorien haben eine verminderte Beteiligung aufzuweisen. Diejenige der Personenwagen verringerte sich am meisten und reduzierte sich von 597 im vierten Quartal 1931 auf 494 im Berichtsjahr. Wenn auch eine geringere Verkehrsintensität zufolge vermehrter Abmeldung von Fahrzeugen für dieses günstige Ergebnis mitverantwortlich sein mag, so nehmen wir doch gerne an, dass eine vermehrte Strassendisziplin ebenfalls ihr Verdienst an dieser abfallenden Unfallkurve habe. Es bleibt nur zu erwarten, dass das neue Jahr die Fortsetzung dieser absteigenden Linie bringe, was für das neue Automobilgesetz die beste Referenz wäre. z. *. c. s. SEKTION ZÜRICH. Koch etwas Msiensonne und die Bluestfahrt ina Emmentai dar Sektion Zürich des A. G- S. wäre zu einem durchschlagenden Erfolg geworden. Denn die Teilnahme war eine bis anhin noch nie erreichte und zeugte wohl da- •ür, wie sehr die Mitglieder die stets gut organisierten und gut geleiteten Sektionsfahrten zu schätzen wissen. Manch Emmentaler Bäuerlein dürfte gestaunt haben, als am 6. Mai, vormittags, Auto um Auto, von Zürich über Bremgarten, Lenzburg, Kreuzstrasse, Langenthai kommend, von Wynigen aus die aussichtsreiche, von prächtigen blühenden )bstbäumen eingerahmte Strasse zur «Lueg» »inaufsteuerte. Droben beim Wirtshaus waren beeits die Vertreter der Sektion Emmentai des A. IS. postiert, die Herren Präsident Egger, Oberst 3eck, Fürsprecher Schnell, Krähenbühl usw., um- ;eben von vier jungen Töchtern von Mitgliedern In Bernertracht, die den ankommenden Zürchern ein sinniges Blumensträusscben in den Berner Farben anhefteten. Rasch waren die Wagen mit einem 3erner Fanion geziert, und als die Ankunftsko»- xolle beendigt war, ergab sich das erfreuliche Resultat der Anwesenheit von nicht weniger als 95 Zürcher Autos mit 360 Personen. Eine solche \-, C. S.-Landsgemeinde dürfte die Lueg noch nie gesehen haben t Nachdem man lieh an dem von der Sektion Immental gastfreundlich gebotenen Aperitif gestftrkt h*tt», b*ff*b man rieh hinanf mm Denkmal des Bernischen Kavallerie-Vsreina, wo der Fahrtleiter, Herr A. Töndury, einen Loibeerkraxus mit den Zürcher Farben niederlegt«, derweilen das zu Gast geladene Jodel-Doppelquartett des FusabmU Clubs Zürich das Lied < Eine Kompagnie Soldaten» in packender Weise vortrug. Kurz ftach 13 Uhr traf die lange Fahrtkolonne in dem fahnengesebmückten Sumiswald ein, das wohl noch nie einen «olehen Autopark, auf den beiden Sabulbauspl&tzen installiert, sah. Die Dorfmusik kam angerückt und bald herrschte im festlich geschmückten grossen Saal des Gasthofs « Bären » beste Stimmung. Die grosse Zahl von Fahrtteilnehmern macht eine Trennung der Gesellschaft für da« Mittagawen nötig, ca. 800 Personen waren ira «Bären», der Rest im «Kreuz» einquartiert Am vorzüglichen und wie gewohnt ausseist reichhaltigen Emmentaler Mittagessen entbot Herr Töndury herzlichen Willkomm und verdankte den 30 freundlichen Empfang der Sektion Emmentai des A. C. S., die es sich nicht nehmen lies«, den Zürcher Clubkollegen noch eine Spende besten Emmentalerkäses mit auf den Weg zu geben. Den Gross der Sektion Emmentai überbrachte Herr Präsident Egger, denjenigen der Gemeinde Sumiswald Herr Gemeinderat Dr. Aeschlimann. der speziell darauf hinwies, wie sehr die etwas abgelegenen Orte des Emmentals durch das Auto wieder erheblichen Verkehr erhalten haben, den ihnen die Bahn seinerzeit genommen. Die vorzügliche Stimmung wurde noch gefördert durch schöne Liedervortrige der F. C.-Züricb-Jodler, deren Präsident, Herr Dr. Enderli, Zürich, den guten Beziehungen seiner Vereinigung mit dem A. C. S. und der Freud« über dessen echt vaterländische Einstellung das Wort redete. So war es gegen 16 Uhr geworden, als man vom gaatlichen Sumisw&ld schied. Leider beeinträchtigte der einsetzende Landregen die prächtige Heimfahrt über Fritzenfluh. Huttwil, Sursee nach Luzem. Hier fand man sich noch zu einem gemütlichen Zusammensein und erreichte schliesslich nach und nach dai Endziel Zürich. S. SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL. Automobil-Meeting In Bad Ragaz, vom 20. und 21. Mai. Bad Ragaz ist regsam; BU Beginn seiner Saison wird gleich und keck eine Sternfahrt ausgeschrieben, die schon dank des blauen, linden Frühlinsswetters prächtig und wohlgelaunt verlief. Veranstalter war die Sektion St. Gallen-Appenzell des Automobil-Clubs der Schweiz mit ihrem bekannten Präsidenten Traugott Walser und dem Führer der Sportkommission, Becker, an der Spitze. Den Kuranstalten gebührt ebenfalls organisatorisches Verdienst; bei künftigen, auch propagandistisch noch breiter greifenden Auto-Meetings, für die sich das leicht und auf guten Strassen erreichbare Bad Ragaz schon seiner landschaftlichen Ueberraschungen wegen trefflich eignet, dürfte sich ganz Ragas mit Lust und Freude einsetzen. — Aber der Anfang ist gemacht. Während an der Sternfahrt nur 6 Wagen, allerdings schneidig und mit dem Recht sportlicher Anerkennung durchs Ziel fuhren, beteiligten sich am Gymkhana selbst, das viele Zuschauer anzulocken wusste, 19 Wagen. — Die Preisverteilung für die Sternfahrer, beehrt durch die Anwesenheit von Bundesrat Musy, fand im originell und autosacblich geschmückten Kursaal statt. Stimmung, gute Musik und allerlei Buntheiten hielten unsere Gäste J)is aur, frühen. Morgenstunde zusammen. Die Preisverteilung des sonntäglichen Gymkhanas, das raffiniert und schwierig ausgeheckt und aussesteckt war, wurde nachmittags inmitten frühlingsfroher Menschen und frühlingsfestlicher Bäume abgehalten. Dass nicht alle unserer Autofreunde am selben Abend heimfuhren, sondern sich regelrecht in unser Ragazer Land verliebten, soll freudig erwähnt werden. — Durch seine sportlichen und gesellschaftlichen Anlässe gewinnt Bad Ragaz nur; Langeweile, die bevorzugterweise gerade Badegäste zu überfallen droht, kommt bei uns gar nicht auf. Wir bleiben regsam! Und nun die Resultate. Sternfahrt, 6 Teilnehmer, erste Klasse, Wagen bis zu 1,5 Liter Zylinderinhalt: 1. Mut, Glarus: St. Margrethen-Chancy-Raga«, 602 Luftkilometer; 2. Spälty, Glarus: Rorschaeh-Genf-Ragaz, 565. Zweite Klasse, Wagen über 1,5 Liter Zylinderinhalt: 1. Meier, Arosa: Arosa- Genf-Ragaz, 551 Luftkilometer; 2. Scotoni, Oerlikon: Zürich-Lausanne-Ragaz, 399. Mit 825 brachte Meier, Arosa, am meisten Kilometer'hinter sich. Gymkhana, 19 Startende: 1. Spälty, Glarus, Zeit 5.10, Punkte 63; 2. Milt, Glarus, 5.25, 74; 3. Meier, Chur, 6.30, 186; 4. Gerster, Vaduz, 6.30, 205; 5. Dr. Hohl, Herisau, 5.56, 220; 6. Traugott Walser, Herisau, 7.40, 259. Die kürzeste Zeit erzielte Spälty mit 5.10; am wenigsten Strafpunkte, 59, heimste Milt ein. hr. T. C. S. Autosektion Aargau (Siehe auoh Seite 13) UNTERSEKTION WIGGERTAL. Die Ausfahrt der Untersektion, die wegen dem schlechten Wetter verschoben werden musste, findet nunmehr Sonntag den 28. Mai statt. Sammlung 12 Uhr beim Restaurant « Eisenbahn » in Reiden. Bei zweifelhafter Witterung gibt die Telephonzentrale Zofin- ;en ab 9 Uhr Auskunft über die Durchführung. Jine Verschiebung findet nicht mehr statt. Wir hoffen auf gutes Wetter und erwarten, dass zu diesem ersten Ausfluge recht viele Mitglieder sich einfinden werden; eine Fahrt auf den Zugerberg ist immer schön. L. Autosektion Seeland ORTSGRUPPE BIEL. Am 20. Mai fand im Hotel Seeland die zweite ordentliche Generalversammlung statt. Der Präsident, Herr A. Jeanneret, berichtete in kurzen Worten über das abgelaufene Vereinsjahr. Die Berichte des Kassiers und der Rechnungsrevisoren wurden einstimmig genehmigt. Ebenso wurde der Jahresbeitrag für 1933 einstimmig wiederum auf Fr. 5.— festgesetzt. Der Vorstand, bestehend aus den Herren: A. Jeanneret- Suter, Präsident; Dr. A. Lempen, Vizepräsident; W. Richter, Kassier; G. Kürner, Sekretär; G. Barth- Vuilleumier, Fr. Humbel, Fr. Müller-Bonny, E. 'ieche, Beisitzer; Vertreter der Sektion Seeland: K. A. Grüring und G. Wildi, wurden in globo auf eine neue Amtsdauer von einem Jahr wiedergewählt. In der nach dem Traktandum «Diverses» eröffneten Diskussion wurden einige sehr interessante Vorschläge betreffend das Tätigkeitsprogramm für das laufende Jahr gemacht. Die nähere Prüfung und Ausarbeitung der einzelnen Vorschläge wird sofort an die Hand genommen. Die Mitglieder werden zu egebener Zeit auf dem Zirkularwege und durch lie Presse über das Jahresprogramm noch eingehenderen Aufschluss erhalten. Die Versammlung ;onnte um 22.15 Uhr durch den Präsidenten als eschlossen erklärt werden. K. «!«>•» Verbänden Die St. Galliteh-Appenzelllsche Strassenverkehrs- Hga hielt Dienstagabend unter dem Vorsitz ihres Gründers und derzeitigen Präsidenten, Sekretär Bücher vom A. C. S., im Restaurant « Kaufleuten >, St. Gallen ihre Jahresversammlung bei gutem Besuch der Delegierten ab. Die Liga umfasst die dr«i grossen Automobilistenverbände A. G. S., T. C. S. und A. S. P. A, dann von den Motorfalirern den O. M. V., den M. C. St. Gallen, M. G. Grand Sport St. Gallen, S. R. B.-Motorelub St. Gallon, den kant. Motorfahrerverband, verschiedene RadfahrerveTbände, den Autogewerbeschutz-Vorband und vom Personalverband des öffentlichen Dienstes die Gruppe Trambahner. Nach der Bekanntgabe des Protokolls erstattete der Vorsitzende den Jahresbericht. Darnach hat die Schweiz. Liga sich grosse Verdienste um das neue Bundesgesetz erworben, während die regionalen Verbände sich um die kantonalen Vollziehungsverordnungen annahmen. Der Jahresbericht orientierte im einzelnen über die aufgestellten und verfochtenen Postulat«, die allein schon das Bestehen der Liga gerechtfertigt hätten. Darüber hinaus strengte sie sich ausserordentlich an, der Verkehrsdisziplin unter der Herrschaft des neuen Gesetzes aufzuhelfen und besonders die Geschwindigkeitsgrenze auszurotten. Die st. gall.-app. Liga wird neben der alle Kräfte erfordernden Erziehung zur bessern Verkehrsdisziplin stets neue dringende Aufgaben im Interesse eines geregelten Verkehrs zu lösen haben," die verschiedenen Konferenzen mit Behörden und einem Berg Korrespondenzen, die mannigfachen Einsendungen an die Presse dokumentieren dies. Im An«cbluss an den mit Beifalll aufgenommenen Jahresbericht legte der Kassier die Jahresrechnung ab. Sie wurde genehmigt mit Verdankung der vom Vorsitzenden und der Kommission geleisteten uneigennützigen, grossen Arbeit. Die Wahlen gahen reichlich Diskussionsstoff, wurde doch alias versucht, die bisherige aTbeitsfrohe Kommission mit ihrem Präsidenten Bucher in globo zu bestätigen. Arbeitmiborhäufunjr liess jedoch den Vorsitzenden auf seinem Rücktritt als Präsident beharren. An seine Stelle wurde Sekretär Fiers vom T. C. S. gewählt und der Vorstand nach einer kleinen Statutenrevision um 2 Mitglieder ergänzt: Präsident Müller vom Kant. Motorfahrerverbqnd St. Gallen und Präsident Keller vom O. M. V., Herisau. Für den demissionierenden Herrn Henseler vom Arbeiter Tourin£bund, wurde Herr Rubitscbon in den Vorstand gewählt. Diskussionslos und mit Einstimmigkeit wurde alsdann der Beitritt zur Schweiz. Strassen-Verkehrsliga beschlossen, die demnächst eine grosszügige Aktion zum Ausbau unserer Alpenstrassen und jsur totalen Verwendung des Benzinzolles für Strassenbauzwecke unternimmt. « Wege zur Verhütung von Strassenverkehrsunfällen » betitelte sich das höchst zeitgemässe Referat, das Herr Bucher im Anschluss an die geschäftlichen Traktanden hielt. Die Liga wird die auf der kant. st. gall. Unfallstatistik der letzten Jahre aufgebauten Ausführungen der Presse direkt zustallen, so dass der Vortrag über den Kreis der Versammlung hinaus in der breiten Öffentlichkeit sein© Wirkung haben kann. Untersuchungsrichter Dr. Loepfe, St. Gallen, gab in der gut benutzten Diskussion interessante Mitteilungen aus der Praxis; seit 1. Januar 1933 sind über 100 Fahrbowilligungsentzüge auf Schweiz. Gebiet wegen Trunkenheit eTfolet; von Interesse waren namentlich mich die Ausführungen des Votanten über dio Tauglichkeit der Blutprobe, das Abblend- und Hauptsfrassenproblem und die Notwendigkeit besserer Wegmarkierungen für Fusswege. — K. Tourismus Schweiz. — Alpenpässe. Befahren werden können jetzt: Brünig, Forclaz, Jaun, Julier, Lenzerheide, Lukmanier, Maloja, Marchairuz, Mollendruz, Montets, Morgins, Mo&ses, Ofen, Pillon, St-Cergue, San Bernardmo, St. Qotthard, Schyn, Simplon, Splügen, Weissenstein, Vbergeregg. Furka- und Grimselstrasse öffnen Anfang Juni ET Bernfnapass offen. Am 24. Mai wurde die Berninastrasse für den Fahrverkehr freigegeben. Frankreich. — Alpenpässe. Befahrbar: Aravis, Bayard, Cabre, Granier. Gets, Mont- Cenis, Mont-Genevre, Lautaret. Col de Porte, Col de Vars, Route d'hiver des Alpes. ET Italien. — Alpenpässe. In den Dolomiten ind befahrbar: Sella-, Rolle- und Karerpass, Mendel- und Tonalepass, Brenner, Mauria, Aprica, Broccone, Reschenseheideck, Cimabanche. ET Oesterrelch. — Alpenpässe. Noch unpassierbar: Arlberg (Oeffnung demnächst), Tauern, Katschberg, Turracher Höhe, Loibl, Gschütt, Plöckenstrasse, Niederalpl, Grosslocknerstrasse-Südrampe bis zumGlocknerlaus. ET Die ersten Gotthardfahrer. Um die diesjährige ganz ausnahmsweise frühe Oeffnung der Gotthardstrasse besonders zu feiern und diese Neuerung propagandistisch verwerten zu können, haben die Sektionen Tessin, Uri, Luzern und Zürich des A. G. S. einerzeit auf Veranlassung der « Vereinigung Gotthardstrasse» beschlossen, den vier von auswärts kommenden Fahrern, welche dieses Jahr als erste den Gotthard mit dem Automobil überqueren, je einen A. G. S.-Becher zu überreichen. Diese vier Ueberraschungsgeschenke konnten nun folgenden 'ahrern übergeben werden: Von Süden nach Norden Fahrende: H. Reusen, Wiesbaden, und E. Vigoni, Chiasso. f