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E_1933_Zeitung_Nr.048

E_1933_Zeitung_Nr.048

Opel 1200, Wanderer 500,

Opel 1200, Wanderer 500, Hanomag 500. Im ersten 'Quartal des Vorjahres wurden in Deutschland pro Werktag durchschnittlich 88 fabrikneue Personenautomobile und 15 Lastwagen in Verkehr gesetzt, in den ersten drei Monaten 1933 waren es 115 und 20. In Italien ist der Verkauf fabrikneuer Personenwagen im Januar und Februar gegenüber den zwei ersten Monaten des Vorjahres um über 100 Prozent gestiegen, der Lastwagenverkaui von 459 auf 497 Stück. In Fachkreisen erkennt man den Grund des Absatzrückganges auf dem schweizerischen Markte in den einschränkenden Vorschriften der Vollziehungsverordnung zum Automobilgesetz, die das Gesamtgewicht eines Lastenzuges auf 16 Tonnen herabsetzt. Da unsere einheimischen Qualitätserzeugnisse schwerer sind als die fremdländischen Wagen, geht jene Herabsetzung bei Schweizer Wagen auf Kosten der Nutzlast und setzt diese in Nachteil gegenüber ausländischen Fabrikaten. Ungünstig wirken sich ferner die hohen Steuern und Benzinzölle aus. Auch die Befürchtung, dass der Zoll auf Benzin und Rohöl neuerdings erhöht werde, macht sich in schwerwiegender Weise bemerkbar. Wie erklärt sich demgegenüber das Wiederaufblühen der Automobilindustrie in Deutschland und Italien? Im April wurde durch einen Erlass der Reichsregierung angeordnet, dass neue Automobile für eine vorläufig nicht bestimmte Zeit von jeder Besteuerung befreit sind. Italien gewährt für neue leichte Personenwagen einen vollständigen Steuererlass während der Dauer eines Jahres und richtet für schwere Lastwagen einheimischer Marken Subventionen aus. Im Interesse einer bedeutenden Schweizer Industrie sollte unverzüglich geprüft werden, welche Massnahmen geeignet sind, einer weiteren Verschlimmerung der Lage vorzubeugen. Die anderwärts gemachten Erfahrungen mit Steuererleichterungen, bei gleichzeitiger Unterstützung der einheimischen Fabrikation sind günstige. Soll sich bei uns die Erfahrung wiederholen, die wir mit der Personenwagen-Industrie gemacht haben? Wollen wir warten, bis in Ermangelung von Schutzmassnahmen auch die Lastwagen-Industrie dem Untergang entgegengeht? Ein Mittel zur Belebung der Lastwagen-Industrie wäre die Herabsetzung der Steuern auf neuen Wagen schweizerischer Konstruktion. Dass auch eine Ermässigung der Benzinzölle geeignet wäre, der Automobilindustrie einen neuen Impuls zu verleihen, liegt auf der Hand, wenn schon die derzeitige Lage der Bundesfinanzen eine solche Massnahme schwerlich ins Auge fassen lässt. Im weiteren darf erwartet werden, dass der Käufer eines Lastwagens die hochwertige Qualität schweizerischer Erzeugnisse in Rechnung stelle und sie auch deshalb nach Möglichkeit bevorzuge, weil einer leistungsfähigen Landesindustrie geholfen werden muss, aus ihrer schwierigen Lage herauszukommen und die entlassenen Arbeiter wieder zu beschäftigen. Feststellung von Trunkenheit aus dem Alkohol im Blut. Wenn Alkohol getrunken wird, gelangt dieser vom Magendarmkanal aus ins Blut und muss sich chemisch darin nachweisen lassen. Auch im Harn erscheint der Alkohol, indem er von den Nieren abgefiltert und ausgeschieden wird. Der Nachweis im Blut ist jedoch genauer als der im Harn. Durch jahrelange Arbeiten, so schreibt Dr. med. R. Qoldhahn in der «Umschau >, des schwedischen Forschers Widmark ist heute die Blutalkoholbestimmung soweit ausgebaut, dass sie als ein ganz unentbehrliches Hilfsmittel zum Trunkenheitsnachweis angesehen werden muss. Besonders wertvoll ist dabei, dass die verfeinerte Widmarksche Methodik zu diesem Nachweis nur ganz kleine Blutmengen benötigt. Mittels einer kleinen S- förmig gebogenen Kapillare, die sich infolge der Kapillarwirkung von selber füllt, wird aus einer Nadelstichöffnung im Ohrläppchen oder dem Finger ein Tröpfchen Blut entnommen. Die Kapillarröhrchen lassen sich durch Gummihütchen verschliessen und können zur weiteren chemischen Untersuchung an das Laboratorium verschickt werden. Noch nach Tagen ist infolge einer besonderen Vorbereitung der Röhrchen der Blutalkoholgehalt unverändert und das Blut noch flüssig. Durch quantitative Untersuchung lässt sich der Alkoholgehalt des Blutes bestimmen. Die Probe ist ausserordentlich empfindlich, denn schon 5 ccm getrunkenen Alkohols — das entspricht einem Zehntelliter Bier — lassen sich nachweisen. Normalerweise findet sich im Blute als Folge der Stoffwechselvorgänge eine nur ganz geringe Alkoholmenge, auch dann, wenn der Untersuchte zuvor keinen Alkohol getrunken hat, nämlich 0,03 g pro Liter. Nach Alkoholgenuss steigt jedoch dieser Wert beträchtlich an, und man hat in Fällen von tödlicher Vergiftung bis zu 6 g im Liter gefunden. Die gerichtliche Praxis fordert vom untersuchenden Chemiker ein Urteil über Menge des Alkoholkonsums und Grad der Trunkenheit. Widmark vermag diese Frage durch eine besondere Berechnung zu lösen. Mittels des Körpergewichtes, das in einer gewissen Parallele zur Blutmenge steht, und der seit dem Alkoholkonsum verstrichenen Zeit lässt sich die genossene absolute Alkoholmenge errechnen. Unsere Kontrolluntersuchungen sowie die zahlreichen von Widmark selbst angegebenen Werte lassen eine ausserordentliche Sicherheit in der Berechnung erkennen. Einige Beispiele sollen dies zeigen: Gemessene Errechnete Grosse dies Menge Menge Fehlers 42 g 39 g —3g 61 g 63 s 1+ 2 g 95 g 93 g I —2g 38 g 40 g (+ 2 g 25 g 24,3 g — 0,7 % 50 g 47 g —3g Schwieriger ist auf Grund der Blutalkohol-, bestimmung die Entscheidung der Prage,,.ob; ein Alkoholrausch vorlag, denn die individuellen Verschiedenheiten in der Verträglichkeit von Alkohol sind sehr gross. Trotzdem lässt sich aus Reihenuntersuchungen ein Massstab dafür gewinnen. Wir sehen dabei von jenen sich ganz entgegen der Regel verhaltenden Fällen ab, die infolge von Gehirnerkrankungen, Epilepsie usw. in krankhaft gesteigerter Weise auf Alkohol ansprechen. Man kann für normale Verhältnisse (organgesunde Menschen) folgende Normzahlen annehmen: Unter 0,7 g Alkohol im Liter Blut kommt niemals Alkoholbeeinflussung vor. — Bei 1,3 g zeigt die Hälfte aller Fälle, und bei 1,7 g 85% deutlichen Alkoholrausch. — Von 2 g an aufwärts ist Alkoholrausch immer anzunehmen. Es ergibt sich eine solche Staffelung aus der Gesetzmässigkeit, dass, je konzentrierter ein Gift ist, desto geringer die individuellen Schwankungen der Giftwirkung bei den Vergifteten sind. Mit steigender Konzentration wird demnach die Wirkung mehr und mehr typisiert. — In AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N°48 voller Bestätigung dieser Tatsache steht die von Widmark aus Hunderten von Fällen gefundene Häufigkeitskurve der Alkoholbeeinflussung. Für das Gericht wird sich sehr häufig die Frage ergeben, ob ein Motorfahrer soweit unter Alkoholwirkung stand, dass er zur sicherem Führung seines Fahrzeuges ausserstande war. Nach Widmark ist er von 1,6 g Alkohol im Liter Blut an nicht mehr in der Lage, sein Fahrzeug sicher zu führen. Dieser Wert ist nach meinen Erfahrungen sehr hoch gegriffen und ist vielleicht durch den in Schweden weit verbreiteten Genuss hochprozentiger Spirituosen und die Gewöhnung der Bewohner an diese zu erklären. Auch ist es wesentlich, ob es sich um Autofahrer oder Motorradfahrer handelt. Letztere werden weit mehr als die Autofahrer durch Alkoholbeeinflussung in der Führung ihres Fahrzeuges beeinträchtigt. Mindestens ebenso wichtig ist es, bei den Opfern eines Verkehrsunfalles durch die Blutalkoholbestimmung festzustellen, ob sie berauscht oder nüchtern waren, denn sehr oft schon ist ein Betrunkener auf einsamer Ländstrasse einem Auto vor die Räder gelaufen, ohne dass der Fahrer einen entlastenden Zeugen hatte, der ihm die Trunkenheit des Ueberfahrenen vor Gericht bestätigen konnte. Und selbst wenn Zeugen vorhanden sind, ist deren Aussage nur mit grösster Vorsicht zu bewerten. Meine eigenen, ausschliesslich von Unfallverletzten stammenden Erfahrungen und Mitteilungen von Widmark haben immer wieder die grosse Unsicherheit der Trunkenheitsdiagnose auf Grund der klinischen Erscheinungen (Prüfung des Gangvermögens, der Sprache usw.) erwiesen. Ausserdem aber sind bei Bewusstlosen und Schwerverletzten alle diese Untersuchungen ganz oder zum Teil undurchführbar. Dazu kommt die oft sehr stark ernüchternde Wirkung des Unfallerlebnisses. Viele Angetrunkene werden zudem beim Eintreffen des untersuchenden Arztes die Herrschaft über sich selbst schon soweit wiedererlangt haben, dass die klinische Trunkenheitsdiagnose nicht mehr gestellt werden kann. Nach den heute vorliegenden Ergebnissen muss die Anwendung der Blutalkoholbestim- i mung bei allen Verkehrsunfällen gefordert werden; aber nicht — wie es in einzelnen Ländern z. T. geschieht — einseitig auf den Fahrzeugführer angewandt, sondern in. gleichem Masse auch auf die bei einem .Unfall verletzten Personen. Reorganisation der deutschen Automobil-Clubs. Um die Führung im Autosport. Die bis in die feinsten Verästelungen des ganzen öffentlichen Lebens in Deutschland radikal eingreifende Gleichschaltung macht auch vor den Automobilclubs, wie nicht anders zu erwarten war, kaum Halt. Die politisch© Seite dieser Aenderungen hat für uns kein Interesse. Was jedoch auch für unsere Leser von Bedeutung sein dürfte, ist die Einstellung der gegenwärtig führenden Richtung in Deutschland zu den schon lange bestehenden Clubs, insbesondere auch zum Automobilsport. In dieser Hinsicht dürfte auf eine Rede hingewiesen werden, die kürzlich dex Chef Schweizerische Rundschau Reform der Verkehrssignale. In Genf hat in den Tagen vom 29. Mai bis 1. Juni der Ausschuss des Völkerbundes für Strassenverkehr getagt. Unter den von ihm geprüften Fragen befand sich zunächst die der Niveauübergänge. Im Anschluss an die Arbeiten des Eisenbahn- Kongresses in Kairo vom Januar 1933, der für einzelne Arten von Niveau-Uebergängen die Anwendung der automatischen Signalisierung empfahl, hat der Ausschuss die Auffassung vertreten, dass dieses System nach international anerkannten Grundsätzen zu verwirklichen wäre. Da über diesen Punkt auch die Vertreter der Eisenbahnen mitzureden haben, ist die Bildung eines gemischt ten Komitees beantragt worden. Hinsichtlich der Lichtsignale ist, nach Kenntnisnahme der Ergebnisse der europäischen Strassenverkehrskonferenz, anerkannt worden, dass die beiden gegenwärtig bei Strassenkreuzungen angewandten Systeme, nämlich das einfarbige und das mit den Farben Rot-Gelb- Grün, die einzigen seien, welche die Regierungen, um unerwünschte Komplikationen zu vermeiden, anwenden sollten, und zwar so, dass sie zum mindesten in jedem Lande einheitlich wären. Für die Signale zur Kennzeichnung von zu umfahrenden Hindernissen, wie Verkehrsinseln, wird der Orangefarbe, gegenüber allen anderen Farben der Vorzug gegeben. Dabei wird noch besonders bemerkt, dass diese Signale in einer massigen Höhe anzubringen wären, damit sie auch von Fahrern in den modernen niedrigen Wagen leicht sichtbar sind. Betreffend die Signale der Verkehrspolizisten wünscht der Ausschuss die Aufrechterhaltung des von der europäischen Strassenverkehrs - Konferenz angenommenen Systems, wobei noch besonders betont wird, dass die Aufstellung und Ausrüstung des Polizisten ihn möglichst gut sichtbar machen müssen und dass die betreffenden Zeichen in jedem Lande einheitlich und, bei Beschränkung ihrer Zahl auf ein Minimum, leicht verständlich sein sollten. Nur in Ausnahmefällen wären sie durch ergänzende Signale für besondere Arten des Verkehrs zu vermehren. Für die Zeichen, die der Fahrer selbst zu geben hat, wird die durchgehende Anwendung mechanischer Vorrichtungen (Richtungszeiger in Form des Winkers, elektrisches Stopsignal), statt der leicht missverständlichen Zeichen mit dem,Arm empfohlen. Bi. Sportnachrichten der Motor S.A. und' des N.S.KJK. (soll heis-> sen: Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps) Major a. D. Hühnlein anlässlich eines S.A.- Aufmarsches hielt, und in der Entscheidendes über die zukünftige Erfassung und Formation der deutschen Automobilisten geäussert wurde. Die umfassende Neuorientierung ist schon deshalb für das Ausland von Bedeutung, weil zahlreiche Fragen im Automobilismus nur international gelöst und in der A.I.A.C.R. und ihren verschiedenen Unterverbänden behandelt werden können. In seinen einleitenden Ausführungen stellte der Redner fest, dass das N.S.K.K. eine Gesamtstärke von 70,000 Mann aufweise, und damit an die Spitze aller deutscher Automobilverbände getreten sei. Seine Stellung zu den gegenwärtigen deutschen Automob ilclubs gnädiges Fräulein, ich bin nämlich schuld, dass Herr Wermstedt nicht pünktlich ist; ich habe ihn gestern zu einem kräftigen Männertrunk verführt.» «Oh, mein prophetisches Gemüt,» lachte Anni, und zwei reizende Grübchen blühten in ihren Wangen auf. «Er wird gleich hier sein. Er hat mir auch seine Erfindungen gezeigt,» fügte Georg zur Entschuldigung hinzu, die dargebotene Hand drückend. «Deshalb hat es etwas länger gedauert Jedenfalls sind es starke Talentproben.» «Nicht wahr? Sie glauben auch an ihn?» fragte Anni, und ihre strahlenden Wunderaugen sahen ihn mit so viel innerem Leben an, dass Georg ein Schauer durchrieselte. Er wusste genug! Das war Liebe! Hüte dich, so sang die bessere Stimme in ihm... In unbefangenem Ton, mit leichtem Lächeln den Kopf wiegend, erwiderte er: «An ihn glauben — so möchte ich es nicht gerade ausdrücken. Aber ich bin überzeugt, er wird seinen Weg machen. Ich wäre nicht abgeneigt, die eine oder die andere Erfindung von ihm zu finanzieren. Aber er wird das für schnöden Eigennutz halten.» «Oh, das glaube ich nicht,» sagte Anni und trat aus dem Garten. «Jedenfalls, gnädiges Fräulein, bitte ich Sie um eins: seien Sie versichert, dass ich stets zur Verfügung stehe. Ich habe Ihre Frau Mutter, die Ihnen aufs Haar glich, einmal sehr verehrt, ich bin ihr treuester Freund — alles andere ist unwahr und ein trauriges Miss- Verständnis. Glauben Sie mir!» In seinem^ Georg blieb stehen. Wie seltsam: trotz Blick lag so viel Wahrheit und Aufrichtigkeit, aller Bedenken und Sorgen fühlte er sich jetzt dass Anni warm wurde. kräftig und unverzagt. War er nicht eingesponnen in diese Schönheit der Welt, die «Ich glaube Ihnen,» sagte sie herzlich und drückte ihm fest die Hand. selbst im Sterben des Jahres noch lächelte? In diesem Augenblick klang ein schnell Konnte nicht auch der Herbst noch schenken? näher kommender Schritt auf der Landstrasse. Der Nebel, obwohl schon leise von er jetzt, zum Städtchen zurückkehrend, die Ein Lächeln lag auch in seinen Augen, als der Sonne durchleuchtet, verbarg den Eiligen noch. «Da kommt er,» sagte Anni. «Er sog, als brauche er einen Vorrat davon für selige Ruhe dieser Landschaft in sich hinein- ist etwas stürmisch.» die kommenden Tage. «Ja, weiss Gott, das ist er,» lachte Georg. 19. Schon von weitem entschuldigte sich Georg gab ein Telegramm nach Doberan Wermstedt. Anni winkte zur Beruhigung. auf, in dem er sein Kommen auf übermorgen «Ein Ungeheuer, hat Sie schon entschuldigt,» ankündigte und seine Post nach dem Berliner warf Georg hin. Er wollte noch etwas sagen, Hotel bestellte. In einem anderen Telegramm aber der tiefe Blick, den die beiden Liebenden sagte er der Staatsanwaltschaft sein Kommen austauschten, Hess ihn verstummen. Er verabschiedete sich nach einigen Worten und Rosenheim, wo er den Berliner D-Zug er- auf morgen an. Dann fuhr er im Auto nach ging ins Städtle zurück. Die Sonne brach reichte. durch die feinen Nebelschleier und leuchtete Die am nächsten Morgen im Berliner Hotel mit der rührenden Wärme des scheidenden eingelaufene Post war nicht sehr erfreulich. Herbstes auf Laubgold, Dahlien und Astern. Ein mit Krähenfüssen besäter Brief von Fräulein Tölsch lautete: Ein plötzlich aufwogendes Glücksgefühl nahm in Georg den Kampf auf mit schmerzlicher «Lieber Richard! Trauer. Er atmete tief und streckte beide Deine werten Zeilen empfangend, falle ich Arme aus. Vielleicht gab es noch Ziele für direkt vom Stengel. Ich lese wohl nicht, richtig: Priebenow willst Du versilbern? Das ihn... Ein Holzhäher schreckte ihn aus seinen Gedanken auf. Buntschillernd, mit krächzendem Schrei zog er im Bogenflug von so guter Abnehmer ist? Und deshalb hast schöne Gut mit die viele Milch, wo Berlin Wipfel zu Wipfel. Der herbe Duft gärenden Du Dir das Schloss im vorvorigen Frühjahr Laubes stieg vom Waldboden auf und würzte noch so vom Dach bis zum Keller neu renovieren lassen, bloss um zu verkloppen? Und die morgenfrische Herbstluft. Wie verträumt glitt hie ,und da ein 4 gelbes Blatt durch die bloss wegen dem dämlichen Herz? Entschuldige, das .dämliche' lief mir so in die Zweige herab. Feder. Aber ist es nicht war? Im Mittelgebirge wird, das Herz auch nicht besser, wenn Du da täglich Deine zwei Pullen hinter die Binde giessest, wie hier. Da liegt nämlich der Hase im Pfeffer, lieber Freund. Trink Du ein halbes Fläschchen täglich, Sonntags mal ein ganzes und pass mal auf, wie das Herz auch in Priebenow sachter puppert. Nein, lieber Freund, daraus wird nichts. Das überlege Dir freundlichst noch mal. Und denn: was soll das heissen, dass ich da in Stellung bleiben soll? Ich denke ja gar nicht dran! Hast Du mir nicht versprochen, dass, wenn unsere Liebe Folgen haben sollte, Du mich heiraten willst? Im März wird es so weit sein. Im März! Also was Du Dir da unter dem Einfluss Deiner sehr geehrten Frau Mama ausgeheckt hast, die mich, wie es scheint, noch immer mit ihrem gnädigen Hass verfolgt, das kommt nicht in Frage. Solltest Du aber wirklich die Unklugheit begehen und Priebenow verkaufen, was doch nur bei einem sehr starken Profit Sinn hätte, so kann deswegen unmöglich an unserem Verhältnis etwas geändert werden. Das hast Du Dir wohl nicht recht überlegt. Ich kann Dir den Eid zuschieben, dass Du mir die Heirat versprochen hast, für den Fall, dass , Du kannst doch auch ein anständiges Mädchen nicht um Ehre und Reputation bringen! Ich weiss ja, Du hast einen öffentlichen Skandal nicht gern, und auch mit Recht, also, wenn Du den vermeiden willst, kann da nichts draus werden. (Fortsetzung im «Aütler-Feierabend».)

N°48 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE nannte der Chef der NSKK neutral: feindlich würde man ihnen nicht gegenüberstehen, auch wenn man kein Interesse daran habe, sie weiterhin zu stützen und zu unterhalten. -Die verschiedenen Verdienste der Automobilclubs anerkenne man gerne, wenn auch festgestellt werden müsse, dass die Motorfahrzeughaltung durch diese grossen Wirtschaftsverbände nicht besonders gefördert und entfaltet worden wären. Auch die sportlichen Leistungen anerkannte der Redner bis zu einem gewissen Grade,-allerdings beklagte er die geringe Teilnahme von deutschen Wagen an Rennveranstaltungen. Die NSKK werde in Zukunft andere Wege gehen. Sie lege mehr Wert auf die Hebung des Durchschnittskönnens als auf Spitzenleistungen. Der Ausscheidungsprozess und der Zeitpunkt, wo der Clubgedanke < gesund und organisch neu» aufgebaut werden könne, müsse in Ruhe abgewartet werden. (Damit ist wohl die endgültige Gleichschaltung gemeint.) Der Führer des Nazionalsozialistischen Kraftfahrkorps betonte weiterhin, dass die NSKK die Führung im deutschen Sport und Verkehr für sich fordere und beanspruche. In Zukunft würden die Sportgesetze von ihr gestaltet und überwacht, sie würde den Sport dem Ausland gegenüber vertreten und dafür Sorge tragen, dass nur beste deutsche Männer auf inländischen Maschinen zum Starte erscheinen. Nach diesen Ausführungen ist nicht mehr daran zu zweifeln, dass die Position der gegenwärtigen deutschen Automobilclubs entscheidend erschüttert ist. Der Prozess der Gleichschaltung wird auch sie bis in alle Einzelheiten erfassen. In der deutschen Sportpresse wird deshalb auch die Forderung zur Vereinigung aller Kreise des Automobilismus erhoben, « die sich restlos den Zwecken und Zielen der nationalen Regierung zur Verfügung stellt». In sportlicher Hinsicht werden also entscheidende Umstellungen erfolgen. Die NSKK wird neben den Automobilclubs sehr stark sportlich hervortreten. Durch Steigerung des Schwierigkeitsgrades soll die Entwicklung von Elitefahrer erreicht werden. Im Hochsommer will sie eine grosse Geländefahrt durchführen, und im Herbst soll eine 2000 km-Fahrt nach dem Muster der Mille Miglia abgehalten werden. Auch der Rennsport soll nicht vernachlässigt werden. Durch einen Appell der Reichsregierung an die Industrie hofft man auf starke Beteiligung, auch wird mit Unterstützung der Regierung für die Fahrer gerechnet. Zahlreiche deutsche Piloten sollen auf deutschen Maschinen in den internationalen Rennen kämpfen. Wie man sieht, macht sich auch im Sport jene ausserordentlich starke Tendenz nach Gleichberechtigung und vermehrter Geltung unter den andern Nationen bemerkbar, die Deutschland heute durchzieht. Der Reichssportkommissar v. Tschammer- Osten hat im übrigen den deutschen Sport bereits entscheidend neu formiert, ihm eine grössere Einheit und klare Gliederung gegeben und ihn mit andern Worten weltanschaulich der Auffassung von Staat und Leben im neuen Deutschland angeglichen. Der gesamte Sport ist in 15 Verbände eingeteilt, die nach einem Führerprinzip regiert werden. Als eigener Verband ist der «Kraftfahrerverband» für Automobil und Motorrad geschaffen worden. Innerhalb dieses Verbandes dürften dann alle die automobilistischen Fragen, die auch das Ausland interessieren, gelöst werden, bo. Nuvolari siegt In Nimes. Scharfer Spitzenkampf zwischen Nuvolari (Alfa Romeo) und Etancelin (Alfa Romeo). — Der Schweizer Bralllard an 5. Stelle. — Klassensiege von Jacob (Bugattl), Vagnlez (Maserati) und Chambost (Salmson). Ueber die Pfingstfeiertage blieben die grösseren automobilsportlichen Anlässe für Frankreich reserviert. Während im Wald von St-Germain bei Paris die Kleinfahrzeuge um den Bol d'Or kämpften, rasten in Nimes die Wagen zum Grossen Preis von Nimes durch die Strassen der Stadt. Das Rennen von Nimes hat bekanntlich eine gewisse Aehnlichkeit mit dem von Monaco, auch wenn dem letzteren selbstverständlich die viel grössere Bedeutung zukommt. Die Rundstrecke wird durch zwei lange Gerade gebildet, die sich mitten durch die städtischen Strassen ziehen, und oben und unten durch zwei Haarnadelkurven verbunden sind. Die ganze Veranstaltung gewinnt durch die Eigenart des Circuits sehr stark, der Rahmen kann — ausgenommen den monegaskischen Anlass — mit keinem anderen Rennen verglichen werden. Der Veranstaltung war deshalb schon wegen ihrer Originalität von Anfang an ein schöner Erfolg sicher. Beim Training am letzten Donnerstag und Freitag wurden ausserordentlich gute Zeiten gefahren. Die schnellste Runde erzielte am ersten Tag Lehoux auf Bugatti mit dem Durchschnitt von 110,8 km/St. Am Freitag schraubte Etancelin das Mittel auf 112,1 km/St. An beiden Tagen stachen die Schweizer Braillard auf Bugatti, der in der grossen Klasse startete, und Kessler auf Amilcar (Klasse 1100 ccm) durch ausgezeichnete Leistungen hervor. Das Rennen vom Pfingstsonntag, das sich schönsten Wetters erfreute, brachte einen Massenansturm von Sportfreunden. Die Züge liefen überfüllt ein, auf allen Zufahrtsstrassen drängten sich unzählige Vehikel. Als kurz nach Mittag das Rennen der Motorräder begann, war der letzte Platz von gespannten Zuschauern besetzt. Kurz vor 15 Uhr wurde den 21 Wagen der Klassen 1100. 1500 und 2000 ccm, die alle 40 Runden, demnach 104 km zurückzulegen hatten, der Start erteilt. Nach der ersten Runde führte Benoit Falchetto auf Bugatti, der letztjährige Sieger, gefolgt von Jacob (Bugatti), Bernasconi (Bugatti) und Chambost (Salmson). Schon in der zweiten Runde hatte Kessler, der beim Training vielvafsprechende Zeiten gefahren war, Wellenbruch der Hinterachse, so dass er ausscheiden musste. Durch ungünstige Aufstellung der Wagen beim Start — die Klasse 2000 ccm zuvorderst, 1500 ccm in der Mitte und 1100 ccm hinten — war er zum vornherein benachteiligt. Auf der engen und mit künstlichen Hindernissen versehenen Strecke, bei der nur zwei Wagen nebeneinander Platz hatten, forcierte er sehr stark, und fiel dadurch — wie 15 andere ebenfalls — frühzeitig aus. In der kleinen Klasse hieH Chambost auf Salmson bald sicher die Spitze, während in der Klasse 1500 ccm nacheinander Angelo (Bugatti), Bonnefon (Bugatti), Ralph (Bugatti) und Vagniez (Maserati) in der Führung wechselten. Der Letztgenannte konnte schliesslich die Spitze bis zum Schluss des Rennens behalten, ebenfalls Chambost auf Salmson bei den kleinsten Wagen. In der Klasse 2000 ccm war Falchetto bis zur 25. Runde ohne grosse Gefährdung Erster. Ein Defekt warf ihn dann aus dem Rennen, so dass Jacob auf Bugatti als Sieger seiner Klasse durchs Ziel gehen konnte. Mit einer leichten Verspätung stellten sich die acht Fahrer der grossen Klasse zum Start für das Rennen über 80 Runden (208 km) bereit. Mit ausserordentlichem Elan setzte das Rennen ein, das den eigentlichen Höhepunkt des Tages brachte. Nach der ersten Runde hatte sich der unermüdliche Lehoux auf Bugatti an seinen gefährlichen Konkurrenten vorbei an die Spitze vorgearbeitet. Etancelin'auf Alfa Romeo, Nuvolari auf Alfa Romeo und Moll auf Bugatti rasten mit kurzem Abstand hinter ihm her. Wimille auf Changez vos bougies 15,000 kilometres CHAMPION tous les Tel est le conseil de Alfa Romeo fiel schon in der ersten Runde aus. An der Spitze änderte sich in der zweiten Runde nichts. Erst etwas später schraubte Nuvolari noch mehr auf und überholte sowohl Etancelin wie Lehoux. Allein seine Führung konnte er nicht unumstritten beibehalten. Etancelin, der sich je und je als ein Fahrer von bedeutenden Ausmassen ausgewiesen hat, ging an Lehoux vorbei nach vorn, um dem Italiener ein überaus spannendes Duell zu liefern. In der fünften Runde hielt Lehoux bei seiner Boxe; nach seinem Wiedereingreifen lag er an 7. Stelle, bald danach fiel er ganz aus. Der mutige Ansturm Etancelins gegen Nuvolari beschleunigte das Rennen immer mehr. Die ersten zehn Runden brachte Nuvolari mit dem Stundenmittel von 109,8 km/St, hinter sich. Etancelin folgte dem grossen Italiener stets mit kleinen Sekundenabständen. Mehrmals vermochte der Franzose an Nuvolari vorbei zu gehen und die Führung des Rennens zu ergreifen. Nach 20 Runden lag Nuvolari denn auch 14 Sekunden hinter Etancelin. Moll auf Alfa Romeo und Braillard auf Bugatti lieferten sich in dem mittleren Rennen ebenfalls ein hartnäckiges Duell um den 3. und 4. Platz. Benoit Falchetto hatte auch im Rennen der grossen Wagen Pech und musste aufgeben. Nach 30 Runden war es Nuvolari gelungen, wieder an Etancelin vorbei an die Spitze zu kommen, die er bis zum Schluss nun beibehielt. Der Franzose hielt sich, trotzdem er einen etwas schwächeren Alfa Romeo als sein grosser Gegner hatte, geradezu wunderbar und war der eigentliche Animator des Rennens. Keinen Augenblick lang Hess er Nuvolari in Ruhe; aus seinen ständigen Angriffen resultierten auch die noch stets steigenden Durchschnittsgeschwindigkeiten. Während der ganzen zweiten Hälfte des Rennens blieben die Positionen unverändert. Nuvolari behielt definitiv die Führung, Etancelin blieb der ehrenvolle 2. Platz vorbehalten, während Moll, Sommer und Braillard hintereinander folgten. Die schnellste Runde stellten Etancelin und Nuvolari ex-aequo mit 1 Min. 22 Sek. (114,8 km/St.) auf. Das Publikum war durch das unglaublich spannende Duell Nuvolari— Etancelin von vorneherein animiert worden und verfolgte den Verlauf des Kampfes mit fieberhaftem Interesse. Nuvolari beendete das Rennen unter stürmischem Jubel der Menge, auch Etancelin wurde für seine hervorragende Leistung stark gefeiert. Der Schweizer Braillaj-d.hatte sich sehr gut geschlagen und konnte sich an guter 5. Stelle placieren. Les constructeui% d'automobiles ä I'unanimit6 pre'conisent la meme mesure. Cette annee, les avantages qui resultent de l'installation des bougies Die Resultate: Grosser Preis von Nimes (grosse Wagen): 1. Nuvolari (Alfa Romeo), 1 Std. 52 Min. 20% Sek. (Std.-Mittel: 111,8 km/St.). 2. Etancelin (Alfa Romeo), 1 Std. 53 Min., 19 JS Sek. 3. Moll (Alfa, Romeo), eine Runde Abstand. 4. Sommer (Alfa Romeo), zwei Runden Abstand. 5. Braillard (Bugatti), drei Runden Abstand. Klassen 1100, 1500 und 2000 ccm (Gesamtklassement): 1. Jacob (Bugatti), 1 Std. 2 Min. 56% Sek. (Std.-Mittel: 99,7 km/St.). 2. Bernasconi (Bugatti), 1 Std. 4 Min. 26 Sek.; 3. Chambost (Salmson), eine Runde Abstand; 4. Reveillet (Amilcar), zwei Runden Abstand; 5. Vagniez (Maserati), drei Runden Abstand.'' * Nach Klassen: 2000 ccm: 1. Jacob (Bugatti), 1 Std. 2 Min. 56% Sek.; 2. Bernasconi (Bugatti), 1 Std. 4 Min. 26 Sek. 1500 ccm: 1. Vagniez (Maserati), 1 Std. 3 Min. 24 Sek.; 2. Ralph (Bugatti); 3. Arnaud (Bugatti). 1100 ccm: 1. Chambost (Salmson), 1 Std. 4 Min, 11 Sek.; 2. Reveillet (Amilcar). Um den Grossen Preis der Schweiz. Im Stadtrat der Gemeinde Bern kam letzte Woche die auch von uns seinerzeit angekündigte Interpellation wegen des Grossen Preises der Schweiz für Automobile zur Behandlung. Der Fragesteller ersuchte den Gemeinderat, Auskunft darüber zu geben, aus welchen Gründen der Grosse Preis der Schweiz auf das nächste Jahr verschoben werden musste, und ob er bereit sei, die Durchführung dieser für Bern so wichtigen Veranstaltung im Jahre 1934 nach Möglichkeiten zu unterstützen. Der Interpellant — wie auch weite Kreise der Bevölkerung — bedauerte die Verschiebung sowohl aus wirtschaftlichen wie aus sportlichen Motiven. Schon die Motorradrennen haben Bern bedeutende Vorteile gebracht, noch viel mehr wäre dies bei einem grossen Auto-Rennen der Fall. Die Veranstaltung sollte deshalb auf alle Fälle für das nächste Jahr «gesichert werden. Gemeinderat Raaflaub beantwortete die Interpellation mit der Versicherung, dass die Behörden der Veranstaltung ihr grösstes Interesse entgegenbringen, gerade weil sie neben ihrer sportlichen Bedeutung auch wirtschaftlich wichtig ist. Die Gründe, die zu der Verschiebung führten, und die Gemeinderat Raaflaub nannte, haben auch wir seinerzeit in unserm Blatte ausführlich dargestellt. Bekanntlich muss zuerst die Renn-' strecke imstandgestellt werden, auch Schutzvorrichtungen müssen noch getroffen werden. Die Kosten für die Stadt belaufen sich auf ungefähr 240.000 Franken, für den Kanton auf ca. 220.000 Fr. Eine Bundessubvention steht nur dann zu erwarten, wenn die Arbeiten im Winter ausgeführt werden; das war ein wichtiger Grund zur Verschiebung, um sich diesen Zuschuss nicht zu verscherzen. Verschiedene andere Probleme waren innerhalb der relativ kurzen Zeit nicht zu lösen, und werden nun eingehender studiert. Es ist die Gründung einer Rundstrecken-AQ vorgesehen, an der sich Kanton, Gemeinde, Veranstalter und interessierte Private beteiligen. Der nicht leichte Fragenkomplex dürfte in nächster Zeit gelöst werden. Gemeinderat Raaflaub betonte ausdrücklich, dass die Behörden alles tun werden, um Bern das bedeutsame Ereignis eines Grossen Automobil-Preises zu sichern. Der Interpellant war von der Auskunft, die in weiten Kreisen Klarheit über die Verschiebung schaffen wird, befriedigt. Wir haben schon seinerzeit betont, dass die Vorarbeiten für das Rennen sehr gross sind, und eine Verschiebung trotz eifriger Tätigkeit nicht zu umgehen war. Bei der erfreulich positiven Haltung der Behörden sollte nun aber wirklich alles getan werden, um das Rennen für das nächste Jahr definitiv sicherstellen zu können. — mb. Bergrennen Montreux—Caux. Die Aussichten auf einen vollen Erfolg des Bergrennens Montreux—Caux vom nächsten Sonntag werden immer grösser. Bereits vor dem Ablauf der Meldefrist mit einfachem Nenngeld besitzen die Organisatoren die folgenden 26 Meldungen, die noch stark bereichert werden dürfen: Tourenwagen: Pfäffli, Thua (Lancia); Mermod, Moutier (Ford); Gübelin, Zürich (Plymouth); Zwimpfer, Zürich (Chrysler); Lanz, Aigle (Bugatti); Pettley, Lausanne (Lagonda); Züst, Lausanne (M. G.). Sportwagen: Emery, La Chaux-de-Fonds (Derby Kompr.); Horning, Bern (Bugatti Kompr.); Ch.a TXX x> i o n. Benoit-Falchetto, Nizza (Bugatti Kompr.); Godeffroy, Bern (Bugatti Kompr.); sont plus marques que jamais, puisque CHAMPION vous presente des X, Bern (Bugatti Kompr.); bougies perfectionnees, offrant une re*sistance plus grande ä la chaleur, ä Hummel, Freiburg im Br. (Amilcar Kompr.); Braillard, Renens (Bugatti Kompr.); l'encrassement et aux variations de temperature. Grosch, Genf (Alfa Romeo Kompr.). Des aujourd'hui montez sur votre voiture un jeu de nouvelles bougies Rennwagen: C H A M P O IM Wigniez, Amiens (Maserati Kompr.); Constantinovitch, Paris (Bugatti Kompr.); Les bougies CHAMPION sont en vente partout! Christen, Zürich (Aston-Martin); Benoit-Falchetto, Nizza (Bugatti Kompr.); Stuber, Bern (Bugatti Kompr.); Ugoldi, Zürich (Maserati); Kessler Hans, Zürich (Amilcar);, Braillard, Renens (Bugatti Kompr.); GENEVE ZÜRICH BERNE Dr. Avondet, Genf (Bugatti Kompr.); 8, Av. Pictet de Rochemont 32, Talstrasse 16, Monbijoustrasse Muff, Luzern (Bugatti Kompr.); Mafkiewicz, Genf (Bugatti Kompr.).