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E_1933_Zeitung_Nr.044

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AUTOMOBIL-REVUE-

AUTOMOBIL-REVUE- 1933 - ITA minerva sans soupapes une voiture moderne Hautes compressions, grandes vitessesde rotation, freins avant, grands empatfements, boTtes ä quatre vitesses, breftout ce qui caracteYise les voitures modernes * autantdeconceptionseuropeennes, mises en prati que depu is longtemps par les fabricants europ6ens et plus specialement par Minerva. Direction precise et süre, Suspension excellenteenvitesse,tenuederoutedepremier ordre, freins prodigieusement efficaces, autant de qualites essentiellement europ6ennes et particulierement developpöes chez Minerva, qui a eu d'ailleursdetous temps une conception europSenne de ses devoirs envers ses clients en ned6modant pasäplaisirsesvoitureschaqueanneepour les forcer ä changer continueHement de modele. mmerva Modules de 10 ä 34 CV. - Prix de 10000 & 30000 francs. Filiale suisse ä Zürich - 29, Utoquai - Tel. 27083 agents dans 16 villes de la Suisse SCINTILLA WINKER PREISE KOMPL. MIT SC HALTER BERNA neuestes Modell, mit 6-Zylinder-Motor, Ausstellungsstück vom Genfer Salon, mit oder ohne auswechselbarer Ladebrücke, sofort lieferbar. 1042Ö Vorführung und äusserste Offerte auf Verlangen durch die Motorwagenfabrik Berna A.-G., Ölten. besichtigen Sie mein Occasionslager in neuen und gebrauchten Neue und gebrauchte Autos werden mit 50% belehnt. Besichtigung und Probefahrt unverbindlich durch Zollikerstrasse 9 Telephon 26.826. KLEINER W MITTLERER GROSSER CAR ALPIN, 14 PL Bevor Sie ein neues Auto kaufen Cabriolet und Limousinen 2—6plätzig, zu Spottpreisen. J. HAUSER, Kreuz-Garage, ZÜRICH beim Kreuzplatz AUTOLICK\ SPEZIALISTEN CHURia.Barfus» «» GLARUS: Mic.Riffe» a«. HERISAU: Carl Erny «ura-o«tnH«rfewtt ST.GAUEN: E.6ms«b«!Kr*0M«ef)ri>dEit WlL(st6aiien): R.Bruggmann zoromtrj, W1NTERTHUR: H. Nohl woipingosic« ZÜRICH»: Kläv,Tschudi&C8BourSr.i» NK =E ii ii Fr. 21.50 Fr. 23.60 Fr. 37.- ROADSTER CHRYSLER Zu verkaufen weg. Nichtgebr. prächtiger CHRYSLER-ROADSTER 2/4 Plätze, 6 Zylinder, 193O/31er Md., nur 23 000 km gefahren, in neuem Zustande. Ankaufspreis Fr. 13 800.—, wird zu Fr. 5000.— verkauft. Schriftl. Offerten unter K. 17446 L. an Publicitas, Lausanne. 58933 Zu verkaufen: FIAT 503 Limousine öplätzig, 7 PS, 4 Zyl., in Offiz. Lager der Sohweiz gutem Zustand und neu bereift, Fr. 1300.—. Zeughaus-Garage. Aarau. Tel. 1500. 10906 destinee a ceux qui exigent ce qu^il y a de mieux H serait difficile de trouver nne voiture dans laquelle le luxe et le confort g'expriment avec plus d'6l6gance que dang la Sedan illustree ici. Coussins moelleux et dossiers elevfis, recouverts de tissu de haute qualite' i€pondent d'un confort entier. Accoudoirs lat£raüx et accoudoir central repliable • Strapontins extremement spacieux - Systeme de Ventilation Fisher r£glable separement pour chacun des occupants de la voiture. L'am6nagement interieur comporte Igälement : porte-plaid, appuie-pieds recouvert d'un tapis et rideaux de soie s'escamotaht dans la garniture. Le Systeme de Ventilation Fisher ••4limine les courants d'air, la fumit tt emptche la formation de buSe sur les vitres en cos de mauvais temps. So leicht und einfach schmterUws entrostet Hilfiqerät« '/j-kg-Kanne mit Ausgiessrohr Fr.7.50 Verlangen Sie austQhrlichen Prospekt UBARIT-DEPOT CHAM Vertreter gesucht Auto*4ep»raturwerlatitten Zürich 8 soefeldstr. 176. Tel. 27.798 Interieur de la Sedan 1 places • Modele 90: _ LA BUICK 90 _ Une voiture d'une grande distinction i la Buick 1933, Sedan 7 places, modele 90 LABuick 1933 est le r&ultat logique d'une «xpgrience longue de vingt-n*uf ann^es- dans la construction de voiturei d« grande classe, DamlaBuick 1933 n'ontpa»aß aniquement incorpor6es ces qualit6s fondamentales de conception et d'exßcution qui ont de tout temps consäcre' la gloire de la Buick. Une expression nouvelle de l'esth^tique •insi que des perfectionnements techniques remarquables, assurent encore plus de style, de doüceur et de i6curit6. Notons parmi les perfectionnements importants : Nouveau chässis k entretoites en X • amortisseur GENERAL MOTORS CONTINENTAL S. A. "SÄRIT Agentur Bianchi Ersatzteile TIERLI & GEHRER ä la direction • nouvel embrayage automatique • amortisseur automatique du type inertia • montage de l'avant en un seul point - contröle de la temp6rature enti^rement automatique • carburation perfectionn6e, etc. Telephonez au distributeur local, 3 vous enverra une de ces nouveües Buick pour une d6monstration consciencieuse, qui ne vous engagera cependant ä rien. Demandez les details concernant le Systeme de paiement» diföres de la G. M. A. C. Quelques-uns des 15 agents et stations de service Buick en Suisse: AARAU: Glaus & Meng, Hohlgass-Garage. Telephon 6.91. BASEL: Agence Amöricalne, Viaduktstrasse 45. Tel. 47.800. BERN: Gd. Garage Automo A.-G., Länggaßstrasse 21. Tel. 28.661. LA CHAUX-DE-FONDS: Grand Garage Guttmann, 110, nie de la Serre. Tel 24.300. SOLOTHURN: Grand Garage Weissenstein, Eupferschmid & Co. Telephon 1442. ZÜRICH: Agence Americaine, Dufourstrasse 23. Tel. 27.273.

N° U - 1933 AUTOMOBIL-REVUE Sportnachrichten Grosskampf auf der Berliner Avus Neuer Sieg Varzis (Bugatti). — Sensationeller Schlusskampf zwischen Varzi und Graf Czaykowski (Bugatti). — Veyron auf Bugatti siegt bei den kleinen Wagen. •— Phantastische Geschwindigkeiten. Die Trainingstage. Berlin stand schon Tage vor dem Kampf auf der Avus ganz im Zeichen des grossen Rennens. Die Sensationen der Politik, die sonst die Leute genügend in Atem halten, traten zurück, und die Frage,, wer auf der Avus siegen werde, wurde wichtiger als alles, was sonst den Tag bewegte. Um die Eintrittskarten setzte es wieder einen tollen Sturm ab, denn es würde nicht zum guten Ton cehfiren beim^ Avii"jrennpn nirV, di^ei beim Training zum Avus-Rennen tödlich verunglückte Mercedes-Fahrer Otto Merz. gewesen zu sein. Die Zeitungen überboten sich in der Veröffentlichung von Rennfahrerphotos, Artikeln über die verschiedenen Wagen,. Prognosen und kompetenten Meinungen. Der Todessturz von Otto Merz. So war alles eitel Hoffnung und Freude auf den grossen Tag hin, bis dann am letzten Donnerstag,nachmittag, am ersten Trainingstag, die Flaggen plötzlich auf Halbmast gingen: Der ausgezeichnete Mercedes-Benz- ' Fahrer Otto Merz war, beim Training tödlich verunglückt Das tragische Ereignis überschattete das ganze Training bis zum Samstag, und auch das Rennen stand noch unter dem Zeichen der Trauer für den Toten* Am Donnerstag morgen hatten sich noch nicht viele Fährer auf der Avus eingefunden, um erste Versuchsfahrten zu absolvieren. Die Italiener mit ihren Alfa Romeo- und Maserati- Wagen fehlten noch, und auch Chiron kam als blosser Zuschauer. Von den kleineren Wagen waren nur die Austin zu sehen. Bei den grossen Maschinen trainierten die beiden Mercedes von Merz und v. Brauchitsch und der Bugatti von Williams. Von den kleineren Wagen sah man noch die Bugatti von Veyron, Burggaller und Simons, sowie den Alfa Romeo des Schweizers Rüesch, den Amilcar des jungen Schweden Widengren und den stromlinienförmig karossierten D.K.W. von Macher. In der ersten Nachmittagsstunde ging ein starker,Regengüss über die Bahn nieder. Die beiden Mercedes benützten diese Gelegenheit, um ein Training auf nasser Strecke zu absolvieren. Der Wagen von Merz wurde aus diesem Grunde mit anderen Reifen versehen. Um dem Fahrzeug am nassen Boden bessere Adhäsion zu verleihen, zog man rauhere, griffigere Pneus auf. Damit der Reibungswiderstand indessen nicht unnötig vergrössert wurde, verwendete man vorläufig nur zwei der Pneus und montierte einen vorn und den andern auf der ändern Wagenseite hinten. Merz sollte damit eine vorsichtige Proberunde erledigen. Schon beim Start kam sein Wagen ins Schleudern. Merz vermochte ihn indessen wieder zu halten und ging mit schärferem Tempo davon. Nur 2000 m vom Startplatz entfernt ereignete sich dann sein furchtbarer Todessturz. Wie er vor sich ging, darüber existieren nur Versionen. Kein menschlicher Zeuge wohnte der Tragödie bei. von Brauchitsch war der erste, der, bleich und entsetzt nach dem Startplatz d{& Mel- Vaizi (Bugatti) hat auf der Berliner Avus am Sonntag den dritten grossen Sieg dieses Jahres errungen. dung brachte. Man nimmt in Fachkreisen an, dass Merz an der Stelle, wo er verunglückte, den Wagen noch beschleunigte, und beim scharfen Umschalten in den direkten Gang durch den starken Antrieb der Hinterräder die Adhäsionsgrenze beider oder zum mindestens des weniger griffigen Reifens überschritt. Auf diese Weise verlor sein Wagen, der hier ungefähr 170 km/St, gefahren sein mag, seinen geraden Kurs. Erschwerend mag auch noch die Beschaffenheit jenes Streckenteils dazu gekommen sein; die Bahn ist dort nicht so ideal gut wie auf der übrigen Strecke. Wie die Erfahrung lehrt, springen dort die Wagen bei grossen Geschwindigkeiten gerne über die kleinen Unebenheiten. Der Mercedes- Benz schoss nun aus der Fahrbahn über eine weiche hohe Böschung hinan. Merz, der überaus kaltblütig und körperlich kräftig war, brachte das Fahrzeug wieder von der Böschung herunter. Doch wie er die Bahn wieder erreichte, wurde er durch den Anprall wieder auf die Böschung hinaufgeworfen. Die Spür führte dann nochmals abwärts, der Warfen starfd also noch immer auf den Rädern 'find zum Teil auch in der Gewalt des Fahrers. Das eigentliche Verhängnis stellte indessen an der unteren Hälfte der Böschung ein Kilometerstein dar. Durch den Anprall an diesen Stein kippte der Wagen um und überschlug sich mehrmals. Merz wurde aus dem Wagen geschleudert und mit schweren Schädel- und Rückgratbrüchen tot auf der Bahn liegend gefunden. Mit Otto Merz ist einer der besten deutschen Rennfahrer aus dem Leben geschieden. Wenn es um seinen Namen seit einigen Jahren stiller geworden ist, so hing, dies bloss mit dem Rückzug von Mercedes-Benz von den grossen Rennen zusammen. Merz wurde am 12. Juni 1889 in Esslingen geboren. Siebzehnjährig trat er in die Daimler-Motoren- Gesellschaft ein. In den Jahren 1907 bis 1912 war er Mechaniker und Fahrer bei dem bekannten deutschen Herrenfahrer der Vorkriegszeit Willy Pöge, als dessen Co-Equipier er verschiedene internationale Automobilrennen mitmachte. 1914 trat Merz wieder bei der Daimler-Motoren-Gesellschaft ein. Ein Zufall wollte es, dass er an einer Schicksalsstunde der Weltgeschichte aktiv mitwirkte: Beim Attentat von Seraievo im Juli 1914 fuhr Ein neuer, schmierender Brennstofflfzusatz der nicht nnr als Obenschmierniittel wirkt, sondern gleichzeitig den Brennstoff ver e „Titanic" — ein Schweizerfabrikat — verbessert die Motorleistung, verhindert Bussansatz und Klopfen, macht den Motor elastischer und gibt dem Wagen besseres AnzngsvermSgen. 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