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E_1933_Zeitung_Nr.041

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Ausgabe: Deutsche Schweiz BERN, Freitag, 12. Mai 1933 Nummer 20 Cts. 29. Jahrgang - N° 41 ERSTE SCHWEIZERISCHE AUTOMOBIL-ZEITUNG Zentralblatt für die schweizerischen Automobil- und Verkehrsinteressen ABONNEMENTS-PREISE: Encheint jeden Dienstag und Freitag Monatlich „Gelbe Liste'* Halbjährlich Fr. 5.—, Jährlich Fr. 10.—. Im Ausland unter Portozusehlag, •ofern nicht postamtllch bestellt. Zuschlag für postamtliche Bertellung 30 REDAKTION n. ADMINISTRATION: Brettenrainstr. 97, Bern. Rappen. Postcheck-Rechnung 111/414. Telephon 28.222 Telegramm-Adresse: Autorevue, Bern INSERTIONS-PREIS: Die achtgespaltene 2 mm höh« Grundzelle oder deren Raum 45 Cts. für die Schweiz; für Anzeigen aus dem Ausland 60 Cts. Grössere Inserate nach Seitentarit. Inscratenseblns« 4 Tage vor Ericheinen der Nummern Die Verkehrspropaganda — ein Sorgenkind Das Projekt von Ständerat Dr. Keller, dem Präsidenten der Zentralkommission für die Vereinheitlichuns: der schweizerischen Fremdenwerbung, für die künftige Gestaltung der schweizerischen Fremdenwerbung im Ausland, begegnet bekanntlich gerade in Kreisen, welche am Autotourismus interessiert sind, einer gewissen Skepsis und Kritik. Man kann sich nämlich vorläufig noch nicht recht vorstellen, dass die den Auslandsagemturen der S. B. B. angegliederten Unterabteilungen die Propaganda für den Autotourismus mit grosser Begeisterung sowie Aussicht auf Erfolg betreiben und so in Schwung bringen, wie es dieser Verkehrszweig nach seiner bisherigen Entwicklung verdienen würde. Dass die am Automobilverkehr nächstinteressierten Kreise mit ihren Bedenken nicht allein stehen, geht mit aller wünschbaren Deutlichkeit aus einem Schreiben des Vorsitzenden des Verbandes schweizerischer Verkehrsvereine an den Präsidenten der schweizerischen Verkehrszentrale hervor. Ueber die vorgesehene Vereinbarung zwischen Verkehrszentrale, Bundesbahnen und Oberpostdirektion äussert sich das Schreiben wie folgt: « Hiezu machen wir alle Reserven. Das Projekt, welches vorliegt, bezweckt, den Bundesbahnen einen Haupteinfluss auf die schweizerische Propaganda im Ausland zu geben. Wir verkennen nicht den Wert ihres Publizitätsdienstes, dessen Kompetenz in Propagandafragen, dessen Erfahrung und der ausgezeichneten Organisation und Führung der Agenturen, welche die S. B. B. im Ausland gegenwärtig unterhält, aber wir sind nichtsdestoweniger überzeugt, dass der Tourismus sich weiter emanzipieren wird, dass die Reisen im Automobil, seien es Personenwagen oder Omnibusse, immer mehr zunehmen werden, weshalb der schweizerische Tourismus einen grossen Fehler begeht, wenn er einzig auf die Karte der Eisenbahnen setzen würde. Es nützt rein nichts, gegen eine Entwicklung anzukämpfen, die stärker ist als wir. Man muss sich im Gegenteil ihr unterordnen und sich ihr anpassen. Die vorgesehene Vereinbarung macht aber gerade das Gegenteil, indem sie vorsieht, dass nach und nach alle schweizerischen Agenturen im Ausland von der Eisenbahn abhängig werden. Die Konzession, welche denen gegenüber gemacht •werden soll, die sich mit diesem Vorschläge nicht einverstanden erklären, nämlich die Einstellung von ein bis zwei Angestellten in jeder Auslandsagentur für die Bearbeitung der Automobilpropaganda, ist ungenügend. Es reicht nicht aus, wenn nur denjenigen Automobilisten Auskünfte erteilt werden sollen, welche sich persönlich in die Agentur bemühen. Darüber hinaus müssen Reisen im Omnibus nach der Schweiz angeregt und der private Automobilist durch Zeitungsreklame, Besuch, Pia- Ein Blick hinter die Kulisse. kate, Lichtbildervorträge und Radiomitteilungen ermuntert werden, nach der Schweiz zu fahren, um seine Ferien in unseren Fremden- und Kurorten zu verbringen. Wer aber soll in der neuen Organisation alle diese notwendigen Arbeiten unternehmen? Wir müssen Ihnen, Herr Präsident, unsere Ueberraschung gestehen, dass die nationale Vereinigung zur Förderung des Reiseverkehrs die Hand dazu zu bieten scheint, eine ihrer hauptsächlichsten Aufgaben aufzugeben, nämlich die Durchführung der Propaganda, welche unser Land so notwendig hat. Die Vereinigung, wie auch das Direktionskomitee der schweizerischen Verkehrszentrale, werden sich der Tatsache nicht verschliessen können, dass der Reiseverkehr per Eisenbahn abnimmt, während der Autotourismus in stetiger Zunahme begriffen ist. Es handelt sich offenbar darum, zu versuchen, die Bundesbahnen zu retten, deren katastrophale Finanzlage uns ja bekannt ist, und sollte dies doch offen zugegeben werden. Was aber uns anbetrifft, so haben wir die Pflicht, die Interessen der Verkehrszentren und Fremdenkurorte zu verteidigen. Diese Pflicht gebietet uns, Mittel und Wege zu suchen, um Gäste dahin zu bringen. Das Projekt aber, das Sie uns vorlegen, ist einseitig, weil fes ein Verkehrsmittel auf Kosten eines anderen, um nicht zu sagen von zwei anderen, bevorzugt, weshalb wir dagegen Stellung nehmen müssen. Nachdem wir Ihnen unsere prinzipielle Stellungnahme in der Angelegenheit bekanntgegeben haben, möchten wir im einzelnen noch folgende Bedenken anführen: Art. 6. Wir sind der Ansicht, dass der Sekretär der Kommission -von der Eidg. Verwaltung und nicht von den S. B. B. zu stellen ist. Der Sitz dieser Kommission sollte im Bundeshaus sein, wenn sie wirklich unabhängig sein will und keine engeren Verbindungen mit der einen oder anderen Verkehrsorganisation haben soll. Art. 9. Es sollte nicht den S. B. B. überlassen bleiben, die Länder zu bezeichnen, in welchen Agenturen geschaffen werden sollen- Die schweizerische Verkehrszentrale muss hier ein Mitspracherecht haben. Wenn sich diese beiden Instanzen nicht einigen können, so soll der Bundesrat, der als Schiedsrichter in der Konvention vorgesehen ist, darüber entscheiden. Art. 13. Auch diesem Artikel können wir nicht zustimmen. Die vorgeschlagene Lösung kann nicht als solche bezeichnet werden und die Interessen der Fremdenorte werden dadurch nicht genügend gewahrt. Es darf nicht vergessen werden, dass für die S. B. B. ein Kunde nur interessant ist, solange er reist, während er uns besonders dann interessiert, wenn er sich an einem Ort aufhält. Man wird sich bald davon überzeugen können, dass ein bis zwei vom Eisenbahnwesen unabhängige Beamte ungenügend sind. Im weiteren ist es wichtig, dass der Leiter der Agentur ermächtigt ist, diese so zu führen, dass die allgemeine Tätigkeit und Propaganda allen Transportmitteln gleichermassen zugute kommt. Art. 18. Die Schweizerische Verkehrszentrale würde in ihrer Tätigkeit auf die Rolle eines Verlagshauses beschränkt. Dies wäre aber weder ihrer Vergangenheit noch ihrer bisher geleisteten Arbeit würdig. Sie wollen entschuldigen, wenn wir Ihre Aufmerksamkeit über Gebühr in Anspruch genommen haben, aber wir halten dafür, dass die Vorschläge, welche uns unterbreitet wurden, von einer derartigen Wichtigkeit für die Zukunft des schweizerischen Tourismus sind, dass wir es als unsere Pflicht erachteten,. Ihnen ganz offen unsere Meinung darzulegen. Wir wollen hoffen, dass das Direktionskomitee und der Verwaltungsrat der schweiz. Verkehrszentrale nicht ihre Hand zu einer Reorganisation bieten, welche die Bedeutung der nationalen Vereinigung zur Förderung des Reiseverkehrs herabsetzen und die gesamte schweizerische Verkehrspropaganda dem massgebenden Einfluss der ausschliesslich am Eisenbahnverkehr interessierten Organe unterstellen würde. » Das zur Diskussion stehende Projekt wird übrigens immer als Vorschlag der Zentralkommission für die Vereinheitlichung der schweizerischen Verkehrswerbung bezeichnet. Wie uns von kompetenter Stelle mitgeteilt wird, geschieht dies zu Unrecht, da die Mitglieder dieser Kommission von dem ganzen Reorganisationsplan offiziell gar keine Kenntnis haben. Dieser ist also das ausschliessliche und persönliche Werk von Herrn Ständerat Keller, der es weitergab, ohne sich überhaupt um seine ihm beigegebene Kommission zu kümmern!! Da übrigens die von Seiten der Fremdenzentren und Kurorte verlangte Zusicherung, dass die Propaganda für den Automobil- und Luftverkehr ebenso intensiv betrieben werde, wie diejenige für den Eisenbahnverkehr, nicht gegeben werden konnte, so hat die kürzlich stattgehabte Generalversammlung des Verbandes schweizerischer Verkehrsvereine das Projekt Keller abgelehnt. Es sind auch darüber Bedenken laut geworden, ob den beiden Beamten, welche pro Agentur den übrigen Reiseverkehr (ohne Eisenbahnen) zu betreuen hätten, auch die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung ständen, um etwas Positives ausrichten zu können. Dass diesbezügliche Befürchtungen leider nur allzusehr berechtigt sind, beweist ein jüngster Vorgang im Schosse des Direktionskomitees der Schweizerischen Verkehrszentrale. Herr Direktor Junod hatte in seinem Budget für das laufende Jahr einen Betrag von Fr. 5000.— für die Propaganda im Auslande zugunsten des Autotourismus vorgesehen. Obwohl diese Summe äusserst bescheiden genannt werden muss und in keinem Verhältnis steht zur Bedeutung* welche dieser Zweig des Reiseverkehrs angenommen hat und ungeachtet der Tatsache, dass der Autotourismus im abgelaufenen Jahr allein eine Zunahme zu verzeichnen hatte, wurde dieser Kredit mehrheitlich um ganze 40 Prozent gekürzt! Man muss sich über diesen Entscheid ja keineswegs verwundern, wenn man weiss, dass die Mehrzahl der Mitglieder dieses Komitees entweder selbst an der Leitung von Eisenbahnunternehmen aktiv teilnehmen oder diesen Betrieben sonstwie nahestehen. Es soll ihnen darob kein Vorwurf gemacht werden, denn ein jeder versucht eben die ihm am nächstliegenden Interessen wahrzunehmen. Aber dann komme man uns doch nicht mit einem Projekt, das scheinbar etwas für die Propagierung des Autotourismus übrig hat, diese Propaganda aber in der Praxis rasch auf ein totes Geleise rangieren würde, sobald die Bundesbahnen ihren Einfluss in den «reorganisierten» Agenturen einmal voll zur Geltung bringen können! B. Die Verkehrsteilung und Sanierung der Bundesbahnen. Von privater Seite, welche aber den Bahnen nahezustehen scheint, erhalten wir nachstehende Ausführungen, denen wir im Interesse einer rechtzeitigen Abklärung der den Strassenverkehrsinteressenten nächstliegenden Fragen gerne Aufnahme gewähren : In einem am 18. April (in Nr. 34) an dieser Stelle erschienenen Artikel wird zu den bekannten Sanierungsvorschlägen der Bundesbahnen in einer Art und Weise' Stellung genommen, die nicht unwidersprochen bleiben kann. Die ehrliche Absicht des Verfassers, die Bundesbahnen durch einschneidende gesetzgeberische Massnahmen wieder zu einem brauchbaren Instrument der Wirtschaft zu machen, soll hier nicht in Zweifel gezogen werden. Dagegen verraten seine Ausführungen ein durch die bisherige Entwicklung in keiner Weise gerechtfertigtes Misstrauen gegenüber den Sanierungsplänen der Bundesbahnbehörden und es wird durch sie die irrige Meinung erweckt, als ob die Hilfe des Staates in Anspruch genommen werden solle, ohne dass ausreichende Sicherungen gegen eine weitere Hilfsbedürftigkeit der Bundesbahnen vorgesehen würden. Dem ist nun, wie aus dem in der Presse bereits kommentierten Finanzbericht mit aller Deutlichkeit hervorgeht, durchaus nicht so. Der Abschnitt «Massnahmen zur Wiederherstellung des finanziellen Gleichgewichtes» erschöpft sich nicht etwa in der Postulierung einer durchgreifenden Entschuldigungsaktion der Bundesbahnen durch den Bund, vielmehr werden in jenem Zusammenhang für die zu- Rufe aus dem Dunkel. Roman von Karl Strecker. (12. Fortsetzung) «Na, murmle man nich zu doll,» scherzte Tildeken. «Hier,» er hatte inzwischen die Flasche entkorkt und das Glas gefüllt, «trinke mal Tildeken! Den kann der Vater mit dem Sohn trinken!» «Na, soweit is es ja noch nich,» meinte Mathilde trocken, aber das Glas schon am Munde. «Mmmm ja, der geht glatt wie 'n Aal die Kehle runter! Georg ging auf ihren Ton ein. «Ob das nun ein besonderer Hochgenuss ist, einen Aal durch durch die Kehle runtergehen zu lassen, weiss ich nicht,» lachte er. «Was macht denn das Wickelkind?» fuhr er fort, an ihren verbundenen Zeh fassend. «Au, au,» schrie Mathilde, zog den Fuss ein und setzte das Glas so jäh ab, dass ein ansehnlicher Schuss Rotwein das Kopfkissen färbte. «Du, das tut weh, das is nich zum Befummeln! Und denn nu diese rote Bescherung!» fuhr sie ärgerlich fort, an dem Weinfleck wischend. «Streu Salz drauf!» neckte Georg. «Jawohl Salz, erst avoir! Und dann — ins Bett streut man kein Salz, das macht unruhig.» Georg versöhnte sie durch einen Küss und wünschte «Gute Besserung». Als er die Treppe hinunterging, begegnete er Friedrich, der gerade das Abendessen anrichten wollte. «Na,» rief Georg, «Fräulein Tölsch wird wohl noch ein paar Tage im Bett bleiben müssen, die Wunde schmerzt noch sehr.» «Da soll morgen der Doktor wiederkommen?» fragte Friedricht. «Nein. Das wird nicht nötig sein. Das heilt jetzt allein. Ist das Abendbrot fertig?» Er wollte heute früh zu Bett gehen, äusserte er beim Essen. Friedrich müsse ja auch müde sein. Er könne, wenn er abgeräumt und das Schlafzimmer zurecht gemacht habe, gleich nach oben gehen. Er selber werde nach alter Gewohnheit noch ein bisschen Rundfunk hören. Gegen neun Uhr sass er nicht anders als am Abend vorher sein Bruder im Klubsessel. 13. Als alles still war im Schloss ging Georg in den Keller hinunter und zwängte den steifgewordenen Körper des Bruders nicht ohne Mühe in den vom Kornboden mitgebrachten Sack, soweit er hineinging. Dann schleppte er ihn hinauf bis in den Rotweinkeller. Es war noch zu früh für die heimliche Bestattung. Er schloss hinter sich ab schlich wie ein Marder im Dunkel hinauf, öffnete leise die Balkontür und trat spähend hinaus. Die märkische Ebene schlief in blauer Dunkelheit. Nur an einzelnen Stellen des Ufers, wo eine Gastwirtschaft oder eine Villa lag, zwinkerten Lichtpünktchen durch den Nebelschleier, der leicht den See bedeckte. Einzelne Töne übler Tanzmusik kamen aus Kolmanz herüber. In der Nähe des Schlosses kein Laut. Weithin im Nordwesten wieder die himbeerfarbene Dunstkuppel über dem Lichtermeer Berlins. Dorther kam auch das Rasseln eines Eisenbahnzuges und verhallte langsam in der Stille der feuchten Nacht. Georg fröstelte. Er ging wieder leise hinunter und setzte sich in die helle Stube mit ihren altdeutschen Möbeln, dem gelben Getäfel und den langen Wandbrettern, von denen Zinn- und Kupfergeschirr, schöne Gläser und Teller herniederblinkten. Er hörte noch eine Weile im Rundfunk die letzten Tagesnachrichten, legte aber bald den Hörer beiseite, von Gedanken und Ueberlegungen beunruhigt. Eine Weile ging er nachdenklich auf und ab. Er nahm die beiden eisernen Riemengabeln, die «Dollen», die er zu sich gesteckt hatte, aus der Tasche und umwickelte sie mit Binden und Fäden, die er sich zusammensuchte. Jetzt wartete er den Schritt des Wächters ab. Sobald er an der Kontrolluhr seinen Dienst getan und sich wieder entfernt hatte, schleppte Georg, nachdem er alles Licht gelöscht, den Sack mit der Leiche herein. Er lauschte. Zog den Rolladen des breiten Fensters zur Hälfte hoch. Oeffnete das Fenster. Horchte angestrengt hinaus. Eine, zwei Minuten. Kein Laut in der Nähe! Nur im Röhricht einmal das Flügelklatschen eines Wasservogels. Behutsam wuchtete er jetzt den steifen Körper aufs Fensterbrett. Wieder lauschte er eine Weile. Dann Hess er den Toten langsam hinausgleiten. Bei der geringen Höhe des Fensters gelang es ihm, den Sack oben so lange festzuhalten, bis die Füsse unten den Boden berührten. So gab es nur ein schwaches dumpfes Geräusch, als er den Sack losliess und der Tote auf die Erde sank. Jetzt Hess er leise die Jalousie wieder herunter, schloss das Fenster und verliess, Pistole und elektrische Laterne auf alle Fälle in der Tasche, den Lodenmantel umgehängt, das Schloss durch die Seitentür, die er wieder abschloss. Auf den Zehen schlich er ums Haus, nahm den steifen Körper auf und schleppte ihn, sein Keuchen verbeissend, auf die Brücke. Ganz langsam liess er die Leiche von der niedrigen Landungsbrücke in das Boot gleiten. Jetzt holte er die Ziegelsteine unter der Brücke hervor, stieg ins Boot, öffnete den Sack noch einmal und schob die vier grossen Steine hinein, schnürte den Sack zu und deckte seinen Lodenmantel darüber. Es gelang ihm, die Riemen ohne Geräusch in die umwickelten Dollen zu legen und mit schwachem Abstoss das Boot auf den See zu schieben. Er atmete auf. Jetzt war schwerlich noch etwas zu befürchten. Er blieb eine Weile ruhig mit dem Boot liegen und wischte sich den Schweiss aus dem Gesicht und Nacken. Ganz langsam, die Ruder leise ins Wasser tauchend, begann er, das Boot fortzubewegen.