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E_1933_Zeitung_Nr.040

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teigebäude ins Wanken

teigebäude ins Wanken kommen ;und den « Fronten > mehr und mehr jene feile der Bevölkerung zulaufen, die nicht nur reglementieren, sondern auch produktiv aufbauen wollen. Wir stehen an einem Scheidewege. Entweder raffen sich 1 Behörden und Parteien zu einer Aenderong ihrer Politik auf, lassen an die Stelle der langsamen Erdrosselung der Wirtschaft durch Steuern und Zölle eine Entlastung treten, fügen die Beamten "des Staates wieder in die Reihen des übrigen Volkes ein oder sie werden mit einer Opposition der 1 Bürgerschaft rechnen müssen, die ihnen zu denken'geben wird.' Schweizerisdie Rundschau Die Zulassung der auslandischen Automobile zum Verkehr auf schweizerischem Gebiete ist durch einen Bundesratsbeschluss vom 5. Mai Wie folgt geregelt worden: 1. Die Strassenzollämter sind durch die Oberzojldirektion anzuhalten, an der Grenze die folgenden Motorfahrzeuge zurückzuweisen: a) Lastwagen oder Lastenzüge, deren Gesamtgewicht die im Bundesgesetz über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr und der Vonziehüngsverordnung dazu vorgeschriebenen Höchstgewichte übersteigen; b) im Ausland immatrikulierte Lastwagen, die einen, zweiachsigen Anhänger mit sich führen. 2, Ferner sind sje aBzuhalten, vorderhand alle Motorwagen, deren Breite 2,20 Meter offentsichtlich übersteigt, zurückzuweisen, es sei denn* es handle sich oim Gesellschaftswagen, die fahrplanmässig auf einer bestimmten Strecke verkehren und für die eine 2,20 Meter übersteigende Höchstbreite bewilligt worden ist. Nach Festsetzung'des in Art. 9, Abs. 1, Sohlusssatz der Vonziehüngsverordnung, vorgesehenen Strassennetzes durch den Bundesrat sind 2,20 Meter übersteigende Geselilsch'aftswagen nur noch von denjenigen Strassenzöllämtefn zurückzuweisen, die an einer Strasse liegen, die für Gesellschaftswagen bis zu 2,40 Meter Breite offen sind. Die an letztern Strassen liegenden Zollämter haben alsdann tnir Gesellschaftswagen zurückzuweisen, deren Breite 2,40 Meter übersteigt. Der iri diesem Beschluss erwähnte Artikel 9 der Vollziehungsverordnüng ' sieht folgendes vor: ' '2„,„ .„ «Die Breite des Motorwagens darf 2,2 Meter nicht übersteigen. Für .schwere. Gesellgchaftswagen, die 1 fahrplanmässig auf : einer* bestimmten Strecke verkehren, kann das Justiz- lind Polizeidepartement nach Anhörung der Kantone, deren Gebiet, befahren werden soll, eine Höchstbreite bis zu 2,4 m zulassen. Diese Fahrzeuge dürfen andere als die fahrplanmässig zu befahrenden Strassen nur für Ueberführungsfahrten benützen: Die Bezeichnung der Strecken, auf denen auch andere Motorwagen mit einer Breite bis zu 2,4 m verkehren dürfen, bleibt dem Bundesrat vorbehalten. » Es soll demnach nicht nur den bereits konzessionierten und fahrplanmässig verkehrenden Omnibussen, sondern auch den ausländischen Gesellschaftswagen, welche nur von Fall zu Fall nach der Schweiz kommen, ermöglicht werden, unser Gebiet auch dann zu befahren, wenn die Breite der Fahrzeuge 22 Meter überschreitet. Nachdem die Reisesaison in wenigen Wochen voll einsetzen soll, ist im Interesse des Autotourismus zu erwarten, dass die in der Vollziehungsverordnung vorgesehene Bezeichnung der Strecken, auf denen auch Fahrzeuge bis zu 2,4 m Breite verkehren dürfen, demnächst erfolgt. Man wird vielerorts sogar erstaunt sein, dass dies nicht bereits früher geschehen ist. Diese ihm Art, vom Paddelboot bis der tiefblauen Weite, die täfelt, von Segeln und weiss überblitzt war. Am roten Dächer der Villen, kleiner Dörfer zwischen und Pappeln auf. zur Rennjacht, auf von der Sonne ge- Möwenschwingen Ufer leuchteten die ragten die Kirchen' gelben Obstgärten Ein wundervolles Bild, zumal von dieser Seite betrachtet, die weniger belebt war, weil drüben der Spreekanal einmündete, der den See mit der grossen WasseTkette bis zum Scharmützelsee verband.

NO 40 - 1938 Sportnachrichten Klausen-Rennen-Verbot abgelehnt! Beschluss der Glarner Landsgemeinde. Die Olarner Landsgemeinde hat am Sonn tag das Klausen-Rennen-Verbot bachab ge> schickt! Wir brauchen unsern Lesern nich die ganze Vorgeschichte dieses Landsgemeindeantrages eingehend zu wiederholen. Sieben Fruttbergbauern, sämtliche auf den Namen Zweifel getauft, beantragten bekanntlich wegen « allzu grossem Kulturschaden in ihrem Wiesland, resp. allzu kleinen Entschädigung dafür, ein allgemeines Reniwer bot. Der Landrat wies in überwiegende Mehrheit den Antrag ab. Wenn auch das Rennen, namentlich in den Ausmassen de: letztjährig&n, viel Unruhe und Lärm bringt, so wäre es doch anderseits aus finanziellen und aus propagandistischen Gründen ein völliger Missgriff, die grösste Veranstaltung des Jahres auf diesem Weg unmöglich zu machen. Etwelches Entgegenkommen auf die, auch nicht immer mit der kleinen Kelle berechneten, Entschädigungswünsche der Bergbauern und Schätzung der Schäden durch die Landessehatzungskommission, statt durch einen etwas eilfertigen Auswärtigen, werden die Gründe der Animosität beseitigen können. Herr Landammann Hefti. dessen Tätigkeit als Baudirektor der Kanton Glarus seine prächtigen Strassen und neuerding: den geradezu vorbildlichen Ausbau der Kerenzerstrasse verdankt, warb mit warmen Worten für das Rennen. Ohne dass einer der sieben Zweifel als Verteidiger aufgerückt •wäre, schloss sich die Landsgemeinde, ihrer 6000 Mann, einmütig seinen Worten an. Wir haben das von den Glaraern nicht anders erwartet. Die Zukunft des Klausens wäre somit gesichert! Fr. Grosser Preis von Tripolis. Varzi siegt wieder über Nuvolari! Dem Grossen Preis von Tripolis, der als bedeutendstes Kolonialrennen am Sonntag auf der 13,1 km langen, überaus schnellen Rundstrecke von Mellaha ausgetragen wurde, kam ein ganz ausserordentliches Interesse zu. Der seit Monaco mit fieberhaftem Interesse erwartete Revanchekampf Nuvolari- Varzi kam an diesem Tage zum Austrag. Für Italien besass das Rennen noch ganz besondere Bedeutung, da es bekanntlich mit einer Riesenlotterie verbunden war. Bei der vor einer Woche feierlich vorgenommenen Verlosung wurden die Lose ausgewählt, auf die die Namen der 33 Fahrer fielen. So traf beispielsweise das auf Nuvolari bezügliche Los auf einen einfachen Arbeiter, der durch den Sieg seines Fahrers Millionär werden konnte. Man kann sich demnach die ungeheure Spannung vorstellen, mit der dieses Rennen erwartet wurde, das innert wenigen Stunden einige Leute zu Millionären machte. Das Rennen von Tripolis hat mit einer Riesensensation geendet! Aus der überall erwarteten erfolgreichen Revanche Nuvolaris ist nichts geworden, und der so lange vom schwärzesten Pech verfolgte Varzi hat den für unbesieiglioh gehaltenen Nuvolari gleich zum zweiten Male geschlagen. Das Rennen über die 400 km ging vor einer riesigen Zuschauermenge bei schönstem Wetter vor sich. Von den 33 gemeldeten Konkurrenten traten nur 28 zum Starte an. Wie zu erwarten war, entspann sich gleich von Anfang an zwischen Nuvolari (Alfa Romeo), Varzi (Bugatti) und Campari (Maserati) ein heisser Kampf. Der sehr schnelle 16-zylindrige Maserati ging mit einer Geschwindigkeit von 170 Stundenkilometern an die Spitze vor. Nuvolari und .Varzi folgten mit erbitterter Zähigkeit dem Ausreisser Campari. Erst ein kleinerer Defekt brachte den «Neger» um die Führung, so dass Nuvolari an die Spitze vorstossen konnte. Mehr als die Hällfte des Rennens wurde nun von ihm angeführt, und schon schien es, als trage er den Sieg sicher in seiner Tasche. Durch einen kurzen Halt im letzten Drittel des Rennens büsste er einen Teil seines Vorsprunges ein, so dass der knapp hinter ihm liegende Varzi die Führung an sich reissen konnte. Der Bugatti raste mit unglaublicher Vehemenz dahin; in der 25. Runde erzielte Varzi einen Durchschnitt von 174,5 km/St. Wie in Monte Carlo, so war man auch in Tripolis bis zum letzten Moment im Unklaren, wem der Sieg zufallen werde. Die letzten Runden gestalteten sich zu einem unerhörten Zweikampf zwischen Nuvolari und Varzi. Das Publikum verlor bei diesem hochdramatischen Duell alle Beherrschung und schrie und jubelte fassungslos. Fast auf gleicher Hohe donnerten die beiden Maschinen auf der Bahn dahin. Mit dem höchst geringen Unterschied von 1/5 Sekunde konnte Varzi seinen grossen Gegner Nuvolari aufs neue schlagen. Als Dritter dieses überaus schnellen Rennens ging der Engländer Birkiti auf Maserati durchs Ziel, an vierter Stelle plazierte sich Zehender. Borzacchini, der sich anfänglich gut gehalten hatte, musste AUTOMOBIL-REVUfc wegen eines Defektes aufgebea Auch Campari fiel schliesslich aus. Die Resultate: 1. Varzi (Bugatti), 2 St. 19 Min. 51 Sek. 2. Nuvolari (Alfa Romeo),- 2 St. 19 Min. 51,2 Sek. 3. Birkin (Maserati), 2 St. 22 Min. 14 Sek. 4. Zehender (Maserati), 2 St. 22 Min. 32 Sek. Neue Weltrekorde von Graf Czaykowski. Auf der Berliner Avus. Der bekannte Rennfahrer Graf Czaykowski unternahm letzte Woche, wie wir seinerzeit schon angekündigt hatten, auf der Berliner Avus mit einem Bugatti 4900 ccm Rekordversuche, um den Stundenweltrekord, der vrvn Evston auf Panhard gehalten wurde, Graf Gzaykowski, der auf'einem Bugatti 4900 ccm auf der Berliner Avus mehrere Weltrekorde aufstellte. zu schlagen. Schon die ganze Woche hindurch trainierte der polnisch-französische Graf auf der vorzüglichen Berliner Autobahn. Am Freitag morgen unternahm er auf der für jeden Verkehr gesperrten Strecke die entscheidenden Angriffe, die zu glänzenden Erfolgen führten. Czaykowski legte in 60 Minuten 213,842 km zurück und schlug damit den Stundenweltrekord' Eystons von 210,392- km. Der Stundenweltrekord zählt zu den begehrtesten Trophäen der Rennfahrer. Schon sehr viele Piloten haben sich an dieser Bestzeit versucht, einige mussten sogar ihr Unternehmen mit dem Tode büssen. Kaum einen Weltrekord gibt es, der so heiss umstritten ist, wie gerade der über eine Stunde. Die Leistung Czaykowskis darf daher als hervorragend bezeichnet werden. Neben dem Stundenweltrekord stellte der Fahrer auch noch Weltrekorde über 100 km, 100 Meilen und 200 km auf, ferner verbesserte er die Rundenbestzeit der Avus, Ausser den genannten Weltrekorden stellte Czaykowski auch noch mehrere internat. Rekorde der Klasse 5000 ccm auf, die indessen im Augenblicke noch nicht bekannt sind. Die neuen Weltrekorde: 100 km : 28 Min. 16 Sek. 2/10 (Stundenmittel: 212,24 km/St.), (alter Rekord: 212,11 km/St.). 100 Meilen: 45 Min. 8 Sek. 8/10 (StundenmiUel: 213,8 km/St), alter Rekord: 211,9 km/St.). 200 km: 56 Min. 7 Sek. (Stundenmittel: 213,84 km/St.), alter Rekord: 211,04 km/St.). 1 Stunde: 213 km 842 (alter Rekord): 210,392 km/S«). Avus-Rundenrekord: 5 Min. 24 Sek. 4/10 (Stundenmittel: 217,4 km/St.), (alter Rekord, Dreyfus auf Maserati: 209,4 km/3t). x. Um die Alpenfahrt 1933. Wir haben noch in unserer letzten Nummer mitgeteilt, dass das Zentralkomitee des A. C. S. den erfreulichen Beschluss gefasst hat, die Organisation und damit die Kosten für die auf schweizerischem Gebiete liegende Teilstrecke der Alpenfahrt 1933 zu übernehmen. Morgen Mittwoch findet nun in Mailand eine neue Sitzung statt, an der Vertreter der fünf interessierten nationalen A. C teilnehmen und an der die weiteren Vorarbeiten für die Alpenfahrt besprochen werden. Während Frankreich, das bekanntlich diesmal die Leitung der ganzen Fahrt hat, und Italien zusammen sich in die allgemeinen Organisationskosten teilen, kommen die Schweiz und voraussichtlich auch Deutschland und Oesterreich für die in ihrem Lande entstehenden Teilkosten auf. Als Leiter der Alpen^ fahrt 1933 wurde der auch in unserem Lande bekannte Präsident des A. C. von Marseille, Herr Albert Rousset, gewählt. Die Route wird voraussichtlich folgenden Verlauf aufweisen: 1. Etappe: München - Meran (436 km): über den Brenner, Tre Crocci, Falsaregopass und Pordoijoch. 2. Etappe: Meran - St. Moritz (273 km): über Stilfserjoch, Bernina, Albula und Flüela. ,i 3„ Etappe- St. Moritz - Turin (372 km): über den- Julier, Splügen, St. Bernhard, Monte Ceneri. ESSEX TERRAPLAN 6 ZYLINDER, 13/60 ODER 16/70 HP. NACH IHRER WAHL Der modernst konstruierte Wagen der niederen Die geniale Konslruklion zeidinef sich durch konsequente Gewichtsverminderung aus und schafft beispiellose Leislungsfähigkeit, Beschleunigungs- und Steigvermögen, Sparsamkeit und lange Lebensdauer. Sie bringt aber zugleich erhöhte Stabilität, Sicherheit und unübertreffliehe Strassenhaltung. Moderne,* schöne Karosserien, grösser und geräumiger. C. SCHLOTTERBECK. AUTOMOBILE A.G.. BASEL-ZÜRICH. Aarwangen: O. AI1hau$, Bern: E. Wllsdil, SloAerenweg 6. Biel: W. Bourquln. Freie - Sir asse 37. Ebnat-Kappel: E Hartmann, Fribourgi Garage de Perolles. Genf: Garage Metropole. 6. rue dllalle. Klo$ter$:Sllvretta-Verelna-Garage. Lausanne:GarageSdiwelzer, Lugano: N.Descagnl-Ferrarl. Luzern: Franz Koch. Hofslras$e lo. NSfelss Rob. Blland. Neudiätel: W. Segessemann e! Ills. Oberriet (St. G.)s Fr. Krodolfer. RDegsauschadien: E. Hubacher Sohn, St. Gallen: Adlerberg-Garage. St. Moritz: Cenlral-Garage A.G.. Solothurn: A. Mauderll. Thun: Gebr. Wenger. Vaduz- R. Gerster, Villmergen: A. Huber. Zofingen: Lässer * Cle.. Zug: Joh. Kaiser. Profitieren Sie von unserem günstigen Teilzahlungsplan 4. Etappe: Turin - Grenoble (397 km): über Lesbieres, Mont Genevres, Issard, Galibier und Croix-de-Fer. 5. Etappe: Grenoble - Nizza (380 km): über Bayardpass, Vars, Allos und Pass Saint Michel. A. C. S.-Campin* bei Caux. In diesem Jahre wird in der Schweiz erstmals ein grösseres Ratlye-Auto-Camping stattfinden. In den Tagen vom 13. bis 22. August soll diese originelle Veranstaltung durchgeführt wer- N den, und zwar wurde als offizieller Campingplatz der wunderbar gelegene Ort Caux bei Montreux gewählt. Verschiedene Veranstaltungen wie Bankette, Bälle, Ausflüge usw. sind für die Teilnehmer an diesem Rallye- Camping vorgesehen, dabei geniessen diese überall ziemlich erhebliche Ermässigungen. Mehrere kleinere Wettbewerbe sollen ebenfalls durchgeführt werden. Ausser Caux sollen an verschiedenen andern schönen Orten unseres Landes Plätze bestimmt werden, die für die Camping-Fahrer dienen, die von einem dieser Punkte zum andern ziehen. Erkundigungen über die sehr interessante Veranstaltung können entweder von der Zentralverwalrung des A. C. S., rue du Mont Blanc, direkt, oder von Herrn Felix Ducommun, Präsident des A. C. S.-Campings, Case Postale, La Chaux-de-Fonds, bezogen werden. Im übrigen hat das Zentralkomitee des A. C.S. beschlossen, für den Anlass das Patronat zu übernehmen. mb. Bergrennen Montreux-Caux. Im Rahmen des berühmten Narzissenfestes von Montreux, das am Samstag und Sonntag den 10. und 11. Juni abgehalten wird, führt die Sektion Waadt des A.C.S. zusammen mit dem Verkehrsverein Montreux, das für die schweizerische Automobilmeisterschaft gültige Bergrennen Montreux-Caux durch. Das am 11. Juni stattfindende Rennen ist seit 1924 nie mehr ausgetragen worden. Soviel sich bis jetzt voraussagen lässt, dürfte die Veranstaltung einen vollen Erfolg erbringen. Schon jetzt sind nicht nur einheimische, sondern auch ausländische Fahrer für das Rennen angemeldet. Die verschiedenen Organisationskomitees haben ihre gesamte Tätigkeit aufgenommen, um dem Rennen einen schönen Erfolg zu sichern. An der schwierigen aber überaus interessanten Strecke Montreux- Caux werden noch verschiedene Verbesserungen vorgenommen. Das Reglement, sowie alle Auskünfte sind vom Sekretariat der Sektion Waadt des A.C.S., 8, rue de Bourg, zu erhalten. , i x. Rennen in Brooklands. Das von uns in der letzten Nummer angekündigte Rennen in BrooMands, das nach einem neuartigen Handicap-System ausgefahren wurde, brachte am letzten Samstag die besten englischen Rennfahrer zusammen. Dem Sieger winkte die internat. Trophäe von Brooklands sowie ein Barpreis von 12,000 Fr. Der Wanderpreis wurde allerdings am Vorabend des Rennens aus einem Londoner Schaufenster, wo er ausgestellt war — gestohlen, so dass das Rennen, wie man sagen könnte, um des Kaisers Bart ausgefahren wurde... Sir Lewis auf Alfa Romeo ging zu Beginn der zweiten Hälfte des Rennens an die Spitze vor und konnte diese bis zum Ende innehalten. Eine Zeitlang wurde er von Kaye Don auf Bugatti hart bedrängt. Schliesslich fielen jedoch Kaye Don, Lord Howe und Campbell aus, so dass Sir Lewis das Rennen ungefährdet in 2 Std. 58 Min. 12 Sek. beenden konnte (Stundenmittel 141,7 km/St.). A.D.A.C.-Avusrennen. Das AJDAC.-AVUSrennen vom 21. Mai versDridht sdhon jetzt einen überaus interessanten Kampf. Für die grosse Klasse haben u. a. bereits Nuvolari, Borzacchini und Chiron auf Alfa Romeo, von Brauchitsch auf Mercedes-Benz und Fagioli auf Maserati gemeldet. Mit besonderem Interesse wird man auch vernehmen, dass der beim letztiährigen Avusrennen so erfolgreiche Hans Stuber (Bugatti) auch diesmal seine Nennung abgegeben hat. Die definitive Meldeliste dürfte eine ähnliche Reichhaltigkeit wie die für das letztjährige Avusrennen aufweisen. Die Meldungen: Wagen bis 1500 ccm: Burggaller-Beriin (Bugatti); Macher-Zschopau (DKW); Oestreicher-Dresden (M. G.); Simons-Berlin (Bugatti). Wagen ober 1500 ccm: Nuvolari-Italien (Alfa Romeo); Borzacchini-Italien (Alfa-Romeo); Pagioli-Italien (Maserati); Ghiron-Frankreich (Alfa- Ronieo); Jellen-Graz (Alfa-Romeo); Steinweg-München (Bugatti); von Brauchitsch (Mercedes-Benz); Merz (Mercedes-Benz); Hans Stuber (Bugatti). Sommer wieder auf Alfa Romeo. Der französische Rennfahrer Sommer, der im letzten Jahre auf Alfa Romeo verschiedene grosse Erfolge hatte, diese Saison aber auf Maserati fahren wollte, hat wieder zu Alfa Romeo hinüber gewechselt und trennte sich von seinem Co-Equipier Zehender. On revient toujours... Graf Lurani, der bekannte italienische Rennfahrer, der auch in der Schweiz ein gern gesehener Gast ist, hat vor wenigen Tagen in Rom geheiratet. Dem sympathischen Fahrer und Freund unseres Blattes unsere herzlichen Glückwünsche. x.