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E_1933_Zeitung_Nr.043

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE 1933 -^iT» 43 BRE BOR Dör 22 PS beweist aufs neue I Liter seine hohe Klasse Er bleibt überlegener SIEGER der ADAC-RElCHSFAHRT 1933 und erhärtet damit den Erfolg bei der BRANDENBURGISCHEN DAUERPRÜFUNGSFAHRT, die drei Wagen dieses Typs als einziges Fabrikteam der kleinen Klasse am Ziel der schwierigen, an Ausfällen so reichen Nonstopfahrt sah vt>pi a ngen Sie Prospekte und eine unverbindliche Probefahrt, die Ihnen beweisen wird, welche Vorteile dieser Wagen bietet. Generalvertretung für die Schweiz: Gross-Garage «Sihlhölzli», P. Glättli, Schöntalstrasse 3, Zürich 4. Telephon 36.696/97 Zukaufen •A vtrunfallte und reparaturbedürftige Personenund Last-Autos nur neuere Modelle. Offerten unter Chiffre Z 2573 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. 8plätzige Limousine mit Rolldach, 7/8plätziges Landaulet m Ia. Zustand, beides sehr praktische und geräumige Wagen für Mietfahrten, Hotels etc., werden aus Liquidation sehr billig abgegeben. — Offerten unt. 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No 43 II. Blatt BERN, 19. Mai 1933 No 48 II. Blatt BERN, 19. Mai 1933 Tedhn. Rundschau Internationaler Kongress der Automobilingenieure. Die Society of Automobile Ingenieurs organisiert für den Zeitraum zwischen dem 28. August bis zum 4. September in Chicago einen internationalen Automobilingnieure-Kongress, auf dessen Traktanden vorläufig die Behandlung von Fragen des Lastwagen- und Omnibusbaues, der Produktion, der Wagenbedienung und des Wagentinterhaltes, des Dieselmotorenbaues und der Dieselbrennstoffe, der Marine-Motoren, des Personenwagenbaues, der Konstruktion, des Betriebes und des Unterhaltes von Flugmotoren stehen. Mit Rücksicht auf die gleichzeltig in Chicago stattfindende Weltausstellung, das grosse internationale Flugmeeting und das Gordon-Bennett-Rennen dürfte dem Kongress eine grosse Beteiligung auch aus dem Ausland sicher sein. at. Wo gehört der Motor hin? Wie unsere Leser wissen, möchten immer mehr Konstrukteure den Automobilmotor ins hintere Wagenende verlegen. Einige der dabei vorgebrachten Argumente sind auch durchaus nicht von der Hand zu weisen. Der Einbau des Motors hinten im Wagen würde eine aerodynamisch korrekte Ausführung der Karosserie ausserordentlich erleichtern. Bei direktem Hinterradantrieb könnte der Wazenboden ebenso tief verlegt werden, wie jetzt beim Vorderradantrieb. Weitere Vor- Die patentierte, bügeiförmige neue Vorderachse des Colemann-Wagens. Frotitansicht mit Seitenriss des Colemaim-Wagons, aus denen die neue Einbauart des Motors und der Vorderachse ersichtlich sind. teile verspricht man sich hinsichtlich der Geräuschdämpfung und der Wärme- und Geruchisolation. Und, last but not least, würde bei der vorgeschlagenen Anordnung dadurch, dass alle Passagiersitze innerhalb des Radstandes lägen, der Fahrkomfort verbessert. Welches Gewicht den Gegenargumenten beizumessen ist, lässt sich heute noch nicht recht übersehen. Einesteils wird behauptet, ein Wagen mit Heckmotor müsste wegen seines weit hinten liegenden Schwerpunktes in der Richtungsstabilität zu wünschen übrig lassen. Anderseits kritisiert man die komplizierte Verbindung zwischen den Bedienungshebeln und der Kraftanlage. Die mit der neuen Anordnung ebenfalls angestrebte bessere Raumausnützung wird z. T. in. Abrede gestellt. Die beste Lösung glaubt nun der amerikanische Konstrukteur H. R. Holmes mit dem beistehend abgebildeten, von der Colemann Motors Corporation gebauten Fahrzeug gefunden zu haben. Um die Passagiersitze innerhalb des Radstandes anordnen zu können, hat er den Motor um etwa 1 m vorwärts verlegt, so dass dieser nun zwischen den beiden Vorderrädern liegt. An Stelle der bisher üblichen Vorderachse wurde eine rohrförmige, hufeisenförmig nach oben ausgebogene Achse angewandt, die über den Motor hinweg geht, und die den Hauptgegenstand der Holmesschen Patente bildet. Erst durch diese Achsform wird die Vorverlegung des Motors überhaupt ermöglicht. Die Karosserie ist, wie es für die Zukunft allgemein erwartet werden kann, über die Gleichzeitig mit dem Motor wurden die Sitze nach vorn verschoben, so dass sie alle innerhalb des Radstandes liegen. Die Karosserie fet auf die volle Wagenbreite ausgebaut. ganz© Wagenbreite ausgebaut. Der Karosserieboden liegt niedriger als Radnaben, wird allerdings in der Mitte durch die Uebertunnelung der Kardanwelle in der Mitte unterbrochen. Die Kotflügel fallen hinter den Vorderrädern nicht mehr zu einem Trittbrett ab, sondern gehen schräg aufwärts in die Karosserie über. Wenn die ganze Konstruktion vielleicht auch auf den ersten Blick etwas gezwungen und kompromissmässig aussieht, so kann man ihr bei näherer Betrachtung manche gute Eigenschaften doch nicht absprechen. -s. Neues Zubehör. Zur Betätigung der Winker, der Hupe und der Lichtabblendung ist Noch ein Vorteil ; der Preis der neuen Mobiloil in rücknehmbaren Kannen ist reduziert worden. die neuen ein Signalring konstruiert worden, der es erlaubt, alle diese Signale zu betätigen, ohne auch nur die Hand vom Steuer zu nehmen. Und an Stelle des gewohnten einfachen Stopschalters ist ein Schalter getreten, der die Stoplampe im wirksamen Blinklicht intermittierend aufleuchten lässt. Die Zahl der Vorrichtungen gegen Diebstahl ist natürlich noch immer im Wachsen begriffen, obwohl es nur einige wenige derartige Sicherungen gibt, die auch einem gewiegten Berufsdieb gegenüber wirksam sind. Hierher gehört aber die originelle Sicherung, bei der nach der Einschaltung des Rückwärtsganges der Schalthebel herausgenommen und der Getriebekasten verschlossen wird; ferner die Allroundanlage, die bei Inbetriebnahme durch Unbefugte ein Sirenensignal ertönen lässt und gleichzeitig beide Winker und die grossen Scheinwerfer aufleuchten fest. Auch eine überaus einfache Lenkungs-Blockierung durch eine Stahlbülse und ein solides Vorhangschloss werden angeboten. Originell und dauerhaft ist auch ein Benzinstandmesser, der ohne jede Mechanik arbeitet und auch nachträglich noch in jedem Tank eingebaut werden kann: es ist einfach ein Verschlussknopf, dessen Verlängerung aus einem Zelluloidrohr besteht, das, in den Tank eingetaucht, auf einer Ringskala den Literinhalt angibt. Der Knopf hat ausserdem noch ein Luftloch : hält man es zu, dann bleibt das Benzin im Rohr stehen, öffnet man es, dann fliesst es heraus: so hat man immer bequem kleine Mengen von Brennstoff zürn Einspritzen oder für das Feuerzeug. + Eine heizbare Zündkerze. In erster Linie für den Gebrauch in Lastwagenmotoren wurde- eine Zündkerze entwickelt, bei der sich durch eine Umwicklung aus Widerstandsdraht der Isolator elektrisch erwärmen lässt. Das Anlassen des Motors wird dadurch besonders an kalten, feuchten Tagen erleichtert, und bei Anlass-Schwierigkeiten, die durch ein zu brennstoffreich'es Gemisch entstehen, brauchen die Kerzen nicht erst herausgeschraubt und trockengewischt, sondern nur einige Sekunden lang unter Heizstrom gesetzt zu werden. -y- Ich nehme meine Kanne mit. Es ist bequem. Eine Mobiloilkanne in meinem Wagenkoffer, das ist jederzeit eine Reserve an Oeh Ich kann oft nachfüllen, in kleinen Quantitäten, so wie es die Konstrukteure empfehlen. Es ist sicherer. Ich kaufe in plombierten Packungen und riskiere daher nicht, minderwertiges oder gefälschtes Oel in meinen Motor zu leeren. Es ist praktisch. Ueberall kann ich meine leere Mobiloilkanne gegen eine volle umtauschen. Ueberall nimmt man sie ohne Schwierigkeiten zurück. Es ist sparsam. Ich bezahle in Tat und Wahrheit nur das Oel, weil die Kanne zum berechneten Preis zurückgenommen wird. Und ich weiss, dass das neue Mobiloil den Verbrauch reduziert und den Motor in neuem Zustand erhält.