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E_1933_Zeitung_Nr.048

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AUTOMOBIL-REVUE

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N°48 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE Eisenbahn und Automobil Art. 12. 1. Ein Teil-der von den Konzessionären A in der Nahzone auszuführenden Transporte tritt an die Stelle von Bahntransporten, z. B. auf der Strecke Winterthur, Frauenfeld, Weinfelden, Romanshorn. Diese Transporte sind teilweise mit Zubringer- und Verteilerdieneten von und zu Bahnstationen verbunden. Diese an Stelle oder in Verbindung mit Bahnen durchgeführten Transporte müssen nach Eisenbahnrecht ausgeführt werden und daher gelten für sie die Bestimmungen über die Beförderungspflicht und die Haftpflicht für das Transportgut in gleicher Weise wie für Bahnen, soweit die Beförderungspflicht in der Konzession nicht eingeschränkt wird. Im Konzessionsakt werden also die Beförderungsbedingungen umschrieben eein müssen, wobei Ausnahmen von der Beförderungspflicht vorzusehen sind für Transporte, die infolge ihres Gewichts oder Umfangs mit Motorfahrzeugen nicht transportiert werden können, ferner für den Fall, dass die zu benützenden Straseen nicht fahrbar sind und für Fälle höherer Gewalt, zu denen übermässig hoher Schneefall zu rechnen ist. Die Beförderungspflicht kann aus betriebswirtschaftlichen Tiertransiport eingeschränkt werden. Da Güter und Tiere nicht gemeinsam auf den gleichen Fahrzeugen befördert werden können, die Beförderungsmengen beim Tiertraneport zudem sehr verschieden sind (ausnahmsweise Massentransporte bei Viehmärkten), könnte die Beförderungspflicht für Tiere zu einer schweren finanziellen Belastung für die Genossenschaft und die Konzessionäre werden. Erläuternder Bericht zum Gesetzesentwurf. II. * 2. Für die an Stelle von Bahnen oder in Verbindung mit ihnen auszuführenden Strassentransporte setzen die Eisenbahnen die Tarife fest. Sie eind dabei auf den Parallelstrecken zu den Bahnen an die Bestimmungen der Eisenbahngesetzgebung gebunden. Diese Ordnung der Dinge ergibt sich aus dem Umstand, dass jeder Verfrachter den Eieenbahntransport und die Anwendung der Bahntarife bis zur Bestimmungsstation verlangen kann, der allfällige Autotransport also auf den ParaMeletreoken zur Bahn deren Tarife anwenden muss Es ist zu unterscheiden zwischen Transporten, die an Stelle von Bahnen (Bahnersatzdienste) und solchen, die in Verbindung mit ihnen (Zubringernnd Verteilerdienste) ausgeführt werden. Die letztern führen von Bahnstationen zu abseits der Bahnlinien liegenden Ortschaften. Die Bahnersatz-, Zubringer- und Verteilerdienste werden fahrplanmässig und regelmässig ausgeführt. Die E-isenbahnverwaltungen entschädigen die Genossenschaft für ihre Leistungen bei der Ausführung dieser Transporte. Dementsprechend fallen ihnen die Einnahmen zu und ergibt sich das Recht auf die Tarifhoheit. Auf Linien, die Ton einer Bahnstation in eine abseits der Bahnlinien liegende Gegend führen, können Transporte zwischen zwei Ortschaften ausgeführt werden, ohne dass die Bahn berührt wird. Die Voraussetzung für den «in Verbindung mit der *) Schluss aus No. 47) Eisenbahn» ausgeführten Transport fehlt in dieeem Falle. Trotzdem wird auch für diese Transporte die Bahn die Tarife festsetzen, sofern es sich um Güter handelt, die mit den fahrplanmässigen, auf Rechnung der Bahn geführten Kursen befördert werden. Da die Bestimmungen der Eisenbahngesetzgebung hier nicht in Betracht kommen, werden die Tarife im Einvernehmen mit der Genossenschaft festzusetzen sein, trotzdem dies im Gasetzesentwurf nicht erwähnt ist. Dies ist nötig, damit die Tarife jenen angeglichen werden können, die gemäss Ziffer 3 des Gesetzesentwurfes die Genossenschaft von sich aus festsetzt. 3. Die übrigen Tarife setzt die Genossenschaft Da zwischen den Eisenbahnen und den Automobilisten eine Uebereinkunft über die Verständi- fest. Massgebend für ihre Höhe werden die Selbstkosten unter Einrechnung eines Zuschlags für die gung und Verkehrsteilung abgeschlossen worden ist, Verwaltungskosten sein. Die Genossenschaft muss sind die Bestimmungen der Ziffern 1 und 2 des ihre Tarife auf dem Selbstkostenprinzip aufbauen. Art. 15 bereits erfüllt. Dieser Artikel und der Dazu wird sie durch die Konkurrenz des Werkverkehrs genötigt. Bei hohen Tarifen würde dieser Art. 15, Ziffer 3. Unter Verkehrsteilung und Zu- Art. 16 gehören also zusammen. sofort zu Ungunsten der Genossenschaft an Umfang sammenarbeit ist hier die Einrichtung der Automobilbetriebe verstanden, die an die Stelle einer zunehmen, während bei niedrigen Tarifen mit einer Ueberleitung des Werkverkehrs an die Transportorganisation der Genossenschaft und der Ei-chen ausgeführt werden (Bahnersatz-, Zubringer- Eisenbahn treten oder in Verbindung mit einer solsenbahnen gerechnet werden kann. Der Aufbau der Erwägungen auch für den Tarife auf dem Selbstkostenprinzip kann zur Folge haben, dass die Tarife der von den Bahnen unabhängigen Strassentransporte höher als jene sind, die an Stelle oder in Verbindung mit einer Eiseubahn ausgeführt werden. Bei der Festsetzung der Tarife werden die Kosten von Wagenverschiebungen bei Stossverkehr sowie andere ausserordentliche Ausgaben mit zu berücksichtigen sein. Art. 14. Die vorgesehene Verkehrsteilung und die Rationalisierung der Transporte macht den Zusammenschluss der Konzessionäre in eine Genossenschaft nötig. Nur dadurch ist es möglich, die Zahl der Reservewagen bei den einzelnen Konzessionären auf ein Mindestmass zu beschränken und trotzdem den in der Konzession A vorgeschriebenen Transportverpflichtungeh nachzukommen. Die Genossenschaft kann in den Stossverkehrszeiten Wagenverschiebungen unter den Konzessionären vornehmen lassen und damit die Leistungsfähigkeit der Konzessionäre in einzelnen Gebieten oder auf gewissen Strecken erheblich steigern; Sie kann ihnen auch zur Ausführung von Spezialtransporten dafür geeignete Fahrzeuge zuweisen, wenn sie über solche nicht selbst verfügen. Da die Konzessionäre nicht nur den Stückgutverkehr, sondern teilweise auch den Wagenladungsverkehr zu bewältigen haben, bringt ihre Zusammenfassung in einer Genossenschaft die Vermeidung von Leerfahrten und damit eine rationelle Ausnutzung der Fahrzeuge, die wiederum auf die Tarifgestaltung einwirkt. Die Genossenschaft ist auch zur Vereinheitlichung des Tarifwesens nötig, ebenso zur Durchführung des Abrechnungsverfahrens mit den Bahnen. Sie ist das Zwischenglied zwischen den Bahnen und den Konzessionären und als solches auch Beratungsstelle. Sie wird teilweise die Werbung für die Transporte zu übernehmen haben. In der Betriebsführung und in der internen Ausgestaltung ihrer Betriebe bleiben die Konzessionäre frei, Sie haben Freiheit in der Anschaffung ihrer Fahrzeuge im Rahmen der aufgestellten Vorschriften, in der Beschaffung des Betriebsmaterials, in der Rekrutierung und Bezahlung ihres Personals usw. Nach wie vor wird also die wirtschaftliche Betriebsführung für den Unternehmer für die Höhe seines Verdienstes mitbestimmend sein. Dazu kommt, dass gemäss Art. 15 der Uebereinkunft den Konzessionären A Leistungsprämien ausgerichtet werden. Trotz den Befugnissen, die der Genossenschaft eingeräumt werden, kommt ihr der Charakter einer Monopoleinrichtung nicht zu. Eine Monopolstellung wird schon durch die Freiheit des Werkverkehrs verhindert. Die Genossenschaft vertritt vielmehr ähnliche Funktionen, wie die internationalen Verbände bei den Eisenbahnen. Art. 15 und 16. und Verteilerdienste). Ziffer 4- Die Genehmigung des Bundesrates soll Gewähr dafür geben, dass nach der Beratung des Gesetzes in den eidg. Räten die Grundlagen der Uebereinkunft, deren Bestimmungen in das allgemeine Verständigungsabkommen und in die Vollziehungsverordnung übernommen werden müssen, nicht ohne gegenseitige Zustimmung verändert werden können. Aufgabe der Handels- und Gewerbefreiheit der Unternehmer. Art. 16 a. Hier wird die Verpflichtung für die Bahnen, den Haus-Hausdienst ejnzuriöhten, festgelegt. Diese Bestimmung ergänzt jene der Ziffer 3 des Art. 15. b. In der Nahzone von 30 km sollen die Transporte grundsätzlich mit Motorfahrzeugen ausgeführt werden. Die Uebereinkunft zwischen den Eisenbahnen und den Automobilinteressenten basiert auf diesem Grundsatz. Nach der Eisenbahngesetzgebung kann die Bahn aber einen Transport nicht ablehnen, wenn der Verfrachter das Gut selbst, also nicht durch einen offiziellen Bahncamionneur oder durch die Genossenschaft, an die Bahnstation verbringt' und ausdrücklich Bahnbeförderung verlangt. Dem trägt die Fassung dieser lit. Rechnung. Es wird aber ausdrücklich festgestellt, dass die Eisenbahnen auf die Verfrachter nicht einwirken sollen, um sie zum Bahntransport zu veranlassen. Ebensowenig werden sie durch besondere Tarifvergünstigungen oder durch Einräumung von Vorrechten die Verfrachter zum Bahntransport ermuntern. In der Uebereinkunft sind- die Fälle aufgezählt, wenn in Ausnahme von der Regel des Strassentransports in der Nahzone Güter mit der Bahn befördert werden können oder sollen. So soll der Verfrachter die Bahnspedition nicht ablehnen können, falls die verfügbaren Motorfahrzeuge in Zeiten des Stossverkehrs für die aufkommenden Transporte nicht ausreichen. Die Genossenschaft wird versuchen, durch Wagenverschiebungen in • den Zeiten des Stossverkehrs die Leistungsfähigkeit der ihr angeschlossenen Konzessionäre zu erhöhen. Reichen aber die von ihr getroffenen Massnahmen zur Verkehrsbewältigung nicht aus, so kann der Bahntransport nicht abgelehnt werden, da sonst die Konzessionäre zur Bereitstellung eines Wagenparks genötigt würden, der in keinem Verhältnis zur Forderung einer wirtschaftlichen Betriebsführung steht. Haben Verfrachter und Empfänger von Gütern Geleiseanschluss, so soll die Beförderung ihrer Güter auf der Schiene erfolgen. Wenn jedoch nur der Verfrachter oder nur der Empfänger über einen Geleiseanschluss verfügt, das Gut also entweder bei der Zu- oder Abfuhr zur Bahn umgeladen werden müsste, so kommt der Strassentransport zur Anwendung. Ausnahmen sind auch da möglich, 80 wenn entweder Verfrachter oder Empfänger ausdrücklich Ueberführung des Gutes mit der Bahn verlangen oder wenn die Kommission aus bestimmten Gründen den Bahntransport verfügt. Es ist aber auch Strassentransport möglich, wenn Verfrachter und Empfänger Geleiseanschluss besitzen, der Strassentransport aber trotzdem bestimmte Vorteile bietet. In diesem Falle ist die Zustimmung der beteiligten Eisenbahnunternehmung notwendig. Der Bahntransport ist in der Nahzone auch zulässig, wenn er von einer im Bereich der S. B. B. liegenden Station nach einer Station geht, die in den Bereich einer Nebenbahn fällt und bei dieser Nebenbahn aus lebenswichtigen Interessen die Nähzone auf weniger als 30 km eingeschränkt worden ist. Dies ist nötig, um den Umlad des Gutes nach einem kurzen Strassentransport auf die Bahnwagen Dies ist wichtig im Hinblick auf die der Nebenbahn zu vermeiden. Genossenschaft und Kommission haben für eine sinngemässe Auslegung der Vorschrift zu sorgen. « Bei den privaten Hauptbahnen bestimmt die Kommission, in welchen Fällen die Nahzone beschränkt werden kann. Richtlinien sind ihr im' Gesetz nicht gegeben. Selbstverständlich aber ist,- dass die privaten Hauptbahnen nicht günstiger al* die Nebenbahnen behandelt werden können, wo für die Beschränkung der Nahzone auf weniger als 30 km die Gefährdung lebenswichtiger Interessen nötig ist. Es wird also bei den privaten Hauptbah-' nen schon besonders wichtiger Umstände bedürfen, bis sich die Kommission zu einer Beschränkung der Nahverkehrszone verstehen darf. • i. Unter angemessener Transportentschädigung ist, wie dies aus den Bestimmungen der Uebereinkunft hervorgeht, die Deckung der Betriebsausgaben, inbegriffen Abschreibung und Verzinsung des auf den konzessionierten Betrieb entfallenden Anlagekapitals und ein den ortsüblichen Begriffen entsprechender Verdienst verstanden. Voraussetzung dabei ist, dass der Betrieb wirtschaftlich geführt wird. Die Grundsätze für die Berechnung der Entschädigungen werden von den Vertretern der Eisenbahnen und der Automobilinteressenten vor der Beratung des Gesetzes in den eidg. Räten festgesetzt. Man wird sich dabei auf die Kosten bestehender Automobilunternebmungeh stützen müssen. Basel t Otto Dietrich; Otto Heimburger; Jul.Kölz; AlfredKöng; Reinbolt&Christe \.G.; E.Schwarz; Berni Georges GangloS S. A.; Ramseier, Streun & Cie. Blei > Jean Gygax S. A. La Chaai-dcFoDds: Emil Bernath; J.Haag. Generei F. Bliebet; George» Gangloff S. A. Interlaken < Rudolf Wenger. Kreuzungen: Seitz 4 Co. 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