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E_1933_Zeitung_Nr.041

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N» 41 Die zwei bequemen Garagen im Heizen der Stadt werben um Ihr Tertranen Macht jedes Benzin klopffest J BEKN CITY • G AR AC} E Laupenstrasse

^o 41 - 1933 Lehoux auf Bugatti einen neuen absoluten Streckenrekord. Der Schweizer Braillard auf Bugatti wurde in der Kategorie 3000 ccm i der Sportwagen Erster. Leider verunglückte beim Training der bekannte Rennfahrer Tosselli. Um einem Autocar auszuweichen, drohte er seinen Wagen zu stark von der Strasse ab und prallte dabei an eine Felswand. Der Mechaniker blieb tot auf dem Platze liegen, während Tosselli mit einem Schädelbruch ins Spital transportiert werden musste. Nach einem kurzen Krankenlager verschied der Fahrer an seinen schweren Verletzungen. Tosselli war schon seit mehreren Jahren als Rennfahrer bekannt. Er beteiligte sich vor allem an französischen Rennen, wo er verschiedene Male schöne Erfolge errang. 1931 gewann er das Rundstrekkenrennen um den Grand Prix de Vauduse und den Grand Prix de Dauphine, und 1932 einen Klassensieg im Grand Prix von Nizza. Zu Anfang dieser Saison hatte er den Bugatti 2300 ccm von Chiron erworben. Die Resultate: Sportwagen, 750 ccm: 1. Aubert (Rosengart), B Min. 50 Sek. (Stundenrnittel 66 km 521). 1100 ccm: 1. Bonnefon (Peugeot), 3 Min. 32 Sek. */s (Stundenmittel 71 km 609). 1500 ccm: 1. Bonnefon (Bugatti), 3 Min. 18 Sek. (Stund«nmittel 77 km. 292). 2000 ccm: 1. Benoit Falohetto (Bugatti), 2 Min. 65 Sek. V* (Stundenmittel 87 km. 630). 3000 ccm: 1. Braillard (Bugatti), 3 Min. 35 Sek. fit (Stundenmittel 70 km. 965). Rennwagen, 750 ccm: 1. Pereol (Pereol), 3 Min. 1100 ccm: 1. Leurquin (Amilcar), 2 Min. 57 Sek. JStandenmittel 86 km 440). 1500 ccm: 1. Mistral (Bugatti), 3 Min. 8 Sek. s /s ffStundenmittel 81 km. 124). 3000 ccm: 1. Lehoux (Bugatti), 2 Min. 50 Sek. fh (Stundenmittel 89 km. 683), neuer StTeckenarekord; 2. Trintignant (Bugatti), 3 Min. 50 Sek 4 /s. B9 Sek. Vs (Stundenmittel 69 km. 436). Stuber am Lückendorfer Bergrennen. Am nächsten Sonntag findet bei Zittau in Sachsen das Lückendorfer Bergrennen statt, an dem u. a. auch Hans Stuber auf Bugatti teilnehmen wird. Neben ihm starten an dem Rennen auch die bekannteren Fahrer Simons, Hellen, von Brauchitsch usw. Letztes Jahr erzielte bei den Rennwagen Levy auf Buitti mit dem Durchschnitt von 113,3 km/St. vor Brauchitsch die beste Tageszeit, bei den Sportwagen wurde Stuck auf Mercedes Erster. Die Strecke ist 5 km lang und weist eine Durchschnittssteigung von 9 % auf. x. Nuvolari auf Düsenberg an der Avus ? Wir haben seinerzeit die Meldung gebracht, dass Nuvolari in diesem Jahre in Europa auf Düsenberg einige Rennen fahren werde. Es besteht gewisse Aussicht dass der Italiener den amerikanischen Rennwagen noch rechtzeitig erhält, um schon am 21. Mai am Aivusrennen damit starten zu können. Jedenfalls hat sich Nuvolari in seiner Meldung den eventuellen Start auf Düsenberg vorbehalten. mb. w— aftl dies Um die Erdölvorräte der Erde. Nach einer amerikanischen Schätzung belaufen sich die unterirdischen Erdölreserven der Welt gegenwärtig auf 24,465 Millionen Fass oder rund 3,6 Milliarden Tonnen. Diese Ziffer umfasst jedoch nur die sichtbaren Vorräte, d. h. diejenigen Mengen, die auf Grund der in den bekannten Oelgebieten gemachten Aufschlüsse als tatsächlich vorhanden anzusehen sind. Insofern unterscheidet sich diese Schätzung wesentlich von früheren ähnlichen Berechnungen, die sich auf die mutmasslichen oder erhofften Vorkommen erstreckten. So gab die vom American Petroleum Institute nach dem Kriege veröffentlichte Vorkommensstatistik die wichtigsten Vorräte folgendermassen an: Gebiete Geschätzte Vorkommen in Mill. t in % Süd- und Mittelamerika 1 322 286 23,0 Vereinigte Staaten 1000000 17,3 Russland 963 573 16,6 Naher Orient 832 860 14,2 Mexiko 646 338 11,2 Ostindien 430,714 7,4 Balkan 162 000 3,0 Restliches Indien 142,143 2,5 Kanada 142143 2,5 Afrika 132143 2,3 Insgesamt 5 774190 100,0 Obige Schätzung, die vor den jüngsten Aufschlüssen in Persien zustandegekommen ist, erfuhr durch eine spätere Berechnung von David White eine Korrektur in dem Sinne, dass dieser auf eine Weltvorratsquantität von 8000 Mill. Tonnen kam. Allein aus diesen beiden Gegenüberstellungen mit der neuesten. Schätzung geht hervor, dass inzwischen verschiedene Veränderungen vorgekommen sind. Seitdem Erdöl in kommerziellen Mengen gewonnen wird, d. h. ungefähr seit dem Jahre 1857, sind bis Ende 1932 in allen Ländern der Welt zusammen 22,720 Millionen Fass oder annähernd 3,24 Milliarden Tonnen Rohöl gefördert worden, also beinahe die Hälfte oder 48,2 Prozent der gesamten Vorräte, über welche die Produktionsländer nach dem Stande der heutigen ATJTOMOBIL-REVDE Untersuchungen ursprünglich verfügt haben. Wie ungleich die Oelschätze über die Erde verteilt sind und wie stark das Verhältnis zwischen dem noch vorhandenen und den bisherigen bereits ausgebeuteten Reserven von Land zu Land wechselt, zeigt nachstehende Tabelle: Vereinigte Staaten Russland Irak Persien Venezuela Niederl. Ostindien Rumänien Kolumbien Mexiko Britisch-Indien Peru Argentinien Trinidad. Polen Japan Sarawak Kanada Aegypten Deutschland Ecuador Frankreich Sonstige Lander 24 465 3 638 t 22 717 1 297,0 3 245 t 185,2 t * (11 = 7 Fass) Aus dieser Aufstellung geht überdies hervor, wie gewaltig das Uebergewicht der Vereinigten Staaten sowohl in bezug auf die gegenwärtig vorhandenen Reserven, wie auch in bezug auf den Anteil an der Gesamtförderung ist. Von den europäischen Ländern haben einzig Rumänien und eventuell noch Polen eine gewisse Bedeutung, während die übrigen europäischen Staaten zu den ausgesprochen ölarmen Ländern zu zählen sind. Ihre sichtbaren Oelreserven sind sowohl im Verhältnis zu den Weltvorräten, als auch zur Weltproduktion und insbesondere auch zum eigenen Bedarf als unbedeutend anzusprechen. Bringt man die vorstehenden Schätzungen der Petroleumreserven in Beziehung zum Weltbedarf, so ergibt sich, dass die als verfügbar angenommenen Vorräte bei zu Grundelegung des heutigen Verbrauches für einen Zeitraum von knapp 20 Jahren ausreichen. Im Vergleich zu andern wichtigen Grundrohstoffen bedeutet dies eine sehr kurze Zeitspanne, weil im weitern noch anzunehmen ist, dass bei der Wiederkehr normaler Wirtschaftsverhältnisse der Weltkonsum an Erdölprodukten eine erhebliche Steigerung erfahren dürfte und zumal es aussieht, als ob die Oelpolitik ein immer wichtigerer Zweig der Weltpolitik werden soll und die technische Entwicklung dahin zielt, die Zukunft noch mehr auf das Oel als auf die Kohle zu stellen. Wegen dieser scheinbar beunruhigenden Feststellung braucht man sich heute jedoch noch keine Sorgen zu machen. Immer und immer wieder werden neue, bisher unbekannte Erdöllagerstätten gefunden, und es liegt nach den Erfahrungen der Vergangenheit einstweilen kein Anlass vor, anzunehmen, dass dies nicht auch in absehbarer Zukunft weiter der Fall sein wird. Zudem hat in letzter Zeit die Kohlenchemie derartige Fortschritte gemacht, dass die Verflüssigung der Kohle, namentlich für erdölarme Länder, zum lösbaren Problem geworden ist. Unter Berücksichtigung der Kohlenchemie können sich die gesamten Oelberechnungen der Zukunft als irrig erweisen. Angenommen, dass Braunkohle sich zur Kraftstoffdarstellung nach dem Bergiusverfahren besser eignet, als Steinkohle, so wäre der nordamerikanische Kontinent wiederum der reichste Besitzer des neuen Ausgangsproduktes für Oelgewinnung, verteilen sich doch nach den Ergebnissen von Toronto die nordamerikanischen Vorräte folgendermassen: 1,863,452 Mill. t auf die Vereinigten Staaten und 948,450 Mill. t auf Kanada, bei einem Weltvorat von 2,997,763 Mill. t, wovon 36,682 Mill. t auf Europa entfallen. Aufgeteilt nach den beiden grössten Interessensphären ergibt sich für 1932, dass innerhalb des unmittelbaren Herrschaftsgebietes der Vereinigten Staaten von Amerika 16,3 Prozent der Erdölreserven liegen, während in Grossbritannien und seinen Kolonien und Dominions nur über 4,6 Prozent vorhanden sind. Mit Einbeziehung der unter britischem Einfluss stehenden Produktionsländer und der von den Engländern kontrollierten internationalen Erdölgesellschaften, verschiebt sich jedoch das Bild vollkommen. Als vorsichtige Schätzung wird von britischer Seite selbst eine 75prozentige Beherrschung der Welterdölreserven angegeben. Wy. Le moindre ennui rencontre dans la mise en marche de votre moteur devrait suffire pour vous inciter k demander ä votre garagiste. la pose ä titre d'essai d'un carbupateup CZAYKOWSKI schlägt den STUNDEN-WELTREKORD am 6. Mai 1933 mit 213,800 Stunden-Kilometer auf DUNLOP.REIFEN Grand Prix de Tripoli (7. Ma 1. VARZI 2. NUVOLÜRI 3. BIRKIKS 1933) Alle auf auf Bugatti „ Alfa Romeo ., Maserati -Reifen ä Starter automatique C'est le meilleur moyen vous permettant de vous rendre compte et d'apprecier toutes les qualites de cet appareil. Lui seul, assure automatiquement — par un mouvement unique — le depart instantane du moteur ä froid et vous permet de faire immediatement toutes les manceuvres necessaires sans jamais voir caler le moteur. Ce qui s'Impose: Un Starter, Pose dans tous les garages. mais un SOLEX. Agence generale suisse: Henri Bachmann Geneve Zürich 12b. nie de l'Höpital 9, Place des Eaux-Vim 31, Löwenstrasse Tel. 48.42 TeL 25.641 Tel. 58.824 48.43 58.825 48.44