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E_1933_Zeitung_Nr.051

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8 AUTOMOBIL-REVUE

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Aber die technische Forschung hat festgestellt, dass sich dieser Vorgang vielfach nicht so planmässig abspielt; der Beginn der Zündung setzt das vorhandene Gemisch sofort unter einen solchen Druck, dass oft an allen Stellen die Entzündung selbsttätig erfolgt, so dass ^d^r Großteil der entwickelten Kraft nicht von der Kurbelwelle, sondern durch die Lager aufgefangen wird und dadurch verloren geht: Ein Leistungsverlust wegen „brisanter" Yerbrennun g. Wird aber dem Brennstoffgemisch etwas Titanic - Obenschmiermittel zugefügt, dann wird die Verbrennung wieder „fortschreitend" nnd •f ein Maximum an Arbeitsleistung an der Kurbelwelle erzielt. Damit Sie Titanic an Ihrem eigenen Wagen ohne jegliche Spesen ausprobieren können, senden wir Ihnen gerne ein für 2O Iiiter Benzin ausreichendes Quantum kostenfrei. PISONI & DUSSY, Prodotti Chimici Yia di Trevano 58, meiner zum Verkauf bereitsteh. 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N»81 II. Blatt BERN, 16. Juni 1933 N» 51 Blatt BERN, 16. Juni 1933 Tedhin. Rundschau was sie alle gut aushielten. Nachdem der Der Container. Alle hatten Ventilationsöffnungen in ir-Versucgend einer Anordnung vorgesehen. lastung übereinanderzuschichteri gut abge- drei Behälter zu je 5 Tonnen Be- Technisches zum neuen Verlademittel für Auto und Eisenbahn. ter; nach der Konstruktion solche, deren 3. Alle Behälter wurden verschlossen, die laufen war, versuchte man nun jeden der Wir veröffentlichen nachstehend, aus derWände, Boden und Decke ganz aus gepressten Stahlblechen hergestellt und solchen, die und dann platzregenartig bespritzt; alle hiel- Behälter durch eine Deckenbelastung von Ventilationsöffnungen aber offen gelassen auf eine Belastung von 1 1 A Tonnen erhöhten Psder eines Mitarbeiters einen Rückblick auf den ersten "Wettbewerb für Container, der unter ein Eisengestell besassen, welches mit dün-tenem Blech überzogen war. Im Innern waren Hierauf wurden: zu überanstrengen. Die geschlossenen hiel- zufriedenstellend dicht. \2Yi Tonnen in Betonblöcken je eine Minute 4©m Protektorat der Internationalen Handelskapamer in Venedig stattfand. Inzwischen wurde der Containerfrage in mehrern Ländern teils nur der Boden, teils auch die Wände 4. die demontablen Behälter einer Probedemontage unterworfen, wobei sich erwies, der eine Butteriey beim Aufsetzen der Last ten auch dies aus, nur bei den offenen gab bedeutende Aufmerksamkeit geschenkt und dieund die Decke mit Holz oder Lattenrosten jnj nachstehenden Artikel erwähnten. Containertypen weiterentwickelt.. Da anfangs Juni, am stand der Behälter ganz aus Holz mit Eisen- Kranes demontiert, die offenen aber leicht verkleidet. Nur in einem Falle, 0. M. I., be- dass die geschlossenen- nur mit Hilfe eines nach. Kongress der Internationalen Handelskammer Als letzte Probe wurde ein besonders starker Stoss, wie solche bei Kabel- oder Kran- iri' Wien, das für die Zusammenarbeit von Bahn gestell. Unterhalb der Böden waren teils von zwei Mann zerlegt werden können. Die und Auto so wichtige Problem erneut zur Verhandlung stand und ein spezielles Container- mit Eisenbeschlag, in einem Falle, Siegen, probungen beigestellt: einen Kran von 30und zwar derart, dass jeder Behälter mit dem Tragbalken aus Profileisen oder aus Holz italienischen Staatsbahnen hatten zu den Erringbruch vorkommen können, durchgeführt, bureau geschaffen wurde, das unter der Füh- waren Laufrollen vorgesehen. Zum Aufhissen Tonnen Tragkraft, 6 gleiche Lowries, eine Tung der Internationalen Handelskammer sich Kran einseitig auf 50 cm gehoben wurde, mit dem Containerverkehr befassen wird, dürfte mittelst eines Krahnes hatten die meisten seitliche und eine Stirnrampe, einen Camion während die eine Längsk'ante am Boden ruhen blieb; durch Auslösen des Kranhakens dieser Rückblick von Interesse sein. Red. vier Ringe, die englischen nur einen zentralen Ring, die Gotha-Ausführung ein fix mon- Alle Behälter wurden mit Säcken auf 5fiel der Behälter auf den Boden zurück. Um von 6 Tonnen Ladefähigkeit, ein Frachtboot. Eine interessante internationale Konferenz, Über die wir seinerzeit berichtet haben, fand tiertes Drahtseilkreuz. Einige waren demontierbar, um beim leeren Rücktransport im September des Jahres 1931 in Venedig statt. Schon im Jahre 1928 hatte in Romzusammengelegt werden zu können, was bei ein Kongress der Automobil-Transporteure Schifftransport ziemliche Ersparungen bedeutet. stattgefunden, bei dem die Frage von Sammelbehältern zum gemischten Transport von Die vorgeführten geschlossenen Behälter Waren ohne Einzelumlad besprochen wurde. wogen von 970 kg bis zu 1660 kg, die offenen Die Anregung, die bereits am Kongress in von 570 bis 1000 kg, so dass die Belastung Rom von Senator Crespi ausging, wurde weiter verfolgt und fand, wie bereits erwähnt, Es stellte sich aber heraus, dass für diese mit Ware von 3300 bis zu 4400 kg betrug. im September in Venedig unter dem Protektorat der Internationalen Handelskammer der sind und selten der ganze Behälter vollgefüllt Last die Behälter im Durchschnitt zu gross erste derartige Wettbewerb statt. An demselben beteiligten sich drei deutsche, zwei fehlen, die Behälter für 1—2000 kg zu werden kann. Es dürfte sich überhaupt emp- bauen, englische und eine italienische Firma, und zwar die Gesellschaft m. b. H. für Oberbauforschung in Berlin (Sirius genannt), die Gothaer Waggonfabrik A.-G., die Siegener Ei- «senbahnbedarf A.-G., die Butterfey Iron Xforks, Derby, die Gloucester RailwayCarriage and Wagon Co. Ltd. und schliesslich die Officine Meccaniche Italiane in Reggio Emilia. Von dem vorbereitenden Komitee waren folgende Abmessungen teils empfohlen, teils fest vorgeschrieben worden: Länge 3,95 m, Höhe 2,20 m, Bruttogewicht, d. h. Behälter samt Ladung, 5000 kg, d. h. 5 t. Mit Ausnahme von Gloucester, deren Behälter (englisch Container, französisch Cadres) die Ausmasse !von 4,32 m Länge und 2,30 m Höhe aufwies, hielten sich alle Konkurrenten an die vorgeschlagenen Masse. Arten von Behältern. Nach dem äusseren Ansehen unterschied man offene und geschlossene Transportbehäl- da diese dann viel mehr gebraucht werden können, dabei sind für derartige Gewichte viel mehr Krananlagen vorhanden, die Behälter würden selbst viel leichter und daher auch billiger. Der Verlauf der fünf Prüfungen. Die angemeldeten Behälter wurden folgenden Prüfungen unterzogen : 1. Alle geschlossenen Behälter blieben vormittags offen, damit sich die Temperatur der Innen- und Aussenluft ausgleichen könne, mittags wurden alle geschlossen und erst am andern Tage geöffnet; es ergab sich für alle eine mittlere Temperaturdifferenz von + 2 Grad gegenüber der Aussentemperatur. 2. Die Behälter wurden abermals mittags geschlossen, aber noch am gleichen Abend geöffnet; alle hatten im Innern 18 Grad, nur «Ganzholz » von O. M. I. konservierte die Mittagswärme auf 21 Grad. Tonnen austartiert. Gleich bei Beginn zeigte sich der Vorteil eines einzigen vorgesehenen Aufhängepunktes, da das Einziehen von Ketten oder Seilen in die Ringe sehr umständlich war. Das Umladen auf Lowry oder Schiff ging ohne Umstände vor sich, der Camion hatte fixe Seitenwände, die sich als sehr hinderlich erwiesen. Hierauf wurden die Behälter auf die Lowries geladen und diese von einer Lokomotive im Zehn-Kilometer-Tempo angefahren, Vorgang beim Verschieben nachgeahmt. Da zeigte sich, das vorgesehene Ketten zur Fixierung am Lowry sofort rissen und der Behälter bis zu 2 m sich verschob, Türen flogen auf, nur die Türen von Siegen blieben zu. Starke Hanfseile erwiesen sich infolge ihrer Elastizität viel sicherer, obwohl auch sie einzelne Ringe aus den Behältern oder Lowries herausrissen. Die einzige Befestigung, die sich einwandfrei zeigte, aber insofern Schwierigkeiten bereiten dürfte, als sie im Lowry festgeschraubt werden muss, ist die von Siegen, deren Behälter Laufrollen hatte. Auf dem Lowry werden Keile festgeschraubt, welche konische Rinnen haben, in welchen die Rollen gestellt werden; durch den Stoss steigen die Rollen an den Keilen aufwärts, wobei die lebendige Kraft rasch vernichtet wird und der Behälter rollt von selbst wieder in seine Tieflage zurück. Hierauf wurden: 5. alle Behälter mit 234 Tonnen überlastet, zu konstatieren, ob die Türseiten sich anders verhalten als die festen Wandseiten, wurde jeder Behälter zweimal derart angehoben, und zwar bei um 90 Grad versetzten Angriffspunkten. Der grösste Teil — die drei Gotha, der fixe Siegen und die beiden 0. M. I. — hielten auch diese Gewaltprobe aus, die übrigen wurden leicht havariert, aber nicht so, dass sie dienstuntauglich geworden wären. Und die Folgerungen ! Die Folgerungen aus dieser Konkurrenz wurden in 14 Punkten zusarnmengefasst, von denen die wichtigsten besagen, dass statt Profileisen besser aus Blech gepresste Versteifungen und Stützen verwendet werden sollen; die geschlossenen Behälter sollen Tü-- ren erhalten, und zwar mit Vorteil dreiteilig, die untere mit Bodenscharnieren, die beiden oberen Flügel mit Seitenscharnieren; bei den offenen genügen einteilige Türen mit Bodenscharnieren; die Behälter sollen stets derartig eingerichtet sein, dass der Kranhaken ohne Zuhilfenahme separater Teile eingehängt werden kann. Als Feuchtigkeitsschutz sollen die Decken etwas bombiert oder zweiseitig geneigt sein, die Fussböden erhöht, um bei Schneeschmelze etc. trocken zu bleiben; über den Türfugen und den Ventilationslöchern sind Schutzdecken anzubringen. Auf alle Fälle haben diese Behälter den Turin An die Interessenten für Qualitätsautomobile Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass wir den Verkauf der C. E. V. A.-Ansaldo-Wagen, Turin, übernommen haben. Die Marke hat sich — auch bei uns — schon vor Jahren einen vorzüglichen Ruf erworben; die Wagen waren dauerhaft, schnell, wirtschaftlich und preiswert. Heute präsentieren wir Ihnen zwei Modelle, welche wiederum diesen Grundsätzen entsprechen, daneben aber dank höherer technischer Entwicklung und luxuriöser Ausstattung zu der Klasse der komfortablen Reisewagen zählen. Die Charakteristiken dieser beiden Modelle sind die folgenden: Typ 33 6 Zylinder Bohrung 75 mm, Hub 105 mm, Hubvolumen 2780 ccm, Achsstand: 2950 mm beim kurzen Chassis, 3200 mm beim langen Chassis. Spurweite 1400 mm, Bodenfreiheit 210 mm. II. und III. Gang geräuschlos. Chassisgewicht 875—900 kg. Maximalgeschwindigkeit 120 km, Benzinverbrauch 16 Liter. Typ 42 8 Zylinder Bohrung 75 mm, Hub 101 mm, Hubvolumen 3540 ccm, Achsstand3310mm, Spurweite1400mm, Bodenfreiheit 220 mm. II. und III. Gang geräuschlos. Chassisgewicht 950 kg. Maximalgeschwindigkeit 140 km. Benzinverbrauch 20 Liter per 100 km. Wenn wir Ihnen mit weiteren Auskünften oder einer Probefahrt auf der Strasse dienlich sein können, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. AUTEBAG A.C. Telephon37.77 THUN