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E_1933_Zeitung_Nr.045

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1933 - No 45 Wir fabrizieren selber und bauen als Spezialität: Grossta nks für Benzin und Oel, Tankanlagen für Private wie für die Industrie, Depotanlagen, Tankwagen,. Säulen, AbfüHstationetT Eine reiche Erfahrung, erstklassige, reine Schweizerorbelf, wie interessante Preise sind typische Merkmale unseres Unfernehmens. Lehmann & Cie« Zofingen Kesselschmiede WarnungI Um vor Schaden wahrt zu bleiben. und Aerger belassen Sie Ihren Kilometerzähler nur In der Spezialwerkstätte FORD A. Kusterer, Zürich 8 Zimmergasse 9, Tel. 22.949 reparieren. Als offizieller Vertreter aller Marken, werden von den Fabriken nur Ihm Original-Bestandteile geliefert, sodass Sie nur hier Gewahr für tadellose Ausführung erhalten. ETERNIT- GARAGEN sind billiger geworden HM 3,6x2.4. 2.5 • hoch Fr. 840.— Nr. 2 4,8x2,401,2,5 n hoch Fr. 975 — Kr. 3 4,8x3 n, 2,5 m hoch Fr. 1075.— Nr.4 6x3 m, 2,5 m hoch Fr. 1200.— Preise ab Fabrik, sofort lieferbar. Seit mehr als 20 Jahren bewährte Konstruktion. Doppel wandig, heiz» bar. demontabel. ETERNIT A. Q. NIEDERURNEN 10 Ein Brief ü aus England „Ich habe im September 1928 einen Austin-Tourenwagen gekauft und mit demselben bis heute 160,000 Kilometer zurüdtgelegt. Er hat midi nie im Stidi gelassen. Eigentliche Reparaturen waren nidit notwendig, mit Ausnahme von Entrussen, neuen Kolbenringen und Bremsnachstellen. Das glaube idi, zeigt zur Genüge, wie man sich auf Austin - Wagen verlassen kann." wie ein Zentralschweiz: Importation Automobiles S. A., Weissensteinstr. 76. BERN Ostschweiz: Kessler & Co., Dufourstrasse 182, ZÜRICH Westschweiz: Garage de Georgette S. A., Av. Bellefontaine 4 LAUSANNE Innenlenker, Luxe 5 PL, i T., 17 PS, dunkelblau, wie neu, nur wenig gefahren, aus erster Privathand, mit Garantie zu Fr. 3200.— zu verkaufen. Offerten unt. OF 1084 Z Mod. 30, langes Chassis, an Orell Füssli-Annoncen, mit Doppelrädern, geschl. Zürich, Zürcherhof. "»'* Führersitz, Ladebrücke ca. 3,40X2 Meter, mit Aufsätzen, vollständig revid., mit Garantie, Fr. 5500.— FORD Zu vertauschen HUPMOBILE 4plätzig, nur einige tausend km gefahr., wie neu, mit Garantie, gegen 2plätziges CABRIOLET nicht über 14 PS. Offerten unter Chiffre 58971 an die Automobil-Revue, Bern. Weg. Krankh. zu verkaut. Chevrolet Coa 4/5pl., 14 PS, rev. vor 1 Monat, fahrbereit, St. u. Vers. 1933 bez., Fr. 1400. Scherrer, Volkshaus, Bern, Bureau 5. Tel. 24.859. FIAT Torpedo 520 n tadellosem Zustand, m. hinterer Windschutzscheibe und 6 neuen Pneus. Fr. 2500.— Anfragen unter Chiffre Z. 2577 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich."" 1 Zu verkaufen: FORD Lastwagen Lastwagen Mod. 32/33, langes Chassis, mit Doppelrädern, geschl. 3pl. Kabine, Ladebrücke, ca. 3,60X2 Meter, mit Aufsätzen, nur 12 000 km gefahren, m. Garantie (Neupreis Fr. 9500.—), Fr. 7200.— Anfragen- unt. Postfach Nr. 163, St. Gallen. 59014 Camion BERNA 5 tonnes basculant' sur pneus, construction recente, sontant de revision, ä vendre a prix tres interessant. — Priere s'adresser s. chiffre 13288 ä la 10426 Revue Automobile, Berne. OCCASION ! 1 Chrysler 8 Zyl., Mod. 1930/31, nur 17 000 km, komplett, wie neu (Limousine), weg. Todesfall zu verkaufen. Off. unt: - Chiffre J 4594-Q an Publicitas, Basel. 59027 Occasicns Automobile in der Qualitätsmarke Minerva Coupe, 2-Plätzer, hochelegant, 10 PS, 6 Zyl., mit grossem Gepäckraum, wie neu Fr. 4800.— Sedan, 4-Plätzer, 10 PS, 6 Zyl., wie neu Fr. 5500.— Sedan, 4-Plätzer, 10 PS, 6 Zyl., prima Zustand, blau Fr. 3900.— Sedan, 4-Plätzer, 10 PS, 6 Zyl., prima Zustand, rot Fr. 3500.— Allweather, 6-Plätzer, Grossreisewagen, 27 PS, 6 Zyl. Fr. 4900.— Landaulet, 6-Plätzer, 27 PS, 6 Zyl., schöner Familienwagen Fr. 6000.— Alle Wagen sind maschinell einwandfrei und mit Sei ntilla-Licht- u. An lasser-An läge, Vierradbremsen mit Servo-Dewandre-Apparat etc. ausgerüstet. Vorführung auf Wunsch. Percy Wiedmer, Garage Moderne, Basel MINERVA-VERTRETUNG Aeschengraben 13 Telephon 24.800

45 — 1933 ÄTJTOMOBTL-REVUE Grosser Preis von Indianapolis. Am nächsten Dienstag findet in Amerika zum 21. Male der berühmte Grosse Preis von Indianapolis statt. Zu dem traditionsgemäss am Nationalfeiertag der U.S.A. stattfindenden Rennen sind 40 Wagen eingeschrieben worden. Das bekannte Autodrom von Indianapolis, das eine Länge von 4 km hat, muss von den Konkurrenten 200 mal, demnach über 800 km, befahren werden. Bekanntlich untersagt das amerikanische Reglement seit einiger Zeit den Kompressor; es scheint, dass diese Vorschrift, die zu einem grossen Fortschritt im Motorenbau führte, sich auch diesmal wieder spürbar auswirken wird. Im letzten Jahre, in dem diese Bestimmung zum erstenmale zur Anwendung gelangte, wurden sämtliche Rekorde geschlagen. Unter den gemeldeten Wagen befinden sich 6 Wagen mit Vorderradantrieb, und zwar 2 Miller, 1 Boyle, 1 Bud, 1 Empire State, dann ein weiterer von Meyer und Dunning genannter 8-Zylinder. FD.W. meldete einen Wagen mit Vierradantrieb an. Die Mehrzahl der Konkurrenten verwenden 8-Zylinder, nur noch wenige Fahrzeuge besitzen 4-Zylinder, ein Salmson weist 16 Zylinder auf. Studebaker nimmt mit 5 Wagen am Rennen teil; 2 weitere unter dem Namen von Shafer eingetragene Wagen sind mit Buick-Motoren ausgerüstet, und 3 Maschinen besitzen das letzte Modell des Ford-V- 8-Motors. Ausser dem Verbot des Kompressors schreibt das Reglement der amerikanischen Veranstaltung auch einen Benzintank vor, der nicht mehr als 66 Liter fasst Die zu (verwendende Oelmenge darf für die 800 km 27 Liter nicht überschreiten. Das erlaubte Minimalgewicht der Wagen beträgt 880 kg. Die Studebaker-Rennwagen zeigen eine interessante Sicherheitsvorrichtung (siehe S.9). Die Erfahrung hat gezeigt, dass auf der Bahn Yon Indianapolis, auf der links herumgefahren wird, der rechte Hinterpneu am ehesten defekt wird. Schon mehrmals war dies Anlass tzu schweren Unglücksfällen. Die Studebaker-Wagen führen nun ein neben das rechte Hinterrad montiertes fünftes Rad mit, dessen Durchmesser ein wenig kleiner ist, als der des Normalrades. Bei einem Defekt des rechten Hinterrades soll nun ein eventueller StuTz durch dieses Reserverad, das dem Wagen erlaubt, mit voller Sicherheit noch bis zu seiner Boxe zu gelangen, verhindert werden. mb. • Der Italienische Aussenhandel der Automobilbranche zeigte im Monat Februar d. J. ein ungünstigeres Bild als 1932, indem einem etwas grösseren Import eine geringere Ausfuhr gegenübersteht. Es wurden 40 Wagen in einem Wert von 531,000 Lire eingeführt, was für die beiden ersten Monate des Berichtjahres einen Import von 108 Fahrzeugen im Wert von 1,47 Millionen Lire ergibt, während letztes Jähr in der gleichen Zeit nur 85 Einheiten im Wert von 1,079 Millionen Lire nach Italien kamen. Dagegen konnten 626 Automobile, welche einen Wert von 6,36 Millionen Lire darstellen ins Ausland geliefert werden. Für die beiden ersten Monate ergibt dies eine Ausfuhr von insgesamt 1237" Autofahrzeugen in einem Wert von 12,7 Millionen Lire. Letztes Jahr wurden in der nämlichen Zeit 824 Wagen für 12,01 Millionen Lire ins Ausland spediert. Nach den für den Monat Januar vorliegenden detaillierten Ausfuhrzahlen gingen von den 626 exportierten Wagen wiederum die meisten, nämlich 94, nach der Schweiz. Als weitere gute Abnehmer folgen Spanien mit 76, Belgien/Luxemburg mit 76, Aegypten mit 69 und Polen mit 63 Fahrzeugen. z. Die amerikanische Automobilproduktion ergab für den Monat März nach den nunmehr vorliegenden endgültigen Zahlen ein besseres Ergebnis als es nach den provisorischen Erhebungen (siehe «A.-R. > Nr. 38) den Anschein hatte. Es wurden in diesem Monat in den Vereinigten Staaten und Kanada zusammen 125,224 Automobile hergestellt. Dies bedeutet gegenüber dem Vormonat mit einer Produktion von 110,123 eine Zunähme von ungefähr 14 %. Im Vergleich zum nämlichen Monat des Vorjahres bleibt das Ergebnis allerdings um rund 2 % zurück. Das erste Quartal ergibt demnach eine Produktion von 368,749 Automobilen* was im Vergleich zum Vorfahre mit einem Fabrikationsergebnis von 372,347 einem leichten Rückgang von etwa 1 % entspricht. Berücksichtigt man die schweren Störungen im Produktionsprozess, welche die Schliessung der Banken kn amerikanischen Automobilzentrum mft sich brachten, so muss dieses Ergebnis als recht günstig bezeichnet werden. Was die Produktion von Personenwagen allein anbetrifft, so war diese im März um 0,5 % grösser als im gleichen Monat 1932 und sogar um 13 % bedeutender als im Februar 1933. Dagegen ist die Herstellung von Lastwagen erheblich zurückgegangen und I Vorjahres und gar 20 % hinter dem Resultat steht 12 % hinter dem gleichen Monat des I vom Februar. z. Unser Motorfahrzeug-Aussenhandel Im ersten Quartal 1933 11,9 Millionen Fr. Einfuhr, 3,2 Millionen Ausfuhr. — Rückgang bei Einfuhr und Ausfuhr. Bevor wir den Aussenhandel der drei ersten Monate behandeln, veröffentlichen wir die Ziffern für den März 1933. Unter den ersten drei Monaten dieses Jahres zeigt sich beim März die grösste Einfuhr mit 1030 Stück (gegenüber 886 im März 1932), zu einem Gewicht von 1 169 663 kg (1105 636 kg), wobei die Ersatzteile inbegriffen sind, und zu einem Wert von 4 414 349 Fr. (5 077 983 Fr.). Deutschland, Oesterreich, Frankreich und Grossbritannien konnten ihre Einfuhr im März, im Vergleich zur Einfuhr im März und Februar, erhöhen. "Wir haben im März 915 Automobile und Chassis (798 im März 1932) eingeführt. Davon stammen 446 (377) aus den Vereinigten Staaten von Nordamerika, 186 (111) aus Frankreich, 139 (164) aus Deutschland, 92 (99) aus Italien, 47 (39) aus Qrossbritannien, 3 (3) aus Oesterreich und 2 (5) aus Belgien. Die Vereinigten Staaten von Nordamerika sind, wie gewohnt, unsere Hauptlieferanten. Sie haben 47,38 Prozent unseres Gesamtbedarfes gedeckt und ihre Lieferungen im Vergleich zum März 1932 (46,74 %) leicht vermehrt. An zweiter Stelle folgt Deutschland mit 19,49%, dann Frankreich mit 12,81 Prozent, Italien mit 10,22 % und Grossbritannien mit 8,16 Prozent. Die März-Ausfuhr totalisierte mit 24 (15) Stück, 205 369 (149 457) kg, 1342170 Fr. (1398 513 Fr.). Unsere Ausfuhr verteilte sich auf 37 Länder, gegenüber auf 34 Länder im März 1932. Die Zollkategorien. Zum richtigen Verständnis veröffentlichen wir, vorgängig der detaillierten Behandlung* 1 der Ein- und Ausfuhr im I. Quartal, die Liste der Zollkategorien: a) Motor-Zwei- und Dreiräder, ohne Lederüberzug (Position 913 a); b) Motor-Zwei- und Dreiräder, mit Lederüberzur (Pos. 913 b); c) Automobil« und Chassis im Stückgewicht unter 800 kg (Poe. 914 a); d) Automobile und Chassis im Stückgewicht swi- 800 und 1200 kg (Pos. 914 b); e) Automobile und Chassis im Stückgewicht . zwischen 1200 und 1600 kg (Pos. 914 c); f) Automobile und Chassis im Stückgewicht über 1600 kg (POB. 914 d): g) Karosserien aller Art für Automobile (Position 914 e); h) Elektrokarren (Pos. 914 f); i) Traktoren ohne Karosserie (Pos. 914 g); k) Elektrische Apparate zum Anlassen, zur Zündung, zur Beleuchtung und Fahrsicherung für Motorfahrzeuge und Fahrräder; Scheibenwischer und andere Apparate, sowie Teile von solchen (Pos. 924 c); 1) Kilometerzähler für Motorfahrzeuge (Position 924 d). Die Einfuhr der ersten drei Monate. Nach den Angaben der eidg. Oberzolldirektion berechnet, ergibt sich für die ersten drei Monate eine Einfuhr von 2613 (3057) Stück, 3 078 199 (3 159 925) kg, 11 857 161 (14 094 596) Franken. Die Mindereinfuhr stellt sich auf 444 Stück, 81 726 kg und 2 237 435 Fr. Von den 2395 (2199) im I. Quartal eingeführten Automobilen und Chassis lieferten die Vereinigten Staaten von Nordamerika 1210 (1089), Frankreich 490 (349), Deutschland 324 (379), Italien 237 (279), Grossbritannien 114 (84), Oesterreich 8 (5), Belgien 6 (14), der Freistaat Irland 5 (0) und die Tschechoslowakei 1 (0). Die Einfuhr stammt aus 15 Ländern (12 im I. Quartal 1932) und zeigt, tabellarisch dargestellt, folgendes Bild: Statt a k* Wert in Fr. Deutschland a 5 34.15 31.551 b 28 385 0 45 260 f 3 1118.34 359.456 k 8.35 14.833 1 15 280 Österreich a 2.13 1.101 e 1 14.58 6.105 f 12.08 16.887 fc 6.52 7.836 Frankreich a 4 30.90 22.944 e 1 15.80 2.000 f 4 293.55 115.952 e 1.70 1.500 k 166.55 213.140 1 26 947 Italien • a 2 6.58 5.743 b 9 105 f 1 776.56 279.586 z 31 440 k 17.19 33.726 1 2.54 6.360 Belgien a 1 30 f 25.60 34.792 i 3 55 (Schlu«8 8elte 7) TotiU 406.765 31.929 356.483 325.960 Zufriedene Mitarbeiter zufriedene Kunden Sie werden es noch besser machen! Bei einer kürzlich am Rallye von Pau durchgeführten Startprüfungs-Konkurrenz mit „kaltem Motor", hat ein Konkurrent (1. im Gesamt-Klassement) die verschiedenen Wettbewerbbedingungen wie folgt erfüllt: 1. Führer steht neben dem Wagen . .. 2. Platznehmen am Lenkrad ... •. 3. In Gang setzen des Motors ... 4. Einkuppeln . . . 6. Anfahren, bei gleichzeitigem nehmen von 8 cm hohen Keilen durch die Vorderräder. . . 6. Durchfahren einer Strecke von 10m... 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