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E_1933_Zeitung_Nr.044

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10 'AUTOMOBIL-REVUfc 1933 - N« 44 Lufifakvt Automatische Flugzeugsteuerung. Der Blindflug, d. h. die Steuerung von Flugzeugen ausschliesslich nach Instrumenten, also ohne Erdsicht oder andere Anhaltspunkte im Raum, ist heute längst aus dem Reiche der Probleme auf den Boden der Wirklichkeit gerückt. Aber er fordert immer noch die Betätigung der Steuerorgane durch den Flugzeugführer, eine mechanische Arbeit, die seinem geistigen Können, seinen flug- und funktechnischen, meteorologischen und sonstigen wissenschaftlichen Kenntnissen nicht mehr entspricht. Es bleibt daher immer noch der letzte Schritt zu tun, die Uebertragung der menschlichen Arbeit im eigentlichen Kursflug, also nach Beendigung der Start- und vor Beginn der Landbewegungen, an die Instrumente. , Die Lösung dieses Problems liegt nicht allein auf dem Gebiet der Feinmechanik, sie fängt vielmehr an auf dem der Aerodynamik und des Flugzeugbaues mit der Herstellung eigenstabiler Flugzeuge, d. h. solcher Einheiten, die ihre natürliche Lage im Geradeausfluge nur unter geringen Schwankungen den Einflüssen der umgebenden Luftschicht gegenüber behaupten. Dieser Forderung entspricht aber heute schon die Mehrzahl der im plänmässigen Luftverkehr eingesetzten Kabinenflugzeuge, so dass sie als erfüllt anzusehen ist. Auf dieser Grundlage konnte die Feinmechanik Geräte entwickeln, die, in Einzelausführungen bereits vielseitig erprobt, der Verkehrsreife entgegengehen. Die Steuerung eines Flugzeuges setzt sich aus drei Regelvorgängen zusammen: Kurs- (Seiten-)steuerung, Schräglagen (Quer-) und Höhensteuerung. Die beiden erstgenannten sind so eng miteinander verbunden, dass sie meist in einem einheitlichen Arbeitsgang ausgeführt werden. Ein Selbststeuergerät muss also an die Instrumente angeschlossen werden, welche der Führer zur Betätigung der einzelnen Ruder im Blindfluge benutzt Die wichtigste der drei genannten Aufgaben ist die Kurssteuerung, die Bedienung des Seitenruders. Ihr gegenüber tritt die der beiden anderen Organe, des Höhen- und des Querruders um so mehr zurück, als der Vollkommenheitsgrad der Eigenstabilität des Flugzeuges erreicht ist. Einer Eigenstabilität im Kursflug widerstreben die im Flugzeug auftretenden, durch die Drehbewegung der Luftschraube hervorgerufenen Kreiselkräfte ebenso wie dauernde Störungen durch unregelmässig einwirkende Windkräfte (Böen), so dass eine unbedingt kursgetreue Beibehaltung der Richtung der Längsachse des Flugzeuges fabrikatorisch nicht zu erzielen ist. Selbst geringe Fehler haben aber auf grosse Entfernungen solche Abweichungen zur Folge, dass sich die Koppelung eines Kursinstrumentes, des dem Luft- wie dem Seefahrer gleich unentbehrlichen Kompasses, an das Seitenruder als unumgänglich erwiesen hat. Der Kompass wird in Flugzeugen jetzt meist als pneumatischer Fernkompass an magnetisch günstiger Stelle, im Rumpfende, aufgehängt. Er besitzt eine starke magnetische- Richtkraft bei einem durch Erfahrung gewonnenen Bestmass von Trägheit. Das pneumatische System hat eine besonders erfolgreiche Spezialfirma zur Koppelung des Seitenruders mit der Kompassrose erweitert. Beim Fernkompass ist mit dem Magnetsystem statt der üblichen Rose eine kleine Exzenterscheibe verbunden, die vor den Oeffnungen zweier Düsenpaare spielt. Da in dem Gehäuse, das die Düsen trägt, ein Unterdruck erzeugt wird, zieht durch die beiden Düsenpaare ein Luftstrom, der auf einen Differenzdruckmesser geleitet wird. Je nach der Stellung des Magnetsystems zum Gehäuse, das seinerseits mit Hilfe eines Kursgebers auf die gewollte Kompassrichtung gebracht werden kann, wird der Differenzdruckmesser den Ausschlag «Null» ergeben, sobald die Exzenterscheibe die beiden Düsenpaare gleichmässig abdeckt, sobald also Magnetsystem und Flugzeuglängsachse sich auf die am Kursgeber eingestellte Flugrichtung eindecken. Diesen Zustand führt bisher der Flugzeugführer durch Betätigung des Seitensteuers herbei. i& Wavrui/gg. im, 12. KURVEN ... alle 500 Meter schier — faucht rechts wieder die Schlangenlinie im Dreieck auf — und doch ist die Kurve — die dann kommt — nicht der Rede wert — und allmählich lässt man die Warnung ausser acht — bis — ja bis die crichlige» Kurve kommt— ausserdem im gleichen Moment ein Gegenwagen -der Aufprall war furchtbar — doch die Autler kamen — o' Wunder— mit argen Glas-Schnittwunden davon ._ Entrinnen Sie also der grössten Gefahr — umgeben Sie sich mit splitterfestem Sicherheitsglas von Mit dem vorstehend geschilderten Fernkompass ist nunmehr in logischer Weiterentwicklung des pneumatischen Verfahrens die selbsttätige Kurssteuerung verbunden, indem gleichlaufend zum Kurszeiger ein* zweites Differenzdruckgerät angeschlossen wird, das nicht nur in Abhängigkeit vom Fernkompass, sondern auch von einem Wendezeigerkreisel und einem zum Ausgleich von Krängungsfehlern dienenden Pendel steht. Der ebenfalls pneumatisch angetriebene Wendezeiger ist ein Kreisel mit zwei Freiheitsgraden und entsprechend seiner Wesensart bestrebt, das Flugzeug im Geradeausflug zu halten. Bei Drehungen des letzteren um seine Hochachse, also im Sinne der Seitenruderbewegung, erg ! bt er Ausschläge nach der Grosse der Drehgeschwindigkeit, deren Ausmasse er je nach seiner Einstellung durch Auslösung des Seitenruders mit Hilfe des nachstehend beschriebenen Strahlrohrsystems zu beschränken befähigt ist. Die durch Windkräfte (Böen) hervorgerufenen und der Erhaltung der Kurslage besonders schädlichen Schwankungen um Hoch- und Längsachse wird der Kreisel sofort aussteuern, da er schon bei geringen Drehungen kräftige Ausschläge bewirkt. Das Pendel, gleich Kreisel und Kurszeiger an die pneumatische Strahlrohranlage, geschlossen, steuert die Querlage des Flugzeuges um dessen Längsachse. Luftbewegung; die als Seitenwind das Flugzeug trifft, ebenso wie Steuerungsfehler, welche auf Anbringung des Führersitzes ausserhalb der Symmetrieachse des Flugzeuges zurückzuführen sind, haben häufig eine stetige, sich progressiv steigernde Drehbewegung um Hoch- und Längsachse zur Folge, welche der Führer 1 durch Betätigung des Seitenruders, häufig in Verbindung mit dem Querruder, auszugleichen hat. Bei der Selbststeuerung springt hier das Pendel ein, welches gemeinsam mit Fernkompass und Wendezeiger die erforderlichen Ruderausschläge pneumatisch veranlasst. Das Strahlrohrsystem ermöglicht die Umsetzung der geringen, von den genannten drei Organen ausgelösten Kräfte in proportionale Steuerbewegung, indem es die durch deren Ausschläge erzeugte Druckluft aufnimmt und sie durch zwei vor dem Strahlrohr stehende Verteilerlöcher auf beide Seiten eines mit dem Seitenruder verbundenen Steuerkolbens weiterleitet. Die im Gegenspiel von Ueberund Unterdruck hervorgerufenen Bewegungen des Kolbens werden unmittelbar auf das Seitenruder übertragen und suchen es in der Nullstellung zu erhalten. Ein Kurzschlusshahn in der Nähe des Führersitzes vermittelt die sofortige Ausschaltung des Gerätes bei Betriebsunregelmässigkeiten oder wenn das persönliche Eingreifen des Führers aus anderen betrieblichen Gründen erforderlich wird. Während das oben geschilderte pneumatische Verfahren bisher nur die selbsttätige Bedienung von Seiten- und Querruder regelt, hat ein von dem bekannten Physiker Boykow schon auf der «Internationalen Luftfahrt- Ausstellung» 1927 zu Berlin gezeigtes und neuerdings wesentlich vervollkommnetes und erleichtertes Gerät die automatische Steuerbetätigung drei dimensional, also auch ein- .schliesslich des Höhenruders auf mechanischelektrischem Wege erreicht. In einem < Trägheitsrahmen» laufen zwei Kreisel von je 400 Gramm Gewicht mit 20 000 Umdrehungen gegeneinander. Sie reagieren ausserordentlich genau auf jede Bewegung des Flugzeuges um die Querachse und bewirken durch Kontaktschliessung die Betätigung des Höhenruders, während je ein weiterer dritter und vierter Kreisel in gleicher Weise Quer- und Seitenruder steuern. Dieser Trägheitsrahmen, das Gehirn der Vorrichtung, überträgt somit die durch äussere Einwirkungen wach gerufenen Impulse durch die verschiedenen Motorkupplungen elektromechanisch auf ihre Glieder, die Steuerorgane, während der für den Antrieb von Kreisel und Motoren erforderliche Drehstrom durch einen besonderen, im Fahrwerk angebrachten Generator geliefert wird. Gerade dieses Gerät, welches in den durch den Ozeanflug Kohls bekannt gewordenen und bestbewährten Typ der Junkers W. 33 versuchsweise eingebaut wurde, haf recht beachtenswerte Leistungen auf Flügen bei erheblichen Windstärken und dichter Wolkenpackung aufzuweisen. F-Iu^notfaz^n Vom Flugplatz Bern. Die erste Maihälfte hat uns ähnlich wie im Vorsommer ausserordentlich schlechtes Flugwetter beschert. Es ist daher um so erfreulicher, feststellen zu können, dass die seit 1. Mai über Bern verkehrenden Fluglinien (je 6 Abgänge und Ankünfte im Tag) mit grosser Regelmässigkeit verkehrten und mit einer einzigen Ausnahme nach Flugplan durchgeführt werden konnten. Dies beweist neuerdings, dass das Flugzeug auch als Verkehrsmittel den Kinderschuhen entwachsen ist und selbst unter ungünstigen Verhältnissen seinen Dienst versieht Der Passagierverkehr hat gegenüber der ersten Maihälfte 1932 auf den c Alpar »-Fluglinien eine Zunahme zu verzeichnen, wobei der internationale Passagier vorherrscht, was weiter nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass von Bern aus mit den Kursflugzeugen ausgezeichnete Auslandsverbindungen bestehen. NachtflOge vom Flugplatz Bern aus. Nachdem bereits jin Laufe der letzten Woche an zwei Abenden militärische Nachtflüge vom Flugplatze Belpmoos aus durchgeführt worden sind, sollen dies? Flüge, wie wir vernehmen, in der kommenden Woche bei günstigen Wetterverhältnissen fortgesetzt werden. Mit drei bis vier Militärflugzeugen, welche spezielle Positionsbeleuchtung besitzen, werden zwischen 21 und 22 Uhr Ueherlandflüge unternommen. Der Flügplatz Belpmoos ist jeweils durch den grossen Scheinwerfer taghell erleuchtet, und die Hindernisse in der Umgebung des Feldes sind durch eine Reihe roter Lichter für die Flieger kenntlich gemacht. Für Flugplatzbesücher wird das Restaurant bis nach Schluss der Uebüngen offen gehalten, ap. Wasch-Schwämme sowie la. engl. Hirschleder offeriere Ich stets zu konkurrenzlosen Preisen. Machen Sie einen Versuch durch eine Auswahlsendung ohne Jeglichen Kaufzwang. Ich lasse nicht reisen, well der Artikel diese Spesen nicht verträgt. 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N°44 - 1933 AUTOMOBIL-REVUft 11 AUS (Fortsetzung von Seite 9.) kette, auf das Seetal und den Baldeggersee, ist das heimelige «Bierstiibli > eingerichtet worden. Wir fühlten uns alle hier sofort wie zu Hause. Unsere liebenswürdigen Gastgeber, die Herren Oberst Wyss, Grossrat Theodor Wyss, sowie der Neffe, Herr Theodor Wyss jun. Hessen es sich nicht nehmen, einem jeden einreinen unserer Clubmitglieder ihr köstliches Nass persönlich zu kredenzen und uns mit hübsch zubereiteten kalten Platten zu bedienen. Man sah es den Konsumenten an, dass ihnen das Produkt schmeckte. Das Clubmitglied, das sich mit den Worten: « Es schmeckt das Bier nun zehnmal besser, so wir gesehn wie man es macht und begreift somit gar manchen Zecher, wenn er nicht heimkehrt vor Mitternacht. » im Gästebuch des Hauses verewigte, hat allen aus dem Herzen gesprochen. — Unser Präsident, Herr Dr. Hübscher, dankte den Heiren Gastgebern in •warmen Worten für die freundliche Einladung-, die Führung in ihrem mustergültigen Betriebe und die tadellos« Bewirtung. Die Stunden vergingen uns so im Fluge und •he man sich's versah, war der Abend da. Und damit auch die Stunde des Ahschiednehmens. G. B. T. C. S. Dft Generalversammlung des T. C. S. Am Samstagnachmittag fand in Genf, am Zentralsitz des T. C. S., unter dem Vorsitz von Herrn Dr. Henne- Jjerg (unterstützt durch den Generalsekretär Herr Cuinclet) die ordentliche Generalversammlung statt. Es wurde festgestellt, dass der T. C. S. nunmehr «ine Mitgliederzahl von 47.676 erreicht hat. Ein- «timmig -wurden die Berichte des Verwaltungsrates, «des Schatzmeisters und der Rechnungsrevisoren genehmigt und dem Verwaltungsrat für die ausgezeichnete Geschäftsführung Decharge erteilt. Der gegenwärtige niedrige Ansatz für die Mitgliederbeiträge wird, laut Beschluss der Generalversammlung, für 1034 beibehalten. Die nachstehenden 11 Mitglieder des Verwaltungsrates sind wiedergewählt «worden: die Herren W. Borel, L. Casai, Ch. Chertraliez, L. Desert, E. Gafner, Dr. A. Jentzer, A. Junod, A. Lachenal, R. Marchand, Ch.-Ed. de Meuron und E. Quartier. Die Versammlungsteilnehmer konnten aus den Berichten entnehmen, dass der Touringclub sich in erfreulichem Masse weiterentwickelte und dass auch das Vertrauen der Mitglieder in die Tätigkeit der Organe gestiegen ist It. T.C.S.-Hllfsdlenst auf der Furka. Mit Genug- _!^ng werden die schweizerischen Alpenfahrer «nehmen, dass die Zentralverwaltuag des T. C. S. Geschlossen hat, auch dieses Jahr wieder einen Hilfsdienst auf der Furka und der GrimseUtraese mit Ausgangspunkt in Gletsch, zu organisieren. Die in- und ausländischen Automobilisten haben enlässlich der erstmaligen Durchführung dieses Hilfsdienstes, der im Jahre 1932 durch den T. C. S. mit Unterstützung der Direktion der Seiler- Hotels organisiert wurde, demselben ihre volle Anerkennung und Bewunderung gezollt. Garantie-Reparatur von durch Kolbenbolzen verriebenen Zylindern konkurrenzlos billig, in 24 Stunden. Reine Aendertmg der Bohrung I Dieselben Kolben und Ringe wieder verwendbar. Schweissen und Löten von aller Art ohne Verziehung zu billigsten Preisen. Reparatur von Frost- und Hitze-Bissen etc. LIEFERUNGSWAGEN FIAT 507, 1K Tonnen, 12 PS, in bestem Zustande, billigst abzugeben. Frau Clara Schwarz, Täuffelen. Signalständer nach eidgenössischer Verordnung aus Elsen und Aluminium liefern fertig für die Montage. Obwohl die Inanspruchnahme der in Dienst gestellten Hilfswagen (ein Abschleppwagen, ein Tourenwagen und ein Motorrad mit Seitenwagen) in Anbetracht des langen Winters noch begrenzt war, hat der erste Versuch alle gehegten Erwartungen übertroffen und wurde von den Fahrern mit Begeisterung begrüsst. Trotz der grossen Kosten und technischen Schwierigkeiten, welche mit der Durchführung des Unternehmens verbunden sind, hat der T. C. S., •der im Strassenhilfsdienst seit Jahren schon an erster und alleiniger Stelle steht, nicht gezögert, denselben auf einer unserer schönsten Alpenstrassen weiterzuführen, und ihn besonders hinsichtlich seiner grösseren Beweglichkeit noch auszubauen. Die zwischen dem Generalsekretariat des T. C. S. und der Direktion der Seiler-Hotels darüber vor einiger Zeit aufgenommenen Unterhandlungen lassen darauf schliessen, dass der Hilfsdienst auch dieses Jahr wieder normal funktionieren und sich zum Wohle des Autotourismus in unserem Lande auswirken wird. be. Schnitzeljagd und Gymkhana. Bei wunderbar schönem Frühlingswetter und der durch auegeprägten Föhneinfluss grossartig gewordenen Fernsicht wickelte sich letzten SonnHg in der Ostmark des Schweizerlandes ein automobilistisches Ereignis ab, das bei allen Teilnehmern, Konkurrenten, Zuschauern und ... Zaungästen auf grosses Interesse stieg und nach verschiedener Seite hin wertvolle Dinge zutage förderte. Die vormittags ausgetragene Schnitzel jagd auf der landwirtschaftlich prächtigen Strecke St. Gallen-Herisau-Degersheim, mit ihren verschiedenen lockenden Seitenstrassen, vereinigte 25 Wagen auf der Fuchsfährte; die beiden Füchse waren ihrer Aufgabe glänzend gewachsen, und so kam es, dass knapp 8 und 4 Minuten vor Ablauf der Zeit je einer der Verfolger einen Fuchs aufstöberte, wonach sowohl diese wie auch die Füchse einen Preis erhielten. Die nachmittags auf dem idealen Festplatz Ebnet in Heirisau ausgetragene Gymkhana mit ihren interessanten, abwechslungsreichen 7 Geschicköchkcitsaufjraben vereinigte gleichfalls ein grosses Interesse auf sich. Es beteiligtem sich hier über 30 Wagen, davon 28 geschlossene. Die mit Humor und technischem Raffiment ausgeheckten Hindernisse stellten an die Fahrer manche Knacknuss und verschafften den Zuschauern manches schöne und lustige Bild. Bei der Preisverteilung würdigte Dr. Fisch, Herisau, von der veranstaltenden Gruppe A p p e n- z e 11 A. R h. des T.C.S. den flott verlaufenden Anlass und nahm zusammen mit Vizepräsident E t - ter die Preisverteilung bei einem recht ansprechenden, flottem Gabentisch vor. Die Schnitzeljagd brachte folgende vier Preis«, davon zwei für Füchse: Rieger E., St. Gallen, Kunikler H.. St. Gallen (1. Preis); Burk H., St. Gallen, Kunz H., Bruggen (2. Preis), f. Fuchs. Bei der Gymkhana, Offene Wagen: Kunz H. Bruggen, 1. Rang, Estler Chr. Bruggen, 2. Rang, Martin H., Umäsch, 8. Rang, Pfister Erwin, GOSMU, 4. Rang. Geschlossen« Wagen: 1. Jenny W., Zürich, 2. Widsner Alfred, St. Gallen, 8. Pi«y Hans, Herisao, 4. Bischofberger H.. St. Gallen, 5. Meyer Rudolf, Herisau, 8. Moll Hrch., St Galleo, 7. Kolp Chr., St. Galten, 8. Meier Ron., Lichtensteig, 9. Biegger E., St. Gallen, 10. Meyer Hane. Herisau etc. -k. KFA Kugellager-Rollenlager Schwelzerfabrikat Kugellagerfabrik Arbon A.-G. Arbon - Schweiz Kein Verziehen 1 •ni'C£M Clubs Aluminium-Teilen G. H. Schmidt & Co., Ziirich-Altstetten Badenerstrasse 4 Telephon 55.192 Zu verkaufen wegen Platzmangel ein 58019 Eltenbaawerkstttte pr j] E. Niederhauser Söhne Co.. BERN Gesellschaftsstr. 30a Telephon 22.446 Autosektion St. Gallen-Appenzell FIAT 520 Limousine in tadellosem Zustande, weg. Nichtgebr. zu verkaufen. Preis Fr. 2600.—. '"" J. Riool-Gelser, Thun. •••••••• Zu verkaufen Rolls-Royce Cabriolet 15 PS 4/6-Plätzer, Mod. 1926/27, passend für Taxameter od. 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Den Herren der Kommission, die wahrend der ganzen Woche Abend für Abend zur Verfügung gestanden sind, sei ein spezielles Kränzchen gewidmet, denn es war keine leichte Sache in Sturm und Regen immer bereit zu stehen. Ohne Zweifel werden unsere Mitglieder gemerkt haben, dass in der Gruppe tatkräftig gearbeitet wird zu Nutz und Frommen eines jeden. Den schönsten Lohn erblickt die Kommission darin, wenn Sie der Gruppe weiterhin Ihre Unterstützung angedeihen lassen. Durch die Automobil-Revue haben wir seinerzeit mitteilen lassen, dass das Reglement für das Hindernisfahren in unserm Fachblatte veröffentlicht werde, was leider nun nicht der Fall sein kann. Dasselbe kann bei unserm Präsidenten, Herrn Dr. Fisch, bezogen werden. AUTO-SEKTION ZÜRICH. Ballon - Fuchsjagd des Ae. C. S. und des T.C.S. Zürich (Sonntag, 21. Mai). Diesmal wurde gewiss die Auskunft der Zürcher Telephonzentrale mit Anfragen um die Abhaltung der Ballon-Fuchsjagd keineswegs bestürmt. Ein wolkenloser Himmel wölbte sich schon seit Samstag über der Limmatstadt, ein Festwetter, das dem T. C. S. nur selten beschieden ist. Aber gut Ding braucht Weile! Und beim drittenmal klappte, alles prächtig, die Organisation, das Wetter und — der Sieg! Die drei Ballons, die so majestätisch in westlicher Richtung davonflogen, wurden aller ihrer Wimpel beraubt. Die Meute der 40 Wagen hat ganze Arbeit geleistet, jedem Sonntags-Arbeitsverbot anderer franz. Wagenmarken „LOCKH EED"-Servloe 17 GV, 6 cylindres, a roule seulement 4000 kilometres, en parfaite etat. — S'adresser ä Ia Oirectlon «Caux Palace», Caux s. Montreux. 58982 trotzend. Schon lange vor der Startzeit säumte eine grosse Zuschauermenge den Füllplatz beim städt. Gaswerk Schlieren während die ZufahrtsstrasSen dicht mit Autos flankiert waren. Die mehrmalige Verlegung dieses schönen sportlichen Anlasses hatte eine gewisse Verschiebung der Nennungsliste naturgemäss mit sich gebracht, nur die Ballonführer harrten treu aus; ihnen war eine prächtige Fahrt durch die sonnendurchtränkte Mailuft des aargauischen Amtes beschieden. Am Startplatz schwirrten die Kommandos durch die Luft, Piloten, Kommissäre und die mit Armbinden versehenen Automobiljäger schienen erregt den Augenblick abzuwarten, bis ihnen Oberst Wohlgroth die letzten Instruktionen erteilte. Inzwischen; hatten sich auch die grossen gelben Ballonkugeln mächtig aufgebläht; ein durchdringender Gasgeruch gab Zeugnis davon, dass weitere Füllung nicht mehr erwünscht sei. Ballast und Proviant wird verladen, die Passagiere nehmen mit den Piloten ihre « Stehplätze » ein. Das erste « Klar zum Aufstieg » ertönt aus der Gondel des nutzlosen < At'öx», des von der Austria-Zigarettenfahrik gestifteten Ballons unter der Führung Dr. Tilgenkamps. Ein leichter Wind entführt « Atox » erst nach Südost, damit auch das mittägliche Zürich etwas von der Ballonjagd abbekommt. In einer prächtigen Schleife über der Stadt drehte der* Ballon über dem Sihltal ab, überquerte die REPUBUC QUAUTY GEARS Sämtliche Ersatzteile für amerikanische Wagen wie auch für Citroen, Renault, Peugeot, z. B. Eildienst für sämtliche Ersatzteile ERSATZTEILLAGER BERN (Grossenbacher & Co.) Grösstes Ersatzteillager der Zentralschweiz A vendre OMNIBUS-CHASSIS TRUC CHEVROLET 1929 Es gibt nur eine Qualität FIREZONE-OIL-OBERÖL aber grundverschiedene Verkaufspreise Wir importieren Firezone-Oil-Oberöl schon seit 1928; wir sind freie Firezone-Oil-Importeure und liefern das bekannte, gute « Echte Firezone-Oil-Oberöl», hergestellt von der Firma G. S. Miller & Cie., New York, mit der amtlichen Analyse der E. T. H. in Zürich, zu slark reduzierten Verkaufspreisen, und zwar bedingungslos, zum Beispiel: die 10-Liter-Kanne, für ca. 4000 Liter Benzin genügend, zu nur Fr. 55.—. 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Leicht Südwest abgetrieben, landete als Erster «Uto» um 14.45 Uhr in der Gegend des Sempachersees, bei Schmidrued, und « Victor de Beauclair» unmittelbar vor Rothrist um 15 Uhr 50, hart verfolgt von den Autojägern, denen kein noch so fest am Korbe befestigtes Wimpel entging. Auch die zahlreich abgeworfenen Meldetaschen wurden grösstenteils erbeutet. Das Reglement war den Automobilisten diesmal sehr günstig, hatte es doch den Ballons nur einen Radius von 70 km für ihre Luftfahrt freigegeben; ausserdem waren drei Wimpel zu erobern, die noch 10 Minuten nach der Landung den Verfolgern zur Verfügung standen, wobei der letzte Landetermin auf 16 Uhr festgesetzt war. Da sich die Klassifizierung der Ballons nach der von ihnen erreichten möglichsten Nähe an der festgesetzten Landungsgrenze richtete, entschied die Sportkommission folgendennassen: 1. Preis: Oberstlieut. W. Gerber (Victor de Beauclair), 22,8 km. 2. Preis: Hauptmann Huber (Uto), 27,2 km. 3. Preis: Dr. E. Tilgenkamp (Atox), 29.75 km. Für die verfolgenden Autos war die Klassifizierung der Ballons massgebend, so dass dem roten Wimpel des Siegerballons der erste, dem rottm Wimpel des 2. Ballons der zweite und dem des letzten Ballons der dritte Preis zugesprochen wurde. Es folgten weiter die weissen und schliesslich dia blauen Wimpel in der gleichen Reihenfolge. Dia wertvollen Preise übernahmen: Rotes Wimpel: 1. Preis: Hänny; 2. Preis: Kleiner; 3. Preis: Hornberger. Weisses Wimpel: 1. Sulzbach, 2. Schüep, 3. Frey. Blaues Wimpel: 1. Kleiner, 2. Frey, 3. Horand. Nach der prächtigen Fahrt, die zumeist durch das blühende Säuli-Amt, von Schlieren über Bremgarten, der Reuss entlang gegen Lenzburg-Zofingen, immer begleitet von den gut sichtbaren drei Ballons, führte, traf man sich abends zur Preisverteilung mit Unterhaltung im «Baur-en- Ville». Präsident Baumgartner, selbst Ballonpassagier, dankte dem Organisationskomitee des schönen Sportanlasses und beglückwünschte die Sieger. Oberst Wohlgroth, dem die Preisverteilung oblag, konnte die aufgewandte Mühe von Piloten des Ae. C. S. und der Autoführer des T. C. S. mit schönen, wertvollen Gaben belohnen. Den vielen Zuschauern, die sich an diesem wahrhaft im Festwetter präsentierenden Ehrentag der Autosektion Zürich an den aeronautischen Dingen am Startplatz ergötzten, sowie den diesmal leer ausgehenden Wagenlenkern und Schlachtenbummlern wird dieser in vollstem kameradschaftlichem Geist ausgetragene Wettkampf ebenfalls in schönster Erinnerung bleiben, mit einem aufrichtigen Dank an die Veranstalter. T. AUTO-SEKTION ZÜRICH. Rlviera-Korsikafahrt Die Auto-Sektion Zürich des T. G. S. führt vom 27. Mai bis 5. Juni 1933 eine Clubfahrt an die Riviera, mit einem Abstecher auf die Insel Korsika, durch. Es haben sich bereits 21 Wagen mit über 60 Teilnehmer für diese Reise angemeldet. (pd) Seltene Occasion! 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