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E_1933_Zeitung_Nr.048

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22 AUTOMOBIL-REVUE

22 AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° Momentaufnahmen aas Wien and Budapest I. Wien. Bitt' schön, bitte gleich, bitte sehr. Freundlich sind die Leute hier, das muss man ihnen lassen. Freundlich ist man im «Tabak-Trafik» (Zigarrenladen), wo man unser Berndeutsch für Serbisch hält, freundlich sind der Strassenbahnschaffner, der Polizist, die Kellner,* die Passanten; überall heisst es gleich zuvorkommend. Bitt' schön, bitte gleich, bitte sehr ... Ich will mir eine Zigarette anzünden, da steht auch schon irgend jemand mit brennendem Streichholz da und gibt Feuer: Bitt' schön! Ich bin vollkommen überzeugt, wenn man einem Wiener auf die Hühneraugen tritt, er lächelt freundlich und sagt: Bitte sehr! Es gibt nur ein Volk, das dem Schweizer dann der andere: «Das ist das Burg- oder das Hoftheater, vielleicht aber auch das Amtsgericht.» Und wir freuen uns und finden es sehr schön, und manchmal sagen gegenüber noch freundlicher ist: Die Un-wigarn. Doch davon später. Mit Sicherheit agnoszieren wir bloss den gar nichts und freuen uns noch mehr. Stephansdom, die Karlskirche, die Hofburg und —Gott sei Dank — unser Hotel. Würstel mit Schubert, Wir bummeln durch den Prater, der ist Halt! Noch eins, Schloss Schönbrunn etwa so: Kino, Panoptikum, Biergarten- draussen vor der Stadt: Einmal etwas, das Lautsprecher, Flohzirkus, Riesenrad, wenig Publikum, das Ganze nochmal und — dann trotzdem lohnt. man gesehen haben muss und das sich Würstelstände. Von solch einem Stand leuchtet ein Plakat mit Noten und Text: «Es soll der Frühling mir künden, Wo werd' ich sie finden, Die Würstel die feinen, Von Franke & Co.» Soll man lachen oder weinen? Armer Schubert, ist es nicht genug am Dreimäderlhaus? — Diese Frage Tourismus verblasst dann aber von selbst, wie wir auf dem Riesenrad Wien aus der Vogelschau bestaunen. Schräg unter uns fliessen Häuser, Kirchen und «Bauten» (nobler als Häuser) starr-bewegt ins Unendliche — ein steinernes Meer ohne Ufer. Bauten. In jedem Reiseführer sind sie mit Namen verzeichnet. Und ein lebendiger Führer hat sie uns alle gezeigt: «Was Sie nun hier links sehen, das ist...» und «... haben wir nun die berühmte. ..», kurz, er war ein hervorragender Führer. — Jetzt bummeln wir aber ohne Führer und Stadtplan in Wien herum, stehen jeden Augenblick vor irgendeinem Prachtsbau und fragen einer den andern: Was ist das? Manchmal sagt Grinzing. Wir haben den Spleen, nicht nach Grinzing zu gehen. Denn wir stellen uns nach all dem Bild- und Musikkitsch, den wir darüber gesehen und gehört haben, etwas Fürchterliches darunter vor (extra für die Fremden zubereitet nnd gemanagt) und gehen denn auch tatsächlich nicht hin. Ist es ein Spleen? Ein Freund, der draußen war, behauptet das Gegenteil. — Tableau zu Hause: «... und da waren Sie natürlich auch in Grinzing?» «Och nein, wir sind nicht hingegangen.» «Wasss?» Und erschrocken-verachtungsvoll wendet sich der Frager ab (bitt' schön, bitte sehr). Illustrierte Salzgurken. Die Zeiten sind bös. Das kleine Nachkriegsösterreich kann die riesige Hauptstadt kaum ernähren —•- es fällt auf, dass der Verkehr in den Strassen kaum dichter ist als etwa in Zürich. Ihren Humor haben die Wiener deswegen noch nicht verloren, er macht sich sogar auf der Speisekarte geltend. Da gibt's einmal «Illustrierte Salzgurken» und zum Dessert nachher «Profitrollen». Ueberhaupt das Essen! So materialistisch ist der Mensch, dass mir noch heute das Wasser im Munde zusammenläuft, wenn ich an Schnitzel denke. Der Dialekt ist ein wahrer Genuss, doch nicht leicht zu lernen. 83 spricht sich «draundochzig». Ernest. Fahrt in die Grayere and zum Genfersee Immer wieder unternehmen Automobilisten mit Vergnügen eine Fahrt durch die reizvolle Landschaft der Gruyere, die besonders in dieser Jahreszeit— blauer Himmel und Sonnenschein vorausgesetzt — unvergessliche Eindrücke spendet. Von Bern, Thun, Fribourg, Lausanne und vom Wallis her auf erstklassigen Strassen erreichbar, wird sie keinen Fahrer enttäuschen, der ein offenes Auge für die Schönheiten der Landschaft besitzt. Speziell empfohlen sei die Fahrt von Bern her über Fribourg und Bulle nach Gruyeres, einem malerischen, mauerumzogenen Städtchen auf einem Hügel über der Saane. Ein interessantes Schloss aus dem 10. Jahrhundert mit Rittersaal und Waffensammlung ladet zur Besichtigung, und wen nachher nach einem guten Essen und dem obligaten, weit über die Grenzen unseres Landes hinaus bekannten fromage de Gruyeres, dem beliebten Greyerzer Käse gelüstet, der sitzt hier wohl an erster Quelle und wird vortrefflich bedient. Weiter geht die Fahrt der Saane entlang über Montbovon und Moulins nach dem Kurort Chäteau-d'Oex. Bei Moulins Abzweigung über den Col des Mosses nach A i g 1 e auf guter, kehrenreicher Strasse, die landschaftlich zu den schönsten Automobiltouren der Schweiz zählt und prächtige Ausblicke in das Gebiet der Diablerets und der Dent du Midi bietet. Von Ghäteau-d'Ocx führt die Strasse weiter, durch das Saanetal leicht ansteigend, über Rougemont, mit schönem Blick auf die Berge des oberen Simmentais, nach S a a n e n , das eine alte malerische Kirche besitzt und ebenfalls durch die Herstellung von Käse, dem geschätzten Saaner Käse, bekannt ist. Von hier bestehen zwei Möglichkeiten zur Weiterfahrt. Entweder rechts abzweigen über Gstaad im Saanetal bis G s t e i g, einem beliebten Sommeraufenthalt, und dann in starker Steigung durch prächtige Landschaftsgebiete auf die Höhe des Col de Pillon und abwärts in ziemlich starkem Gefälle über Le Sepey nach A i g l e, oder links abzweigen über die Höhe der Saanenmöser und in ziemlich starkem Gefälle kurvenreich nach Zweisimmen, dem Hauptort des Simmentais. Von hier stets den Windungen der Simme folgend nach Reidenbach, wo man die Strasse zum J a u n- p a s s und weiter nach Bulle einschlagen kann, so dass man also eine herrliche Rundtour durch die Greyerzer Landschaft und das obere Simmental ausgeführt hat. Die Jaunpaßstrasse ist ca. 4 m breit 1 und führt besonders aut der Ostseite in vielen, zum Teil spitzen Kehren zur Höhe des Passes, dem Bruchberg, einem im Winter vielbesuchten Skigelände. Am Jaunfall vorbei gelangt man zum höchsten Dorf des Kantons Freiburg, nach Jaun, und weiter nach Charmey, einem vielbesuchten Ferienort, der durch den Stauseee von Montsalvens, der mit tiefen Buchten viel Abwechslung ins Landschaftshild bringt, viel gewonnen hat Ueber einen hohen Viadukt am See vorbei hinunter nach Broc, wo sich die Schokoladefabrik der Firma Cailler befindet, und 6 km Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich In O. R. Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O, R, Wagners CH Touring, Führer der Automobilfahrar. offizielle Ausgabe'des T, C. S. Grand Hotel Giessbach (Bnenzersee) Bevorzugter Ausflugspunkt an schönster Lage. Grosses Terrassen-Restaurant gegenüber den berühmten Wasserfällen. Autostrasse Brienz-Giessbach. Garage. Zimmer mit fliessendem Wasser von Fr. 4.50 an. Weekend-Arrangements. Dir. J. Kleiner. 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N°48 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE 23 •weiter"ferreioht man Bulle. Ein sehr lohnender Abstecher empfiehlt sich 1 km nach Charmey auf der Strecke nach Broc zum prachtvoll gelegenen Karthäuserkloster Valsainte. Jeder Fahrer wird bei seiner Tour durch das IGreyerzer Ländchen auf die Kosten kommen. Wem genügend Zeit zur Verfügung steht, der verbinde seine Tour in die Gruyere mit einer Fahrt an den schönen Genfersee, etwa über den schon erwähnten-Col des Mosses nach Aigle und von hier auf ausgezeichneter und landschaftlich hervorragender Strasse (dichte Besiedelung, starker Verkehr!) am Schloss Ghillon vorbei durch die Fremdenorte Montreux, Vevey, Lausanne und die alten trauten Städtchen Morges, Rolle und N y o n mit seinem fünftürmigen Schloss und sehenswerter Altertiimersammlung, dann Coppet mit dem Schloss der Mme de Stael, das von deren Nachkommen zur Besichtigung freigegeben ist, nach der eleganten Völkerbundsstadt Genf. Be. Narzissenfest in Montreux. Montreux rüstet wieder für sein berühmtes Narzissenfest am kommenden Samstag, den 10., und Sonntag, den 11. Juni. Da am Sonntag im Rahmen des berühmten Festes auch noch das Bergrennen Montreux-Caux stattfindet, das für die Schweiz. Automobilmeisterschaft gilt, dürfte der herrliche Kurort an Genforsee am kommenden Wochenende auf den Automobilisten eine besondere Anziehungskraft ausüben. Das Programm des Narzissenfestes sieht am Samstag um 15 Uhr ein Defilee der geschmückten Fahrzeuge vor, dem sich eine erste Blumen- und Konfettischlacht anschliesst. Um 16 Uhr folgt ein Umzug durch die Stadt, und abends findet dann im Golf von Montreux-Territet ein grosses Brillantfeuerwerk im Rahmen einer «Fete venitienne» statt. Abends um 10 Uhr wird nochmals eine Kon- , fettischlacht «geschlagen», und in den Vergnügungsetablissementen locken grosse Nachtfeste. Der Sonntag bringt um halb 11 Uhr das Bergrennen Montreux-Caux, um 15 Uhr folgt nochmals der Korso der geschmückten Wagen, wieder Blumenund Konfettischlachten, Umzug durch die Stadt und abends Bälle. Montreux veranstaltet, wie schon einmal erwähnt, bekanntlich in der Zeit vom 1. April bis 30. September 1933 einen « Kilometer-Wettbewerb ». Die Montreux passierenden Fahrer können zum Preis von Fr. 1. — eine Karte beziehen, auf der 'die Zahl ihrer gefahrenen Kilometer notiert wird; dieses Billett gilt dann als einmaliger freier Eintritt in den Kuisaal oder Montreux-Plage. Durch Verlosung wird dann im Herbst eine bestimmte Zahl festgestellt, und die Fahrer, die mit der Zahl ihrer gefahrenen Kilometer dieser Ziffer am nächsten kommen, erhalten schöne Preise. Der Erste erhält 500, der Zweite 250, der Dritte 150 Fr. usw. , Touren 'Sprechsaal Touren-Antworten T. A. 910. Herisau—Strassburg. Von Herisau nach Strassburg fahren Sie i— wenn Sie Deutschland nicht berühren wollen — am besten über folgende Route: Hinfahrt: Herisau, Gossau, Wil, Aaäorf, Winterthur, Kempttal, Zürich (75 km); Dietikon, Baden, Brugg, Frick, Möhlin, Rheinfolden, Basel (84 km); Mulhouse, Einsisheim, Ste. Croix-en- Plaine, Colmar, Ostheim, Guemar, Selestat, Benfeld, Fegersheim, Strasbourg (128 km); Herisau—Strasshurg: 287 km. Rückfahrt: Strassburg, Dorlisheim, Urmatt, Schirmeck, Col de Schirmeck, Allarmont, Celles-s. Pl. Raori-l'Etape, Rambervillers. Epinal, Remiremont, le Thillot. St. Maurice. Ballon d'Alsace, Giro- »agny, Beifort, Dannemarie, Altkirch, Basel (292 km); Liestal, Sissach, Ölten, Aarau, Suhr, Lenzburg, Dietikon, Zürich (109 km); Meilen, Rapperswil, Ricken, Wattwil, Lichtensteig, Waldstatt. He- Tisau (81 km). Total Strassburg—Herisau: 482 km. Variante: Strassburg, Dorlisheim, Schirmeck, Saales, St. Die, Anould. Le Plafond, Col deüber auszugleichen. Leicht ging das Einsparen achten, ihr Ausgabenbudget den Einnahmen gegen- la Schlucht, Col de Bramont, Markstein, St. Amann, Thann, Mulhouse, Sierentz, Basel, 222 Im. P. Q. in Z. Touren -Fragen T. F. 911. Süddeutsche «Alt-Städte-Tour». Ich beabsichtige im Juni eine « Alte-Nester-Tour » durch Süddeutschland und möchte zu deren Beratung Ihre Dienste in Anspruch nehmen. Ich gedenke von Basel nach Heidelberg zu fahren, dann nach Würzburg. Ist es lohnender, über die Mainstädtchen Miltenberg-Wertheim oder über, Eberbach-Neckarelz-Königshofen-Tauberbischofsheim zu fahren? Von Würzburg geht die Fahrt nach Bamberg. Soll ich 'die Route über Marktbreit-Schwarzach-Burgwindheim einschlagen oder ist noch eine lohnendere Route möglich? Nach Bamberg möchte ich Nürnberg, Ansbach, Rothenburg, Dinkelsbühl, Ellwangen, Stuttgart und Tübingen noch berühren. Dr. H. B. in B. Unser Automobil' Kreuzworträtsel Trotz der Grosse nnd nicht übertriebenen Leichtigkeit des letzten Kreuzworträtsels sind wieder mit einer einzigen Ausnahme alles richtige Lösungen eingelaufen, allerdings zum überwiegenden Teil von längst bekannten «Routiniers», wenn man diese Meister im Wortklauben schon so nennen will. Der einzige mit einer Fehllösung aufrückende treue Löser machte aus dem Versfuss Penthemimeris einen Penta-epimelos, was, wie man sieht, nicht gerade sehr stark übereinstimmt. Wir werden demnächst wieder mit einem neuen Rätsel herauskommen und danken allen Lösern für ihr gezeigtes Interesse. Die Lösung. Waagrecht: 1. Penthesilea. 8. Bar. 9. Im- «Donnerwetter! Ich glaube, ich habe Ischias er wischt!» «Was -willst du auch immer ausländische Sta tionen aufstöbern, wenn man die fremden Spra> chen doch nicht versteht!» Wenn sich der Cowboy mit Fischen die Zeit vertreibt (Zürich); Frau M. Matthaei, Erlenbach (Zürich) Walter Schubiger, Glarus; Frl. Winteler. Glarus; L. Marti, Ölten; C. Burgener, Rorschach; Wolrad Schumann, Rorschach; Frau Eva Sprattler-Beyer, St. Gallen. Durch das Los gelangten wieder einige Anerken nungspreise zur Verteilung. Die Dame am Volant, auch — ihre eigene Schneiderin? Lächeln Sie nicht über diesen Titel, so etwas gibt es heute noch, trotz des scheinbaren Widerspruchs. Wer nämlich glaubt, dass die Dame, di es versteht, ihr Auto mit Sicherheit und Elegan durch die belebtesten Strassen zu führen, keine Geduld mehr habe, mit der gleichen Geschicklichkeit Nadel und Faden zu handhaben, der ist sehr im Irrtum. Wir hatten Gelegenheit, uns kürzlich übe dieses Thema mit einer Dame zu unterhalten und haben mit Staunen vernommen, dass das wirklich reizende und chice Trotteur-Kleidchen, das sie gerade trug, unter ihren Fingern erstanden ist. Sie musste wohl beobachtet haben, dass wir ihren Aus sagen ziemlich zweifelnd gegenüberstanden; dies veranlasste sie nämlich, uns auch zu verraten, wieso sie zu diesem kleinen Kunstwerk kam. Sie be gann ihre Erzählung damit, dass sie eine leidenschaftliche Auto-Fahrerin sei und es sich niemals vorstellen könne, einmal nicht mehr frei und ungebunden in die herrliche Natur hinausfahren zu dürfen. Der Unterhalt eines Wagens koste aber Geld, und je mehr man ausfliege, um so mehr erfordere es « Betriebsstoff ». — Da sie aber von ihrem Gemahl ausser einem festgesetzten Fixum keine Nebeneinnahmen erhalte, so müsse sie sehr darauf nicht. Am Speisezettel darf man nichts sparen an der Toilette will man nicht sparen! Und gar heute, wo bestimmt jede Saison andere Stoffe, Dessins und Farben modern sind; dazu die passenden Hüte, Handschuhe, Schuhe, Handtasche, Shawls etc., was zur chicen modernen Frau gehört! Da, in der grössten Not, habe ihr eine Freundin geraten, sie solle doch ihre Garderobe selbst anfertigen, wenigstens diejenigen Stücke für den alltäglichen Gebrauch. Sie mache dies auch schon seit einigen Jahren, und zwar mit Hilfe der bekannten Zuschneide-Abteilung der Fachschule Friedmann in Zürich. Sie habe sie dann auch eines Tages dorthin mitgenommen, wo man ihr bereitwilligst über alles Aufschluss gegeben habe. Als erster Versuch hätte sie ein einfaches Nachmittags-Hauskleidchen gewählt; nachdem man ihr genau Mass genommen, über Stoff und Fasson geraten habe, sei sie schon nach wenigen Tagen zur Anprobe erschienen. Dabei habe sie schon das eiste Mal mit Entzücken festgestellt, wie gut das Kleid bereits sass und wie kleidsam die Fasson ausgefallen sei. Sie habe schon da sofort das Vertrauen zu sich selbst erhalten, mit Mut und Freude an die Fertigstellung des Kleides heranzugehen, da es ja bei der Ablieferung fast wie fertig ausgesehen habe. Das Ausarbeiten betrachte sie jetzt als den besten Ersatz für die bis anhin verrichteten Handarbeiten. Bald nach dem ersten Kleidchen sei ein zweites gefolgt; bei einigen Fassonen, bei welchen sie auf gewisse Schwierigkeiten in der Ausarbeitung gestossen sei, habe sie sogar einige freie Nachmittage den Näbkurs für Privat-Damen des besagten Institutes besucht und sei dadurch in die Lage versetzt worden, alles zur vollsten Zufriedenheit fertig machen zu können. Nach diesen Ausführungen war natürlich der letzte Rest eines Zweifels auf unserer Seite verschwunden; ja, wir sind sogar überzeugt, dass es Erz. 23. Maas. 24. Acht. 25. Morat. 26. II. 27. Santiago. 29. Allee. 30. Annam. 32. Raa. 34. Gobi. 36. Raps. 40. Ehe. 42. Na. 44. Leda. 45. Nikol. 46. Mi. 48. Re. 49. An. 52. Neo, 55. Nie. Richtige Lösungen sandten ein. Lucie Hosch, Basel; Otto Schöni. Bern; Fritz Renfer jun., Bern; E. Specker, Bern; Frau Y. Leemann. Bern: Frl. M. Wildbolz, Bern; Car Pontelli, Biel; F. W t*app, Burgdorf; Frau B. Gygax. Burgdorf; W lUraub. Burfidorf; Frau Helene Feige, Erlenbach Humor Kleine Notizen Verantwortliche Redaktion des Autler-Feierabend: M. Bolllger. MONTREUX am Genfersee M O N T R E U X - P A L A C E - H O T E L das vornehme und preltwOrdlge Hotel am Genfersee. GARTEN,TENNIS, GOLF.STRANDBAD. 300 Zimmer, 150 Bader. Grosse Garage m. Werkstatt u. Boxen. H O T E L L O R I U S - H O T E L N A T I O N A L zwei erstklassige Familienhäuser mit grossen Gärten am See. Rest. „Post" Witikon GROSSE GARTENWIRTSCHAFT HERRLICH GELEGENE TERRASSE Vorzügliche kalte und warme Küche. Sonntags-Spezial-Menu zu Fr. 2.50 und Fr. 3.50. Weinspezialitäten, Kaffee, Tee, Chocolade, Hausgebäck, Glace. GESELLSCHAFTSSÄLE, bestens empfohlen für Vereine und Hochzeiten. QROSSER AUTOPARK. Telephon 20.328 Mit höflicher Empfehlung E. WEBER. Vierwaldstätter - See und Umgebung Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O, R, Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T, C. 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Eta. 20. Das. 21. Semiramis. 28. Ems. 30. unter den gleichen Vorbedingungen möglich ist, Aera. 31. Scholar. 33. Lee. 35. Zar. 37 Na. 33 manches Stück ihrer Garderobe, auch für die Kinder, selbst herzustellen. Das soll ja nicht heissen, Anl. (Anl. mit Ass = Anlass.) 39. One. 41. San. 43. Altan. 46. Mit. 47. Strassonbahn. 50. Partei. dass man von nun an gänzlich auf die Hilfe der 51. Iran. 53. Penthemimeris. 54. Dank. 56. EE. Schneiderin verzichten könne , und wolle; es gibt 67. Er. 58. Agio. 59. Ro. 60. Oel. gewiss noch dieses und jenes, speziell in Abendkleidern und leichten FIou-Kleidern, sowie Jackett- Senkrecht: 1. Parlamentär. 2. Er. 3. Ti. 4. Emma. 5. Seidelbast. 6. II. 7. Anden. 8. Baudelaire. 10. Not. 12. In. 15. Nase. 17. Assel. 29. Händen der Schneiderin und des Fachmannes an- Kleidern und Mänteln, die man den routinierten vertraut, und mit Recht. Aber es ist bestimmt ein glänzender Vorschlag und Wegleiter für alle diejenigen, die mit weniger Kosten dennoch Anspruch auf Eleganz und Abwechslung in der Kleidung erheben. Hotel- Pension „SONNWENDHOF' Bekannt für prima Verpflegung bei müss. Preisen. Restauration. Zimmer m. fHess. Wasser. Gr. Garten. Eig. Garage. Tel. 42. Farn. 0. Gassner. Diner «u jed. Tageszeit v. Fr. 2.50 an. Garage. Pension v. Fr. 9.- an. WeeUendarrang. Schatt. Parkplatz. Tel. Nr. 10. W. DURRER. Tel. 76. Gr. Terrasse. Prachtvolle Rundsicht. Vorz. Küche. 8pez.: QQggell und Forellen. Pension ab Fr. 7.-. Prospekte, . W. Mtthyt, Küchenchef. Tel. 12. Drösser «chattiger Garten, direkt am See. Spezialität In Fisch und Geflügel. Massige Preise. Garage, grosser Parkplatz. RiQusEEBODENALP, 1030mÜ.IVI. Hotel Rigi-Seebodenalp Ä i Ä Ä ÄS Gut* FahntrasM ab KOMnacfct. Wunürbtr» 8»s- u. Alpenjieht W- Pension ab Fr. 7.SO. W.Setholztr-Minder, gel. Koch. OBERIBERG Kwhaus HOLDENER A. C. S. T. O. S. a.d. 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