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E_1933_Zeitung_Nr.052

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N° 52 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE Abtransport der Verwundeten nochmals starten. Qrosch, der auf Drängen seines jugendlichen Mechanikers von diesem begleitet war, kam flott vom Start weg und fegte in schneidigem Tempo durch die Kurven. Da die Strasse von dem unmittelbar vorangehenden Regenguss noch nicht ganz trocken war und wohl auch weil der Fahrer die Kurve unterschätzte, gelang es ihm nicht, rechtzeitig den Wagen abzufangen, der in einer Rechtsbiegung der Strasse mit voller Wucht aus der Bahn getragen wurde, eine doppelte eiserne Abschrankung durchschlug, zwei Wehrsteine entwurzelte und einen grausigen Satz ins Leere nahm. Etwa zehn Meter weiter unten am ziemlich steil abfallenden Abhang wurde der Wagen durch die Stämme einiger Tannen aufgehalten, gegen die er mit Wucht und mit der ganzen Breitseite geschleudert wurde. Der Mechaniker trug schwere Brustquetschungen davon und es wird befürchtet, dass auch die Wirbelsäule verletzt wurde. Qrosch selbst kam mit verhältnismässig leichteren Schnittwunden und Schürfungen davon, doch mussten beide durch die Sanität abtransportiert werden. Dieser bedauerliche Unfall, der einen längeren Unterbruch des Rennens bedingte, bedrückte natürlich unsere Fahrer, ganz besonders und hat gewiss auch ihre Fahrweise beeinflusst. Das Rennen der Sportwagen wurde durch den eklatanten Sieg des seinerzeit mit seinem Avussieg über Nacht bekanntgewordenen von Brauchitsch charakterisiert. Schon im Training gehörten seine Zeiten zu den besten und doch hätte man nicht ohne weiteres auf seinen sicheren Sieg getippt, weil einmal Jellen, wie auch einige der konkurrierenden Italiener in den Probeläufen sehr gute Figur machten und man zum anderen beobachten konnte, welche Anstrengung es Brauchitsch kostete, um mit seinem langen, schweren Wagen die vielen Kurven in dem Tempo zu meistern, das allein Aussicht auf Erfolg verhiess. Er hat es denn aber doch geschafft und sich damit einen weiteren Sieg geholt, der besonders den national eingestellten Kreisen neue Nahrung zu lauten Sympathiekundgebungen für den Berliner Sportsmann bot, der schon während den Vortagen reichlich Vorschusslorbeeren beziehen konnte. Der Grazer Jellen fuhr ebenfalls bei Regen und vermochte daher seinen eigenen Rekord vom vergangenen Jahre nicht zu egalisieren und konnte auch nicht an einen Kategoriesieg denken. Er musste sich mit einem schönen Klassenerfolg zufrieden geben. Die Rennwagen lieferten sich einen harten Strauss, der um so interessanter und wenig abgeklärt war, als eine Reihe bekanntester Piloten um die Palme stritten. Dennoch gelang es nicht, die neue Bestzeit der Sportwagen, welche Brauchitisch mit dem fabelhaften Mittel von 74,565 km/St, aufstellte, zu unterbieten, und so konnte der Vorgenannte auch zum Tagessieger proklamiert werden. Der einzige beteiligte Austin fuhr in der kleinsten Klasse unter der Führung von Kohlrausch eine neue Rekordzeit, mit welcher sich der Fahrer deutlich vor den übrigen Konkurrenten distanzierte. In der folgenden Klasse rechnete man vielfach mit einem Erfolg des Zürchers Kessler, der sich aber nicht zu plazieren vermochte. Die plötzliche Erkrankung seines Mechanikers überband ihm die ganze zeitraubende Arbeit der Vortage, die ihm wenig Ruhe brachte, so dass er nichts weniger als in Höchstform war. Zudem erwies sich die neue Vorderachse als zu breit für die besonderen Streckenverhältnisse, so dass er alle Mühe hatte, die Maschine, welche in den Kurven oftmals nur noch auf zwei Rädern stand, überhaupt in der Hand zu behalten und sicher ans Ziel zu bringen. Gegen Burggaller, den alten erprobten Kämpen vermochte natürlich Ruesch in der nächstfolgenden Klasse nicht aufzukommen und so musste er sich mit einem eindrucksvollen zweiten Platz begnügen, indem die beiden weiteren Konkurrenten, worunter Fräulein Frisch, die einzige Damenfahrerin, um fast eine Minute distanziert wurden. Dafür entschädigte uns U. Maag auf seinem Bugatti, den früher schon Frl. Münz zu manchem Siege gesteuert hatte, mit einer Glanzleistung, die auch beim Publikum grosse Beachtung fand. Nach äusserst sorgfältigem Training, das schon erstaunlich gute Resultate gezeitigt hatte, legte sich der junge Herrenfahrer mit grösstem Elan ins Zeug und stellte mit 4.04,3 (73,589 km/St.) einen neuen Rekord auf. Seine Zeit ist die drittbeste alier Rennwagen und steht nur um 0,3 Sekunden hinter dem Erstklassierten der ganzen Kategorie. Bei der internationalen Besetzung bedeutet dies einen ausserordentlich ehrenvollen Sieg, den ihm alle von Herzen gönnen mochten. Er verwies damit den bekannten Münchner Steinweg, wie auch den in Erfahrungen reicheren Markievicz auf den zweiten und dritten Platz. aufgestellt würde. Der Berner Meister war sich lange nicht im klaren, welches Uebersetzungsverhältnis er wählen sollte, indem ihn die Zeiten am Training, obwohl sie zu den besten gehörten, nicht ganz befriedigten. Er entschied sich dann nach langem Hin und Her für eine Grosse, die sich nachträglich doch nicht als die geeignetste erwies. Siena, der bekanntlich der Scuderia Ferrari angehört, hatte schon in den Vortagen die Aufmerksamkeit auf sich gezogen und fuhr dann am Sonntag ein bestechendes Rennen, das ihm auf Alfa Romeo einen verdienten Sieg brachte. Es gelang aber auch ihm nicht, dem absoluten Rekord für Automobile, den Caracciola 1932 in der denkwürdigen Zeit von 3.52,2 aufstellte, etwas anzuhaben. Der Rekord wurde übrigens zum vorneherein als unschlagbar betrachtet, und es wird auch nächstes Jahr einer aussergewöhnlichen Leistung bedürfen, wenn er ausser Kraft gesetzt werden soll. Pietsch und der 20jährige Straight, ein in England studierender Amerikaner, belegten hinter Siena die beiden nächsten Plätze, indem sie sich nur um Sekundenbruchteile von diesem distanziert hatten. So hat das Kesselbergrennen, das sich neuerdings eines wuchtigen Publikumserfolges erfreute und durch den Besuch der höchsten militärischen und politischen Behörden Bayerns ein besonderes Gepräge erhielt, die Hoffnungen der schweizerischen Gruppe nicht ganz erfüllt. Dies kann natürlich die Veranstaltung selbst in ihrer Bedeutung als gröss*es deutsches Bergrennen nicht beeinträchtigen. Es dürfte im Interesse des internationalen Ansehens unseres Rennsportes liegen, wenn sich auch nächstes Jahr Fahrer entschliessen könnten, die rotweissen Farben an diesem, in prachtvoller Umgebung sich abwickelnden, Austrag zu vertreten, b. DIE RESULTATE Sportwagenkategorie. Klasse bis 800 ccm: 1. E. von Delius-Berlin (B.M.W.), 4.'23" fStundenmittel 68,4 km/St), neuer Klassenrekord. 2. W. Bäumer-Bünde (Austin), 4' 28,3". Sieg der Alfa Romeo-Equipe Nuvolari-Som mer mit neuer Rekordzeit — Spannende Positionskämpfe. — Dramatisches Finale. Zum elften Male wnrde am vergangenen kommt dieser Veranstaltung, die auf einzieartige Weise die Geschwindigkeit mit der Samstag in Le Mans der Start zu den klassi- Ausdauer kombiniert, grösstes Interesse zu, und zwar sowohl in sportlicher wie in technischer Hinsicht. Es ist das Verdienst des Noch war Stuber in der Klasse über 2 1schen «24 Stunden» erteilt, die unter den fällig, und es war zu erwarten, dass in dieser internationalen Rennen eine führende Stellung Wertungsgrüppe auch die Kategoriebestzeit einnehmen. In verschiedenen Beziehungen Klasse 1100 ccm: 1. F. Hedderich-Darmstadt (B.M.W.), 4*464" Mittel 62,8 km/St.). 2. E. Schneider-Zürich (Derby), 4'59,4". Klasse 1500 ccm: 1. Ippolito Berrone-Genua (Maserati), 4'28" CStd.» Mittel 67,1 km/St,). 2. Mario Penati-Turin (Alfa Romeo), 4'34 H . Klasse 2000 ccm: 1. Della Chiesa-Turin (Alfa Romeo), 4*26,2" (Std.- Mittel 67,5 km/St.). 2. G. A. H. Scholten-Bern (Bugatti), 4' 27.2". . - Klasse 3000 ccm: 1. Ch. Jellen-Graz (Alfa Romeo), 4' 10,3" (Stufldejamittel 71,8 km/St.). 2. M. Tadini-Mailand (Alfa Romeo), i' 19.S". 4. C. Godeffroy-Bern (Bugatti), 4'34,4". \[> 7, Hans Rüesch-Zürich (Alfa Romeo), 5' 12.1". • Klasse 5000 ccm: 1. Freiherr von Michel-Tüssling-München (Aüjtro- Daimler). 4' 28,4" (Std.-Mittel 66,9 Tem/St.), hwiar Klassenrekord. 2. Hans Gübelin-Zürich (Chrysler), 4'31.2".