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E_1933_Zeitung_Nr.048

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10 AUTöMOBIL-PEVUE

10 AUTöMOBIL-PEVUE 1933 - N° 48 *. c. s. SEKTION AARGAU. Lichtbildervortrag. Der Einladung unserer Sektion zu einem Lichtbildervortrag « Quer durch Holland » auf Donnerstag, den 1. Juni wurde so zahlreich Folge geleistet, dass sich der Saal des Hotels Krone in Lenzburg fast als zu klein erwies. Der Referent, Herr Dr. phil. Th. Gubler aus Basel, hat es verstanden, in überaus sympathischer Art seine Reiseerlebnisse in Holland vom letzten Sommer zu schildern und den Zuhörern durch seinen vielgestaltigen Vortrag und die ausgezeichneten Bilder einen seltenen Genuss zu vermitteln. Mit Absicht hat der fein beobachtende Forscher die grossen Handelszentren gemieden, um abseits des Weltlärms die stillen, malerischen Dörfchen und kleinen Städte aufzusuchen. So führte uns der Referent, von den Inseln Walcheren, Zuid Beveland und Schuoven ausgehend, hinauf zum Helder, dann rund um die Zuidersee herum und durch ganz Friesland nach Groningen. Auch durch mannigfache historische Hinweise wurde der Vortrag belebt. Durch die Trockenlegung der Zuidersee, dem in dieser Art grössten Zivilisationswerk, wird Pflanzland für rund 40 000 Bauerngüter und eine Viertelmillion Menschen geschaffen. Ein 30 km langer Damm mit Autostrasse und Eisenbahn schliefst das urbar gemachte fruchtbare Land gegen das Meer ab. Durch die bereits erstandenen neuen Ansiedlungen ging dann die Reise durch die verträumten Städtchen Enkhuizen und Hoorn, die mit ihren prachtvollen Bauwerken auf die mittelalterliche Machtstellung dieser holländischen Handelsstädte hinweisen. Der Referent unterliess es nicht, die vorbildliche Verkehrsregelung und den gleitsicheren Strassenbelag der holländischen Betonstrassen im Bild wiederzugeben. Nicht nur die Hauptverkehrsstrassen. sind durchwegs in Beton erstellt, sondern auch Strassen 2. und 3. Klasse. Zumeist sind diese in zwei Hälften geteilt, so dass die Regel des Rechtsfahrens dem Strassenbenützer stets vor Augen gehalten wird. Von besonderem Interesse waren jedoch die von der Fahrbahn getrennten, links und rechts, zumeist auch in Beton ausgeführten Radfahrwege, in deren Schaffung die holländische Regierung ihre Hauptaufgabe in der Bekämpfung der Verkehrsunfälle erblickt. Der aufmerksame Zuhörer stellte sich mit Recht die vom Referenten taktvoll vermiedene Frage, warum die Erstellung von Betonstrassen in der Heimat des Zementkantons unterbleibt und warum die Anlage von Gehund Radfahrwegen in der Schweiz zur Hebung der Verkehrssicherheit nicht mehr gefördert wird. Der in jeder Beziehung interessante und fesselnde 1 Vortrag wurde durch reichen Beifall belohnt. Autosektion St. Gallen-Appenzell Nicht ins Blaue, sondern ins Rheinland, ins Wallis und in den Jura will die Kommission der Autosektion St. Gallen - Appenzell Sommerfahrten durchführen. Die Beschreibung der A. Rhein*- landreise vom 1. bis 5. Juli erfolgte bereits in;s Nr. 47. Nachstehend lassen wir die Fahrrouten für.-, sichtswarte in der Nähe Berns ausfindig zu ma- die Reise ins Wallis und in den Jura folgen: ' ' ' chen, die Rundsicht vom Schweinsberg zählt zu den schönsten im Freiburgerlande. Bereits macht sich ein ausserordentliches Interesse bemerkbar; besonders zahlreich sind die Anfragen' von Mitgliedern, welche die Alpenrosenfahrt im Sinne eines Wochenends durchführen wollen. Die Touristikkommission hat in der Zwischenzeit das Gelände rekognosziert und die Vorbereitungen für den Empfang einer grossen Teilnehmerzahl getroffen. Ländlermusik, Tanz, Flobertschiessen, Lebkuchenzwirbelen, Sackgumpen und andere amüsante Konkurrenzen werden für einen richtigen Ghilbibetrieb sorgen. Die Fahrt findet am 17. und 18. Juni, bei schlechter Witterung acht. Tage später, statt. Anmeldungen für Unterkunft und Verpflegung " sind möglichst frühzeitig an das Sekretariat erwünscht. h. T. C. S. WIE DER STRASSENHILFSDIENST DES T. C. S. ARBEITET. Zahlreiche Strassenbenützer interessieren sich, Genaueres über die Arbeitsweise des T. C. S.-Strassenhilfsdienstes zu wissen. Es ist in der Tat nützlich, darüber informiert zu sein, wie der T. C. S.iAgent sein Dienstpensum erledigt. Bekanntlich umfasst der Strassenhilfsdienst die nachstehenden 18 Hilfsdienststrecken: 1. Genf-Lausann; 2. Lausanne-Bern; 3. Bern-Olten; 4. Zürich- Olten; 5. Kreuzlingen-Zürich; 6. St. Gallen-Winterthur; 7. Zürich-Rapperswil; 8. Luzern-Zürich; 9. Basel-Brugg; 10. Neuenburg-Lausanne; 11. Neuenburg-Solothurn; 12. Solothurn-Brugg; 13. Sitten-St. Gingolph; 14. Sitten-Brig; 15. Ghiasso- Bellinzona, 16. Freiburg-Biel; 17. Bern-Interlaken; 18. Neuenburg-La Chaux-de-Fonds. Mit Ausnahme eines einzigen Tages in der Woche, an dem der Agent frei hat, und mit Ausnähme des Sonntags, an dem der Fahrplan um zwei Stunden zurückgeschoben wird, nimmt der Agent seinen Start am Ständort (die erstbezeichnete Ortschaft) um 8 Uhr morgens und fährt gegen das Endziel seiner Strecke, indem er verschiedene Teilstücke, die besonders gefährlich sind oder die wenig Garagen und Tanksäulen aufweisen, mehrmals durchfährt. Seine Durchfahrt durch eine Ortschaft meldet der Agent stets auf dem dortigen Polizeiposten, indem er auch die Richtung seiner Fahrt angibt, so dass aus der Zeitspanne und dem kilometrischen Fahrmittel (durchschnittlich 40 km in der Stunde) leicht berechnet werden kann, wo sich der Agent ungefähr befindet. Um die Mittagszeit herum hält sich der Agent stets am Endort der Hilfsdienststrecke auf, den er um 14 Uhr verlässt, um die Strecke im umgekehrten Sinne zu befahren. Um 19 Uhr fährt er mit seiner Seitenwagenmaschine an den Ausgangsort zurück. An Sonntagen verlässt der Agent den Ausgangsort erst um 10 Uhr, befährt aber seine Strecke am Abend bis gegen 22 Uhr. lt. SEKTION BERN. Alpenrosenfahri. Ein überaus gefälliges Tagesprogramm wartet den Teilnehmern der kommenden Alpenrosenfahrt, verbunden mit Alpcftilbi, auf dem Grossen Schweinsberg. Die Touristikkommission hat mit der Wahl des Ausflugsortes zwei Fliegen auf einen Schlag getroffen, einmal kommt das Programm den Wochenendlern weitgehend entgegen und sodann enthebt es den unschlüssigen Automobilisten der Wahl seines Sonntag-Ausfluges. Das Chalet «Blümlisalp» am Schweinsberg ist für die Alpchilbi wie geschaffen. Es dürfte scbwer halten, eine dankbarere Aus- B. Walliser-Fahrt, drei Tage. 23.-25. Juli: Erster Tag, Sonntag, 23. Juli: Sammlung aller Teilnehmer morgens 9 Uhr am Bahnhofplatz in Zug. Fahrt über Luzern, Brünig, Interlaken (Mittagessen « Weisses Kreuz >), Spiez, Zweisimmen, Col de Pillon, Aigle, Bex (Logis Grand Hotel des Salines), 335 km. Zweiter Tag: Vormittags Gelegenheit zum Besuch von Montreux, Schloss Ghillon etc. (Mittagessen in Sion.) Nach dem Mittagessen Besichtigung einiger Rebberge und Kellereien mit Gratisdegustation. Sierre event. Abstecher nach Montana-Vermala (14 km) oder Leuk und Abstecher nach Leukerbad (7 km), dann nach Brig (Quartiere Hotel Post und event. weitere Hotels). Abstecher auf den Simplon; 100 km ohne Abstecher. Dritter Tag: Abfahrt 7 Uhr 30 nach Gletsch, Znüni-Halt, Hotel Belvedere am Rhonegletscher. Weiter über die Furka nach Andermatt, Schöllenen nach Flüelen (Mittagessen Hotel Urnerhof). Preis für gemeinsame Verpflegung (ohne Getränke und Garage), Logis, inkl. Trinkgeld bis und mit Mittagessen in Flüelen Fr. 40.— pro Person. G. Jura-Fahrt, drei Tage, 2.-4. September: Die Route geht über Biel, Sonceboz, Tavannes, Les Rangier's, Saignelegier, La Chaux-de-Fonds, Le Locle, Fleurier, Val de Travers, Neuchätel etc. Die Kosten für diese Reise werden sich gleich hoch stellen wie für die Walliserfahrt. Ein genaues Programm heute schon aufzustellen, ist verfrüht. Wer sich für diese Fahrt interessiert, mag dies auf einem der beiden Anmeldecoupons bemerken. Wir werden alsdann den Interessenten zu gegebener Zeit ein detailliertes Programm zustellen. Sie haben gewiss schon zur Geniige gehört, welche Reize und Genüsse die beschriebenen Fahrten bieten und zweifeln wir nicht daran, dass Sie die eine oder andere oder auch alle Fahrten mitzumachen gedenken. Versäumen Sie nicht,, rechtzeitig den diesbezüglichen Anmeldebogen auszufüllen und unserem Sportpräsidenten Herrn H. Burk, Unionplatz, St. Gallen, einzusenden. Warten Sie nicht mit der Anmeldung bis zum Anmeldeschluss; durch möglichst baldige Einsendung der Anmeldecoupons erleichtern Sie uns die organisatorischen Vorarbeiten, und dafür sind wir Ihnen dankbar. Wir werden uns dadurch erkenntlich zeigen, dass wir jeweils beim Logisbezug auf die Reihenfolge bei der Anmeldung Rücksicht nehmen. den CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG. • Bootfahrt nach Flüelen. Bei herrlichstem Maienwetter konnten wir .am 21. Mai unsere schon lang ersehnte Bootfahrt nach Flüelen ausführen. Schon um 8K Uhr morgens waT eine stattliche Zahl Mitglieder beim Pa- Villon versammele Um 9.15 Uhr konnten wir mit vollbesetztem. Boot..jm, ;den ; Vierwaldstättersee hin- , ausstechen, um die Sorgen des Alltags zu vergessen. Bei einem ausgiebigen. Fass Bier, gespendet von unserem Kollegen Spahni, machte sich sehr bald eine frohe Stimmung bemerkbar. Den schönen Gestaden des Sees entlang fuhren wir direkt nach Flüelen, wo uns Herr Flums im Hotel du Lac, unser verehrtes Passivmitglied, zu sehr bescheidenem Preise ein gutes und Teichliches Essen und gutem Wein servierte. Die Essens- und die Nachzeit verliefen rocht gemütlich. Auf ZVn Uhr war die Rückfahrt angesetzt. Unser Kapitän konnte mit der frohen Last pünktlich ausfahren. In der Pension Matt gab es noch eine 'Stunde Aufenthalt. Es gelang 1 dort einigen Teilnehmern, das Tanzbein zu schwingen. Wir hoffen, dass alle auf ihre Rechnung gekommen sind, besonders diejenigen Kollegen, die durch die Spende eines edlen Trunkes durch unsern Kollegen Eigen satz, ihrem Zahnweh losgkommen sind. Unser Boot erreichte Luzern um 7 Uhr, mit einem gemütlichen Hock im Fedäral und einem Nach-Hock im Stammlokal wurde der Tag geschlossen. A. S. ZÜRCHER STRASSENVERKEHRSLIGA. Am 31. Mai traten in Zürich ca. 50 Delegierte der 24 der Zürcher Strassenverkehrsliga angehörenden und rund 40 000 Mitglieder zählenden Verkehrsinteressentenverbände zusammen, um in einer sich über Mitternacht hinausziehenden Sitzung den endlich den Verbänden vorgelegten Entwurf für das kantonale Einführungsgesetz zum Eidg. Automobil- und Fahrradgesetz zu beraten. Die eingehend vorgenommene Prüfung ergab, dass die Gesetzesvorlage in ihrer gegenwärtigen Fassung für die Verkehrsinteressentenverbände unannehmbar ist und weitgehender Verbeserungen bedarf, um deren Interessen auch nur einigermassen befriedigen zu können. Die unter der Leitung von Herrn Dr. E. Bircher stehende Diskussion wurde sehr rege benützt und zeigte das erfreuliche Resultat, dass die Ansichten der verschiedenen Verbände bezüglich der zu stellenden Verlangen vollständig miteinander übereinstimmen, so dass es mögilch war, in einer gemeinsamen Eingabe zur Gesetzesvorlage Stellung zu nehmen. Es zeigte sich auch der deutliche Wille, dass man an den gestellten Postulaten festhalten und den Abwehrkampf machtvoll führen will. Man wird sich daher im Kanton Zürich auf eine heftige Auseinandersetzung in dieser Gesetzesfrage gefasst machen müssen. An der Sitzung der Zürcher Verkehrsligae fanden vor allem die finanziellen Fragen betreffend Steuern und Gebühren, sowie die Strafbestimmungen besonders starke Anfechtung. Wohl sieht die Vorlage halbjährliche Steuerzahlung und Steuerberechnung nach Monaten bei Inbetriebnahme eines Motorfahrzeuges vor, dabei wird aber anderseits an allen bisherigen Grundtaxen und Steuer-* zuschlagen festgehalten und die halbjährliche Zahlung durch Zuschläge erschwert Auch die nachgesuchte Steuerreduktion für über vier Jahre alte Wagen blieb unberücksichtigt, während einzelnen Fahrerkategorien ihre bisherigen Vorteile genommen wurden. Auch das Verbot von Wettrennen mit Motorfahrzeugen soll beibehalten und so dem Kanton Zürich das Odium eines ultramotorfahrzeugsportfeindlichen Kantons verschafft werden. Wenn schon die Abfassung der Gesetzesvorlage an sich einen wenig günstigen Eindruck erweckt hat, so sind die Strafbestimmungen unannehmbar, indem sie teilweise den Bestimmungen des eidgenössischen Automobilgesetzes widersprechen. Eine AURER Neueste Verbesserung an Diesel-Motoren: Vollständige Verbrennung Keine Rauchbelästigung mehr verlangen Sie Referenzen und Atteste, sowie die Broschüre: «Der neue Saurer-Fahrzeug-Dlesel-Motor». Lastwagen 2-6 T. — Omnibusse Cars-Alpins mit 4- und 6-Zylinder-Benzin- und DIESEL-MOTOREN AKTIENGESELLSCHAFT ADOLPH SAURER ARBON — BASEL — MORGES - ZÜRICH Garantie-Reparatur von durch Kolbenbolzen verriebenen Zylindern konkurrenzlos billig, in 24 Stunden. Keine Aenderung der Bohrung I Dieselben Kolben und Ringe wieder verwendbar. 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NO 48 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE 11 durchgreifende Korrektur und Neufassung durch kompetente Straireehtler tut dringend not. Die Versammlung der Zürcher Verkehrsliga beschloss, al! die mannigfachen Postulate in einer schriftlichen Vernehmlassung zusammenzufassen und solche der kantonalen Polizeidirektion sofort einzugeben. Trotzdem, wie in der «Automobil- Revue > bereits gemeldet, den Verkehrsinteressentenverbänden hierfür eine unzulässig knappe Frist eingeräumt und solche trotz den gestellten Gesuchen nur um fünf Tage verlängert worden ist, ist es doch noch möglich geworden, die 14 Seiten umfassende Eingabe am 1. Juni fertig zu stellen und sie der kantonalen Polizeidirektion einzureichen. Erfreulicherweise hat sich diese bereit erklärt, einer kleinen Delegation von Vertretern der Zürcher Strassenverkehrsliga nochmals Gelegenheit zu geben, ihre Postulate in einer Aussprache zu erläutern und zu verfechten. Es ist zu wünschen, dass sich die kantonale Polizeidirektion und der Regierungsrat den Postulaten der Verkehrsinteressentenverbände nicht verschliessen und solche weitestgehend berücksichtigen, damit der Kanton Zürich zu einem fortschrittlichen kantonalen Einführungsgesetz gelangt. Die Zeit drängt, wenn die Vorlage noch vor Ende Jahr rechtzeitig unter Dach kommen soll. V Siv«isxen Der Glarner Landrat genehmigt vier Strassenbauprojekte. In seiner Sitzung vom 31. Mai nahm der Glarner Landrat die Diskussion über die nachstehenden vier Bauprojekte wieder auf: 1. Kerenzerberg, Teilstück Kirchenplatz Mollis bis oberhalb Weinrainkehre; Kosten Voranschlag Fr. 270,000.—. 2. Netstal - Näfels, Teilstück Mühle - Schneisingen; Kostenvoranschlag Fr. 170,000.—. 3. Nidfurn-Luchsingen; Kostenvoranschlag 220,000 Franken. 4. Betschwanden - Rüti, Teilstück Niveauübergang bis Dorfstrasse Rüti; Kostenvoranschlag 150,000 Franken. Projekt 1 war umstritten, da es als eine * kostspielige Kunstbaute » angesehen wurde. Die Notwendigkeit, diese Arbeiten durchzufahren, ergibt sich aber aus dem grossen Verkehr auf der Kerenzerbergstrasse, der wachsenden Gefahren für die Strassenbenützer aus den Unzulänglichkeiten der jeteigen Strassenunterbauung. Während die Projekte 3 und 4 unbestrittene Aufnahme fanden, veranlasste das Projekt 2 die Vertreter einzelner Landesgegenden zu verschiedenen rednerischen Gefechten. Die Absicht, die gefährliche Teilstrecke der Strasse Netstal-Näfels zweckmässig auszubauen und damit für zahlreiche Arbeitslose der dortigen Gegend Arbeit zu schaffen, obsiegte schlussendlich. Landammann Hefti musste bei der Verteidigung des regierunffsrät'liehen Projektes den Vorwurf entkräften, das 1 Projekt sei luxuriös. Mit Recht wies der Baudirektor daraufhin, es sei das klügste Verfahren, mit dem Strassenbau im Glarnerland so fortzufahren wie bisher. Der vorbildliche Ausbau der grossen Glarner Talstrasse darf, darauf legte der Baudirektor grossen Wert, auf keinen Fall durch ein minderwertiges Zwischenstück unterbrochen werden. Der Rat genehmigte dann auch das Teilprojekt 2 mit einer kräftigen Mehrheit. Die Motion Hefti/Hösli über den Ausbau der Strasse Schwanden-Haslen-Hätzigen als Notstandsarbeit, die in derselben Sitzung zur Sprache kam, wurde mit grossem Mehr verworfen. Die Motionäre verlangten, es sei der Ausbau des Strassenstückes Netstal- Näfels- zu verschieben und dafür die «Haslerstrasse», die doch eine Strasse erster Klasse sei, zu korrigieren. Der regierungsrätliche Sprecher leugnete die Mängel der «Haslerstrasse» nicht ab, sicherte eine Teilverfoesserung der Strasse in Haslen selbst zu, lehnte es aber ab, eine Gesamtkorrektion jetzt schon vorzunehmen. Der Landrat bekräftigte hierauf die Auffassung des Baudirektors, go. Ausbau der innerrhodischen Strassen. Dem Grossen Rate stellte der Regierungsrat von Appenizell I.-Rh. den Antrag, es sei die Erstellung von zeitgemässen Strassenbelägen zu fördern und zu diesem Zwecke aus der Staatskasse ein Darlehen von Fr. 400.000 an die Strassenverwaltung zu geben. Dieses Darlehen sei aber aus den Erträgen der Motorfahrzeugsteuern, aus den Benzinzollanteilen, aus den Beiträgen der Bezirke und der Strassenanwohner innert sechs Jahren zurückzuzahlen. Im weitern sollen in der ordentlichen Landesrechnung alljährlich Fr. 10.000 als Zuschuss für eine raschere Tilgung eingesetzt werden. go. Was aus der Güterstrasse ins Meiental werden soll. Im Urner Landrat wurde itn Mära eine Motion eingereicht, die verlangt, es sei als Ersatz für die abgelehnte Qüterstrasse ein « billigeres Projekt > einer Güterstrasse vorzulegen. Die Motion, die von 16 Landräten unterzeichnet wurde, lautet: «In der geheimen Abstimmung Tom 17 Februar 1933 hat das ürnervolk das vorgelegte Projekt des Baue« einer Strasse ins Meiental (Kantonsbeitrag •on 400 000 Fr.) mit 1943 Ja e*f en 3430 Nein abgelehnt^ Ist der Regierungsrat bereit, den Anhängern eines Güterstrassenprojektes ins Meiental Rechnung zu tragen und ein billigeres Projekt ausarbeiten zu lassen und dasselbe baldtnöfiicbst dem Landrate vorzulegen?» Was man unter diesem «billigern Projekt » zu verstehen hat, geht aus einer Pressemeldung hervor, die dann später in den Urner Zeitungen erschien. Es handelt sich nur um eine Verbesserung des heutigen Weges für die der Regierungsrat vom Kantonsingenieur Vorschläge verlangt. Von einer fahrbaren Verbindung zwischen Wassen und dem Meiental oder einer Strasse, die als Vorläufer der Sustenstrasse anzusehen wäre, kann man daher nicht mehr sprechen. Da nun die Verbindung mit dem Meiental zu einer rein lokalen Angelegenheit degradiert worden ist, dürfte man sich im Kanton Uri wieder mit voller Aufmerksamkeit dem Projekt einer Alpenstrasse über den Sustenpass zuwenden. Die Sustenstrasse muss kommen, denn sie ist die direkte Verbindung des obern Aare- mit dem obern Reusstal und stellt für die weitere touristische Erschliessung der Waldstätte das Kernproblem dar. lt. Das baslerische Gesetz über die Erstellung eines Korrektionsplanes in Kraft getreten. Da das Referendum für das vom Grossen Rat von Baselstadt am 23. März erlassene Gesetz betreffend die Erstellung eines allgemeinen Korrektionsplanes für die innere Stadt nicht benutzt wurde, konnte der Regierungsrat das Gesetz in Kraft erklären. hl. Das gefährliche Strassenstück in der krummen Eich zwischen Basel und Äugst auf dem vor Jahresfrist ein Lastauto verunfallte und das Geländer der Strassenbrücke über die Bahn eindrückte, bedarf längst einer Ausbesserung. Im basellandschaftlichen Landrat wurde nun eine kleine Anfrage gestellt, weshalb die längst notwendige Reparatur des Strassengeländers sich verzögert habe und ob nicht gleichzeitig eine Verbreiterung des gefährlichen Strassenstückes und eine Strekkung der Kurve vorgenommen werden könnte. . lt. Die Finanzierung des Strassenbaues im Ausland. Die österreichische Regierung hat die- Schaffung eines Strassenbau-Fonds beschlossen. Der Fonds soll zum Ausbau und zur Verbesserung der bestehenden Strassen dienen. Er wird durch Beiträge des Bundes und der Länder gespiesen. Der Beitrag des Bundes soll jährlich 5 Millionen Schilling betragen und erhöht sich, wenn die Einnahmen aus dem Benzinzoll einen bestimmten Betrag überschreiten. Die Verwaltung hat das Recht, Anleihen aufzunehmen und aus dem { Ertrag des Fonds zu verzinsen. Nach Zeitungsberichten wurde eine erste Anleihe von 60" Millionen Schilling aufgenommen. Die belgische Regierung hat einen Gesetzesentwurf ausgearbeitet, nach welchem dem Strassenfonds 600 Millionen Fr. zugewiesen werden sollen. Die Summe soll auf die Budgets der Jahre 1933—1938 verteilt werden. Sie dient zur Instandstellung eines Strassennetzes von 5.520 km Länge. Die Breite der Hauptstrassen soll teilweise auf 8,5 m, teilweise auf lim gebracht werden. Im weitern verlangt die Regierung eine Erhöhung der Kredite für den ordentlichen Strassenunterhalt auf jährlich 125 Millionen Franken. — sk. Touilimus Keine Autofähre auf dem Genfersee. Nach dem anderorts gegebenen Beispiel ist auch in Lausanner Verkehrskreisen die Frage der Einrichtung einer Autofähre von einem Ufer des Genfersees zum andern angeregt worden. Entsprechende Vorschläge wurden im besondern anlässlich der jüngsten Generalversamlung der Aktionäre der Dampfschifffahrtsgesellschaft auf dem Genfersee laut, deren Direktion das Problem nun eingehend geprüft hat und dem Verwaltungsrat über das Ergebnis einen Bericht vorlegt. Aus diesem geht hervor, dass — abgesehen davon, dass die öferdistanz bei den bestehenden Autofähren eine ungleich geringere ist als die 12 km betragende Entfernung zwischen Lausanne und Evian — eine solche Neuerung einstweilen kaum auf Rentabilität Aussicht hätte. Der Betrieb einer derartigen Fähre würde selbst unter den bescheidensten Verhältnissen jährlich 140,000—150,000 Fr. erfordern. Unter der Voraussetzung, dass die Beförderung pro Auto 10—15 Fr. einbringen würde, müsste also mit einem Verkehr von etwa 12,000 Wagen pro Saison oder einem Durchschnitt von täglich 70 Auto gerechnet werden können. Da aber eine solche Frequenz unter den gegenwätigen Verhältnissen nicht erwartet werden darf, wird die Lebensfähigkeit des angeregten Unternehmens in Abrede gestellt. Bi. Grössere Wirtschaftlichkeit Diamant-Büchsen Floquet in Verbindung mit Diatherm-Kolben verlängern durch die unerreicht hohe Präzision und Härte des I Spezial - Stahls Lebens- 1 dauer und Leistung des Motors. Wir geben Ihnen gerne Auskunft und senden | Ihnen unsere orientiereni den Drucksachen. Diatherm-Kolben Schweizerische Metallargische Gesellschaft. Muttenz bei Basel Diamantbüchsen Fioquet Telenhon BatKl Nr. 26.050 Bevor Sie ein neues Auto kaufen besichtigen Sie mein Oeeaslonslager in neuen und gebrauchten Cabriolet und Limousinen 2—eplätzig, zu Spottpreisen. Neue und gebrauchte Autos werden mit 50% belehnt. Besichtigung und Probefahrt unverbindlich durch J. 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