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E_1933_Zeitung_Nr.048

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14 AUTOMOBIL-REVUE

14 AUTOMOBIL-REVUE 1933 - 48 Zeit vollzog sich in zwei Eichtungen. Einmal wurde durch systematische Untersuchung der verschiedenen Katalysatoren der früher allgemein verwendete Kobalt- Katalysator endgültig verlassen und durch den Nickel-Mangan-Aluminiumoxyd-Katalysator ersetzt. Letzterer* ist billiger, aber dem Kobaltkatalysator gleichwertig. Der Katalysator wird an Kieselgur gebunden verwendet. Neben der Verbesserung des Katalysators wurde an der Verbilligung und Ausgestaltung der Apparatur gearbeitet. Da zur Erzeugung guter Benzinausbeute grosse Konstanz der Temperatur des Katalysators erforderlich ist, wurden Versuche angestellt mit in Oel suspendiertem und mit trocken bewegtem Katalysator, die aber keine technisch verwertbaren Resultate ergaben. Gute Ergebnisse wurden jedoch erhalten durch die Anwendung taschenförmiger Kontaktgefässe, die zur Ableitung der Reaktionswärme in Oelbehältern standen, deren Oel dauernd durchgepumpt wurde. Diese Taschen fassten bei 70 Liter Inhalt 21,3 kg Kontaktmasse und konnten mit 6,3 Kubikmeter pro Stunde belastet werden, wobei sich eine Ausbeute von 100 g Benzin pro Kubikmeter Gas ergab, was zufriedenstellend ist. W. R. Druckluft-Servolenkung. Durch Vergrössertrog der Reifendimensionen und Verlegung eines grösseren Wagengewicht-Prozentsatzes auf die Vorderräder hat in den letzten Jahren der zum Lenken der Vorderräder nötige Kraftaufwand immer zugenommen. Um den Kraftaufwand, den der Fahrer am Lenkrad zu leisten hat, trotzdem innert erträglicher Grenzen zu halten, wurde fast tiberall zur Vergrösserang des Uebersetzungsverhältnisses im Lenkgetriebe geschritten. Für ein und denselben Einschlagwinkel der Vorderräder muss nun das Lenkrad um einen grösseren Winkelgrad gedreht werden. werden soll, wird durch Ventile entweder Die Erfahrung lehrt jedoch, dass man inauf die eine oder die andere Seite des Zylinders Druckluft eingelassen. Zur Erzeugung dieser Richtung auch nicht zu weit gehen darf. Mit allzuhoch übersetzten Lenkungen der Druckluft dient ein kleiner, an das ist dem Fahrer die Möglichkeit zum raschen Wechselgetriebe angeschlossener Kompressor. Parieren von Schleuderbewegungen oder ein rasches Ausweichen erfordernden Verkehrssituationen genommen. Auch der gefühlsmus der Servozylinder-Ventile wurde gleich- Beim Entwurf des Steuerungsmechanismässige «Kontakt» des Fahrers mit derzeitig berücksichtigt, dass die Lenkung auch Strasse ist vermindert, und die Richtungsstabilität des Wagens lässt vielfach zu wünschen übrig. Es wurde deshalb schon verschiedentlich angeregt, den leichten Gang der Lenkung Detailaufbau des Bendlx-West!nghouse-L*nkunas-Strvoapp«rates. 1) Lenkstockhebel. 2) Zahnsegment- •welle. 3) Ventilkipphebel. 4) Hilfshebel. 5) Zwischenhebel. 6) Lenkschubstangenhebel. 7) Zapfen am Zwischenhebel. 8) Zapfen am Hilfshebel. 9. 10) Gehäuse der Steuerventile. 11) Lenkschubstange. 13) Ventilsteuerungsstange. 14) Kolben. 15) Einlassventil. anstatt auf dem Weg einer Vergrösserung der Lenkgetriebe-Uebersetzung dadurch herbeizuführen, dass Servoapparate angewandt werden, die mechanisch, pneumatisch oder hydraulisch den Kraftaufwand des Fahrers unterstützen. Ein fertig durchgebildetes und erprobtes pneumatisches System, das in erster Linie für Lastwagen bestimmt ist, wird nun von der amerikanischen Bendix-Westinghouse- Qesellschaft angeboten. Sein konstruktiver Aufbau geht aus den beistehenden Zeichnungen hervor. Das die Zusatzkraft ausübende Organ ist ein Kolben, der sich bei geradeausgerichteten Vorderrädern in der Mittellage eines beidseitig geschlossenen Zylinders befindet. Je nachdem, ob die Lenkung nach der einen oder anderen Seite hinüberbewegt im Fall eines Versagens der Servoanlage wirksam bleiben muss. Der normale, auf der Zahnsegmentwelle sitzende Lenkstockhebel 1 greift jedoch nicht mehr direkt an der Lenkschubstange an, sondern an einem Hilfshebel 4, der seinerseits mittels des Zapfens 8 den Zwischenhebel 5 bewegt. Der an die Lenkschubstange angreifende, auf der Segmentwelle frei drehbare Hebel 6 erhält seine Bewegung durch den Zapfen 7 des Zwischenhebels. Beim Einleiten der Drehbewegung am Lenkrad kommt es im ersten Moment noch nicht zu einem Ausschwenken des Hebels 6. Da nämlich der Zwischenhebel 5 auf der Nabe des Hebels 6 mit Spielräum aufgesetzt ist, wird zuerst lediglich dieses Spiel überwunden. Dadurch verschiebt sich aber auch die am Zwischenhebel befestigte Ventilsteuerungsstange 13, der Ventilkipphebel 3 wird nach vorn oder hinten gekippt und eines der Ventilpaare öffnet sich. Der Kolben wird durch die eintretende Druckluft vorwärts oder rückwärts verschoben und führt nun selbst die Lenkbewegung aus, indem er direkt am Hebel 6 angreift. Sollte aus irgendeinem Grunde Druckluft ausbleiben, so ist die zwangsläufige Uebertragung der vom Fahrer ausgeübten Kraft auf die Lenkung von dem Moment an sichergestellt, in dem der Spielraum des Zwischenhebels auf der Nabe des Hebels 6 überwunden ist. Ausser dem Ausbleiben der Servokraft hätte also das Versagen des Servoapparates keine schlimmeren Folgen, als dass das Spiel der Lenkung etwas vergrössert würde. Bei Versuchen, die über 30000 Meilen durchgeführt wurden, soll sich die Servolenkung auch als sehr wirksam zur Bekämpfung von Flatterschwingungen der Vorderräder erwiesen haben. m. Prakflsche Winke Die Batterie warm halten. Die Leistungsfähigkeit einer Akkumulatorenbatterie hängt ziemlich stark von der Temperatur ab. Autobatterien sollten deshalb wennmöglich an Stellen eingebaut werden, die eine mittlere Batterietemperatur verbürgen. Zu hohe Temperaturen sind andererseits ungünstig, weil sie den Elektrolyten zu rasch verdunsten lassen. — at. Der Unterbrecherhammer klemmt. Bei Magnetapparaten kann es vorkommen, dass der Unterbrecherhammer sich zu schwer bewegt. Wenn er über den Unterbrechernocken hinweggleitet, so wird bekanntlich der Kontakt getrennt. Das geschieht zwangsläufig. Ist er über den Nocken hinweg, so wird der Stromkreis wieder geschlossen. Die beiden Platinstifte berühren sich wieder. Wenn sich der Unterbrecherhammer nun zu schwer bewegt, so kann es schon einmal vorkommen, dass er nicht wieder zurückfedert, also die beiden Platinkontakte sich nicht berühren. Unter Umständen führt das zu einem unregelmässigen Aussetzen der Zündung und damit zu einem unregelmässigen Lauf der Maschine. Sie läuft mal auf sechs, mal auf vier Zylindern und mal setzt sie ganz aus. Denn das einwandfreie Arbeiten eines Magneten beruht ja auf dem Prinzip der abwechselnden Schliessung und Unterbrechung des Primärstromes. Die Trägheit des Unterbrecherhammers kann zurückzuführen sein auf die Anrostung des Drehstiftes durch Feuchtigkeit. 4- Zu starkes oder zu häufiges Einschleifen der Ventile ist schädlich! Die Ventilsitze -werden dadurch, wie abgebildet, -versenkt, so dass auch die Gas- Durchlassquerschnitte an den Ventilen vermindert •werden und die Motorleistung abnimmt. Auto-Kollag dieses im Verbrennungsmotor besonders stabile KOLLOID GRAPHIT-PRÄPARAT bewirkt erhebliche Reibungsverminderung und ergibt grundlegende Verbesserung der gesamten Schmierung. P. H. Stehelin & Cie., Basel für „Kleine Anzeigen** nachstehenden Coupon «msfiillen! Hier abtrennen An «lle Administration der .Automobil-Revue". 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N» 48 - 1938 AUTÖMOBIL-REVUE 15 Tedhin. *•» edisa __ Frage 8724. Gang «fällt heraus». loh bin mit ^neinem dreijährigen amerikanischen Wagen sehr Unfrieden. Seit einiger Zeit aber springt die zweite Uebersetzung bei längerem Aufwärtsfahren in den, Leerlauf zurück. Die beiden Uebersetzungsrädchen, sowie die Spannfedern sind in tadellosem Zustande. Wo ist der Fehler? Für eine aufklärende Antwort wäre ich sehr dankbar. T. M. in F. Antwort: Wenn Sie die Sperrvorrichtungen, die die einzelnen Gänge im Eingriff halten, kontrolliert und als einwandfrei befunden haben, so ist anzunehmen, dass einseitige Abnutzung der Zahnräder oder im schlimmeren Fall eine leicht verbogene Getriebewelle den betreffenden Gang herausspringen lassen. at. Frage 8725. Oeldruck. Seit den heissen Tagen bemerke ich plötzlich, dass das Manometer einen viel niedrigeren als den für das Motorsystem vorgeschriebenen Druck anzeigt. Hat das praktisch irgend eine Bedeutung? F. L. in M. Antwort: Das verwendete Schmieröl hat nicht die für die gegenwärtige Jahreszeit passenden Eigenschaften. Es wird in der Hitze zu dünnflüssig und läuft dann zu leicht aus den Lagerflächen heraus, deshalb der verminderte Druck im Schmiersystem. Wenn Sie nicht die Möglichkeit in Kauf nehmen wollen, dass Ihr Motor infolge ungenügender Schmierungen schwer beschädigt wird, müssen Sie das jetzt verwendete Oel sofort ablassen und durch geeigneteres ersetzen. Welche Qualität Oel die für Ihren Motor und die gegenwärtige Jahreszeit passende ist, zeigen Ihnen die Tabellen der Oelfirmen. Wäre auch mit dem neuen Oel der Oeldruck nicht auf der vorschriftsmässigen Höhe, so müsste er durch entsprechendes Regulieren des Oel-Ueberdruckventils am Motor gesteigert werden. at. Frage 8726. Vierradbremsen. Wird bei modernen Vierradbremskonstruktionen dem Umstand Rechnung getragen, dass bei eingeschlagenen (abgelenkten) Vorderrädern viel leichter eine Blockierung dieser Räder eintreten kann als bei Gradausfahrt and wie schützt man sich gegen diese meiner Meinung nach gefährliche Blockierungsmöglichkeit? F. D. in B. Antwort: Gefahr einer Blockierung der Vorderräder, wenn diese eingeschlagen werden, ist nicht so gross, wie es den Anschein hat; denn ein guter Fahrer vermeidet es immer, in einer Kurv« zu bremsen, und zudem sollen bei richtig eingestellten Vierradbremsen die Vorderräder unter keinen Umständen vor den Hinterrädern blockierbar s«in. Immerhin gibt es einige Konstruktionen, die dem von Ihnen erwähnten Umstand Rechnung tragen. Die Abschwächung der Bremswirkung bei eingeschlagenen Vorderrädern geschieht hier dadurch, dass durch das Einschlagen der Vorderräder das Bremsgestänge oder die Bremszüge entlastet werden. Manchmal schwächt man auch nur die Bremswirkung des äussern oder innern Rades ab. aus der Ueberlegung heraus, dass z. B. das äussere Rad stärker gebremst werden darf als das innere, ^ -wei durch die- Zentrifugalkraft beim Kurvenfahren ' ein grösserer Teil des Wagentewichts auf dieses Rad gelegt wird und es am vorzeitigen Rutschen hindert; andererseits kann aber eine solche Bremseinstellung auch ungünstig sein, weil das stärker gebremste Rad versuchen wird, die Lenkung auf seine Seite zu ziehen. Gerade in den Kurven ist aber eine Beeinflussung 1 der Lenkung höchst unerwünscht. Sie lässt sich zwar dadurch aufheben, dass man durch entsprechende Bauart der Vorderachse dafür sorgt, dass die gedachte Verlängerung des Lenkzapfens den Boden in der Mitte der Aufla-gefläche des Pneus schneidet. Dann wird aber die Lenkung des Fahrzeuges bei Langsamfahrt etwas erschwert. Von den vielen gegenwärtig anzutreffenden Arten von Bremsausgleichen haben sich fast alle beiwährt. Wenn auch zu erwarten ist, dass die Vielgestaltigkeit an diesem Automobilteü mit der Zeit verschwinden wird, so kann doch heute noch nicht gesagt werden, welches System in Zukunft das bevorzugte sein wird. at Frage 8727. Seitlich- und oben Besteuerte Motor- Können Sie mir kurz und einfach den Unterschied zwischen einem seitlichgesteuerten und obengesteuerten Motor erklären? Wie ich höre, hat der obengesteuerte Motor bei gleicher Grosse eine höhere Leistung. Wieso baut man dann nicht aussehliesslich obengesteuerte Motoren? F. V. in L. Seitlich gesteuerter Motor. Antwort: Beim seitlichgesteuerten Motor sind die Ventile in einer seitlichen Ausbuchtung des Zylinders stehend angeordnet. Beim obengesteuerten Motor hängen sie dagegen mehr oder weniger direkt über dem Kolben, die seitliche Ausbuchtung des Explosionsraumes ist nicht vorhanden. Aus unseren beiden Skizzen wird Ihnen der Unterschied sofort klar werden. Dass der obengesteuerte Motor im allgemeinen eine etwas höhere spezifische Leistung hat als der seitlichgesteuerte, stimmt allerdings, dafür ist er aber auch teurer, weil er mehr Bauteile aufweist. Er verlangt auch eine sorgfältigere Pflege, weil mehr Reibstellen vorhanden sind, deshalb die Abnützung etwas grösser und ein Nachregulieren etwas häufiger notwendig ist. -s. Frage 8728. Sicherung dar Kolbenringe. Wie kann man verhindern, dass die Kolbenringe sich drehen? Am besten wäre doch, wenn ihre Schlitze nie übereinander ständen, weil sonst die Gase leicht ins Kurbelgehäuse hinunter gelangen können. R. K. in Z. Antwort: Die einfachste Methode ist die, dass in jeder Kolbenringnut ein Arretierungsstift eingesetzt wird. Sie bohren dazu in jeder Nut ein Loch von etwa 2 mm Weite, schneiden in dieses ein Gewinde und setzen eine passende Schraube ein, deren Kopf zuletzt abgefeilt wird, so dass der verbleibende Stift nurmehr knapp in die Nut hineinreicht An den Kolbenringen wird dann in der Nähe des Schlitzes ein entsprechender Absatz eingefeilt, damit der Ring doch noch in die Nute passt. Ein Verdrehen ist jetzt ganz ausgeschlossen. Die Präzis lehrt, dass dem richtigen Uebereinanderstehen der Kolbenringe, resp. deren Schlitze keine so grosse Bedeutung zukommt, wje man ursprünglich glaubte. Die Hauptsache ist, dass jeder einzelne Kolbenring möglichst dicht schliesst. Bei den meisten Motoren werden deshalb, entgegen dem früheren Gebrauch, die Arretierungsstifte weggelassen, -s. Frage 8729. Stickstoff zur Reifenfüllung. In was besteht die Wirkung und der Vorteil der Stickstoff- Füllung an Stelle von Luft? G. G. in B. Antwort: Bei der Reifenfüllung mit Luft bewirkt der in der Luft enthaltene Sauerstoff eine Oxydation des Gummis, die sich dadurch bemerkbar macht, dass der Gummi seine Elastizität verliert und brüchig wird. Stickstoff hat im Gegensatz zu Sauerstoff praktisch keine Tendenz, mit dem Gummi Verbindungen einzugehen. Der Gummi behält deshalb an den Oberflächen, die mit dem Stickstoff in Berührung kommen, seine ursprünglichen Eigenschaften bei. at furis«. s» '«edhxa* Anfragt 294. Haftung des Garagler für garagierte Wagen. Ist ein Garagier haftbar, wenn bei einem Brand seiner Garage Wagen mitverbrennen, die gegen Entgelt eingestellt sind? R. in S. Antwort: In Ihrem Falle macht Art. 490 des Schweiz. Obligationenrechtes über die Haftung der Stallwirte Regel; Diese haften für die Beschädigung, Vernichtung oder Entwendung der bei ihnen eingestellten oder von ihnen oder ihren Leuten auf andere Weise übernommenen Tiere und Wagen und der dazu gehörigen Sachen, sofern sie nicht beweisen, dass der Schaden durch den Einbringenden selbst oder seine Besucher, Begleiter oder Dienstleute oder durch höhere Gewalt oder durch die Beschaffenheit der Sache verursacht worden ist. Diese Haftung besteht jedoch, wenn dem Stallwirte oder seinen Dienstleuten kein- Verschulden zur Last fällt, für die übernommenen Tiere und Wagen und dasu gehörigen Sachen eines jeden Einbringenden nur bis zum Betrage von Fr. 1000. -r- * Anfragt 295. Vortrittsrecht. Kürzlich fuhr ich mit meinem Auto durch eine Querstrasse zur Bahnhofstrasse in Z. Die Geschwindigkeit betrug 10—15 km/St Aus einer Seitengasse (Einbahn) kam ein Motprra3fg,b,rer daher, der um jeden Preis, vor mir durchfanren wollte, trotzdem er, aus einer Seitengasse kommend, doch nicht den Vortritt hatte. Da es mir nicht möglich war, den Wagen auf 2-rö m zu stoppen; kam es zur Kollision. Der Schaden an beiden Fahrzeugen beträgt rund Fr. 100. —. Wir zogen die Polizei nicht hinzu und kamen: ; überein, die Sache gütlich zu erledigen. Nun verlangt nachträglich der Motorradfahrer schriftlich, dass ich für seinen Schaden aufkomme, da ich als der von links Kommende nicht' den Vortritt gehabt hätte. Wie beurteilen Sie die Sache? D. Antwort: Art. 27 des Bundesgesetzes vom 16. März: 1933 über den. Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr (abgekürzt MFG) bestimmt: «Bei Strassengabelungen und -kreuzungen hat der Führer die Geschwindigkeit seines Fahrzeuges zu massigen, und einem gleichzeitig von rechts kommenden Motorfahrzeug den Vortritt zu lassen. Werden bestimmte Strassen als Hauptstrassen gekennzeichnet, so hat das auf der Hauptstrasse verkehrende Motorfahrzeug den Vortritt; das aus der Nebenstrasse kommende Motorfahrzeug hat die Geschwindigkeit zu massigen. > Gemäss Art. 9, 2 der bundesrätlichen Verordnung über die Strassensignalisation vom 17. Oktober 1932 wird das Vortrittssignal (das umgekehrte weisse Dreieck mit rotem Rand) in der Nebenstrasse 1 aufgestellt. War am Unfalltage in der St. Annagasse bereits ein solches Vortrittssignal vorhanden, so hatte der Motorradfahrer alle gebotene Vorsicht beim Einfahren in die Hauptstrasse zu beobachten und dürfte für den ganzen oder doch für den grössten Teil Ihres Schadens haftbar sein, sofern nicht auch Ihrerseits Fehler begangen worden sind, was aber die knappe uns gegebene Darstellung nicht erkennen lässt. Wir bezweifeln aber, dass am Unfalltage in der St. Annagasse bereits solche Vortrittssignale aufgestellt waren, da die wenigsten Kantone diese Signalisation schon vorgenommen haben. Unter diesen Umständen macht die Bestimmung von Art. 27 MFG Regel, d. h. bei Strassengabelungen und -kreuzungen gilt das Vortrittsreeht des Fahrers von rechts. In Ihrem Falle wäre das Vortrittsrecht dem Motorradfahrer zugekommen, und Sie wären zur Mässigung des Tempos verpflichtet gewesen. Beim Zusammenstoss würde somit Ihnen grundsätzlich die Haftung für den Schaden zufallen, sofern nicht auch der Motorradfahrer Fahrfehler begangen hat. Es existiert aber eine Auffassung, die unter dem Begriff der Strassengabelung nur « das spitzwinklige Ineinanderlaufen zweier ungefähr gleichwertiger Strassen » verstehen will,* hingegen nicht einmündende Strassen, d. b. Strassen, die in grossem Winkel oder rechtwinklig in eine durchgehende StrasSe führen, ohne dass (wie bei der Strassengabelung) die beiden zusammenstossenden Strassen als eine gemeinsame* Fortsetzung gelten können (siebe W. Badertscher, Kommentar zum MFG, Seite 74/75 und 77), indem angeführt wird, dass eine einmündende Strasse im allgemeinen von geringerer Verkehrsbedeutung ist als die Strasse, in welche sie einmündet. (Badertscher a. a. 0., S. 77.) Nach dieser Allsicht würde Ihnen das Vortrittsrecht zugebilligt, und die Haftungsverhältnisse würden sich entsprechend gestalten. Wir erwähnen aber, dass die Erläuterungen des eidg. Justiz- und Polizeidopartementes «um Vorentwurf vom 15. September 1930 zum MFG eher Anhaltspunkte für Auffassung des Vortrittsrechtes von rechts bei allen Slrässen: Einmündungen, Kreu- Letzte ITi^IcIun^^M Zur Hebung des Fremdenverkehrs. Eine Interpellation im Nationalrat. H. Valloton, Lausanne, hat das zustehende Talstrassen des Kantons gestattet. Auf der eidg. Departement orientiert, das>s er zurStrecke Tardisbrücke—Chur darf der Elf- Förderung des Fremdenverkehrs in derTonnen-Lastwagen verkehren. Der Achtkommenden Session eine Interpellation einreichen werde mit ungefähr folgendem Inden Strecken: a) Chur - Churwalden - Len- Tonnen-Lastwagen ist zugelassen auf folgenhaltzerheide; b) Chur - Thusis - Splügen - Hinterrhein - St. Bernhardin - Tessiner-Grenze; «Die wirtschaftliche Lage der Schweiz. Hotelindustrie ist ebenso kritisch wie diejenige der Bundesbahnen. Dagegen haben es einige unserer Nachbarstaaten verstanden, durch Reduktion der Trans- Flims; e) Disentis - Tessiner-Grenze; f) Zer- c) Castasegna - St. Moritz; d) Reichenau - porttarife, die teilweise bis zu 80%> ausmachen, und nez - Münster. Für den Gesellschaftswagen dank einer geschickten und ausgedehnten Propaganda die Reisenden nach Tausenden anzuziehen. bis zu acht Tonnen sind zu den genannten Die Interessen der Schweiz. Hotellerie, unserer Strassen noch folgende Strecken geöffnet: Haupt- und Nebenbahnen, sowie unserer gesamten Volkswirtschaft erfordern dringend, dass unverzüglich Massnahmen getroffen werden, welche sich bereits im Sommer 1933 auszuwirken vermögen. Die Massnahmen, welche am Erfolg versprechendsten scheinen, die ausländischen Gäste nach der Schweiz zurückzubringen, sind vorab eine starke Herabsetzung der Eisenbahntarife und eine Ermässigung der Hotelpreise. Diese Preisreduktionen müssten als Hauptargument in einer intensiven Auslandspropaganda benützt werden, welche sich der modernsten Mittel, wie fRadio, Kino, Plakate, Presse, Prospekte etc., bedienen soll. Gleichzeitig muss etwas unternommen werden, um auch die in der Schweiz Niedergelassenen und die. sich jeweilen in unserem Land befindlichen Fremden zum vermehrten Reisen zu veranlassen, sei es durch Sonderzüge, Sonntagsbillette, Familienbillette etc., da die jetzigen Fahrpreise übersetzt sind. Der Bundesrat wird deshalb gebeten, noch im Laufe der Junisession darüber zu berichten-: a) Welche Massnahmen er zu ergreifen gedenkt, um dieses doppelte Ziel zu erreichen, und b) Auskunft zu geben, ob er bereit ist, eine nennenswerte Tarifreduktion der Haupt- und Nebenbahnen im allgemeinen zu unterstützen und im besondern die Bemühungen zu fördern, welche darauf ausgehen, eine solche Ermässigung der Fahrpreise versuchsweise bereits für •die Monate August und September 1933 eintreten zu lassen.» Man regt sich demnach überall zugunsten des Fremdenverkehrs, dessen wirtschaftliche Bedeutung angesichts der fatalen Passivität unserer Handelsbilanz immer mehr richtig eingeschätzt wird. Vor kurzem ist die Absicht der Strassenverkehrsliga, eine Strassenbau-Initiative von Stapel zu lassen, bekannt geworden und nun wird auch der Bundesrat Gelegenheit erhalten, zu den Fragen des schweizerischen Fremdenverkehrs Stellung zu nehmen. Wenn das Land aus den guten Absichten und den daraus möglicherweise folgenden staatlichen Vorkehren noch diesen Sotnmer Nutzen ziehen soll, so darf nicht mehr viel Zeit verloren werden. Angesichts der scharfen Konkurrenz, welche uns bereits in, zahlreichen ausländischen Fremdengebieten entstanden ist, und den Ausreiseschwierigkeiten, die zum Teil noch eine Verschärfung erfahren könnten, tut sofortige und umfassende Hilfe not, wenn die Hotelindustrie und das übrige mit dem, Fremdenverkehr zusammenhängende Gewerbe nicht noch härter betroffen werden sollen, als dies bereits im zungen und Gabelungen, enthalten, indem dort auf die Anlehnung an den franz. Code de la Route als Vorbild verwiesen wird, d. h. dass der Rechtsvortritt Gültigkeit haben soll. Auch die bundesrätliche Botschaft vom 19- Dezember 1930 zum Entwürfe des MFG's nimmt diesen Standpunkt ein. Wir empfehlen Ihnen deshalb, Ihren Fall unter dem Gesichtspunkte des Vortrittsrechts des Fahrers von rechts zu behandeln. * Aufomobil^rfsihaft Neugründungen: Bussien et Monn, Garage. Genf. H. E. Bussien und Jos. Monn, beide in Genf, haben unter dieser Firma eine Kollektivgesellschaft eingegangen. Zweck der Unternehmung ist der Betrieb einer Autogarage. Domizil- Avenue de la Grenade. Personelles: Auto-Uhren Ä.-G., Basel. Aus dem V.R. ist S. Imobersteg ausgeschieden und dessen Unterschrift erloschen. Als einziges Mitglied des V.R. mit Einzeluntersehrift wurde gewählt H. Heizelmann, Basel. Reinbolt & Christe A.-G.. Automobil-Karosserien, Basel. Aus dem V.R. ist A. Kellener ausgeschieden. Neu in den V R. wurde gewählt H. E. Christe. Er führt Kollektivunterschrift mit je einem andern Zeichnungsberechtigten. Kapitaländerung: Befriebs-A.-G., der Grand Garage Central, Btrn. Die Firma hat das Aktienkapital von Fr. 30 000.— um Fr. 18 000.— herabsetzt durch Reduktion des Nominalwertes der 60 Aktien von Fr. 500.— auf Fr. 200.— und das reduzierte Aktienkapital von 150 Aktien um Fr. 30000.— auf Fr. 42 000.— erhöht. Der bisherige V. R. G. Probst ist ausgeschieden und dessen Zeichnungsberechtigung erloschen. Als neuer einziger V R. mit Einzelunterschrift wurde gewählt P Rosset, Direktor in Basel. Die Prokura des A. Obrist und der Jenny Plattner sind erloschen. ,- Firmeninderung: Hans Hubacher, Aufogarage, Dagmtrsellen. Diese Einzelfirma hat Aktiven und Passiven der erloschenen Köllektivgesellschaft Birrer & Hubacher übernommen. Zweck der Unternehmung ist der Betrieb einer Autogarage und Reparatur-Werkstätte. Jean Pezßt, Aulomobllgarage, Genf. Die Firma hat ihren Betrieb an der Rue Benjainin-Souillier, verkauft, dagegen ein gleiches Geschäft an der Rue des Sources übernommen. Vorjahr der Fall war. ß Die bündnerische Vollziehungsverordnung zum Automobilgesetz in Kraft. Im Amtsblatt ist die Ausführungsverordnung veröffentlicht, die der Grosse Rat am 26. Mai gutgeheissen hat und die nunmehr in Kraft getreten ist. Die hauptsächlichsten Bestimmungen bzw. Neuerungen seien nachstehend kurz rekapituliert: Der Verkehr mit Motorwagen bis zur Gesamthöhe von 3500 kg ist auf allen Pass- und a) Lenzerheide - Tiefencastel - Julier - Sirvaplana - St. Moritz - Samaden - Pontresina; b) Flims - Tlanz; c) Splügen - Splügenberg; d) Schuls - Landesgrenze. Auf den Kommunalstrassen können nur Wagen bis zum Gewicht von 2,5 Tonnen verkehren. Die Gemeindestrassen und die Zufahrtstrassen zu den Bahnstationen sind für Wagen bis zu 3,5 Tonnen offen. Gegen diese Verordnung ist beim Bundesrat Beschwerde eingereicht worden, indem diese nicht mit dem Sinn und Geist der gesetzlichen Bestimmungen übereinstimmt, da einmal die verschiedenen Kategorien von Motorfahrzeugen auf gleichen Strassen differenziert behandelt werden, und ferner zugegebenermassen auch andere als rein strassenbauliche Gründe für die Einschränkung des Lastwagen- und Omnibusverkehrs ma&sgebend waren, wogegen das Gesetz nur solche anerkennt. Es liegt nun dem Bundesrat ob, für Respektierung eidgenössischen Rechtes auch in Graubünden zu sorgen. V«»»l*«»h» Zur Autobuslinie Zürich-Zollikon. Am 15. Mai wurde auf der Autobuslinie Zürich-Zollikon, der seinerzeit bei der Konzessionsbewerbung erhebliche Schwierigkeiten gemacht wurden, der erweiterte Betrieb aufgenommen. Die Linie wird von der bisherigen Endstation ZoIIikon-Schönegg weitergeführt nach Küsnacht-Schiedhaldensteig. Zwei Kurse von 17 in jeder Richtung fahren hinauf bis Schübe!. Nicht weniger als 31 Kurse werden Zollikon bedienen, wovon 14 Kurse die Fahrgäste bis nach Zürich-Bellevue, statt nur nach .Tiefenbrunnen führen. Die mit privatem Kapital (unter Ausfallgarantie durchdie.Qe r meinde Zollikon und Küsnacht) finanzierte Autobuslinie hat nun eine zehnjährige Kon*. Zession erhalten. Die Linie eröffnet für Zollikon und Küsnacht siedlungspolitisch bedeutsame Aspekte und führt die Stadtbewohner in die Ausgangspunkte hervorragender Wanderungsgebiete. Mit halbstündlichen Ver* bindungen zwischen Zürich-Tiefenbrunnen und Zollikon bzw.. mit stündlichen zwischen Zürich-Bellevue und Küsnacht-Schiedhalde glaubt die Betriebsleitung, der dafür zwei neue und ein Reservewagen zur Verfügung stehen, vorläufig den Verkehr bewältigen zu können. — go. Firmenlöschung: Enrico Riva, Garage, Lugano. Die Firma wurde infolge Aufgabe des Geschäftes gelöscht. Luden Picker, Automobilhandel und Reparaturen, Genf. Die Firma wurde infolge Konkurses von Amtes wegen gelöscht. Desca, S. A., Automobilgarage, Genf. Diese Firma wurde infolge Konkurses von Amtes wegen jelöscht. Ocean Car A.-G., Aufomobilhandel, Zürich. Die Firma wurde infolge Konkurs von Amtes wegen gelöscht. Bestätigung des Nachlassvertrages: S. A. Frazar A.-G., Zürich. Das Bezirksgericht hat den vorgeschlagenen Nachlassvertrag nach dem mit Rundschreiben vom 12. September unterbreiteten Entwurf bestätigt. Konkurseröffnungen: 0. Probst-Lang, Opro-Produkte, Oberrieden. Konkurseröffnung vom 10. April. Summarisches Verfahren. Eingabefrißt bis 13. Juni. Metallverchromungs-A.-G., Oerlikon. Konkurseröffnung; vqm 11. Mai. Summarisches Verfahren. Eingabefrist bis 13. Juni. Kollokationsplan: Pneu A. Weidmann A.-G., Zürich. Anfechtungsfrist bis 27. Mai. Innert gleicher Frist sind Beiehren um Abtretung streitiger Rechtsansprüche schriftlich einzureichen. Aufomobilcompagnie A.-G. in Liq., Basel. Anfechtungsfrist bis 27 Mai. ARWAG Auto-Reparatur-Werk- und Handels-A.-G., Basel. Anfechtunjifrist bis 3. Juni. Einstellung des Konkursverfahrens: Oceancar A.-G., Garage in Zürich. Konkurseröffnung vom 2. Mai. Einstellungsverfügung vom 12. Mai. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 27. Mai die Durchführung des Konkurses begehrt, wird das Verfahren als geschlossen erklärt. Amanda Maire-Bader. Autogarage, Solothurn. Durch Verfügung des Konkursrichters vom 10. Mai ist der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Verfügung des KonkursTichters vom 17. mangels Aktiven eingestellt worden. Handel u. Industrie Autogen^Schweisskurs. Die Continenlal-Licht» und Apparatebau-Gesellschaft in Dübendorf veranstaltet vom 6. bis 8. Juni 1933 einen Schwaisskürs.