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E_1933_Zeitung_Nr.051

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10 AUTOMQBILTREVUE

10 AUTOMQBILTREVUE 1933 - Beweis für ihre Brauchbarkeit erbracht und ist zu hoffen, dass die Einführung derselben sich rasch durchsetzt, um damit dem Autozubringerdienst und 'den Bahnen neue Wege der Zusammenarbeit zu weisen. Va. Tech *l» '«edhtsaiäal MI. Antwort 8724. Gang «fällt heraus*. Bei: meinem Wagen, Modell 1929, zeigte sich anfanglich das gleiche Uebel. Schon während der ersten hundert Kilometer musste ich konstatieren, dass der zweite Gang 1 bei starkem Aufwärtsfahren immer in den Leerlauf zurückfiel. Zur Behebung dieses Mangels haben wir alles versucht. Das erstemal durch Ersatz der Zahnräder, das zweitemal durch Aenderung -der Getriebewelle, ohne einen wesentlichen Erfolg zu erreichen. Nachträglich hat sich dann herausgestellt, dass der Fehler nicht an den Zahnrädern noch Getriebewelle war, sondern am Deekel des Wechselstromgetriebes, dessen Material zu wenig gehärtnet wurde. Die Auswechslung dieses Deckels hat dann das Uebel vollständig beseitigt. Seither habe ich mit dem Wagen verschiedene grosse Alpenpässe gemacht (Grimsel, Furka, Gotthard, San Bernhardino, Julier, Flüela), ohne je das geringste zu merken, während ich vorher die kleinsten Höhen des Berner Jura nie befahren konnte, ohne dass der zweite Gang herausfiel. Es ist möglich, dass der Wagen de« Fragestellers den nämlichen Defekt aufweist, weshalb ich ihm gerne mit meiner eigenen Erfahrung diene. E. H. in N. Frage 8736. Scheibenwischer Visional. Ich interessiere mich für den Scheibenwischer « Visional », der aus Amerika stammt, und wünsche die Adresse der schweizerischen Vertretung kennen BTI lernen. B. in B. Frage 8737. Tourenmotor — Rennmotor. Bei einein Blick auf die Nennlist« des Klausenrennens fiel einem sofort der gewaltige Unterschied in den PS der Tourenwagen gegenüber gleich gro-ssen Rennwagen auf. Ich verstehe votllkommen, dass ein Rennmotor eine verfeinerte, gehätschelte Maschine ist, aber mehr weiss ich nicht. Könnten Sie einem einfachen Laienverstand in Umrissen erklären, wie die oft vielfach höheren Leistungen der Rennmotoren erreicht werden? H. K. in L. Antwort: Es ist hier natürlich vollkommen unmöglich, alle die hundert Umstände zu erläutern, die zu den fabelhaften Leistungen der modernen Rennmotoren geführt haben. Bis sie erreicht wurden, hat es nicht umsonst der jahrelangen ATbeit der intelligentesten Köpfe bedtoft. Im grossen Ganzen sind aber daran folgende Umstände schuld: Die hohe Tourenzahl. Je höher die Tourenzahl eines Motors, desto grösser ist auch im allgemeinen seine Leistung. Sie verstehen das ohne weiteres, wenn Sie sich vergegenwärtigen, dass z. B. bei doppelter Tourenzahl die Anzahl der kraftspendenden Explosionen auch doppelt so gross ist. Ein Motor, der abnormal hoher Tourenzahlen fähig sein soll, muss äusserst leichte hin- und hergehende Teile, eine besondere Ventileinstellung und grosse Gaskanäle besitzen, um nur ein paar Hauptsachen zu nennen; Die hohe Kompression. Die Explosionskraft eines Gases ißt am so grösser, j©. höher es vor der Entzündung komprimiert wurde, und zwar steigt die Explosionskraft stärker an als im Masse der Vorkompression. Damit so hohe Kompressionen angewendet werden können, wie es beim modernen Rennmotor der Fall ist, sind eine ganze Anzahl Massnahmen erforderlich, die für den biederen Tourenmotor teils wegen ihrer Kostspieligkeit, teils wegen ihrer nicht genügenden Zuverlässigkeit nicht in Frage kommen können. Die äusserste Verringerung der Reibungswiderstände. Durch die konsequenteste Durchführung dieser Aufgabe gelingt es, einen bedeutenden Prozentsatz sonst unnütz verloren gehender Pferdestärken zu jetten. Womöglich laufen die wichtigsten Teile auf Rollen- oder Kugellagern. Die Schmie- Tung geschieht bis zum hintersten Teil zwangsläufig unter Druck. Reibungsflächen werden häufig bis zum absolut notwendigen Minimum herunter reduziert. Die ganze Bearbeitung des Motors auf minimale Reibung hin ist eine äusserst kostspielige. Die Ueberfüllung der Zylinder mit vorkomprimierten Gasen. Werden die Gase nicht einfach durch Ansaugen des Kolbens, sondern durch äusseren Druck eines Kompressors in die Zylinder gebracht, werden somit die Zylinder mit einer grösseren Ladung gefüllt, so ist natürlich auch die Explosionskraft dieser Ladung grösser. Bei gleichem Zylindervolumen kann deshalb ein solcher Motor mehr leisten. Der Kompressor ist besonders bei sehr hohen Tourenzahlen günstig, weil hier ohne ihn die Füllung der Zylinder nur mehr eine maneel-, hafte ist, da die Gase nicht mehr genügend Zeit zum Einströmen haben. Der Kompressor erlaubt also, dass der Motor auch noch bei sehr hohen: Tourenzahlen gewiseermassen unter normalen Bedingungen arbeitet. Durch seine Anwendung ist es dann möglich, die Maximaltourenzahl noch einmaj, zu steigern, womit noch einmal mehr PS gewonnen werden. at. Frage 8738. Verölen der Zündkerzen. Vor drei Jahren habe ich einen französischen Sportwagen, Modell 1924, gekauft. Der Wagen war verhältnismässig wenig gefahren und gut im Stand, hatte lediglich die unangenehme Eigenschaft, dass die Kerzen häufig verölten. Der Mechaniker, ein Spezialist dieser Marke, behauptete, das Verölen der Kerzen sei ein Mangel, der mehr oder weniger allen diesen Wagen anhafte. Andere Fachleute haben dies bestätigt. Um nicht ständig Kerzen reinigen oder ersetzen zu müssen — ich probierte verschiedene Marken und kam immer wieder auf die mir vom Mechaniker empfohlenen 8 spec, jetzt 7 c, zurück—j entschloss ich mich schliesslich auf Rat des Mechanikers, neue Kolben einbauen zu lassen. Seit dem 1. April habe ich nun die neuen'Kolben. Gleichiwohl haben die Scherereien mit den Kerzen nicht abgenommen. Trotz dem starken Anlasser und de* neuen Batterie läuft der Motor häufig nicht an, weil die Kerzen immer wieder verölt, neuerdings häufig auch voll Benzin sind. Bei Ueberlandfahrten zünden zwei bis drei Kerzen bald nur noch schwach, und nach 100 bis 200 km müssen die KerSzen wieder gereinigt werden, weil die eine odejv andere wieder aussetzt. Verschiedene Fachleute, die die Zündung nachkontrolliert haben, haben verf sichert, die Zündung sei tadellos (Magnet, Spul|, Verteiler). Mein Mechaniker erklärt nun neuer 1 !-' dings, Abhilfe könne nur geschaffen werden, wenft ich eine «weite Zündung einbaue. (Der Motor. ist für Doppelzündunsr eingerichtet.) Andere Fachleute behaupten, wenn die Sache mit einer guten Zündanlage nicht funktioniere, so nütze auch eine zweite Zündanlage nichts oder nicht viel. Ich bin bereit, nochmals das Geld für eine zweite Zündung auszulegen, sofern die ständigen Scherereien dann verschwinden. Können Sie mir dazu raten? Oder soll ich, dem Rate meines jetzigen Garagisten folgend, den Wagen dem Mechaniker, der die Kolben einbaute, zurückgeben mit der ultimativen Forderung, die Sache in Ordnung au bringen, änsonst ich sein Restguthaben nicht begleiche? Hat eine Expertise einen Sinn und w«r könnte sie allenfalls machen? ' H. M. in Z. Antwort- Zündkerzen mit guter Wärmeableitfähigkeit, wie sie Sportmotoren brauchen, haben immer eine erhöhte Empfindlichkeit gegen Verölen. Immerhin sollte das Verölen auch bei einem Sportmotor nicht so häufig zu beobachten sein wie in Ihrem Fall, vorausgesetzt, dass ein geeigneter Keyzifttyp verwendet wird und nicht zu viel Oel in die Verbrennungsräume gelangt. Haben Sie schon Kerzen mit niedrigerem Wärmewert versucht? Als allzu niedrig ist der Wärmewert nur zu betrachten, wenn Selbstzünduneen auftreten, die den Motor nach Abstellen der Zündung noch, weiterlaufen lassen öder bei warmem Motor starkes Klopfen verursachen. Wird die Störung durch übermässigen Oelzutritt zu den Verbrennungskammern verursacht, so können ausser undichten Kolben und Kolbenringen auch undichte Ventilführungen als Urheber in Betracht kommen. An der Sorgfalt, mit der die Kolben eingebaut wurden, braucht es also nicht unbedingt zu/ fehlen. Der gute Einbau, der Kolben ist übrigens, in fliesör Hinsicht noch nicht so wichtig wie das gute Passen und die geeignete Form der Kolbenringe. Bevor die Ursache des Verölens der Kerzen einwandfrei festgestellt istj hat es unseres Erachtens wenig Sinn, Doppelzündung einzurichten. Die Wahr-; scheinlicbkeit von Zündungsaussetzern würde dadurch zwar etwas verringert, "dafür müssten aber beim Auftreten von Störungen immer gleich zwei Kerzen pro Zylinder geprüft .werden. at. I« rr Sf»»cl«*ciaal Anfrage 301. Haftung des Reparateurs. Wer ist haftbar, wenn mit einem Wagen, der nach der Reparatur auf der Strasse ausprobiert wird und ein Unfall mit Materialschaden sich ereignet? Kann der Eigentümer des Wagens mir denselben zur Verfügung stellen oder ist der Mechaniker haftbar, oder muss ich als Reparateur selbst dem Besitzer für den Schaden aufkommen? Muss der Fahrer für den Schaden, den die Kasko nicht deckt, aufkommen? Wie kann ich mich gegen Schaden bei solchen Fällen schützen? K. in S. Antwort: Die Ausführung einer Reparatur an einem Automobil wird im Schweizerischen Obligationenrecht den Bestimmungen über den Werkvertrag' unterstellt. Nach Ihrer knappen Darstellung können nun mehrere. Möglichkeiten gegeben sein: a) Das Auto geht nach Vornahme der wichtigsten Reparaturarbeiten, aber vor der Uebergabe, bei einer notwendigen Probefahrt durch Zufall zugrunde; z. B; der Chauffeur muss, um das Fahrzeug No 51 auszuprobieren, eine Bergstrasse befahren, ein Stein lösst sich an einer Felswand und zerschmettert es fast gänzlich. In diesem Falle können Sie weder Lohn für Ihre Arbeit, noch Ersatz Ihrer Auslagen verlangen. Der Verlust des zugrunde gegangenen Stoffes trifft in diesem Falle den Teil, der ihn geliefert hat (Art. 376, 1 und 2), d. h. Sie müssten den Verlust der von Ihnen gelieferten Ersatzteile und der Wageneigentümer den Verlust des Autos tragen. b) Wurde der Wagen bei der Probefahrt befugterweise von einem Ihrer Mechaniker gefahren und ereignete sich der Unfall, so haften Sie für den Schaden, welcher dabei verursacht worden ist, sofern Sie nicht die Haftung durch Verabredung mit dem Auftraggeber wegbedungen haben, oder dartun können, dass dem Gläubiger unter denselben Umständen das nämliche widerfahren wäre (Art, 101, in Verbindung mit Art. 97 O.-R., und Oser-Schönefiberger, Kommentar zum Schweiz. Obligationenrecht, Art. 101, Note 12), d.h. Sie haften für diejenige Sachkenntnis und Sorgfalt Ihrer Angestellten, die man nach dem Vertragsverhältnis von Ihnen selbst zu erwarten berechtigt ist. Die Schadenersatzpflicht bedingt, dass Sie dem Wageneigentümer eine Sohadenersatzsumme bezth- Ien, die es ihm ermöglicht, den Wagen in denjenigen Zustand zu stellen, welchen er im Augenblicke des Unfalles hatte, event. abzüglich der Kosten der ersten Reparatur. Ist dies nur annähernd möglich, so muss ein entsprechender Minderwert zu den Reparaturkosten hinzugeschlagen werden. Ist eine Reparatur fast unmöglich, so ist der Wert des Wagens im Augenblicke des Unfalles abzüglich Alteisenwert und event. Kosten der ersten Reparatur zu vergüten. Haben Sie hingegen die Schäden des Unfalles selbst repariert, und leidet der Wagen trotzdem an so erheblichen Mängeln, dass er für den Besteller unbrauchbar ist, oder dass ihm die Annahme bil- Hgerweise nicht zugemutet werden kann, so kann er die Rücknahme des Wagens verweigern, resp. Ihnen den Wagen zur Verfügung stellen und sofern Sie oder Ihre Angestellten ein Verschulden trifft, d. h. dass die Reparatur nicht fachmännisch ausgeführt worden ist, Schadenersatz verlangen eventuell, wenn die Reparatur des Unfalles zwar fachmännisch einwandfrei ausgeführt worden ist, aber der Wagen wegen des Unfalles in einem Zustande ist, dass die Annahme dem Eigentümer nicht zugemutet werden kann, so kann er die Annahme verweigern und aus Art. 101 in Verbindung mit Art. 97 O.-R. Schadenersatz verlangen. Sie sind dem Wageneigentümer für den Schaden haftbar, haben aber das Rückgriffsrecht auf den Mechaniker, sofern ihn am Unfälle eine Schulet" trifft, eventuell auf den Strasseneigentümer, sofen der Unfall durch fehlerhafte Anlage oder ungenügenden Unterhalt der Strasse verursacht worden ist. Sofern der betr. Wagen kaskoversichert ist nnd die Police nicht nur auf den Wageneigentümer, sondern für jeden Fahrzeuglenker Gültigkeit besitzt, so dürfte ein solcher Schaden durch die Versicherung gedeckt werden. Diese hat den Rückgriff auf Sie für die von ihr bezahlte Vcrsicherungsleistung. Die Schadenrisiken des uns geschilderten Falles können Sie durch Abschluss einer Kaskoversicherung auf Ihrer Garagenummer decken, nur muss natürlich der zu probierende Wagen über seiner eigenen Nummer noch die Garagenummer tragen. * Reihe Nr. 7 bekommt Zuwachs: Pre Wax Cleaner Duco Wax zu durchgreifender Reinigung vernachlässigter Wagen - Oberfläch en. erzeugt neuen,-durchsichtigen Hochglanz auf den* mit Pre Wax Cleaner oder Polish 7 (für nicht verwitterte Wagen) gesäuberten Lackierungen; schützt wirksam durch glasige Härte u. Glätte; konserv. hartnäckig den neu gewonnenen Glanz. Auch ;;Pre Wax Cleaner" und ;,Duco Wax" sind in Autozubehör-Geschäften und Drogerien erhältlich. 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N» 51 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE 11 G ROSSER PREIS VON FRANKREICH SPLENDIDE VOL RECORD SEVILLE - CUBA Sans GSCale P ar ' es aviateurs Barberan et Collar en seulement env. 1 jour 12 heures Junior T.T. Isle of Man 12 juin 1933 Oben: Dia Wagen beim Start zu dem 500 Kilometer langen Rennen. Vorderster Wagen (Nr. 4): Felix auf Alfa Romeo; Nr. 10: Nuvolari auf Aäfa Romeo; weisser Wagen hinter Nnvolari: Villars auf Alfa Romeo; Wagen links von Villars: Lord Howe auf Bugatti. Unten: der Tagessieger Campari auf Maserati-Monoposto in voller Fahrt. Vo-Lc-I*.» Zur basellandschaftllchen Vollziehungsverordnung. Die Vollziehungsverordnung des Kantons Baselland, die am 29. Mai die Genehmigung des Landrates erhielt, umfasst drei Abschnitte, worunter die beiden ersten Abschnitte über Motorfahrzeuge und über Fahrräder ohne Motorantrieb die Regelung jener Punkte vornehmen, die im Bundesgesetzt und in der eidgenössischen Verordnung den Kantonen übertragen würden. Der dritte Abschnitt ist nichts anderes als die aus dem Landratsbeschluss vom 11. Januar übernommene und ergänzte Steuer- bzw. Gebührenordnung. Im ersten Abschnitt sind neben den Kompetenzzuweisungen auch die Steuererleichterungen geregelt. Im Landrat scheint die Einsicht über die Notwendigkeit kräftiger Steuererleichterungen im Interesse der Gewerbetreibenden und der kleinen Motorfahrzeugbesitzer noch nicht eingezogen zu sein, sonst würde der Paragraph 5 nicht wie folgt lauten: «Die Gebühr "wird für das Kalenderjahr berechnet. Falls die Anschaffung eines Motorfahrzeuges oder dessen Inverkehrsetzung erst im 2. Quartal erfolgt, so sind %, im 3. Quartal die Hälfte und im 4. Quartal H der Gebühr zu entrichten. Sofern. die ganze Jahresgebühr bezahlt ist, das Motorfahrzeug jedoch nicht in den Verkehr gebracht oder im laufe des Jahres wieder ausser Verkehr gesetzt und. die Kontrollschilder deponiert wurden, wird die zu viel bezahlte Gebühr, in gleichen Quartalsquoten berechnet, zurückerstattet.» Von einer vierteljährlichen Steuerzahlung Ist mit keinem Wort die Rede. Es bleibt dem Motorfahrzeugbesitzer nichts anderes übrig, alls den Wagen, sofern ihm das sein Gewerbe erlaubt, ein volles Vierteljahr ausser Betrieb zu setzen und die Kontrollschilder zu deponieren, um nicht 400—600 Fr. für Steuern und Versicherungen zu Beginn des Jahres auf einen Schlag entrichten zu müssen. Ueber kurz oder lang werden die Verkehrsverbände von Baselland diesen Artikel wieder unter die Lupe nehmen müssen., hl. Das Uetlibergfahrverbot. Anfangs Januar 1932 haben die Zürcher Verkehrsinteressentenverbände, der Zürcher Hotelierverein, die Anwohner am Uetliberg und deren Lieferanten erneut eine Eingabe an den Regierungsrat des Kantons Zürich gerichtet, das s. Zt. erlassene Verbot für Motorfahrzeuge auf der Strasse Waldegg-Bahnstation Uetliberg aufzuheben und die Strassen für den Motorfahrzeugverkehr entsprechend auszubauen. Zu diesem Zwecke wurde ein ausgearbeitetes,, generelles Projekt mit Kostenberechnung für die notwendigen Bauarbeiten mitgegeben. In der Eingabe wurde speziell darauf hingewiesen, dass der Fussgängerverkehr durch die Freigabe des Motorfahrzeugverkehrs auf der Strasse Waldegg-Station auf dem Uetliberg in keiner Weise beeinträchtigt resp. belästigt werde, da ja die Fahrstrasse nur ganz ausnahmsweise von Fussgängern benützt wird und die Motorfahrzeuge nicht bis Uetliberg-Kulm, sondern nur zu der weiter talwärts gelegenen Bahnstation der Uetlibergbahn fahren dürfen, wo ein grosser Parkplatz vorgesehen wurde. Auch die Gratstrasse Uetliberg-Kulm-Baldern kam selbstverständlich für den Motorfahrzeugverkehr nicht in Betracht. Anderseits wurde aber darauf hingewiesen, wie sehr die Oeffnung der Strasse Waldegg- Station .Uetliberg für den Ausflügler- und Fremdenverkehr Zürichs von grosser Bedeutung sei. r. Man hät.te erwarten dürfen, dass der Regierungsrat diesen wohlauf berechtigten Eingaben wohlwollende Prüfung zubilligen und eine gerechte Lösung anzubahnen versuchen werde. Statt dessen hat er aber einzig und allein auf eine Vernehmlassune der kantonalen Natur- und Heimatschutzkommission abgestellt, wie er dies schon bei der früheren Eingabe getan hat. Und diese Heimatschutzkommission scheint nun im Kanton Zürich die allein massgebende Stelle für die Beurteilung von solch wichtigen Verkehrsfragen zu sein. Sagt sie nein, sagt auch der Regierungsrat nein, der sich im vorliegenden Falle nicht einmal die Mühe nahm, seine eigene Ansicht in der Antwort an die Eingabesteller festzulegen. Dem Schreiber dies ist in den letzten Wochen just eine französische Automobilzeitschrift aus dem Jahre 1904 zu Gesicht gekommen, wo als interessante Meldung aus der Schweiz bekanntgegeben wurde, dass Herr Nabholz von Grabow damals als erster Automobilist den Uetliberg per Auto und zwar im Winter bezwungen hat, welcher Verkehrsfortschritt durch eine wohlgelungene Photographie beurkundet wurde. Und heute, 30 Jahre später, glaubt der Regierungsrat des Kantons Zürich seine fortschrittliche Verkehrspolitik durch Aufrechterhaltung des Fahrverbotes auf der nämlichen Strasse vor Augen führen zu müssen, ein richtiges < Pendant» zum einzigartigen Verbot von Wettrennen mit Motorfahrzeugen, mit dem das grosse Zürich immer noch allein auf weiter Flur steht. Während man andernorts versucht, die wichtigeren Aussichtspunkte immer mehr dem Motorfahrzeug zugänglich zu machen, nimmt der Zürcher Regierungsrat zu Fahrverboten Zuflucht. V Autokurse In der Umgebung von Ölten. Das eidgenössische Postdepartement hat der Gesellschafts- und Automobiltransüort A.-G., die mit einem Aktienkapital von Fr. 120.000 in Ölten gegründet wurde, die Konzession zur Führung von regelmässigen Automobilkursen in Ölten und im den Gemeinden Trimbach, Dulliiken und Starrkirch erteilt. Vorerst sind zwei Kurslinien von je 5 km Länge vom Restaurant « Eisenbahn ». Trimbach, bis zur < Klos» an der Grenze von Aarbjjrg und vom Kalchofeit (Wangen) nach Dulliken geplant. Die Kurse sollen sich in Abständen von je 30 Minuten folgen. Die Betriebser-. Öffnung wird im Oktober stattfinden, lt. Premier Woods Deuxieme Hunt sur Troisieme Gutrie Norton Quatri&me, Cinquieme, Sixieme tous exclusivement avec CASTROL l'huile preiSräe pour. les diffieiies äpreuves. C'est la meme huile que vous obtenez dans tous les bons garages. Representants ger»6raux pour la Suisse: BÜRKE & CO.. ZÜRICH Departement: Huile pour moteurs T6l