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E_1933_Zeitung_Nr.046

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18 AUTOMOBIL-REVUE

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WM - 1933 ÄTJTO'MOBIL-REVUE 19 Sonniger Tag am See Samersee mit Nünalphorn. (Photo Ott.) Conquistadora Ich gehöre zu Jenen seltenen Menschen, die in den mannigfachen öffentlichen Beförderungsmitteln nicht die Zeitung lesen, sondern von einer unerschöpflichen 'Wissbegier getrieben, die Mitfahrenden und ihr Verhalten beobachten. Manche Erfahrung habe ich auf diese Art gesammelt, und nicht zu den schlechtesten gehört die, die ich aus der im folgenden geschilderten Szene im Omnibus zog, aus einer Szene, die nicht der Zufall regierte, die vielmehr dadurch, dass sie sich vor meinen Augen wiederholte und vermutlich auch ausserhalb meines Gesichtskreises systematisch wiederkehrt, das Gewicht einer exemplarischen und grundsätzlichen Lebenslehre erhielt: Ein vollbesetzter Omnibus. Auf einer Station steigt eine bejahrte, aber noch sehr rüstige und behende Dame ein. Ich erhob mich von meinem Sitzplatz und offerierte ihn der Dame mit einer einladenden Handbewegung. Das schien ansteckend zu wirken, denn zwei andere männliche Passagiere taten das gleiche, als mein Angebot überraschenderweise verschmäht wurde. Aber sie hatten mit ihrer Ritterlichkeit aus zweiter Hand nicht mehr Glück als ich mit meiner originalen. Die solchermassen förmlich umworbene Dame ignorierte diese jäh ausgebrochene Höflichkeitsepidemie und steuerte finsteren Blikkes und mit dem Ausdruck unbeirrbarer Zielstrebigkeit auf einen Eckplatz im Wagen zu, auf einen Platz, der besetzt war, und dessen Inhaber, ein junger, vor sich hindösender Bursche, mitnichten gewillt schien, ihn aufzugeben. Doch das konnte den triumphsicheren Anmarsch der Dame nicht aufhalten: Sie stoppte vor dem jungen Mann und fixierte ihn stumm, aber mit unwiderstehlicher Dringlichkeit. Der Bursche geriet in merkliche Verlegenheit, stand aber auf und suchte sich mürrisch einen Stehplatz, während die Eroberin es sich — geglätteten und nur ein wenig von Sieges? freude belebten Antlitzes — in der Ecke gemütlich machte. Ich fand das Ereignis wohl ein bisschen bemerkens-, aber noch nicht beherzigenswert. Die Dame konnte ja von pädagogischen Absichten bewegt sein und dem jüngsten und für den Verzicht auf Bequemlichkeit prädestiniertesten Abteilinsassen eine kleine Lektion erteilt haben wollen. Doch eines Tages traf ich die resolute Omnibus-Benützerin unter ganz ähnlichen Umständen wieder. Diesmal kam ich in keinerlei Konflikt mit meinem chevaleresken Trieb, denn ich hatte selbst nur einen Stehplatz. Auf dem entsprechenden Ecksitz, den die Dame kürzlich gewissermassen per Handstreich okkupiert hatte, sass in diesem Falle ein alter Herr, der gut und gern genau soviel Lenze wie, wenn nicht mehr als die alte Dame gesehen hat. Das focht jedoch die Eckplatz- Conquistadorin nicht im geringsten an: Genau wie beim vorigen Mal avancierte sie in direktem Vormarsch und machte erst vor dem Ziel ihrer Attacke und damit vor dem alten Herrn halt. Der so ungestüm Berannte erhob sich verwirrt und übergab seine Position kampflos. Wieder kuschelte sich die Dame gleichmütig in ihre Ecke, als wenn es gar nicht anders sein könnte. Und nun erst, nach diesem Beweis des methodischen Vorgehens, begann ich zu moralisieren; Es kommt also nicht nur darauf an, einen Platz zu erobern, sondern man soll gleich den besten, oder doch den, den man dafür hält, unerbittlich anstreben. Das soll man tun, wenn man wirklich etwas erreichen will, im jDmnibus und im Leben! Und wer nun, Im Gegensatz zu meiner Gepflogenheit, diese Zeilen im Omnibus oder in der Strassenbahn liest, der erhebe nach dieser lichtspendenden Lektüre sein Auge und wende es auf die kleinen Dinge des Lebens! H. G. Im Zündkerzenschimmer Technischer Fortschritt. Mein Freund Paul ist Chef in einer Grossgarage. Er lebt .und webt in seinem Beruf. Neulich nahmen wir ihn mit in ein Variete 1 , in^dem die berühmte Tänzerin Argentitia auftrat. Donnerwetter — konnte sie die Beine schwingen ! « Wie gefällt sie dir, Paul ? fragten wir unsern Garagier. «Ausgezeichnet! » meinte er anerkennend «Sie hat eine ganz moderne Konstruktion : Scbwmghaxen... > Musik, c Ist Ihre Tochter Helga auch musikalisch, Frau Tewes ? » « Und wie ! Das Mädel hört das Boschhorn ihres Bräutigams unter hunderten sofort heraus! > Notwendiges Zubehör. Im Motorradclub unterhielten sie sich. «Die Anschaffungskosten für ein Motorrad sind ja heute gar nicht mehr so hoch ! > sagte einer. «Man kann sagen, sie fallen kaum ins Gewicht. Aber was die Sache eben doch teuer macht, das sind die Nebenausgaben. Die Betriebskosten. Die Steuern. Das unbedingt notwendige Drum und Dran...» « Vor allem die Blonden, finde ich ! » warf jemand sachkundig ein. Höchstleistung. Hans macht in seinem neuen Hundertzwanzigpferdigen mit einer Freundin — nennen wir sie Inge — einen kleinen Ausflug. Er lenkt. Sie sitzt neben ihm. Nun, man weiss ja, wie Frauen sind, die vom Lenken auch etwas verstehen oder zu verstehen gilauben : das fliesst über von Ermahnungen, Ratschlägen, Besserwissen... « Pass auf die Kurve auf! Nimm Gas weg ! Warum schaltest du nicht den dritten Gang ein ? Du lässt dich von dem Floh Überholen ? Fahr doch vorsichtiger ! » Der sieghafte Hans duldet schweigend. A'ls man wieder zu Hause ankommt und in elegantem Bogen vorfährt, steht gerade ein Bekannter da. « Tag, Hans ! Sie haben ja einen wundervollen neuen Wagen! Wieviel holen Sie denn raus pro Stunde ? Hundert, hundertzwanzig ? » « Wenn die Inge mitfährt — zwanzigtausend Worte !» sagt Hans. «Na, was machen die Gesangstunden Ihref Frau?» «Oh, sehr gute Fortschritte! Gestern habe ich schon zum erstenmal die Watte aus den Ohren nehmen können!» tierfipren pflanzentöpfe AutlerAusf lugsziele aus derMtielscIweiz AUTO- POLSTERUNGEN reinigt und färbt OHNE STOFFABTRENNUNG konkurrenzlos und in kürzester Zeit nach pat. Verfahren „FÄRBEKUNST" Refar A.-G., Tel. 35.177 Desgleichen Lederauffärbungen: Sitze Autojacken, Mäntel, Samlschlederlll Koffern. Werkatätte: ZÜRICH 5, Limmatstr. 48. Die feschesten zu niedrigsten Preisen. Wiener Damen-Mode meister keramik dübendorf Wieviel Autlerfamilien zählen Sie zu Ihren Kunden? Werben Sie durch den MODE- NEUHEITEN „Autler- Feierabend" Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O.R.Wagners OH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T.O.S. Rickenbach - Hotel zur Blume Gutbürgerliohes Haus. Schöne Zimmer. — Bekannt für gute Küohe u. Keller. Stets lebende Forellen. Heimeliger Saal für Anlässe. — Sohattiger Garten. Pensionspreis Fr. 5.— bis 7.—. Grosse Garage. Tel. 2.15. Farn. 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